Jan Gruber

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Jan Gruber

Wizz Air eröffnet „Sommer-Basis“ in Burgas

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air vermutet, dass im Sommer 2021 eine erhöhte Nachfrage für Urlaube in Varna und Burgas bestehen wird. Während man in Varna schon seit einigen Jahren eine Basis erhält, eröffnet der Carrier nun im Juni 2021 eine saisonale Base auf der anderen Seite des Gebirges. In Burgas soll eine Maschine des Typs Airbus A320 von 10. Juni 2021 bis vorerst 12. September 2021 stationiert werden. Mit diesem Flugzeug sollen unter anderem die Routen nach Dortmund, Tel Aviv, Kiew-Schuljany, Liverpool, Poznan, Eindhoven und Turku bedient werden.  Fraport-Manager Frank Quante, der die Airports in Varna und Burgas leitet, hält die Entscheidung von Wizz Air für wichtig für die touristische Region und hofft, dass sich der Carrier später für eine ganzjährige Stationierung entscheidet. Ab Österreich und Deutschland bieten verschiedene Fluggesellschaften in den Sommermonaten Flüge nach Varna und Burgas an.

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Corona: Dekra verleiht Nürnberg ein Sicherheits-Zertifikat

Der bayerische Flughafen Nürnberg erhielt als erster deutscher Airport seitens der Prüforganisation Dekra ein Zertifikat, das die Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 bestätigt. Das Konzept beinhaltet unter anderem die Auditierung von Hygienestandards und soll risikoarmes Reisen in Zeiten von Corona bestätigen. Als erster Flughafen in Deutschland wurde der Airport Nürnberg mit dem Prüfsiegel „Dekra Trusted Facility“ zertifiziert. Der Sicherheitscheck soll dazu beitragen, die pandemiebedingten Risiken für die Mitarbeiter des geprüften Anbieters und die Kunden zu minimieren und Vertrauen zu bilden. Der Prozess umfasst zunächst ein Interview basierend auf der Kriterienliste, gefolgt von einem Audit vor Ort und anschließend regelmäßigen Überprüfungen durch branchenerfahrene Dekra Auditoren. Die Checkliste umfasst über 100 Kriterien unterschiedlicher Gewichtung. Am Airport Nürnberg wurden u.a. die Wegeführung und Informationen für Passagiere, Abstandsregeln, Lüftung in den Passagierbereichen sowie Desinfektions- und Reinigungsmaßnahmen bewertet. Einbezogen wurden alle Passagierbereiche mit Check-in, Sicherheitskontrolle, Warteräume, Gates, Gepäckrückgabe und Shops. “Dekra bietet weltweit umfassende Konzepte für ein sicheres Leben in der Corona-Pandemie. Dazu bündeln wir unsere Kompetenzen für Prozessaudits, Produktprüfung sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz“, sagt Frank Barenscheer, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der Dekra Certification GmbH. „Eine zentrale Frage ist in diesen Tagen die Sicherheit von Millionen von Urlaubern, die wir mit einem europaweit anerkannten Standard schützen wollen.“ „Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Das Zertifikat ist eine Bestätigung unseres Einsatzes dafür, dass sich Fluggäste, Besucher und Mitarbeiter auch und gerade in diesen Zeiten auf die Einhaltung der Hygienestandards verlassen können und hoffentlich schon bald wieder in den Genuss von entspannten Reisen

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München: Air Baltic und Lufthansa starten Codeshare

Die lettische Air Baltic und Lufthansa werden ab 28. März 2021 im Rahmen eines Codeshare-Abkommens auf den Strecken von München nach Riga und Vilnius zusammenarbeiten. Für Passagiere des baltischen Carriers ergeben sich dadurch Umsteigemöglichkeiten in München. Umgekehrt können Kranich-Fluggäste von zusätzlichen Verbindungen in die baltischen Staaten profitieren. Air-Baltic-Chef Martin Gauss erklärt dazu: „Lufthansa ist weltweit ein starker Konnektivitätsanbieter, und wir freuen uns, unsere Partnerschaft und die Flugverkehrsbeziehungen zwischen dem Baltikum, Deutschland und darüber hinaus zu stärken. Deutschland ist einer der Schlüsselmärkte von Air Baltic und wir freuen uns auf die Partnerschaft, die den Passagieren auf der ganzen Welt bessere Reisemöglichkeiten bietet.” Heiko Heidusch, Head of Airline Partnerships bei Lufthansa sagt: „Wir freuen uns, diese neue Zusammenarbeit mit Air Baltic aufzunehmen und unser Netzwerk in den baltischen Staaten, die ein starker Markt für Geschäfts- und Freizeitkunden sind, weiter zu stärken. Mit Air Baltic haben wir einen sehr zuverlässigen Partner gefunden und können gemeinsam mehr Möglichkeiten bieten, über München in die baltischen Staaten zu reisen.“

