Jan Gruber

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Jan Gruber

Griechenland: Marathon Airlines flottet ersten Embraer 175 ein

Der griechische Businessjet-Operator Marathon Airlines bereitet den Einstieg ins Liniengeschäft vor. Dazu flottet man zunächst einen Embraer 175 ein. Dieser trägt die Registrierung SX-ASK und wird von Blackbird Capital geleast. Diese Maschine war zuletzt als EI-RDA bei Alitalia Cityliner im Einsatz. Kurzzeitig war der Regionaljet auf den Leasinggeber im österreichischen Register als OE-IZZ eingetragen. Mittlerweile befindet sich dieser Embraer 175 in Athen und hat bereits das Farbenkleid von Marathon Airlines erhalten. Der griechische Carrier befindet sich derzeit auf der Suche nach Kapitänen, Co-Piloten und Flugbegleitern für diesen Maschinentyp. Wie viele Embraer 175 man einflotten möchte, erklärte das Unternehmen nicht. Auch zu den geplanten Linienzielen schweigt man sich noch aus. Die Homepage ist bereits für den Ticketverkauf vorbereitet worden, jedoch können derzeit keine Flugscheine gekauft werden. Marathon Airlines wird im Sommerflugplan 2022 auch zwei Airbus A320 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags zur Verfügung haben. Ein Foto des ersten Embraer 175 in der Livery von Marathon Airlines findet sich unter diesem Link bei Skyliner Aviation.

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Leasinggeber will Hongkong Airlines auflösen lassen

Ein irischer Leasinggeber hat bei einem Gericht in Hongkong die Liquidation der Fluggesellschaft Hongkong Airlines beantragt. Im Mai 2022 soll über den Antrag verhandelt werden. Hintergrund der beabsichtigten Maßnahme sind Zahlungsrückstände. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com, der sich auf Gerichtsunterlagen bezieht, beantragt die Stellar Aircraft Holding 1 Ltd. die Auflösung von Hongkong Airlines. Das Gericht hat den Verhandlungstermin für den 11. Mai 2022 anberaumt. Die betroffene Fluggesellschaft gehörte einst der kollabierten HNA Group an und geriet in der Vergangenheit aus verschiedenen Gründen in finanzielle Schieflage. Vor der Corona-Pandemie setzten die Massenproteste gegen ein geplantes Gesetz dem Flugverkehr und somit auch diesem Carrier massiv zu. Der Umstand, dass Hongkong eine harte Null-Covid-Strategie verfolgt, lässt die Einnahmen auf äußerst tiefem Niveau verweilen. Weder der Lessor noch Hongkong Airlines wollten den Medienbericht kommentieren. Man will der möglichen Entscheidung des Gerichts nicht vorgreifen, war von einer der beiden Prozessparteien zu hören. Derzeit ist die Airline fast überwiegend im Frachtgeschäft tätig, da die chinesische Sonderverwaltungszone weiterhin komplizierte Einreise- und Quarantänebestimmungen praktiziert.

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Michael O’Leary: „Spätestens Ende April 2022 kommen die Masken weg“

Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary ist der Ansicht, dass sein Wizz-Air-Kollege József Váradi gelernt habe, dass er im Konkurrenzkampf nicht erfolgreich sein könne. Eine Möglichkeit dafür ortet der Ire in den seiner Ansicht nach günstigeren Boeing-Flugzeugen. Im Gespräch mit Aviation.DIrect spricht Michael O’Leary über aktuelle Entwicklungen in der Branche und erklärt auch, dass man derzeit auf der Suche nach 40 bis 50 gebrauchten Boeing-Maschinen, die bei Lauda Europe landen könnten, ist. Mit der europaweiten Aufhebung der Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen rechnet der Manager spätestens Ende April 2022. Aviation.Direct: Ihr Mitbewerber Wizz Air 15 weitere Ziele aus dem bevorstehenden Wiener Sommerflugplan 2022 gestrichen… Michael O’Leary: 20 sind es. Aviation.Direct: …wir haben die Ukraine- und Moldau-Strecken nicht berücksichtigt, da diese wegen dem Krieg, den Putin angezettelt hat, generell nicht angeflogen werden können. Unabhängig davon: Wizz Air reduziert die in Wien stationierte Flotte. Wie lautet Ihre Botschaft an József Váradi? Michael O’Leary: Ich habe keine Nachricht für József Váradi. Er ist ein guter Wettbewerber, aber ich denke, er hat immer gelernt, dass er dort, wo er mit Ryanair konkurrieren will, nicht erfolgreich sein kann. Ryanair hat niedrigere Tarife, niedrigere Kosten und bessere Dienstleistungen. Aviation.Direct: Ryanair expandiert in Wien, Wizz Air reduziert. Woran liegt Ihrer Meinung nach die völlig konträre Vorgehensweise? Michael O’Leary: Ich weiß es nicht, außer dass Ryanair billigere Flugzeuge hat. Wir haben unseren Treibstoff abgesichert, und ich denke, die wirkliche Herausforderung für Wizz in diesem Jahr ist, dass sie keine Treibstoffabsicherung haben und daher viel höhere Ölpreise zahlen. Wir haben den Vorteil, dass wir

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Volotea steigt ins Kompensationsgeschäft ein

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea steigt in das Geschäft mit Kohlenstoffdioxid-Kompensationszahlungen ein. Unter dem Markennamen „Voloterra“ bietet man Passagieren an, dass pro Flug zwei Euro an Umweltschutzprojekte gespendet werden können. Immer wieder zeigen Studien, dass die von Fluggesellschaften vermittelten Kompensationsangebote kaum genutzt werden. Beispielsweise nutzen bei Ryanair und Lufthansa nur etwa 0,5 Prozent der Passagiere diese Spendenmöglichkeit. Dieser „Ablasshandel“ findet offensichtlich bei nur wenigen Fluggästen Anklang. Dennoch bieten immer mehr Airlines diese Möglichkeit an, wohl auch aus Image-Gründen. Volotea ermöglicht nun, dass im Zuge der Buchung pro Flug zwei Euro gespendet werden können. Eigenen Angaben nach sollen die Einnahmen an eine Umweltschutzorganisation weitergeleitet werden. Auf seiner Homepage schreibt der Carrier unter anderem, dass man sich darüber hinaus freiwillig verpflichtet habe bis 2025 rund 25 Prozent der Kohlenstoffdioxid-Emissionen auf eigene Kosten auszugleichen.

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Friedrichshafen will Ende März 2022 das Insolvenzverfahren verlassen

Der deutsche Regionalflughafen Friedrichshafen strebt an, dass mit Ende März 2022 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung verlassen werden kann. Indes bewilligte die EU-Kommission die Beihilfen unter Auflagen. Grünes Licht gab es für insgesamt 17,5 Millionen Euro. Davon sollen 11,3 Millionen Euro in Form von Zuschüssen fließen. Die Verbleibende Summe ergibt sich aus der Abschreibung von Darlehen, die die öffentliche Hand gewährt hatte. Die EU-Kommission erklärte unter anderem, dass mit der staatlichen Unterstützung negative Folgen für die Wirtschaft und die Bevölkerung abgewendet werden. Allerdings muss der Airport auch einige Auflagen erfüllen. Unter anderem muss man einige Grundstücke verkaufen. Die Finanzmittel werden überwiegend von den Gesellschaftern, die fast überwiegend der öffentlichen Hand angehören, aufgebracht. Friedrichshafen ist seit vielen Jahren defizitär und musste bereits vor einigen Jahren einen Schuldenschnitt praktizieren. Airportchef Claus-Dieter Wehr hofft nun, dass man Ende März 2022 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung verlassen kann.

