Jan Gruber

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Jan Gruber

Zürich: Helvetic absolvierte Rücklandung wegen Blitzschlag

Die Passagiere von Swiss-Flug LX1512 hatten am Sonntag auf dem Weg von Zürich nach Graz eine etwas umständliche Reise. Der von Helvetic Airways betriebene Embraer E190-E2 wurde rund 20 Minuten nach dem Start vom Blitz getroffen und kehre aus Sicherheitsgründen zum größten Airport der Schweiz zurück. Eingesetzt war die HB-AZB, die auf dem Rückweg nach Zürich-Kloten noch einige Runden in der Nähe des Bodensees drehte. An Bord befanden sich offiziellen Angaben nach 93 Passagiere. Diese und die Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug sicher verlassen. Helvetic Airways zog die Maschine zum Zwecke einer technischen Überprüfung vorläufig aus dem Verkehr. Die Reisenden wurden laut Swiss mit einem Ersatzflugzeug nach Graz geflogen. Gegenüber „20 Minuten“ bestätigte Helvetic Airways, dass die HB-AZB bedingt durch den Blitzschlag im Bereich der linken Tragfläche beschädigt wurde. Swiss erklärte, dass das Ersatzflugzeug gegen 20 Uhr 15 den Flughafen Zürich-Kloten verlassen konnte. In Graz ist es –aufgrund dem Blitzschlag – zur Verspätung der Verbindung in die Schweiz gekommen.

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Air Montenegro mit Auslastung zufrieden

Der neue Staatscarrier Air Montenegro hat eigenen Angaben nach in den ersten zwei Betriebsmonaten rund 40.000 Passagiere bei einer Auslastung von 70 Prozent befördert. Neben Linienflügen führte man auch insgesamt 20 Charter durch. „Insgesamt lag unser Auslastungsfaktor bei den Inbound-Flügen nach Montenegro bei 90 Prozent, was sowohl für unsere Airline als auch für Montenegro als Destination sehr beeindruckend ist. Der russische Markt bleibt für Nonstop-Flüge geschlossen, daher konnten wir den Betrieb dort nicht aufnehmen. Wir beobachten jedoch weiterhin die Entwicklung am Markt und reagieren situationsabhängig“, so Firmenchef Predrag Todorović.

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Air Serbia hat Kredite an Etihad zurückbezahlt

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat den noch offenen Kredit in der Höhe von 63 Millionen U.S.-Dollar an Etihad Airways Partners BV zurückbezahlt. Im Vorjahr führte der Carrier ein Darlehen von 52,9 Millionen U.S.-Dollar zurück. Damit sind nun alle Darlehen, die vor rund sechs Jahren gewährt wurden, bezahlt. Etihad Airways will bei Air Serbia schon länger aussteigen. Die Beteiligung ist ein Relikt der Hunter-Strategie, die unter dem ehemaligen Firmenchef James Hogan verfolgt wurde. Die meisten Gruppen-Mitglieder existieren mittlerweile nicht mehr. Unter anderem über Etihad Airways Partners BV gab man Anleihen heraus. Insgesamt konnten damals rund 700 Millionen U.S.-Dollar eingesammelt werden. Mit Ausnahme von Air Serbia und Etihad Airways selbst sind die Darlehen aber notleidend. Air Seychelles, Alitalia, Air Berlin und Jet Airways haben ihre Kredite nicht zurückbezahlt. Kürzlich bot Etihad auch die Forderungen, die man gegenüber der italienischen und der ehemaligen deutschen Fluggesellschaft hat zum Kauf an.

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Norwegen: Ungeimpfte Deutsche müssen in Quarantäne

Ab sofort lässt Norwegen aus Deutschland kommende Personen nur noch dann ohne Quarantäne einreisen, wenn entweder eine Genesung, die nicht älter als sechs Monate sein darf oder aber die vollständige Impfung nachgewiesen werden kann. Treffen beide Kriterien nicht zu, so ist eine 14-tägige Quarantäne anzutreten. Weiters müssen Personen, die weder geimpft noch genesen sind, bei der Einreise einen negativen Coronatest vorlegen. Dieser darf maximal 24 Stunden alt sein. anerkannt werden sowohl Antigen- als auch PCR-Ergebnisse. Das Dokument darf auch in deutscher Sprache sein. Norwegen verlangt von Genesenen die Vorlage eines Gesundheitszertifikats und Geimpfte müssen ihr digitales EU-Impfzertifikat (wahlweise auf Papier oder auf dem Smartphone) vorlegen. Erst kürzlich verschärfte Norwegen die Einreiseregeln für Kreuzfahrer. Zunächst waren Flugreisende nicht betroffen, jedoch zog man auch auf diesem Verkehrsweg nun nach.

