Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Abschiedstour: Transall überfliegt Nürnberg

Im Rahmen der Abschiedstour überflog die deutsche Luftwaffe am Mittwoch den Flughafen Nürnberg mit einer Transall C-160. Die Transall räumt Ende des Jahres für den Airbus A400M und die neue Lockheed C130-J Hercules das Feld. Die Bundeswehr verpasste der 50+40 eine letzte Sonderlackierung. Die Maschine besucht im Rahmen ihrer Abschiedstour diverse Airports im Bundesgebiet. Eine symbolische Verabschiedung des Geschwaders an die Ära des Transportflugzeuges.

weiterlesen »

Air Austral und Corsair rücken zusammen

Die französischen Fluggesellschaften Corsair und Air Austral wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten. Vorbehaltlich der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden wurde eine kommerzielle Kooperation vereinbart. Dabei sollen die beiden Carrier aber unabhängig bleiben. Derzeit liefert man sich auf den Strecken zwischen Paris und Réunion noch einen harten Wettbewerb, jedoch will man in Zukunft zusammenarbeiten und die Flugpläne aufeinander abstimmen. Corsair erklärte dazu, dass die Corona-Pandemie dazu geführt habe, dass die Rentabilität der betroffenen Strecken stark gesunken ist. Die Zusammenarbeit mit Air Austral führe dazu, dass die Wirtschaftlichkeit steigt und gleichzeitig verbessere Dienste für die Reisenden entstehen sollen. Während Corsair die eingesetzten Maschinen in Paris-Orly stationiert hat, stehen jene von Air Austral in St. Denis de la Réunion. Dieser Umstand soll künftig bei der Abstimmung eine besondere Rolle spielen, denn die beiden Carrier werden gegenläufig fliegen. Selbiges gilt auch für die Verbindungen nach Dzaoudzi.

weiterlesen »

Alltours-Chef Verhuven fordert Rückkehr zur Normalität

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours fordert, dass die europäischen Regierungen künftig nicht mehr die Inzidenzen als alleiniges Merkmal für den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Corona-Pandemie heranziehen sollen. Inhaber Willi Verhuven verlangt weiters ein Zurück zur Normalität. „Die Reisebranche und deren Kunden brauchen wieder Planungssicherheit und Stabilität“, so der Alltours-Eigentümer. Weiters verweist der Manager darauf, dass „Inzidenzen als ausschlaggebendes Entscheidungskriterium für die Einstufung eines Landes als Risiko- oder Hochrisikogebiet überholt seien“. Mindestens genauso wichtig seien die zunehmende Impfquote, die Zahl der Genesenen und die getroffenen Hygienemaßnahmen. „Legt man diese Kriterien an, dann sind Urlaubsreisen in Hochrisikogebiete 2021 sicherer als im letzten Jahr“, so Verhuven. Alltours will künftig nur noch vollständig geimpfte Personen in die konzerneigenen Hotels einchecken lassen. Derzeit befindet man sich in einer Übergangsphase, in der auch Geteste mit Nachweis die Häuser nutzen können. Das will man künftig nicht mehr und dann heißt es simpel: Ohne Impfpass mit Covid-Impfungen, kein Check-in bei Alltours. Kein kostenloses Storno bei Reisewarnungen Willi Verhuven hält auch nichts davon, dass weiterhin Reisewarnungen für so genannte „Hochrisikogebiete“ ausgesprochen werden. Zuletzt landete beispielsweise die Türkei auf dieser Liste, was den Alltours-Inhaber aber nicht daran hindert weiterhin Pauschalreisen in derartige Gebiete zu verkaufen. Auch eine kostenlose Stornierung außerhalb der Aktion „Flexibel buchen“ ist bei Alltours nicht mehr möglich. Die Buchungsaktion ist äußerst kulant: So können Neubuchungen von Alltours Klassik für den Sommer 21 (Abreisen bis 31.10.2021) bis sieben Tage vor Abreise kostenlos umgebucht oder storniert werden. Danach gelten die üblichen Stornoregeln (mehr dazu auf www.alltours.de). „Die Reisenden

weiterlesen »

