Jan Gruber

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Jan Gruber

Salzburg: Eurowings nimmt Kopenhagen und Stockholm auf

Die Fluggesellschaft Eurowings Europe wird im Sommerflugplan 2022 mit Stockholm-Arlanda und Kopenhagen zwei weitere Destinationen ab Salzburg bedienen. Diese sollen Ende Mai 2022 aufgenommen werden. Die dänische Hauptstadt wird ab 28. Mai 2022 jeweils an Samstagen bedient. Unter der Flugnummer EW4320 hebt Eurowings Europe gegen 17 Uhr 20 in der Mozartstadt hab. Kopenhagen erreicht man um 19 Uhr 05. Der Rückflug wird als EW4321 durchgeführt und verlässt die dänische Hauptstadt gegen 19 Uhr 45. Die Landung in Salzburg ist für 21 Uhr 25 angekündigt. Stockholm-Arlanda wird im Rahmen eines Charterauftrags ab 28. Mai 2022 jeweils am Verkehrstag Samstag angesteuert. Zusätzlich gibt es am 25. Mai 2022 einen einmaligen Umlauf im Veranstalterauftrag. Flugscheine für diese Strecke sind momentan nur über den Tour Operator erhältlich.

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Wien: Airlines rechnen mit hoher Nachfrage im Sommer 2022

Ende dieses Monats tritt auch am Flughafen Wien-Schwechat der Sommerflugplan 2022 in Kraft. Die markanteste Neuerung ist, dass der Terminal 2 samt der Gatebereiche B, C und D wieder in Betrieb gehen wird. Nebst der neuen Sicherheitskontrolle wird es in diesem Komplex, der reaktiviert wird, auch neue Lounges geben. Die ab Wien-Schwechat tätigen Fluggesellschaften fahren ihre Angebote wieder deutlich hoch. Davon ausgenommen ist Wizz Air, die ihre Präsenz auf dem größten Airport Österreichs reduzieren wird. Erst kürzlich hat man beschlossen, dass weitere 15 Ziele gestrichen und zwei Flugzeuge abgezogen werden. Der Mitbewerber Ryanair legt eigenen Angaben nach 15 zusätzliche Destinationen auf. Austrian Airlines nimmt etwa Los Angeles, Göteborg und Bologna wieder auf. Nach einer pandemiebedingten Pause kommen außerdem Air Corsica, China Airlines, Condor, EVA Air, Flynas, Kuwait und Volotea wieder zurück nach Wien. Mehr Frequenzen auf bestehenden Verbindungen gibt es von Emirates, Etihad Airways, Qatar Airways, Turkish Airlines und SunExpress. Vor allem nach Europa und in den Mittelmeerraum stehen viele Angebote zur Auswahl, mit insgesamt 190 Destinationen deckt der Flughafen Wien im Sommer 2022 bereits nahezu das Vorkrisenangebot (2019) ab. Sehr betroffen machen die nach wie vor andauernden kriegerischen Handlungen in der Ukraine: Aktuell finden keine Flüge zwischen der Ukraine, Russland und Wien statt, weitere Auswirkungen der Entwicklungen in der Ukraine auf die Luftfahrt sind derzeit noch schwer abschätzbar. „Der neue Sommerflugplan spiegelt die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher nach zwei Jahren Pandemie wider: Bis zu 190 Flugziele in 60 Ländern werden heuer direkt ab Wien erreichbar sein, das entspricht

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China Eastern Airlines: Boeing 737 B-1791 abgestürzt

