Jan Gruber

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Jan Gruber

Wegen Uniformen: Montenegro-Airlines-Insolvenzverwalter verklagt Air Montenegro erneut

Der Insolvenzverwalter der ehemaligen Fluggesellschaft Montenegro Airlines hat mittlerweile die dritte Klage gegen die staatliche Nachfolgegesellschaft Air Montenegro wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Markenrechte eingebracht. Diesmal geht es um die Uniformen des fliegenden Personals. Im Nachgang von Insolvenzen kommt es immer wieder mal vor, dass beispielsweise Flugbegleiter bei ihrem neuen Arbeitgeber temporär die Dienstkleidung des vormaligen Arbeitgebers tragen. So waren bei Eurowings über einen längeren Zeitraum ehemalige Air-Berlin-Kabinenmitarbeiter in Uniformen der insolventen Airline unterwegs. Ein aktuelles Beispiel ist ITA Airways, denn die meisten fliegenden Mitarbeiter tragen noch immer die Alitalia-Kleidung. Bei Air Montenegro ist es ähnlich gelaufen, denn fast alle Piloten und Kabinenmitarbeiter nutzen weiterhin ihre Montenegro-Airlines-Uniformen. Das passt dem Insolvenzverwalter so ganz und gar nicht in den Kram, denn er sieht darin nicht nur einen Verstoß gegen das Markenrecht, sondern vertritt auch die Ansicht, dass die Dienstkleidung Eigentum von Montenegro Airlines ist. Somit wären die Kleidungsstücke Teil der Insolvenzmasse. Die eingebrachte Klage stützt sich auch auf Klauseln in den Dienstverträgen. Diese besagen unter anderem, dass die Uniformen Eigentum von Montenegro Airlines sind und beim Austritt aus dem Unternehmen zurückgegeben werden müssen. Im Zuge der Betriebseinstellung war es aber durchaus chaotisch, denn zahlreiche Beschäftigte haben seit mehreren Monaten keinen Lohn mehr bekommen. Geklagt wird auch nicht gegen die einzelnen Mitarbeiter, sondern gegen den staatlichen Nachfolger Air Montenegro. In erster Linie stützt sich die gerichtliche Maßnahme auf das Markenrecht. In diesem Zusammenhang brachte der Insolvenzverwalter schon zwei andere Klagen ein. Unter anderem wirft man „Abkupfern“ des Logos vor.

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Schnee wirbelte Aegean-Flugplan durcheinander

Weite Teile Griechenlands sind in den letzten Tagen regelrecht im Schnee versunken. Da dies nicht sonderlich oft vorkommt, sind viele Flughäfen nur mangelhaft auf winterliche Bedingungen vorbereitet. Die Folge daraus: Flüge müssen gestrichen werden. Der größte Anbieter des Landes, Aegean, entschied sich am Montag zur Absage der meisten Flugverbindungen. Betroffen sind auch die Inlandsflüge, die von der Tochtergesellschaft Olympic Air durchgeführt werden. Seit Dienstag, 12 Uhr 00, ist der reguläre Betrieb wieder schrittweise angelaufen. Der Aegean-Konzern führte am Montag lediglich die Flüge von Thessaloniki nach Frankfurt, von Larnaka nach Athen, von Frankfurt nach Athen sowie von Thessaloniki nach Stuttgart und zurück durch. Es kann aufgrund des Umstands, dass Flugzeuge derzeit noch an den „falschen“ Airports sind, einige Tage dauern bis sich der Flugplan endgültig stabilisiert.

