Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Klagenfurt: Sonderlandtag brachte keine Lösung

Im Ringen darum, ob das Land Kärnten die Call-Option auf den Flughafen Klagenfurt zieht oder nicht gibt es bislang keine Lösung. Am Mittwoch befasste sich ein von der Opposition beantragter Sonderlandtag mit der Thematik. Die ÖVP, die als Juniorpartner in der Landesregierung vertreten ist, pocht darauf, dass der Airport wieder mehrheitlich ins Landeseigentum kommt. Der Aufsichtsrat der Kärntner Beteiligungsverwaltung fasste den Beschluss, dass die Call-Option gezogen werden soll. Allerdings zogen die von SPÖ und FPÖ nominierten Mandatare vor der Abstimmung aus. Generell ist die Zustimmung des Landtags notwendig. Die SPÖ, die gemeinsam mit der ÖVP die Landesregierung stellt, kritisiert das Vorgehen des Regierungspartners heftig. „Sämtliche Fragen, wie es nach dem etwaigen Ziehen der Call-Option weitergehen soll, sind ungeklärt. Es gibt keine seriöse Abschätzung, wie hoch die drohenden Prozesskosten sein könnten. Sicher ist nur, dass die Kärntner Steuerzahlerinnen und Steuerzahler die Kosten für diesen jahrelangen Rechtsstreit zu tragen hätten. Auch weiß niemand, wie es mit den 104 Beschäftigten am Flughafen weitergehen soll. Auch die Inhalte des ominösen ‚Plan B‘ sind völlig unklar. Natürlich sollen die Zahlen der Passagiere erhöht und neue Fluglinien nach Klagenfurt geholt werden – aber der entscheidende Punkt ist doch, wie genau das passieren soll? Und woher das dafür nötige Investitionskapital kommen soll?“, so SPÖ-Kärnten-Klubobmann Herwig Seiser. Die ÖVP beabsichtigt am 17. Mai 2022 eine Entscheidung auf Ebene der Landregierung herbeizuführen. Dazu will man einen so genannten Regierungsakt einbringen. Die SPÖ, die den Landeshauptmann stellt, will dem mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zustimmen. Dazu Seiser: „Kurzum: Eine Entscheidung zum

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Maskenpflicht in Flugzeugen: Österreichisches Gesundheitsministerium gibt keine klare Antwort

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz inklusive FFP2-Masken wird ab kommender Woche nicht mehr von der EU-Kommission empfohlen. Allerdings hat dies nur symbolische Bedeutung, denn das letzte Wort haben auch weiterhin die Gesundheitsminister der EU-Staaten, so dass sich das Chaos unterschiedlicher Regelungen fortsetzen wird. In Österreich hat es Bundesminister Johannes Rauch (Grüne) in der Hand, ob die Empfehlung der EU-Kommission übernommen wird oder ob er weiterhin seine eigene Suppe kochen wird. Das von ihm geleitete Ministerium hat nachstehende, eindeutige Fragestellungen nicht explizit beantwortet: „Wird Österreich dies übernehmen? Wenn ja: Ab wann ist die Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen von/nach Österreich aufgehoben? Wenn nein, warum geht Österreich einen anderen Weg als von der EU empfohlen?“ Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums antwortete per E-Mail wie folgt: „Die Maskenpflicht in Österreich gilt gemäß COVID-19-BMV in Massenbeförderungsmitteln, worunter auch Flugzeuge fallen. Wir evaluieren die geltenden Regelungen angesichts der aktuellen Fallzahlen regelmäßig“. Somit bleibt es unklar was Johannes Rauch für Österreich verordnen wird oder eben auch nicht. Das Regierungsmitglied betonte Ende der vergangenen Woche, dass er trotz lauter Kritik, beispielsweise aus dem Handel, an den aktuellen FFP2-Regeln bis mindestens 8. Juli 2022 festhalten wird. Sofern er diese Linie innerhalb der Bundesregierung durchsetzen kann, würde sich trotz gegenteiliger Empfehlung der Europäischen Union an Bord von Verkehrsflugzeugen von/nach Österreich nichts ändern. In der Praxis sieht es mittlerweile gänzlich anders aus, denn beispielsweise am Flughafen Wien-Schwechat sind immer mehr Passagiere maskenlos anzutreffen. Oftmals aus Unwissenheit, denn in den meisten EU-Staaten besteht zumindest in Terminals keine MNS- und schon gleich gar nicht

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Kreuzfahrten: Schiffe von Royal Caribbean teilweise wieder voll

Die Reederei Royal Caribbean International profitiert derzeit von einer hohen Nachfrage im Bereich Kreuzfahrten. Die Auslastung der Schiffe soll in den letzten Wochen stark gestiegen sein. Man erreiche teilweise wieder 100 Prozent. Rechnerisch bedeutet das, dass jede Kabine mit zwei Fahrgästen belegt ist. Der Konzern geht davon aus, dass der Ladefaktor in den nächsten Wochen die Vollauslastung überschreiten wird. Das ergibt sich dadurch, dass mehr als zwei Personen pro Doppelkabine an Bord sein werden. In erster Linie handelt es sich bei der zusätzlichen Belegung die Kinder der Passagiere. Gegenüber Cruise Industry News erklärt Firmenchef Michael Bayley, dass man momentan besonders auf Kreuzfahrten in die Karibik eine besonders hohe Nachfrage verzeichnet. Diese bekommt man hauptsächlich auf dem nordamerikanischen Markt. Zu Europa machte der Manager keine konkreten Angaben.

