Jan Gruber

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Jan Gruber

Nur noch 60 Staaten ohne deutsche Reisewarnung

Deutschland hat mittlerweile wieder große Teile des Globus mit Reisewarnungen belegt. Eigentlich wollte man sich von der Praxis der pauschalen Warnungen verabschieden, jedoch sind derzeit nur noch 60 Staaten ohne diesen von der Bundesrepublik aufgestempelten Makel. Vor der Corona-Pandemie bedeuteten Reisewarnungen im Regelfall, dass eine ernsthafte Gefahr in Sachen Sicherheit oder gar für Leib und Leben bestehen kann. Zu Beginn der Krise sprach die Bundesrepublik eine pauschale Reisewarnung für den gesamten Globus aus. Fälschlicherweise haben einige Massenmedien berichtet, dass Auslandsreisen nicht erlaubt wären. Das war zu keinem Zeitpunkt der Fall, jedoch waren viele Einreise- und Quarantänebestimmungen so streng, dass Nicht-Staatsbürgern das Betreten des Ziellands fast unmöglich war. Obendrein waren vielerorts Beherbergungsbetriebe behördlich geschlossen. Im Oktober 2020 verabschiedete sich Deutschland von der pauschalen Reisewarnung. Im weiteren Verlauf schaffte man dann die Kategorien „Risikogebiet“ und „Hochinzidenzgebiet“ ab und führt nur noch „Hochrisikogebiete“ und „Virusvariantengebiete“. Allerdings sind die beiden „neuen“ Einstufungen stets mit einer Reisewarnung verbunden. Offiziell heißt es, dass die Sieben-Tages-Inzidenz keine Rolle mehr spielt, jedoch ist in jüngerer Vergangenheit zu beobachten, dass diese offenbar weiterhin das Hauptkriterium ist. Beispielsweise sind in Österreich die Belagszahlen in den Krankenhäusern äußerst gering, jedoch ist die Sieben-Tages-Inzidenz, die keinen Rückschluss auf den tatsächlichen Gesundheitszustand zulässt, hoch. Unabhängig davon landete Österreich wieder auf der Liste der „Hochrisikogebiete“ und die damit verbundene Reisewarnung wurde ausgesprochen. Mittlerweile hat die Bundesrepublik dermaßen viele Staaten auf ihre „rote Liste“ gesetzt, dass schon fast wieder von einer pauschalen Reisewarnung die Rede sein kann. Weltweit stuft Deutschland nur noch 60 Länder nicht

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Wien: Wizz Air kürzt Sommerflugplan 2022 weiter

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird die Ziele Köln/Bonn, Valencia und Billund im Sommerflugplan 2022 nicht ab Wien-Schwechat anbieten. Die drei Routen wurden aus dem Verkauf genommen und sind erst wieder in der Winterperiode 2022/23 buchbar. Ebenso wird man Las Palmas (Gran Canaria) im Hochsommer temporär aussetzen. Die Strecke soll zwischen 11. August und 25. September 2022 nicht bedient werden. Ähnlich verhält es sich auf der erst kürzlich aufgenommen Verbindung nach Sharm El Sheikh. Diese soll zwischen 18. Juni 2022 und 1. Oktober 2022 pausiert werden. Die Route nach Köln/Bonn ist über die gesamte Sommerflugplanperiode nicht buchbar. Die Wiederaufnahme ist erst für Anfang November 2022 geplant. Endgültig eingestellt werden die Flüge nach Dortmund. Diese Route wurde bereits aus dem System entfernt. Erst kurz vor Weihnachten 2021 wurde das Aus von 12 Strecken ab Wien-Schwechat bekannt. Zwischenzeitlich wurde auch Akaba, das zwar angekündigt, jedoch nie aufgenommen wurde, aus den Planungen genommen. Eine Änderung trifft Bari, das nach dem 24. Jänner 2022 in eine längere Pause geschickt wird. Die Wiederaufnahme ist erst für den 5. Juli 2022 vorgesehen. Viele Routen ab Wien-Schwechat, darunter unter anderem Porto, Varna, Castellon, Split und Dubrovnik sollen deutlich später als ursprünglich angekündigt reaktiviert werden. Diese Ziele sollen erst zwischen Juni und Juli 2022 wieder bedient werden. Saporischschja wurde ebenfalls mal wieder nach hinten verschoben und ist nun für Juli 2022 angekündigt. Wizz Air antwortete auf die Frage welche Kürzungen bzw. Streichungen ab Wien vorgenommen werden lediglich: „Wizz Air beobachtet kontinuierlich die Nachfrage und nimmt entsprechende Änderungen im Flugplan

