Jan Gruber

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Jan Gruber

Salzburg: Wizz Air hat St. Petersburg mal wieder verschoben

Aus den bereits für September 2020 angekündigten Wizz-Air-Flüge zwischen Salzburg und Sankt Petersburg wird auch mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 nichts. Der Carrier hatte diese zuletzt ab Ende März 2022 im Verkauf. Im Sommer 2020 kündigte Wizz Air an, dass man ab September 2020 zwischen Salzburg und Sankt Petersburg fliegen wird. Den Erstflug hat man bereits unzählige Male nach hinten verschoben und dies nun erneut getan. Nun strebt man an ab 17. Juni 2022 viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten zu fliegen. Angesichts der Vorgeschichte bleibt die tatsächliche Umsetzung abzuwarten. Im Reservierungssystem des Carriers werden momentan sowohl Kiew-Schuljany als auch Kiew-Borispil angezeigt. Es handelt sich jedoch nicht um zwei Strecken, sondern um eine einzige. Hintergrund ist, dass der innerstädtische Airport der ukrainischen Hauptstadt eine Pistensanierung vornehmen wird. Während dieser Zeit müssen alle Carrier – beispielsweise – nach Borispil ausweichen. Wizz Air fliegt im Regelfall nur von Abu Dhabi aus nach Borispil. Der Grund dafür ist simpel: Derzeit ist Schuljany nicht für den Maschinentyp A321neo geeignet. Nach den Bauarbeiten wird dies möglich sein und dann sollen auch die VAE-Flüge am innerstädtischen Airport starten und landen. Momentan verkauft Wizz Air Flüge ab dem 29. März 2022 von Salzburg nach Kiew. Ob diese tatsächlich aufgenommen werden oder abermals nach hinten verschoben werden, ist derzeit noch nicht klar. Das Ziel Varna hat man gänzlich aufgegeben. Im Vorjahr sagte man dieses unmittelbar vor dem Erstflug hab und verschob diesen um ein Jahr nach hinten. Vor wenigen Wochen kam dann das endgültige Aus, wobei auf dieser

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Ryanair: Verdi kritisiert Frankfurt-Schließung scharf

Die deutsche Gewerkschaft Verdi kritisiert die angekündigte Schließung der von Malta Air betriebenen Ryanair-Basis Frankfurt am Main scharf. Die Arbeitnehmervertreter stellen gar den Vorwurf des mutmaßlichen Missbrauchs der Kurzarbeit in den Raum. Seit einigen Jahren werden alle deutschen Bases des irischen Lowcosters von der Tochtergesellschaft Malta Air betrieben. Im Außenauftritt kommen fast ausschließlich Flugzeuge im Design von Ryanair zum Einsatz. Lediglich ein „operated by“-Sticker neben der Fronttür sowie ein Logo auf den aufgeklebten Safety-Cards sind für Passagiere offensichtliche Hinweise darauf. Erst kürzlich verkündete Ryanair, dass die Basis Frankfurt am Main per 31. März 2022 geschlossen wird. Laut Verdi sind davon 250 in Deutschland stationierte Malta-Air-Mitarbeiter betroffen. „Wir erleben Verunsicherung und Gleichgültigkeit gegenüber den individuellen Schicksalen der Beschäftigten und Missmanagement ungeahnten Ausmaßes“, erklärt Dennis Dacke, zuständiger Gewerkschaftssekretär bei Verdi. Malta Air bietet den Betroffenen an, dass diese nach Möglichkeit zu anderen Stationen innerhalb Europas wechseln können. Verdi wirft vor, dass in diesem Zusammenhang neue Arbeitsverträge mit „versteckten Klauseln“ abgeschlossen werden sollen. „Binnen weniger Wochen sollen die Beschäftigten darüber entscheiden, ob sie ihre Zelte abbrechen und wohin sie gehen und ihr neues Leben, häufig mit Familie, beginnen“, so Dacke. Wenn die Beschäftigten diesem Druck nicht nachgeben, stünde am Ende die betriebsbedingte Kündigung zur Disposition: „Gerade dies führt dazu, dass die oftmals transnationalen Beschäftigten in sehr nachteilige individuelle Arbeitsverträge gezwungen werden“. Besonders scharf kritisiert Verdi, dass die Frankfurter Malta-Air-Mitarbeiter mangels Alternativen auf dem deutschen Arbeitsmarkt unter Druck stehen würden. „Für sie sei die Situation alternativlos, da sie nach der betriebsbedingten Kündigung kaum Chancen

