Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines: Statt nach Lwiw ging es zurück nach Wien

Eigentlich wollten die Passagiere von Austrian-Airlines-Flug OS381 am 17. Jänner 2022 von Wien nach Lwiw fliegen. Daraus wurde jedoch ein Rundflug, so dass die Fluggäste wieder am österreichischen Hauptstadtflughafen aussteigen mussten. Der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWC befand sich bereits kurz vor dem Zielflughafen in der Ukraine, kehrte jedoch dann um und flog nach Wien zurück. Eine Sprecherin der Austrian Airlines erklärte auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct, dass aufgrund von Schlechtwetter und Schnee auf der Runway die Landung in Lwiw nicht möglich war. In der Nähe befinden sich die Flughäfen Ternopil, Iwano-Frankiwsk und Uzhhorod, die für die Landung des Maschinentyps Embraer 195 geeignet gewesen wären. Damit konfrontiert antwortete die AUA-Medienreferentin, dass “die erwähnten Airports sind für uns operationell nicht anfliegbar” sind. Somit kamen die Fluggäste nicht an ihr Ziel Lwiw, sondern unverhofft wieder zurück nach Wien-Schwechat. Die betroffenen wurden auf andere Verbindungen umgebucht und sollen schnellstmöglichst ihr Ziel Lwiw erreichen.

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Blue Air setzt auf Warmwasser-Expansion ab Rumänien

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air will sich im Sommerflugplan 2022 ab Bukarest, Cluj und Iaşi verstärkt auf Warmwasserstrecken konzentrieren. Schwerpunkte bilden dabei Destinationen in Kroatien, Griechenland und Spanien. „In den letzten zwei Jahren wurde uns allen die Freiheit zum Fliegen genommen und Fliegen war nur für eine kleine Gruppe von Menschen erschwinglich, die zu einer begrenzten Anzahl von Zielen flogen“, so Chief Commercial Officer Krassimir Tanev, der vormals Geschäftsführer der nicht mehr existierenden Level Europe war. „Wir bei Blue Air glauben, dass die schlimmsten Zeiten vorbei sind und wenn wir uns die Buchungstrends ansehen, erwarten unsere Kunden, dass die unerschwinglichen Beschränkungen bis April aufgehoben werden.“ Blue Air plant im Sommer 2022 rund 115 Routen zu bedienen. Zum Vergleich: Im Sommer 2019 hatte man 71 Strecken. Das Sitzplatzangebot wöchentliche Sitzplatzangebot soll um etwa 72 Prozent angehoben werden. Bewerkstelligen will man das Wachstum in erster Linie mit Neuzugängen des Typs Boeing 737 Max 8. Derzeit hat man fünf Stück in der aus insgesamt 20 Flugzeugen bestehenden Flotte. Im Laufe dieses Jahres sollen weitere B737 Max 8 übernommen werden. Ab Bukarest sollen im Laufe der Sommerperiode 2022 die Destinationen Zaragoza, Santorini, Thessaloniki, Teneriffa Süd, Split, Skiathos, Sevilla, Porto, Palma de Mallorca, Ibiza, Düsseldorf, Dubrovnik, Korfu, Chania, Bordeaux, Bilbao und Alicante aufgenommen werden. Die meisten Strecken sollen zweimal pro Woche bedient werden. Nach Düsseldorf sind fünf Umläufe geplant und nach Santorini drei wöchentliche. Von Iaşi aus sollen schrittweise Flüge nach Zakynthos, Paris-CDG, Mykonos, Heraklion und Barcelona aufgenommen werden. Alle genannten Destinationen sollen zweimal wöchentlich

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Deutscher Bomben-Scherzbold in Amsterdam verhaftet

