Jan Gruber

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Jan Gruber

Wien: Wizz Air stellt Mailand-Malpensa ein

Der ungarische Billigflieger Wizz Air stellt ab Wien-Schwechat eine weitere Strecke ein. Das Ziel Mailand-Malpensa wird ab dem Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 nicht mehr bedient. Auf dieser Route steht man momentan im Wettbewerb mit Ryanair und Austrian Airlines. Vor der Corona-Pandemie flog Wizz Air bis zu zweimal täglich zwischen Wien und Mailand. Eine kurze Zeit lang gab es besonders viele Anbieter, denn Austrian Airlines, Easyjet und Level Europe hatten diesen Airport im Programm. Weiters bot Alitalia das Ziel Linate an und Laudamotion nutzte den Airport Bergamo. Dem aktuellen Informationsstand nach wird es im Sommerflugplan 2022 nur Austrian Airlines und Ryanair im Verkehr zwischen Wien und Mailand geben. Der irische Lowcoster bietet sowohl Bergamo als auch Malpensa an. Im Vorjahr hatte die AUA kurzzeitig den innerstädtischen Airport Linate im Portfolio.

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Düsseldorf: Condor sagt Beirut-Flüge ab

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2022 entgegen der ursprünglichen Ankündigung nicht zwischen Deutschland und dem Libanon fliegen. Die ab Düsseldorf geplanten Beirut-Flüge wurden abgesagt und zwischenzeitlich auch aus dem Verkauf genommen. Das Unternehmen bestätigte den Umstand gegenüber Aviation.DIrect, machte jedoch keine näheren Angaben zu den Gründen. Naheliegend ist, dass Condor die notwendigen Verkehrsrechte, die derzeit Sundair, Eurowings und Lufthansa zugeteilt sind, nicht bekommen hat. Das deutsche Bundesverkehrsministerium bemühte sich zuletzt um eine Aufstockung, jedoch scheint man seitens des Libanon die notwendige Zustimmung (noch) nicht erteilt zu haben. “Es ist korrekt, dass Beirut nicht im diesjährigen Sommerflugplan von Condor stehen wird. Gäste, die bereits gebucht haben, können ein Flugguthaben über den Ticketpreis erhalten oder bekommen ihr Geld zurück – das kann jeder Gast selbst entscheiden”, so eine Condor-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct.

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Luftraumsperren können für Airlines finanziell problematisch werden

Die Europäische Union sowie einige Drittstaaten untersagen Fluggerät mit Russland-Bezug die Nutzung des Luftraums. Das Putin-Regime bannt im Gegenzug jedes einzelne Land, in dem man Flugverbot kassiert hat. Unter dem Strich steht: Für die Fluggesellschaften ist das durchaus problematisch. Finnair machte am Montag auf die komplizierte Situation aufmerksam, denn ein erheblicher Teil der Flüge in Richtung Asien und Vereinigte Staaten steht akut auf der Kippe. Die notwendigen Umwege machen die Durchführung wirtschaftlich kompliziert bis untragbar, Airline-Chef Topi Manner im Zuge der Präsentation der Geschäftszahlen. Doch Finnair ist keinesfalls der einzige EU-Carrier, der unter der Untersagung der Nutzung des russischen Luftraums leidet. Lediglich geht Manner offener mit der Situation um und sagt auch, dass man sich auf die nächste längerfristige Krise einstellen wird. Es ist davon auszugehen, dass das finnische Oneworld-Mitglied den Langstrecken-Flugplan stark umbauen muss. Russland verliert rund eine halbe Milliarde Euro pro Jahr Die Nutzung von Lufträumen ist keinesfalls kostenfrei. Es sind diverse Gebühren zu entrichten. Die EU-Kommission schätzt, dass die Russische Föderation durch den Bann zahlreicher Airlines rund eine halbe Milliarde Euro pro Jahr verliert. Allerdings verlieren die EU-Mitglieder und andere Staaten ebenfalls Gebühren, die bislang von russischen Anbietern entrichtet wurden. Wie es so ist, wenn man in der EU unerwünscht ist, zeigt das Beispiel Belavia deutlich. Fluggesellschaften aus Weißrussland sind seit einiger Zeit im EU-Luftraum gebannt. Das Unternehmen muss zum Teil absurde Umwege fliegen, um Ziele im Osten ansteuern zu können. Dadurch verlängert sich, beispielsweise zwischen Minsk und Istanbul, die Flugzeit auf rund sechs Stunden. Die Folgen

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Air Dolomiti trainiert in Innsbruck

Die italienische Fluggesellschaft Air Dolomiti hat sich für Dienstag und Mittwoch am Flughafen Innsbruck angemeldet. Die Piloten des Carriers trainieren mit Embraer 195 auf diesem Airport. Das hat seinen guten Grund. Um den Flughafen Innsbruck anfliegen zu dürfen, benötigen die Flugzeugführer ein spezielles Training. Das liegt in erster Linie an den geografischen Besonderheiten dieses Airports. Weiters gilt der Tiroler Flughafen als anfällig für Nebel. Air Dolomiti wird die Trainings am Dienstag und Mittwoch absolvieren. Dazu fliegt man mit einem Embraer 195 von München nach Innsbruck. Anschließend werden mehrere Trainingsflüge von/nach Innsbruck durchgeführt. Im Sommerflugplan 2022 wird der italienische Carrier, der der Lufthansa Group angehört, die Landeshauptstadt Tirols mit dem Kranich-Drehkreuz Frankfurt am Main verbinden.

