Jan Gruber

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Jan Gruber

Condor kündigt Langstreckenflüge ab München und Düsseldorf an

Der deutsche Ferienflieger Condor will im Winterflugplan 2022/23 wieder Langstreckenflüge ab Düsseldorf und München anbieten. Vorerst sollen die geplanten Routen ab den beiden deutschen Städten mit Boeing 767 bedient werden. An den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag will Condor von Düsseldorf aus das Ziel Punta Cana ansteuern. An Dienstagen und Sonntagen geht es nach Cancún. Ab München fliegen Reisende donnerstags und samstags nach Punta Cana. Ab Frankfurt am Main, der Homebase von Condor, sollen 21 Langstreckenziele bedient werden. Neu fliegt man unter anderem nach Johannesburg. Auch die Verbindungen nach Mombasa wurden wieder aufgenommen. Außerdem werden die mehrmals wöchentlichen Flüge nach New York, Toronto, Los Angeles und Seattle fortgesetzt. Neben Nordamerika stehen Mexiko, Kuba, Jamaika und die Dominikanische Republik, Grenada und Tobago auf dem Programm sowie Seychellen, Malediven und Mauritius im Indischen Ozean.

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Fluglotsengewerkschaft warnt vor zahlreichen Ausfällen im Sommer 2022

Die Fluglotsengewerkschaft Trade Union Eurocontrol Maastricht warnt davor, dass es im Sommer 2022 besonders in Osteuropa zu vielen Flugausfällen kommen könnte. Ursache dafür soll sein, dass viele Flugsicherungen harte Corona-Sparmaßnahmen gesetzt haben und demnach nicht ausreichend auf die stark gestiegene Nachfrage vorbereitet sein sollen. „Die Verkehrsdichte im europäischen Luftraum wird in den nächsten Monaten nicht nur wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen, sondern sogar deutlich übertreffen“, betonte TUEM-Präsident Stefan Pille. „Die Flugsicherungsanbieter müssen deshalb dringend raus aus dem Corona-Modus und wieder ausreichend Puffer einbauen, um diese Verkehrsmengen zu bewältigen“. Teilweise sollen in Folge der Pandemie bereits erhebliche Spaßmaßnahmen umgesetzt worden sein. Laut Verkehrszahlen von Eurocontrol, das von Maastricht aus den Luftraum über den Benelux-Staaten und Nordwestdeutschland kontrolliert, wird dort bereits der reguläre Verkehr schon im April wieder das Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 erreichen. Hinzu kommen zwei Sondereffekte: So hat der Krieg in der Ukraine mit veränderten Flugrouten und einer deutlichen Zunahme des militärischen Flugverkehrs dazu geführt, dass die Verkehrsdichte in ganz Europa deutlich zugenommen hat. Zum andern müssen 2022 aufgrund einer Systemumstellung im benachbarten französischen Sektor viele Ausweichrouten im Sektor des Maastricht Upper Area Control Center (MUAC) geflogen werden. „Das ist eine massive Verkehrssteigerung im Vergleich zu den Hochzeiten der Corona-Pandemie, die wir bewältigen müssen“, so Pille. Die Gewerkschaft sieht es positiv, dass einzelne nationale Flugsicherungen mittlerweile von ihren Sparkursen abgerückt sind. Besonders in Osteuropa soll das aber noch nicht der Fall sein. Dabei nennen die Arbeitnehmervertreter besonders Polen als abschreckendes Beispiel, denn dort sind die Fronten in

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Polen-Notfallplan: Ryanair bringt Beschwerde in Brüssel ein

