Jan Gruber

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Jan Gruber

Kahlschlag: Wizz Air gibt 12 Strecken ab Wien auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air streicht ab Wien-Schwechat insgesamt 12 Strecken dauerhaft. Es handelt sich dabei sowohl um Urlaubs- als auch um City-Strecken. Das Unternehmen macht keine Angaben zu den Gründen der Reduktion der Präsenz auf Österreichs größtem Flughafen. Noch vor wenigen Wochen sah alles ganz anders aus: Wizz Air kündigte im Rahmen einer Pressekonferenz neue Strecken und die Stationierung eines weiteren Airbus A321neo an. Man zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen in Wien-Schwechat. Doch kurz darauf begann man mit einem (temporären) Streichkonzert. Unternehmenssprecher András Rado begründete dies mit dem neuerlichen Lockdown in Österreich. Fulminant angekündigte Routen wie Akaba und Amman wurden im Gegensatz zum Mitbewerber Ryanair äußerst kurzfristig nicht aufgenommen, wobei es hierzu – ebenso wie zu allen anderen Kürzungen – keine offizielle Kommunikation von Wizz Air gab. Das Wien-Angebot ist mittlerweile auf Sparflamme zusammengeschrumpft und in etwa mit jenem, das man im vorherigen „Corona-Winter“ hatte vergleichbar. Doch nicht nur in Wien setzte der Carrier den Rotstift an, sondern streckennetzweit hat man viele Routen in die Pause geschickt. Davon sollen 84 Stück nicht wieder aufgenommen werden. Von diesen 84 Strecken entfallen 12 Stück auf Wien. Eine Analyse der Flugplandaten hat ergeben, dass keine andere Basis so stark betroffen ist wie die österreichische Hauptstadt. Konkret sollen die Strecken nach Alghero, Charleroi, Köln/Bonn, Dortmund, Faro, Madrid, Oslo, Stockholm-Skavsta, Tallinn, Mahon (Menorca), Eindhoven und Warschau-Chopin endgültig eingestellt werden. Zwischenzeitlich wurde auch der Verkauf auf diesen Routen beendet und teilweise wurden die Strecken bereits aus dem Verkaufssystem gelöscht. Salzburg-Flüge akut auf der Kippe Doch

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Salzburg und Innsbruck vor Desaster: Mückstein packt die Virusvarianten-Keule aus

Nach Deutschland beabsichtigt auch die österreichische Regierung dem Vereinigten Königreich mal wieder die Einstufung „Virusvariantengebiet“ aufzustempeln. In der Alpenrepublik sind mit dieser Negativ-Auszeichnung zwar keine Beförderungsverbote verbunden, jedoch gelten besondere Einreisebestimmungen, die sich besonders für die Flughäfen Innsbruck und Salzburg nachteilig auswirken können. Doch damit nicht genug, denn auch Dänemark, Norwegen und die Niederlande sollen als Virusvariantengebiete eingestuft werden. Aus diesen Staaten sowie dem Vereinigten Königreich kommen traditionell besonders viele Wintersportler nach Österreich, um hier ihren Schi- oder Snowboard-Urlaub zu verbringen. Die Einstufung als Virusvariantengebiet hätte zur Folge, dass die ausländischen Gäste mindestens fünf Tage in Quarantäne müssen und sich dann „freitesten“ können. Das stellt nicht nur die Flughäfen, sondern auch die Beherbergungsbetriebe vor Probleme, denn eine so genannte „häusliche Selbstisolation“ ist bei Urlaubern schlichtweg nicht möglich. In Beherbergungsbetrieben dürfen Personen in Quarantäne und normale Urlauber nicht miteinander vermischt werden. Sofern keine „Quarantänehotels“ geschaffen werden, dürften die ausländischen Gäste ihr Zimmer nicht verlassen. Lediglich der Gang zu einer Teststation wäre bedenkenlos zulässig. Urlauber müssten Tests selbst bezahlen Die Einreiseverordnung sieht aber auch vor, dass die Kosten für Testungen aller Art selbst zu tragen sind. Die Teilnahme an den Gratis-Tests, die von den Bundesländern, Apotheken und privaten Anbietern durchgeführt werden, ist im Regelfall an eine gültige österreichische Sozialversicherungsnummer (sprich E-Card) geknüpft. Lediglich die Stadt Wien bietet auch Personen ohne österreichische Krankenversicherung bedingungslos kostenfreie PCR-Testungen und übrigens auch Impfungen gegen Covid-19 an. Außerhalb der Hauptstadt herrscht ein Flickenteppich unterschiedlichster Regelungen. Landeverbote sind mit der Einstufung als Virusvariantengebiet nur dann verbunden, wenn Gesundheitsminister