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Sommer 2022: Brussels setzt verstärkt auf touristische Destinationen

Im Sommerflugplan 2022 will Brussels Airlines insgesamt 85 Destinationen anfliegen. Man setzt einen deutlichen Schwerpunkt auf touristisch Relevante Ziele. Einige Strecken, darunter Brüssel-München, sind neu bzw. sollen reaktiviert werden. Im direkten Vergleich mit dem Sommerflugplan des vergangenen Jahres sind heuer die Ziele Lanzarote, Chania, Hurghada, Lesbos, Samos, Marrakesch, Rabat und München neu. Weitere touristisch relevante Ziele, die Brussels Airlines im Sommer 2022 anbieten wird sind: Athen, Heraklion, Kos, Korfu, Rhodos, Zakynthos, Bari, Florenz, Catania, Olbia, Neapel und Palermo. Reaktiviert werden die Flugverbindungen von Brüssel nach Palma de Mallorca. Die Kanaren-Ziele Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa werden über den Winterflugplan 2021/22 hinaus fortgeführt. Comebacks wird es auch für die Ziele Split, Dubrovnik, Sankt Petersburg und Moskau geben. Nebst Marrakesch und Rabat will man in Marokko auch Nador, Tanger und Rabat anfliegen. Im Bereich der Langstrecke will die Lufthansa-Tochter die Ziele Conakry, Ouagadougou und Washington D.C. reaktivieren. Derzeit plant Brussels Airlines, dass im Sommerflugplan 2022 mit Washington und New York zwei U.S.-Ziele sowie 17 im südlichen Afrika angeboten werden sollen. Die tatsächliche Umsetzung steht unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie der Nachfrage.

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MSC sammelt Buchungen für neue Seascape

Die Reederei MSC hat nun die Karibikfahrten der neuen MSC Seascape für die Wintersaison 2022/23 zum Verkauf freigegeben. Es handelt sich um das zweite Schiff der so genannten Seaside-Evo-Klasse. Dieses soll ab Dezember 2022 ab Miami in See stechen. Angeboten werden zwei Routen durch die Karibik, die unter anderen zu den Bahamas, San Juan und Puerto Plata führen. Auf der westlichen Route geht es über Mexiko, die Cayman Inseln und Jamaika. Auch hat man den Verkauf für die Schiffe MSC Divina und MSC Meraviglia, die ebenfalls in den Vereinigten Staaten von Amerika stationiert werden, aufgenommen. Derzeit bietet die Reederei an, dass bei Buchung bis zum 31. März 2022 bis 15 Tage vor der planmäßigen Abfahrt kostenfrei umgebucht werden kann. Inhaber der Kundenkarte sollen je nach Stufe Rabatte und/oder Bordguthaben bei Frühbuchung erhalten.

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Wegen 5G: AUA fliegt mit B767 statt B777 in die USA

Austrian Airlines setzt derzeit in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika verstärkt den Maschinentyp Boeing 767-300ER ein. Am heutigen Mittwoch ist es auf dem Newark-Kurs kurzfristig zu einem Aircraft-Change gekommen. Hintergrund ist die 5G-Diskussion in den USA. Der Maschinentyp Boeing 777 hat in den Vereinigten Staaten noch keine entsprechende Freigabe seitens der FAA erhalten. Derzeit ist die Situation ein wenig verworren, denn ungeachtet der Forderungen von Pilotenverbänden und Airlines wurden die 5G-Mobilfunknetze in Betrieb genommen. Befürchtet wird, dass diese den Flugverkehr stören könnten. Da die Entwicklungen derzeit sehr dynamisch sind, entschied sich Austrian Airlines für einen kurzfristigen Aircraft-Change von der B777 auf die kleinere B767. Das zuletzt genannte Muster hat bereits die notwendige Freigabe der FAA. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin der AUA gegenüber Aviation.Direct: „Wir beobachten die aktuelle Situation in den USA kontinuierlich und sind in der Lage durch Flugzeugtausch den Flugplan entsprechend durchzuführen. Für Austrian Airlines hat Sicherheit stets oberste Priorität. Daher haben wir heute für die Verbindung Wien nach Newark/New York statt einer Boeing 777 eine Boeing 767 eingesetzt“.

