Jan Gruber

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Jan Gruber

Flair Airlines will Expansion beschleunigen

Die kanadische Billigfluggesellschaft Flair wird die Flotte mit Hilfe von 14 geleasten Boeing 737-Max-8 erweitern. Diese sollen bis Mitte 2023 dazukommen. Die Maschinen stammen aus der Order, die Aktionär 777 Partners kürzlich getätigt hat. Momentan besteht die Flotte des Lowcosters aus 12 Maschinen. In den Sommerflugplan 2022 will man mit 20 Flugzeugen fliegen. Bis Mitte 2023 will man dann 30 Maschinen in der Luft haben. Mittelfristig, also bis etwa 2025, sollen es gar 50 Boeing 737 Max werden. Flair Airlines wird vom ehemaligen Wizz-Air-Hungary-Chef Stephen Jones geleitet. Der Manager wechselte fast unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit in den Chefsessel des kanadischen Startups. Maßgeblich hinter der Fluggesellschaft steht 777 Partners, die auch an der australischen Bonza beteiligt sind.

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Flottenerneuerung: Qantas bestellt bei Airbus

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas beglückt den europäischen Flugzeugbauer Airbus mit einer Großbestellung im Bereich Narrowbodies. Der Carrier hat sich auch für die Langstreckenvariante des A321 entschieden. Die Regionalflotte von Qantas ist durchaus in die Jahre gekommen. Das Rückgrat im Eigenbetrieb sind momentan in die Jahre gekommene Boeing 737-800 sowie B717. Diese will man mit Airbus A220 und A320neo ersetzen. Qantas will zunächst 20 A220-300 und 20 A321XLR kaufen. Weiters sicherte man sich Optionen für 94 weitere Exemplare der A220- und A320-Reihen. Die Auslieferungen der Neubestellungen sollen innerhalb der nächsten 13 Jahre erfolgen. Zuvor hatte die größte Fluggesellschaft Australiens auch die Konkurrenzmodelle Boeing 737 Max und Embraer E2 evaluiert. Man hat sich jedoch für Airbus entschieden und begründet die Entscheidung unter anderem mit operativen Vorteilen.

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Vergleich geschlossen: De Havilland und Spicejet begraben das Kriegsbeil

Der kanadische Flugzeugbauer De Havilland und die indische Fluggesellschaft Spicejet haben sich hinsichtlich der eingeklagten Anzahlungen, die der Carrier nicht geleistet hatte, geeinigt. Betroffen ist die Order über 25 DHC Dash 8-400 aus dem Jahr 2017. Spicejet hatte nach der Abnahme einiger Turbopropflugzeuge die Überweisung der Anzahlungen für die nächsten Maschinen aus der Order eingestellt und betrachtete den Kaufvertrag zunächst als nichtig. De Havilland brachte im Vereinigten Königreich, das als Gerichtsstandort für Streitigkeiten vereinbart war, eine Klage gegen die Billigfluggesellschaft ein. Insgesamt forderte der Hersteller 43 Millionen U.S.-Dollar ein. Nun konnte man eine außergerichtliche Einigung erzielen. Diese hat zur Folge, dass De Havilland die Klage zurückziehen wird. „Das Unternehmen freut sich bekannt zu geben, dass es am 13. Dezember 2021 mit dem Flugzeughersteller von DHC-8-400-Flugzeugen (De Havilland Aircraft of Canada Limited) eine Vergleichsvereinbarung getroffen hat, in der die Parteien vereinbart haben, alle ihre Streitigkeiten beizulegen“, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Über finanzielle Details wurde Stillschweigen vereinbart.

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Chişinău: FlyOne kündigt neue EU-Ziele an

Die Billigfluggesellschaft FlyOne plant im Sommerflugplan 2022 weitere Strecken in die Europäische Union aufzunehmen. So soll ab Chişinău, Hauptstadt der Republik Moldau, neu auch nach Düsseldorf geflogen werden. Der Carrier plant ab dem 18. Juni 2022 jeweils dreimal pro Woche nach Nizza, Amsterdam und Düsseldorf zu fliegen. Nach Brüssel und Barcelona soll es ab Chişinău zweimal pro Woche ab 16. August 2022 gehen. Batumi (Georgien) will man ab dem 3. Juni 2022 zweimal wöchentlich ansteuern. Erst kürzlich brachte die Unternehmensgruppe einen neuen Ableger in Eriwan an den Start. FlyOne Armenia konzentriert sich vorläufig auf Destinationen in der näheren Umgebung. Das vorläufig einzige EU-Ziel ist Lyon. Weiters unterhält FlyOne eine Tochtergesellschaft in Rumänien, über einige Routen, für die ein EU-AOC erforderlich ist, bedient werden.

