Jan Gruber

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Jan Gruber

Graz: Luxair fliegt im Charter nach Calvi

Der Reiseveranstalter Rhomberg Reisen wird im Sommerflugplan 2021 die Destination Calvi auch ab Graz anbieten. Diese wird ab Mitte Juni 2021 mit DHC Dash 8-400 von Luxair bedient. Geflogen wird jeweils an Samstagen. „Neben Karpathos, Zakynthos und Naxos können wir nun mit Calvi eine vierte neue Destination im kommenden Sommerflugplan anbieten“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Ein großes Dankeschön geht an unsere Reiseveranstalterpartner, in diesem Fall an Rhomberg Reisen, die trotz der großen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie neue Produkte kreieren und wir damit gemeinsam unseren Fluggästen eine umfassende Auswahl an attraktiven Destinationen für den Sommer bieten können“. „Wir freuen uns, für die Fluggäste des Flughafen Graz ab 19. Juni eine neue Flugverbindung direkt nach Korsika von ihrem regionalen Abflughafen anzubieten“, so Rhomberg-Chef Marco Wohlfahrt. Die Charter-Strecke wird im Zeitraum von 19.06.2021 bis 25.09.2021 bedient.

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World2Fly gründet Ableger in Portugal

Der spanische Reiseveranstalter Iberostar steigt mit der Neugründung World2Fly in die Luftfahrt ein. Noch wurde seitens der spanischen Luftfahrtbehörde kein AOC ausgestellt, doch mit der Erteilung wird in Kürze gerechnet. Nun wurde bekannt, dass auch ein Ableger in Portugal gegründet wurde. Mit World2Fly will der Reisekonzern selbst Charter- und Linienflüge anbieten. Zunächst will man sich auf die Langstrecke fokussieren und dazu Maschinen des Typs Airbus A330 betreiben. Das erste Flugzeug trägt die Registrierung EC-LXR und wurde bereits in die Farben der Neugründung lackiert. Auch wurde in den USA der Antrag gestellt unter dem EU-US-OpenSkies-Vertrag fliegen zu können. Die Bewilligung ist im Grunde nur Formsache. Zusätzlich zum AOC in Spanien will man auch eine Schwesterairline in Portugal hochziehen. Ein entsprechender Antrag wurde bei den zuständigen Behörden eingebracht, berichtet CH-Aviation.com. Welche Konzernairline welche Flugzeuge bekommen wird, ist noch hoffen.

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Sommer 2021: IATA zeichnet Worst-Case-Szenario

Der Luftfahrtverband IATA blickt mit großer Sorge auf den Sommer 2021. Bislang hoffen die Airlines darauf, dass sich mit flächendeckenden Impfungen die Einreise- und Quarantänebestimmungen in Luft auflösen und so die Nachfrage wieder anziehen wird. Die IATA stellte nun verschiedene Szenarien auf und der Worst-Case geht davon aus, dass das Aufkommen im Jahr 2021 bei nur 38 Prozent des Jahres 2019 liegen könnte. So dies eintreten sollte, würde das Überleben vieler Anbieter auf dem Spiel stehen. IATA-Präsident Alexandre de Juniac meint dazu, dass es ein „hartes Jahr noch härter machen“ würde. Mit der Zulassung des Impfstoffs von Biontech-Pfizer wurde in der Luftfahrt- und Tourismusbranche ein neuer Optimismus ausgelöst. Allerdings ist dieser schon weitgehend verflogen, denn insbesondere in der Europäischen Union schreiten die Impfungen nur im Schneckentempo voran. Auch herrscht eine regelrechte Mangelwirtschaft, die insofern bezeichnend ist, weil überwiegend auf den billigsten Anbieter gesetzt wurde. Astrazeneca kann laut EU-Kommission die vertraglich vereinbarten Mengen nicht schnell genug liefern und obendrein haben die meisten Gesundheitsbehörden der EU-Staaten Zweifel in Sachen Wirksamkeit bei Personen über 65 Jahren. Weiterhin chaotisches Vorgehen in der EU Tatsache ist aber auch, dass nichts unternommen wird, um der Luftfahrtbranche das Überleben aus eigener Kraft möglich zu machen. Einigungen auf EU-Ebene sind oft schon am Tag des Beschlusses „für die Tonne“, denn zum Beispiel Deutschland und Österreich preschen dann mit Alleingängen hervor. Einig ist man sich offenbar nur darüber, dass man das Reisen zu kompliziert und umständlich wie möglich machen will. Das wirkt sich massiv nachteilig auf die Nachfrage bei

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Smartwings: Comeback der Boeing 737-Max noch im Feber

Die tschechische Smartwings Group geht momentan davon aus, dass die Maschinen des Typs Boeing 737-8 noch im Laufe des Febers wieder kommerziell eingesetzt werden können. Derzeit ist die CSA-Mutter mit der Erfüllung diverser EASA-Auflagen beschäftigt. Eine Sprecherin des Carriers erklärte auch, dass die Maschinen zunächst ab Prag in Richtung Kanaren, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Kapverden und Funchal fliegen werden. Im April 2021 beabsichtigt man auch Tel Aviv anzufliegen, wobei eingeschränkt wird, dass die Aufnahme von einer möglichen Grenzöffnung Israels abhängig ist. Punktuell sollen die Boeing 737 Max 8 auch auf anderen Strecken zum Einsatz kommen. Vor dem weltweiten Flugverbot übernahm Smartwings sieben Einheiten dieses Typs. Es handelt sich um geleaste Flugzeuge. Sechs weitere Maschinen stehen zur Lieferung an, wobei zwei direkt bestellt wurden und vier über den Lessor GECAS. Ende Jänner 2021 erteilte die europäische Luftfahrtbehörde EASA dem Muster Boeing 737 Max nach langem Verbot die Wiederzulassung. Diese ist allerdings an zahlreiche Auflagen, die sowohl der Hersteller aus auch die Betreiber erfüllen müssen, geknüpft. In den USA und in Brasilien ist dieser Maschinentyp schon im kommerziellen Einsatz.

