Jan Gruber

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Jan Gruber

In eigener Sache: Die kostenlose Aviation Direct App ist da!

Pünktlich zu Ostern bringt Aviation Direct native Apps für iPhones, Android- und Amazon-Kindle-Fire-Geräte an den Start. Diese sind kostenlos in den gängigen Stores erhältlich und ermöglichen komfortables Lesen auf Smartphones und Tablet-PCs. Rund 80 Prozent der Aviation-Direct-Leser greifen von Mobilgeräten aus auf das Nachrichtenangebot zu. Daher ist es naheliegend, dass zusätzlich zur mobilen Version der Homepage und den Kooperationen mit Nachrichten-Apps wie Upday, Squid App, Newsadoo, Opera News und vielen anderen auch eine eigene native App an den Start gebracht wird. Im ersten Ausbauschritt wurde der Fokus auf komfortables Lesen und Teilen gelegt, so dass die Aviation-Direct-App schlicht und übersichtlich erscheint. Für Reisende und Dienstnehmer in der Luftfahrt- und Touristikbranche werden im Laufe des Jahres zusätzliche Features in die App integriert, so dass diese nebst der Berichterstattung auch nützliche Gimmicks für den Alltag – sowohl für Beschäftigte als auch für Reisende – haben wird. Bereits in der 1.0-Version beinhaltet die mobile App auch die beliebten Push-Benachrichtigungen. In den Einstellungen der App können diese weitgehend individuell eingestellt werden. Diese können auch unabhängig von der App über Browser (Desktop und Mobilgeräte) wie Chrome, Opera, Firefox, Edge und Safari genutzt werden. Über die App kann auch das sich mittlerweile hoher Download-Zahlen erfreuende PDF-Epaper “Aviation.Direct To Go” kostenfrei bezogen werden. Dieses ermöglicht es die neuesten Artikel im PDF-Format herunterzuladen, so dass das Lesen dann auch ganz unabhängig von Internetverbindungen, beispielsweise in Flugzeugen, möglich ist. Die Aviation Direct App kann in den gängigen Stores kostenlos bezogen werden: iOS (iPhone, iPad): Android-Geräte: Amazon Kindle Fire: Das

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Mallorca-Effekt: BER verzeichnet leichtes Wachstum

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte im März 2021 einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen. Im direkten Vergleich mit Feber 2021 hatte man rund 73.000 Passagiere mir. Gezählt wurden 220.250 Reisende. Ausschlaggebend dürfte die erhöhte Nachfrage in Richtung Palma de Mallorca gewesen sein. Dennoch verharren die Passagierzahlen ein Jahr nach Beginn der weltweiten Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie an allen deutschen Flughäfen weiterhin auf sehr niedrigem Niveau: Das Passagieraufkommen am BER betrug im Vergleich zum März 2020 nur rund ein Fünftel. Im März des Vorkrisenjahres 2019 wurden an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel noch knapp drei Millionen Passagiere abgefertigt. Im vergangenen März wurden am BER rund 4.000 Flugbewegungen gezählt. Im Vergleich dazu starteten und landeten im März 2020 noch rund 13.000 Maschinen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Im März 2019 waren es mehr als 23.000. In den Frachtanlagen des BER wurden im vergangenen Monat etwa 1.900 Tonnen umgeschlagen. Das sind rund 400 Tonnen mehr als im Februar dieses Jahres. Bei der Luftfracht ist der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2020 deutlich geringer und beträgt nur 18,2 Prozent. Im März 2020 waren es 2.300 Tonnen Luftfracht, im März 2019 rund 2.800 Tonnen Luftfracht. „Das gesteigerte Interesse an Flügen nach Mallorca unmittelbar nach Aufhebung der Quarantäneregelung spricht für eine hohe aufgestaute Reisebereitschaft. Die Menschen wollen in den Urlaub fliegen. Sie nehmen dafür auch coronabedingte Auflagen wie eine Testpflicht vor dem Abflug in Kauf. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich der Flugverkehr mit einer schlüssigen Test- und Hygienestrategie allmählich wieder erholen kann”, so BER-Chef

