Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Ab 12. Juni 2022: Regiojet nimmt Brünn-Flughafen Wien auf

Die private Eisenbahngesellschaft Regiojet wird ab 12. Juni 2022 den Flughafen Wien-Schwechat ansteuern. Geplant sind drei tägliche Zugfahrten von Brünn über Wien Hauptbahnhof zum größten Airport Österreichs und zurück. Die tschechische Stadt Brno ist derzeit suboptimal an den Flughafen Wien angeboten. Ab dem örtlichen Airport ist das Angebot gering, so dass viele Reisende derzeit mit dem Auto nach Schwechat fahren. Vor einigen Wochen stellte die Politik das Projekt von Direktzügen zwischen Brünn und Flughafen Wien vor. Regiojet schafft nun Fakten und nimmt diese auf. Ab Brno, wie Brünn auf Tschechisch genannt wird, wird es beispielsweise einen Frühzug geben, der den Wiener Airport etwa gegen 6 Uhr 00 erreichen wird. Das ermöglicht das Erreichen eines Großteils der so genannten Morgenwellen-Flüge. Das führt zu einer operativen Änderung, denn bislang verbringt der Prag-Wien-Zug die Nacht in Wien Hauptbahnhof. Künftig fährt dieser am Abend von Flughafen Wien nach Brünn und wird von dort aus die frühmorgendliche Fahrt zum Airport Wien antreten. Regiojet erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass es sich in den meisten Fällen um Verlängerungen der bestehenden Verbindung Prag-Wien handelt. Diese enden nicht mehr am Wiener Hauptbahnhof, sondern am Flughafen Wien-Schwechat. Ob man zwischen der City und dem Airport Passagiere befördern darf, ist noch offen. Wenn dem so ist, hätten Passagiere nebst City Airport Train, der Schnellbahn (inklusive Regionalexpress), den Vienna Airport Lines und den Railjet-Zügen eine weitere Auswahlmöglichkeit. Angesprochen auf die Budapest-Fahrten erklärte Regiojet, dass diese auch weiterhin angeboten werden. Die Verlängerung zum Flughafen Wien-Schwechat betrifft die aus Prag kommenden Züge, die bislang am

weiterlesen »

Quartalszahlen: Autovermieter Sixt konnte kräftig zulegen

Der deutsche Autovermieter Sixt SE konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres den Konzernumsatz neuerlich steigern. Man nahm 580,8 Millionen Euro ein und lag damit um 15 Prozent über dem Wert, den man im ersten Quartal 2019 hatte. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum hatte der Sixt-Konzern ein Umsatzplus von 76,1 Prozent. Allerdings waren die ersten drei Monate des vergangenen Jahres stark von der Coronapandemie beeinträchtigt, so dass die Nachfrage nach Leihautos eher verhalten war. Somit schrieb man im ersten Quartal 2021 einen Verlust in der Höhe von 13,7 Millionen Euro. Jüngst lag das Ergebnis vor Steuern bei 93,5 Millionen Euro und war damit deutlich höher als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Damals standen unter dem Strich 40,1 Millionen Euro. Sixt konnte eigenen Angaben nach die Flotte – im Jahresvergleich – um 35 Prozent erweitern. Man verfügt derzeit über etwa 125.000 Fahrzeuge, die konzerneigene Gesellschaften zur Vermietung anbieten. Die Flotten von Franchisenehmern sind in der genannten Stückzahl nicht enthalten. Derzeit geht die Konzernführung der Sixt SE davon aus, dass man besonders im zweiten und dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres eine sehr hohe Nachfrage verzeichnen wird. Das liegt in erster Linie daran, dass heuer private Urlaubsreisen wieder stark anziehen. Das Angebot ist auch aufgrund des Umstands, dass Fahrzeughersteller Lieferrückstände haben, knapp. Dies wirkt sich auf die Preise aus, die dieses Jahr eher hoch sind. Sixt geht davon aus, dass dies langfristigen Charakter haben wird.

weiterlesen »

