Jan Gruber

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Jan Gruber

FACC und Airbus entwickeln Flügel der Zukunft

Der österreichische Luftfahrt-Zulieferer FACC konnte in Zusammenarbeit mit Airbus die Entwicklung neuer Flügeltechnologien positiv abschließen. Nun wurde mit der Entwicklung einer innovativen Landeklappe ein Teilprojekt erfolgreich abgeschlossen. „Ein wichtiger Teil unserer Innovationstätigkeit liegt in der gemeinsamen Forschungsarbeit mit international führenden Flugzeugherstellern“, berichtet Robert Machtlinger, CEO der FACC AG. „Unsere Entwicklungsingenieure forschen an neuen Technologien und Produkten für neue Flugzeuggenerationen. Eine Leuchtturminitiative ist das ‚Wing of Tomorrow‘-Programm, das Airbus 2018 in Kooperation mit FACC und weiteren Industriepartnern gestartet hat.“ Im Rahmen des Projektes „Wing of Tomorrow“ arbeitet FACC an der Entwicklung innovativer Fertigungsverfahren, die bei der Herstellung von drei wesentlichen Tragflächenkomponenten zum Einsatz kommen: den Flügelkasten-Beplankung (Wing Box Lower Cover), der Landeklappe (Flap) und der Störklappen (Spoiler & Droop Panel). Ziel ist es, komplexe Komponenten schneller, einfacher und kostengünstiger zu produzieren. Das erste Teilprojekt – die Beplankung des Flügelkastens – konnte FACC bereits im Vorjahr erfolgreich abschließen. Vor kurzem wurde nun im zweiten Teilprojekt der Prototyp einer Landeklappe fertiggestellt. Dabei verwendete FACC das Resin Transfer Moulding-Verfahren, das schon früher bei Projekten zum Einsatz kam – jedoch noch nie in dieser Größenordnung und Komplexität. Integralbauweise spart Zeit und Kosten Bei der Entwicklung der fünf Meter langen „Multicell Flap“ stand das Ausloten der technischen Möglichkeiten im Vordergrund. „Airbus strebt bei der neuen Flügelgeneration einen hohen Integrationsgrad an, um nachfolgende Arbeitsschritte soweit es geht zu reduzieren und dementsprechend kostengünstiger zu werden“, sagt Patrick Petz, FACC Lead Program Engineer für Aerostructures Airbus. „Für uns bedeutet die Integralbauweise, dass wir uns den hohen Montage-Aufwand im Nachhinein

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Italien: Albastar kündigt Expansion in Cuneo an

Die spanische Fluggesellschaft Albastar wird Ende Juli 2021 weitere Italien-Strecken aufnehmen. Ab Cuneo sollen Flüge nach Palma de Mallorca, Mahón und Lampedusa angeboten werden. Die Aufnahmen der spanischen Ziele sollen am 27. Juli 2021 erfolgen. Die inneritalienische Route soll ab 29. Juli 2021 jeweils an Dienstagen bedient werden. „Palma de Mallorca, Menorca und Lampedusa ergänzen die bereits bestehende Verbindung nach Trapani und machen vier Ziele direkt vom Flughafen Cuneo aus. Albastar wird daher zu einem wichtigen Bezugspunkt für den von Cuneo abfliegenden Freizeittourismus, mit besonderem Augenmerk auch auf das aus Sizilien und den beiden spanischen Inseln kommende Piemont”, so Giancarlo Celani, Chief Commercial Officer von Albastar. “Die neuen Verbindungen sind das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung zwischen der Fluggesellschaft und dem Flughafen, die darauf abzielt, ein Qualitätsprodukt zu schaffen, das im Laufe der Zeit konsolidiert wird”. Die neuen Flüge auf einen Blick: Verkehrstag: Dienstag AP431 Palma de Mallorca – Cuneo 07:10 08:45 AP436 Cuneo – Menorca 09:45 11:10 AP435 Menorca – Cuneo 12:10 13:30 AP432 Cuneo – Palma de Mallorca 14:20 16:00 Verkehrstag: Donnerstag: AP438 Lampedusa – Cuneo 14:50 16:45 AP437 Cuneo – Lampedusa 17:40 19:30

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Zürich: Edelweiss kündigt vier neue Ferienziele an

