Jan Gruber

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Jan Gruber

Österreich: 133.999 Klimatickets verkauft

Seit dem 26. Oktober 2021 berechtigt das österreichische Klimaticket – je nach Variante – zur Nutzung nahezu aller öffentlicher Verkehrsmittel in der Alpenrepublik. Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) erklärte nun, dass bis inklusive 20. Dezember 2021 exakt 133.999 dieser Netzkarten verkauft wurden. Im Gespräch mit der Austria Presseagentur sagte die Politikerin, dass es sich dabei um 73.214 Classic-Klimatickets, 38.210 Jugend-Klimatickets, 20.794 Senioren Klimatickets sowie 1.781 Karten für Menschen mit Behinderungen handeln würde. Etwa 4.092 Personen sollen zusätzlich die aufpreispflichtige Version für Familien gekauft haben. Die genannten Zahlen beziehen sich auf die österreichweit gültige Version “Klimaticket Ö”. In den Bundesländern gibt es auch regionale Ausführungen, die beispielsweise nur für eine Stadt (z.B. Wien) oder ein Bundesland gelten. In der Ostregion gibt es auch Ausführungen, die für Wien, Niederösterreich und Burgenland oder für Niederösterreich und Burgenland gültig sind. Laut Verkehrsministerin Gewessler gibt es zum Absatz der Regio-Varianten noch keine Zahlen. Das Regierungsmitglied bezeichnet die Einführung der österreichweit gültigen Version als großen Erfolg, denn die Nachfrage wäre größer als angenommen. Man ging in den Planungen davon aus, dass im ersten Jahr etwa 100.000 Netzkarten gekauft werden. Dieses Ziel hat man bereits nach wenigen Wochen übertroffen. Möglicherweise hat auch der Early-Bird-Rabatt für einen kräftigen Schub gesorgt, denn je nach Version konnte man jährlich über 150 Euro sparen.

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Klagenfurt: Land Kärnten stemmt sich gegen Aviation-City-Pläne

Um den Flughafen Klagenfurt wird seit vielen Jahren auf politischer Ebene gestritten. Daran änderte auch der mehrheitliche Verkauf an die Lilihill Gruppe des Franz Orasch nichts. Der Mehrheitseigentümer will die so genannte Aviation City errichten, jedoch stemmt sich das Land Kärnten gegen die geplante Form der Finanzierung. Konkret will Lilihill den Klagenfurter Flughafen mit der Errichtung der Aviation City deutlich aufwerten. Die kürzlich vorgestellten Pläne fallen kleiner aus aus unmittelbar nach dem Erwerb der Mehrheit angekündigt. Finanziert werden soll das Bauprojekt unter anderem mit dem Verkauf von Grundstücken, die für den Flugbetrieb nicht notwendig sind. Genau das will Landesrat Martin Gruber (ÖVP) aber verhindern, denn er kündigte bereits an, dass sich das Land Kärnten gegen den Verkauf der nicht betriebsnotwendigen Grundstücke stemmen wird. Gemeinsam mit der Stadt Klagenfurt hält die öffentliche Hand die so genannte Sperrminorität. Lilihill wollte erst vor einigen Monaten den Klagenfurter Flughafen komplett übernehmen, jedoch sind die Verhandlungen mit den Minderheitsgesellschaftern bislang nicht erfolgreich verlaufen. Die politisch Verantwortlichen argumentieren, dass der Verkauf von Grundstücken mit einer Gesamtfläche von etwa 48 Quadratmetern an eine Tochtergesellschaft zu wenig einbringen würden. Lilihill verweist auf ein Gutachten und will für die Flächen 17,8 Millionen Euro auf den Tisch legen. Das bedeutet konkret, dass eine andere Lilihill-Tochter der Flughafengesellschaft die Grundstücke abkaufen würde und den Finanzmitteln dann Investitionen am Airport getätigt werden. Die Politik ist aber der Ansicht, dass eine andere Immobiliengruppe mehr Geld bezahlen würde und daher stemmt man sich gegen den Deal. Lilihill zeigt sich aber kompromissbereit und bietet an,

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Supernova Airlines: Private Nova Poshta gründet Frachtfluggesellschaft