Die von China Eastern Airlines betriebene Boeing 737-89P mit der Registrierung B-1791 ist abgestürzt. Offiziellen Angaben nach sollen sich 132 Personen an Bord befunden haben. Die Maschine war als MU5735 auf dem Weg von Kunming nach Guanghzou. Derzeit ist noch völlig unklar warum dieses Passagierflugzeug verunglückt ist. Chinesische Behörden erklären, dass es keine Überlebenden geben soll. Videos von Personen, die den Absturzort erreicht haben, zeigen, dass die B-1791 in viele Einzelteile zerfallen ist. Der Absturz hat laut chinesischem Staatsfernsehen am Boden einen Brand verursacht. China Eastern Airlines Flug MU5735 hob am Montag in Kunming ab und befand sich auf dem Weg nach Guanghzou. Der Inlandsflug war bis zum Unfall, der sich in den Bergen auf der Höhe von Teng (Wuzhou) ereignet hat, ohne besondere Vorkommnisse. Die Aufnahmen einer Überwachungskamera (unten eingebettet) zeigen, dass die B-1791 regelrecht senkrecht abgestürzt ist. Aus den momentan zugänglichen Daten ist ersichtlich, dass diese Boeing 737-89P aus ungeklärter Ursache aus der Reiseflughöhe in den steilen Sturzflug gegangen ist. Bis zu diesem Vorfall befand sich der Mittelstreckenjet auf etwa 29.000 Fuß. Was den Absturz dieser Boeing 737 verursacht hat, müssen nun die Unfallermittlungen ans Licht bringen. China Eastern setzt alle 106 Boeing 737-800 vorerst nicht mehr ein Die Fluggesellschaft China Eastern Airlines entschied sich im Nachgang des fatalen Unfalls dazu, dass man vorerst auf den Einsatz des Maschinentyps Boeing 737-800 verzichten wird. Der Carrier wird vorsorglich sämtliche 106 Exemplare auf dem Boden lassen. Wie lange diese Maßnahme andauern wird, ist derzeit noch offen. Der Carrier teilte allerdings

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Flughafen Wien sucht dringend Lehrlinge

Der Flughafen Wien-Schwechat befindet sich derzeit auf der Suche nach jungen Menschen, die eine Lehre an österreichs größtem Airport machen wollen. Vorstand Günther Ofner sagt gar, dass man “dringend Lehrlinge” sucht. Die Flughafen Wien AG bildet derzeit 53 Lehrlinge in den Fachgebieten Elektro- und Gebäudetechnik, KFZ- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie im IT-Bereich aus. Nach der Grundausbildung in der firmeneigenen Lehrwerkstatt folgt der fließende Übergang in die Fachbereiche, dort werden Lehrlinge mit den berufsspezifischen Inhalten vertraut gemacht. Den jungen Menschen vermittelt der Flughafen dabei auch Zusatzqualifikationen: So stehen regelmäßige Seminare im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, Englischkurse oder Mathematik-Coaching am Programm. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Lehre mit Matura abzuschließen. Ein besonderes Highlight ist ein Austauschprogramm mit internationalen Flughäfen, das Lehrlinge im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren können. Kürzlich war auch Staatssekretärin Claudia Plakolm zu Gast und überzeugte sich selbst von der Lehrlingsausbildung am Flughafen Wien-Schwechat. Das Regierungsmitglied sagte unter anderem: „Die Lehre ist nicht der Plan B, wenn es mit der Schule nicht klappt, sondern Plan A für eine praktische Ausbildung, mit der man seine Karriere startet. Der Flughafen Wien ist dafür ein Vorzeigebetrieb, der es schafft, auch immer mehr junge Frauen für technische Berufe zu begeistern“. Airport-Vorstand Günther Ofner erklärte: „Lehrlinge sind am Flughafen dringend gesucht und wir laden interessierte Jugendliche herzlich ein, sich bei uns zu bewerben. Sie erwartet eine zukunftsorientierte Ausbildung: Gerade in technischen Bereichen sind gut ausgebildete Fachkräfte immer gesucht – für moderne Büros mit einer immer komplexeren Gebäudetechnik wird es in den nächsten

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Paid Catering: AUA bietet nur noch zwei warme Speisen an, aber kein Schnitzel