Gespräche über Bomben, die in Flughäfen oder Flugzeugen geführt werden, sind so ganz und gar keine gute Idee. Das musste am Wochenende auch ein 22-jähriger Deutscher auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol erleben. Laut einer Mitteilung der niederländischen Polizei soll der Reisende kurz vor dem Abflug einem Mitreisenden erzählt haben, dass er eine Bombe dabeihabe. Ernst gemeint hat er das scheinbar nicht, jedoch reagierte die Besatzung sofort und holte die Exekutive zur Hilfe. Der 22-Jährige musste das Flugzeug sofort verlassen und wurde erstmal verhaftet. Die Maschine fing sich durch diesen Vorfall eine Verspätung von rund einer halben Stunde ein. Der Deutsche wurde umfangreich befragt. Auch wurden er und seine Gepäckstücke gründlich durchsucht, jedoch wurde nichts gefunden, das in irgendeiner Form eine Gefahr darstellen hätte können. In der Vernehmung soll der 22-Jährige unter anderem angegeben haben, dass es ein Scherz war. Selbstredend nahm die Polizei auch das Flugzeug an sich genau unter Lupe. Dabei assistierten auch speziell ausgebildete Sprengstoffhunde. Nachdem Entwarnung gegeben wurde, konnte der Flug starten. Der deutsche Scherzbold durfte allerdings nicht mitfliegen, denn er befand sich weiterhin in Gewahrsam. Laut Polizei ist derzeit unklar welche Strafe ihm in den Niederlanden blühen könnte. Möglicherweise könnte auch die Fluggesellschaft Schadenersatzforderungen stellen. Jedenfalls dürfte dem 22-Jährigen spätestens jetzt klar sein, dass Scherze über Bomben an Bord in der Luftfahrt gar nicht gut ankommen und nach dem Grundsatz Safety First zahlreiche Sofortmaßnahmen nach sich ziehen können.

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Embraer 195: Austrian Airlines baut Kooperation mit Spairliners aus

Der deutsche MRO-Betrieb Spairliners und Austrian Airlines haben eine langfristige Vereinbarung für den Komponentensupport der Embraer E195-Flotte unterschrieben. Die Vereinbarung beinhaltet unter anderem den Zugriff auf den Ausrüstungspool sowie Reparaturdienste. „Spairliners hat sich für uns als sehr zuverlässiger und kompetenter Partner erwiesen und wir verlassen uns daher weiterhin auf sie, um unsere E-Jet-Flugzeugflotte mit der kompletten Ausrüstung zu betreuen. Wir schätzen die flexiblen Lösungen und das hohe Maß an Zusammenarbeit, die sie während der Pandemie angeboten haben und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Spairliners“, so Wolfgang Dielacher, Head of Strategic Technical Purchasing bei Austrian Airlines. Taco Stouten, Director of Sales and Marketing bei Spairliners fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr von Austrian Airlines als bevorzugter Partner für den Komponentensupport ihrer E-Jet-Flotte ausgewählt worden zu sein. Bei Spairliners bieten wir unseren Kunden zuverlässige und zukunftsorientierte Lösungen Lösungen, die vollständig auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, zu sehr wettbewerbsfähigen Konditionen. Unsere Vertragsverlängerung zeigt unser Engagement, Austrian Airlines während der Pandemie mit skalierbaren Lösungen, die an ihre Bedürfnisse angepasst sind, bestmöglich zu unterstützen, und hat unsere lange und fruchtbare Beziehung gestärkt“.

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Air Serbia übernimmt erste ATR72-600