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Belgrad: Air Serbia nimmt Salzburg, Hannover und Nürnberg auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia kündigt die Aufnahme von Nonstop-Flügen von Belgrad nach Salzburg, Hannover und Nürnberg an. Diese sollen ab Anfang Juni 2022 bedient werden und ganzjährig angeboten werden. Die Mozartstadt wird der Carrier ab 7. Juni 2022 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag mit der serbischen Hauptstadt verbinden. Eingesetzt werden Turboprop-Flugzeuge des Typs ATR72. Im Winterflugplan 2022/23 sind derzeit zwei Umläufe pro Woche geplant. Zwischen Belgrad und Hannover will Air Serbia ab dem 3. Juni 2022 fliegen. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag, Freitag und Sonntag mit Airbus A319 geflogen werden soll. Für den Winterflugplan 2022/23 plant man derzeit zwei wöchentliche Rotationen. Nürnberg soll ab dem 6. Juni 2022 zweimal wöchentlich mit Belgrad verbunden werden. Auch auf dieser Route will der Carrier mit Jets des Typs Airbus A319 fliegen. Derzeit ist vorgesehen, dass die Verkehrstage Montag und Freitag sind. Flugplan Belgrad-Salzburg: light No. Place of departure Time of departure Destination Time of arrival Frequency Flight commencement date JU 0620 Belgrade (BEG) 7:00 Salzburg (SZG) 9:00 Tue, Sun 7 June 2022 JU 0621 Salzburg (SZG) 9:30 Belgrade (BEG) 11:20 Tue, Sun 7 June 2022 JU 0624 Belgrade (BEG) 18:00 Salzburg (SZG) 20:00 Thu 9 June 2022 JU 0625 Salzburg (SZG) 20:30 Belgrade (BEG) 22:20 Thu 9 June 2022 Flugplan Belgrad-Hannover: Flight No. Place of departure Time of departure Destination Time of arrival Frequency Flight commencement date JU 0270 Belgrade (BEG) 6:30 Hanover (HAJ) 8:30 Fri, Sun 3 June 2022 JU 0271 Hanover (HAJ) 9:15 Belgrade (BEG) 11:10

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Karlsruhe/Baden-Baden: Aegean fliegt für Tui nach Heraklion und Rhodos

Im Auftrag des deutschen Reiseveranstalters Tui wird die griechische Fluggesellschaft Aegean ab Juni 2022 Nonstop-Flüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und zwei griechischen Inseln bedienen. Es handelt sich um Charterflüge, die primär über den Tour Operator gebucht werden können. Das Ziel Heraklion (Kreta) soll zweimal wöchentlich angeboten werden. Die Insel Rhodos bedient Aegean einmal wöchentlich. Die Flüge sind vorerst auf die Hauptreisezeit im Sommerflugplan 2022 beschränkt. Derzeit ist noch unklar, ob der griechische Carrier auch Charteraufträge für weitere Karlsruhe/Baden-Baden-Routen an Land ziehen kann.

