Jan Gruber

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Jan Gruber

Erfolgreicher Abschluss der Vollmund-Kulinarikserie 2025 in Graz

Die Veranstaltungsreihe Vollmund der Erlebnisregion Graz beendete ihre Saison 2025 mit zwei Abendveranstaltungen in der Kanonenbastei auf dem Grazer Schlossberg. Die Kulinarik-Serie, die von Juni bis Oktober stattfand, etablierte sich laut den Verantwortlichen als neues kulinarisches Leitprodukt der Region. Sie vereinte die Gastronomie auf hohem Niveau mit wechselnden, außergewöhnlichen Schauplätzen, um die Vielfalt der Region Graz in den Vordergrund zu stellen. Insgesamt umfasste die Vollmund-Serie 2025 zehn Termine an fünf ausgewählten Orten, die jeweils an zwei aufeinanderfolgenden Abenden unter dem Zeichen des Vollmonds stattfanden. Die Reise für die Gäste führte vom Hüblerhof in Semriach, über den Packer Stausee und Frohnleiten bis hin zum Graz Airport. Den Abschluss bildete die Kanonenbastei auf dem Grazer Schlossberg, wo die Besucher ein Fünf-Gänge-Menü inklusive Weinbegleitung genießen konnten. Pro Abend war die Teilnehmerzahl auf 50 Personen limitiert, und die Kosten für ein Ticket beliefen sich auf 169,00 Euro. Jede Veranstaltung wurde von steirischen Top-Köchen gestaltet, die ihre Menüs von der jeweiligen Topographie des Veranstaltungsortes inspirieren ließen. Zu den beteiligten Spitzenköchen zählten unter anderem Christof Widakovich vom Restaurant Schlossberg, der den Abschluss am Schlossberg kochte, sowie Johann Lafer am Graz Airport und Reinhard Rois in Frohnleiten. Ziel der Eventreihe ist es, die regionale Wertschöpfung zu steigern, Betriebe und Produzenten der Steiermark zu vernetzen und ein „Wir-Gefühl“ für das lokale Angebot zu schaffen. Durch die Einbeziehung regionaler Unternehmen für alle Aufträge, von der Logistik bis zur Technik, wurden die kurzen Wege bewusst gefördert. Nach dem erfolgreichen Verlauf der Saison 2025 kündigt die Erlebnisregion Graz bereits eine Neuauflage

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Die späte russische Verantwortung: Putins Eingeständnis nach dem Abschuss des Azerbaijan-Airlines-Fluges 8243

Neun Monate nach dem tragischen Absturz eines Passagierflugzeugs der Azerbaijan Airlines (AZAL) im Dezember 2024 hat der russische Präsident Wladimir Putin erstmals direkt die Verantwortung Russlands für den Tod von 38 Menschen anerkannt. Bei einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev am 9. Oktober 2025 in Duschanbe, Tadschikistan, erklärte Putin, dass das zivile Flugzeug, das vom aserbaidschanischen Baku nach Grozny in Russland unterwegs war, durch Trümmer von russischen Flugabwehrraketen getroffen wurde. Diese Raketen waren demnach gegen ukrainische Drohnen gerichtet, die sich dem russischen Luftraum näherten. Die späte, aber direkte Bestätigung schließt eine monatelange diplomatische Krise zwischen Moskau und Baku ab und markiert einen Wendepunkt in den bilateralen Beziehungen, wobei Russland Entschädigungen und eine Untersuchung der verantwortlichen Beamten versprach. Der tragische Absturz des Embraer E190 Der Zwischenfall betrifft den Azerbaijan Airlines Flug J28243, durchgeführt mit einer Embraer E190 mit der Registrierung 4K-AZ65. Das Flugzeug startete am 25. Dezember 2024 in Baku und sollte auf dem Flughafen von Grozny, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, landen. An Bord befanden sich 62 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder, insgesamt 67 Personen. Erste Berichte deuteten darauf hin, dass die Besatzung des Fluges aufgrund von schlechtem Wetter und dichtem Nebel in Grozny versuchte, zum internationalen Flughafen Aktau in Kasachstan auszuweichen. Etwa 40 Minuten nach dem Start, als sich das Flugzeug dem russischen Luftraum bei Grozny näherte, meldete die Besatzung den Verlust der GPS-Navigationshilfen, ein Phänomen, das Experten auf den Einsatz russischer elektronischer Kampfführung (ew) zur Abwehr von Drohnen zurückführten. Die Region um Grozny stand zu diesem