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Aeroflot-Flugzeuge sitzen in München, Amsterdam und Genf fest

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot hat derzeit drei Maschinen der A320-Reihe in der Europäischen Union sowie der Schweiz „festsitzen“. Diese dürfen aufgrund der Luftraumsperre für russische Airlines bis auf weiteres die jeweiligen Airports nicht verlassen. Im deutschen München ist der Airbus A320 mit der Registrierung VP-BET gestrandet. Dieser ist am Sonntag von St. Petersburg eingeflogen und konnte den bayerischen Airport aufgrund des seitens der deutschen Regierung ausgesprochenen Flugverbots für russische Airlines nicht mehr verlassen. In Amsterdam sitzt der Airbus A320 mit der Registrierung VP-BAC fest. Dieser war am Sonntag auf dem Weg von Moskau-Scheremetjewo nach Düsseldorf. Den geplanten Zielort erreichte der Carrier wegen der Luftraumsperre nicht mehr und musste daher nach Amsterdam ausweichen. Diesen Airport kann man wegen dem EU-weiten Bann nicht mehr verlassen. Im schweizerischen Genf sitzt der Airbus A321 mit der Registrierung VP-BOE fest. Dieser ist von Moskau-Scheremetjewo gekommen. Den Weg über Deutschland konnte man nicht mehr nehmen, da der Luftraum dichtgemacht wurde. Man wollte dann über Frankreich und Italien nach Mineralnyje Wody fliegen, jedoch wurde daraus nichts, denn die beiden Staaten haben ihre Lufträume für russische Carrier ebenfalls dichtgemacht.

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Air France-KLM hat ein Auge auf Air Europa geworfen

Die Übernahme der Fluggesellschaft Air Europa durch die International Airlines Group ist gegen Ende des Vorjahres geplatzt. Nun könnte der Carrier bei Erzrivale Air France-KLM landen. Entsprechende Sondierungsgespräche sollen bereits laufen. Lokale Medien berichten, dass der französisch-niederländische Konzern ein großes Interesse an einer möglichen Übernahme von Air Europa habe. Allerdings müsste Air France-KLM zunächst ein anderes Problem lösen: Aufgrund der Staatshilfen, die im Zuge der Corona-Pandemie gewährt wurden, ist man diesbezüglich eingeschränkt. Im Gegensatz zu Lufthansa hat man diese noch nicht vollständig zurückbezahlt. Am Freitag äußerte sich auch IAG-Chef Luis Gallego zu dieser Thematik. Der Manager bestätigte, dass sich Air-Europa-Eigentümer Globalia mit einer „anderen europäischen Airline-Gruppe“ in Verhandlungen befindet. Zuletzt hat der Reisekonzern auch erklärt, dass man sich in der Lage sieht Air Europa in Eigenregie in der Luft zu halten.

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Wien: Easyjet zieht sich vorläufig vollständig zurück

Die Billigfluggesellschaft Easyjet zieht sich vorläufig komplett aus Wien-Schwechat zurück. Zuletzt hieß es noch, dass die Berlin-Strecke weiterhin bedient wird, jedoch wird auch diese zum 25. März 2022 eingestellt. Easyjet unterhält in Wien-Schwechat keine stationierten Flugzeuge. Der Firmensitz der Easyjet Europe Airline GmbH befindet sich in Wien in der Wagramer Straße. Vor der Corona-Pandemie hatte man die Ziele Basel, Amsterdam und Berlin-Tegel im Programm. Ziele wie Mailand-Malpensa wurden schon lange zuvor nicht mehr angeboten. Der Carrier entschied sich vor wenigen Tagen dafür, dass die österreichische Hauptstadt nicht mehr von Basel und Amsterdam aus angesteuert wird. Nun traf es auch die Berlin-Strecke, die seit der Übernahme dieser von Air Berlin unter stark schwankender Auslastung gelitten hat. Easyjet zieht nun die Notbremse und wird diese Route mit 25. März 2022 vorerst letztmalig bedienen. Offiziell heißt es aber, dass es sich lediglich um eine Pause während der Sommerflugplanperiode 2022 handeln soll. Eine mögliche Wiederaufnahme ist für den 30. Oktober 2022 angekündigt. Tickets zwischen Berlin und Wien v.v. werden bereits für die Winterflugplanperiode 2022/23 verkauft. Ob Easyjet die Route tatsächlich reaktivieren wird, wird sich dann zeigen.

