Jan Gruber

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Jan Gruber

Türkei schafft Corona-Einreiseformular ab

Passagiere, die in die Türkei einreisen wollen, müssen künftig kein digitales Coronaformular mehr ausfüllen. Dieses wurde abgeschafft. Die 3G-Regel bleibt beim Betreten des Staats auf dem Luftweg aufrecht. Auf dem See- und Landweg entfällt auch diese. Laut Mitteilung des türkischen Fremdenverkehrsamts wurde ich die Maskenpflicht teilweise aufgehoben. In gut durchlüfteten Räumen oder aber wenn mindestens 1,5 Meter Abstand eingehalten werden können, muss kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. In öffentlichen Verkehrsmitteln, so auch Flugzeugen, bleibt die Maskenpflicht vorerst. Bislang verlangte die Türkei, dass eine digitale Einreiseanmeldung vorab ausgefüllt werden musste. Ein QR-Code diente dann zur Nachverfolgung von Kontakten. Dieser musste beispielsweise in Restaurants oder bei Sehenswürdigkeiten vorgezeigt werden. Auch dies entfällt künftig, da die Türkei das Contact Tracing in dieser Form nicht mehr durchführen wird.

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Köln/Bonn: Aegean nimmt Athen auf

Die griechische Fluggesellschaft Aegean wird ab 20. Juni 2022 zweimal wöchentlich zwischen Köln/Bonn und Athen fliegen. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits über die Homepage des Carriers sowie Reisebüros aufgenommen. Das Star-Alliance-Mitglied wird von der Hauptstadt Griechenlands aus nach Köln/Bonn fliegen. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag geflogen werden soll. In Athen stehen zahlreiche Anschlussmöglichkeiten mit Aegean und der Tochtergesellschaft Olympic Air zur Verfügung. Aegean Airlines ist die größte Fluggesellschaft Griechenlands. Derzeit besteht die Flotte aus 52 Flugzeugen. Weitere 17 Maschinen werden von der Regionaltochter Olympic AIr, die hauptsächlich im Inland unterwegs ist, betrieben.

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Finnair zieht sich endgültig aus Ljubljana zurück

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird künftig nicht mehr zwischen Helsinki und dem slowenischen Ljubljana fliegen. Die Route wurde kurz nach dem Beginn der Coronapandemie ausgesetzt und sollte im Sommerflugplan 2022 reaktiviert werden. Der Carrier hat sich nun dagegen entschieden. Es gab im Vorfeld einige Anzeichen dafür, dass es kein Finnair-Comeback in Slowenien geben wird. Die Fluggesellschaft hat die Wiederaufnahme wiederholt nach hinten verschoben. Zuletzt wurde aus dem 28. März 2022 der 1. Juni 2022 und nun folgt die endgültige Absage. Man bietet nun als Ersatz in Kooperation mit British Airways Flüge mit Umstieg in London an. Im slowenischen Ljubljana zeichnet sich seit einiger Zeit ab, dass sich der Airport in einer schwierigen Situation befindet. Trotz des Umstands, dass die Regierung neue Carrier mit Subventionen lockt bzw. den Ausbau bestehender Strecken fördert, haben sich bereits einige Anbieter dauerhaft zurückgezogen. Die Folge daraus ist, dass das Streckennetz schrumpft. Ab der kroatischen Hauptstadt Zagreb will Finnair ab 1. Mai 2022 drei wöchentliche Helsinki-Flüge anbieten. Diese sind vorerst saisonal bis zum 29. September 2022 geplant. Laut Ex-Yu-Aviation.com soll der Carrier auf der Ljubljana-Strecke einen hohen Anteil an Umsteigern in Richtung Asien gehabt haben. Aufgrund der Luftraumsperren, die dem Krieg in der Ukraine geschuldet sind, dünnte der finnische Carrier die Destinationsvielfalt in Asien aus.

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Dänemark schafft letzte Corona-Einreisebeschränkungen ab

Nach der Einreise nach Dänemark müssen sich ab sofort auch Ungeimpfte, die aus Nicht-Schengen-Staaten kommen, nach der Einreise nicht mehr auf das Coronavirus testen lassen. Damit gibt es keine Covid-19-Einreisebeschränkungen mehr. Bislang mussten sich Personen, die weder geimpft noch genesen waren und von außerhalb der Schengen-Zone nach Dänemark eingereist sind, binnen 24 Stunden auf das Coronavirus testen lassen. Diese Vorschrift wurde ersatzlos gestrichen. Damit hat der nordeuropäische Staat keinerlei Corona-Einreisebestimmungen mehr. Im Inland wurden per 1. Feber 2022 so gut wie alle Coronamaßnahmen aufgehoben. Das gilt auch für die Maskenpflicht. Im Alltag muss praktisch nirgendwo mehr Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Im Gegensatz dazu halten beispielsweise Deutschland und Österreich mit zum Teil wenig nachvollziehbaren Argumenten an den unliebsamen Masken fest. In Dänemark ist die Siebentages-Inzidenz – trotz faktischer Abschaffung der Maskenpflicht – erheblich niedriger als in Österreich und/oder Deutschland.