NRW-Sommerferien: Köln/Bonn hatte 1,1 Millionen Passagiere

In den kürzlich abgelaufenen Sommerferien des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen zählte der Flughafen Köln/Bonn rund 1,1 Millionen Passagiere. Prognostiziert waren etwa 850.000, weshalb der Airport die selbst gesteckten Erwartungen um 20 Prozent überbieten konnte. „Der Sommer war in diesem Jahr besonders herausfordernd: Der Verkehr ist zu Ferienbeginn sehr stark angestiegen, gleichzeitig waren und sind die Auswirkungen der Pandemie auf den Luftverkehr überall spürbar“, sagt Flughafen-Geschäftsführer Torsten Schrank. In den Ferien lag die Passagierzahl insgesamt bei gut 50 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. „Dennoch gab es aufgrund der sehr ungleichmäßigen Verteilung der Flüge über den Tag Verkehrsspitzen, in denen das Aufkommen über 2019 lag. Das stellte alle Prozessbeteiligten vor große Herausforderungen“, erklärt der Flughafenchef. In der Folge kam es zu zeitaufwändigeren Abläufen – vom Check-In, über die Sicherheitskontrolle bis zur Flugzeugabfertigung. Vor allem in den ersten Ferienwochen führte dies in Spitzenzeiten zu teils erheblichen Verzögerungen und langen Wartezeiten. „Wir bedauern, dass wir unseren Fluggästen in diesen besonderen Ferien nicht immer die gewohnten Qualitätsstandards bieten konnten“, räumt der Manager ein. Der Flughafen hat bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen und umgesetzt, die bereits zu einer spürbaren Verbesserung der operativen Stabilität und zu deutlich kürzeren Wartezeiten geführt haben. Insbesondere wurde das Personal in der Flugzeugabfertigung signifikant aufgestockt. Außerdem unterstützten im Rahmen des Projektes „Helfende Hände“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedensten Unternehmensteilen, u.a. aus den operativen Bereichen, der Verwaltung und aus dem Management, im Terminal und auf dem Vorfeld. „Für ihren unermüdlichen Einsatz gilt allen Beschäftigten ein großes Dankeschön“, sagt Thorsten Schrank. Beliebtestes Urlaubsland war in diesen

weiterlesen »

Flypop lässt ersten Airbus A330 lackieren

Der erste Airbus A330, der für das Startup Flypop fliegen soll, wird derzeit in Guanzhou lackiert. Das Unternehmen veröffentlichte erste Fotos, die den Langstreckenjet im Paintshop zeigt. Die künftige Livery ist schon deutlich zu erkennen. Zunächst will der Newcomer Flugverbindungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Indien aufnehmen. Auf der Homepage wirbt man damit, dass man die niedrigsten Preise zwischen den beiden Staaten anbieten wird. In UK wird man den Flughafen Stansted nutzen. Vorgesehen ist, dass in Indien die Städte Goa, Kolkata, Ahmedabad und Amritsar bedient werden. Den Erstflug musste man seit dem Jahr 2019 bereits mehrfach verschieben, doch diesmal scheint es sehr konkret zu werden. Man wartet jedoch derzeit noch auf Einreiseerleichterungen im Vereinigten Königreich. Jener Airbus A330-300, der momentan in China lackiert wird, trägt die Seriennummer 1445 und ist acht Jahre alt. Ursprünglich wurde das Langstreckenflugzeug an Cebu Pacific ausgeliefert. Aufgrund der Corona-Pandemie war der von Avolon geleaste Jet über einen längeren Zeitraum in einer Wüste abgestellt. Derzeit trägt dieser A330 noch die Registrierung RP-C3342, soll jedoch künftig im Vereinigten Königreich eingetragen werden.

weiterlesen »