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Hohe Passagierfrequenz: Dortmund erwartet 180.000 Reisende in den Herbstferien

Der Dortmund Airport stellt sich auf eine intensive Reisezeit ein. Mit dem Beginn der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen rechnet der Flughafen in den zwei Wochen bis zum 26. Oktober mit einem Aufkommen von rund 180.000 Passagieren. Die erwartete Zahl liegt damit deutlich über den Werten des Vorjahres. In den Herbstferien 2024 hatte der Flughafen 172.174 Fluggäste verzeichnet, was bereits ein Plus von 27,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2023 darstellte. Dieses anhaltend hohe Niveau setzt den Wachstumstrend der Vormonate fort: So zählte der Flughafen im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 1,48 Millionen Passagiere und verzeichnete in den Sommerferien sogar einen neuen Rekord mit über 494.000 Reisenden. Reisende können bis zum Ende des Monats noch aus dem Sommerflugplan wählen, der insgesamt 35 Destinationen in 19 Ländern umfasst. Besonders gefragt sind in der Übergangszeit zum Winter traditionell Städtereisen und Ziele mit spätsommerlichen Temperaturen. Die armenische Hauptstadt Jerewan wird als attraktive Destination mit über 20 Grad Celsius beworben. Auch Budapest ist mit fünf wöchentlichen Verbindungen eine Option für Kultur- und Entspannungssuchende. Für den klassischen Badeurlaub bleiben die türkischen Regionen an Riviera und Ägäis relevant; Flüge nach Antalya werden bis zu viermal und nach Izmir dreimal pro Woche angeboten, da dort auch Mitte Oktober noch Temperaturen um 25 Grad erwartet werden. Obwohl die Passagierzahlen auf Wachstumskurs sind, muss der Airport weiterhin den Abgang von Fluggesellschaften kompensieren. Nach dem Rückzug von Ryanair und der Reduzierung des Angebots bei Eurowings im Zuge des Sommerflugplans versucht der Flughafen, das verlorene Volumen durch die Frequenzsteigerungen und neue Strecken anderer Airlines auszugleichen.

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Corendon baut Winterflugplan ab Brüssel und Amsterdam aus

Der Reiseveranstalter Corendon erweitert sein Angebot für die kommende Wintersaison durch die Einführung neuer Flugrouten ab dem Flughafen Brüssel und dem Flughafen Amsterdam Schiphol. Die strategische Erweiterung konzentriert sich auf die Bedienung populärer Winterdestinationen, um das Streckennetz auf der Kurz- und Langstrecke zu diversifizieren. Corendon setzt dabei auf eine Kooperation mit verschiedenen Fluggesellschaften, um die angebotenen Routen zu bedienen. Ab Brüssel werden drei neue Ziele in den Flugplan aufgenommen. Dazu gehört Marrakesch in Marokko, das ab November mit Transavia bis zu sechs Mal wöchentlich angeflogen wird. Ebenfalls neu ist Madeira (Funchal) in Portugal, das einmal wöchentlich in Kooperation mit Brussels Airlines bedient wird. Die dritte Ergänzung ist die Algarve mit vier Flügen pro Woche nach Faro, die ebenfalls von Transavia durchgeführt werden. Corendon bietet zu allen neuen Zielen Pauschalreisen mit verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten an. Das Programm ab Brüssel beinhaltet zudem weiterhin die beliebten und hochfrequentierten Direktflüge zu den Kanarischen Inseln (Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura), der türkischen Riviera (Antalya), dem Roten Meer (Hurghada) und der spanischen Küste (Malaga). Auch der Flughafen Amsterdam Schiphol wird durch Corendon mit einem neuen Langstreckenziel gestärkt. Corendon nimmt die Insel Sal auf den Kapverden mit drei wöchentlichen Flügen in sein Programm auf. Diese Verbindung erweitert das bereits bestehende Langstreckenangebot ab Amsterdam, zu dem in der Wintersaison die karibischen Inseln Curaçao und Bonaire gehören. Hinzu kommen Routen nach Gambia und Dubai. Die Flüge ab den Niederlanden werden hauptsächlich von Corendon Dutch Airlines oder Transavia durchgeführt. Mit der Fokussierung auf diese Zielgebiete festigt Corendon seine Marktposition im Segment

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Brüssel kritisiert Madrider Bußgelder: Streit um Handgepäckgebühren eskaliert zur europäischen Rechtsfrage