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Lübeck Air streicht Dublin aus dem Sommerflugplan 2022

Lübeck Air, die Hausmarke des norddeutschen Flughafens Lübeck, hat den Sommerflugplan 2022 überarbeitet. Dabei wurde das Ziel Dublin gestrichen. Ursprünglich war dieses zweimal wöchentlich angekündigt. Unter den Flugnummern 6I 7622 / 6I 7623 bzw. 6I 7620 / 6I 7621 sollte ab 23. Mai 2022 an den Verkehrstagen Montag bzw. Freitag zwischen Lübeck und Dublin v.v. geflogen werden. Diese Strecke wird nicht aufgenommen. Zwischenzeitlich wurde die Irland-Strecke aus dem Sommerflugplan 2022 entfernt. Auch der Verkauf ist bereits eingestellt worden. Gegenüber dem Vorjahr werden unter der Marke Lübeck Air deutlich mehr Ziele angeboten. Die operative Durchführung erfolgt durch Air Alsie mit dem Maschinentyp ATR72. Auf einigen Routen fliegt German Airways im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für die dänische Fluggesellschaft. Diese Konstruktion kommt auch auf Charterstrecken ab Salzburg und Bern zum Einsatz.

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Comair: Südafrika erteilt British-Airways-Franchisenehmer Flugverbot

Die Zivilluftfahrtbehörde Südafrikas untersagte am Sonntag dem British-Airways-Franchisenehmer Comair die Durchführung von kommerziellen Flügen. Als Begründung wurden ungelöste Sicherheitsprobleme angegeben. Betroffen sind auch die Verbindungen, die unter der Marke Kulula angeboten werden. Zunächst wurde ein 24-stündiges Flugverbot ausgesprochen, jedoch konnte Comair innerhalb der gesetzten Frist die Bedenken der Behörde nicht ausräumen. Ein Sprecher bestätigte nun, dass das Betreiberzertifikat auf unbestimmte Zeit ausgesetzt ist, so dass die Flugzeuge dieses Carriers bis zu einer möglichen Aufhebung am Boden bleiben müssen. Die SACAA begründete am Samstag das damals noch für 24 Stunden ausgesprochene Flugverbot unter anderem damit, dass bei Comair im Feber 2022 auffällig häufig „Triebwerksausfälle, Triebwerksfehlfunktionen und Fahrwerksstörungen“ aufgetreten sein sollen. Die Aufsichtsbehörde nahm den Carrier genauer unter die Lupe und wurde eigenen Angaben nach fündig: Man habe drei so genannter „Level 1“-Verstöße gefunden. Diese würden ein unmittelbares Sicherheitsrisiko darstellen, weshalb man zur drastischen Maßnahme des Flugverbots gegriffen habe. Comair habe innerhalb der gesetzten Frist die Bedenken nicht ausräumen konnten, so dass AOC und Betriebsgenehmigung auf unbestimmte Zeit suspendiert wurden, so die Behörde. Comair nutzt im Rahmen eines Franchisevertrags die Marke British Airways, so dass viele Flugzeuge in den Farben der IAG-Tochter lackiert sind. Weiters ist man als Kulula auch als Billigflieger aktiv. Der Carrier wurde von der Corona-Pandemie stark gebeutelt und gilt als finanziell stark angeschlagen. Das Unternehmen bestätigte, dass AOC und Betriebsgenehmigung auf unbestimmte Zeit suspendiert wurden, kann jedoch keinen Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nennen. Man habe die gesamte Nacht durchgearbeitet, um der Zivilluftfahrtbehörde Südafrikas die notwendigen Unterlagen

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Verdi ruft an sechs deutschen Flughäfen zum Warnstreik auf