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air kündigt für den Sommer 2021 mit Preveza/Lefkada, Skiathos, Tivat und Newquay vier zusätzliche Destinationen ab Zürich-Kloten an. Diese sollen ab 1. Juli 2021 aufgenommen werden. Nach Preveza/Lefkada und Tivat geht es ab 1. Juli 2021 einmal pro Woche. Am 4. Juli 2021 folgt Newquay. Das griechische Skiathos wird ab 7. Juli 2021 angeflogen. Edelweiss wird im Sommer 2021 insgesamt 12 Ziele in Griechenland bedienen. Flugscheine können laut der Fluggesellschaft bereits online und über Reisebüros gekauft werden. Die Langstreckenflotte von Edelweiss wird vorläufig auf die Vierstrahler des Typs Airbus A340-300 konzentriert. Die beiden A330 werden künftig von Eurowings Discover ab Deutschland betrieben. Mittelfristig schließt man bei der Swiss-Konzernschwester jedoch nicht aus, dass wieder ein zweiter Maschinentyp auf der Long Haul zum Einsatz kommen könnte. Der Fokus auf Vierstrahler ist derzeit in der Branche ein eher untypischer Weg.

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München: Air Baltic kündigt Tallinn an

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic kündigt die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung zwischen Tallinn und München an. Diese soll ab 1. Mai 2021 zunächst dreimal pro Woche mit Airbus A220-300 bedient werden. “Air Baltic zeigte sein starkes Engagement für Estland, indem es das Land weiterhin unter Marktbedingungen bediente, bei denen das Verkehrsaufkommen erheblich zurückging. Jetzt, während wir unser Netzwerk wieder aufbauen, fügen wir den Passagieren, die reisen müssen, neue Flugmöglichkeiten hinzu. In diesem Sommer wollen wir von Tallinn aus Flüge zu 12 Zielen anbieten”, erklärt Air-Baltic-Chef Martin Gauss. Derzeit bietet der Carrier ab Tallinn Flüge nach Amsterdam, Berlin, Kopenhagen, London, Oslo und Stockholm sowie Verbindungen über Riga an. In den kommenden Monaten plant Air Baltic auch die Wiederaufnahme von Nonstopflügen nach Brüssel, Malaga, Paris und Vilnius.

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Umfrage: 69 Prozent der Österreicher für Sputnik-Impfstoff

Laut einer aktuellen Umfrage, die von BB Research Affairs GmbH durchgeführt wurde, sprechen sich 69 Prozent der Österreicher für einen Ankauf des russischen Covid-Vakzins Sputnik V aus. Festgestellt wurde dabei auch, dass ältere Menschen und Männer diesem Impfstoff tendenziell offener gegenüberstehen. 57 Prozent der Befragten können sich vorstellen, sich selbst mit Sputnik V impfen zu lassen. Auch in diesem Zusammenhang ist der Zuspruch unter Männern (64 Prozent) im Vergleich zu Frauen (50 Prozent) höher. “Um so rasch wie möglich wieder zu einem normalen Leben zurückzukehren, wünscht man sich schnellere Impfungen. Ein zusätzlicher Impfstoff könnte einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Sputnik V wird daher von der Bevölkerung als Retter in der Not gesehen”, erklärt Studienautorin Sabine Beinschab. Die Studie kann unter diesem Link im PDF-Format heruntergeladen werden.

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Emirates kündigt Impf-Sonderflug mit A380 an

Golfcarrier Emirates Airline wird am 10. April 2021 einen Sonderflug mit Airbus A380 über das Gebiet der Vereinigten Arabischen Emirate durchführen. An Bord werden sich ausschließlich Personen befinden, die vollständig gegen das Corona-Virus geimpft sind. Der Kauf von Tickets ist Einwohnern der VAE vorbehalten. Am 10. April 2021 wird Sonderflug EK 2021 um 12:00 Uhr Ortszeit vom Dubai International Airport abheben und verschiedene Gebiete in den VAE überfliegen. Um 14:30 Uhr wird der Flug wieder in Dubai landen. An Bord des Fluges befinden sich ausschließlich Passagiere und Besatzungsmitglieder, die vollständig geimpft sind. Emirates will mit diesem Flug den Impffortschritt der Vereinigten Arabischen Emirate feiern. Bis dato wurden rund acht Millionen Menschen, also in etwa die Hälfte der Bevölkerung, geimpft. Tickets für Flug EK 2021 sind für Bürger und Einwohner der Vereinigten Arabischen Emirate erhältlich, bei welchen die zweiwöchige Frist nach dem Erhalt der zweiten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs verstrichen ist. Der Preis für ein Ticket der Economy Class beträgt 1.000 AED und für ein Ticket der Business Class 2.000 AED. Passagiere müssen ihren VAE-Ausweis oder Reisepass sowie ihren Impfpass mitbringen. Alle Einnahmen aus dem Verkauf von Tickets im Rahmen dieses Flugs werden an die Emirates Airline Foundation gespendet, die Wohltätigkeitsorganisationen zur Verbesserung der Lebensqualität von benachteiligten Kindern weltweit unterstützt.