Die Europäische Kommission hat die spanische Regierung öffentlich gerügt und Bußgelder in Höhe von insgesamt 179 Millionen Euro gegen mehrere niedrigpreisige Fluggesellschaften als rechtswidrig eingestuft. Die Bußgelder, die das spanische Ministerium für soziale Rechte und Verbrauch im November 2024 verhängte, richteten sich primär gegen die Gebühren, welche die Airlines für die Mitnahme von Handgepäck verlangten. Weitere sanktionierte Praktiken waren die Gebühren für die Sitzplatzauswahl von begleitenden Personen von Passagieren mit Assistenzbedarf sowie für das Ausdrucken von Bordkarten am Flughafen. Die europäische Behörde sieht in den spanischen Sanktionen einen Verstoß gegen das in der EU-Gesetzgebung verankerte Recht der Fluggesellschaften, ihre Preispolitik selbst zu bestimmen. Der Konflikt, der die Geschäftsmodelle von Gesellschaften wie Ryanair und easyJet direkt betrifft, eskaliert damit zu einer grundsätzlichen Auseinandersetzung über die Regulierung des Luftverkehrs und die Marktmechanismen in der Europäischen Union. Die spanische Initiative: Verbraucherschutz und die harten Fakten der Bußgelder Die spanische Regierung begründete ihre Sanktionen gegen die fünf niedrigpreisigen Fluggesellschaften – Ryanair, easyJet, Norwegian Air Shuttle, Vueling und Volotea – mit der Notwendigkeit, Verbraucher vor missbräuchlichen Geschäftspraktiken zu schützen. Nach Ansicht des spanischen Verbraucherministeriums würden die beanstandeten Gebühren, insbesondere jene für Handgepäck, das Reisen für Fluggäste künstlich verteuern und wichtige Serviceleistungen unrechtmäßig bepreisen. Die verhängten Bußgelder wurden in ihrer Höhe als Vielfaches der durch diese Praktiken erzielten Einnahmen der jeweiligen Fluggesellschaften festgesetzt. Die Summe von 179 Millionen Euro stellt eine der höchsten Strafen dar, die jemals gegen Fluggesellschaften in Spanien verhängt wurde. Den Löwenanteil der Strafe entfiel mit 107,7 Millionen Euro auf Ryanair, den führenden

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Caspar-David-Friedrich-Weg ist „Deutschlands schönster Wanderweg 2025“

Sachsen hat sich als Zielregion für Aktivurlauber etabliert. Das Bundesland präsentiert Routen, die sowohl für Wanderfreunde als auch für Radfahrer Anziehungspunkte bieten. Die Region feiert insbesondere den Gewinn des Titels „Deutschlands schönster Wanderweg 2025“ durch den Caspar-David-Friedrich-Weg in der Sächsischen Schweiz, der in der Kategorie Tagestouren ausgezeichnet wurde. Die etwa 15 Kilometer lange Route, die in Krippen startet, führt Wanderer auf den Spuren des berühmten Malers Caspar David Friedrich durch das Elbsandsteingebirge und bietet Ausblicke, die Vorlagen für dessen Werke lieferten, darunter das weltbekannte Gemälde „Der Wanderer über dem Nebelmeer“. Die Ehrung des Caspar-David-Friedrich-Wegs durch das renommierte Wandermagazin fällt in das Jahr des 250. Geburtstages des Romantikmalers (1774–1840) und ist das Ergebnis einer Neugestaltung der Strecke. Entlang des Weges wurden neue Aussichtspunkte und Informationstafeln installiert, die das Leben und Wirken des Künstlers mit der ihn umgebenden Landschaft verknüpfen. Friedrich floh im Sommer 1813 vor den Truppen Napoleons aus Dresden in das Fischerdorf Krippen und nutzte die Wanderungen in der Umgebung zur Motivsuche. Dieser historische und künstlerische Bezug gilt als Alleinstellungsmerkmal der Route. Auch ein weiterer sächsischer Weg überzeugte bei der Publikumswahl: Der Kammweg Erzgebirge-Vogtland erreichte mit seiner 289 Kilometer langen Distanz den 3. Platz in der Kategorie der Mehrtagestouren. Neben dem Erfolg im Wandersegment setzt Sachsen auch auf dynamische Radstrecken. Die Sächsische Schweiz und die Oberlausitz werden durch die Gravelbike-Route RockHead verbunden. Die 320 Kilometer lange Rundtour, die seit 2024 besteht und 2026 in ihre zweite volle Saison startet, richtet sich mit rund 4.660 Höhenmetern an sportlich ambitionierte Radfahrer. Die