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OMV übernimmt Treibstoffversorgung am Flughafen Linz

Der österreichische Mineralölkonzern OMV hat den Zuschlag für die Errichtung und den Betrieb eines neuen Treibstoffslagers am Flughafen Linz-Hörsching erhalten. Das derzeitig genutzte und von Shell betriebene muss aufgrund des viergleisigen Ausbaus der ÖBB-Westbahnstrecke verlegt werden. In diesem Zusammenhang kommt es zur Abtretung von Grundstücken, die sich in Bundeseigentum befinden, an die ÖBB. Auch ein bestehender Parkplatz wird verkleinert. Im Gegenzug soll der Flughafen Linz-Hörsching einen Anschluss an die Westbahn-Strecke bekommen. Dies wird die Erreichbarkeit des oberösterreichischen Airports signifikant verbessern. Im Zuge der Neuausschreibung der Treibstoffversorgung am Flughafen Linz konnte sich die OMV durchsetzen und hat den Zuschlag erhalten. Künftig werden die Fluggesellschaften von diesem Anbieter mit Kerosin versorgt werden. „Die OMV kann auf 50 Jahre Erfahrung zurückblicken und betreut aktuell 15 Flughäfen in Zentral- und Osteuropa. Unser Kundenspektrum reicht dabei von großen bis zu kleineren Flughäfen. Es ist sehr erfreulich für uns, dass wir mit dem Flughafen Linz einen weiteren Airport unserem Portfolio hinzufügen können“, erklärt Fabian Wedam, Head of Aviation der OMV Group. „Wir freuen uns, dass wir mit der OMV eine Partnerin gefunden haben, die über eine jahrzehntelange Erfahrung verfügt und jetzt auch in Linz eine hochmoderne Anlage errichten wird. Für unsere Fluggesellschaften spielt das Thema ‚Versorgungssicherheit‘ eine wichtige Rolle. Mit ihren nahegelegenen Raffinerien bietet die OMV maximale Versorgungssicherheit und ein Höchstmaß an Flexibilität“, so Flughafendirektor Norbert Draskovits.

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Ryanair fordert Staatshilfen für deutsche Flughäfen

Bereits lange vor der Corona-Pandemie hat die Europäische Union einen langfristigen Fahrplan, der staatliche Zuschüsse für Flughäfen auf Null zurückfahren soll. Ausnahmen sind vorgesehen und betreffen in erster Linie abgelegene Regionen und Inseln. Ryanair fordert nun aber staatliche Subventionen für Airports. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte Andreas Gruber, Geschäftsführer der ehemaligen Fluggesellschaft Laudamotion und nunmehriger Sprecher für Deutschland, Österreich und die Schweiz, dass staatliche Zuschüsse an Flughäfen wichtig wären, um die Branche wieder in Schwung zu bringen. „Das beste Instrument dafür ist eine Unterstützung der Flughäfen durch die Regierung“, so der Manager. Laudamotion wurde ab dem Jahr 2018 in mehreren Schritten von Ryanair übernommen. Der Flugbetrieb wurde im Herbst 2020 eingestellt und anschließend worden AOC und Betriebsgenehmigung an die österreichischen Behörden zurückgegeben. Als Nachfolger gründete die Ryanair Holdings plc das auf Malta ansässige Luftfahrtunternehmen Lauda Europe Ltd. Der zuletzt genannte Carrier wird von David O’Brien, der auch als CEO von Malta Air Ltd fungiert, geleitet. Die österreichische Laudamotion GmbH ist nicht mehr als Fluggesellschaft aktiv, jedoch als konzerninterner Dienstleister innerhalb der Ryanair Group. Geschäftsführer der in Schwechat ansässigen Firma ist weiterhin Andreas Gruber. Im Streckennetz der Fluggesellschaften Ryanair und Wizz Air befindet sich der eine oder andere Airport, der die beiden Billigflieger – oder einen der beiden Anbieter – als einzige Kunden hat. Gelegentlich handelt es sich um Airports, die mit Hilfe öffentlicher Subventionen am Laufen gehalten werden, da diese defizitär sind. In Deutschland werden derartige Flughäfen umgangssprachlich auch „Landratspisten“ genannt. Allerdings ist das im vorherigen Absatz aufgezeigte Bild seit

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Condor: Mehr Eriwan-Flüge im Sommer 2022

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird die Nonstop-Verbindung zwischen Frankfurt am Main und der armenischen Hauptstadt Eriwan im Mai 2022 aufstocken. Der Carrier wird künftig dreimal pro Woche zwischen den beiden Destinationen pendeln. Derzeit fliegt Condor auf dieser Route überhaupt nicht, denn diese soll erst am 2. April 2022 reaktiviert werden. Derzeit ist geplant, dass Eriwan ab Frankfurt am Main an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag mit Airbus A320 bedient werden soll. Mit Wirksamkeit zum 26. Mai 2022 kommt ein weiterer Umlauf hinzu. Dieser soll jeweils an Donnerstagen durchgeführt werden. Für den Winterflugplan 2022/23 plant Condor momentan eine wöchentliche Rotation und zwar an Samstagen.

