Jan Gruber

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Jan Gruber

Mexiko-Stadt nimmt Felipe-Angeles-Airport in Betrieb

Seit Montag ist der zweite Verkehrsflughafen der mexikanischen Hauptstadt offiziell in Betrieb. Der “Felipe Angeles Airport” trägt den Code NLU und befindet sich rund 50 Kilometer nordöstlich von Mexico-City. Es handelt sich nicht um den Großflughafen, dessen Bau im Jahr 2018 abgebrochen wurde. Ursprünglich sollte ein gänzlich neuer Airport gebaut werden. Das Projekt war aber umstritten und wurde nach einem Regierungswechsel im Jahr 2018 abgebrochen und vegetiert mittlerweile als Bauruine vor sich hin. Stattdessen baute man einen bestehenden Militärflughafen aus. Dieser soll nun den Flughafen Benito Juárez (MEX) entlasten. Regierungsangaben nach soll die Erweiterung des militärischen Airports Santa Lucía gegenüber dem ursprünglich geplanten Großflughafen rund 5,5 Milliarden Euro eingespart haben. Am Montag wurde der NLU offiziell eröffnet. Derzeit steuern die Fluggesellschaften Volaris, Viva Aerobus, Aero Mexico Connect und Conviasa diesen Airport an. Gänzlich ohne Kritik ist die zivile Ausbau der Militärbasis aber nicht verlaufen. Das Bauprojekt wurde von den Streitkräften organisiert, wobei die handwerklichen Leistungen an Subunternehmer vergeben wurden. Lokalen Medienberichten nach stehen Korruptionsvorwürfe im Raum.

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Sommer 2022: Air Baltic baut Deutschland-Präsenz aus

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic fährt im Sommerflugplan 2022 die Präsenz auf dem deutschen Markt hoch. Ab der neuen Basis Tampere (Finnland) wird man ab Mai 2022 die Ziele Frankfurt am Main und München ansteuern. Von Vilnius aus wird man ab 3. Mai 2022 dreimal wöchentlich nach Hamburg fliegen. Zurzeit verbindet der Carrier sechs Städte in Deutschland mit den baltischen Hauptstädten – Riga (ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart), Tallinn (ab Berlin und München), Vilnius (ab Berlin und München). “Als eine der drei Hauptstädte der baltischen Staaten ist Vilnius eine pulsierende und vielseitige Stadt, die eine große Vielfalt an Aktivitäten und Erlebnissen zu bieten hat. Wir freuen uns, unser Angebot für unsere deutschen Reisenden zu erweitern und Hamburg nun bereits mit zwei Zielen im Baltikum – Riga und Vilnius – zu verbinden”, erklärt Firmenchef Martin Gauss. Insgesamt sieben Airbus A220-300 hat Air Baltic im Sommerflugplan 2022 im Auftrag der Lufthansa Group im Wetlease-Einsatz. Fünf Maschinen dieses Typs werden ab Düsseldorf für Eurowings fliegen und zwei weitere ab München für Eurowings Discover.

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KLM mit 71 Langstreckenzielen im Sommer 2022

Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird im Sommerflugplan 2022 insgesamt 167 Destinationen anbieten. Dabei handelt es sich um 71 Langstreckenziele und 96 Orte innerhalb Europas. Im direkten Vergleich mit dem Sommer des Vorjahres wurde die Kapazität um zehn Prozent erweitert. Eigenen Angaben nach befindet man sich mit 16 Millionen Sitzplätzen fast wieder auf dem Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Die portugiesischen Städte Porto und Lissabon mit drei bzw. vier Flügen pro Tag sind nur einige der Ziele, die eine Zunahme der KLM-Flüge verzeichnen. Der Erfolg der neuen Destinationen Belgrad, Dubrovnik und Palma de Mallorca, die letztes Jahr in das KLM-Streckennetz aufgenommen wurden, bedeutet, dass sie erneut in den Sommerflugplan aufgenommen werden. KLM erwartet auch die Rückkehr von Geschäftsreisenden, weshalb Frequenzen auf britischen, deutschen und polnischen Strecken hinzugefügt werden. Die Verbindungen nach Kiew, St. Petersburg und Moskau sind weiterhin ausgesetzt. Auf der Langstrecke ist das Angebot im direkten Vergleich mit dem Sommerflugplan 2021 um rund 17 Prozent erhöht. Die Ziele Aruba, Bonaire und Curaçao werden nun täglich angeboten. Die zuletzt genannte Destination soll während der Hauptsaison zweimal täglich angesteuert werden. Port of Spain, KLMs neues tropisches Reiseziel im Winterflugplan, ist auch im Sommerflugplan enthalten und bietet Kunden dreimal wöchentlich Flüge zwischen Amsterdam und der Hauptstadt von Trinidad und Tobago. Das Flugangebot in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika wurde seit der Aufhebung des Einreiseverbots für EU-Bürger im November 2021 stetig ausgebaut. Die Kapazität ist wieder auf dem Niveau des Jahres 2019. Zuletzt wurde die Destination Salt Lake City reaktiviert. Neu

