Jan Gruber

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Jan Gruber

Paderborn: Tui Deutschland lässt Freebird Europe fliegen

Der Reiseveranstalter Tui Deutschland lässt im Sommer 2022 die Ziele Palma de Mallorca, Kreta, Kos, Rhodos, Gran Canaria, Burgas und Feuerte Ventura von der maltesischen Fluggesellschaft Freebird Europe ab Paderborn ansteuern. Die Vollcharterflüge sollen mit Airbus A320 bedient werden. Die Aufnahme der Ziele soll laut Mitteilung des Airports schrittweise ab dem 3. Juni 2022 erfolgen. Burgas soll allerdings nur während der Hauptreisezeit angeboten werden. Buchbar sind die Flüge ab Paderborn in erster Linie über den Reiseveranstalter Tui. Freebird Europe ist der maltesische Ableger der türkischen Fluggesellschaft Freebird. Derzeit sind auf dem AOC des Carriers zwei Airbus A320 registriert. Die Flotte der Muttergesellschaft besteht momentan aus acht baugleichen Flugzeugen.

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Wien: Die Uhr tickt für Eurowings Europe

Eurowings konnte am Flughafen Wien-Schwechat nie richtig Fuß fassen, wenn man mal vom Österreich-Deutschland-Verkehr absieht. Eine großangelegte Expansion, die auch zur Folge hatte, dass einige Austrian-Airlines-Routen an die Konzernschwester abgegeben wurden, war nicht vorn Erfolg gekrönt. Abseits der Deutschland-Strecken konnte sich die Marke Eurowings in Wien nie richtig etablieren, denn das Billigbrand der Lufthansa Gruppe wurde vom Markt nicht wirklich angenommen. Dazu kam, dass es mit Lauda, Wizz Air und teilweise auch Level preisoffensive Alternativen gab, die sich deutlich negativ auf den Absatz bei Eurowings ausgewirkt haben. Also musste eine neue Strategie her und diese sah vor, dass mit Ausnahme der Deutschland-Strecken alle Eurowings-Routen ab Wien aufgegeben werden. Teilweise wurden diese von Austrian Airlines übernommen. Im Deutschland-Verkehr wurden Nürnberg und Hannover wieder an die AUA zurückgegeben, denn das Experiment diese unter der Marke Eurowings anzubieten brachte nicht den gewünschten Erfolg. Auch Flucht in AUA-Wetlease gescheitert Vor der Pandemie wurde zwischen Eurowings Europe und Austrian Airlines vereinbart, dass insgesamt fünf Airbus A320 im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung für die AUA fliegen werden. Damals war Austrian Airlines aus Expansionskurs und erweiterte mit den fünf Maschinen die Kapazität. Im Gegenzug wurden die Eurowings-Strecken ab Wien – abgesehen von den Deutschland-Routen – eingestellt. Doch Corona mischte die Karten komplett neu. Austrian Airlines musste Kurzarbeit anmelden und zum wiederholten Male in der Firmengeschichte Staatshilfe in Anspruch nehmen. Die angemieteten Eurowings-Maschinen wurden überflüssig, denn auch die eigene Flotte wurde verkleinert. Somit wurde der Wetlease-Vertrag beendet. Die Eurowings-Europe-Basis Wien ist seit längerer Zeit nur noch „virtuell“. Zwar gibt

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Tui macht Geschäftsreise-Sparte weitgehend dicht

Der Reiseveranstalter Tui Deutschland will sich aus dem Segment der Geschäftsreisen weitgehend zurückziehen. Die Belegschaft wurde darüber informiert, dass First Business Travel nicht mehr in der bestehenden Form fortgeführt wird. Das Handelsblatt zitiert aus einer internen Mitarbeiterinformation, dass im Jänner 2022 die Verhandlungen über die weitere Zukunft der rund 300 Beschäftigten starten sollen. Der Bereich Geschäftsreisen soll jedenfalls nicht mehr eigenständig sein und auf ein “Mindestmaß” reduziert werden. Hintergrund ist, dass bereits vor der Corona-Pandemie die Anzahl der Geschäftsreisenden, die Business Travel Agents in Anspruch genommen haben, rückläufig war. Die Krise führte zu einem fast vollständigen Einbruch, von dem man sich bei Tui bislang nicht erholen konnte. Seitens des Betriebsrats sieht man die Angelegenheit ein wenig anders und ist der Meinung, dass es gerade bei der Betreuung von KMUs weiterhin großes Potential geben würde. Betriebsratschef Jakobi hofft darauf, dass möglichst viele betroffene Mitarbeiter in anderen Bereichen des Konzerns, beispielsweise in Reisebüros, unterkommen können.  Ob das gelingen wird oder nicht, werden dann die Verhandlungen zeigen. Bei Tui wird es jedenfalls Betreuung von Firmenkunden nur noch in geringem Umfang geben.