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Qantas kündigt Sydney-Perth-Rom an

Die australische Fluggesellschaft Qantas streckt ihre Flügel in Richtung Italien aus. Ab 22. Juni 2022 sollen drei wöchentliche Umläufe von Sydney über Perth nach Rom-FCO angeboten werden. Vorerst ist diese Route saisonal bis zum 6. Oktober 2022 befristet. Als Fluggerät sollen Maschinen des Typs Boeing 787 eingesetzt werden. Der Carrier will auch ermöglichen, dass Return-Tickets beim Rückflug nicht vom selben Airport ausgestellt werden müssen. Beispielsweise kann man statt ab Rom von London aus zurück nach Australien fliegen. „Wir haben eine erstaunliche Nachfrage nach unserem Direktdienst von Perth nach London und nach unseren neuen Diensten nach Delhi von Melbourne und Sydney festgestellt. Dies sind aufregende Reiseziele und es gibt starke Beweise dafür, dass die Pandemie Nonstop-Flüge zwischen Australien und dem Rest der Welt noch wünschenswerter macht, da wir lernen, mit dem Virus und seinen Varianten zu leben“, so Qantas-Chef Alan Joyce. „Italien ist für uns der größte Markt in Kontinentaleuropa für Gäste, die Familie und Freunde aus Australien besuchen, und wir glauben, dass Kunden es lieben werden, direkt in eine der großartigsten Städte der Welt zu fliegen, um Zeit mit ihren Lieben zu verbringen oder Italien zu genießen“. Die Saisonstrecke wird vom 22. Juni bis 6. Oktober 2022 verkehren. Qantas bietet Anschlüsse zu 16 Zielen in Europa, darunter Athen, Barcelona, Frankfurt, Nizza, Madrid und Paris, sowie zu 15 Zielen in Italien, darunter Mailand und Venedig.

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Ljubljana: Wizz Air lässt bei Adria Tehnika warten

Flugzeuge von Wizz Air werden künftig häufiger in Ljubljana anzutreffen sein, denn mit Adria Tehnika schloss man einen langfristigen Wartungsvertrag ab. Dieser wird im Herbst 2022 in Kraft treten und gilt für vorerst vier Jahre mit Option auf Verlängerung. Adria Tehnika ist eine Tochtergesellschaft der Avia Prime Group und wartet unter anderem auch im Auftrag von Easyjet. „Als am schnellsten wachsende Low-Cost-Airline in Europa setzt Wizz Air für unterschiedliche Dienstleistungen nur auf die besten Anbieter. Für unsere Flugzeuge ist eine optimale technische Betreuung entscheidend. Wir freuen uns, dass Adria Tehnika auch in Zukunft zu unseren zuverlässigen Partnern gehört“, erklärt Julia Brix, Head of Technical Services bei Wizz Air. Barbara Perko Brvar, Chefin von Adria Tehnika, fügt hinzu: „Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist, unsere Zusammenarbeit mit Wizz Air durch eine langjährige Zusammenarbeit zu bereichern, was sicherlich ein Beweis für unser gegenseitiges Vertrauen ist. Angesichts der Tatsache, dass die Flotte von Wizz Air aus Airbus-Flugzeugen besteht und Adria Tehnika ein erfahrener Spezialist für diese Flugzeugfamilie ist, da sie mit den Flugzeugtypen und den notwendigen Modifikationen vertraut ist, war die Entscheidung zur Zusammenarbeit naheliegend. Ich bin überzeugt, dass diese Zusammenarbeit zu unserem gemeinsamen Wachstum beitragen wird“.

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ETF Airways fliegt mit Kaninchen-737 für MyWings

Die kroatische ETF Airways wird mit der Boeing 737-800 9A-LAB im Auftrag des in Pristina ansässigen Anbieters MyWings fliegen. Diese Maschine erhielt daher die Livery der virtuellen Fluggesellschaft sowie den Hinweis „operated by ETF Airways“ aufgeklebt. Es handelt sich um jene Boeing 737, die im Sommer 2021 unliebsame Bekanntschaft mit einem Kaninchen gemacht hat. Daher trägt diese Maschine nun ein kleines, schwarzes Kaninchen unterhalb des Cockpitfensters des Piloten. MyWings mit Sitz in Pristina ist ein Anbieter, der von verschiedenen Fluggesellschaften Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Formell handelt es sich um Charterflüge, denn man hat weder AOC noch Betriebsgenehmigung. Gelegentlich werden solche Konstruktionen auch „virtuelle Fluggesellschaft“ genannt.