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Lufthansa stockt Friedrichshafen-Frankfurt auf

Mit Wirksamkeit zum 31. Jänner 2022 stockt Lufthansa die Flugverbindung von Friedrichshafen nach Frankfurt am Main auf bis zu drei tägliche Umläufe auf. Laut Airport soll dies auch wieder Reisen im doppelten Tagesrand ermöglichen. Neu ist, dass ab 31. Jänner 2022 wieder ein Frühflug um 6 Uhr 35 von Friedrichshafen nach Frankfurt angeboten wird. Am Abend wird um 21 Uhr 20 in die umgekehrte Richtung geflogen. Somit stellt Lufthansa wieder eine Maschine in den Nightstopp. Der Flughafen Friedrichshafen versucht die Kranich-Verbindung auch mit einer ungewöhnlichen Aktion zu pushen. Gegen Vorlage der Bordkarte und des Parktickets erhalten die Reisenden eine Entwertung am Informationsschalter und können so kostenfrei parken.

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Aida flottet Aidamira wieder aus

Die deutsche Reederei wird das Schiff Aidamira verkaufen. Die offizielle Ausflottung soll im März 2022 vollzogen werden. Es handelt sich um das älteste Kreuzfahrtschiff dieses Anbieters, jedoch war es nicht sonderlich lange im Einsatz. Laut einem Bericht von Shippingitaly.it wurde bei der Hafenbehörde Genua ein Antrag eingereicht, der zur Ummeldung des Schiffs von Italien in ein nicht näher bezeichnetes Nicht-EU-Land führen soll. Als Käufer wird die Ambassador Cruise Line kolportiert. Das Schiff lag bis inklusive 5. Januar 2022 vor Teneriffa vor Anker und brach dann ins kroatische Pula zu Wartungsarbeiten auf. Dort werden in einer Werft Wartungsarbeiten vorgenommen. Bei Aida war die Mira nur etwa drei Monate im kommerziellen Dienst. Man übernahm dieses Schiff rund drei Monate vor dem Beginn der Corona-Pandemie von der Konzernmutter Costa, wo es lange als Costa Neoriviera im Einsatz war.

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Eurowings Deutschland und Verdi einigen sich auf Tarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi und die Geschäftsleitung der Lufthansa-Tochter Eurowings haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für das Kabinenpersonal geeinigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass die Gehälter der Flugbegleiter künftig an die Teuerungsraten gekoppelt sind. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass die Bezüge im Ausmaß der jährlichen Inflationsrate steigen werden. Vorgesehen sind zwei Gehaltsstufen, jedoch wird es erst ab dem 1. Jänner 2023 zu tatsächlichen Auswirkungen kommen. Ab diesem Zeitpunkt ist dann vorgesehen, dass die Gehälter um die vom Statistischen Bundesamt festgelegte Teuerungsrate angehoben werden sollen. Die zweite Stufe sollen die Flugbegleiter am 1. Dezember 2023, also kurz vor dem Ende der Vereinbarung, bekommen. Im Herbst 2021 schien es so als wären die Vorstellungen der Arbeitnehmervertreter und der Eurowings-Geschäftsleitung fast unüberwindbar auseinander. Es gab kleinere Protestmaßnahmen. Letztlich einigte man sich auf dem Verhandlungsweg auf einen Kompromiss, der offensichtlich von beiden Seiten getragen wird. Teil der Tarifvereinbarung ist auch, dass die Flugbegleiter höhere Zulagen für Nacht- und Mehrarbeit bekommen sollen. Laut Gewerkschaft Verdi werden diese um rund 75 Prozent angehoben. Auch soll das Kabinenpersonal im März 2022 eine einmalige „Corona-Prämie“ in der Höhe von 400 Euro ausbezahlt bekommen. Quartalsweise soll das Kabinenpersonal Boni bekommen, die an die Gesamtproduktivität gekoppelt sind. Der neue Tarifvertrag gilt ausdrücklich nur für Eurowings Deutschland. Die österreichische Tochtergesellschaft Eurowings Europe hat für die österreichischen Standorte einen eigenen Tarifvertrag. Dieser gilt aber nicht für die Bases Palma de Mallorca, Pristina, Stockholm-Arlanda und Prag. Hier kommen Dienstverträge, die auf dem jeweiligen lokalen Recht basieren, zur Anwendung.