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Studie: Campingurlaube weiterhin hoch im Kurs

Camping-Urlaube konnten laut einer aktuellen Studie des Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr in der Corona-Pandemie stark zulegen. Besonders gefragt waren Wohnmobilstellplätze. Allein in Deutschland ist die Gesamtanzahl um über 50 Prozent gesteigen. Der Umsatz konnte stieg im Jahr 2020 auf rund 14,1 Milliarden Euro. Im direkten Vergleich mit dem Wert aus dem Jahr 2016 bedeutet das auch, dass ein Zuwachs um rund zwölf Prozent erzielt wurde. Die Studie befasst sich in erster Linie mit der Situation in Deutschland und konnte auch feststellen, dass weniger bekannte Gegenden von der starken Camping-Nachfrage profitieren konnten. Interessant ist auch, dass viele Urlauber, die sich für einen Campingurlaub entschieden haben, dies in auch aufgrund des Umstands, dass sie der Ansicht waren, dass die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus geringer sein könnte als beispielsweise in Hotels. Die gesamte Studie ist unter diesem Link zum kostenlosen Download im PDF-Format bereitgestellt.

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November 2021: Ryanair mit 10,2 Millionen Fluggästen

Die Ryanair Group zählte im November 2021 rund 10,2 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 86 Prozent. Damit liegt man deutlich über der Vorjahresleistung, musste jedoch gegenüber Oktober 2021 Federn lassen. Im Vormonat hatte der irische Lowcost-Konzern 11,3 Millionen Fluggäste bei einer Auslastung von 84 Prozent. Die jüngsten Zahlen der Firmengruppe zeigen auch einen langsam steigenden Trend des Ladefaktors. Es bleibt daher abzuwarten, ob dieser angesichts neuerlicher Corona-Verschärfungen in verschiedenen Staaten gehalten werden kann. Die Ryanair-Passagierzahlen auf einen Blick: Monat PASSAGIERE AUSLASTUNG Juli 9.3m 80% August 11.1m 82% September 10.6m 81% Oktober 11.3m 84% November 10.2m 86%

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Gatwick: Easyjet mietet British-Airways-Slots

Easyjet plant im Sommerflugplan 2022 mit 79 Maschinen ab dem Flughafen London-Gatwick zu fliegen. Der Mitbewerber British Airways verdient dabei an manchen Flügen mit. Möglich macht das eine Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen. Leasen kann man zu ziemlich alles: Kopierer, Autos, Flugzeuge und sogar Start- und Landerechte am Flughafen London-Gatwick. Easyjet-Chef Johan Lundgren erklärte im Zuge der Präsentation der jüngsten Finanzzahlen, dass man ab Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 Slots vom Mitbewerber British Airways leasen wird. Die Vereinbarung soll eine “mittelfristige Laufzeit” haben, jedoch ging der Manager nicht auf Fragen bezüglich der tatsächlichen Dauer ein. Die Folge daraus ist aber, dass Easyjet für die Nutzung der BA-Slots an British Airways bezahlen wird. Derzeit geht Lundgren davon aus, dass die von British Airways geleasten Start- und Landerechte mit eigenem Fluggerät genutzt werden können. Für die Expansion wird man sich zusätzlich Wetlease-Gerät einmieten, so dass im Sommer 2022 insgesamt 79 Flugzeuge ab Gatwick für Easyjet fliegen werden. Vor der Corona-Pandemie hatte man 63 Stück im Einsatz.

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Easyjet stockt A320neo-Bestellung auf

Der Billigflieger Easyjet will noch mehr Maschinen des Typs Airbus A320neo haben. Man tätigte sieben weitere Fixbestellungen und sicherte sich Kaufrechte für zwölf Exemplare. Die Auslieferungen sollen zwischen Jänner 2025 und September 2027 erfolgen. Eine große Ankündigung dieser Order gab es nicht. Im jüngsten Geschäftsbericht informiert Easyjet darüber. Der Kauf der zusätzlichen A320neo soll demnach unter den Konditionen, die im Jahr 2013 vereinbart wurden, erfolgen. Unter Berücksichtigung der jüngsten Order hat Airbus nun 106 A320neo und 16 A321neo von Easyjet in den Büchern. Der Billigflieger besitzt weiters sechs Optionen für A320neo sowie 53 Kaufrechte. Bei letzteren besteht auch die Möglichkeit diese in A321neo umzuwandeln, wobei es diesbezüglich noch keine finale Entscheidung gibt.

