Jan Gruber

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Jan Gruber

Swiss feiert Comeback in Graz

Lange musste Graz warten, doch am Montag war es dann endlich soweit: Swiss hat die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Zürich reaktiviert. Geflogen wird vorerst an den Verkehrstagen Montag und Freitag. Teilweise gibt es auch an Donnerstagen Flüge. „Neben Frankfurt, Wien, Amsterdam und München bieten wir nun mit Zürich einen fünften wichtigen Umsteigeflughafen an“, freut sich Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Unsere Fluggäste können somit ihre Reisen im weltweiten Netz der Lufthansa-Gruppe noch flexibler an ihre Bedürfnisse anpassen“. Operativ kommen die von Swiss betriebenen Airbus A220-100/300 sowie Embraer E190-E2/E195-E2 von Helvetic Airways zum Einsatz. Diese Typen gelten derzeit als State of the Art auf der Kurzstrecke. Die zuletzt genannte Fluggesellschaft setzt heuer erstmals den E195-E2 für Swiss ein.

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Oldtimer-Operator Buffalo Airways flottet Boeing 737-300SF ein

Die kanadische Oldtimer-Airline Buffalo Airways hat einen Mittelstreckenjet des Typs Boeing 737-300SF erworben. Dieser soll als Frachter ab Flughäfen Edmonton, Alberta und Yellowknife, Northwest Territories zum Einsatz kommen. Unternehmensangaben nach wird die Maschine derzeit im britischen Bournemouth bei der European Aviation Group überholt. Gleichzeitig macht sich Buffalo Airways, die unter anderem aufgrund einer TV-Reportage weltbekannt wurde, auf die Suche nach Piloten für diesen Maschinentyp. Eigenen Angaben nach handelt es sich um den ersten Jet in der Flotte des Operators, der unter anderem C-46 Curtis Commandos, Douglas DC-3s und DC-4s, L188 Electras und Basler BT-67 einsetzt. Der „Neuzugang“ hatte zuletzt die Registrierung 2-ESKA und wurde im Jahr 1986 ursprünglich an Piedmont Airlines ausgeliefert. Im Jahr 2006 erfolgte im Auftrag der spanischen Swiftair die Konvertierung in einen Frachter.

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Landesarbeitsgericht Düsseldorf kippt Lauda-Kündigungen

Die Fluggesellschaft Lauda Europe Ltd. und ihr Vorgänger Laudamotion GmbH haben vor dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf eine juristische Schlappe erlitten. Die 13. Kammer kippte die Kündigungen von drei Beschäftigten. Laudamotion unterhielt in Stuttgart und Düsseldorf Stützpunkte mit vor Ort stationierten Flugzeugen und Personal. Im Jahr 2020 entschied man sich für die Schließung. In Baden-Württemberg erklärte das Unternehmen, dass die Basis nicht fortgeführt werden kann, weil zu wenige Beschäftigte die neuen Konditionen akzeptiert hätten. Den Stuttgarter Laudamotion-Mitarbeitern wurde dann die Kündigung zugestellt. In Düsseldorf war die Situation anders, denn hier haben die Mitarbeiter die gesenkten Löhne mehrheitlich angenommen. Somit wurde die Fortführung der Basis verkündet. Auch wurde der Wechsel auf den Nachfolger Lauda Europe Ltd. bereits eingeleitet. Doch dann überlegte man es sich anders und die Ryanair Group zog sich vollständig aus der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens zurück. Den Mitarbeitern schickte man die Kündigungen und zwar sowohl als Laudamotion GmbH als auch als Lauda Europe Ltd. Viele deutsche Mitarbeiter der Fluggesellschaft zogen vor das jeweils örtlich zuständige Arbeitsgericht. Einige Senate haben zu Gunsten der Fluggesellschaft entschieden, andere zu Gunsten der Arbeitnehmer. Letztlich ist davon auszugehen, dass einige Fälle vor dem Bundesarbeitsgericht landen werden. Zumeist geht es um die Fragestellungen, ob Laudamotion GmbH und/oder Lauda Europe Ltd. form- und fristgerecht gekündigt haben sowie darum, ob ein Betriebsübergang vorliegt oder nicht. Lauda Europe Ltd. und Laudamotion GmbH kündigen „vorsorglich“ erneut Die betroffenen Mitarbeiter, die vor Gericht gezogen sind, wurden nicht nur einmal pro Firma gekündigt, sondern haben mittlerweile mindestens vier Kündigungsschreiben zugestellt bekommen. Derzeit erhalten diese

