Jan Gruber

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Jan Gruber

Jet2 setzt Polen-Flüge bis Ende Mai 2022 aus

Die britische Fluggesellschaft Jet2 wird im Zeitraum von 24. März 2022 bis 26. Mai 2022 sämtliche Flüge von/nach Polen aussetzen. Der Carrier steuert das EU-Mitglied ab Birmingham, Manchester, Leeds, Newcastle und Glasgow an. Jet2 begründet die Entscheidung wie folgt: „Aufgrund der aktuellen Umstände haben wir uns entschlossen, unsere Flüge und Städtereisen nach Krakau vom 24. März bis einschließlich 26. Mai auszusetzen. Kunden, die von den Programmänderungen betroffen sind, werden ihre Buchung automatisch stornieren und erhalten eine vollständige Rückerstattung. Wir planen eine schrittweise Wiederaufnahme der Flüge nach Krakau ab dem 27. Mai und werden unsere Kunden natürlich auf dem Laufenden halten“.

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Play flottet A320neo und A321LR ein

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hat Anfang des Monats den ersten Airbus A320neo übernommen. Dieser wurde im tschechischen Ostrava lackiert und ist seit 13. März 2022 im aktiveren Liniendienst. Der Erstflug führte von Keflavik nach Berlin. Der Neuzugang trägt die Registrierung TF-PPA und wird von Calc geleast. Laut CH-Aviation.com wurde das Flugzeug ursprünglich für SaudiGolf Airlines gebaut, jedoch von dieser nie abgenommen. Zuvor bestand die Play-Flotte aus drei Airbus A321neo. Der isländische Carrier wird noch heuer ein langstreckentaugliches Muster einflotten. Dabei handelt es sich um einen Airbus A321LR, der voraussichtlich im Mai 2022 in den Liniendienst gestellt werden soll. Zur Identität dieser Maschine schweigt man sich seitens Play noch aus. Ein weiterer Airbus A320neo, der die Registrierung TF-PPB tragen wird, soll voraussichtlich im April 2022 eingeflottet werden.

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Michael Kerkloh: „Wenn das Produkt erfolgreich ist, zieht die Konkurrenz schnell nach“

Fast zwei Jahrzehnte lang stand Michael Kerkloh an der Spitze des Flughafens München und ist –zumindest offiziell – in den Ruhestand getreten. Doch endet mit dem Pensionsantritt die Faszination Luftfahrt? Bei ihm definitiv nicht. Der einstige Spitzenmanager sitzt im Aufsichtsrat der Lufthansa und setzt sich daneben für verschiedenste Projekte der Branche, darunter das Aviation Event, ein. Im Gespräch mit Aviation.Direct spricht der Luftfahrtfachmann unter anderem darüber warum seiner Meinung nach flexible Tickets dauerhaft bleiben werden, die Auswirkungen der Ukraine-Krise auf die Branche und warum sich die Produkte von Lowcostern und Netzwerk-Carriern auf der Kurz- und Mittelstrecke zunehmend angeglichen. Aviation.Direct: Herr Kerkloh, Sie haben gefühlt ein Jahrhundert Erfahrung in der Luftfahrt und waren jahrelang Chef des Münchener Flughafens. Wie schätzen Sie die Nachfrage bzw. die Entwicklung für den Sommer 2022 ein? Michael Kerkloh: Wenn wir die Passagierpsychologie einblicken könnten, dann hätte es die Branche natürlich viel leichter. Viele Faktoren können die Buchungslage beeinflussen, beispielsweise verursachte die Ukraine-Krise einen Einbruch. Ich glaube, dass diese auch eine Vertrauenskrise ist, denn viele Menschen verhalten sich abwartend. Das ist auch verständlich. Die Touristik ist davon weniger betroffen, denn der Sommertourismus findet überwiegend in andere Himmelsrichtungen statt. Allerdings werden viele Regionen auch den Wegfall von Touristen aus Russland und der Ukraine verkraften müssen. In Deutschland und der EU wird es sicherlich einen Rebound-Effekt geben, aber ich bin skeptisch was die bisherigen Prognosen anbelangt. Der Sommer 2022 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit stärker als im vergangenen Jahr, denn der Wunsch wieder mobiler zu sein ist groß, aber das

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Straßburg: Amelia übernimmt PSO-Strecken nach München und Amsterdam

Die Fluggesellschaft Amelia nimmt ab Straßburg Nonstop-Verbindungen nach Amsterdam und München auf. Diese werden im Sommerflugplan 2022 mit dem Maschinentyp Embraer 145 bedient. Es handelt sich um von der Europäischen Union ausgeschriebene PSO-Strecken. München wird ab 11. April 2022 fünf Mal wöchentlich bedient. Geflogen wird an den Verkehrstagen Montag bis Freitag mit Regionaljets des Typs Embraer 145. Die Verbindung nach Amsterdam soll ebenfalls im April 2022 aufgenommen werden und 12 Mal pro Woche bedient werden. Auch diese Route wird mit dem gleichen Maschinentyp bedient. Zwischen Straßburg und München hatte bislang Lufthansa den PSO-Auftrag. Nach Amsterdam hatte bisher Air France den Zuschlag, wobei im Regelfall von German Airways betriebene Embraer 190 im Rahmen eines Wetlease-Auftrags zum Einsatz kamen. Die Europäische Union hat beide Strecken neu ausgeschrieben und an Amelia vergeben. Diese dienten bislang in erster Linie als Hub-Anbindung, um die Konnektivität des EU-Standorts Straßburg sicherstellen zu können. Es ist derzeit noch unklar in welcher Form diese künftig mit der Star Alliance (München) bzw. dem Skyteam (Amsterdam) auf die Beine gestellt werden kann.

