Jan Gruber

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Jan Gruber

Norse Atlantic Airways erhält Genehmigung für USA-Flüge

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways hat seitens dem U.S.-amerikanischen Department of Transportation die notwendige Bewilligung für die Durchführung von Passagierflügen von Norwegen in die Vereinigten Staaten von Amerika erhalten. Damit ist der Carrier nach dem Erhalt von AOC und Betriebsgenehmigung einen weiteren Schritt vorangekommen. Im Frühjahr 2022 will man zunächst ab Oslo Transatlantik-Flüge zu sekundären Airports in den USA aufnehmen. In Fort Lauderdale richtet man das U.S.-Hauptquartier ein. Hier sollen auch Flugbegleiter und Piloten beschäftigt werden. „Wir sind begeistert von der Genehmigung des Verkehrsministeriums für unsere erschwinglichen Transatlantikflüge. Dieser bedeutende Meilenstein bringt Norse dem Start eines erschwinglichen und umweltfreundlicheren Dienstes für Kunden, die zwischen Europa und den Vereinigten Staaten reisen, einen Schritt näher. Wir schätzen den konstruktiven und schnellen Ansatz des U.S. DoT und freuen uns auf die Zusammenarbeit in den kommenden Monaten“, so Bjørn Tore, CEO und Gründer von Norse.

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Japan: Peach Aviation brachte A321LR vorzeitig in die Luft

Die japanische Billigfluggesellschaft Peach Aviation hat den ersten Airbus A321LR vorzeitig in den aktiven Liniendienst gestellt. Ursprünglich plante man ab 1. Feber 2022 mit diesem langstreckentauglichen Muster ab Osaka nach Okinawa und Sendai zu fliegen. Peach Aviation ist eine Tochter der ANA Holdings und hat insgesamt vier Maschinen dieses Typs bestellt. Die erste Einheit wurde kurz vor Weihnachten nach Osaka überstellt. Der erste kommerzielle Linienflug mit A321LR wurde bereits am 28. Dezember 2021 durchgeführt. Das Premierenflugzeug trägt die Registrierung JA902P. Die Flotte von Peach Aviation besteht derzeit aus sechs A320neo, 28 A320 und neu einem A321LR. Der Carrier erwartet noch die Auslieferung von weiteren A321LR sowie von fünf A320neo. Derzeit fliegt man aufgrund der japanischen Restriktionen verstärkt im Inland.

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Kiew: Motor Sich nimmt weitere Antonow An-24 Strecke auf

Motor Sich Airlines nimmt ab Kiew-Schuljany mit Mykolajiw eine weitere Inlandsstrecke auf, die mit dem Maschinentyp Antonow An-24 bedient werden soll. Damit bietet man ab der Hauptstadt der Ukraine vier Domestic-Ziele auf eigene Rechnung an. Motor Sich Airlines ist insbesondere für die mittlerweile schon fast historische Flugzeugflotte bekannt. Ab dem innerstädtischen Airport Kiews fliegt man nach Odessa, Lwiw, Saporischschja und neu nach Mykolajiw auf eigene Rechnung. Weiters setzt man die Antonow An-24 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Air Ocean Airlines nach Chernivtsi ein. Die neue Domestic-Strecke nach Mykolajiw wird ab 23. Jänner 2022 viermal wöchentlich bedient. Geflogen wird an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag. Im Regelfall kommen Turbopopflugzeuge des Typs Antonow An-24 zum Einsatz. Aviation.Direct hat unter diesem Link ein ausführliches Portrait über Motor Sich Airlines und den mittlerweile seltenen Maschinentyp bereitgestellt.

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Regiojet-Züge im Test: Top-Service an Bord, aber komplizierte Online-Buchung