Der private Postdienstleister Nova Poshta aus der Ukraine will im April 2022 mit einer eigenen Fluggesellschaft an den Start gehen. Diese wird den Namen Supernova Airlines tragen und befindet sich derzeit im Zulassungsverfahren. Der Konzern rechnet damit, dass man im April 2022 AOC und Betriebsgenehmigung von der ukrainischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt bekommt. Die Flotte wird zunächst aus zwei Maschinen des Typs Boeing 757-200F bestehen. Wie bereits der Name des Eigentümers vermuten lässt: Es handelt sich um eine neue Frachtfluggesellschaft. Initial will man Cargoflüge ab der Ukraine innerhalb Europas, in Richtung Naher Osten, USA und China anbieten. In der ersten Phase soll fast ausschließlich innerhalb des europäischen Kontinents geflogen werden. Supernova Airlines geht derzeit davon aus, dass China und die USA in etwa ab August 2021 ins Netzwerk aufgenommen werden. Firmenchef der Neugründung ist Yaroslav Krasnozhon. Dieser stand in der Vergangenheit an der Spitze der mittlerweile aufgelösten Ukraine-Tochter von Atlasjet. Der Logistiker Novaya Pochta hat Supernova Airlines im Oktober 2021 gegründet. Das Stammkapital beträgt in Euro umgerechnet in etwa 2.268.356 Euro. Die Flugzeuge sollen in Kiew und Lwiw stationiert werden. Es soll nicht bei zwei Maschinen bleiben, jedoch machte man noch keine näheren Angaben zur Zielgröße der Flotte. Novaya Pochta begründet den Einstieg in die Luftfahrt damit, dass man die Abhängigkeit von Drittanbietern verringern möchte. In erster Linie will man in den Laderäumen Briefe und Pakete transportieren, jedoch wird man auch im Kundenauftrag Fracht befördern. Zuletzt charterte der private Postbetreiber eine von Antonov Airlines betriebene Antonov An-124, um rund 135.000 Pakete aus

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Air Serbia mit neuem Chef und neuen Strecken

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird künftig von Kraljevo nach Istanbul fliegen. Weiters werden Nis die Ziele Köln/Bonn, Belgrad und Istanbul aufgenommen. Die Erstflüge sollen zwischen 4. und 6. Januar 2022 durchgeführt werden. Sämtliche Strecken, die ab Nis und Kraljevo bedient werden, erhalten von der Regierung Serbiens Subventionen. Die Inlandsstrecke zwischen Nis und Belgrad ist in der Geschichte des Carriers ein Novum, denn in der jüngeren Vergangenheit flog man nicht domestic. Serbien will die Regionen Kraljevo und Nis mit Hilfe von Subventionen besser mit dem In- und Ausland vernetzten. Daher verteilt man zum Teil üppige finanzielle Leistungen, die zum überwiegenden Teil an Air Serbia gehen. Die Ljubljana-Strecke ab Nis soll zum 6. Jänner 2022 reaktiviert werden. Weitere geplante Strecken sind Nis-Athen, Nis-Tivat, Kraljevo-Tivat und Kraljevo-Thessaloniki. Diese sind für den Sommerflugplan 2022 vorgesehen. Nicht sonderlich rosig sieht es dagegen für die Route von Kraljevo nach Wien aus. Diese soll zum 30. Dezember 2021 letztmalig bedient werden und dann aufgegeben werden. Air Serbia bekommt per 1. Jänner 2022 auch einen neuen Firmenchef, denn Duncan Naysmith ist aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Ihm folgt Jiri Marek, der bislang Chief Commercial Officer ist, nach.

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Gatwick: Wizz Air UK expandiert prophylaktisch gegen BA Euroflyer

