Jan Gruber

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Jan Gruber

Friedrichshafen: Schulterschluss stellt innerdeutsche Flüge auf die Beine

Der Bodensee-Airport Friedrichshafen hat einen bedeutenden strategischen Erfolg erzielt, der als wichtiger Meilenstein für die Wirtschaftsregion Bodensee-Oberschwaben gilt. Ab dem 12. Januar 2026 werden wieder regelmäßige Flüge zu den zentralen deutschen Metropolen Berlin, Düsseldorf und Hamburg aufgenommen. Diese Wiederherstellung der innerdeutschen Konnektivität, die maßgeblich durch die enge Kooperation von regionalen Unternehmen, der Wirtschaftsförderung und dem Luftverkehrsdienstleister Air Uniqon ermöglicht wurde, soll die Wettbewerbsfähigkeit der Region spürbar stärken. Das neue Flugangebot zielt darauf ab, die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden optimal zu erfüllen. Der Flugplan ist von Montag bis Freitag so konzipiert, dass er Tagesreisen, Übernachtungen und verlängerte Wochenenden in den Wirtschaftszentren ermöglicht. Für die Routen sind zunächst vier wöchentliche Flüge nach Düsseldorf, vier nach Berlin und drei nach Hamburg geplant. Zum Einsatz kommt eine De Havilland Canada Dash 8-400 der deutschen Fluggesellschaft Avanti Air, ein Turboprop-Flugzeug mit 78 Sitzplätzen, das sich für Regionalstrecken bewährt hat. Formell handelt es sich um Charterflüge, da Avanti Air im Auftrag des Tickethändlers Air Uniqon fliegt. Wiederherstellung der Konnektivität als Wirtschaftsmotor Die Bedeutung dieser Wiederaufnahme geht weit über das touristische Angebot hinaus. Für die exportorientierte und innovationsstarke Wirtschaft in Oberschwaben und am Bodensee sind schnelle und zuverlässige Flugverbindungen in die nationalen Entscheidungszentren essenziell. Die Region ist Heimat zahlreicher mittelständischer Weltmarktführer und großer Industrieunternehmen, deren Geschäftsreisetätigkeit eine direkte Anbindung erfordert. Der Wegfall früherer innerdeutscher Routen hatte hier zu längeren Reisezeiten und logistischen Nachteilen geführt. Detlef Schäfer, Geschäftsführer des Bodensee-Airports Friedrichshafen, unterstrich die Notwendigkeit dieser Verbindung: „Mit den neuen innerdeutschen Verbindungen wird ein klarer Mehrwert für Wirtschaft und Tourismus

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Flughafen Wien AG: Wachstum bei Passagieren und Finanzergebnis in Q1-3/2025

Die Flughafen Wien AG (FWAG) hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 erneut eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnet. Trotz eines spürbaren Anstiegs der Betriebskosten und des damit verbundenen Drucks auf die Produktivität gelang es dem Unternehmen, sowohl bei den Passagierzahlen als auch bei den Finanzergebnissen zuzulegen. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe stieg um 6,7 Prozent auf 845,5 Millionen Euro, und das Periodenergebnis verbesserte sich um 4,2 Prozent auf 215,7 Millionen Euro. Die Gruppe, bestehend aus dem Flughafen Wien-Schwechat und den Auslandsbeteiligungen am Flughafen Malta und am Flughafen Kosice, beförderte insgesamt 32,9 Millionen Reisende, ein Zuwachs von 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Standort Wien selbst verzeichnete 24,6 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 1,9 Prozent entspricht. Vorstandsvorsitzender Dr. Günther Ofner hob hervor, dass 2025 ein Jahr des Wachstums und positiver Finanzkennzahlen sei. Gleichzeitig kündigte er jedoch angesichts des spürbaren Kostendrucks und einer Senkung der Flughafentarife für 2026 ein Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramm an, um das voraussichtlich herausfordernde kommende Jahr zu meistern. Ungeachtet dessen setzt die FWAG ihr mehrjährig geplantes Investitionsprogramm konsequent fort, wofür im laufenden Jahr rund 300 Millionen Euro vorgesehen sind. Segmentleistung und Profitabilitäts-Druck Die finanzielle Performance der FWAG-Gruppe in den ersten drei Quartalen 2025 war von einer soliden Umsatzentwicklung, aber auch von einem zunehmenden Kostendruck, insbesondere bei den Personalausgaben, gekennzeichnet. Das ebitda erhöhte sich leicht um 2,4 Prozent auf 377,1 Millionen Euro, während das ebit um 3,8 Prozent auf 278,8 Millionen Euro stieg. Die EBITDA-Marge sank jedoch aufgrund der gestiegenen Kosten um 1,9 Prozentpunkte auf 44,6 Prozent.