Seit einigen Jahren ist das tschechische Verkehrsunternehmen Regiojet im österreichischen Schienenverkehr präsent. Derzeit bietet man ab Wien Hauptbahnhof zwei Strecken an: Prag und Bratislava. Weiters ist man mit zumeist gelben Fernbussen ab dem Busbahnhof Wien Hbf tätig. Regiojet ist eine Tochtergesellschaft von Student Agency und kommt ursprünglich aus dem Fernbussegment. Vor einigen Jahren nahm man zunächst innertschechische Bahnlinien auf und expandiert mittlerweile auch international. Das Angebot in den Zügen unterscheidet sich zum Teil stark von jenem, das man beispielsweise bei den Österreichischen Bundesbahnen gewohnt ist. Alle Fahrgäste – unabhängig von der gebuchten Reiseklasse – erhalten kurz nach dem Einstigen eine kleine Flasche Wasser überreicht. Je höher die Wagenklasse, desto größer die Auswahl an inkludierten Getränken und Snacks. Interessanterweise gibt es selbst innerhalb der zweiten Klasse deutliche Service-Unterschiede. Hinweis: Sämtliche Fotos in diesem Artikel sind als Slideshows eingefügt. Am PC können die Galerien durch Klicken auf die Pfeile durchstöbert werden und auf Smartphones und Tablet-PCs durch Wischen nach rechts und links. Ex-ÖBB-Vierer-Abteile als Business-Class Grundsätzlich hat Regiojet nur zwei offizielle Wagenklassen. Die Erste Klasse bezeichnet man als Business-Class und entspricht von der Ausstattung her Eins zu Eins den Viererabteilen, die die Österreichischen Bundesbahnen in den Eurocity-Zügen anbieten. Das ist kein Zufall, denn das Wagenmaterial wurde gebraucht von den ÖBB erworben. In der „Schienen-C“ sind viele Getränke und Snacks im Fahrpreis inkludiert. Diese können beim Steward bzw. der Stewardess bestellt werden. Was genau dabei ist und wofür man bezahlen muss, ist im Business-Class-Folder enthalten. Die Zweite Klasse unterteilt Regiojet in drei Unterklassen,

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Milos: ATR42 von Olympic macht Ausflug in die Botanik

Einen unfreiwilligen Ausflug in die Botanik unternahm die von Olympic Air betriebe ATR42-600 mit der Registrierung SX-OAY am Freitag gegen 15 Uhr 30. Das Turbopropflugzeug geriet auf der griechischen Insel Milos von der Piste ab und kam auf dem Gras daneben zum Stillstand. Lokalen Berichten nach, die von Olympic Air bestätigt wurden, wurde die ATR42-600 in der letzten Phase des Ausrollens auf der Runway 08 von einer starken Windböe erfasst und ins Gras, das sich direkt neben der Start- und Landebahn befindet, befördert. Optisch sind keine Schäden erkennbar, jedoch werden Techniker der Aegean-Tochter die Maschine vor dem Wiedereinsatz genau überprüfen und gegebenenfalls Reparaturarbeiten vornehmen. Laut Olympic Air befanden sich 20 Passagiere an Bord des Turbopropflugzeugs, das als OA24 auf dem Weg von Athen nach Milos war. Keiner der Fluggäste oder der Crew wurde verletzt. Alle konnten die Maschine sicher verlassen, jedoch in der Botanik neben der Runway statt auf der Parkposition. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls war die SX-OAY 8,9 Jahre alt. Diese Maschine ist erst im August 2021 zur Flotte der Aegean-Regionaltochter gestoßen.

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Lübeck Air und Swiss Flight Services mit Ferienflügen ab Bern

Seit der Pleite der Regionalfluggesellschaft SkyWork Airlines ist das Angebot ab dem Flughafen Bern-Belp stark zusammengeschrumpft. Im Sommerflugplan 2022 werden von Veranstaltern wieder einige Ferienstrecken angeboten. Beispielsweise bietet Belpmoos Reisen ab 14. Mai 2022 Nonstop-Flüge nach Olbia an. Diese werden mit Embraer 195 von German Airways bedient. Dabei ist man aber nur Subunternehmer, denn formell kooperiert man mit Lübeck AIr und diese mit Air Alsie. Die Strecke soll jedenfalls bis zum 15. Oktober 2022 an Samstagen geflogen werden werden. MIt ATR72-500 von Air Alsie soll es an Samstagen nach Heringsdorf gehen. Lübeck steht an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag im Flugplan. Jerez de la Frontera wird an Sonntagen im Auftrag von Belpmoos Reisen bedient, jedoch nur zwischen 18. September und 23. Oktober 2022 angeboten. Diese Routen werden unter der Marke Lübeck Air angeboten. Nach Elba geht es wieder mit King-Air-Turboprops. Diese Route soll ab Anfang Juni 2022 zweimal wöchentlich angeboten werden. Portoroz in Slowenien ist ein gänzlich neues Ziel, das ab August ab Bern-Belp angeboten werden soll. Operating Carrier dieser beiden Strecken ist SFS Swiss Flight Services.