Wien-Tel Aviv: Blue Bird Airways stockt auf

Die Fluggesellschaft Blue Bird Airways stockt das Angebot zwischen Wien und Tel Aviv kurzfristig auf bis zu fünf Umläufe pro Woche auf. Der Carrier ist einer von drei neuen Anbietern im Verkehr zwischen der österreichischen Hauptstadt und der israelischen Metropole am Mittelmeer. Blue Bird Airways sitzt im griechischen Heraklion, hat jedoch die komplette Flotte im maltesischen Luftfahrtregister eingetragen. Derzeit betreibt man drei Boeing 737-300 und zwei Boeing 737-800. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt 24,6 Jahre. Der Carrier ist kein Neuling, sondern wurde bereits im Jahr 2008 gegründet. Das auf eigene Rechnung betriebene Streckennetz ist momentan stark auf den Verkehr zwischen Griechenland und Tel Aviv ausgerichtet. Weiters bietet man ab der israelischen Metropole auch die Ziele Wien, Prag und Budapest an. Vorerst soll die Österreich-Strecke bis zum 18. September 2021 betrieben werden. Je nach Nachfrage ist eine Verlängerung möglich. Derzeit bieten so viele Fluggesellschaften wie noch nie ihre Dienstleistungen zwischen Wien und Tel Aviv an. Neben den „alten Bekannten“ El Al, Austrian Airlines, Wizz Air und Ryanair sind nun auch Arkia, Israir und Blue Bird Airways aktiv. Näheres dazu in diesem Artikel.

weiterlesen »

Austrian Airlines schafft das „Fräulein“ wieder ab

Das „Fräulein“ soll bei Austrian Airlines rasch wieder aus den Buchungsbestätigungen verschwinden, versichert eine Sprecherin gegenüber Aviation Direct. Zuvor hatte sich eine Pensionistin beschwert, dass man sie wie früher als „Kellnerin oder Hausmädchen“ tituliert habe. Doch wie konnte es eigentlich dazu kommen, dass Austrian Airlines diese veraltete Anrede überhaupt verwendet hatte. Dazu eine Medienreferentin: „Unser Provider für Online-Buchungen übersetzt die Bezeichnung „MS“ derzeit noch mit Fräulein. Fräulein wird also dann angezeigt, wenn in einer Buchung die Anrede „MS“ enthalten ist und diese Buchung über die Desktopversion von austrian.com aufgerufen wird. Es wurde jedoch bereits in die Wege geleitet, dass hier die Bezeichnung „Frau“ verwendet wird. Mit dem nächsten System-Update sollte die neue Übersetzung aktiv sein“. Seit einigen Wochen verwendet Austrian Airlines in der offiziellen Kommunikation – intern und extern – die so genannte Gendersprache. An Bord werden die Passagiere nicht mehr „Damen und Herren“, sondern geschlechtsneutral „Fluggäste“ genannt. Zu diesen Bestreibungen passte das „Fräulein“ so ganz und gar nicht, was Austrian Airlines auch gar nicht bestreitet.

weiterlesen »