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ANA schiebt Düsseldorf-Wiederaufnahme auf die lange Bank

Die japanische All Nippon Airways wird zahlreiche Strecken, die für den Sommerflugplan 2022 geplant waren, auf unbestimmte Zeit nach hinten verschieben. In Deutschland ist das Ziel Düsseldorf betroffen. Der Carrier wird die Flüge von Tokio-Narita in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen vorläufig nicht reaktivieren. In Europa sind ebenso die Verbindungen von Tokio-Haneda nach Stockholm, Mailand-Malpensa, Istanbul und Moskau betroffen. Weitere internationale Ziele, die nicht oder nur in reduziertem Umfang bedient werden sollen, sind in nachstehender Liste ersichtlich. Flugplan soll monatlich evaluiert werden Im Vorjahr hat ANA einige Strecken auf den Billig-Ableger Peach übertragen. Dieser Trend wird sich insbesondere im Inlandsverkehr sowie auf der Kurzstrecke weiter fortsetzen. Das Unternehmen teilte mit, dass der Flugplan gemeinsam entwickelt wurde und auf manchen Routen beide Carrier zum Einsatz kommen werden. Unter dem Strich soll diese Maßnahme dazu führen, dass sich die Rentabilität der Firmengruppe erhöht. Für Inlandsstrecken planen ANA und Peach gemeinsam die gleiche Menge an verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) wie zu Beginn des Geschäftsjahres 2020 vor der COVID-19-Pandemie geplant anzubieten, da der Konzern eine Erholung der Nachfrage prognostiziert. ANA wird die Nachfrage flexibel decken, indem sie größere Flugzeuge einsetzt und zusätzliche Flüge anbietet. Peach wird die Frequenzen erhöhen, um die Nachfrage nach Urlaubsreisen, die sich voraussichtlich früher erholen wird, abzudecken. Strecken werden temporär von Haneda nach Narita verlegt Für internationale Strecken werden ANA und Peach weiterhin die Einreise- und Quarantänebestimmungen und zukünftige Nachfragetrends bewerten. ANA wird sich bemühen den Umsatz pro Flug zu maximieren, indem beispielsweise die Nachfrage von Anschlusspassagieren von Asien nach Nordamerika sowie

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Quarantäneverstoß: Hongkong verhaftet zwei Cathay-Flugbegleiter

Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong sorgt oftmals mit drakonischen Maßnahmen gegen das Coronavirus für Aufsehen. Nun wurden zwei Flugbegleiter von Cathay Pacific verhaftet. Diesen wird vorgeworfen, dass sie die Quarantäne gebrochen haben sollen. Bereits im Vorfeld verhängte Hongkong in diesem Zusammenhang scharfe Maßnahmen, die sich auch auf den internationalen Flugverkehr ausgewirkt haben. Man behauptet unter anderem, dass die beiden Flugbegleiter die Omikron-Variante „importiert“ hätten. Die Folge daraus: Die Einreise- und Quarantänebestimmungen wurden abermals verschärft und aus Airlines dürfen aus 153 Staaten kommend keine Umsteiger mehr befördern. Offiziellen Angaben nach sollen die beiden männlichen Flugbegleiter 44 bzw. 45 Jahre alt sein und am 24. bzw. 25. Dezember 2021 auf Flügen von den USA nach Hongkong im Einsatz gewesen sein. Den damaligen Bestimmungen nach hätten sie unmittelbar danach eine dreiwöchige Quarantäne anzutreten gehabt. Diese sollen diese jedoch ignoriert haben und einige Aktivitäten unternommen haben. Im weiteren Verlauf wurden beide positiv auf die Omikron-Corona-Variante getestet. Die Angelegenheit wird in Hongkong so hoch gekocht, dass sich selbst Chief Executive Carrie Lam persönlich eingeschaltet hat. Sie sagte unter anderem, dass es ihrer Ansicht nach als erwiesen gilt, dass die beiden Flugbegleiter Omikron in die Sonderverwaltungszone gebracht haben und darüber hinaus die Quarantäne gebrochen haben sollen. Die Stewards sind ihre Jobs bei Cathay Pacific los, denn der Carrier sprach möglicherweise aufgrund dem behördlichen Druck die fristlose Entlassung aus. Doch damit nicht genug: Die Leitung der chinesischen Sonderverwaltungszone ordnete auch die Verhaftung der beiden Flugbegleiter an. Diese wurde von der Polizei bereits durchgeführt. Cathay: „Die beiden sind keine

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