Jan Gruber

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Jan Gruber

Qatar Airways bestellt 34 Boeing 777-8F und schielt auf B737-Max-10

Golfcarrier Qatar Airways hat sich für die Bestellung von 34 Boeing 777-8F entschieden. Gleichzeitig sicherte sich die Fluggesellschaft Optionen für 16 weitere Exemplare. Auch auf die Boeing 737 Max 10 hat man ein Auge geworfen. Vor einiger Zeit bestellte Qatar Airways insgesamt 60 Boeing 777X. Die nunmehrige Fachter-Order hat zur Folge, dass man sich mit Boeing dahingehend arrangiert hat, dass die Bestellung der Passagiervariante um 20 Exemplare reduziert wird. Somit erwartet man 40 Boeing 777X (Passagiere) und 34 Boeing 777-8F. Man ist gleichzeitig auch Erstkunde für das Cargoflugzeug. Da Airbus den Auftrag über 50 Airbus A321neo storniert hat, schaute sich Qatar Airways bei Konkurrent Boeing nach Ersatz um. Der Carrier gab bekannt, dass man eine Absichtserklärung über den Kauf von 25 Boeing 737 Max 10 unterschrieben hat. Gleichzeitig sicherte man sich Optionen für 25 weitere Exemplare. Damit würde man hinsichtlich der Stückzahl die seitens Airbus stornierte Order abdecken.

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Green Airlines hatte Flüge bei den Airports nicht angemeldet

Der Ticketverkäufer Green Airlines verschiebt sein für den 14. Feber 2022 angekündigtes Debut in Weeze, München, Berlin und Karlsruhe/Baden-Baden. Das Unternehmen bzw. dessen nicht näher bezeichneter Operating Carrier hatte die Flüge bis 31. Jänner 2022 ohnehin nicht offiziell an den Flughäfen angemeldet. In einer Medienmitteilung schreibt der Ticketverkäufer, dass man sich aufgrund der Omikron-Corona-Variante dazu entschlossen habe die Charterflüge ab Weeze erst per 28. März 2022 aufzunehmen. Für Karlsruhe/Baden-Baden-Berlin gibt es noch keinen neuen Termin. Diese Strecke wurde am Montagnachmittag aus dem Verkauf genommen. Interessanterweise erfolgte die Pressemitteilung, dass man den „Winterflugplan“ vorerst absagt, unmittelbar nach von Aviation.Direct getätigten Medienanfragen an die Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, München, Berlin und Weeze sowie in Green Airlines selbst. Die slotregulierten Airports Berlin und München bestätigten übereinstimmend, dass man bis dato keine offizielle Anmeldung seitens eines Operating Carriers erhalten habe. „Im aktuellen Flugplan sind keine Flüge von München nach Weeze koordiniert“, so Ingo Anspach, Leiter der Pressestelle des Flughafens München. Fast wortgleich äußerte sich auch eine Sprecherin der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH. „Bis heute haben wir keine Anmeldung von Green Airlines bzw. deren Operating Carrier erhalten“. In Weeze sieht man die Sache anders: „Green Airlines hat uns mitgeteilt, dass sie die Flüge ab Weeze nach Berlin, München und Sylt anbieten wollen. Die Bedienung dieser Ziele soll nach heutiger Information der Green Airlines am 28.3. mit Beginn des Sommerflugplans aufgenommen werden. Inwieweit die Flüge an den Zielflughäfen angemeldet oder koordiniert sind, entzieht sich unserer Kenntnis. An unserem Flughafen sind die Flüge nach den Informationen der Airline entsprechend eingeplant“,

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Impfpflicht: Swiss kündigt erste ungeimpfte Flugbegleiter

Die Lufthansa-Tochter Swiss macht nun mit der angekündigten Impfpflicht für das fliegende Personal scharf, denn erste ungeimpfte Beschäftigte haben bereits ihre Kündigungen ausgesprochen bekommen. Zuletzt hatte der Carrier mit Personalmangel bei den Flugbegleitern zu kämpfen und auch Beschäftigten, die man im Zuge der Corona-Pandemie gekündigt hatte, das Angebot zur Wiedereinstellung gemacht. Bei der Durchsetzung der firmeninternen Impfpflicht zeigt man sich hart. Gegenüber „20 Minuten“ bestätigte ein Swiss-Sprecher, dass in der vergangenen Woche die ersten Flugbegleiter ihre Kündigungen per Ende April 2022 ausgesprochen bekommen haben. Hintergrund ist, dass diese die Deadline zur Vorlage der Impfnachweise nicht eingehalten haben sollen. Sowohl bei den Piloten als auch beim Kabinenpersonal sollen laut Swiss nur wenige die Covid-Impfungen verweigert haben.