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WM-Quali gegen Wales: Ryanair legt Sonderflug auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair legt anlässlich des Fußball-WM-Qualifikationsspiels Wales gegen Österreich einen Sonderflug nach Cardiff auf. Dieser wird am 24. März 2022 (Hinflug) bzw. 25. März 2022 (Rückflug) mit Airbus A320 von Lauda Europe durchgeführt. Flugscheine sind über die Homepage von Ryanair buchbar. Derzeit liegt der Preis bei 138,99 Euro pro Richtung. „Österreichs beliebteste Fluggesellschaft hat das perfekte Weihnachtsgeschenk für alle österreichischen Fußballfans mit Direktflügen zum entscheidenden WM 2022-Qualifikationsspiel in Cardiff im kommenden März. Nach einer beeindruckenden Leistung des österreichischen Nationalteams bei der diesjährigen EM stehen die Chancen auf eines der 3 letzten Resttickets für die WM 2022 in Katar sehr gut. Wales und Österreich treffen 2022 nun im WM-Qualifikationsspiel in Cardiff aufeinander und aufgrund der großen Nachfrage der Fans für dieses Spiel haben wir einen eigenen Rückflug eingerichtet. Unser Sonderflug startet am Donnerstag, den 24. März in Wien und kehrt am Freitag, den 25. März aus Cardiff zurück“, erklärt Andreas Gruber, Ryanair. Der Flugplan der Sonderflüge auf einen Blick: DATUM UHRZEIT ROUTE 24.03.22 06:45 Uhr Wien-Cardiff 25.03.22 12:00 Uhr Cardiff-Wien

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Eva Air kündigt Wien-Comeback an

Die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air bereitet das Comeback auf dem Flughafen Wien-Schwechat vor. Zunächst sollen einzelne Rotationen durchgeführt werden ehe dann ab Ende März 2022 wieder regelmäßig geflogen werden soll. Am 16. Jänner und 6. Feber 2022 soll der Kurs BR65 von Taipeh nach Wien angeboten werden. Die jeweiligen Rückflüge sind als BR66 am jeweiligen Folgetag geplant. Weitere Flüge sind dem aktuellen Planungsstand nach vor dem 29. März 2022 nicht geplant. Ab diesem Tag soll dann einmal pro Woche geflogen werden. BR61 wird dann jeweils an Dienstagen auf dem Routing Taipeh-Bangkok-Wien verkehren. Die Rückflüge werden mittwochs als BR62 auf Wien-Bangkok-Taipeh durchgeführt. Momentan ist vorgesehen, dass Boeing 787-9 in Zweiklassen-Konfiguration zum Einsatz kommen. Eva Air ist nicht gänzlich vom Flughafen Wien „verschwunden“, denn im Rahmen von reinen Cargoflügen ist man rund dreimal wöchentlich präsent. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach der langen Durchstrecke unseren Fluggästen endlich wieder Flüge anbieten können. Wir garantieren mit unseren sehr hohen Hygienestandards und mit unserem gewohnten 5 Sterne-Service sichere und bequeme Flugerlebnisse“, so der für Österreich zuständige Eva-Air-General Manager Edward Ho.