Noch wurden die Anzahl der Starts und Landungen an polnischen Flughäfen nicht eingeschränkt, jedoch brachte die Billigfluggesellschaft Ryanair bereits eine Beschwerde bei der EU-Kommission ein. Man ist der Ansicht, dass der Notfallplan der polnischen Regierung den Staatscarrier Lot bevorzugen würde. Hintergrund ist ein Tarifstreit bei der Flugsicherung Pansa. Die Gehälter sollen um bis zu 70 Prozent gesenkt werden. Das führte dazu, dass allein an den Standorten in Warschau von 208 Lotsen stolze 170 ihren Austritt zum 30. April 2022 erklärt haben. Sofern es bis dahin keine Einigung mit der Gewerkschaft bzw. den Fluglotsen gibt, herrscht ab 1. Mai 2022 akuter Personalmangel. Die polnische Zivilluftfahrtbehörde hat eine Anordnung herausgegeben, die es ermöglicht, dass die Anzahl der Starts und Landungen ab Warschau-Chopin und Modlin auf 180 Movements pro Tag beschränkt werden kann. Der größte Anbieter Polens, Lot, rechnet mit erheblichen Auswirkungen für die Passagiere. Allein im Mai 2022 müssten zahlreiche Flüge ersatzlos gestrichen werden. Auf den anderen polnischen Airports wird mit ähnlichen Auswirkungen gerechnet. Die Regierung hat ein Notfallkonzept erstellt, dass eine Grundversorgung mit 32 Destinationen sicherstellen soll. Ryanair stört daran, dass vorgesehen ist, dass der Löwenanteil von der staatlichen Lot bedient werden soll. Man sieht darin eine unzulässige Bevorzugung dieses Anbieters. „Premierminister Mateusz Morawiecki hat willkürlich 32 Ziele aus Warschau bestimmt, die bei Eintritt des erwarteten Kapazitätsengpasses vorrangig bedient werden. Diese diskriminierende Auswahl bedeutet, dass Ryanair im Mai nur zwei Strecken ab Warschau fliegen kann, während Lot 19 bedienen wird“, so die Billigfluggesellschaft in einer Aussendung. Die Beschwerde in Brüssel soll

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Fünf „Hoppalas“ beim Fliegen, für die es einfache Lösungen gibt

Die ab Österreich tätigen Fluggesellschaften rechnen damit, dass besonders im Hochsommer viele Passagiere unterwegs sein werden. Die Nachfrage ist nach über zwei Jahren coronabedingter „Durststrecke“ wieder stark angezogen. Doch was passiert eigentlich bei Austrian Airlines, wenn kein Platz mehr in den Handgepäckfächern ist? Gerade auf der Kurz- und Mittelstrecke ist bei den meisten Fluggesellschaften in den günstigsten Economy-Class-Tarifen kein Aufgabegepäck mehr inkludiert. Viele Passagiere sind nicht bereit dafür extra zu bezahlen und reizen die erlaubte Handgepäckmenge vollständig aus. Bei vollständig ausgelasteten Flügen kann es schon mal eng werden. Doch was macht Austrian Airlines, wenn an Bord festgestellt wird, dass überhaupt kein Platz mehr für die letzten Trolleys und Handtaschen ist? „Sofern das Handgepäck nicht mehr ordnungsgemäß und sicher in der Kabine verstaut werden kann (in den Overhead Bins oder unter dem Vordersitz), wird das überschüssige Handgepäck kostenlos in den Frachtraum verladen. Da das Verstauen von Handgepäck während des Boardings im Allgemeinen zu Verzögerungen führen kann und vor allem das kurzfristige Verladen des Handgepäcks aus der Kabine sehr zeitintensiv ist, birgt das Handling des Handgepäcks die Gefahr, den Abflug   zu verzögern. Dementsprechend sind verschiedene Maßnahmen platziert worden, um die Handgepäcksmengen an Bord zu reduzieren. Dazu zählen u.a. die Kontrolle des Handgepäcks auf Größe, Gewicht und Anzahl sowie die Möglichkeit, auf ausgewählten Flügen regelkonformes Handgepäck kostenlos am Check-in Schalter einchecken zu können“, erklärt eine AUA-Sprecherin. Kleinkinder dürfen nicht in der Exit-Row sitzen Kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen sind für Fluggesellschaften mittlerweile eine sehr gute Einnahmequelle, denn immer mehr Reisende sind bereit Geld für den Wunschplatz

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Russland subventioniert Airlines mit 1,35 Milliarden U.S.-Dollar

Die russische Regierung will den lokalen Fluggesellschaften im Zeitraum von April bis Oktober 2022 mit umgerechnet 1,35 Milliarden U.S.-Dollar unter die Flügel greifen. Subventioniert werden in erster Linie Inlandsflüge. Die Verordnung 961-r, die am 21. April 2022 auf Anweisung von Präsident Wladimir Putin durch Ministerpräsident Michail Mischustin unterfertigt wurde, sieht vor, dass die Airlines für Inlandsflüge erhebliche Zuschüsse erhalten sollen. Diese berechnen sich nach der Anzahl der durchgeführten Flüge. Auch die Passagierzahlen spielen eine Rolle. Die Auszahlung der Subventionen soll monatlich erfolgen. Das Ziel der Zuschüsse ist es, dass den Airlines, die derzeit fast ausschließlich nur im Inland fliegen können, unter die Arme gegriffen wird. Bei einigen Anbietern ist aufgrund der Sanktionen die finanzielle Lage stark angespannt. Gleich mehrere russische Fluggesellschaften gelten als akute Insolvenzkandidaten.