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Für Geimpfte: Fidschi-Inseln streichen Quarantäne

Die Fidschi-Inseln lockern mit Wirksamkeit zum 7. April 2022 die Einreisebestimmungen für vollständig geimpfte Personen. Diese müssen dann keine dreitägige Quarantäne mehr antreten. Ein Antigen-Schnelltest, der nach der Ankunft in einem offiziellen Testzentrum absolviert werden muss, ist ausreichend. Nach Angaben des lokalen Wirtschaftsministeriums gilt man als vollständig geimpft, wenn man zwei Stiche nachweisen kann. Hinsichtlich der Herkunft bzw. der Länder, in denen man sich zuletzt aufgehalten hat, gibt es keinerlei Unterschiede mehr. Die lokalen Coronamaßnahmen werden ebenfalls gelockert. Beispielsweise wird die Maskenpflicht komplett abgeschafft. Auch dürfen Restaurants und Veranstaltungsorte wieder mit der vollen Kapazität betrieben werden.

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Australien: PCR-Vorlagepflicht bei der Einreise entfällt

Mit Wirksamkeit zum 17. April 2022 lockert Australien die Einreisebestimmungen: Vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen müssen dann keinen negativen Coronatest mehr vorlegen. Bislang verlangt Downunder, dass ein PCR-Befund vorgelegt wird. Als vollständig geimpft gilt man aus australischer Sicht, wenn man mindestens zwei Injektionen nachweisen kann. Die zusätzliche Auflage der Vorlage eines negativen PCR-Tests hat sich laut lokalen Behörden als wenig wirksam erwiesen. Am Umstand, dass nur Geimpfte einreisen dürfen, will man aber weiterhin festhalten. Derzeit hat man auch keine Bestrebungen, dass die Maskenpflicht in Flugzeugen bzw. auf Kreuzfahrtschiffen abgeschafft werden könnte. Gesundheitsminister Greg Hunt bezeichnete diese als besonders wichtig.

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Nach zwei Jahren Stillstand: Der City Airport Train ist wieder da

Nach rund zwei Jahren coronabedingter Betriebspause nahm der City Airport Train am Dienstag den Fahrbetrieb zwischen Bahnhof Wien-Mitte und Flughafen Wien-Schwechat v.v. wieder auf. Der erste Zug verkehrte um 5 Uhr 37. Die private Eisenbahngesellschaft ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Österreichischen Bundesbahnen und der Flughafen Wien AG. Dieser Umstand wurde dem City Airport Train während der letzten zwei Jahre nützlich, denn man konnte das Wagenmaterial an die ÖBB vermieten. Beispielsweise waren die Waggons auch in Vorarlberg im Einsatz. Nun sind diese wieder zurück in Wien und verkehren auf ihrer Stammstrecke zwischen Bahnhof Wien-Mitte und Flughafen Wien-Schwechat. Laut ÖBB-Personenverkehrs-AG-Vorständin Sabine Stock bieten die Österreichischen Bundesbahnen stündlich bis zu acht Verbindungen zum größten Flughafen Österreichs an. Dabei handelt es sich um Railjet-Züge ab dem Hauptbahnhof sowie im Schnellbahnen und RegionalExpress. Co-Vorstand Heinz Freunschlag fügt hinzu, dass auch die drei Buslinien der Vienna Airport Lines, die von der ÖBB-Tochter Österreichische Postbus AG betrieben werden, wieder planmäßig verkehren und es daher noch mehr Möglichkeiten gibt, um vom Flughafen in die Stadt – oder umgekehrt – zu gelangen. Bahn und Luftfahrt sollen sich ergänzen Die Frage wozu man eigentlich zusätzlich den City Airport Train braucht steht im Raum. Immerhin benötigen die Schnellbahnen und RegionalExpress ab dem Bahnhof Wien-Mitte, den auch der CAT nutzt, nur unwesentlich mehr Zeit. Der Hauptunterschied liegt im Preis und in den Dienstleistungen drum herum. Die ÖBB-Vorstände sehen den City Airport Train als ideale Ergänzung und als Premium-Produkt im Flughafenverkehr. Das Klimaticket ist auf dem CAT nicht gültig, jedoch gibt es für Inhaber