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Airhub Airlines will die Mittelstreckenflotte ausbauen

Die maltesische Airhub Airlines beabsichtigt die Mittelstreckenflotte auszubauen. Man veröffentlichte eine Ausschreibung, in der Airbus A320 oder alternativ Boeing 737 gesucht werden. Die Flugzeuge dürfen maximal 20 Jahre alt sein. Airhub Airlines bevorzugt laut Tender Maschinen, die in All-Economy bestuhlt sind und die nächste größere Wartung (C-Check oder D-Check) frühestens in 18 Monaten ansteht. Man nimmt Angebote für Leasing und Kauf an. Die Mittelstreckenjets sollen im Zeitraum zwischen 1. Juni und 1. November 2022 eingeflottet werden. Eigentümer von in Frage kommenden Flugzeugen können bis zum 24. Mai 2022 Angebote abgeben. Derzeit besteht die Flotte von Airhub Airlines aus drei Airbus A320, zwei A330 und zwei A340. Laut CH-Aviation.com ist man derzeit unter anderem für Getjet Airlines und Norwegian Air Sweden im ACMI-Einsatz. Das maltesische Luftfahrtunternehmen ist auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Weiters ist man vor einiger Zeit auch ins Cargogeschäft eingestiegen.

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Autovermieter: Sixt expandiert nach Kanada

Der Autovermieter Sixt will künftig auch in Kanada eigene Filialen unterhalten. Den Auftakt wird man in den Städten Vancouver und Toronto machen. Man ist bereits seit einigen Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika präsent und will nun ins Nachbarland expandieren. Sixt eröffnete eigenen Angaben nach die erste USA-Filiale im Jahr 2011. Der lokale Umsatz soll im Vorjahr bei rund 600 Millionen Euro gelegen haben. Die Erweiterung der Geschäftstätigkeit auf Kanada sieht das Unternehmen als „nächsten logischen Schritt“. Der börsennotierte Autovermieter plant rasch zu wachsen und will bis etwa 2025/2026 vor Ort etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz machen. Dazu sollen zügig Stationen eröffnet werden. Sixt machte keine näheren Angaben dazu wie viele davon im Eigenbetrieb unterhalten werden sollen und wie viele von Franchisenehmern betrieben werden sollen. Gegen Ende des Vorjahres stieg Sixt in Australien in den Markt ein.

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Indien: Aeroflot fliegt wieder nach Delhi

Die staatliche Fluggesellschaft Aeroflot hat die Nonstop-Verbindung ins indische Delhi wieder aufgenommen. Diese wurde unmittelbar nach dem Einmarsch in die Ukraine vorübergehend ausgesetzt. Russland betrachtet Indien als so genannten „freundlichen Staat“. Air India hingegen fliegt auch weiterhin nicht zwischen Delhi und Moskau. Aeroflot setzt auf dieser Route Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330 ein. Der „Comeback-Flug“ wurde am 5. Mai 2022 durchgeführt. Lokale Medien berichten unter Berufung auf den Repräsentanten von Aeroflot in Indien, dass man sich erwartet, dass vermehrt russische Touristen nach Indien reisen werden. Auch sollen Pharmaprodukte von Indien nach Russland befördert werden. Derzeit ist vorgesehen, dass von Moskau nach Delhi jeweils an Donnerstagen und Sonntagen geflogen wird. Die Rückflüge werden am jeweiligen Folgetag durchgeführt.

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Mailand-Linate: Hibernian Airlines fliegt mit CRJ-1000 für Ita Airways

Die irische Air-Nostrum-Tochter Hibernian Airlines konnte einem ACMI-Auftrag von Ita Airways an Land ziehen. Mit einem Bombardier CRJ-1000 wird man ab Mailand-Linate für den Alitalia-Nachfolger fliegen. Laut vorliegenden Flugplandaten wird Hibernian Airlines auf den Strecken nach Bari, Palermo, Brüssel, Frankfurt, Catania, Paris, Düsseldorf, Neapel und Rom-FCO zum Einsatz kommen. Der Carrier ist eine Tochtergesellschaft von Air Nostrum. Derzeit besteht die Flotte aus drei Bombardier CRJ-1000. Diese tragen die Registrierungen EI-HBA, EI-HBB und EI-HBC. Das durchschnittliche Alter beträgt 7,2 Jahre. Ein weiterer ACMI-Provider, der ab Linate für Ita Airways unterwegs ist, ist die deutsche German Airways mit Embraer 190.