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Air Canada bestellt sechs weitere Airbus A321XLR

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada hat sechs weitere Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A321XLR bestellt. Die Order wurde bislang im Backlog anonym geführt. Nun bekannte sich der kanadische Carrier zu dieser Bestellung. Weitere 20 Einheiten wird man über verschiedene Leasinggeber beziehen, so dass die A321XLR-Flotte nach heutigem Stand aus 26 Exemplaren bestehen wird. Mit Hilfe dieser Maschinen will man besonders den Verkehr zwischen Kanada und Europa weiter ausbauen. Konkrete Ziele hat die Fluggesellschaft aber noch nicht benannt. “Air Canada ist bestrebt seine marktführende Position weiter auszubauen, insbesondere durch Investitionen in neue Technologien. Die Anschaffung des hochmodernen Airbus A321XLR ist ein wichtiges Element dieser Strategie und wird unsere Kernprioritäten vorantreiben: Verbesserung des Kundenerlebnisses, Förderung unserer Umweltziele, Ausbau des Streckennetzes und Steigerung unserer Gesamteffizienz. Dieser Auftrag zeigt auch, dass Air Canada die Pandemie gut überstanden hat und bestens positioniert ist, um in einer umgestalteten globalen Luftfahrtindustrie zu wachsen, zu konkurrieren und zu gedeihen”, so Firmenchef Michael Rousseau.

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Wien: Umstrittener Lauda-Europe-Base-Supervisor wird abgelöst

Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe löst jenen Base-Supervisor, der im Vorjahr in Wien mit harschen Verkaufsanweisungen an das Kabinenpersonal für Aufsehen gesorgt hat, ab. Das Unternehmen befindet sich derzeit auf der Suche nach einem Nachfolger, wie aus einer von Lauda Europe veröffentlichten Stellenanzeige hervorgeht. Im Vorjahr gerieten interne E-Mails des für Wien zuständigen Base-Supervisors der Ryanair-Tochter an die Öffentlichkeit und sorgten durchaus für Wirbel. Beispielsweise wurde im April 2021 angewiesen, dass mehr alkoholische Getränke an die Fluggäste verkauft werden sollen. Im Juli 2021 wurde geleakt, dass der Überwachungsdruck auf die Flugbegleiter insofern erhöht wird, da diese sich gegenüber ihrem Base-Supervisor rechtfertigen müssen, wenn zwischen zwei Verkäufen mehr als 15 Minuten liegen. Die Tonart des internen E-Mails erinnerte stark an eine Mischung aus einer Drückerkolonne und einer alten Geheimpolizei.Die Gewerkschaft Vida kritisierte dies scharf. Der Manager sorgte auch im ersten Coronajahr für Aufsehen, denn eine Demonstration vor der Zentrale der Gewerkschaft Vida wurde unter anderem von ihm organisiert. Lauda Europe wollte zur Neuausschreibung der Position des Base-Supervisors für Wien keine Stellung beziehen. Lediglich erklärte man, dass dieser Job jeweils auf ein Jahr befristet ist. Der scheidende Amtsinhaber soll sich laut Aviation.Direct-Informationen auf eigenen Wunsch zurückziehen und künftig wieder als Senior-Flugbegleiter fliegen.