Das Sicherheitspersonal auf den Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn, Bremen, Hannover und Leipzig/Halle ist am Montag im Zeitraum von 4 Uhr 00 bis Mitternacht zum Streik aufgerufen. Dies teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Hintergrund ist, dass die Verhandlungen um Lohnerhöhungen ins Stocken geraten sind. Bereits zuvor rief Verdi unter anderem in Köln/Bonn, Düsseldorf und Frankfurt/Main zum Warnstreik auf. Die Arbeitnehmervertreter fordern mindestens einen Euro mehr pro Arbeitsstunde. Weiters soll die Vergütung verschiedenster Einsatzfelder auf dem jeweils höchsten Niveau vereinheitlicht werden. Verdi kritisiert unter anderem, dass der Verhandlungspartner, Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen, das in der ersten Runde vorgelegte Angebot bislang nicht nachgebessert habe. Dem hält die Arbeitgeberseite entgegen, dass man bereits zwei neue Vorschläge unterbreitet habe, jedoch man jeweils im Nachgang mit weiteren Wünschen seitens der Gewerkschaft konfrontiert wurden wäre. Passagiere, die von/nach Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn, Bremen, Hannover oder Leipzig/Halle reisen, sollten sich regelmäßig über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren und möglichst frühzeitig am Flughafen erscheinen, da mit langen Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen zu rechnen ist. Derzeit wird davon ausgegangen, dass viele Flüge gestrichen werden müssen.

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Rauswurf aus dem Bermuda-Register: Russland registriert im Express-Tempo um

Die überwiegende Mehrheit des westlichen Fluggeräts, das von russischen Fluggesellschaft eingesetzt wird, war bislang auf den Bermuda Inseln sowie in Irland registriert. Das ändert sich nun, denn die Zivilluftfahrtbehörde der Bermudas teilte mit, dass allen russischen Operators die Registrierungen entzogen werden. Eigentlich ist das russische Luftfahrtkennzeichen RA, jedoch ist dieses am Rumpf von im Westen gebauten Maschinen nur selten zu sehen. Dominierend sind VP-B und VQ-B – Bermuda Inseln. Das hat verschiedene Gründe, denn einerseits können Fluggesellschaften durchaus hohe Importsteuern umgehen, aber gab es nach dem Zusammenbruch der UdSSR auch keine andere Möglichkeit. Es mangelte der russischen Zivilluftfahrtbehörde an Kompetenz hinsichtlich Flugzeugen aus dem Westen, so dass man sich mit dem britischen Überseegebiet der Bermuda Inseln arrangiere. Später kamen auch Registrierungen in Irland dazu. Seit einigen Jahren ist dieser Umstand der russischen Regierung ein Dorn im Auge, denn man will, dass russische Airlines ihre Flugzeuge im Inland registrieren. Allerdings haben internationale Leasinggeber noch immer ein gewisses Misstrauen gegenüber der Zivilluftfahrtbehörde, so dass sich an der Praxis bis vor wenigen Tagen nur wenig geändert hat. Bereits 176 Flugzeuge in Russland eingetragen Der Rauswurf aus dem Register der Bermuda Inseln hat zur Folge, dass die etwa 740 betroffenen Maschinen de jure nicht abheben dürfen. Sofern die Flugzeuge zuvor nicht ohnehin ausgeflogen wurden, folgt nun die Eintragung ins russische Register und zwar im Expresstempo. So wurden 176 Maschinen umregistriert, erklärte Rosaviatsiya gegenüber Interfax. Betroffen sind demnach 21 Flugzeuge von Utair, 38 von Rossiya, zwei von Izhavia, eines von Yerofei, 27 von Pobeda und

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Austrian Airlines fährt Klagenfurt-Flüge wieder hoch

Austrian Airlines wird die Klagenfurt-Strecke schrittweise auf 13 wöchentliche Umläufe hochfahren. Zuletzt hatte man teilweise nur eine Rotation pro Woche. Im laufenden März soll bis zu siebenmal wöchentlich geflogen werden. Im April 2022 will der Carrier auf neun Umläufe pro Woche erhöhen. Anschließend soll es bis zu 13 Rotationen geben, bestätigte eine Firmensprecherin gegenüber dem Österreichischen Rundfunk. Wien ist eine von nur zwei Linienstrecken ab Klagenfurt und dient primär als Anbindung an das Drehkreuz von Austrian Airlines. Köln/Bonn, bedient von Eurowings, ist die zweite Linien-Destination ab dem Kärntner Flughafen. Weitere reguläre Ziele gibt es ab diesem Airport momentan nicht. Im Sommer 2022 werden einige Charterflüge zu Urlaubsdestinationen angeboten.

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