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Singapur vereinfacht Testregime bei VTL-Passagieren

Die Regierung von Singapur hat am Montag die Einreisebestimmungen für vollständig geimpfte Personen gelockert. In erster Linie betrifft das Personen, die über die so genannte „Vaccinated Travel Lane“ in den Stadtstaat fliegen. Grundvoraussetzung ist, dass man mindestens 14 Tage vor der geplanten Einreise vollständig gegen das Coronavirus geimpft wurde. Anerkannt werden die Vakzine von Moderna, AstraZeneca, Biontech/Pfizer und Johnson&Johnson. Weiters ist es notwendig, dass der Staat, in dem man geimpft wurde, ein VTL-Abkommen mit Singapur hat. Mindestens drei und höchstens 60 Tage vor der bevorstehenden Einreise nach Singapur müssen die Passagiere über das Internet einen so genannten „Vaccinated Travel Pass“ beantragen. Dieser ist notwendig, um die VTL-Nonstop-Flüge nutzen zu können. Nur diese speziellen Verbindungen berechtigen zur Inanspruchnahme der Einreise-Erleichterungen. Man darf sich in den letzten 14 Tagen vor dem Abflug ausschließlich in den VTL-Vertragsstaaten, beispielsweise Deutschland, aufgehalten haben. Der Impfnachweis ist für die quarantänefreie Einreise nach Singapur aber nicht ausreichend. Es müssen mehrere Coronatests durchgeführt werden. Den ersten muss man vor dem Abflug bereits absolviert haben. Es darf sich um einen maximal 48 Stunden alten PCR- oder Antigenschnelltest handeln. Maßgeblich ist, dass dieser von einer offiziellen Teststelle oder einem Arzt durchgeführt wird. Der Befund bzw. das negative Testzertifikat muss mitgeführt und auf Verlangen vorgezeigt werden. Der nächste Coronatest muss unmittelbar nach der Landung in Singapur am Airport durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um einen PCR-Test. Man darf dann zum Hotel weiterreisen, muss dort jedoch auf das negative Ergebnis warten. Anschließend darf man sich in Singapur bewegen. Allerdings muss man

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Stuttgart hatte 3.582.906 Fluggäste in 2021

Der deutsche Flughafen Stuttgart-Echterdingen fertigte im Vorjahr insgesamt 3.582.906 Passagiere ab. Man lag damit um 11,5 Prozent über der Leistung von 2020, jedoch deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Geschäftsführer Walter Schoefer rechnet für das heurige Jahr mit einer „deutlichen Erholung“. Die Zahl der Flugbewegungen lag mit 62.135 Starts und Landungen nur wenig über dem Vorjahr (+ 5,7 Prozent). Positiv entwickelte sich im Pandemie-Jahr die Nachfrage nach Luftfracht am Landesflughafen. Vergangenes Jahr wurden insgesamt 40.523 Tonnen Cargo umgeschlagen, ein Plus von 112,4 Prozent. Viele der weltweiten Lieferketten waren durch die Pandemie beeinträchtigt, der Transport auf dem Luftweg sicherte schnelle Zustellung und die Aufrechterhaltung der Produktion und Versorgung mit wichtigen Gütern. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Luftfahrt waren und sind aktuell gravierend. Unsere Aufgabe ist weiterhin, die FSG gut durch die Krise zu steuern, Liquidität und Beschäftigung zu sichern und gleichzeitig unsere ehrgeizigen Klimaziele weiter umzusetzen. Wir sehen einen großen Nachholbedarf bei Reisen, sei es geschäftlich oder zu privaten Zwecken. Wir rechnen daher in diesem Jahr mit gut 6 Millionen Passagieren“, erklärt Stuttgarts Flughafenchef Walter Schoefer.

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Startup aus Österreich mit smarter Reiseapotheke

Ein österreichisches Startup hat eine neue Lösung entwickelt, um die Reiseapotheke geordnet transportieren zu können. Gefertigt ist das Produkt in grellen Farben, die an Warnwesten erinnern. Dies soll im Falle des Falles die Auffindbarkeit, beispielsweise im Koffer, erleichtern. Entwickelt wurde das Produkt „Für alle Fälle“ von einer Allgemeinmedizinerin aus Vorarlberg. Das Innenleben der Tasche soll insbesondere Ordnung schaffen, denn Medikamente und Pflaster können je nach Bedarf sortiert werden. „So kennt sich jedes Familienmitglied intuitiv aus und weiß auch nachher, wohin ein Präparat zurückgehört. Eine sperrige Box stört unterwegs nur. So aber kann man alles perfekt verstauen und finden“, so Monika Wohlmuth-Schweizer. Der Weg zu diesem Ziel, für das die beiden Frauen Knowhow von der Schneiderin bis zur Druckfirma benötigten, war nicht ganz leicht. Und dann kam auch noch Corona. Dennoch: Die Begeisterung der ersten Kunden war enorm. Viele behielten die Reiseapotheke „Für alle Fälle“ wegen ihrer cleveren Einteilung sogar als Hausapotheke bei. So angefeuert gingen die beiden Jungunternehmerinnen in die Serienproduktion – und bauten das Repertoire bereits aus. Es gibt die Apotheke „Für Not Fälle“ oder „Für kleine Fälle“, also Kinder. Jüngstes Familienmitglied: die Tasche „Für Hunds Fälle“.