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat die erste ATR72-600 übernommen. Dabei handelt es sich um ein rund 6,6 Jahre altes Gebrauchtflugzeug, das zuletzt bei Amelia International als F-HIPY im Einsatz war. Das Turbopropflugzeug trägt bereites die Livery des serbischen Carriers. Air Serbia modernisiert heuer die in die Jahre gekommene ATR72-Flotte. Dabei ersetzt man die bestehenden 200er- und 500er-Modelle durch 600er. Man bedient sich dem Gebrauchtmarkt bzw. Lessoren. Der erste Neuzugang wird von Nordic Aviation Capital geleast. Dieser Leasinggeber befindet sich derzeit in den USA in einem Insolvenzverfahren. Derzeit besteht die Turboprop-Flotte von Air Serbia aus drei ATR72-200. Diese sind rund 31 Jahre alt und werden daher vorranging durch ATR72-600 ersetzt. Weiters hat man zwei ATR72-500, die 24 bzw. 23 Jahre alt sind. Auch diese sollen durch das Nachfolgemodell ersetzt werden. Das Erneuerungsprogramm war bereits vor der Corona-Pandemie beschlossen, jedoch wurde dieses temporär unterbrochen und nun wird es fortgesetzt. Die Einflottung von fünf ATR72-600 ist fix, jedoch überlegt man eventuell weitere Exemplare aufzunehmen.

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Einreisebestimmungen: Israel stellt neue Info-Page ins Web

Israel hat sich am 9. Jänner 2022 wieder für Touristen geöffnet. Es gelten jedoch strenge Einreisebestimmungen, über die nun auf einer neuen Homepage, die die Behörden ins Netz gestellt haben, informiert wird. Unter https://israelsafe.com/ wird nun umfangreich über die Voraussetzungen, die man für einen Aufenthalt in Israel erfüllen muss, informiert. Weiters ist hier so ziemlich alles zu finden, das man über lokale Sicherheitsmaßnahmen wissen sollte. Laut Erklärung des Tourismusverbands soll die Website laufend aktualisiert werden, so dass Reisende sich aus erster Hand informieren können. Da Israel je nach aktuellem Aufenthaltsort unterschiedliche Einreisebestimmungen praktiziert, ist es äußerst ratsam sich rechtzeitig vor dem Abflug zu informieren und alle notwendigen Dokumente zu erlangen.

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ITA Airways nimmt Hamburg, Boston und Miami auf

Der Alitalia-Nachfolger ITA Airways will ab 27. März 2022 zwischen Mailand-Linate und Hamburg fliegen. Diese Route soll mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient werden. Ab Rom sollen zwei Langstreckenverbindungen aufgenommen werden. ITA Airways beabsichtigt ab dem 3. März 2022 dreimal wöchentlich zwischen Rom-Fiumicino und Boston zu fliegen. Derzeit ist vorgesehen, dass mit Wirksamkeit zum 1. April 2022 eine Aufstockung auf sechs wöchentliche Flüge erfolgen soll. Bereits ab dem 1. März 2022 soll ab der italienischen Hauptstadt nach Miami geflogen werden. Derzeit ist vorgesehen, dass zunächst drei Umläufe pro Woche angeboten werden. Für den 2. April 2022 ist eine Aufstockung auf fünf wöchentliche Rotationen geplant.

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Ultrakurzstrecke: Air Malta und Malta Air im Vergleich

Ultrakurzstrecken-Flüge stehen immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik und werden von immer mehr Staaten besonders hoch besteuert. Inseln können aus nachvollziehbaren Gründen im Regelfall nur auf dem See- oder Luftweg erreicht werden. Da liegt es in der Natur der Sache, dass es auch besonders kurze Flüge geben muss. So kurz, dass selbst Ryanair keinen Bordverkauf durchführt. Der irische Lowcoster und seine Töchter Lauda Europe, Buzz, Malta Air und Ryanair UK sind europaweit bekannt, dass man ein fliegender Gemischtwarenhändler ist. Von Getränken und Snacks über Parfums und Rubbellose bis hin zu Smartphone-Gadgets wird so ziemlich alles feilgeboten. Je nach diensthabender Crew mal dezent, mal regelrecht aufdringlich. Die Einnahmen aus dem Bordverkauf sind ein nicht unerheblicher Teil des Konzernumsatzes. Umso überraschender, wenn es überhaupt keinen Verkauf gibt. Die Inseln Sizilien und Malta verbindet traditionell sehr viel. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Malta Air (Ryanair) und die staatliche Air Malta gleich mehrere Städte Siziliens mit dem Flughafen Luqa verbinden. Vor der Corona-Pandemie wurde sogar äußerst hochfrequent geflogen, so dass von einer Art „Luftbrücke“ die Rede sein konnte. Derzeit ist das Angebot reduziert, was jedoch die beiden Player nicht daran hindert sich weiterhin einen harten Wettbewerb zu liefern. Am schärfsten ist dieser auf der Route Malta-Catania-Malta, denn dies ist quasi die Rennstrecke zwischen den beiden Inseln. Air Malta bietet weiters Flüge nach Palermo an und der Ryanair-Mitbewerber Malta Air fliegt auch nach Trapani. In der Vergangenheit gab es auch reguläre Flüge nach Comiso. Aufgrund der aktuellen Situation konzentriert sich im Winterflugplan 2022/21 das