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Luqa: Malta-Air-B737 kracht in Tanklaster

Auf dem Flughafen Luqa krachte eine von Malta Air betriebene Boeing 737-800 in einen Tanklaster. Der Mittelstreckenjet wurde auf dem Areal des Airports geschleppt, wobei sich laut Augenzeugen die Schleppstange gelöst hatte. Der Vorfall ereignete sich am Freitagvormittag. Die in den Farben von Ryanair lackierte Boeing 737-800 machte sich “selbstständig” und touchierte ein geparktes Tankfahrzeug von Skytanking. Fotos, die von Aeronews veröffentlicht wurden, zeigen, dass bloßer Sachschaden entstanden ist. In den letzten Monaten traten auf dem Flughafen Danzig gehäuft Kollisionen zwischen Vorfeldfahrzeugen und geparkten Maschinen von Wizz Air auf. Zunächst steckte ein Servicefahrzeug unter einem Airbus A320 und ein paar Wochen später krachte ein Truck frontal in den Bug. Erst vor wenigen Tagen crashte ein Privatflugzeug eine Saab 340.

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Deutschland: Scheuer fordert Verlängerung der Testpflicht

Die generelle Testpflicht für alle Personen, die auf dem Luftweg nach Deutschland einreisen, ist erst wenige Tage in Kraft. Nun fordert Mautminister Andreas Scheuer (CSU), dass diese noch lange beibehalten werden soll. Dies erklärte das Regierungsmitglied unter anderem gegenüber der DPA. Der deutsche Verkehrsminister ist der Ansicht, dass die vorerst bis zum 12. Mai 2021 befristete Regelung verlängert werden muss. Scheuer hält die generelle Testpflicht für eine “wichtige Brücke”, um die Zeit bis zur Durchimpfung der Weltbevölkerung überbrücken zu können. Weiters meint er, dass sich das Verfahren in den nächsten Wochen einpendeln werde und dann von den Passagieren als selbstverständlich betrachtet wird. Die Einführung der Testpflicht für sämtliche Personen, die auf dem Luftweg nach Deutschland einreisen, ist ein typischer Fall von Anlassgesetzgebung. Nach der Aufhebung der Reisewarnung für die Balearen hätten Rückkehrer weder Test noch Quarantäne benötigt. Daraufhin schossen die Buchungszahlen rund um Ostern in die Höhe. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) forderte zeitweise gar ein Verbot von Urlaubsreisen ins Ausland, jedoch wurde daraus dann, dass alle Personen, die mit dem Flugzeug in die Bundesrepublik fliegen, bereits vor dem Abflug einen negativen Covid-Befund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen müssen.

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Willie Walsh steht nun an der IATA-Spitze

Beim Weltluftfahrtverband IATA ist es zum bereits vor einiger Zeit angekündigten Führungswechsel gekommen. An der Spitze steht nun der ehemalige IAG-Chef Willie Walsh. Dieser legte seine Funktion im Vorjahr zurück, hielt jedoch die “Pension” nicht lange aus und hat sich zum neuen Präsidenten der IATA wählen lassen. Walsh ist Nachfolger von Alexandre de Juniac, der vor seiner Führungsposition beim Weltluftfahrtverband der Air France-KLM-Gruppe vorstand. “Das IATA-Team konzentriert sich voll darauf, die Reisefreiheit wieder herzustellen, die Fluggesellschaften Milliarden Menschen in der ganzen Welt ermöglichen”, so der neue IATA-Generaldirektor. Weiters sagte Walsh: “Fluggesellschaften setzten alles daran, einen sicheren, effizienten und nachhaltigen Service zu bieten”.