Zürich: Bombendrohung gegen Embraer 190-E2 von Helvetic Airways

Swiss-Flug LX1343, durchgeführt von Helvetic Airways mit dem Embraer 190-E2 mit der Registrierung HB-AZF erklärte am Montagvormittag gegen 11 Uhr 25 Luftnotlage. Die Maschine sandte den Transpondercode 7700 aus. Es gab eine Bombendrohung gegen die schweizerische Fluggesellschaft. Der Embraer 190-E2 befand sich im Auftrag von Swiss auf dem Weg von Warschau-Chopin nach Zürich-Kloten. Einige Minuten vor der sicheren Landung erklärte die Cockpit-Crew aus unklarer Ursache Luftnotlage. Der von Helvetic Airways betriebene Regionaljet konnte sicher auf dem größten Airport der Schweiz landen. Dort wurden Flugzeug, Passagiere und Besatzung von einem Großaufgebot der Polizei empfangen. Nach Angaben der Fluggesellschaft konnten alle Insassen die HB-AZF kurz vor 12 Uhr 00 sicher verlassen. Die Kantonspolizei nahm das Helvetic-Flugzeug anschließend genau unter die Lupe. Dazu war ein Großaufgebot rund um den Embraer 190-E2 im Einsatz. Der Carrier erklärte ohne Nennung weiterer Details zunächst: „Die Maschine des Typs Embraer E190-E2 landete ohne Zwischenfall auf der Piste 14 am Flughafen Zürich. Kurz vor 12 Uhr haben die Passagiere sowie die Crew das Flugzeug über Treppen verlassen“. Um 11 Uhr 26 soll auch der Embraer 190-E2 mit der Registrierung HB-AZD den Transpondercode 7700 ausgesandt haben. Dies scheint jedoch eine Fehlinformation zu sein, denn das betroffene Flugzeug ist im Gegensatz zur HB-AZF normal im Einsatz und führte unmittelbar nach der Landung einen Flug nach Frankfurt am Main durch. Die HB-AZF befindet sich weiterhin auf dem Flughafen Zürich. Der Airport deaktivierte unmittelbar nach Bekanntwerden, dass es möglicherweise ein Problem im Zusammenhang mit Flug LX1343 geben könnte, die Webcams. Die Kantonspolizei

weiterlesen »

April 2022: Ljubljana um 55,9 Prozent unter Vorkrisenniveau

Der von Fraport betriebene Flughafen Ljubljana hatte im April 2022 insgesamt 69.699 Fluggäste. Damit lag man um 55,9 Prozent unter dem Aufkommen, das man im April 2019 hatte. Auch die Anzahl der Flugbewegungen war um 42,1 Prozent reduziert. Gezählt wurden in Ljubljana im April 2022 insgesamt 1.620 Movements. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres lag der slowenische Hauptstadtflughafen um 60,8 Prozent unter dem Fluggastaufkommen, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte. Genutzt wurde der Airport von 196.358 Passagieren. Derzeit geht man davon aus, dass die Erholung nicht vor dem Jahr 2026 erreicht werden kann. Für das Gesamtjahr 2022 rechnet die slowenische Fraport-Tochter mit etwa 880.000 Passagieren und damit um 49 Prozent weniger als in 2019. Das Vorjahresniveau wird man der aktuellen Prognose nach nur um etwa vier Prozent übertreffen können.

weiterlesen »

Für Transavia: Leav Aviation führte kommerziellen Erstflug durch

Die junge Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation hat am Sonntag ihren ersten ACMI-Auftrag in der Firmengeschichte angetreten. Mit dem Airbus A320, der die Registrierung D-ANDI trägt, flog man im Wetlease für Transavia. Dazu wurde der Mittelstreckenjet am Samstagnachmittag von Köln/Bonn nach Amsterdam überstellt. Unter der Flugnummer HV1501 wurde dann der erste kommerzielle Leav-Flug durchgeführt. Dieser führte im Auftrag von Transavia nach Rhodos. Zurück ging es als HV1502. Die Neugründung bietet keine Linienflüge auf eigene Rechnung an. Zunächst will man sich auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen konzentrieren. Das derzeit einzige Flugzeug der Flotte ist der Airbus A320 mit der Registrierung D-ANDI. Der erste Kunde des jungen Carriers aus Köln ist offensichtlich die Air France-KLM-Tochter Transavia. AOC und Betriebsgenehmigung bekam Leav Aviation, die ursprünglich als Joot Aviation gegründet wurde, erst vor wenigen Tagen vom deutschen Luftfahrtbundesamt erteilt.