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Aegean: Starke Nachfrage und optimierte Betriebsergebnisse trotz externer Belastungen

Die griechische Fluggesellschaft Aegean hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 sowie im dritten Quartal solide finanzielle und operative Ergebnisse erzielt. Der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten erreichte 1,43 Milliarden Euro und lag damit vier Prozent über dem Vorjahreszeitraum 2024. Die operative Rentabilität, gemessen am Ebitda, stieg um acht Prozent auf 356,6 Millionen Euro. Trotz anhaltender externer Herausforderungen, darunter erhebliche Kostenbelastungen durch neue regulatorische Vorschriften und gravierende operative Einschränkungen durch technische Probleme an Triebwerken, konnte Aegean seinen Nettogewinn in den ersten neun Monaten auf 148,0 Millionen Euro steigern, was einem Wachstum von zwölf Prozent entspricht. Die positive Geschäftsentwicklung wurde durch eine robuste Nachfrage nach Flugreisen, sowohl von griechischen Passagieren als auch von internationalen Besuchern des Landes, getragen. Die Airline beförderte insgesamt 13,2 Millionen Passagiere, ein Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zu 2024. Der Vorstandsvorsitzende von Aegean, Dimitris Gerogiannis, kommentierte, das Jahr 2025 gestalte sich als ein weiteres Jahr soliden Wachstums, das die positive Dynamik des Unternehmens bestätige. Die Ergebnisse und Rentabilitätskennzahlen platzierten das Unternehmen erneut in der Spitzengruppe des Flugsektors. Detailanalyse der Quartals- und Neunmonatsergebnisse Die Bilanz für die ersten neun Monate 2025 zeigt eine deutliche Verbesserung der Kennzahlen: Bei einem Umsatz von 1,43 Milliarden Euro konnte der Gewinn vor Steuern um 14 Prozent auf 194,7 Millionen Euro gesteigert werden. Die Gesamtzahl der angebotenen Sitze (ask, available seat kilometers) stieg um drei Prozent auf 16,7 Milliarden. Besonders das dritte Quartal, das traditionell die verkehrsreichste Phase des Jahres darstellt, trug maßgeblich zum Erfolg bei. In diesem Zeitraum

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500.000 Euro Strafe für Wizz Air wegen irreführendem „All You Can Fly“-Abo

Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM (Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato) hat gegen die Billigfluggesellschaft Wizz Air ein Bußgeld in Höhe von 500.000 Euro verhängt. Die Behörde ahndete damit Verstöße gegen die nationalen Verbraucherschutzvorschriften im Zusammenhang mit der Bewerbung des Jahresabonnements „Wizz All You Can Fly“. Die ungarische Airline hatte das Abo beworben, ohne die damit verbundenen wesentlichen Einschränkungen und Vertragsbedingungen ausreichend klar und transparent darzulegen. Die Untersuchung der Wettbewerbsbehörde ergab, dass Wizz Air das Abonnement, das den Kauf eines Flugpasses zu einem festen Preis (zu Beginn 499,00 Euro, später 599,00 Euro für alle internationalen Routen) ermöglichte, in seinen Werbekampagnen als ein nahezu unbegrenztes Angebot darstellte. Die AGCM stellte jedoch fest, dass die vorvertraglichen Informationen für die Verbraucher unvollständig und mehrdeutig waren. Dies betraf insbesondere die kritischen Details zu den Buchungszeiträumen einzelner Flüge, die Anzahl und Art der für Abonnenten verfügbaren Plätze pro Flug sowie weitere Nutzungsbeschränkungen. Die Passagiere erhielten lediglich die Option, aber nicht die Garantie, einen Flug zu buchen. Über die irreführende Werbung hinaus stufte die italienische Wettbewerbsbehörde auch bestimmte Klauseln in den ursprünglichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Abonnements als missbräuchlich ein. Diese Klauseln erlaubten es Wizz Air, die Bedingungen des Dienstes einseitig zu ändern oder diesen ganz einzustellen, ohne angemessene Gründe nennen oder entsprechende Sicherheiten für die Konsumenten gewährleisten zu müssen. Solche Bestimmungen führten laut AGCM zu einem erheblichen Ungleichgewicht zwischen den Rechten und Pflichten der Abonnenten. Zudem wurden Rückerstattungen erschwert und das Widerrufsrecht bei Unterbrechung oder Einstellung des Dienstes stark begrenzt. Die Behörde ordnete an, dass