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Porter-Airlines-Mitarbeiter: Impfen oder alle 72 Stunden testen lassen

Die kanadische Porter Airlines wird künftig von jenen Beschäftigten, die nicht geimpft sind, vor jedem Dienstantritt die Vorlage eines negativen Coronatests verlangen. Dieser darf maximal 72 Stunden alt sein. Geimpfte Mitarbeiter sind davon ausgenommen und müssen lediglich einmalig vorweisen, dass sie vollständig gegen Covid-19 geimpft wurden. Alle anderen müssen vor jedem Arbeitstag eine negative Bestätigung vorlegen. Theoretisch müssen diese dann alle drei Tage eine Teststelle aufsuchen. Porter Airlines beabsichtigt ab 8. September 2021 den Flugbetrieb hochzufahren. Ab diesem Termin sollen die neuen Auflagen für die Beschäftigten in Kraft treten. „Wir haben die Verantwortung, einen sicheren Arbeitsplatz zu gewährleisten. Da Impfstoffe für jeden in Kanada und den USA leicht verfügbar sind und ihre Wirksamkeit nachgewiesen ist, ist eine Impfung oder regelmäßige Tests eine entscheidende Maßnahme zum Schutz der Gesundheit unserer Teammitglieder“, so Firmenchef Michael Deluce.

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Zu wenige Schalter offen: Ryanair-Passagiere verpassten Flüge in Wien

Am Samstagvormittag ist es auf dem Flughafen Wien-Schwechat zu unschönen Szenen gekommen. Zahlreiche Ryanair-Passagiere, die Koffer am Check-in-Schalter aufgeben wollten, haben ihre Flüge verpasst. Die Warteschlange war enorm lang. „Das waren gefühlt ein paar Kilometer und nach zwei Stunden waren wir noch immer nicht dran“, erklären Betroffene gegenüber Aviation Direct. Auch soll die Stimmung irgendwann gekippt sein, so dass es zu lautstarken Diskussionen mit dem Bodenpersonal der Flughafen Wien AG gekommen ist. Dem Vernehmen nach soll auch das eine oder andere Schimpfwort gefallen sein. Ryanair hat auf Österreichs größten Airport die Bodentochter der Flughafen Wien AG mit Dienstleistungen wie Check-in, Boarding und Rampe beauftragt. Diese ist aber nur Dienstleister für den Billigflieger, der sehr exakt vorgibt wie der Hase zu laufen hat. Zum Beispiel gibt der Lowcoster auf den Boardingprozess vor und lässt Passagiere trotz Corona in Gangways, Stiegenhäusern und Bussen „parken“, so dass diese nach der Freigabe sofort ins Flugzeug einsteigen können. So kam es vergangene Woche auch dazu, dass Reisende während einem starken Gewitter mehr als eine Stunde in der Gangway bzw. im Stiegenhaus auf den Vorfeldbus warten mussten. Operativ wurde die Verbindung von Lauda Europe durchgeführt. Zu wenig Schalter gebucht Ryanair hat in Wien die Anzahl der Flüge stetig aufgestockt, aber offenbar hat man zu wenig Bodenpersonal bei der Flughafen Wien AG gebucht. Am Samstag standen zwischen kurz vor sechs Uhr und kurz nach acht Uhr rund 15 Verbindungen auf dem Flugplan. Viele waren stark ausgelastet und – eigentlich im Sinne von Ryanair – wollten viele Reisende

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LX-LGU: Luxairs Street-Art-B737-800

Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Luxair trägt seit einiger Zeit eine spektakuläre Sonderlackierung. Diese wurde von Street-Art-Künstler Christian Pearson, der auch unter dem Pseudonym Sumo bekannt ist, gestaltet. Die Livery der LX-LGU sieht Eisenbahn-Waggons, an denen sich Sprayer ausgetobt haben, doch sehr ähnlich. Im Fall dieser Boeing 737-800 waren es aber keine illegalen „Arbeiten“, sondern der Künstler wurde von Luxair mit der Gestaltung beauftragt. Von der Entfernung aus könnte man meinen, dass Sumo die Spraydosen ausgepackt hätte, jedoch entstanden seine Entwürfe mit Bleistift und Papier bzw. am Computer. Luxair hat dann zertifizierte Klebefolien drucken lassen und diese am Rumpf anbringen lassen. Insgesamt wurden sage und schreibe 136 Folien aufgeklebt. Davon befinden sich 71 Stück auf der rechten Seite und 65 Stück links.