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Superspreader: Flugbegleiter landet zwei Jahre im Knast

Ein vietnamesisches Gericht verurteilte einen Flugbegleiter am Dienstag aufgrund der Missachtung von Quarantäne-Vorschriften zu zwei Jahren Jahren Haft. Der 29-jährige Mann war bislang für Vietnam Airlines tätig. Das Gericht ist der Ansicht, dass sie durch ihr Verhalten zahlreiche Menschen gefährdet und angesteckt habe. Im November 2020 flog der Mann von Japan in den Vietnam und hätte eigentlich eine 14-tägige Heimquarantäne absitzen müssen. Diese soll er aber missachtet haben und sich mit mindestens 46 Personen getroffen haben und sogar Führungen mit Schulklassen durchgeführt haben. Der Flugbegleiter wurde laut Reuters am 28. November 2020 positiv auf das Coronavirus getestet. Im Anschluss baten die Behörden rund 2.000 Menschen, die als sogenannte K1-Kontaktpersonen in Frage gekommen sind, zur Testung. Dadurch sollen Kosten in der Höhe von 194.192 U.S.-Dollar entstanden sein. Weiters wirft man dem Mann vor, dass er als Superspreader besonders viele Menschen, von denen 35 verstorben sein sollen, angesteckt habe. Das Gericht in der Hauptstadt Hanoi ist der Ansicht, dass das Verhalten des Flugbegleiters gemeingefährlich war und verurteilte ihn daher zu einer unbedingten Haftstrafe von zwei Jahren. Die direkte Verantwortung an den Todesfällen wurde allerdings verneint, da nicht ohne jeden Zweifel nachgewiesen werden konnte, dass er die Quelle der Infektion war.

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Condor-Zubringer: Kartellamt ortet Marktmissbrauch durch Lufthansa

In Sachen der seitens Lufthansa aufgekündigten Zubringerflüge gibt es nun auch vom Bundeskartellamt Rückendeckung. Die erste Prüfung habe ergeben, dass der Missbrauch der Marktmacht im Segment der touristischen Langstrecke vorliegen könnte. Die Bundesrepublik bekam zwischenzeitlich auch aus Brüssel Druck, denn das Verhalten des Kranichs wäre nicht mit den Bedingungen, unter denen die Staatshilfe bewilligt wurde, in Einklang zu bringen. Zwischenzeitlich ruderte Lufthansa zurück und stellte öffentlich in Aussicht, dass eine Fortführung des Zubringervertrags mit Condor möglich erscheint. Der Ferienflieger brachte zuvor eine Beschwerde beim Bundeskartellamt ein und klagt zusätzlich vor dem Gericht der Europäischen Union gegen die Bewilligung der Kranich-Staatshilfe. Das Kartellamt hofft nun darauf, dass Lufthansa tatsächlich einlenkt, denn nach vorläufiger Prüfung ist man der Ansicht, dass die Marktmacht missbraucht wird. Bis 7. April 2021 können beide Parteien eine Stellungnahme zu den bisherigen Ergebnissen einbringen. Anschließend entscheidet das Bundeskartellamt, ob möglicherweise einstweilige Anordnungen getroffen werden. Diese sollen Condor eine Planbarkeit des Vertriebs ermöglichen. Da der Ferienflieger – bedingt durch seine einstige Zugehörigkeit zum Lufthansa-Konzern – keine eigenen Zubringer unterhält, ist dieser auf das Kranich-Streckennetz angewiesen. Dieser will aber die neue Tochter Eurowings Discover pushen. Die Neugründung soll eine regelrechte Blaupause des bisherigen Condor-Netzes bedienen.