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Neustart der Flugverbindung Visby-Bromma durch gotländische Investoren

Gotland bekommt seine wichtigste Flugverbindung zurück: Die neue schwedische Regionalfluggesellschaft Brommaflyg nimmt den Linienbetrieb zwischen Visby und Stockholm-Bromma am 26. Oktober auf. Die Initiative zur Wiederbelebung der Route, die Ende des Vorjahres von der früheren Betreiberin Braathens aufgegeben wurde, geht von sieben führenden gotländischen Unternehmern und Wirtschaftsprofilen aus. Sie betrachten die Flugverbindung als essenziell für die Erschließung von Unternehmen, die Besucherakquise und die Sicherung von Arbeitsplätzen auf der Insel, deren Insellage sie besonders von funktionierenden Kommunikationswegen abhängig macht. Die Betreiber von Brommaflyg setzen auf eine hohe Frequenz, um sowohl Geschäftsreisende als auch Privatkunden zu gewinnen. Geplant sind 46 Abflüge pro Woche, darunter vier Hin- und Rückflüge an jedem Wochentag. Die tatsächliche Flugzeit zwischen Visby und der metropolnahen Hauptstadt liegt bei etwa 35 bis 50 Minuten, was die Verbindung zu einem schnellen Reiseweg macht. Als Fluggerät dient eine geleaste ATR 42 mit 48 Sitzplätzen der estnischen Fluggesellschaft NyxAir. Die Entscheidung, den Betrieb bereits im Oktober und damit in der Nebensaison zu starten, sehen die Verantwortlichen nicht als Risiko, sondern als strategischen Schritt zum Aufbau der Markenbekanntheit vor der lukrativen Sommersaison. Brommaflyg agiert als sogenannte virtuelle Fluggesellschaft ohne eigene Flugzeuge oder Betriebslizenz, indem sie die Kapazitäten eines anderen Unternehmens einkauft. Henrik Svensson, der als Geschäftsführer des neuen Unternehmens auftritt, betonte die Bedeutung der Strecke für die 60.000 Einwohner Gotlands und die Notwendigkeit, auch Reisende vom Festland, insbesondere aus dem Raum Stockholm mit seinen zwei Millionen Einwohnern, zu gewinnen. Die Wiederaufnahme der Fluglinie gilt als mutige, aber notwendige Reaktion des gotländischen Wirtschaftslebens auf

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Diesmal als Flughafenhotelkette: Pan Am vor dem Comeback

Die JP Hospitality, eine spezialisierte Tochtergesellschaft der österreichischen JP Immobiliengruppe, hat auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real in München eine neue Hotelmarke lanciert, die das Segment der Flughafenhotels grundlegend verändern soll. Unter dem Namen „Pan Am Hotel“ wird ein Premium-Lifestyle-Konzept etabliert, das die oft als uninspiriert geltende Airport Hospitality auf ein neues Niveau heben will. Die Marke, inspiriert von der „goldenen Ära des Reisens“, zielt darauf ab, ein Produkt zu schaffen, das sowohl den gestiegenen Komfortansprüchen der Reisenden als auch den Renditeerwartungen von Investoren gerecht wird. Mit diesem Schritt vollzieht JP Hospitality zudem eine strategische Erweiterung und tritt erstmals selbst als Hotelbetreiber auf, womit das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung über das Investment bis hin zum Management abdeckt. Die ersten Häuser unter dem neuen Markennamen sind für das Jahr 2028 an europäischen und internationalen Luftfahrt-Drehkreuzen geplant. Mit der einstigen Fluggesellschaft Pan American hat die Hotelmarke jedoch nichts zu tun. Nachdem sich die Airline schon über viele Jahre hinweg im Niedergang befand, wurden die Reste in den Jahren 1990 und 1991 von Delta Air Lines übernommen. Die Markenrechte am Brand „Pan Am“ wurden von Delta nicht wahrgenommen, sondern werden seither regelrecht gehandelt, da sich mit diesem Brand noch immer Geld verdienen lässt. Es gab mehrere Anläufe eine „neue Pan Am“ in die Luft zu bringen, jedoch waren diese nicht von dauerhaftem Erfolg gekrönt. Es gibt derzeit viele Lizenznehmer, die unter der Marke Pan Am aktiv sind oder aber Produkte, die das Logo der einstigen Fluggesellschaft zieren, vertreiben. In den