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Westbahn fährt Klimaticket-Inhaber für 14,90 Euro nach München

Ab 8. April 2022 wird die private Westbahn viermal täglich zwischen Wien und München verkehren. Der Ticketverkauf über das Internet wurde am Mittwochabend aufgenommen, bestätigte das Unternehmen gegenüber Aviation.Direct. Bislang fahren die Züge der Westbahn zwischen Wien und Salzburg. Ab 8. April 2022 werden vorerst vier Kurspaare pro Tag bis München Hauptbahnhof fahren. Zwischen der Mozartstadt und München-Ost, wo auf die S-Bahn Richtung Franz-Josef-Strauß-Flughafen München umgesteigen werden kann, gibt es keinen planmäßigen Zwischenhalt. Voraussichtlich ab 2. August 2022 wird die Westbahn auf sechs tägliche Züge von/nach Bayern aufstocken. Eine Sprecherin erklärte, dass dies momentan aufgrund einer Baustelle im deutschen Schienennetz noch nicht möglich ist. Inhaber des Klimatickets benötigen bis Salzburg Hbf keine Fahrkarte. Für den deutschen Streckenanteil bietet die Westbahn das so genannte „KlimaPlus-Ticket München“ zum Preis von 14,90 Euro pro Person und Strecke an. Dieses kann auch mit den Westpunkten, die innerhalb Österreichs auch mit dem Klimaticket gesammelt werden können, bezahlt werden. Der Fahrscheinverkauf über die Trafiken und die Westshops soll laut einer Sprecherin am Donnerstag aufgenommen werden. Der reguläre Internetpreis für Salzburg-München liegt bei 26,90 Euro in der Standard-Klasse.

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Auch B747 von Rossiya betroffen: Irland wirft russische Betreiber aus dem Register

Die irische Zivilluftfahrtbehörde hat die Registrierungen sämtlicher Maschinen russischer Betreiber, die in Irland eingetragen waren, aufgehoben. Damit folgt man dem Vorgehen der Bermuda Inseln. Somit dürfen auch diese Maschinen nicht mehr abheben. Während auf den Bermudas rund 750 Flugzeuge russischer Betreiber im Register eingetragen waren, waren es laut CH-Aviation.com in Irland lediglich 34 Stück. Betroffen sind Alrosa Airlines mit zwei B737-700 und vier B737-800, iFlyAirlines mit sechs A330-200 und drei A330-300 sowie Rossiya mit neun B747-400, fünf B777-300 und fünf B777-300ER. Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein Gesetz erlassen, das die Überführung ins russische Register deutlich beschleunigen soll. Die Behörde wurde ermächtigt für die bislang in Irland bzw. auf den Bermuda Inseln eingetragenen Flugzeuge nationale Zertifikate auszustellen. Diese sollen den Einsatz im Inland ermöglichen. Gleichzeitig soll es den Leasinggebern so kompliziert wie möglich gemacht werden an ihr Eigentum zu kommen.

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Flughafen Bozen bekommt einen Bahnhof vors Terminal gebaut

In unmittelbarer Nähe des Terminals des Flughafens Bozens soll ein neuer Bahnhof entstehen. Den aktuellen Plänen nach soll dieser im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Die Konnektivität des Airports wird sich dadurch deutlich verbessern. Laut einem Medienbericht von AltoAdigeInnovazione dient der neue Bahnhof in erster Linie dem Stadtteil St. Jakob und wird an einer bestehenden Eisenbahnstrecke gebaut. Allerdings profitiert auch der Flughafen Bozen davon, da die neue Haltestelle direkt gegenüber dem Passagierterminal gebaut werden soll. Die Errichtung wird teilweise aus dem EU-Fonds FSC 2021-2027 finanziert. Die Zentralregierung in Rom gab bereits grünes Licht für die Investition in Südtirol. Neben dem Bau der neuen Bahnhaltestelle auf der Bahnstrecke Verona-Brenner ist auch der Bau einer Unterführung unter der Bahn für Radfahrer, Fußgänger und einer für den öffentlichen Verkehr reservierten Bahn geplant. St. Jakob kann somit über Francesco Baracca in Bozen angebunden werden. Die Haltestelle wird in das öffentliche Verkehrsnetz von Bozen und Leifers integriert und erleichtert so die Erreichbarkeit des Industriegebiets Bozen. Neben einer neuen Bushaltestelle sind auch eine Anbindung an das Radwegenetz und neue Zufahrtsstraßen geplant.