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air UK beabsichtigt im Frühjahr 2022 vier zusätzliche Airbus A321neo auf dem Flughafen London-Gatwick zu stationieren. Dies wird unter anderem deshalb ermöglicht, weil man aus der Konkursmasse von Norwegian 15 zusätzliche Slotpaare ergattern konnte. In diesem Zusammenhang wird die Gatwick-Basis des pinkfarbenen Billigfliegers auch einige neue Strecken aufnehmen. Wie berichtet: Ab Wien wird man künftig zwei Airports in der Metropolregion der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs anfliegen: Wie gehabt Luton und zusätzlich Gatwick. Auf dem zuerst genannten Airport befindet sich übrigens die offizielle Homebase von Wizz Air UK. Schrittweise will man ab dem 27. März 2022 eine ganze Reihe neuer Ziele ab Gatwick aufnehmen. Nach Faro, Rom-FCO, Mailand-MXP, Palma de Mallorca, Tel Aviv und Wien soll es ab dem 27. März 2022 täglich gehen. Teneriffa Süd soll fünfmal wöchentlich angesteuert werden. Neapel wird der Carrier dreimal pro Woche ansteuern. Ab 28. März 2022 sind zwei wöchentliche Umläufe von Gatwick nach Funchal angekündigt. Einen Tag später soll der Erstflug nach Bari durchgeführt werden. Auch dieses Ziel soll zunächst zweimal pro Woche angeflogen werden. Chania und Podgorica sollen ab dem 7. April 2022 je viermal wöchentlich bedient werden. Ab dem Folgetag sind drei Flüge pro Woche nach Catania geplant. Larnaka soll ab dem 11. April 2022 täglich ab Gatwick angeboten werden. Nach Mykonos geht es ab dem 12. April 2022 viermal pro Woche. Wizz Air UK will sich offensichtlich vorsorglich gegen die neue IAG-Tochter BA Euroflyer in Position bringen. Die neue Airline soll das Kurz- und Mittelstreckengeschäft von British Airways

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Charter: Rhein-Neckar Air fliegt ab Kassel nach Usedom und Sylt

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, bietet ab 7. Mai 2022 im Auftrag eines Reiseveranstalters Nonstop-Flüge von Kassel-Calden nach Sylt und Usedom an. Diese werden mit Turbopropflugzeugen von MHS Aviation durchgeführt. Derzeit ist geplant, dass die Charterflüge an Samstagen angeboten werden sollen. Auftraggeber ist der Tour Operator “Urlaub ab Kassel Airport”. Ab dem Flughafen Mannheim will Rhein-Neckar Air bereits ab dem 2. April 2022 bis zu dreimal wöchentlich nach Sylt fliegen. Rhein-Neckar Air ist ein Joint-Venture von Flughafen Mannheim und lokalen Unternehmern. Ursprünglich bot man Tagesrandverbindungen nach Berlin und Mannheim an. Die operative Durchführung erfolgt von Anfang an durch die MHS Aviation von Gerd Brandecker. Die innerdeutschen CIty-Strecken ruhen aufgrund der Corona-Pandemie schon seit einiger Zeit. Die Wiederaufnahme ist geplant, jedoch gibt es noch keinen konkreten Termin.

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ETF Airways fliegt ab Réunion für Corsair

Die kroatische ETF Airways konnte einen Wetlease-Auftrag der französischen Corsair an Land ziehen. Mit Boeing 737-800 wird man täglich zwischen Réunion und Mayotte fliegen. Dazu wird eine saisonale Basis auf Réunion errichtet. DIe Boeing 737-800 mit der Registrierung 9A-ABC wurde laut Mitteilung von ETF Airways bereits überstellt. Als Kapitän befand sich Firmenchef Stjepan Bedic, der Berufspilot ist, persönlich im Cockpit. Vorerst soll sich der Wetlease-Auftrag über die aktuelle Winterflugplanperiode 2021/22 erstrecken. Die ersten Flüge wurden bereits für Corsair durchgeführt.

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Lufthansa muss stark ausdünnen – Spohr für globale Impfpflicht