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Emirates verpasst 15 weiteren Airbus A380 die Premium-Economy-Class

Golfcarrier Emirates Airline setzt noch länger als zuletzt angekündigt auf den Maschinentyp Airbus A380. Das Unternehmen kündigte an, dass 15 weitere Superjumbos die neue Kabine erhalten sollen. Emirates ist der weltweit größte Airbus-A380-Operator. Im November des Vorjahres kommunizierte man, dass die Kabinen von insgesamt 52Exemplaren aufgerüstet werden. Unter anderem baut man eine Premium-Economy-Class ein. Ebenso entschied man sich bei 53 Boeing 777 für diesen Schritt. Nun gab der Carrier bekannt, dass 15 weitere Superjumbos die neue Passagierkabine bekommen werden. Den Schritt begründet man damit, dass die Flugzeuge länger als ursprünglich gedacht im Einsatz bleiben werden. Damit sichert sich Emirates auch hinsichtlich der Lieferverzögerungen beim Maschinentyp Boeing 777X ab.

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Stockholm: Eurowings bietet Piloten bis zu 10.000 Euro für die Vertragsunterschrift

An der Eurowings-Europe-Basis Stockholm-Arlanda feiern so genannte Unterschriften-Prämien ihr Comeback. Erste Offiziere und Kapitäne können davon profitieren. Kommandaten mit gültigem TR für Airbus A320 stehen bis zu 10.000 Euro in Aussicht, wenn sie sich für zwei Jahre verpflichten. Unmittelbar nach dem Zusammenbruch der Air Berlin Group waren mehrere Fluggesellschaften, darunter Eurowings, die Luftfahrtgesellschaft Walter, Laudamotion, Wizz Air, Austrian Airlines und Easyjet Europe auf der dringenden Suche nach A320-Piloten. Diese konnten ansehnliche Prämien für ihre Vertragsunterschrift kassieren. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass bei vielen Fluggesellschaften zu viele Piloten vorhanden waren. Einige haben gar an der Lohnschraube gedreht oder sogar Stellen abgebaut. Eurowings Europe dürfte sich die Rekrutierung von Piloten in Stockholm einfacher vorgestellt haben. Nun versucht man besonders Kapitäne mit gültigem Airbus-A320-Typerating mit Hilfe von Prämien anzulocken. Vor Ort sind fünf Maschinen dieses Typs stationiert. Derzeit wird ein erheblicher Teil des Personals von der Basis Wien gestellt. Erste Offiziere können übrigens bis zu 5.000 Euro Antrittsprämie bekommen.

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Call-Option: Noch keine Entscheidung über Flughafen Klagenfurt

Die Aufsichtsratssitzung der Kärntner Beteiligungsverwaltung hat am Dienstagabend noch keine Entscheidung über den möglichen Rückkauf der von Lilihill gehaltenen Mehrheit am Flughafen Klagenfurt gebracht. Das Gremium will am Montag erneut tagen. Die Landesregierung ist sich über das weitere Vorgehen uneins. Die ÖVP, allen voran Landesrat Martin Gruber, drängt darauf, dass die Call-Option gezogen werden soll. Damit würde der Airport über die landeseigene KBV wieder ins mehrheitliche Eigentum des Landes Kärnten gebracht werden. Die SPÖ, die den Landeshauptmann stellt, sieht keinen Grund dafür. Unabhängig davon: Allein ein möglicher Beschluss des Aufsichtsrats der KBV ist nicht ausreichend für das Ziehen der Call-Option. In weiterer Folge müsste der Landtag den entsprechenden Beschluss fassen und eine Mehrheit hierfür ist angesichts der Uneinigkeit zwischen SPÖ und ÖVP derzeit fraglich. Die Aufsichtsratssitzung der KBV hat sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bis kurz vor Mitternacht gezogen. Man will bis zum kommenden Montag noch weitere Unterlagen und Dokumente sichten. Dann soll die Sitzung ab 17 Uhr 00 fortgesetzt werden und über das mögliche Ziehen der Call-Option abgestimmt werden.

