Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Lilihill will Flughafen Klagenfurt in „Aviation City“ verwandeln

Der Klagenfurter Flughafen wurde von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen, denn gleich mehrmals hatte man wochen- bzw. monatelang überhaupt keine Linienflüge. Die vor einiger Zeit von Investor und Mehrheitseigentümer Lilihill vorgestellten Pläne wurden nun adaptiert. Das Areal des heutigen Airports soll zur „Aviation City“ weiterentwickelt werden. Kernstück ist aber, dass der Non-Aviation-Teil des ursprünglichen Projekts deutlich kleiner ausfällt als ursprünglich angekündigt. Es gab damals regionale Kritik, dass insbesondere das geplante Messezentrum überdimensioniert sein soll. Darauf hat man seitens Lilihill offenbar reagiert. Im Bereich der Aviation soll ein neuer Abfertigungsbereich geschaffen werden. Geschäftsführer Nils Witt betont, dass man künftig vom Auto aus in nur fünfzig Metern zum Flugzeug gelangen wird und das überdacht, denn ein Parkhaus, das direkt mit dem Terminal verbunden sein wird, soll gebaut werden. Im Bereich der ehemaligen Hangars will Lilihill ein Hotel mit einem Kongresszentrum errichten. Weiters sollen Flächen für Geschäftslokale geschaffen werden. Damit will man den Klagenfurter Flughafen auch als Nahversorger für die Bevölkerung etablieren. Die Energieversorgung soll auch mit einer Photovoltaikanlage, die bis zu 70.000 Kilowatt Leistung haben soll, sichergestellt werden. Laut Witt ist in der zweiten Ausbaustufe gar eine Netto-Solarfläche von 230.000 Quadratmetern geplant. Damit würde der Airport zum größten Solarpark Kärntens werden. In erster Linie soll der gewonnene Strom für den Eigenbedarf genutzt werden. Ebenso will man Wasserstoff gewinnen, der beispielsweise für Fahrzeuge eingesetzt werden könnte. Fracht soll künftig forciert werden Um dem Klagenfurter Flughafen mehr Schub im Bereich Fracht geben zu können, will Lilihill auch ein Logistikzentrum bauen. Bislang spielt Cargo am

weiterlesen »

SAS Link flottet ersten Embraer 195 ein

Die Regionalfluggesellschaft SAS Link wird dem aktuellen Informationsstand nach mit sechs Embraer 195 an den Start gehen. Die SE-RSK trägt bereits die Livery der Muttergesellschaft. Diese Maschine war vormals bei Flybe im Einsatz. Gesichtet wurde die SE-RSK, die von Falko Regional Aircraft geleast wird, auf dem Flughafen Norwich. SAS übernimmt noch weitere Embraer 195, die vormals für Flybe geflogen sind. Diese wurden in den Jahren 2006 bis 2008 gefertigt und sollen künftig durch die neue Tochtergesellschaft SAS Link betrieben werden. Der Einsatz der E1-Maschinen ist jedoch eine Übergangslösung, denn SAS hat sich noch nicht entschieden, ob man in diesem Segment Airbus A220-300 oder das E2-Konkurrenzmodell von Embraer bestellen wird. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass die sechs gebrauchten E195-E1 einige Jahre im Einsatz sein werden.

weiterlesen »

Bozen: Skyalps in die Wintersaison gestartet

Mit der 9H-EVA ist Luxwing im Auftrag von Skyalps am Montag in die Wintersaison ab Bozen gestartet. Der erste Flug des ambitionierten Schifahrer-Programms wurde in Richtung Brüssel durchgeführt. Der Südtiroler Airport hat erst kürzlich die Runway auf 1526 Meter Länge und 45 Meter Breite erweitert. Unter Berücksichtigung der Sicherheitsflächen stehen nun bis zu 1706 Meter Airstrip zur Verfügung. Die Maßnahme ermöglicht den Einsatz größeren Fluggeräts, wobei man hier primär auf Incoming-Charter hofft. Unter der Hausmarke Skyalps werden in der laufenden Wintersaison 2021/22 Flüge von Brüssel, Rotterdam, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Kopenhagen und London-Gatwick nach Bozen angeboten. Die operative Durchführung erfolgt durch die maltesische Luxwing. Als Fluggerät werden die DHC Dash 8-400 mit den Registrierungen 9H-BEL und 9H-EVA eingesetzt.

weiterlesen »