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Wien: Jet2 schickt saftige Rechnung an Randaliererin

Jene Passagierin, deren Verhalten vor wenigen Tagen zu einer außerplanmäßigen Landung eines Airbus A321 auf dem Flughafen Wien-Schwechat geführt hat, bekommt nun eine saftige Rechnung von Jet2. Das Unternehmen stellt der Dame die Kosten, die für die Zwischenlandung in Österreich entstanden sind, in Rechnung. Jet2 will von der Frau 5.000 Britische Pfund sehen. Auch wurde sie auf die „schwarze Liste“ gesetzt und wird von dieser Airline lebenslänglich nicht mehr befördert. Jet2 erklärte unter anderem, dass man das aggressive Fehlverhalten der Passagierin nicht duldet. Auf dem Weg von Manchester nach Antalya eskalierte die Frau an Bord eines Airbus A321 von Jet2. Der Kapitän entschied sich zur außerplanmäßigen Zwischenlandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat, wo die Dame von der österreichischen Polizei aus dem Flugzeug entfernt wurde. Anschließend wurde die Reise – ohne den Störenfried – fortgesetzt. Die Mehrkosten, die Jet2 ersetzt haben will, sind unabhängig von einer etwaigen Strafe, die ein Gericht aussprechen kann. Im Vereinigten Königreich können auch Freiheitstrafen von bis zu zwei Jahren verhängt werden. Derzeit ist noch unklar, ob die Frau in Österreich oder UK vor Gericht gestellt wird.

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Vienna Airport Lines reaktiveren Schwedenplatz-Strecke

Die von der ÖBB-Tochter Österreichische Postbus AG betriebenen Vienna Airport Lines sind seit Montag wieder auf allen drei Linien unterwegs. Aufgrund der Pandemie war bis zuletzt die Strecke zwischen Schwedenplatz/Morzinplatz und Flughafen Wien eingestellt. Die Linie VAL 1 verkehrt nun täglich im Stundentakt zwischen Wien Westbahnhof über Wien Hauptbahnhof zum Flughafen Wien-Schwechat und zurück. Laut Postbus sind die Betriebszeiten jeweils von 3 Uhr 30 bis 0 Uhr 30. Die Linie VAL 2 verkehrt stündlich zwischen 04 Uhr 15 und 04 Uhr 15 ab Schwedenplatz/Morzinplatz zum Flughafen Wien-Schwechat und zurück. Auf dieser Route gibt es keinen planmäßigen Zwischenhalt. Ab dem Donauzentrum verkehrt VAL 3 zu folgenden Abfahrtszeiten: 05:58 / 07:58 / 09:58 / 11:58 / 14:58 / 16:58 / 18:59 Uhr. Die Österreichische Postbus AG gewährt Fahrgästen im Zeitraum von 28. März 2022 bis 12. Juni 2022 einen Preisnachlass in der Höhe von 50 Prozent. Dazu muss dieser Gutschein beim Busfahrer abgegeben werden. Alternativ kann der Fahrschein auch online unter Eingabe des Rabattcodes „Neustart2022“ gekauft werden. Die einfache Fahrt ist mit dem Gutschein von acht Euro auf vier Euro vergünstigt. Return fallen 6,50 Euro statt 13 Euro an.

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Avion Express und Air Baltic mit 15 Flugzeugen für Eurowings unterwegs