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Air Corsica legt Österreich-Flüge mit Zwischenstopps auf

Die französische Fluggesellschaft Air Corsica wird auch im Sommer 2022 wieder in Österreich und der Schweiz präsent sein. Beispielsweise bietet man ab Salzburg, Wien und Zürich Flüge auf die Mittelmeerinsel Korsika an. Ab 1. Mai 2022 fliegt Air Corsica am Verkehrstag Sonntag als XK391 von Wien über Salzburg nach Calvi. Da die Flugnummer beibehalten wird, handelt es sich um einen so genannten Direktflug. Der Rückflug wird ebenfalls als XK391 vermarktet, hat jedoch keinen Zwischenstopp in Salzburg. In Richtung der Mozartstadt wird teilweise mit Stopp in Wien und teilweise nonstop als XK398 geflogen. Die Flüge von Ajaccio nach Wien legen einen Zwischenstopp in Calvi ein. Daher handelt es sich um eine Verlängerung des Calvi-Angebots. Analog verhält es scih auch bei den von Salzburg aus angebotenen Flügen. In der Schweiz steuert der Carrier den Flughafen Zürich an.

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Deutschland deklariert 60 weitere Staaten als „Hochrisikogebiete“

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet weitere 19 Staaten als so genannte Hochrisikogebiete. Damit rückt man immer näher an die vormalige „weltweite Reisewarnung“ heran, denn nur wenige Länder sind nicht mit diesem Makel belegt. Beachtlich ist abermals, dass die Sieben-Tagesinzidenzen in einigen neuen „Hochrisikogebieten“ deutlich unter jenen der Bundesrepublik liegen. Beispiele hierfür sind unter anderem Indien, Ecuador, Marokko, Tunesien und Japan. Die inflationäre Aussprache von Reisewarnungen führt bei Pauschalreisen mittlerweile zunehmend dazu, dass Tour Operator die vormals üblichen kostenfreien Stornierungen verweigert. Neu auf die deutsche Hochrisikoliste geschafft haben es: Algerien Bhutan Brasilien Chile Ecuador Indien Japan Kasachstan Kosovo Malediven Marokko Moldau, Republik Mongolei Nepal Paraguay Rumänien Saudi-Arabien Tunesien Usbekistan

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Lufthansa und MSC wollen ITA Airways mehrheitlich übernehmen

Lufthansa will gemeinsam mit der Reederei MSC die Mehrheit an der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways übernehmen. Von beiden Unternehmen habe man eine offizielle Interessensbekundung erhalten, so der Alitalia-Nachfolger in einer Mitteilung. „Die MSC Group hat mit Lufthansa ihre Teilnahme an der Partnerschaft zu Bedingungen vereinbart, die während der Due Diligence festgelegt werden. Sowohl die MSC Group als auch Lufthansa haben den Wunsch geäußert, dass die italienische Regierung eine Minderheitsbeteiligung an dem Unternehmen behält. Darüber hinaus haben die MSC Group und Lufthansa 90 Tage Exklusivität für die Arbeit an dieser Interessenbekundung beantragt“, so ITA Airways. Seites des italienischen Carriers zeigt man sich erfreut und sieht das Kaufinteresse von Lufthansa und MSC als Bestätigung für die Arbeit der letzten Monate. Der Aufsichtsrat wird am 31. Jänner 2022 zusammentreten und die notwendigen Beschlüsse fassen. Bereits seit einigen Tagen wird in italienischen Medien übereinstimmend berichtet, dass Lufthansa mit einer Beteiligung von 40 Prozent einsteigen könnte. So dies umgesetzt werden sollte, lässt sich daraus ableiten, dass MSC 11 Prozent halten könnte. Dies basiert auf der Annahme, dass 51 Prozent gekauft werden und die Regierung mit 49 Prozent im Boot bleibt. Es ist auch vorstellbar, dass MSC und Lufthansa gemeinsam höhere Anteile erwerben. In diesem Zusammenhang erscheint auch interessant, dass ITA Airways die Marke Alitalia wiederbeleben will. Man deutete verschiedene Optionen an, schließt jedoch explizit aus, dass eine Art „Billigableger“ geschaffen werden soll. Auch über dieses Thema wird der Aufsichtsrat am 31. Jänner 2022 beraten. ITA Airways konnte sich kurz vor der Betriebsaufnahme die Rechte an