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Ab 1. März 2021: Deutschland will Gratis-Schnelltests starten

In der Bundesrepublik Deutschland will man die in Österreich bereits praktizierten kostenlosen Antigen-Schnelltests mit Abwandlungen kopieren. Ab 1. März 2021 sollen sich die Bewohner Deutschlands unter anderem in ausgewählten Apotheken kostenlos testen lassen können. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte am Dienstag an, dass die Städte und Gemeinden ab 1. März 2021 Testzentren und Apotheken mit der Durchführung von Antigen-Schnelltests beauftragen können. Die Kosten hierfür wird dann der Staat übernehmen. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland über einen entsprechenden Entwurf des Regierungsmitglieds berichtet. Gänzlich fix ist der Vorstoß allerdings noch nicht, denn erst am kommenden Montag soll der Vorschlag von Spahn im Kabinett besprochen werden. Angedacht ist, dass sich Personen, die keine Symptome zeigen, in Apotheken und anderen Teststationen von medizinischem Fachpersonal testen lassen können. Fällt der Antigen-Schnelltest positiv aus, so ist eine Verifizierung mittels PCR vorgesehen. Die geplanten Gratis-Testungen sollen die Gesundheitsbehörden entlasten und gleichzeitig für mehr Sicherheit in Deutschland sorgen. In Österreich können sich seit 8. Feber 2021 alle Einwohner kostenfrei in Apotheken testen lassen. Weiters bestehen vielerorts auch Teststraßen von Ländern und Gemeinden, die ebenfalls unentgeltlich in Anspruch genommen werden. Beispielsweise für einen neuen Haarschnitt oder eine Nagelpflege muss ein negativer Befund, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorgelegt werden. Ob Deutschland auch dieses Modell ab März “kopiert” ist nicht bekannt.

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Corona-Sicherheit: Postbus-Betriebsrat verliert vor Gericht

Der Verkehrsverbund Ost-Region teilte am Dienstag mit, dass der Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Fahrscheinverkaufs durch die Busfahrer durch das Arbeits- und Sozialgericht Wien abgelehnt wurde. Der Betriebsrat der ÖBB-Tochter Österreichische Postbus AG sowie die Gewerkschaft Vida haben erhebliche Bedenken, dass durch das Öffnen der Türen im Bereich der Buslenker für diese ein erhöhtes Infektionsrisiko entsteht. Die Arbeitnehmervertreter zogen gegen eine Anordnung des Arbeitgebers vor Gericht. Der Verkehrsverbund Ost-Region teilt dazu mit: “Im öffentlichen Regionalbusverkehr gilt aufgrund der FFP2-Maskenpflicht, einem raschen Luftaustausch (Lüftungsanlagen, Luftzug durch geöffnete Türen) sowie regelmäßiger Reinigung eine hohe „Corona-Sicherheit“. Auch Daten der AGES weisen keine Corona-Cluster im öffentlichen Verkehr nach. Fahrgäste wie auch Bedienstete der Verkehrsunternehmen sind nach menschlichem Ermessen keiner erhöhten Gefahr ausgesetzt. Der Antrag auf eine Einstweilige Verfügung zur Einstellung des Ticketverkaufs sowie zur Schließung der Vordertüren in VOR Regio Bussen durch den Betriebsrat des VOR-Partnerunternehmens Postbus wurde vom zuständigen Arbeits- und Sozialgericht zurückgewiesen.” Der VOR schreibt weiters in einer Aussendung, dass man wiederholte Beschwerden von Menschen, die keine Fahrkarte über das Internet oder Automaten kaufen konnten, erhalten haben. “Gerade für ältere Personen oder Menschen ohne Internetanschluss ist dies eine wichtige Maßnahme, um eine sichere Mobilität zu ermöglichen”, so der Verkehrsverbund. Rechtsmittel stehen offen Ausgestanden ist die Angelegenheit noch nicht, denn die Gewerkschaft und der Postbus-Betriebsrat haben die Möglichkeit ein Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Gerichts einzulegen. Weiters kann eine Entscheidung auch im so genannten ordentlichen Verfahren, also ohne einstweilige gerichtliche Anordnung, ergehen. Die Österreichische Postbus AG