Für die deutsche Fluggesellschaft Eurowings sind nun 13 weitere Wetlease-Flugzeuge in der Luft. Diese werden von Air Baltic und Avion Express Malta ab Stuttgart und Düsseldorf betrieben. Erst kürzlich bestätigte der Carrier, dass in Kürze eine weitere Maschine angemietet wird. Der von Air Baltic im Rahmen von ACMI-Verträgen betriebene Maschinentyp Airbus A220 wird ab Düsseldorf eingesetzt. Im Winterflugplan 2021/2022 war das lettische Unternehmen ab Stuttgart mit zwei Flugzeugen für Eurowings im Einsatz. Die beiden A220 wurden in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen umgezogen. Dort sind nun die YL-CSE, YL-CSM, YL-CSN, YL-AAQ und die YL-AAR im Auftrag der Lufthansa-Tochter im Einsatz. Für die Konzernschwester Eurowings Discover wird Air Baltic ab voraussichtlich Mai 2022 mit zwei Airbus A220 ab München fliegen. Ein Portrait über die Wetlease-Flüge für Eurowings hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt. Weiters sind ab Düsseldorf drei Airbus A320 von Avion Express Malta stationiert. Genau wie die Maschinen von Air Baltic wurden diese nicht in das Design des Auftraggebers umlackiert. Teilweise sind die Flugzeuge komplett weiß, teilweise tragen diese noch die Livery der vormaligen Betreiber. Ab Düsseldorf fliegt Avion Express Malta mit folgenden A320 für Eurowings: 9H-AMX, 9H-AMX und 9H-MLB. Ab Stuttgart sind nun keine A220-300 von Air Baltic für den Lufthansa-Billigflieger, der sich künftig nach dem Vorbild Jetblue als „Value Carrier“ positionieren will, im Einsatz. Diese beiden Flugzeuge wurden – wie erwähnt – nach Düsseldorf „umgezogen“. Stattdessen fliegt Avion Express Malta mit sieben A320 für Eurowings. Dabei handelt es sich um folgende Flugzeuge: 9H-AMH, 9H-AMI, 9H-AMJ, 9H-AMK, 9H-AML, 9H-AMP und

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Air France stellt Wien auf Airbus A220-300 um

Die Fluggesellschaft Air France wird ab 31. März 2022 auf der Strecke von Paris-Charles de Gaulle nach Wien-Schwechat sukzessive auf den Maschinentyp Airbus A220-300 umstellen. Bislang kommen im Regelfall A318 und A319 zum Einsatz. Der Airbus A220-300 von Air France verfügt über 148 Sitze in einer 3-2-Sitzkonfiguration und bietet 80 Prozent der Kunden einen Fenster- oder Gangplatz. Er ist in die Reiseklassen Business und Economy unterteilt und die Passagiere haben Zugang zum WLAN-Service Air France Connect. Zusätzlich stehen den Gästen ein breiter, stabiler Tablett-Tisch, ein Becherhalter, ein Fach zur Aufbewahrung von Zeitschriften und Büchern sowie USB-A- und -C-Anschlüsse und ein in die Rückenlehne integrierter Tablet- oder Smartphone-Halter zur Verfügung. Air France hat sich vor einiger Zeit dazu entschlossen, dass die in die Jahre gekommene Kurzstreckenflotte mit dem Muster A220 erneuert werden soll. Der Carrier ist einer der weltweit letzten Operators des seltenen Airbus A318. Die Tochtergesellschaft Hop könnte schon bald zahlreiche Embraer 190-E2 bekommen.

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Ungarn: Héviz vor Comeback von Linienflügen

Der ungarische Flughafen Héviz, von manchen Airlines auch als „Balaton“ vermarktet, hat schon länger keine regelmäßigen Linienflüge mehr. Auch musste dieser Airport in der Vergangenheit schon ein Insolvenzverfahren durchmachen und wiederholt den Flugbetrieb einstellen. Anfang der 2000er-Jahre versuchte sich Ryanair in Héviz, jedoch wurden die Flüge schon rasch mangels Nachfrage wieder eingestellt. Auch andere Carrier, darunter Freebird Europe, versuchten sich, waren jedoch nicht erfolgreich. Im Auftrag von Reiseveranstaltern flogen unter anderem InterSky, VLM Airlines, Lufthansa und andere Anbieter in Richtung Balaton. Auf der Linie konnte man sich bis dato aber nicht etablieren. Waren es einst Ostdeutsche, die die Hauptkundengruppe der so genannten Plattensee-Urlaube darstellten, ist die Region seit vielen Jahren auf dem absteigenden Ast. Dies hat zur Folge, dass die Infrastruktur zunehmend verkommt und sich auch einige „schwarze Schafe“ tummeln, die auf Abzocke von Touristen, vornehmlich deutscher Touristen, aus sind. Dies brachte der Region schon einige unrühmliche Berichte im deutschen Fernsehen ein. Unabhängig davon: Wizz Air unternimmt nun einen vorsichtigen Anlauf mit der Strecke Dortmund- Héviz. Diese soll ab 16. Juni 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Vorläufig handelt es sich um die einzige Linienstrecke, die der Carrier ab dem Balaton-Flughafen anbieten wird. Von Debrecen aus will Wizz Air neu nach Korfu und Burgas fliegen. Die Verbindung auf die griechische Insel soll am 1. Juni 2022 aufgenommen und einmal pro Woche bedient werden. Die bulgarische Küstenstadt soll ab dem 2. Juni 2022 zweimal wöchentlich angesteuert werden.