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Neues Gesetz: Putin will Leasinggebern das Leben schwer machen

Unter anderem aufgrund der von der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten von Amerika verhängten Sanktionen müssen westliche Leasinggeber Fluggerät, das an russische Airlines verleast ist, zurückfordern. Das passt dem Kreml so ganz und gar nicht in den Kram. Ein Gesetz, das von Wladimir Putin unterzeichnet wurde, soll dies zumindest erschweren. Nicht alle Fluggesellschaften verhalten sich „bockig“, denn einige haben das Leasinggfluggerät mehr oder weniger freiwillig in die Türkei ausgeflogen und dort an die Eigentümer zurückgegeben. Viele russische Airlines fliegen nicht mehr mit von westlichen Lessoren geleasten Maschinen außerhalb Russlands und Weißrusslands, denn die Pfändung der Flugzeuge droht. Dazu kommt der Umstand, dass die Bermuda Inseln, wo etwa 740 in der Russischen Föderation eingesetzte Flugzeuge registriert waren, sämtliche Carrier aus diesem Staat aus dem Register geworfen hat. Im Express-Tempo werden nun Flugzeuge ins russische Register eingetragen. Um dies zu beschleunigen hat Putin nun ein neues Gesetz erlassen. Dies ermöglicht es der russischen Zivilluftfahrtbehörde neue Zertifikate auszustellen und diese dann unter russische Aufsicht stellen zu können. Die betroffenen Maschinen sollen dann zumindest im Inland und nach Belarus eingesetzt werden können. Defacto kommt das Vorgehen einer Enteignung der Leasinggeber gleich. Das Verhalten der russischen Regierung könnte zu einem späteren Zeitpunkt ein heftiges Nachspiel haben, denn für Carrier aus Russland könnte es künftig schwierig werden an westliches Fluggerät zu kommen. Auch ist nicht auszuschließen, dass Schadenersatzforderungen geltend gemacht werden und diese gegebenenfalls auch mittels Pfändung anderer Flugzeuge russischer Airlines durchgesetzt werden könnten. So wäre es theoretisch möglich, dass ein Lessor dann beispielsweise einen

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Wizz-Air-Aktionär Indigo Partners will bei ITA Airways einsteigen

Nach Lufthansa und Air France-KLM wirft sich auch der U.S.-amerikanische Fonds Indigo Partners ins Rennen um die italienische Fluggesellschaft ITA Airways. Eine entsprechende Interessensbekundung wurde Ende Feber 2022 übermittelt. Derzeit hält Indigo Partners Beteiligungen an den Billigfluggesellschaften Wizz Air, Jetsmart, Volaris und Frontier Airlines. Der Anteil am zuerst genannten Carrier wurde im Vorjahr deutlich reduziert. Der Verkauf spülte dem Investmentunternehmen rund 300 Millionen Pfund-Sterling in die Kasse. Die lokale Zeitung „La Repubblica“ schreibt, dass sich IndiGo Partners für einen Einstieg bei ITA Airways interessieren soll. Dabei beruft man sich auf nicht näher genannte Quellen aus Kreisen der italienischen Regierung. Das Angebot des Fonds betrachte man als interessant. Derzeit interessieren sich Lufthansa – gemeinsam mit MSC – und Air France-KLM – gemeinsam mit Delta Air Lines – sowie Indigo Partners für einen Einstieg beim Alitalia-Nachfolger ITA Airways. Derzeit ist nicht absehbar in welche Richtung Italiens Regierung tendiert, jedoch dürfte der Umstand, dass sich mehrere finanzstarke Konzerne ernsthaft interessieren, den Kaufpreis in die Höhe treiben.

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El Al fährt Deutschland-Angebot wieder hoch

Die Fluggesellschaft El Al plant im Sommerflugplan 2022 wieder häufiger nach Deutschland zu fliegen. Derzeit sind 21 wöchentliche Umläufe von Tel Aviv aus zu deutschen Airports vorgesehen. El Al beabsichtigt laut Mitteilung neun Mal wöchentlich nach Berlin-Brandenburg zu fliegen. Frankfurt am Main und München sollen jeweils sechs Mal pro Woche angesteuert werden. Die angebotene Kapazität liegt deutlich unter dem Vorkrisenniveau, denn im Sommer 2019 hatte die israelische Fluggesellschaft wöchentlich 30 Deutschland-Rotationen durchgeführt. Ursprünglich hatte man geplant, dass im Sommer 2022 mit Düsseldorf ein weiterer Airport in der Bundesrepublik angesteuert werden soll. Dieses Vorhaben ist jedoch für unbestimmte Zeit in der Schublade verschwunden. Derzeit ist vorgesehen, dass im Winterflugplan 2022/23 ab München und Frankfurt je fünf Mal pro Woche nach Tel Aviv geflogen werden soll. Ab Berlin-Brandenburg will man fünf Umläufe anbieten.

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