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Hamburg: Zehn statt drei Minuten „Kiss&Fly-Parken“

Der norddeutsche Flughafen Hamburg verlängert ab Mitte Mai 2022 die kostenfreie Parkdauer in der so genannten “Kiss&Fly-Zone” auf zehn Minuten. Bislang durften Personen, die Passagiere zum Airport gebracht haben, maximal drei Minuten gebührenfrei parken. Dauert das „Tschüss“ doch mal länger, kann an sechs Kassenautomaten entlang der Terminalkante bezahlt werden. Die entsprechende Infrastruktur richtet der Flughafen zurzeit ein. Schon bei der Anfahrt zum Flughafen hilft eine Schilderbrücke bei der Orientierung: Wer nicht länger als zehn Minuten halten möchte, kann die Kurzhaltezone kostenlos nutzen – alle anderen können zu den Parkhäusern abbiegen und zahlen wie bisher 4 Euro für 30 Minuten Parken, danach greifen kostengünstigere Stundentarife. Der Hamburger Flughafen richtet Anfang Mai 2022 zusätzlich eine Exklusive Haltezone (Taxi/VIP) auf der Abflugebene ein, die Taxifahrern und anderen Vertragspartnern vorbehalten ist. Hier werden die Abläufe bei der Ein- und Ausfahrt noch zeitsparender gestaltet, da sich die Schranke für registrierte Kennzeichen automatisch öffnet. Unabhängig von der Parkdauer können Taxifahrer bzw. Vertragspartner direkt ausfahren. Die Abbuchung erfolgt monatlich über die hinterlegte Kreditkarte.

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Skyalps baut Flotte auf vier de Havilland Dash 8-400 aus

Die Hausmarke des Flughafens Bozen plant noch heuer die Flotte auf vier de Havilland Dash 8-400 zu verdoppeln. Derzeit setzt man zwei Maschinen dieses Typs, die von der maltesischen Luxwing betrieben werden, ein. Ein Firmensprecher erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass das dritte Turbopropflugzeug in Kürze in Bozen eintreffen wird. “Die dritte Maschine sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen und die vierte ist noch im heurigen Jahr in Aussicht. Leider kann ich Ihnen hierzu keine genauen Zeitpläne mitteilen, da – auch immer noch der Pandemie geschuldet – Verzögerungen einkalkuliert werden müssen”, so der Medienreferent. Die momentane Nachfrage beschreibt Skyalps als gut und blickt dem Sommerflugplan 2022 positiv entgegen. “Wir haben ja einige neue Destinationen im Programm und sind gespannt wie, sowie zuversichtlich, dass diese Routen von unseren Gästen sehr gut aufgenommen werden. Mit den Destinationen in Sardinien und im Süden Italiens sowie in Richtung Balearen erhoffen wir uns vor allem im Outgoing-Geschäft einen Schub nach vorne”, so ein Firmensprecher. Neu ist auch, dass man zwei eigene Pauschalreiseplattformen auf die Beine gestellt hat. Mit “SkyAlps Vacations” spricht man Passagiere im Premium-Segment an. “Dolomiti Smart Holiday” soll eine “etwas günstigere Alternative” bieten. Über beide Plattformen können Fluggäste ihre Urlaube – Hotel inklusive Flug ab Bozen – als Pauschalreisen buchen. Der Vertrieb erfolgt unter anderem über die Homepage von SkyAlps. Im Charter wird man einige Strecken ab Maribor anbieten. Damit gibt es zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder regelmäßige Flüge ab dem slowenischen Airport. Der Verkauf von Tickets für die Slowenien-Strecken erfolgt

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Verdi-Streik: Hamburg sagt erneut alle Abflüge ab

Am Flughafen Hamburg werden am 22. März 2022 aufgrund des von Verdi organisierten Streiks des Sicherheitspersonals sämtliche Abflüge ausfallen. Der Airport teilte mit, dass die Sicherheitskontrollen geschlossen sein werden. Aus diesem Grund können am Dienstag keine Passagierflüge ab der Hansestadt durchgeführt werden. Ankünfte sind allerdings weiterhin möglich. Es ist davon auszugehen, dass nicht viele Fluggesellschaften ihre Verbindungen oneway bedienen werden. Daher ersucht der Hamburger Flughafen, dass alle Fluggäste, die Buchungen von/nach Hamburg für Dienstag und/oder Mittwoch haben, dass diese mit ihrer Airline Kontakt aufnehmen und die weitere Vorgehensweise abklären. Bereits in der vergangenen Woche wirkte sich der Streik des Sicherheitspersonals in der Freien und Hansestadt besonders heftig aus. Alle Siko-Linien waren geschlossen und somit konnten keine Abflüge durchgeführt werden. Hamburg rechnet damit, dass am morgigen Dienstag rund 18.000 Reisende betroffen sein werden. Auch an anderen deutschen Verkehrsflughäfen hat Verdi das Sicherheitspersonal zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, so dass mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen ist.