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Lufthansa und Air France wollen Katar-Abkommen kippen

Lufthansa und Air-France wittern aufgrund der Corona-Pandemie eine Chance das Luftfahrtabkommen im Katar ins Wanken zu bringen. Dieses wurde im Jahr 2019 abgeschlossen, ist jedoch bis dato nicht in Kraft getreten. Die beiden Airline-Konzerne versuchen nun mittels gemeinsamer Lobbyarbeit das Vertragswerk zu Fall zu bringen. Grundsätzlich würde das Abkommen sowohl EU-Carriern als auch jenen aus Katar Erleichterungen bringen, allerdings profitiert davon in erster Linie Qatar Airways. Unter anderem Air France-KLM und Lufthansa habe sich schon im Jahr 2019 dagegen gestemmt, da man befürchtet, dass der der Oneworld-Allianz zugehörige Carrier im ganz großen Stil Passagiere aus der EU via Doha abziehen könnte. Anstatt sich auf die Verbesserung des eigenen Produkts zu konzentrieren, versucht man eben mit Lobbyarbeit die Interessen durchzusetzen. Qatar Airways ist in der Vergangenheit aufgrund der Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen geraten. Deshalb ist das Vertragswerk zwischen der EU-Kommission und Katar auch bei Gewerkschaften umstritten. Die europäische Pilotenvereinigung ECA wies bereits im Jahr 2019 auf ihre Bedenken hin und ist nun auch der Ansicht, dass Qatar Airways für Überkapazitäten sorgen könnte und damit die Erholung der europäischen Anbieter schwieriger werden könnte. Spohr und Smith in gemeinsamer Mission Air-France-KLM-Chef Ben Smith und Lufthansa-CEO Carsten Spohr versuchen nun bei ihren Regierungen zu intervenieren. Die Staatsführungen Deutschlands und Frankreichs gelten auf EU-Ebene als besonders einflussreich. Rückenwind gibt es aber auch vom Europäischen Parlament, denn der Ausschuss für Verkehr und Tourismus fordert seit Anfang Feber 2021, dass das CATA-Abkommen später in Kraft treten soll. Das Vertragswerk sieht vor, dass unter anderem Qatar Airways freien

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Tui Belgium: Wiedereinsatz der B737-Max steht bevor

In Kürze wird Tui Airlines Belgium mit der OO-MAX die Boeing 737 Max 8 wieder in den kommerziellen Flugdienst stellen. Ein Testflug wird am Mittwoch auf der Strecke Brüssel-Malaga-Alicante-Brüssel durchgeführt. Passagiere werden sich allerdings keine an Bord befinden. Laut einer Sprecherin werden insgesamt vier Maschinen dieses Typs für den Wiedereinsatz vorbereitet. Auch führte Tui Airlines Belgium in der vergangenen Woche einen ersten Testflug durch. Eine Sprecherin bestätigte, dass der Wiedereinsatz der Boeing 737 Max 8 “in den nächsten Tagen oder Wochen” erfolgen wird. Bis dahin wird man sämtliche Auflagen der EASA erfüllen. Die Max-Flotte der Tui Airlines Belgium besteht aus vier Einheiten. Diese waren seit März 2019 auf dem Flughafen Brüssel abgestellt. Der erste Testflug wurde am 10. Feber 2020 mit der OO-TMY durchgeführt. Am Montag folgte die OO-MAX. Weitere Bewegungen dieser Art werden in den nächsten Tagen folgen.