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Deutsche Bahn: Vorstandschefin Palla kündigt weitere Verschlechterung der Lage an

Die Deutsche Bahn (DB) steht laut ihrer Vorstandsvorsitzenden Evelyn Palla vor einer der schwierigsten Phasen der jüngeren Unternehmensgeschichte. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung stellte Palla klar, dass sich die Lage auf der Schiene in Deutschland in den kommenden Jahren zunächst weiter zuspitzen wird. Die Ursache sieht sie in einer unerwartet schnellen Alterung der Infrastrukturanlagen sowie einer daraus resultierenden drastischen Zunahme der Baustellen. Palla zufolge altert das Netz – betroffen sind unter anderem Stellwerke, Schienen, Weichen und Oberleitungen – deutlich schneller als bisher angenommen. Diese Entwicklung sei dem Unternehmen in ihrem dramatischen Ausmaß nicht rechtzeitig bewusst gewesen. Die Konsequenz sind verstärkte Langsamfahrstellen und ungeplante Störungen, die den Betrieb massiv behindern. Die Zahl der Baustellen auf dem Netz wird in diesem Jahr auf rund 26.000 geschätzt, was einer Steigerung von 5.000 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für 2026 sei mit einem weiteren Anstieg auf über 28.000 zu rechnen. Die Pünktlichkeit im Fernverkehr, die zuletzt auf einen Tiefstwert von 51,5 Prozent gesunken war, wird sich laut Palla kurzfristig nicht erholen; sie rechnet auch für das laufende Jahr mit einer „Fünf vorne“ bei den Pünzlichkeitswerten. Der wachsende Sanierungsbedarf trifft auf ein ohnehin überlastetes Schienennetz, insbesondere an den Hauptverkehrsknotenpunkten wie Frankfurt, München, Hamburg, Berlin und Köln. Die starke Zunahme des politisch bestellten Regionalverkehrs, welchen die DB nicht selbst steuern kann, setzt dem System zusätzlich zu. Eine Reduzierung des Angebots, um die Pünktlichkeit zu erhöhen, lehnt Palla ab, da viele Reisende auf diese Regionalverbindungen angewiesen seien und die Entscheidung letztlich in der Hand der Politik

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Rücknahme der Luftverkehrsteuer sorgt für politische Kontroverse

Das schwarz-rote Regierungsbündnis hat in den Beratungen des Koalitionsausschusses eine kontroverse Entscheidung zur Entlastung der Luftfahrtbranche getroffen: Die von der Vorgängerregierung beschlossene Erhöhung der Luftverkehrsteuer (Ticketsteuer) soll mit einem Volumen von 350 Millionen Euro jährlich zurückgenommen werden. Die Senkung auf das Niveau vor dem 1. Mai 2024 ist für den 1. Juli 2026 geplant. Während die Luftfahrtbranche die Maßnahme als „Beginn einer echten Trendwende“ in der deutschen Luftfahrtpolitik lobt, löst sie bei Opposition und Aktivisten scharfe Kritik aus. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) und Fluggesellschaften sehen in der Rücknahme der Steuererhöhung einen notwendigen Schritt, um die im internationalen Vergleich zu hohen Standortkosten in Deutschland zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Branche argumentiert seit Jahren, dass hohe Abgaben zur Verlagerung von Flugkapazitäten ins Ausland führen. Die Entscheidung des Koalitionsausschusses wird daher als Signal gewertet, diese Verlagerungstendenzen zu stoppen (Recherche). Demgegenüber steht die harsche Kritik von Vertretern der Grünen und Aktivisten. Felix Banaszak (Grüne) warf Bundeskanzler Friedrich Merz und den Koalitionsspitzen Mutlosigkeit vor und nannte die Maßnahme stark vermessen im Angesicht der Wirtschaftskrise. Die Aktivistin Luisa Neubauer bezeichnete die Pläne als ein „als Konsumgeschenk getarntes Steuergeschenk an die Flugindustrie“. Sie verwies auf die kürzliche Verteuerung des 49-Euro-Tickets und sieht in der Entscheidung eine Stärkung des fossilen Kurses der Regierung. Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisierte die Steuersenkung als „fatales Signal“ und „schlechten Scherz“, da sie in direktem Widerspruch zu internationalen Bemühungen zur Senkung von Emissionen stehe.