weiterlesen »

Linz: Gruber Reisen pusht mit Wettbewerb den Ticketverkauf

Der österreichische Tour Operator Gruber Reisen will mit einem neuen Verkaufswettbewerb für Reiseagenten die Strecke Linz- Brač pushen. Je mehr Tickets bzw. Pauschalreisen die Agenturen verkaufen, desto interessantere Gutscheine können diese bekommen. Der Wettbewerb ist auf den Zeitraum von 1. bis 31. Mai 2022 befristet. Die Gutscheine werden bereits ab fünf verkauften Tickets überreicht. Es handelt sich beispielsweise um Tank- und Lebensmittelgutscheine. Wer mindestens fünfzig Passagiere vermittelt, bekommt gar einen einwöchigen Aufenthalt in Brač spendiert. Gruber Reisen sieht folgende Staffelung vor: 5 Pax – Gutschein im Wert von 50 EUR 10 Pax –  Gutschein im Wert von 120 EUR 20 Pax –  Gutschein im Wert von 260 EUR 30 Pax –  Gutschein im Wert von 450 EUR 40 Pax –  Gutschein im Wert von 650 EUR 50 Pax – 1 Woche Aufenthalt im Bretanide Sport & Wellness Resort All inclusive in Brač

weiterlesen »

Chania: Wizz-Air-UK-Pilot wurde von Passagier attackiert

Auf einem Wizz-Air-Flug von London-Gatwick nach Chania kam es zu unschönen Szenen, denn einer der beiden Piloten wurde von einem betrunkenen Passagier attackiert. Augenzeugen haben den Vorfall mit Mobiltelefonen gefilmt und in sozialen Medien verbreitet. Am 10. Mai 2022 flogt Wizz Air UK als W95741 mit der G-WUKS von London-Gatwick nach Chania auf Kreta. Bereits während der Reise sollen zumindest zwei Passagiere aufgrund ihres Verhaltens aufgefallen sein. Nach der Landung eskalierte die Situation aber, denn einer der beiden, der offensichtlich stark betrunken war, randalierte. Während das Aussteigen im hinteren Bereich der Maschine problemlos möglich war, kam es vorne zu chaotischen Szenen. Einer der beiden Piloten wollte einschreiten, wurde jedoch durch den unruly PAX verletzt. Zunächst versuchte ein Flugbegleiter die Situation zu lösen, es kam laut Augenzeugen jedoch zur vollständigen Eskalation nach dem der Pilot einschreiten wollte. Der Randalierer soll komplett durchgedreht sein. Die griechische Polizei musste den Mann abführen. Der wütende Mann wurde schließlich von der griechischen Polizei blutüberströmt und mit einer Hose um die Knöchel aus dem Flugzeug entfernt. Beide Männer waren Berichten zufolge betrunken, und Passagiere hatten gehört, wie sie mit ihrem Saufgelage prahlten, das am frühen Morgen auf dem Flughafen begonnen hatte. Zu ihnen gesellte sich ein dritter Mann mit einer Literflasche Wodka, der jedoch nicht an der Auseinandersetzung beteiligt war. Alle Passagiere mussten zwei Stunden lang am Flughafen warten, um ihre Aussagen bei der Polizei zu machen, was dazu führte, dass viele ihren Hoteltransfer verpassten. Der Rückflug nach London wurde daraufhin gestrichen, so dass weitere Passagiere

weiterlesen »