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Oman Air verkleinert die Flotte um ein Viertel

Die Fluggesellschaft Oman Air wird aufgrund der Corona-Pandemie die Flotte auf 36 Flugzeuge reduzieren. Vor der Krise war der Ausbau auf 70 Maschinen geplant, doch künftig werden um 25 Prozent weniger Maschinen betrieben. Firmenchef Mohammed Al-Barwani kündigte diesen Schritt gegenüber der Zeitung WAF an, nannte jedoch keine näheren Details. Insbesondere sagte er nicht welche Flugzeuge die Flotte von Oman Air verlassen werden. Anzunehmen ist, dass zunächst Leasingmaschinen an die Lessoren zurückgegeben werden. Laut CH-Aviaiton.com befinden sich die zehn Airbus A330, vier Embraer 170, zwei Boeing 737-800 und zwei Boeing 787-8 im Eigentum der Fluggesellschaft. Der Rest der Flotte wird von verschiedenen Leasinggebern geleast. Sollte es zum Verkauf eigener Maschinen kommen, so soll dies nach rationalen Kriterien ohne Druck erfolgen, betonte der Geschäftsführer von Oman-Air unter Verweis auf die momentan niedrigen Marktpreise. Auch wird man die Strecken von Muscat nach Athen, Beirut, Manchester und Casablanca aufgeben. Der Grund für diese Entscheidung ist, dass die genannten Routen defizitär sind. Gleichzeitig will Oman Air weitere Codeshare-Partnerschaften abschließen. Mit diesen soll die Verkleinerung des eigenen Netzwerks kompensiert werden.

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Antalya: Fraport erhält die Konzession verlängert

Der türkische Flughafen Antalya wird bis zumindest Ende 2026 von Fraport betrieben. Die Konzession wurde um zwei Jahre verlängert. Gleichzeitig gewährt die Türkei aufgrund der Corona-Pandemie ein Entgegenkommen. Die Konzessionsgebühr für das Jahr 2022 wird für zwei Jahre gestundet und muss daher erst in 2024 überwiesen werden. Antalya verzeichnete aufgrund des weltweit eingebrochenen Reiseverkehrs im Vorjahr einen 73-prozentigen Rückgang. Gezählt wurden 9,7 Millionen Fluggäste. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2019 hatte man 35,5 Millionen Passagiere.

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Lauda-Chef O’Brien: „Verkehrsministerin muss die Fakten begreifen“

“Maximal 11 Flugzeuge” sollen nach derzeitigem Planungsstand im Sommer 2021 von Lauda Europe eingesetzt werden. Die restlichen Maschinen sollen laut Firmenchef David O’Brien weiterhin auf dem Flughafen London-Stansted geparkt bleiben. Der Carrier rechnet damit, dass im Sommer 2021 Reisebeschränkungen bestehen werden und somit die Nachfrage zunächst gering sein wird. Für Wien sind “vier bis maximal fünf” Airbus A320 vorgesehen. Ab Palma de Mallorca sollen “maximal vier” Maschinen fliegen und weiters hofft Lauda Europe darauf, dass die Basis Zadar mit zwei A320 starten kann. Die Eröffnung in der kroatischen Stadt hängt jedoch von den weiteren Entwicklungen in Sachen Einreise- und Quarantänebestimmungen ab. Lauda-Europe-Chef David O’Brien macht keinen Hehl daraus, dass er ziemlich sauer darüber ist, dass auf EU-Ebene noch immer keine einheitlichen Reisevorschriften geschaffen wurden bzw. diese von Staaten wie Deutschland ignoriert und unterlaufen werden. Das wirkt sich problematisch auf Planungen für den Sommer 2021 aus, denn momentan gibt es keine klare Perspektive. Der Lauda-Europe- und Malta-Air-Geschäftsführer vermutet, dass einige Regierungen auch im Sommer harte Beschränkungen anwenden könnten. Diese wäre dann für die gesamte Luftfahrtbranche der Super-Gau, denn einen weiteren “Quasi-Totalausfall” des Sommergeschäfts könnten einige Airlines nicht mehr verkraften. Unverständlich warum UK schnell impfen kann, die EU jedoch nicht “Es ist unverständlich, dass in der Europäischen Union die Impfungen so langsam vorangehen und gleichzeitig in UK schnell geimpft werden kann. Das ist inakzeptabel”, so der aus Irland stammende O’Brien. “Mit dem Blick auf das langsame Tempo haben wir berechtigte Sorgen, dass das Sommergeschäft auch dieses Jahr sehr schwierig wird. Erste Regierungen

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