Vor einiger Zeit hat Austrian Airlines kostenpflichtiges Catering auf der Kurz- und Mittelstrecke eingeführt. Der zu Beginn äußerst umfangreiche Verkaufskatalog ist mittlerweile deutlich abgespeckt worden. Auf das kostenlose Wasser wird nur noch in kleiner Schrift in einer Fußzeile hingewiesen. Die AUA erklärt unter anderem, dass die “Melangerie” ein Erfolgsmodell ist. Die Speisekarte des kostenpflichtigen Economy-Class-Caterings auf der Kurz- und Mittelstrecke von Austrian Airlines hat mittlerweile deutlich an Umfang verloren. Derzeit werden nur zwei warme Mahlzeiten angeboten, wobei das bei Österreichern angeblich beliebte Schnitzel derzeit nicht enthalten ist. Auch die Anzahl der belegten Brote und Brötchen wurde gegenüber der Einführung des Paid-Caterings deutlich zurückgefahren. Markant ist auch, dass bei den Salaten keine Preise mehr abgedruckt sind. Dies erklärt Austrian Airlines unter anderem damit, dass es sich um eine Art Werbeinserat von Do&Co handeln würde. Das Zurückfahren der Auswahl ist allerdings am Standort Wien kein Einzelfall. Beispielsweise ging die mittlerweile nicht mehr existierende Level Europe mit einer der umfangreichsten Verkaufskataloge überhaupt an den Start. Schritt für Schritt verlor die Speisekarte deutlich an Umfang und war zuletzt nur noch ein ultradünner Folder. Die Vermutung liegt daher nahe, dass es die Fluggesellschaft bzw. den Catering-Partner, in dessen Namen und auf dessen Rechnung verkauft wird, schlichtweg zu teuer kommt eine große Auswahl, für die es kaum Nachfrage gibt, vorzuhalten. Eine Sprecherin der Austrian Airlines erklärte auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct: “Die angesprochenen Salate ohne Preis sind die Bebilderung der Präsentation unseres Cateringpartners Henry. Wir haben auch in diesem Menüzyklus (alle drei Monate wird das Melangerie-Angebot erneuert)

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Austrian Airlines bietet kostenpflichtige Siko-Fastlane-Nutzung an

Seit einigen Wochen bietet Austrian Airlines Passagieren ohne Miles&More-Status oder Business-Class-Ticket die kostenpflichtige Buchung der Security-Fastlane am Flughafen Wien-Schwechat an. Diese kann nun während dem Web-Check-in gebucht werden. Analog dem schon länger buchbaren Lounge-Zutritt wird während dem Online-Check-in nun auch die Nutzung der Security-Fastlane angeboten. Das Extraprodukt, das Lowcoster in Wien-Schwechat schon länger anbieten, kostet neun Euro pro Person. „Diesen Service bietet Austrian Airlines seit Februar 2022 auf Flügen ab Wien an und kann beim Web-Check In gebucht werden“, erklärt ein AUA-Sprecher gegenüber Aviation.Direct.

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Austrian Airlines öffnet Business-Lounge für Dragonpass-Teilnehmer

Inhaber der chinesischen Lounge-Zugangskarte Dragonpass haben seit wenigen Wochen am Flughafen Wien-Schwechat mehr Auswahl, denn Austrian Airlines akzeptiert diese für den Zugang in die Business Lounges im Terminal 3. Zuvor kooperierte Dragonpass mit den von der Flughafen Wien AG betriebenen Lounges. Allerdings ist bereits seit längerer Zeit lediglich die Sky Lounge im Schengen-Bereich des Terminals 3 in Betrieb. Dies soll sich Ende dieses Monats im Zuge der Wiedereröffnung des Terminals 2 sowie der Gatebereiche B, C und D ändern. Dragonpass ist ein Mitbewerber von Priority Pass und bietet unabhängig von der gebuchten Fluggesellschaft Zutritt zu den exklusiven Wartebereichen an den Airports. Das chinesische Produkt gilt als günstiger, jedoch hat dieses – weltweit gesehen – weniger Lounges unter Vertrag. In Wien können Inhaber dieses Produkts nun auch die Austrian-Airlines-Business-Lounges (Schengen und Non-Schengen) in Anspruch nehmen. “Mit dem Dragon Pass können unsere Gäste seit Anfang des Jahres unsere Lounge nutzen”, bestätigt ein AUA-Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Unabhängig davon bietet der Carrier eigenen Economy-Class-Passagieren ohne Status den Zugang gegen Bezahlung von 35 Euro an. Beispielsweise während dem Web-Check-in kann dieses optionale Produkt gekauft werden.