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Luxair lässt sich London-City nicht abluchsen

Die Fluggesellschaft Luxair will sich ihre Brot-und-Butter-Strecke zwischen Luxemburg und London-City nicht nehmen lassen. Der Carrier reagiert auf die Ankündigung des Mitbewerbers British Airways, der die Tochter BA Cityflyer auf diese Route schicken wird, und stockt die Frequenzen auf. Bislang bedient Luxair den “Shuttle Service” zwischen den beiden Finanzplätzen im Monopol. BA Cityflyer wird diese Strecke in Kürze mit Embraer 170/190 aufnehmen und damit dem bisherigen Platzhirsch ordentlich Konkurrenz machen. Das lässt Luxair aber nicht auf sich sitzen und stockt die London-City-Route per 1. März 2022 auf bis zu fünf tägliche Umläufe auf. Während BA Cityflyer mit Embraer-Jets fliegen wird, setzt Luxair weiterhin auf Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400. Der luxemburgische Carrier leistet sich gar den kostspieligen Luxus von Nightstopps am innerstädtischen Airport der britischen Hauptstadt. Das Abstellen von Flugzeugen ist hier besonders teuer.

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Deutschland macht Österreich und 35 weitere Staaten zum Hochrisikogebiet

Mal wieder stuft Deutschland die Republik Österreich als so genanntes Corona-Hochrisikogebiet ein. Erst zu den Weihnachtsfeiertagen wurde diese Einstufung zuletzt aufgehoben. Nebst Österreich haben weitere 35 Staaten diese Negativ-Auszeichnung erhalten. Das deutsche Robert-Koch-Institut betrachtet ab 16. Jänner 2022 die untenstehend aufgeführten Staaten neu als so genannte Hochrisikogebiete. Verbunden ist damit eine automatische Reisewarnung, jedoch anerkennen diese immer mehr deutsche Tour Operator nicht mehr für kostenlose Stornierungen. Für Geimpfte und Genesene hat die Umstufung keine nennenswerten Auswirkungen, jedoch müssen Ungeimpfte Personen zehn Tage in Quarantäne, können sich jedoch nach fünf Tagen auf eigene Kosten freitesten. Deutschlands zusätzliche Hochrisikogebiete: Albanien Antigua und Barbuda Äquatorialguinea Benin Bosnien und Herzegowina Bulgarien Burkina Faso Costa Rica Die Dominikanische Republik Dschibuti Eritrea Frankreich – das französische Überseegebiet St. Pierre und Miquelon Gambia Guinea-Bissau Guyana Kolumbien Lettland Liberia Madagaskar Die Niederlande – der überseeische Teil des Königreichs der Niederlande St. Martin Niger Nordmazedonien Österreich – mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg und Jungholz und dem Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee Peru Die Philippinen St. Kitts und Nevis St. Lucia St. Vincent und die Grenadinen São Tomé und Príncipe Senegal Serbien Somalia Suriname Tschad Die Zentralafrikanische Republik

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Brussels Airlines nimmt München-Brüssel auf

Das Lufthansa-Konzernmitglied Brussels Airlines nimmt am 27. März 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Brüssel und München auf. Diese soll zunächst niederfrequent bedient werden, jedoch ab 2. Mai 2022 bis zu zweimal täglich bedient werden. Gleichzeitig verschiebt Lufthansa die Reaktivierung der Flüge von München ins kroatische Zagreb und ins slowenische Ljubljana. Ursprünglich war angekündigt, dass diese per 27. März 2022 reaktiviert werden sollen. Dieser Termin hält nicht. Der Kranich will Ljubljana und Zagreb ab München erst mit dem 2. Mai 2022 reaktivieren. Davon nicht betroffen ist die Verbindung von Frankfurt am Main in die slowenische Hauptstadt. Diese wird weiterhin bedient. Ab München fliegt Star-Alliance-Partner Croatia Airlines in die Hauptstadt Kroatiens.

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Ab April 2022: Thailand führt Einreisegebühr für Urlauber ein

Das bei europäischen Urlaubern durchaus beliebte Thailand will ab April 2022 von Touristen eine Einreisegebühr verlangen. Diese wird zusätzlich zu eventuellen Kosten für ein Visum, sofern erforderlich, zu berappen sein. Interessant ist aber die Form wie Thailand die neue Einreisesteuer kassieren will. Flug- und Fährgesellschaften müssen diese im Zuge des Ticketverkaufs einheben und somit in den Endpreis einkalkulieren. Das hat zur Folge, dass für die Urlauber kein zusätzlicher Aufwand entstehen soll. Die Höhe wird rund acht Euro (300 Baht) betragen. Derzeit ist noch nicht geklärt wie mit Personen, die ihre Reisen bzw. Flüge bereits vor dem Beschluss gebucht haben, vorgegangen wird. Nähere Informationen sollen in den nächsten Wochen kommuniziert werden. Thailand will mit den Einnahmen aus dem „Eintrittsgeld“ die Versicherung für ausländische Urlauber finanzieren und nachhaltige Tourismusprojekte fördern.

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