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Ryanair Group überholt Croatia Airlines in Zagreb

Die Ryanair-Tochter Lauda Europe führt in den nächsten Tagen eine ganze Reihe von Erstflügen ab der Basis Zagreb durch. Damit überholt man den Mitbewerber Croatia Airlines sowohl hinsichtlich der Anzahl der Destinationen als auch in Sachen Kapazität und wöchentlicher Frequenzen. Geflogen wird unter Flugnummern von Ryanair, jedoch sind in Zagreb Maschinen des Typs Airbus A320 von Lauda Europe stationiert. Schrittweise hat man das Angebot ab der kroatischen Hauptstadt hochgefahren. Zunächst wurden zwischen Juni und August 2021 die Ziele Charleroi, Bergamo, London-Stansted, Götheborg, Rom-Ciampino und Sofia aufgenommen. In der zweiten Welle folgten Anfang September 2021 die Destinationen Sandefjord, Karlsruhe/Baden-Baden, Beauvais, Frankfurt-Hahn, Memmingen, Dortmund, Weeze, Podgorica und Malmö. Vor Ort sind drei Maschinen des Typs Airbus A320 stationiert. Allerdings werden nicht alle Ziele mit Fluggerät von Lauda Europe bedient, denn einige Routen werden von anderen Bases aus von Ryanar, Buzz und Malta Air bedient.  In der nunmehr dritten Welle werden zwischen 1. und 17. Dezember 2021 ab Zagreb die Destinationen Malaga, Manchester, Dublin, Thessaloniki, Paphos, Eindhoven, Basel, Luqa (Malta) und Neapel aufgenommen. Derzeit hat Lauda Europe in Zagreb die Airbusjets mit den Registrierungen 9H-LOW, 9H-LMI und 9H-LOP stationiert. Für den Sommerflugplan 2022 beabsichtigt Ryanair eine weitere Expansion in Zagreb, die zur Stationierung zusätzlicher A320 führen soll. Über geplante vierte Expansionswelle hält man sich hinsichtlich der Flugziele aber noch bedeckt.

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Japan: Regierung untersagt Verkauf von Flugtickets

Japan verschärft die Reiseregeln, die aufgrund der Omikron-Virusvariante erlassen wurden, nochmals. Fluggesellschaften ist es mit sofortiger Wirkung untersagt Tickets mit Zielflughafen in Japan zu verkaufen. Der Staat hat die Grenzen für Ausländer wieder weitgehend geschlossen. Staatsbürger und Personen mit Aufenthaltstitel können zwar weiterhin einreisen, müssen sich jedoch einer langwierigen Quarantäne unterziehen. Nun folgt ein defacto-Landeverbot, denn den Airlines ist es verboten Tickets mit Zielort Japan zu verkaufen. Nicht untersagt sind jedoch Flüge von Japan aus in andere Länder. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass viele Routen aufrecht erhalten werden, denn zurück darf nur ferry oder mit Fracht geflogen werden. Die Maßnahme ist vorerst auf ein Monat befristet und soll dann neu evaluiert werden.

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Qatar Airways: Al-Baker will 50 Boeing 777XF bestellen

Qatar-Airways-Chef Akbar Al-Baker will beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer rund 50 Exemplare des Musters Boeing 777XF kaufen. Vor dem Aviation Club UK sagte der Manager auch, dass der Kauf von A350F vom Tisch sein soll. Gleichzeitig erneuert Al-Baker die Kritik an Hersteller Airbus bezüglich der Qualitätsmängel beim Muster A350. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, dass es zu wenig unternehmen würde, um diese zu beheben. Der Qatar-Chef ist gar der Ansicht, dass Airbus Probleme bevorstehen würden, die jene, die der Boeing Dreamliner zu Beginn hatte, in den Schatten stellen würden. Rückblick: Es war Akbar Al-Baker, der damals besonders laute Kritik an Boeing ausübte und deren Qualitätsmanagement in Frage gestellt hat. Ähnlich verhält er sich in der Öffentlichkeit nun gegenüber Airbus.

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