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Verdi und Flughafen Rostock schließen neuen Tarifvertrag ab

Die Gewerkschaft Verdi und der Flughafen Rostock-Laage haben sich auf einen neuen Tarifvertrag, der am 1. April 2022 in Kraft treten wird, geeinigt. Die 92 Beschäftigten des Regionalflughafens werden unter anderem drei Prozent mehr Lohn erhalten. Seit Jahresanfang 2022 befindet sich dieser Airport im Eigentum der Zeitfracht-Gruppe. Diese hat den Flughafen Rostock-Laage für etwa 200.000 Euro von der öffentlichen Hand übernommen. Künftig will man besonders das Segment Luftfracht weiterentwickeln. Die konzerneigene Fluggesellschaft German Airways wird diesen auch als Homebase nutzen. Die Tarifeinigung mit Verdi sieht unter anderem auch vor, dass die Zuschläge, die für Arbeit an Sonn- und Feiertagen gewährt werden, verbessert werden. Die Laufzeit des Mantel- und Entgelttarifvertrags beträgt zwei Jahre. Beide Verhandlungsseiten bezeichneten das Gesprächsklima als sehr gut.

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Nachfrage gestiegen: Condor beendet Dreiecksflüge

Die Ferienfluggesellschaft Condor ist momentan auch innerdeutsch unterwegs. Allerdings befördert man keine Passagiere zwischen deutschen Städten, denn es handelt sich um so genannte Dreiecksflüge. Diese sollen ab April 2022 wieder Geschichte sein, bestätigte das Unternehmen. Momentan ist die Auslastung auf manchen klassischen Ferienstrecken nicht optimal, so dass sich Condor entschieden hat Flüge zusammenzulegen. Eine Sprecherin dazu: „Es gibt derzeit, wie auch bereits in der buchungsschwächeren Zeit im Januar und Februar, Dreiecksflüge, die nachfragebedingt so geplant wurden. Beispiel: Ein Flug von Frankfurt nach Teneriffa kann mit einem Flug von Frankfurt nach Gran Canaria zusammengelegt werden, damit alle Gäste auch bei schwächerer Buchungslage ihr jeweiliges Ziel erreichen. Das Routing des Fluges ist dann Frankfurt-Gran Canaria-Teneriffa-Frankfurt. Das funktioniert auch in einem anderen Beispiel: Ein Flug von Hamburg nach Gran Canaria kann mit einem Flug von Stuttgart nach Gran Canaria zusammengelegt werden, sodass das Routing des Fluges Hamburg-Stuttgart-Gran Canaria und zurück nach Deutschland ist. Es ist als Gast jedoch nicht möglich, von Hamburg nach Stuttgart zu fliegen und dort auszusteigen“. Die Fluggesellschaft betont auch, dass man keine innerdeutschen Flüge durchführt, „über die Gäste von einer deutschen Stadt in eine andere deutsche Stadt fliegen können“. Die Dreiecksflüge sollen schon sehr bald Geschichte sein, denn die Buchungszahlen für April 2022 sollen wesentlich besser sein. „Diese Flüge enden in den nächsten Tagen, weil die Nachfrage im April deutlich gestiegen ist, sodass eine Zusammenlegung von Flügen aus ökologischen und ökonomischen Gründen nicht notwendig ist. Es wird also keine dieser Flüge im Sommer geben“, so eine Condor-Medienreferentin. European Air

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