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Isle of MTV Malta geht heuer wieder über die Bühne

Am 19. Juli 2022 soll im maltesischen Floriana, das sich nahe der Hauptstadt Valletta befindet, wieder das Isle-of-MTV-Malta über die Bühne gehen. Das Festival musste aufgrund der Corona-Pandemie zwei Jahre lang pausieren. Unmittelbar im Anschluss wird im Zeitraum von 19. bis 24. Juli 2022 die MTV Malta Music Week veranstaltet. Zahlreiche Partys in verschiedenen Lokalen und Clubs im gesamten Staatsgebiet sind geplant. Als Headliner fungiert DJ Marshmello. Die TV-Station MTV wird das Festival am 19. Juli 2022 live in 180 Ländern übertragen. Die Veranstaltung gilt als besonderer Magnet für den maltesischen Tourismus, der in den letzten beiden Jahren wegen der Pandemie äußerst „partyarm“ war. „Während wir durch die Pandemie bedingt, nach zwei Jahren langsam aber sicher zur Normalität zurückkehren, bin ich überzeugt, dass die Rückkehr von Isle of MTV nach Malta eine weitere Gelegenheit sein wird, der Welt die Vielfalt Maltas an Kultur und Unterhaltung zu präsentieren. Die Rückkehr des Festivals nach Malta ist ein Qualitätssiegel für die Tourismusindustrie unseres Landes. Veranstaltungen dieses Kalibers bringen uns unserem obersten Ziel, Malta zu einem Zentrum für hochwertigen Tourismus im Mittelmeerraum zu machen, deutlich näher“, erklärt Tourismusminister Clayton Bartolo. Eintrittskarten benötigt man für das Isle-of-MTV-Malta keine. Der Eintritt ist frei. Am 2. Mai 2022 hebt Malta die Maskenpflicht fast vollständig auf. Lediglich in Flugzeugen sowie Krankenhäusern und Altenheimen müssen Mund- und Nase dann noch bedeckt werden.

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Malta: Kein EU-Land hat pro Kopf mehr Flugzeuge im Register

Nur rund 520.000 Menschen leben auf den bewohnten maltesischen Inseln Malta, Gozo und Comino. Das kleinste Mitglied der europäischen Union bringt es gleichzeitig aber auf 43 Luftfahrtunternehmen mit gültigem AOC und gültiger Betriebsgenehmigung. Die Tendenz ist stark steigend, denn beispielsweise Eurowings befindet sich derzeit im Aufbau eines Malta-Ablegers. Bereits heute entfallen rund 23 Prozent der auf Malta registrierten Flugzeuge auf die Ryanair Group. Vor rund einem Jahrzehnt galt die Inselrepublik noch als „Geheimtipp“ für Businessjets und Yachten. Mittlerweile gründen immer mehr Fluggesellschaften operative Tochtergesellschaften mit Zertifikaten der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde CAD. „9H“ – das Länderkennzeichen der Republik Malta – vor der Registrierung ist schon lange kein Exot mehr, sondern zumindest auf europäischen Flughäfen mittlerweile allgegenwärtig. Am Ende dieses Artikels befindet sich eine Auflistung aller Inhaber maltesischer AOCs (Stand: 26. April 2022). Die Gründe warum sich immer mehr Luftfahrtunternehmen in Malta ansiedeln, sind verschieden. Beispielsweise sind Freebird Europe und Corendon Airlines Europe auf juristischen Umwegen Töchter von türkischen Unternehmen. Deren Malta-Ableger dienen als Zugang zum Markt der Europäischen Union, denn mit türkischen AOCs darf man nicht linienmäßig innerhalb des Unionsgebiets fliegen – mit maltesischem allerdings schon. Malta profitierte auch vom Brexit Titan Airways Malta hat erst kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung von der CAD erteilt bekommen. Die britische Luftfahrgesellschaft gründete die neue Tochtergesellschaft aufgrund des Brexits, denn dieser führte dazu, dass im Vereinigten Königreich zugelassene Fluggesellschaften nur noch sehr eingeschränkt innerhalb der Europäischen Union fliegen dürfen. Easyjet hat genau aus diesem Grund die österreichische Easyjet Europe Airline GmbH ins Leben gerufen. Doch auch

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