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Erstfahrt: Privater Nachtzug von Schweden nach Salzburg und Tirol

Das private Eisenbahnunternehmen Snälltåget bietet seit Samstag eine Nachtzugverbindung von Schweden nach Salzburg und Tirol an. Auf der Erstfahrt befanden sich laut Betreiber rund 500 Personen, die ihren Winterurlaub in Österreich verbringen wollen. Die Bahnverbindung startet in Malmö und hat in Høje Taastrup, Odense sowie Kolding Möglichkeiten zum Zusteigen. In Österreich gibt es in Wörgl, Kitzbühel, St. Johann in Tirol, Zell am See, Schwarzach, Bischofshofen und Salzburg Stopps zum Aussteigen. Die Hinfahrten starten jeweils an Freitagen um 14 Uhr 40 in Malmö und erreichen Salzburg an Samstagen um 12 Uhr 16. Die Rückfahrten verlassen Salzburg an Samstagen um 16 Uhr 48 und erreichen Malmö am Folgetag gegen 15 Uhr 55. Der Zug von Snälltåget hat eine Kapazität von 600 Personen. Die erste Fahrt in die österreichischen Skigebiete war mit insgesamt 500 Passagieren sehr gut gebucht. Pünktlich zum Start der Ferien in Schweden wird die Verbindung am 12. Feber 2022 bereits ausverkauft sein. Die Gäste, für die am 29. Jänner 2022 Zell am See das Ziel der knapp 20-stündigen Reise war, wurden bei der Ankunft am Bahnhof gleich herzlich mit österreichischer Musik der Gruppe „Pinzga Blech“ willkommen geheißen. „Wir bemerken ein großes Interesse für nachhaltiges Reisen in österreichische Skigebiete“, sagt Marco Andersson, Head of Sales für Snälltåget. „Der Nachtzug ist die perfekte Art zu reisen – Passagiere können ein Abendessen im Speisewaagen genießen oder es sich in den Abteilen mit Spielen gemütlich machen, bevor es zum Schlafen geht und sie dann am Morgen in einer wunderschönen Winterlandschaft aufwachen – bereit für

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Ab 7. Feber 2022: Marokko hebt Flug-Bann auf

Mit 7. Feber 2022 wird Marokko den momentan aufrechten Bann für internationale Passagierflüge aufheben. Vor rund zwei Monaten wurde dieser aufgrund der Omikron-Variante äußerst kurzfristig ausgesprochen. Derzeit ist es den Fluggesellschaften nur erlaubt Passagiere aus dem afrikanischen Land auszufliegen, jedoch nicht einzufliegen. Davon ausgenommen sind genehmigte Repatriierungsflüge. Für Cargoverbindungen gibt es keine nennenswerten Restriktionen. Der Bann, den Marokko ausgesprochen hatte, wurde von verschiedenen Airlines als wirkungslos kritisiert. Nun teilte die Regierung mit, dass mit Wirksamkeit zum 7. Feber 2022 internationale Passagierflüge wieder erlaubt sein werden. Dennoch wird es einige Zeit dauern bis die Flugprogramme reaktiviert sind, denn viele Carrier haben ihr Angebot für das bevorstehende Kalendermonat bereits frühzeitig aus dem Verkauf genommen.

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Nächste Verlängerung: Eurowings dehnt „Flugpause“ in Graz und Linz aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verlängert die Pausierung der Flugangebote ab Graz und Linz erneut. In der Steiermark sind die Flüge nach Stuttgart und Düsseldorf betroffen. Ab dem oberösterreichischen Airport die Verbindung in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Ende November 2021 wurde bekannt, dass Eurowings ab Graz und Linz aufgrund der Omikron-Variante vorerst bis zum 10. Jänner 2022 nicht nach Stuttgart bzw. Düsseldorf fliegen wird. Wenige Tage später wurde bekannt, dass die Flugpause ausgedehnt wird und ab der Steiermark auch die letzte von Austrian Airlines übernommene Route (Düsseldorf) betroffen ist. Es folgte eine weitere Verlängerung und zwar bis zum 21. Feber 2022. Auch dieser Termin hält nicht, denn Eurowings hat sich erneut für dafür entschieden die Flugpausen ab Linz und Graz zu verlängern. Derzeit ist geplant, dass die Flüge zum 28. Feber 2022 reaktiviert werden sollen, jedoch gilt es angesichts der Vorgeschichte die tatsächliche Umsetzung abzuwarten.

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Wien: Volotea-Comeback fällt kleiner aus

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird ihre Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat verkleinern. Der Carrier plant nur noch ein Ziel ab dem größten Airport Österreichs anzubieten. Die Verbindung nach Bilbao soll dauerhaft wegfallen. Volotea ist in der Vergangenheit auch von anderen Zielen aus, beispielsweise Genua, nach Wien geflogen. Vor der Corona-Pandemie hatte man Bilbao und Nantes im Programm. Bis zuletzt war die Wiederaufnahme beider Ziele angekündigt, jedoch verzichtet man nun auf die spanische Stadt. Bemerkenswert ist an dieser Stelle, dass sich Ryanair und Wizz Air von Wien-Bilbao ebenfalls fernhalten. Ab 8. April 2022 will Volotea zunächst dreimal wöchentlich zwischen Nantes und der österreichischen Hauptstadt fliegen. Die Flugtage sind Montag, Mittwoch und Freitag. Per 27. April 2022 fällt der Mittwoch-Umlauf weg, so dass nach aktuellem Planungsstand bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2022 zwei Rotationen pro Woche geplant sind. Wie in der Vergangenheit ist eine saisonale Bedienung in der warmen Jahreszeit vorgesehen.