ETF Airways verewigt Kaninchen auf 9A-LAB

Die kroatische Fluggesellschaft ETF Airways hat sich eine lustige Reaktion auf den Kaninchen-Vorfall, der sich am 2. August 2021 in Bremen ereignet hat, einfallen lassen. Unterhalb des Fensters des Kapitäns wurde ein schwarzes Kaninchen aufgeklebt. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9A-LAB wurde am 2. August 2021 auf den Flughafen Bremen beschädigt. Ein Kaninchen geriet in das Triebwerk Nummer 2. Dem Carrier ist dadurch erheblicher Sachschaden entstehenden. Wer für diesen aufkommen muss, hat ein deutsches Gericht zu klären. Laut ETF Airways soll sich der Flughafen Bremen weigern die geltend gemachten Kosten in der Höhe von rund einer Million Euro zu ersetzen. Die kroatische Fluggesellschaft vertritt die Ansicht, dass der Airport hierfür haftet und hat gar zu Beweiszwecken nach Unterschlüpfen der Tiere gesucht und angeblich auch weitere Kaninchen auf dem Areal gefunden. Da laut ETF Airways der Flughafen Bremen die Haftung ablehnt, wurde eine Klage gegen den Airport eingebracht. Kommentieren wollte der Flughafen Bremen den Vorfall nicht tiefergehend, da die Angelegenheit gerichtsanhängig ist. ETF Airways hat jedenfalls dem Kaninchen, das durch den Vorfall ums Leben gekommen ist, einen Ehrenplatz unterhalb des Kapitänsfensters gewidmet. Diese Aktion kann durchaus auch sarkastisch gesehen werden, denn im Zweiten Weltkrieg war es in vielen Staaten üblich, dass Piloten die Symbole der von ihnen abgeschossenen Feindmaschinen unter ihrem Cockpitfenster angebracht haben. Diese Praxis wurde jedoch nicht von allen Kampfpiloten so gemacht.

weiterlesen »

Sommer 2022: Rhomberg Reisen legt wieder Korsika-Charter auf

Der Reiseveranstalter Rhomberg Reisen wird auch im Sommer 2022 die Destination Calvi (Korsika) ab Wien, Graz, Salzburg, Memmingen und Altenrhein anbieten. Zum Einsatz kommen von Air Corsica, Luxair und Peoples gecharterte Flugzeuge. Von Wien und Salzburg aus soll wieder mit Airbus A320 von Air Corsica geflogen werden. Für Memmingen und Altenrhein sind Embraer 170 der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples geplant. Ab der Steiermark kommen Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400, die von Luxair betrieben werden, zum Einsatz. Je nach Airport werden die Charterflüge im Zeitraum von Anfang Mai bis Oktober 2022 angeboten. Rhomberg Reisen weist darauf hin, dass es gegebenenfalls zur Zusammenlegung von Flügen kommen kann. In Vergangenheit wurde ab Wien gelegentlich mit Zwischenstopp in Salzburg das Ziel Calvi bedient. Flugscheine für die Korsika-Charterflüge sind sowohl als Nur-Flug als auch im Rahmen von Pauschalreisen bei Rhomberg Reisen erhältlich.

weiterlesen »

Wetlease: EuroAtlantic fliegt für Ukraine International in die Karibik

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines holt sich ab 27. Dezember 2021 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags eine Boeing 767-300ER von EuroAtlantic Airways. Dieser soll auf den Strecken von Kiew-Borispil nach Punta Cana, Cancun und Male eingesetzt werden. Das eingemietete Fluggerät soll vorerst während der laufenden Winterflugplanperiode auf den Ferienrouten für Ukraine International Airlines fliegen. Die Maschine ist in einem Zweiklasse-Layout bestuhlt. Laut UIA-Mitteilung sollen in der Kabine zum Teil auch Flugbegleiter von Ukraine International zum Einsatz kommen. Der ukrainische Carrier verfügt auch selbst über Langstreckengerät. Man hat derzeit vier Boeing 767-300ER und eine Boeing 777-200ER auf dem AOC registriert. Weiters besteht die Flotte aus 15 Boeing 737-800, vier 737-900ER, sowie sieben Embraer 190 in verschiedenen Ausführungen. EuroAtlantic Airways ist ein portugiesisches Luftfahrtunternehmen, das im Jahr 1993 gegründet wurde. Der Carrier ist auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Gelegentlich unternimmt man auch Ausflüge in das Liniengeschäft auf eigene Rechnung. Derzeit besteht die Flotte aus sechs Boeing 767-300ER, einer B777-200ER und einer B737-800.

weiterlesen »