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Salzburg: Wizz Air streicht auch Varna-Pläne

Im Sommer 2020 wurde der Billigflieger Wizz Air als großer Hoffnung am Flughafen Salzburg vorgestellt. Nach nur wenigen Flügen war aber schon wieder Schluss und seither verschiebt der Lowcoster sein Comeback in regelmäßigen Abständen. Nun sind nur noch zwei Strecken in die Mozartstadt geplant. Im Vorjahr wurde die Aufnahme der Varna-Flüge äußerst kurzfristig abgesagt und gleich um ein ganzes Jahr nach hinten verschoben. Nun hat es sich Wizz Air gänzlich anders überlegt und die Bulgarien-Strecke komplett aus dem Reservierungssystem getilgt. Dieser Carrier wird im Sommerflugplan 2022 keine Flüge ans Schwarze Meer ab Salzburg anbieten. Derzeit verbleiben nur noch die geplanten Ziele Kiew und St. Petersburg. Beide Routen sollten bereits im September 2020 aufgenommen werden. Allerdings verschiebt Wizz Air die Erstflüge in regelmäßigen Abständen nach hinten. Derzeit ist geplant, dass diese ab Ende März 2022 bedient werden sollen. Ob es zu einer tatsächlichen Aufnahme oder einer neuerlichen Verschiebung kommt, bleibt abzuwarten. Im Gegensatz zu Wien hat Wizz Air in der Mozartstadt keine Flugzeuge stationiert.

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Premium-Economy: Lufthansa und Swiss bestellen neue Sitze bei Zim

Die Fluggesellschaften Swiss und Lufthansa werden weitere Flugzeuge mit Premium-Economy-Sitzen von Zim Aircraft Seating ausrüsten. Die beiden Carrier haben sich für das Modell Zim Privacy PC-02 entschieden. Beim Kranich soll das Nachfolgemodell des Zim Magic PC-01 in 19 Boeing 747-8 eingebaut werden. Bei Swiss werden neun Airbus A330 mit diesen Sitzen ausrüstet. Herstellerangaben nach sollen die Premium-Economy-Sessel individuell angepasst werden. Der neue Premium Economy-Sitz Zim PC-02 wird in Q1/2022 bei Swiss (A340 und B777) und künftig auch für Lufthansa in den neuen B777-9, A350 und B787 eingebaut. Der neue Sitz verfügt über eine Vielzahl Funktionen, die das Gesamterlebnis und den Komfort des Passagiers verbessern sollen. Der PC-02 soll mit einer guten mechanischen Kinematik, die in einer festen Rückenlehnenschalenstruktur eingeschlossen ist, punkten. Weiters soll der Sichtschutz für eine verstärkte Privatsphäre sorgen. Der Zim Privacy umfasst auch eine Vielzahl weiterer Annehmlichkeiten wie individuell einstellbare Armlehnen, einen Cocktailtisch, einen einteiligen Esstisch, eine persönliche Leselampe, eine stimmungsvolle Umgebungsbeleuchtung und einen extra großen IFE-Bildschirm.

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