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Businessjets: Sparfell baut die Flotte weiter aus

Die österreichische Bedarfsfluggesellschaft Sparfell hat ihre Flotte auf 14 Maschinen erweitert. Im kommenden Jahr will man einen Airbus ACJ319 in Betrieb nehmen. Derzeit rechnet man damit, dass es im ersten Quartal soweit sein wird. In den letzten Wochen hat Sparfell mehre Maschinen in die Flotte aufgenommen. Dabei handelt es sich um eine Cessna CJ2+, eine Challenger 350, zwei Falcon 7X und einen ACJ319. Mit der Aufnahme der Challenger 350 in die Flotte etabliert sich die Bombardier Challenger-Familie mit nun insgesamt sieben Flugzeugen als Flaggschiff für Sparfell. „Sparfells Philosophie ist es, maßgeschneiderte Lösungen zu bieten. Dies bedeutet, dass jedem Kunden genau das Flugzeug zur Verfügung gestellt wird, das seinem Bedarf entspricht. Das erklärt, warum wir eine so große Anzahl unterschiedlicher Hersteller und Flugzeugtypen in unserer Flotte haben. Sparfell ist vielseitig, fachkundig und konzentriert sich nicht nur auf einen Typ – wir sind ein Betreiber, der viele verschiedene Flugzeuge verwaltet“, so Edward Queffelec.

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Transavia kündigt Basis in Brüssel offiziell an

Lange diskutiert und nun wird es umgesetzt: Die Billigfluggesellschaft Transavia kündigt die Aufnahme von Ferienzielen ab dem Flughafen Brüssel an. Dahinter steckt jedoch nicht nur Expansion, sondern auch der Umstand, dass an der Homebase Amsterdam-Schiphol die Gebühren erhöht werden. Den vorläufigen Auftakt macht der Carrier mit einer Verbindung von Brüssel nach Innsbruck. Diese soll saisonal angeboten werden. Der Erstflug ist für den 23. Dezember 2021 angekündigt. Eigentlich wollte man diese Strecke schon im Vorjahr fliegen, jedoch machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. „Wir freuen uns, Transavia am Brussels Airport begrüßen zu dürfen, eine Fluggesellschaft, die sich seit vielen Jahren auch bei belgischen Reisenden auf der Suche nach einem sonnigen Reiseziel zunehmender Beliebtheit erfreut“, sagte Arnaud Feist, CEO des Brussels Airport. „Darüber hinaus bietet der Wintersportflug nach Innsbruck unseren Reisenden ein neues Ziel in unserem ständig wachsenden Städtenetz in Europa.“ Eine Boeing 737 wird stationiert Die Pläne der Transavia auch ab Brüssel zu fliegen ziehen sich schon länger hin. Eigenen Angaben nach plant man schon seit rund 1,5 Jahren einen Teil des Angebots von Amsterdam-Schiphol in die Hauptstadt Belgiens zu verlagern. Ein Grund dafür sind auch die vergleichsweise hohen Flughafengebühren in den Niederlanden. Die Corona-Pandemie führte jedoch dazu, dass Transavia den Belgien-Plan erst verspätet umsetzen kann. Im ersten Schritt will man im Sommer 2022 ab Brüssel die Ziele Alicante, Ibiza, Heraklion und Faro anbieten. Geplant sind nach Ibiza und Faro vier Umläufe pro Woche. Nach Alicante soll es fünf bis sechs Mal wöchentlich gehen und nach Heraklion geht es

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SkyUp kündigt Wien-Lwiw an

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp kündigt eine zweite Österreich-Strecke an. Ab 22. April 2022 will der Carrier zweimal pro Woche zwischen Lwiw und Wien fliegen. Man tritt damit in den direkten Wettbewerb mit Austrian Airlines. Bislang haben sich Wizz Air und Ryanair von dieser Route ferngehalten. Der ungarische Lowcoster hat ab Wien-Schwechat die ukrainischen Ziele Kiew-Schuljany, Kharkiv und Saporischschja im Programm. Die zuletzt genannte Destination wurde jedoch seit der erstmaligen Ankündigung im Frühjahr 2020 kein einziges Mal angeflogen, sondern die Aufnahme wurde seither stets immer um ein paar Wochen oder Monate nach hinten verschoben. Der Mitbewerber Ryanair hat Kiew-Borispil und Kherson im Flugplan ab Wien. Die zweite Österreich-Strecke, die Skyup bedienen will, ist Borispil-Salzburg. Diese soll am 26. Dezember 2021 aufgenommen werden und saisonal bis inklusive 26. Feber 2022 bedient werden. Bei Erfolg ist eine Fortführung möglich. Ab Salzburg kündigt Wizz Air seit längerer Zeit eine Nonstop-Verbindung nach Kiew-Schuljany an. Diese wurde analog zu Saporischschja ab Wien bislang nicht aufgenommen, jedoch mehrfach nach hinten verschoben.