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UFO wirft Lufthansa „Ausnutzen der Krise“ vor

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO sieht die Haltung der EU-Kommission und des Bundeskartellamts hinsichtlich der von Lufthansa aufgekündigten Zubringerflüge für Condor positiv. Die Arbeitnehmervertreter verweisen darauf, dass man bereits wiederholt das Verhalten des Kranichs kritisiert habe. Nun wirft UFO auch vor: “Der Lufthansa-Konzern versucht die Krise auf tariflicher und politischer Ebene zu nutzen”. “Die Aussage ‘Es war uns nicht bewusst, dass es so schlecht um Condor steht’ irritiert uns hochgradig. Nähmen wir diese Aussage ernst, so würden wir den Aktionären empfehlen, sich aufgrund der offensichtlich grundlegend mangelnden Expertise, um die Auswahl des Managements noch einmal Gedanken zu machen”, so der Leiter Tarifpolitik bei UFO, Rainer Bauer zu einer Äußerung eines Sprechers des Kranich-Konzerns. “Vielmehr scheint es aber so, dass die Lufthansa, die an vielen Stellen bereits bewiesen hat, diese Krise für den Ausbau der eigenen Marktmacht und zur Aushöhlung von Arbeits- und Vergütungsbedingungen zu nutzen, nun zurückrudern muss, weil sie den Bogen überspannt hat. Schon seit einigen Jahren plant Lufthansa wieder das Segment der touristischen Langstrecke stärker in den Fokus zu rücken. Dafür musste die Condor verdrängt werden, deren touristischen Ziele man gerne mit der eigenen Marke Eurowings Discover besetzen will”, so Bauer weiter.   “Dies ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie der Lufthansa-Konzern diese Krise versucht zu nutzen. Jahrelang hatte man sich durch Neugründung und Zukäufe von AOCs darauf vorbereitet, Unternehmen intern konkurrieren zu lassen, um die gewerkschaftliche Vertretung zu Zugeständnissen zu nötigen, die eine Abwärtsspirale von Arbeitsbedingungen und Vergütungen zum Ziel hatten. Die Corona-Krise half dem Konzern ohne Möglichkeit eines

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Indien: Spicejet versilbert 50 Flugzeuge

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet macht rund 50 Maschinen im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Geschäften zu Geld. Mit Avenue Capital wurde ein entsprechender Vertrag unterschrieben, jedoch wurde nicht näher kommuniziert um welche Flugzeuge es sich eigentlich handelt. Naheliegend ist, dass es sich um Maschinen des Typs Boeing 737-Max handeln könnte. Spicejet hat insgesamt 155 Flugzeuge dieser Baureihe bestellt. Ausgeliefert wurden bislang 13 Exemplare. Indien hat bis dato noch keine Wiederzulassung erteilt, jedoch erwartet diese Spicejet innerhalb der nächsten Wochen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Billigflieger einer von De Havilland Aircraft of Canada eingebrachten Klage unterlegen ist. Der Flugzeugbauer zog vor Gericht, weil Spicejet Anzahlungen für bestellte DHC Dash 8-400 nicht geleistet hat. Die Airline kündigte an gegen das Urteil ein Rechtsmittel einlegen zu wollen.

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Britische Airlines steigen zunehmend ins Test-Geschäft ein

Einige ab dem Vereinigten Königreich tätigen Fluggesellschaften rechnen damit, dass im Sommer 2021 – ungeachtet des Impffortschritts – bei der Einreise in viele Länder oder aber bei der Rückkunft die Vorlage negativer PCR-Befunde notwendig sein könnte. Dies macht man sich auch gleich nützlich und vermittelt kostenpflichtige Testungen. Diese können bei manchen Anbietern – ähnlich wie ein Gepäckstück – gleich bei der Buchung oder nachträglich über das Login-Menü dazugekauft werden. Es gibt bei der einen oder anderen Airline sogar unterschiedliche Preise, wobei die Kosten sich in der Regel an der Testgeschwindigkeit orientieren. Beispielsweise vermittelt Jet2 zum Preis von mindestens 75 Pfund Termine in diversen Laboren. Tendenziell gilt: Je höher die Kosten, desto schneller wird das Ergebnis per Mail oder SMS an den Reisenden übermittelt. Der Mitbewerber Tui UK bietet derzeit zwei unterschiedliche Pakete an: Zum Preis von 70 Pfund erhält man das Ergebnis innerhalb von 48 Stunden und für 84 Pfund innerhalb von 24 Stunden. Das teurere Paket ist eine Box, die eine Selbsttestung beinhaltet. Die Probe muss dann in ein Partnerlabor eingeschickt oder dort abgegeben werden. Die Billigfluggesellschaft Easyjet ist mittlerweile auch in das “Testgeschäft” eingestiegen und vermittelt sowohl Antigen- als auch PCR-Untersuchungen. Diese können mittels des Gutscheincodes easyJet2021 bei Randox Health gekauft werden. Weitere ab UK tätige Airlines bieten ebenfalls die Vermittlung von Testungen an bzw. befinden sich mit dem Angebot gerade in den Startlöchern. Sollten diese auch im Sommer 2021 notwendig sein, wobei davon auszugehen ist, könnten die Fluggesellschaften an der Vermittlung beträchtliche Summen verdienen.