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La Compagnie will nach Brasilien fliegen

Die französische Fluggesellschaft La Compagnie fasst die Expansion in Richtung Brasilien ins Auge. Man hat bei den zuständigen Behörden die Zulassung für unregelmäßige Flüge beantragt. Noch gibt sich der Carrier bezüglich möglicher Destinationen bedeckt. Das Kerngeschäft von La Compagnie sind Nonstop-Flüge zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika. Man setzt zwei Airbus A321LR, die mit 76 Business-Class-Sitzen bestuhlt sind, ein. Ein weiterer Fokusmarkt des Carriers ist Tel Aviv. Firmenchef Christian Vernet schließt auch die Anschaffung von Airbus A321XLR nicht explizit aus, denn mit diesem Muster könnte man Routen erschließen, die außerhalb der Range der momentan eingesetzten A321LR liegen. Eine diesbezügliche Bestellung hat man bislang aber noch nicht getätigt. In Südamerika hat man Brasilien ins Auge gefasst und möchte ab Frankreich mit selbigem Geschäftsmodell, mit dem man bereits in die USA fliegt, starten. Zu den geplanten Destinationen will sich das Unternehmen noch nicht äußern. Aufgrund des eingebrachten Antrags ist auch unklar, ob es sich um charterähnliche Flüge handeln wird oder ob man ganzjährig fliegen will.

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Sale-and-Leaseback-Deal: Easyjet versilbert zehn A319

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals insgesamt zehn Airbus A319 zu Geld gemacht. Das Geschäft wurde mit dem irischen Lessor Aergo Capital Ltd. angeschlossen. Betroffen sind Flugzeuge, die im Jahr 2008 in Dienst gestellt wurden. Es handelt sich um den ersten SLB-Deal, den die beiden Unternehmen miteinander vereinbart haben. Im Verlauf der Corona-Pandemie griff Easyjet wiederholt auf dieses Finanzierungsmittel zurück. „Wir freuen uns, Aergo als einen unserer neuen Leasinggeber willkommen zu heißen und sehen sie als wichtigen Partner, da wir weiterhin Sale-and-Leasebacks für den Typ A319 nutzen, während wir diese Flugzeuge aus der Flotte ausgliedern und Flugzeuge der Airbus A320neo -Familie mit neuerer Technologie einführe“, so Easyjet-Finanzchef Kenton Jarvis.

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Flugverbote: Russische Airlines mussten absurde Umwege fliegen

In immer mehr europäischen Staaten sind Flugzeuge russischer Fluggesellschaften unerwünscht und die Länder, die die Nutzung ihres Luftraums untersagen, werden Tag für Tag mehr. Dies führt dazu, dass unter anderem Aeroflot zum Teil absurde Umwege fliegen muss, um beispielsweise Wien ansteuern zu können. Österreich hatte am Samstag noch nicht darüber entschieden, ob man Fluggerät, das im Zusammenhang mit der Russischen Föderation steht, aus dem Luftraum bannt. Das führte zu erheblicher Kritik der Opposition. Da jedoch Russland auf jeden Bann prompt reagiert und Flugzeuge und Airlines ebenfalls bannt, war man sehr zurückhaltend. Dahinter steckt der Umstand, dass die österreichische Business-Aviation in großem Umfang Geschäftsbeziehungen mit russischen Kunden unterhält. Viele Privatjets befinden sich im Eigentum reicher Russen. Normalerweise sind Fluggesellschaften bemüht möglichst Luftlinie zwischen zwei Destinationen zu fliegen. Wenn möglich also kerzengerade fliegen. Manchmal ist dies aufgrund von ATC-Anweisungen nicht möglich, jedoch werden zum Teil absurde Umwege im Regelfall nur aus Sicherheitsgründen gemacht, weil man einen bestimmten Luftraum eben nicht nutzen möchte. Ein exemplarisches Beispiel vom Samstag zeigt, dass Aeroflot für den Flug SU 2352 von Moskau-SVO nach Wien einen unter normalen Umständen absurd wirkenden Umweg fliegen musste. Man darf beispielsweise die Lufträume von Polen und zahlreicher anderer Staaten nicht nutzen. Das führte dazu, dass die Boeing 738-800 mit der Registrierung VQ-BWA über Lettland, anschließend die Ostsee, über Deutschland und Österreich nach Wien fliegen musste. Beim Rückflug musste ebenfalls der Umweg genommen werden. Die Flugzeiten verlängerten sich dadurch erheblich. Vergleichbare Fälle gab es über das gesamte Wochenende in ganz Europa zahlreiche. Wie

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