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Österreich unmittelbar vor Sputnik-V-Großbestellung

Österreich steht offenbar unmittelbar vor der Bestellung von einer Million Dosen des russischen Covid-Impfstoffs Sputnik V. Das Bundeskanzleramt bestätigte auf Anfrage entsprechende Verhandlungen, betonte jedoch, dass noch kein Kaufvertrag unterschrieben wurde. Damit schließt sich Österreich nach Ungarn, Tschechien, Kroatien, Italien und der Slowakei einer ganzen Reihe von Staaten an, die den von der Europäischen Union verursachten Engpass so kompensieren wollen. Österreich könnte bis Juni 2021 eine Million Impfdosen aus Russland geliefert bekommen, wobei auch über eine Lizenzproduktion in der Alpenrepublik verhandelt wird. Italien schloss bereits einen solchen Vertrag mit Russland ab und will demnächst die Produktion von Sputnik V aufnehmen. Erste Dosen wurden bereits zu Testzwecken an Rom ausgeliefert. Bereits vor einigen Wochen drängte Österreichs Bundeskanzler darauf, dass die Vakzine aus Russland und China rasch zugelassen werden. Derzeit läuft bei der EMA ein entsprechendes Zulassungsverfahren, doch es gibt erste Anzeichen dafür, dass sich Österreich von der bisherigen Praxis verabschieden könnte und ähnlich wie Ungarn, Tschechien und die Slowakei nationale Zulassungen erteilen könnte. Darüber will das von Rudolf Anschober (Grüne) geführte Gesundheitsministerium in der Öffentlichkeit noch nicht sprechen. Im Parlament betonte der genannte Politiker, dass jedes eingesetzte Vakzin sicher sein müsse. Neue Probleme mit AstraZeneca in Deutschland In Deutschland traten mit dem Mittel von AstraZeneca erneute Probleme auf. Die ersten Bundesländer haben das Verimpfen an Personen unter 55 Jahren mit sofortiger Wirkung eingestellt. Da die Europäische Union von diesem Vakzin außergewöhnlich große Mengen bestellt hat, jedoch der Hersteller auch im zweiten Quartal nur etwa 30 Prozent der vereinbarten Menge liefern will

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Linz: AUA meldet 26 Mitarbeiter zum AMS-Frühwarnsystem an

Austrian Airlines hat sämtliche Mitarbeiter der Bodenstation Linz beim Arbeitsmarktservice zum Frühwarnsystem angemeldet. Der Carrier will künftig am oberösterreichischen Airport keine Bodenverkehrsdienstleistungen anbieten. Mit ISS befindet man sich in Verhandlungen, die in einen Betriebsübergang münden sollen. Linz-Hörsching wird künftig nicht mehr linienmäßig von Austrian Airlines angeflogen. Die Anbindung an das Drehkreuz Wien wurde bereits vor einigen Jahren aufgegeben bzw. auf die Schiene verlagert. Die Düsseldorf-Strecke ruht seit über einem Jahr und soll künftig ex Deutschland von Eurowings geflogen werden. Die für den 12. April 2021 Aufnahme wurde allerdings auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Bodenstationen auf den Bundesländerflughäfen gehen auf die einstige AUA-Regionaltochter AAS (Austrian Air Services) zurück. Diese wurde ursprünglich als Joint-Venture von AUA und den Regio-Airports gegründet. In den 1990er-Jahren wurde die AAS mit Tyrolean Airways fusioniert. Die Bodendienstleistungen in Linz, Klagenfurt, Salzburg, Innsbruck, Graz und Klagenfurt kamen daher mit einer weiteren Fusion zu Austrian Airlines. Während man diese Tätigkeit in Graz, Salzburg und Klagenfurt bereits aufgegeben hat, steht man in Linz kurz davor. Lediglich in Innsbruck gibt es laut AUA derzeit keine entsprechenden Pläne. 26 Arbeitsplätze in Linz-Hörsching betroffen In Linz soll den 26 betroffenen Mitarbeitern im Rahmen eines Betriebsübergangs eine Beschäftigung bei ISS Ground Services angeboten werden. Über diesen laufen derzeit noch intensive Verhandlungen. Dennoch wurden die oberösterreichischen Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice zum Frühwarnsystem angemeldet. Laut einem Sprecher der Austrian Airlines hat dies folgenden Grund: “Eine Information an das AMS zu möglichen freiwilligen einvernehmlichen Vertragsauflösungen ist gesetzlich vorgegeben und daher ein normaler Schritt – vor allem, da die

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