Wien: Wizz Air sagt Amman und Akaba ab – AUA setzt drei Strecken aus

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air erleidet am Flughafen Wien-Schwechat einen Rückschlag, denn die fulminant angekündigten Ziele Amman und Akaba werden vorerst nicht aufgenommen. Zuletzt wurden diese Destinationen im einstelligen Eurobereich beworben. Die Erstflüge hätten kurz vor Weihnachten 2021 stattfinden sollen. „Vor Corona“ bot Wizz Air als einzige Fluggesellschaft Nonstopflüge zwischen Wien und Eilat (Israel), das sich unmittelbar neben Akaba befindet, an. Möglicherweise aufgrund der restriktiven Corona-Einreiseregeln Israels hat man sich heuer für den jordanischen Airport, der sich in Sichtweite des Flughafens Eilat-Ramon befindet, entschieden. Sowohl aus den Winterflügen in die Bucht von Akaba als auch in die jordanische Hauptstadt Amman wird aber nichts. Wizz Air hat sich äußerst kurzfristig dazu entschlossen die beiden Routen in dieser Winterflugplanperiode 2021/22 nicht zu bedienen. Sämtliche Flüge wurden gestrichen bzw. aus dem Verkauf genommen. Dem aktuellen Informationsstand nach plant Wizz Air das Ziel Amman ab 29. März 2022 an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag ab Wien-Schwechat anzubieten. Für Akaba hingegen gibt es noch keinen neuen Aufnahmetermin. Sofern diese Route im kommenden Winter für den Carrier noch interessant ist, könnte es sein, dass diese erst im Winterflugplan 2022/23 angeboten wird. Ebenfalls nicht auszuschließen ist, dass dann wieder nach Eilat-Ramon geflogen werden könnte. Allerdings vergeht bis dahin noch viel Zeit und die weiteren Entwicklungen in Sachen Corona sind nicht absehbar. Wizz Air setzt Rom länger aus Ebenso kurzfristig aus dem Verkauf genommen wurde die Wizz-Air-Strecke zwischen Wien und Rom. Diese sollte in den nächsten Tagen reaktiviert werden, jedoch entschied man sich kurzfristig dafür diese bis zum 1.

weiterlesen »

Air Dolomiti stockt Linz-Frankfurt auf

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti plant die Nonstop-Verbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main per 7. Jänner 2022 auf bis zu zwei tägliche Umläufe aufzustocken. Die Anbindung an das Kranich-Drehkreuz wird seit der Reaktivierung von Air Dolomiti bedient. Momentan fliegt man täglich mit Embraer 195. Dieser ist nicht in Linz, sondern in Frankfurt am Main stationiert, so dass die Umläufe von dort aus bedient werden. Daran wird sich auch mit der Aufstockung nichts ändern. Air Dolomiti plant ab Linz jeweils um zirka 10 Uhr 35 und 18 Uhr 45 nach Frankfurt am Main zu fliegen. Die Aufstockung steht – wie momentan üblich – unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Nachfrage und der Corona-Pandemie.

weiterlesen »

Salzburg impfte in Douglas DC-3

Am Salzburger Flughafen wurde erneut eine besondere Impfaktion durchgeführt. In einer Douglas DC-3 wurden Erst-, Zweit-, und Drittstiche gegen das Coronavirus verabreicht. Organisiert wurde die Aktion vom DC-3-Club. „Ich persönlich finde jede Aktion die hilft, dieser Pandemie Herr zu werden, enorm wichtig. Die Impfung ist hier das wirkungsvollste Instrument gegen Corona und ich bin froh mir heute in dem historischen Flugzeug des DC-3 Clubs den Boosterstich abholen zu können,“ so Flughafenprokurist Christopher Losmann, der heute seinen dritten Stich erhielt. „Wir Vereine bilden das Rückgrat der Gesellschaft und wir fördern durch unser Vereinsleben den Zusammenhalt der Menschen. Die Pandemie hat auch uns Vereinen viel genommen, allem voran das Grundlegendste des Vereinslebens – die gemeinsame Zeit miteinander! Es ist uns als Clubvorstand wichtig den Weg aus der Pandemie voranzutreiben, daher haben wir uns zu dieser gemeinsamen Aktion mit dem Flughafen entschlossen, um auch unsere Mitglieder die Möglichkeit einer Corona-Schutzimpfung im Ambiente des Vereins, also in unserer Douglas DC-3 Arizona Lady, anbieten zu können,“ so der Präsident des 1st Austrian DC-3 Clubs, David Schilcher.

weiterlesen »

Flying Green: Französische Öko-Airline gegründet

Unter dem Namen „Flying Green“ gründete sich in Frankreich ein Startup, das voraussichtlich im Jahr 2023 abheben will. Man beabsichtigt eine Fluggesellschaft, die besonders umweltschonend agieren soll, an den Start zu bringen. Dieses Ziel soll unter anderem durch den Einsatz von modernem Fluggerät erreicht werden. Unter anderem schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage: „Flying Green ist bestrebt alle bestehenden Technologien zu implementieren, die für die Umwelt am effizientesten sind, und zwar von Beginn des Betriebs an. Sie möchte die leiseste Fluggesellschaft sein und die erste „Netto-Null-CO2-Emission“ sein, indem sie sich jederzeit an neue zertifizierte Technologien anpasst, um ein hohes Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten. Ein Fluggast, der mit Flying Green reist, wird somit seinen CO2-Ausstoß im Durchschnitt um 16 Prozent reduzieren“. Die Flugzeuge sollen mit mindestens fünf Prozent SAF-Treibstoff betankt werden. Weiters will man alle Prozesse und die gesamte Lieferkette möglichst grün gestalten. Eigenen Angaben nach soll Flying Green nicht als virtuelle Konstruktion, sondern mit eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung an den Start gehen. Diese hofft man im Laufe des zweiten Halbjahres 2022 zu erhalten.

weiterlesen »