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, muss zwischen Mitte Jänner und Feber 2022 rund 33.000 Flüge streichen. Hintergrund ist, dass die Nachfrage für diesen Zeitraum rapide eingebrochen ist. Konzernchef Carsten Spohr spricht gegenüber der FAZ von einem “scharfen Abriss in den Buchungen”. Scharfe Kritik übt der Manager auch an den Slot-Regeln der EU-Kommission. Dieser wirft er vor, dass man regelrecht unnötig fliegen müssen, um die Start- und Landerechte nicht zu verlieren. Spohr dazu gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung: “Aufgrund der schwachen Nachfrage im Jänner hätten wir sogar noch deutlich mehr Flüge reduziert. Aber wir müssen im Winter 18.000 zusätzliche, unnötige Flüge durchführen, nur um unsere Start- und Landerechte zu sichern”. Das momentan gültige Regularium sieht vor, dass mindestens 64 Prozent der Slots tatsächlich genutzt werden müssen, andernfalls verfallen sie. Ursprünglich wollte Brüssel gar eine Nutzung von 80 Prozent zur Bedingung machen. Spohr plädiert für globale Impfpflicht Erstmals äußerte sich Lufthansa-Chef Spohr auch in Richtung Impfpflicht. Gegenüber der FAZ meinte er, dass es “deutlich einfacher, wenn es so etwas wie eine globale Impfpflicht für Fluggäste gäbe”. Bezüglich der Maskenpflicht an Bord sagte er, dass diese streng kontrolliert werde und man erst kürzlich einen Regierungschef zum Verlassen einer Maschine aufgefordert habe, da dieser sich geweigert haben soll eine Maske zu tragen. Die Lufthansa Gruppe habe das Angebot mittlerweile auf etwa 60 Prozent des Niveaus von 2019 steigern können. Etwa drei Viertel der Flugzeuge sollen im Einsatz sein. Hinsichtlich der Fluggäste ist man laut Spohr bei ungefähr der Hälfte des Aufkommens von 2019. Der Jahresverlust

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Thomas Posch und Florian Kazalek werden neue Westbahn-Geschäftsführer

Beim privaten Bahnbetreiber Westbahn kommt es zum 1. März 2022 zu einem Führungswechsel, denn der langjährige Firmenchef Erich Forster tritt in den Ruhestand. Die Rail Holding AG und die operative Westbahn Management GmbH werden dann von Thomas Posch und Florian Kazalek geleitet. Beide sind bereits seit langer Zeit für die Westbahn tätig. Posch ist derzeit Chief Commercial Officer und sein künftiger Co-Geschäftsführer ist Finanzchef und einer der Geschäftsführer der Frachtbahn Traktion GmbH. Damit setzt die Westbahn auf eine interne Nachfolgelösung für Erich Forster, der wie erwähnt in Pension gehen wird. Der scheidende Westbahn-Chef stand seit März 2012 an der Spitze der privaten Eisenbahngesellschaft und löste damals Firmengründer Stefan Wehinger ab. „Die Westbahn hat sich unter der Leitung von Dr. Forster mit hohen Pünktlichkeitswerten, günstigen Preisen und herausragender Servicequalität einen guten Ruf erworben. Erich Forster war sich stets bewusst, dass hinter dieser Leistung die Menschen der Westbahn stehen. Der Aufsichtsrat dankt ihm sehr herzlich für seinen enormen Einsatz für die Westbahn und schätzt sich glücklich, dass Dr. Forster nach einer kurzen Pause ab Jänner 2023 im Aufsichtsrat der Rail Holding sein Know-How einbringen wird.“ sagt Dr. Benedikt Weibel, ehemaliger Generaldirektor der Schweizerischen Bundesbahnen und Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Die neue Geschäftsführung liegt bei Thomas Posch und Florian Kazalek in verlässlichen Händen. Sie bringen alle Voraussetzungen mit, um die Westbahn trotz der aktuell massiven Herausforderungen in eine gute Zukunft zu führen.“   

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China Airlines legt einzelne Wien-Flüge auf

Nach Eva Air kündigt auch die ebenfalls aus Taiwan stammende China Airlines ihr Comeback auf dem Flughafen Wien-Schwechat an. Der Carrier will jedoch zunächst nur einzelne Rotationen zwischen Taipeh und der österreichischen Hauptstadt durchführen. Unter der Flugnummer CI63 will China Airlines am 22. April, 20. Mai und 17. Juni 2022 zwischen der Hauptstadt Taiwans und Wien fliegen. Die Rückflüge sollen an den Folgetagen als CI64 durchgeführt werden. Derzeit ist geplant, dass das Muster Airbus A350 zum Einsatz kommen soll. Unklar ist wann wieder regelmäßige Linienflüge von China Airlines zwischen den beiden Städten durchgeführt werden. Der Mitbewerber Eva Air will zunächst auch nur einzelne Rotationen bedienen, jedoch ab Ende März 2022 wieder zumindest einmal pro Woche fliegen. Vor der Corona-Pandemie haben sich China Airlines und Eva Air auf dieser Route einen durchaus harten Wettbewerb geliefert.

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