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Sturm wirkte sich auf AUA-Flugplan aus

Der zum Teil enorm starke Sturm im Norden Deutschlands und in Dänemark hat am Samstag auch den Flugplan von Austrian Airlines durcheinandergewirbelt. Beispielsweise konnten zwei Airbus A320 nicht am geplanten Zielort landen. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBW befand sich als OS 171 auf dem Weg von Wien nach Hamburg. Kurz nachdem der Sinkflug auf den Airport der Hansestadt eingeleitet wurde, entschied der Kapitän aus Sicherheitsgründen nicht zu landen. Man kehrte wieder nach Wien-Schwechat zurück. Ebenso war Flug OS 2629 von Innsbruck über Billund nach Göteborg betroffen. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBQ unternahm zwei Anflugversuche auf Billund, jedoch entschied sich dann der Kapitän für eine Ausweichlandung in Berlin. Das W-Pattern-Kurspaar wurde dann abgebrochen und der Mittelstreckenjet flog ferry zur Homebase Wien zurück. Austrian Airlines bestätigte auf Anfrage, dass die beiden Airbus A320 aufgrund der starken Stürme nicht auf den jeweiligen Zielflughäfen landen konnten. Dazu eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Die Rück-/Ausweichlandungen waren beide aufgrund des Schlechtwetters (sehr starke Winde) sowohl in Hamburg als auch in Billund für eine sichere Landung notwendig“.

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Schutz der Pottwale: MSC meidet Hellenisichen Graben

Für Meeressäuger wie Wale und Delfine ist die Schifffahrt erwiesenermaßen problematisch, denn immer wieder kommt es zu Unfällen, die für die Tiere tödlich enden können. Nicht nur der Kontakt mit Schrauben, sondern auch die Geräusche können die Meeressäuger stark beeinträchtigen. Die Reederei MSC reagiert nun laut der NGO Ocean Care auf den Umstand, dass im Hellenischen Graben eine weitgehend isolierte Population von 200 bis 300 Pottwalen lebt. Man ändert sowohl bei Kreuzfahrten als auch Frachtverbindungen die Routen, um Kollisionen, die für die Tiere tödlich enden können, zu vermeiden. Die Organisation hält die Entscheidung von MSC für „längst überfällig“ und begrüßt diese im Sinne des Walschutzes. Man appelliert an andere Reedereien diesem Beispiel zu folgen, „denn für die Pottwale im östlichen Mittelmeer ist eine der letzten Chancen um zu überleben“. Schätzungen von Forschern besagen, dass im Hellenischen Graben, der bis zu 5.000 Meter tief ist, in etwa 200 bis 300 Pottwale leben. Diese sollen sich dort ganzjährig aufhalten und sind damit von ihren Artgenossen, die in anderen Regionen der Welt heimisch sind, weitgehend isoliert. Pottwale sind besonders häufig von unfreiwilligen Zusammenstößen mit Schiffen betroffen. Die genaue Ursache hierfür weiß niemand so genau, jedoch dürfte diese im artspezifischen Verhalten liegen.

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Personalengpässe: Salzburger Flughafenchefin sprang als Lounge-Kellnerin ein

Der Salzburger Flughafen hatte zuletzt mit Personalengpässen in einigen Bereichen zu kämpfen. Für Geschäftsführerin Bettina Ganghofer aber ein lösbares Problem: Sie sprang als Kellnerin in der Business Lounge des Airports ein und bediente die Gäste persönlich. Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass der Chef oder die Chefin eines Flughafens in der Lounge Getränke und Snacks serviert, doch Bettina Ganghofer packte mit an, denn die starken Schneefälle der vergangenen Woche haben viele zusätzliche Helfer gebraucht. Insgesamt halfen 25 Verwaltungsangestellte in den Bereichen Passagierbetreuung und auf dem Vorfeld aus. Laut einem Bericht der Salzburger Kronen Zeitung hatte der Airport für das starke Aufkommen, das man am vergangenen Wochenende verzeichnete, nicht genügend Personal. Dazu kamen starke Schneefälle, so dass auch auf dem Vorfeld besonders viele Beschäftigte benötigt wurden. Unterkriegen lässt man sich am Flughafen Salzburg offensichtlich von nichts und niemandem und wenn es erforderlich ist, dann gibt es in der Lounge Kaffee und Co von der Chefin persönlich serviert.

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