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Venezuela: Emtrasur Cargo hat Ex-Mahan-Air B747 übernommen

Die neue venezolanische Fluggesellschaft Emtrasur Cargo hat mit der YV3531 das erste Flugzeug übernommen. Es handelt sich um eine Boeing 747-3B3M, die vormals bei Mahan Air als EP-MND im Einsatz war. Das Flugzeug trägt die Seriennummer 23413 und wurde im Jahr 1986 an die französische Union de Transports Aériens ausgeliefert. Bis August 2006 war diese Maschine bei Air France im Einsatz, ehe sie im September 2007 im Iran in Dienst gestellt wurde. Hintergrund der Neugründung in Venezuela ist unter anderem, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Sanktionen über Conviasa verhängt haben. Daher wurde ein neuer Carrier gegründet, der vorwiegend Strecken in Richtung China, Russland und Iran betreiben soll.

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AUA-Flugbegleiterin geht gegen Speicherung von 2G-Daten vor

Gegen die für den 1. März 2022 angekündigte 2G-Pflicht für das fliegende Personal von Austrian Airlines formiert sich Widerstand. Eine Flugbegleiterin, die eigenen Angaben nach genesen ist, brachte anwaltlich vertreten eine Beschwerde bei der Datenschutzbehörde ein. Innerhalb von Austrian Airlines sollen sich beim Kabinenpersonal rund 250 Personen gegen die geplante 2G-Pflicht einsetzen. Kürzlich wurde bekannt, dass der Carrier Personen, die bis zum 1. März 2022 diesen Nachweis nicht erbringen, kein Gehalt mehr bezahlen will. Aufgrund der gesetzlichen Lage in Österreich, die für den Status „Genesen“ ein Ablaufdatum vorsieht, es sei denn man frischt diesen mittels Impfung auf, kann von einer defacto-Impfpflicht für das fliegende Personal gesprochen werden. Der Nationalrat hat zwischenzeitlich eine solche für die gesamte Bevölkerung beschlossen. Laut einem Bericht der Tageszeitung „Kurier“ geht es der Initiatorin aber nicht um pro oder contra Impfpflicht, sondern um die Verarbeitung der Gesundheitsdaten des fliegenden Personals. Diese sind im Sinne der Datenschutzgrundverordnung sensibel, weshalb besonders strenge Vorschriften gelten. Die Abrufbarkeit in den EDV-Systemen von Austrian Airlines ist offensichtlich etwa 250 fliegenden Mitarbeitern ein Dorn im Auge. Rechtsanwalt Wolfang Schweinhammer erklärte gegenüber dem Kurier: „Ich habe für eine genesene Flugbegleiterin bei der Datenschutzbehörde eine umfangreiche Beschwerde wegen Verletzung des Grundrechts auf Geheimhaltung der medizinischen Daten eingebracht, weil die AUA dazu übergegangen ist, die 2-G-Nachweise einzufordern und diese Daten dauerhaft zu verarbeiten. Die Speicherung dieser Daten ist gesetzlich nicht gedeckt“. Die Fluggesellschaft Austrian Airlines benötigt aufgrund der DSGVO für die Verarbeitung die Zustimmung der Beschäftigten. Diese muss aus gesetzlichen Gründen einzeln eingeholt werden und

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