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Easyjet will im Sommer auf Vorkrisenniveau fliegen

Die Billigfluggesellschaft Easyjet rechnet derzeit damit, dass sich im Sommerflugplan 2022 ein weitgehend normales Geschäft einstellen wird. Die Auswirkungen der Omikron-Variante hat man im Winterflugplan stark zu spüren bekommen, denn ab Dezember 2021 sind die Buchungen eingebrochen. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das am 31. Dezember 2021 abgeschlossen wurde, flog der Carrier rund 213 Millionen Pfund ein. Gegenüber der der Vorperiode reduzierte sich der Fehlbetrag rund um die Hälfte. Der Umsatz lag bei 805 Millionen Pfund. Befördert hatte man 11,9 Millionen Fluggäste. Easyjet teilte mit, dass sich im Jänner 2022 die Auswirkungen der Omikron-Variante noch deutlich spürbar in den Zahlen niederschlagen werden. Die Nachfrage ist im Dezember 2021 regelrecht eingebrochen. Dennoch bleibt Konzernchef Johan Lundgren zuversichtlich und rechnet mit einer starken Sommersaison. Derzeit liegt die angebotene Kapazität bei etwa 50 Prozent. In der Hauptreisezeit, also Juli und August 2022, will der Carrier in etwa das Vorkrisenniveau erreichen. Nach der Ankündigung der Lockerung der Einreisebestimmungen seitens des Vereinigten Königreichs habe man einen kleinen Boom an Neubuchungen erhalten, so Easyjet. „Wir blicken auf einen starken Sommer mit einem Nachholbedarf, der Easyjet zu einer Kapazität nahe dem Niveau von 2019 zurückkehren lässt, wobei sich die Flugverbindungen von Großbritannien zu Strand- und Urlaubsdestinationen besonders gut entwickeln“, erklärt Johan Lundgren.

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Geimpfte und Genesene: Italien schafft zusätzliche Testpflicht ab

Die italienische Regierung vereinfacht die Einreisebestimmungen, die zuletzt aufgrund der Omikron-Corona-Variante verschärft wurden. Ab 1. Feber 2022 entfällt die zusätzliche Testpflicht, der Geimpfte und Genese derzeit unterliegen. Konkret bedeutet das, dass der Nachweis über vollständige Impfung oder Genesung dann wieder ausreichend sein wird. Die zusätzliche Vorlage eines negativen Coronatests wird dann nicht mehr notwendig sein. Ungeimpfte müssen momentan einen negativen Befund vorweisen und sich anschließend fünf Tage in Quarantäne begeben. Auch dies wird vereinfacht, denn ab 1. Feber 2022 soll die Absonderung entfallen. Die Vorlagepflicht eines negativen Coronatests bleibt jedoch aufrecht. Anerkannt werden sowohl PCR- als auch Antigen-Befunde.

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Budapest erzielte im Vorjahr neuen Cargo-Rekord

Der ungarische Flughafen Budapest konnte im Vorjahr einen Allzeitrekord im Bereich der Luftfracht erzielen. Insgesamt wurden 183.362 Tonnen umgeschlagen. Das waren um 36 Prozent mehr als im Vorjahr, das in diesem Segment ebenfalls stark war. 4.622.882 Passagiere nutzten Ungarns größten Flughafen. Im direkten Vergleich mit 2020 ist dies zwar ein Plus von 20 Prozent, jedoch lag man deutlich unter der Leistung, die man vor der Corona-Pandemie erzielen konnte. 2021 war das frachtstärkste Jahr aller Zeiten: Budapest hat die Schwelle von 180.000 Tonnen überschritten. Unter den großen Frachtflughäfen in Mittel- und Osteuropa verzeichnete Budapest im Vergleich zu 2019 den größten Anstieg (+35,3 %) des Frachtaufkommens und konkurriert in Bezug auf die Frachtabfertigung immer enger mit den anderen führenden Flughäfen der Region, Wien und München.

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