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Skyexpress startet neue Flugverbindung zwischen Thessaloniki und Düsseldorf

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress hat eine neue Flugroute zwischen Thessaloniki (SKG) in Griechenland und Düsseldorf (DUS) in Deutschland eröffnet. Die Verbindung markiert eine gezielte Expansion in den deutschen Markt und stärkt die internationale Anbindung des Makedonia-Flughafens Thessaloniki, der als wichtiges Drehkreuz in Nordgriechenland dient (Recherche). Die neue Route wird dreimal wöchentlich, jeweils am Mittwoch, Freitag und Sonntag, bedient. Damit ergänzt Skyexpress ihr Flugangebot ab Thessaloniki. Die Verbindung nach Düsseldorf ist nach der Route nach Larnaka auf Zypern, die 2022 eingeführt wurde, die zweite direkte internationale Strecke der Fluggesellschaft von Thessaloniki aus. Skyexpress verfolgt eine Strategie, die griechische Regionalflughäfen stärker mit wichtigen europäischen Metropolen zu verbinden, um den Tourismus- und Geschäftsverkehr zu fördern. Gerasimos Skaltsas, Chief Commercial Officer von Skyexpress, bezeichnete den neuen Dienst als einen wichtigen strategischen Schritt für das Wachstum der Airline und die Verbesserung der globalen Reichweite des Flughafens Makedonia. Die Entscheidung für Düsseldorf ist wirtschaftlich begründet, da Nordrhein-Westfalen (NRW) zu den bevölkerungsreichsten und wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands zählt und traditionell ein bedeutender Quellmarkt für Reisen nach Griechenland ist (Recherche). Durch die drei wöchentlichen Frequenzen wird die Erreichbarkeit zwischen den beiden Regionen deutlich verbessert.

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Italienischer Fernbusanbieter Itabus steuert Graz, Klagenfurt und Villach an

Der Wettbewerb auf dem europäischen Fernbusmarkt hat sich durch den Markteintritt des italienischen Anbieters Itabus in Österreich weiter verschärft. Seit dem 16. Oktober 2025 bedient das Unternehmen, das in Italien als direkter Rivale von Flixbus gilt, erstmals drei zentrale österreichische Städte: die steirische Landeshauptstadt Graz sowie die Kärntner Verkehrsknotenpunkte Klagenfurt und Villach. Mit dem Ausbau des Streckennetzes über die italienischen Grenzen hinaus setzt Itabus seine Internationalisierungsstrategie fort und positioniert sich als wichtiger Akteur im grenzüberschreitenden Personenverkehr zwischen Italien und Zentraleuropa. Die Expansion umfasst die Aufnahme von täglich jeweils zwei Fahrten zu jedem der drei österreichischen Ziele. Die neuen Verbindungen konzentrieren sich auf eine effiziente Verknüpfung der Alpen-Adria-Region und bieten Reisenden eine kostengünstige Alternative, insbesondere auf Strecken, die im Bahnverkehr Umstiege erfordern. Francesco Fiore, Geschäftsführer von Itabus, unterstrich die Bedeutung dieses Schrittes: „Nach der erfolgreichen Konsolidierung auf dem italienischen Markt investieren wir jetzt stark im Ausland – und das ist erst der Anfang. Weitere europäische Ziele sind bereits in Planung.“ Das Unternehmen, das derzeit eine Flotte von 100 Bussen betreibt und 112 Städte in Italien bedient, setzt auf eine Kombination aus günstigen Preisen und einem dichten Netz. Der Fahrplanfokus: Tägliche Verbindungen nach Kärnten und in die Steiermark Die neuen Routen von Itabus sind klar auf die Anbindung der südösterreichischen Städte an wichtige italienische Metropolen und Verkehrsdrehkreuze zugeschnitten. Das Angebot umfasst tägliche Doppelfahrten zu jedem der drei Standorte. Die Anbindung von Klagenfurt Die Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt ist seit dem 16. Oktober täglich zweimal mit direkten Verbindungen aus zentralen und norditalienischen Regionen erreichbar.