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Stabwechsel bei Air Astana: Peter Foster tritt Ende März 2026 ab

Die kasachische Nationalfluggesellschaft Air Astana steht vor einem bedeutenden Führungswechsel. Nach mehr als zwanzig Jahren an der Spitze des Unternehmens wird der langjährige Chief Executive Officer (CEO), der Brite Peter Foster, zum Ende März 2026 von seinem Posten zurücktreten und aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Die Fluggesellschaft gab die geplante Übergabe der Führungsposition in einer Erklärung bekannt. Foster, der seit 2005 als Präsident und CEO die Geschicke von Air Astana leitet, gilt als eine Schlüsselfigur beim Aufbau und der Etablierung der Airline als einer der führenden Akteure im zentralasiatischen Luftverkehr. Als Nachfolger Peters Fosters wurde der bisherige Finanzchef (CFO) Ibrahim Canliel ernannt, der die Position des CEO ebenfalls Ende März 2026 übernehmen soll. Canliel ist ein langjähriges Mitglied des Air Astana-Managements und seit 2003 für die Unternehmensgruppe tätig. Seit 2017 verantwortet er das Finanzressort und bringt umfangreiche Erfahrung aus verschiedenen kaufmännischen Führungspositionen im Unternehmen mit. Der Verwaltungsrat der Air Astana JSC, unter dem Vorsitz von Nurlan Jakupov, betonte das volle Vertrauen in Canliel, die erfolgreiche Entwicklung der Fluggesellschaft fortzusetzen. Die Entscheidung Peters Fosters markiert das Ende einer Ära, in der er maßgeblich die strategische Ausrichtung von Air Astana prägte. Der Brite, der für seine Verdienste um die britische Luftfahrt in Kasachstan 2015 zum Officer of the Order of the British Empire (OBE) ernannt wurde, wird der Unternehmensgruppe auch nach seinem Ausscheiden in der Rolle eines Senior Advisors für den Verwaltungsrat verbunden bleiben. Dieser geordnete Übergang soll die Kontinuität und Stabilität in der Führung der Fluggesellschaft sicherstellen, die in den letzten Jahren

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Bozen: Flughafenbetreiber ABD und Skyalps benötigen Finanzspritzen der Eigentümer

Die Betreibergesellschaft des Flughafens Bozen, die ABD Airport AG, und ihre Fluggesellschaft Skyalps sehen sich gezwungen, eine umfassende finanzielle Neupositionierung vorzunehmen. Dies geht aus Erklärungen von Josef Gostner, dem Präsidenten von Skyalps, gegenüber Atlo Adige hervor. Gostner führt die Notwendigkeit, Passiva auszugleichen, auf einen anhaltenden Konflikt mit der italienischen Zivilluftfahrtbehörde ENAC zurück. Trotz eines Booms an Flügen und Passagierzahlen seien die operativen Ziele durch einen Teilblockaden aufgrund von Sicherheitsprotokollen behindert worden. Zur Abdeckung der Verluste musste die Eigentümerfamilie Gostner tief in die Tasche greifen. Demnach wurden über fünf Millionen Euro aus der familieneigenen Energiegesellschaft Fri-El in die Bilanz der ABD Airport AG eingebracht, die als Betreiber des Flughafens fungiert. Zusätzlich erhielt die Fluglinie SkyAlps eine Unterstützung von etwas mehr als 15 Millionen Euro. Josef Gostner, der bereits 2019 nach dem Ausstieg des Landes Südtirol aus der Betreibergesellschaft alleiniger Administrator wurde, zeigte sich dennoch optimistisch für die Zukunft: Er rechnet für das kommende Jahr mit einem sicheren Aktiv, begründet durch 30 Prozent höhere Einnahmen. Eine weitere Herausforderung für die ABD stellt die jüngste Entscheidung des italienischen Infrastrukturministeriums dar. Das Ministerium lehnte den Antrag der ABD auf eine direkte, zwanzigjährige Konzession für den Flughafenbetrieb ab und ordnete stattdessen eine öffentliche Ausschreibung an. Diese Entscheidung konterkariert eine frühere Kommunikation der ENAC, die der ABD eine entsprechende Konzession in Aussicht gestellt hatte. Gostner betonte, dass die ursprüngliche Zielsetzung ein sofortiger, voller Kontrollgewinn gewesen sei, um Investitionen planen und Stabilität schaffen zu können. Die ABD betreibt den Flughafen derzeit ohne formelle Konzession. Trotz des Rückschlags

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