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Dnata eröffnet neue Marhaba-Lounge in Zürich

Am Flughafen Zürich-Kloten hat die bisher von Dnata betriebene Skyview Lounge ausgedient. Nach umfangreicher Sanierung tritt diese nun als Marhaba auf. Es handelt sich um die jüngste Lounge des Anbieters. Diese befindet sich im Sicherheitsbereich des Flughafens Zürich-Kloten und ist für maximal 50 Gäste ausgelegt. Zutritt haben alle Passagiere unabhängig von der gebuchten Airline bzw. Reiseklasse gegen Bezahlung einer Gebühr von 35 Schweizer Franken. Weiters kooperiert man mit Lounge-Kartenanbietern, die je nach Vertrag einen kostenlosen Eintritt erhalten können. Auch hat man mit manchen Fluggesellschaften einen Vertrag, so dass deren Business-Passagiere die neue Dnata-Lounge in Zürich kostenfrei nutzen können. Eigenen Angaben nach hält man vor Ort Mitarbeiter vor, die sich in bis zu zehn unterschiedlichen Sprachen mit den Passagieren verständigen können.

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ITA Airways will in Rom und Linate mit Swissport zusammenarbeiten

Die Fluggesellschaft Alitalia lässt die Bodenverkehrsdienstleistungen an den Flughäfen Mailand-Linate und Rom-Fiumicino temporär von Swissport erledigen. Man unterzeichnete eine vorläufige Vereinbarung, deren langfristige Umsetzung von einem ganz anderen Faktor abhängig ist. Am Montag ist die Angebotsfrist für die Übernahme der Bodendienstleistungen der insolventen Alitalia abgelaufen. Dem Vernehmen nach hat Swissport International ein Angebot für die Übernahme abgegeben. Genau davon ist auch eine mögliche langfristige Vereinbarung mit ITA Airways abhängig, denn diese soll es nur dann geben, wenn Swissport den Zuschlag für den zum Verkauf stehenden Teil des Vorgängers Alitalia erhält. ITA Airways hat keine eigene Bodenabfertigung, sondern nutzt derzeit die Dienstleistungen von Alitalia. Im Rahmen der Liquidation der einst größten Fluggesellschaft Italiens wird auch der Geschäftsbereich Ground Services verwertet.

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Wiener Incoming-Tourismus erneut stark eingebrochen

Die Fachgruppe Reisebüros in der Wiener Wirtschaftskammer beklagt, dass auch weiterhin kaum Incoming-Buchungen zu verzeichnen sind. Der Wiener Tourismus wäre von den Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikt stark betroffen, erklärt Obmann Gregor Kadanka. „Wenn Gruppenreisen, Individualreisende und Geschäftsreisende nicht mehr nach Wien kommen, trifft das nicht nur uns Reisebüros, sondern hat auch einen negativen Multiplikatoreffekt auf die wirtschaftliche Lage der Hotels, Restaurants, Fremdenführer und vieler weiterer Unternehmen“, so der WKW-Funktionär. In den ersten Wochen des laufenden Jahres soll die Anzahl der Neubuchungen aus internationalen Märkten wieder stark angezogen haben. Zuvor ist es aufgrund der Corona-Pandemie rund zwei Jahre lang nicht sonderlich gut gelaufen. Der kriegerische Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine habe die Situation komplett verändert, erklärt Kadanka: „Reisen werden storniert oder längerfristig umgebucht. Neue Buchungen werden derzeit überhaupt nicht getätigt.“ Die Wiener Incoming-Büros sind besonders von Gästen aus den Fernmärkten abhängig, während andere Bundesländer vermehrt die Nachfrage aus Heim- und Nahmärkten bedienen. Und gerade für Gäste aus den USA, Südamerika, Kanada, Asien und Australien herrscht „Krieg in Europa“. Sie empfinden die Entfernungen von Wien zur Ukraine als sehr gering, sind verunsichert und verängstigt. Verstärkt wird auf Gruppenreisen im eigenen Land zurückgegriffen oder die Reisenden wählen „sichere“ Destinationen – abseits von Europa. Der nach der Pandemie so dringend benötigte Aufschwung – der sich auch bereits abzuzeichnen begonnen hat – bleibt damit nun weiter aus. Selbst bei einem Ende des Krieges wären die potenziellen Gäste noch einige Zeit verunsichert, dazu fallen weitere Faktoren wie die hohe Inflation und steigende Kerosinpreise ins Gewicht.

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