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T’way Air und Korean Air: Zwei Koreaner nehmen Kurs auf Zagreb

Die koreanische T’way Air beabsichtigt ab Juli 2022 dreimal wöchentlich zwischen Seoul und dem kroatischen Zagreb zu fliegen. Die neue Route soll mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A330-300 bedient werden. Mitbewerber Korean Air will ebenfalls auf dieser Route fliegen. Der Billigflieger plant schon länger die kroatische Hauptstadt anzufliegen, jedoch sagte man den Erstflug, der für Sommer 2020 geplant war, aufgrund der Corona-Pandemie vorläufig ab. Frei nach dem Motto „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ will man ab Juli 2022 nach Zagreb fliegen. Von Seoul aus beabsichtigt man auch Australien-Flüge aufzunehmen. „T’way Air wird im Mai Flüge nach Singapur aufnehmen und dann im Juli nach Zagreb in Kroatien und im Winter nach Australien expandieren. Wir haben ein mittelgroßes bis großes Flugzeug eingeführt, um nachhaltiges Wachstum zu sichern. Zu diesem Zweck haben wir uns um ständige Innovation bemüht“, so Firmenchef Hong-Geun Jung. Derzeit verfügt der Carrier über zwei Airbus A330-300, die mit 347 Sitzen bestuhlt sind. Eine dritte Einheit soll noch im Laufe dieses Jahres übernommen werden. Man betont, dass man für die Zagreb-Flüge bereits alle notwendigen Genehmigungen hat. Auf der neuen Strecke wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Wettbewerb mit Korean Air treten, denn dieser Anbieter will ab Juli 2022 die seit einiger Zeit brachliegende Strecke mit drei wöchentlichen Umläufen reaktivieren.

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Zürich: Edelweiss fliegt wieder nach Las Vegas

Nach rund 2,5 Jahren „Pause“ führte die schweizerische Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air am Montag wieder einen Flug von Zürich nach Las Vegas durch. Die Route soll dreimal wöchentlich bedient werden. Im Sommerflugplan 2022 steuert man insgesamt 78 Destinationen an. Nach Tampa Bay (Florida) handelt es sich um das zweite USA-Ziel, das von der Swiss-Konzernschwester reaktiviert wurde. „Dass wir mit Las Vegas nach Tampa Bay bereits unsere zweite USA-Destination anfliegen, freut mich sehr. Lange genug mussten wir auf diesen Moment warten. Ich bin überzeugt, dass auch unsere Gäste es kaum erwarten können, wieder in diese pulsierende Stadt fliegen zu können“, erklärt Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss Air. Weitere Reaktivierungen stehen in den nächsten Monaten an: Vancouver soll am dem 15. Mai 2022 wieder angeflogen werden. Nach Calgary geht es ab dem 12. Juni 2022 und ab dem 13. Juni 2022 wird Edelweiss wieder nach Denver fliegen. Die Fluggesellschaft bietet diesen Sommer auf der Kurz- und Mittelstrecke 59 Destinationen in 19 Länder und auf der Langstrecke 19 Destinationen in 13 Länder an. Darunter sind auch sechs Ferienziele auf der Kurz- und Mittelstrecke, welche Edelweiss diesem Sommer neu anfliegt: Bilbao seit 27. März, Cork ab 15. April, Pisa ab 3. Juni, Bergen ab 4. Juni, Newquay (Cornwall) ab 3. Juli und Ponta Delgada (Azoren) ab 11. Juli.

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Sicherheitspersonal: Verdi und Arbeitgeber erzielen Tarifeinigung

Nach mehreren Warnstreiks, die beispielsweise in Hamburg zweimal zur Einstellung sämtlicher Abflüge geführt haben, konnten sich der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen und die Gewerkschaft Verdi einigen. Am Montag erzielte man einen Tarifabschluss. Sechs Verhandlungsrunden und einige Streiktage hat es gedauert bis sich die Vertragspartner auf einen Kompromiss einigen konnten. Dieser sieht vor, dass noch heuer die Löhne in drei Stufen zwischen 4,4 Prozent und 7,8 Prozent erhöht werden. Mit 1. Jänner 2024 sollen die „Löhne-Ost“ an jene im Westen angeglichen werden. Künftig soll es an allen deutschen Verkehrsflughäfen idente Gehälter für die gleiche Arbeit geben. Auch bei den Tätigkeiten, für die man eine behördliche Prüfung benötigt, gibt es mehr Lohn. Besonders die bislang niedrige Bezahlung während der Probezeit wird es in Zukunft nicht mehr geben. Gewerkschaftsangaben nach war unter anderem dieser Punkt besonders umstritten, jedoch habe man sich durchsetzen können.

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