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LOT Polish Airlines startet neue Langstreckenverbindung nach San Francisco

Die LOT Polish Airlines baut ihr Langstreckennetzwerk in Nordamerika gezielt aus und startet eine neue transatlantische Verbindung zwischen dem Flughafen Warschau Chopin (WAW) und dem Internationalen Flughafen San Francisco (SFO). Der Erstflug für die neue Route ist für den 6. Mai 2026 angesetzt. Der Ticketverkauf für die Flüge hat bereits begonnen. Mit dieser Verbindung stärkt LOT ihre Präsenz in den Vereinigten Staaten, einem der wichtigsten Fernverkehrsmärkte der Fluggesellschaft. Die neue Strecke wird während der Sommersaison viermal wöchentlich bedient, und zwar jeden Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Als Fluggerät kommt der moderne Boeing 787 Dreamliner zum Einsatz. Die Flugzeit wird voraussichtlich etwa elf Stunden und 30 Minuten betragen. Mit San Francisco bietet LOT nach Chicago, New York, Newark, Miami und Los Angeles nun eine sechste Destination in den Vereinigten Staaten an. Allein in den letzten zwölf Monaten hat LOT auf ihren transatlantischen Strecken rund 800.000 Passagiere befördert (Recherche). Die Aufnahme von San Francisco in den Flugplan ist strategisch bedeutsam. San Francisco gilt als globales Zentrum für Technologie und Innovation, was die Verbindung sowohl für Geschäftsreisende als auch für den Tourismus hochattraktiv macht. Robert Ludera, Leiter der Netzwerkabteilung bei LOT Polish Airlines, betonte, dass die neue Verbindung nicht nur das Herz Europas mit dem Technologie-Hub verknüpfe, sondern auch neue Möglichkeiten für Privat- und Geschäftsreisen eröffne. Die Airline setzt damit ihre Expansion an der US-Westküste fort und stärkt ihre Position als wichtiges Drehkreuz in Ostmitteleuropa.

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Österreichische Führungskräfte fordern Ausbau des Flughafens Wien und kritisieren Flugabgabe

Der am 14. November 2025 veröffentlichte Österreichische Infrastrukturreport 2026 der Initiative Future Business Austria beleuchtet die strategische Bedeutung der Luftfahrtinfrastruktur für die heimische Wirtschaft und dokumentiert klare Forderungen von Spitzenmanagern. Die Ergebnisse der Umfrage unterstreichen die herausragende Rolle des Flughafens Wien als internationales Drehkreuz in Mitteleuropa. Eine überwältigende Mehrheit der befragten Führungskräfte bekräftigt, dass die Position des Flughafens Wien als zentraler Knotenpunkt des globalen Flugverkehrs gesichert und weiter ausgebaut werden müsse. Konkret bestätigen 76 Prozent der Manager (eine Steigerung gegenüber 61 Prozent im Jahr 2024), dass der Flughafen Wien die Funktion eines internationalen Drehkreuzes innehat. Noch deutlicher ist mit 78 Prozent die Forderung nach der Sicherung und dem weiteren Ausbau dieser Drehkreuzfunktion. Dies spiegelt die Erkenntnis wider, dass eine leistungsfähige internationale Anbindung über den Luftweg ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft und die regionale Entwicklung ist. Gleichzeitig wird von den Managern die nationale Ticketsteuer, die sogenannte Flugabgabe, scharf kritisiert und als wesentliche Bremse für die Entwicklung des Luftverkehrsstandorts Österreich identifiziert. Die zentrale Rolle des Flughafens Wien im globalen Netzwerk Der Flughafen Wien hat sich in den letzten Jahrzehnten als unverzichtbarer Knotenpunkt für den Verkehr zwischen West- und Osteuropa sowie als wichtiges Tor zu Fernzielen, insbesondere in Asien und dem Nahen Osten, etabliert. Die hohe Zahl der Manager, die den Flughafen Wien als internationales Drehkreuz sehen und seinen Ausbau fordern, zeugt von der tiefen Verflechtung der österreichischen Wirtschaft mit dem globalen Handel und der Notwendigkeit direkter internationaler Anbindungen. Experten im Logistik- und Tourismussektor betonen immer wieder die Bedeutung

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