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CMA CGM bestellt vier A350F

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte mit der französischen CMA CGM Group einen Kaufvertrag über vier Frachtflugzeuge des Typs A350F abschließen. Damit konnte der Hersteller einen weiteren Neukunden für dieses Muster gewinnen. Unter Berücksichtigung dieser Order soll die Airbus-Frachterflotte auf neun Exemplare steigen. Unter anderem werden hat man vier A330-200F und einen A330-200, der noch konvertiert werden soll. Zuletzt hatte sich auch Singapore Airlines für den A350F entschieden und will damit bestehende Boeing 747-400F ablösen.

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Zwangsgrounding für brasilianische ITA

Die brasilianische Fluggesellschaft ITA Transportes Aéreos musste am 17. Dezember 2021 den Flugbetrieb einstellen. Hintergrund ist, dass die Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung suspendiert hat. Betroffen sind 15 Strecken innerhalb Brasiliens, die bislang mit fünf geleasten Airbus A320 betrieben wurden. Der Carrier hat den Flugbetrieb erst im Juni 2021 aufgenommen. Als Begründung für das Zwangsgrounding gab die zuständige Aufsichtsbehörde an, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit von ITA nicht ausreichend ist. Ob die brasilianische Fluggesellschaft jemals den Flugbetrieb wiederaufnehmen kann, ist derzeit völlig unklar. Die offizielle Kommunikation ist, dass man sich in einer internen Umstrukturierung befindet. Diese werde in enger Absprache mit der ANAC durchgeführt. Bereits in den letzten Wochen sorgte der Carrier lokal für Schlagzeiten, denn man hatte immer wieder Probleme Löhne und Rechnungen pünktlich zu bezahlen.

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Hahn: Rheinland-Pfalz fordert Subventionen von insolventem Airport zurück

Das deutsche Bundesland Rheinland-Pfalz fordert vom insolventen Flughafen Frankfurt-Hahn gewährte Subventionen zurück. Man folgt damit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Die Wahrscheinlichkeit, dass die rund zehn Millionen Euro zuzüglich Zinsen zurückfließen werden, ist aber gering. Grund: Der Airport ist pleite. Auch ist derzeit völlig unklar, ob ein möglicher Käufer für die seitens des EuGH illegal erklärten Beihilfen zur Kasse gebeten werden könnte. Die Landesregierung versuchte dies mit Hilfe eines Antrags aus vorläufigen Rechtsschutz zumindest aufzuschieben, um für Klärung sorgen zu können, jedoch lehnte der EuGH den Aufschub ab. Daher musste ein Schreiben mit der Rückforderung der Betriebsbeihilfen aus den Jahren 2017 und 2018 an die insolvente Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH verschickt werden. Das Land Rheinland-Pfalz zog sich im Jahr 2017 zurück. Der 82,5-prozentige Mehrheitsanteil wurde an die chinesische HNA Gruppe verkauft. Diese jedoch ist zwischenzeitlich kollabiert und zog den Airport mit in den Strudel der Pleite. Das Land Hessen hält weiterhin 17,5 Prozent am Flughafen Frankfurt Hahn. Wie es nun weitergehen wird, werden wohl auch die Handlungen des Insolvenzverwalters der nächsten Tage zeigen. Am Montag endete um 11 Uhr 00 die Frist für die Abgabe von Angeboten. Zuvor sprach Masseverwalter Jan Markus Plathner von einem „regen Interesse“ seitens Investoren. Wie viele seriöse und verbindliche Angebote er erhalten hat und mit wem in Verhandlungen getreten wird, zeigt sich dann in Kürze. Ein Indiz dafür, dass möglicherweise noch nicht so viel vorangeschritten ist, zeigt auch der Umstand, dass sich ein Sprecher des Insolvenzverwalters dahingehend äußerte, dass auch nachträgliche Interessensbekundungen angenommen werden. Erst im

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