Sommerferien: Paderborn hatte 35.000 Passagiere

Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sind die Sommerferien schon vergangen. Der Flughafen Paderborn zählte in den sechs Wochen rund 35.000 Fluggäste. Eigenen Angaben nach wurden rund 300 Rotationen durchgeführt und es soll bei der Abfertigung zu keinen längeren Wartezeiten gekommen sein. Besonders stark nachgefragt waren heuer die Ziele Palma de Mallorca, Antalya und Kreta. Gegenüber dem Aufkommen, das man in den Sommerferien des Vorjahres hatte, konnte man deutlich zulegen. Im Vergleichszeitraum im Jahr 2020 zählte Paderborn etwa 13.000 Passagiere. „Wir sind mit dem Ergebnis der Sommerferien sehr zufrieden, zumal wir seit Juni insgesamt eine steigende Tendenz verzeichnen“, zieht Geschäftsführer Roland Hüser zufrieden Bilanz. Kein Wort verliert die Medienmitteilung des Airports über die abgesagten Ferienflüge des Ticketverkäufers Green Airlines. Dieser kündigte Rhodos, Palma de Mallorca und Heraklion mit Fluggerät von German Airways an. Die deutsche Fluggesellschaft führte diese Flüge jedoch nicht durch und die bulgarische Alk Air zog ihre fast 30 Jahre alte Boeing 737-300 nach nur wenigen Legs wieder ab. Die rumänische Just Us Air, die als „zusätzlicher Airline-Partner“ vorgestellt wurde, dementierte dies und verwies darauf, dass man mit dem Ticketverkäufer Green Airlines nie einen Vertrag abgeschlossen habe. Dieser sagte dann die Ferienflüge ab Paderborn und Rostock ab. Gestrandete Passagiere wurden nicht auf andere Verbindungen umgebucht und bei zustehenden Ausgleichsleistungen nach EU-VO 261/2004 spannt man eine Anwaltskanzlei vor, die die Ansprüche abwimmeln soll. Für den Flughafen Paderborn dürften die Ferienflüge von Green Airlines daher eher ein Flop gewesen sein. Die Auslastung auf der Sylt-Strecke ist ebenfalls gering und wurde von Hüser

weiterlesen »

Kroatien: Fly Air41 Airways hat AOC erteilt bekommen

Das kroatische Airline-Startup Fly Air41 Airways hat am Mittwoch das AOC von der Zivilluftfahrtbehörde überreicht bekommen. Die Sundair-Schwestergesellschaft wird am 20. August 2021 erstmals kommerziell fliegen. Am Dienstag wurde um die Mittagszeit ein so genannter Demonstrationsflug, bei dem sich Vertreter der kroatischen Luftfahrtbehörde an Bord befanden, durchgeführt. Dabei kam der Airbus A319 mit der Registrierung 9A-BER zum Einsatz. Offensichtlich waren die Beamten zufrieden und so wurden am Mittwochnachmittag die für den kommerziellen Flugbetrieb erforderlichen Zertifikate erteilt. Fly Air41 Airways geht zunächst mit einem Airbus A319 an den Start. Laut Inhaber Marcos Rossello sollen im September 2021 zwei A320 dazu kommen. Kommende Woche wird die erste Maschine dieses Typs für die entsprechenden Vorbereitungen in die kroatische Hauptstadt Zagreb überstellt.Die Neugründung wird am 20. August 2021 im Auftrag der Schwestergesellschaft Sundair erstmals auf der Strecke Leipzig-Korfu fliegen. Eigene Linienflüge sind – zumindest in diesem Jahr – noch nicht geplant. Zunächst wird man sich auf ACMI-Dienstleistungen für Sundair konzentrieren, jedoch auch Charterflüge für Tour Operator durchführen.

weiterlesen »

Miles and More verlängert den Status erneut

Teilnehmer des Vielfliegerprogramms der Lufthansa Group, Miles and More, bekommen heuer eine erneute Verlängerung ihres Status. Bereits im Vorjahr verzichtete man auf eventuelle Umstufungen. Möglicherweise betroffene Vielflieger wurden von Miles and More angeschrieben und darüber informiert, dass der Status erhalten bleibt, wenn man in den Jahren 2020 oder 2021 nicht ausreichend Segmente oder Meilen sammeln konnte. Ohne die Kulanzregelung würden womöglich viele Stammkunden abgestuft werden. Laut Miles and More müssen die Teilnehmer nichts extra unternehmen. Das Level bleibt bis Feber 2023 erhalten. Gleichzeitig führt das Kundenbindungsprogramm derzeit diverse Aktionen durch. Diese sollen das Sammeln von Statusmeilen für Hochstufungen erleichtern. Dennoch kann das momentan schwierig werden, denn viele Langstreckenziele sind aufgrund harter Einreise- und Quarantänebestimmungen nur schwer zugänglich.

weiterlesen »