Nantes: Volotea missachtete Nachtflugverbot – 1,44-Millionen-Euro-Strafe blüht

Im französischen Nantes blüht der Billigfluggesellschaft Volotea eine saftige Geldstrafe wegen wiederholter Verstöße gegen das Nachtflugverbot. Allein zwischen 8. April und 4. Mai 2022 soll der Carrier dieses in 36 Fällen missachtet haben. Die Airport Nuisance Control Authority gab bekannt, dass man gegen mehrere Luftfahrtunternehmen Verfahren eingeleitet habe. Im genannten Zeitraum soll Volotea das Nachtflugverbot 36-mal missachtet haben. Dabei soll es sich um 33 Landungen und drei Starts gehandelt haben. Die übrigen Verstöße entfallen auf Transavia (zwei Landungen) und Easyjet (eine Landung). Pro Nutzung innerhalb der Sperrzeit droht eine Geldstrafe von 40.000 Euro. Aufgrund der Häufung erhielt das Management von Volotea eine Vorladung. Das Unternehmen wurde aufgefordert entsprechende Maßnahmen, die die Einhaltung des Nachtflugverbots sicherstellen sollen, zu ergreifen. Der Billigflieger sicherte zu, dass man alles Notwendige tun wird, um die Situation zu verbessern. Die Obergrenze der für diese Art von Verstoß verhängten Bußgelder beträgt 40.000 Euro (pro Verstoß). Volotea riskiert daher insgesamt 1,44 Millionen Euro an Bußgeldern. Der Billigflieger kann dagegen theoretisch ein Rechtsmittel einlegen, so dass ein Gericht entscheiden muss.

weiterlesen »

Mannheim: Rhein-Neckar Air verschiebt Wiederaufnahme von Berlin und Hamburg

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, verschiebt die Wiederaufnahme der Nonstop-Flüge nach Berlin und Hamburg. Diese hätten eigentlich per 16. Mai 2022 reaktiviert werden sollen, jedoch ist die Buchungslage momentan mau. Das Unternehmen, das sämtliche Flüge von der bayerischen MHS Aviation durchführen lässt, hat sich dazu entschieden, dass man Berlin und Hamburg voraussichtlich mit 28. Juni 2022 reaktivieren lässt. Im direkten Vergleich mit dem Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, soll eher niederfrequent geflogen werden. Die Freie und Hansestadt will man an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Donnerstag ansteuern. Nach Berlin soll es an Dienstagen gehen. Vor der Krise flog man unter der Woche bis zu zweimal täglich. Von der kurzfristigen Verschiebung der Reaktivierung der beiden City-Strecken sind die Sylt-Flüge sowie die Charter ab Kassel-Calden nicht betroffen.

weiterlesen »

Auch Luxemburg verabschiedet sich von Masken in Flugzeugen

Im Gegensatz zu Deutschland und Österreich wird Luxemburg die Empfehlungen der Europäischen Union hinsichtlich der Abschaffung der Maskenpflicht umsetzten. Das hat zur Folge, dass ab Montag auf Flügen von/nach Luxemburg kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden muss. Homebase-Carrier Luxair hat bereits angekündigt, dass man das Tragen von Masken ab Montag nicht mehr verlangen wird. Dazu teilte das Unternehmen unter anderem mit: „Da der Luftverkehr in Luxemburg nicht den für den öffentlichen Verkehr geltenden Vorschriften unterliegt, muss Luxair als privatrechtliches Unternehmen in erster Linie die von den zuständigen Behörden erlassenen internationalen Vorschriften für den Luftverkehr beachten. Die Fluggesellschaft kann daher die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, indem sie die Aufhebung der Maske für alle ihre Flüge nach Luxemburg und je nach angeflogenem Zielort in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der Easa genehmigt“. Das Tragen von Masken kann aber dann notwendig sein, wenn das Zielland dies explizit mittels Notam vorschreibt. Konkret bedeutet das, dass es auf Verbindungen von/nach Österreich und/oder Deutschland zu keinen Änderungen kommen wird. Die Alpenrepublik pocht als weltweit einziger Staat gar auf FFP2-Masken und denkt momentan gar nicht daran die FFP2-Pflicht an Bord von Verkehrsflugzeugen, anderen Öffis sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln aufzuheben. Innerhalb der Europäischen Union steht man mit dem „österreichischen Weg“ zunehmend allein da. Im Alltag halten sich viele ankommende Passagiere am Flughafen Wien nicht mehr an die FFP2-Maskenpflicht und auch an Bord von Flügen wird es „illegal“ zunehmend maskenlos.

weiterlesen »