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Air Albania flottet zwei weitere Airbus A320 ein

Die Fluggesellschaft Air Albania wird die Flotte um zwei Airbus A320-200 aufstocken. Diese werden jedoch nicht über den Gesellschafter Turkish Airlines, sondern über den Lessor GA Telesis bezogen werden. Derzeit besteht die Flotte des im Jahr 2017 gegründeten Carriers aus einem Airbus A319 und einem A320. Beide Maschinen hat man dry von Turkish Airlines geleast. Weiters ist mit der TC-ANA ein von Turkish Airlines General Aviation betriebener ACJ319-100 unter Flugnummern der Air Albania unterwegs. Das VIP-Wetlease-Flugzeug ist primär für die Regierung von Albanien im Einsatz. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Tirana bezieht mit den beiden Airbus A320 erstmals Maschinen auf dem freien Markt. Zur Identität machte man allerdings noch keine konkreten Angaben. Lediglich wurde mitgeteilt, dass die Verträge mit GA Telesis in Kürze finalisiert werden sollen. Laut CH-Aviation.com verfügt der Lessor über insgesamt zehn Airbus A320-200. Davon stehen fünf in den Vereinigten Staaten von Amerika bei United Airlines im Einsatz. Fünf Maschinen sind derzeit ohne Leasingnehmer und abgestellt. Davon war ein A320 zuletzt bei der insolventen Onur Air im Einsatz und ist in Istanbul geparkt. Air Albania fliegt primär ab Tirana. Von Kukes aus bietet man momentan Flüge nach Basel und Zürich an. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch die Nonstop-Verbindung nach Istanbul reaktiviert werden. Im Juli 2022 will man ab der Hauptstadt Albaniens neue Routen nach Burgas und Antalya aufnehmen.

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Lieferprobleme: Tui Airways hebt ohne Catering ab

Nach Lufthansa hat es auch die britische Tui Airways getroffen: Aufgrund von Lieferproblemen kann man derzeit ab 15 Airports ein nur eine sehr eingeschränkte Auswahl an Speisen und Getränken mitführen. Das bedeutet konkret, dass man auf vielen Flügen lediglich eine kleine Auswahl an Durstlöschern anbieten kann, jedoch weder warme noch kalte Speisen. Begründet wird dies laut Mitteilung unter anderem mit Problemen im Bereich von Zulieferern. Der Catering-Lieferant leidet derzeit unter akutem Personalmangel. Erst kürzlich konnte Lufthansa auf vielen Verbindungen auf der Kurz- und Mittelstrecke nur mit Wasserflaschen abheben. Personalknappheit beim Zulieferer Gategourmet führte zu dieser Situation. Auch gegen Geld waren in der Economy-Class keine Speisen erhältlich. Tui Airways bestätigte die aktuelle Situation und erklärte unter anderem, dass man in den kommenden Tagen auf der Kurz- und Mittelstrecke keine Speisen anbieten kann. Auch gibt es nur ein eingeschränktes Angebot an Getränken. Die Passagiere sollten bei Bedarf ihre eigene Jause mitnehmen bzw. nach der Sicherheitskontrolle Getränke kaufen. Auf der Langstrecke kommt es dem aktuellen Stand der Dinge nach zu keinen Einschränkungen. Betroffen sind Flüge von/nach Birmingham, Bristol, Cardiff, Doncaster Sheffield, Dublin, East Midlands, Edinburgh, Exeter, Glasgow, Humberside, Leeds Bradford, Luton, Manchester, Norwich und Teesside.

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Lufthansa liebäugelt mit Airbus A350-1000

Lufthansa könnte möglicherweise schon bald den Maschinentyp Airbus A350-1000 einflotten. Dabei soll es sich um Maschinen handeln, die eigentlich für Qatar Airways bzw. Aeroflot bestimmt waren. Entsprechende Verhandlungen mit dem Flugzeugbauer sollen laufen. Airbus darf die Bestellungen der staatlichen Fluggesellschaft Russlands aufgrund der Sanktionen, die als Reaktion auf den kriegerischen Überfall gegen die Ukraine erlassen wurden, nicht bedienen. Mit Qatar Airways befindet man sich in einem Rechtsstreit und bereits drei Airbus A350-1000 wurden nicht abgenommen. Nun befindet sich der europäische Flugzeugbauer auf der Suche nach alternativen Abnehmern, wobei hierzu das deutsche Portal Aero.de unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, dass es Airbus und Lufthansa miteinander verhandeln sollen. Demnach soll sich der Kranich-Konzern für die Einflottung von Airbus A350-1000 interessieren. Bislang hat man die kleinere Variante A350-900 in der Flotte. Offiziell kommentieren wollte Lufthansa den Medienbericht nicht. Die Fluggesellschaft hat aber ein Problem, denn die Auslieferung der bestellten Boeing 777-9 wird sich dem aktuellen Informationsstand zumindest bis 2025 verzögern. Der Kranich-Konzern benötigt die Kapazität aber früher, so dass die kurzfristig verfügbaren A350-1000 eine annehmbare Lösung wären, sofern man sich beim Preis einig wird.

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