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Bozen: Skyalps baut großes Schifahrer-Streckennetz auf

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, beabsichtigt ab 15. Dezember 2021 unter anderem auch die Ziele Amsterdam, Brüssel, Kopenhagen und London anzufliegen. Laut Geschäftsführer Josef Gostner soll der Ticketverkauf in Kürze aufgenommen werden. Die Durchführung der Flüge wird mit DHC Dash 8-400, die von der maltesischen Luxwing gechartert sind, erfolgen. Der Manager erklärte gegenüber der Tageszeitung Alto Adige, dass die neuen Strecken in erster Linie Schifahrer, die ihren Winterurlaub in Südtirol verbringen wollen, ansprechen sollen. Das Konsortium, das vor einiger Zeit den Flughafen Bozen übernommen hat und auch hinter Skyalps steht, ist in Südtirol stark in der Hotellerie aktiv. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man das Streckennetz überwiegend auf den Incoming-Verkehr ausrichtet. Co-Geschäftsführer Alex Spinato kündigte im Gespräch mit Vola Bologna an, dass man derzeit daran arbeitet im Sommerflugplan 2022 mit drei Dash 8-400 in der Luft zu sein. „Ab Dezember starten wir dann unsere Skirouten. Ich kann schon sagen, dass wir zum Beispiel nach London, Kopenhagen, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Rotterdam fliegen werden“, so der Skyalps-Manager.

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Wien: AUA flog erste Paralympioniken nach Japan

Das österreichische Paralympics-Team reist mit Austrian Airlines zum Sportevent, das im Zeitraum von 24. August bis 5. September 2021 in Tokio stattfinden wird. Am Freitag reisten die ersten Spitzensportler zu den Paralympics an. Francesco Sciortino, Chief Operating Officer, der Lufthansa-Tochter verabschiedete die österreichische Delegation persönlich auf dem Vorfeld in Wien. „Unsere Crew wird mit Serviceexzellenz die Athleten und den paralympischen Spirit nach Tokio fliegen. Als stolzer Partner des Österreichischen Paralympischen Committees wünschen wir allen Athleten viel Erfolg für die Spiele“, so der Manager. Insgesamt bringt Austrian in den kommenden Tagen 24 österreichische Teilnehmer zu den Paralympics nach Japan. Die Athleten vertreten Österreich bei den Spielen in den Sportarten Rad, Leichtathletik, Kanu, Reiten, Schwimmen, Tischtennis, Triathlon und Rollstuhltennis. Austrian Airlines fliegt derzeit planmäßig zweimal mal pro Woche von Wien nach Tokio. Zum Einsatz kommt dabei das größte Flugzeug der Flotte, eine Boeing 777 mit über 300 Sitzplätzen. „Austrian Airlines steht für Qualität und rot-weiß-rote Höhenflüge. Unsere Athleten haben sich für die Paralympics in Tokio hohe Ziele gesteckt, zudem verbindet Sport und Reisen die Emotion – deshalb passt diese Partnerschaft in vielfacher Hinsicht einfach perfekt“, sagt ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat.

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Österreicher und Deutsche brauchen 3G-Nachweis in Spanien

Die spanische Regierung lässt ab 23. August 2021 Personen aus Österreich und Deutschland nur noch mit dem 3G-Nachweis einreisen. Die Bundesrepublik wurde komplett auf die Risikoliste gesetzt und in der Alpenrepublik ist nur das Burgenland ausgenommen. Für Urlauber hat das zur Folge, dass nun Impf-, Genesungs-, oder Testnachweis bei der Einreise vorgelegt werden muss. Auch die Registrierungspflicht („QR-Code“) bleibt weiterhin aufrecht. Die Maßnahme ist offiziellen Angaben nach vorerst bis zum 29. August 2021 befristet und trifft alle Personen über 12 Jahren. Es kann allerdings davon ausgegangen werden, dass es zu einer Verlängerung kommen wird.

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