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Air Europa: IAG und Globalia wollen Kaufvertrag auflösen

Mit dem Zukauf der Fluggesellschaft Air Europa wollte die International Airlines Group in Spanien stark wachsen, jedoch stand der Deal von Anfang an unter keinem guten Stern. Erst sank das Transaktionsvolumen aufgrund der Corona-Pandemie beträchtlich und dann zeigte die EU-Kommission ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Bewilligung. Die International Airlines Group bestätigte nun offiziell, dass man sich mit Globalia in Verhandlungen über die Auflösung des am 4. November 2019 geschlossenen Kaufvertrags befindet. Mit anderen Worten: Die IAG will Air Europa nicht mehr kaufen. Der Eigentümer der spanischen Fluggesellschaft, Globalia, bestätigte ebenfalls, dass man über den Vertragsrücktritt der IAG verhandelt. Es gab bereits in den letzten Wochen immer wieder Gerüchte, dass die Übernahme der Air Europa durch die Iberia-Mutter IAG platzen könnte. Dass an diesen mehr dran war als damals offiziell zugegeben zeigen auch ein paar wenige Worte in der kurzen, gemeinsamen Erklärung: Die Gespräche sollen sich in einem „fortgeschrittenen Status“ befinden. Nach Abschluss der Verhandlungen sollen weitere Informationen verkündet werden. Ursprünglich hätte die International Airlines Group den Mitbewerber Air Europa für rund eine Milliarde Euro gekauft. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Kaufpreis neu verhandelt und auf etwa 500 Millionen Euro gesenkt. Es gab bereits von Anfang an ernsthafte Bedenken, dass die EU-Wettbewerbshüter einen Strich durch die Rechnung machen könnten, denn Iberia, Air Europa und Vueling hätten gemeinsam eine fast monopolartige Stellung auf dem spanischen Markt, insbesondere auf der Langstrecke. EU-Kommission hatte Bedenken angemeldet Es kam wie es kommen musste: Im Juni 2021 teilte die EU-Kommission den Vertragspartnern Globalia und IAG mit, dass

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Graz: Postbus startet Ski-Thermen-Express

Ab 25. Dezember 2021 bietet die Österreichische Postbus AG mit dem Ski-Thermen-Express einen touristischen Zubringer in das Ausseerland an. Die Busse verkehren bis zu zweimal täglich ab dem Grazer Hauptbahnhof. Von dort aus geht es über Tauplitz Berglift Talstation, Bad Mitterndorf Ortszentrum zur Grimming Therme. Der einfache Fahrschein kostet laut Postbus 22 Euro. Eine Online-Reservierung wird empfohlen. Die Bezahlung erfolgt jedoch erst beim Busfahrer. Da dieses Angebot formell als Reisebus-Strecke geführt wird, ist der so genannte 2G Nachweis erforderlich und beim Fahrer vorzulegen. Auch für die Nutzung der Schilifte gilt aufgrund einer Verordnung der Bundesregierung diese Regelung. „Mit dem Ski-Thermen-Express schaffen wir in Zusammenarbeit mit der Region ein tolles, bequemes Mobilitätsangebot, sodass der Privat-Pkw einfach zuhause stehen gelassen werden kann. Wir freuen uns darauf, möglichst viele Erholungssuchende sicher, bequem und umweltfreundlich in die Natur, zum Skigebiet und zur Thermenentspannung zu bringen“, erklärt Postbus-Verkehrsleiter Steiermark Roland Schretthauser.

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Sommer 2022: Israir und Flynas wollen wieder nach Salzburg fliegen

Die Fluggesellschaften Israir und Flynas planen auch im Sommer 2022 den österreichischen Flughafen Salzburg anzufliegen. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Reisebestimmungen plant der israelische Carrier zwischen Ende Mai und Ende Oktober 2022 zweimal wöchentlich von Tel Aviv aus in die Mozartstadt zu fliegen. Die Durchführung der Flüge soll sowohl mit Airbus A320 im Eigenbetrieb als auch mit Boeing 737-800 von Smartwings, die im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Israir fliegen, erfolgen. Der genaue Wiederaufnahmetermin der Strecke Tel Aviv-Salzburg hängt in erster Linie von der weiteren Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen Israels ab. Ab Anfang Mai 2022 will Flynas wieder dreimal wöchentlich von Riyadh aus nach Salzburg fliegen. Diese Strecke ist vorerst saisonal bis zum 28. Oktober 2022 befristet. Ebenso plant der Billigflieger ab Anfang Juni 2022 viermal wöchentlich von Jeddah aus in die Mozartstadt zu fliegen. Diese Route wurde in den letzten Jahren immer wieder angekündigt, jedoch aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach verschoben. Gegenüber Aviation.Direct bestätigt Flynas, dass man im Sommerflugplan 2022 Salzburg sowohl von Riyadh als auch von Jeddah aus anfliegen wird. Wie derzeit in der Branche generell üblich dürfte die tatsächliche Umsetzung dann erneut von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie abhängen.

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