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Vogelschlag in Wien: Wizz-Air-A321-231 erleidet Triebwerksschaden

Der von Wizz Air betriebene Airbus A321-231 HA-LTI befindet sich seit einigen Tagen flugunfähig in Wien-Schwechat abgestellt. Hintergrund ist, dass diese Maschine am 14. März 2022 auf Flug W62881 (Wien-Tirana) einen Vogelschlag erlitten hat. Dabei wurde das rechte Triebwerk schwerwiegend beschädigt. Laut Wizz Air erlitt die HA-LTI während dem Take-Off in Wien einen Vogelschlag. “Das ist die Ursache für den Triebwerksausfall. Deswegen waren am Freitag Techniker an der Maschine und haben das Triebwerk getauscht. Das Flugzeug befindet sich weiterhin in Wien, da der komplexe Triebwerktausch noch nicht abgeschlossen ist”, so eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Die aufgrund des vogelschlagbedingten Engine Failures notwendige Rücklandung konnte am 14. März 2022 sicher durchgeführt werden. Die Passagiere wurden anschließend mit einem anderen Flugzeug an ihr Ziel Tirana gebracht. Vogelschläge kommen in der Luftfahrt immer wieder vor und gelten bei Fluggesellschaften als besonders ärgerlich, denn in vielen Fällen ist das Triebwerk so stark beschädigt, dass ein Tauschtriebwerk montiert werden muss. Dieses ist sehr teuer und dabei sind die Kosten für die Montage und die notwendige Standzeit noch gar nicht berücksichtigt. Ein Weiterflug nach Tirana wäre aus Sicherheitsgründen nicht in Frage gekommen.

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Flucht vor Ryanair: Croatia Airlines setzt verstärkt auf Split

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines reagiert auf die bevorstehende Expansion des Mitbewerbers Ryanair in Zagreb und Zadar. Der Carrier verlegt einige Routen auf den Flughafen Split, wo man deutlich weniger Konkurrenz hat. Dabei handelt es sich um die Ziele Stockholm-Arlanda, Bukarest, Dublin, Mailand-Malpensa und Amsterdam. Weiters wird man am 2. Mai 2022 die derzeit pausierende Route zwischen Osijek und München reaktivieren. Diese soll dann zweimal wöchentlich bedient werden, wobei in der kroatischen Stadt auch weiterhin kein Fluggerät stationiert wird. Ryanair expandiert seit einiger Zeit in Kroatien stark. Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe unterhält auf den Flughäfen Zagreb und Zadar Bases. Weiters steuern andere Konzernairlines von anderen Stützpunkten heraus die beiden Airports an. Croatia Airlines sieht sich offenbar vom irischen Mitbewerber zunehmend unter Druck gesetzt. Hinsichtlich dem Produkt stellte man erst kürzlich eine Neuerung vor und zwar eine abgespeckte Business-Class. Das Star-Alliance-Mitglied bietet in der bevorstehenden Sommersaison verstärkt Nonstop-Verbindungen von/nach Split an. An diesem Airport hat man weniger Konkurrenz, denn die Ryanair Group konzentriert sich stark auf Zagreb, Zadar sowie Dubrovnik. Croatia Airlines wird die neuen Split-Routen Mitte Juni 2022 aufnehmen und wie folgt bedienen: dreimal wöchentlich Mailand-Malpensa, einmal pro Woche Amsterdam, zweimal wöchentlich Bukarest, dreimal pro Woche Dublin und zweimal wöchentlich Stockholm-Arlanda. Seitens des Carriers wird ausdrücklich nicht ausgeschlossen, dass weitere Nonstop-Flüge ab sekundären kroatischen Airports aufgenommen werden könnten. Diese würden dann zu Lasten des Zagreb-Angebots gehen.

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