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Zubringer: Lufthansa will nun mit Condor verhandeln

Im Streit um die seitens Lufthansa angekündigten Zubringerflüge für Condor will der Kranich nun doch auf die ehemalige Tochtergesellschaft zugehen. Eine Sprecherin bestätigte, dass es seitens Lufthansa in dieser Causa eine entsprechende Kontaktaufnahme gegeben hat. Zuvor signalisierte das Bundeskartellamt, dass Marktmachtmissbrauch seitens des Kranich-Konzerns vorliegen könnte. Auch schaltete sich zwischenzeitlich die EU-Kommission ein und warf der deutschen Bundesregierung vor, dass Lufthansa die Auflagen, die zur Bewilligung der Staatshilfe geführt haben, missachtet haben soll. Beide Umstände dürften nun zum Umdenken geführt haben, denn die größte Airline Deutschlands sucht nun auf dem Verhandlungsweg eine Lösung mit Condor. Warum zuvor die Eskalation in Form einer Klage vor dem Gericht der Europäischen Union und die Wettbewerbsbeschwerde beim Bundeskartellamt notwendig war, ist völlig unklar. Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche soll die EU-Kommission nun das Geschäftsgebaren der Lufthansa “mit Argusaugen” beobachten. Hintergrund ist die rund neun Milliarden Euro schwere Staatsbeihilfe. Die Wettbewerbshüter machen Deutschland schwere Vorwürfe.

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Rumänien: Tarom soll deutlich verkleinert werden

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom stand bereits vor der Corona-Pandemie stark unter Druck. Dem harten Preiskampf, der insbesondere von Wizz Air, Ryanair und Blue Air angeheizt wurde, hatte man wenig entgegenzusetzen. Nun will Verkehrsminister Cătălin Drulă den Staatscarrier deutlich verkleinern und mittels einer Flottenmodernisierung den Turnaround schaffen. Rumänien griff Tarom aufgrund der Pandemie mit 19,33 Millionen Euro unter die Flügel. Weitere 188 Millionen Euro sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre fließen. Spätestens in 2025 soll die staatliche Fluggesellschaft schwarze Zahlen schreiben, kündigte das Regierungsmitglied in einem TV-Interview an. Im Laufe des Jahres 2021 sollen einige ältere Maschinen verkauft werden. Gleichzeitig erwartet man die Auslieferung von fünf Boeing 737-Max-8. Die Flotte soll auf Flugzeuge der Hersteller Boeing und ATR vereinheitlicht werden. So will man Kosten einsparen. Für die Airbus-Jets wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen unmittelbaren Ersatz geben, denn Drulă sagte auch, dass die Anzahl der Tarom-Maschinen stark reduziert werden soll. Der Personalstand wurde seit dem Beginn der Corona-Pandemie um etwa 400 Mitarbeiter reduziert. Der rumänische Verkehrsminister geht davon aus, dass noch weitere Abbaumaßnahmen notwendig sein werden. Tarom soll hinsichtlich der Führung und der Anzahl der Beschäftigten “schlank aufgestellt werden”. Selbiges Regierungsmitglied kritisierte vor der Krise, dass der Carrier deutlich mehr Personal hat als eigentlich benötigt. Dies führte er auch auf “Parteibuch-Einstellungen” zurück.

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