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SkyUp expandiert weiter Richtung West-Europa

Die Billigfluggesellschaft SkyUp setzt ihren Expansionskurs in Richtung Westeuropa fort. Der Carrier wird im Mai 2021 weitere Routen ab Kiew-Borispil und Lwiw in Richtung Italien und Malta aufnehmen. Ab 21. Mai 2021 will der ukrainische Carrier ab Lwiw nach Bergamo fliegen. Zunächst sollen zwei wöchentliche Flüge angeboten werden. Am 29. Mai 2021 soll eine mit gleicher Frequenz bediente Route von Borispil nach Bari flogen. Am gleichen Tag will SkyUp erstmals nach Luqa (Malta) fliegen und zwar an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag. Erst vor wenigen Wochen kündigte der Lowcoster eine groß angelegte Expansion an und kündigt die Aufnahme einiger Routen nach Deutschland an. Nähere Einzelheiten dazu in diesem Artikel.

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Jänner 2021: Nochmaliger Rückgang bei Ryanair

Die Ryanair Group beförderte im Jänner 2021 konzernweit rund 1,3 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat wurde somit ein Rückgang um 88 Prozent verzeichnet. Im Jänner 2020, also vor der Corona-Krise“, hatte der Billigflieger-Konzern noch 10,8 Millionen Reisende an Bord. Wesentlich interessanter ist der direkte Vergleich mit Dezember 2020. Der Carrier zählte im letzten Monat des Vorjahres 1,9 Millionen Reisende. Somit setzt sich der „neuerliche Abwärtstrend“, der ab September 2020 eingetreten ist, fort. In dieser Betrachtungsweise gab es daher im Jänner 2021 einen Rückgang von 32 Prozent.

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Österreich-Einreise: Verschärfungen, aber Freitesten bleibt doch

Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) gab am Mittwochabend die neue Einreiseverordnung, die ab 10. Feber 2021 gelten wird heraus. Diese stimmt zumindest in Teilen nicht mit der Ankündigung von Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) überein. So sagte der zuletzt genannte Politiker am Dienstag in einer Tonlage, die an einen Sheriff in einem Westernfilm erinnert, dass künftig kein Freitesten mehr möglich ist und die zehn Tage Quarantäne abzusitzen sind. Davon ist in der Verordnung des Rudolf Anschober nichts mehr zu lesen. Auch in einer Aussendung stellt das Gesundheitsministerium klar, dass auch weiterhin Freitesten nach fünf Tagen möglich ist. Die Verordnung kann hier nachgelesen werden. Einreiseverbot für UK-Bürger Bürger des Vereinigten Königreichs dürfen künftig nicht mehr nach Österreich einreisen. Es bestehen einige wenige Ausnahmen, beispielsweise für Geschäftsreisende. Staatsangehörige von EU-Ländern dürfen jedoch weiterhin aus UK kommend in die Alpenrepublik einreisen. Dazu schreibt das Gesundheitsministerium: „Aufgrund des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union wird die Einreise aus besagtem Staatsgebiet jener aus einem Drittstaat gleichgestellt. Das bedeutet: Die Einreise ist grundsätzlich untersagt, davon ausgenommen sind etwa EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, beruflich Reisende oder Studierende“. Von den Verschärfungen generell nicht erfasst sind laut Ministerium: „Für Einreisende aus Ländern mit geringen Infektionszahlen (angeführt in Anlage A) gibt es weiterhin keine Einreisebeschränkungen, sofern sie sich in den vergangenen 10 Tagen durchgehend in diesen Ländern oder in Österreich aufgehalten haben. Weiterhin befinden sich die folgenden Staaten in der Anlage A: Australien, Finnland, Griechenland, Island, Neuseeland, Norwegen, Singapur, Südkorea und der Vatikan (Japan entfällt)“. Gibt es besondere Ausnahmen? Ja.

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Nürnberg: Mitarbeiter streichen Wände statt Flugzeugabfertigung

Aufgrund der Coronakrise hält sich derzeit das Verkehrsaufkommen am Flughafen Nürnberg in enggesteckten Grenzen. Der Airport wurde kreativ und setzt das Personal, das wegen der geringen Nachfrage wenig Arbeit hätte, anderweitig ein. So helfen Bedienstete des Airports beim Gesundheitsamt aus oder streichen die Wände neu. Wegen des geringen Flugaufkommens sind aber viele Mitarbeiter derzeit ohne Beschäftigung. Während einige Beschäftigte der Flugzeugabfertigung die verkehrsarme Zeit nutzen, um beispielsweise bei Malerarbeiten zu helfen, sind andere beim Nürnberger Gesundheitsamt aktiv, um dort zu unterstützen. Statt Koffer aufs Gepäckband zu wuchten oder Ladepläne zu erstellen, arbeiten Mitarbeiter des Flughafens seit zwei Monaten beim Gesundheitsamt Nürnberg und unterstützen das Corona-Team. Dort arbeiten verschiedene Teams an unterschiedlichen Aufgaben. Einige halten telefonisch Kontakt zu Infizierten, andere Kollegen ermitteln Kontaktpersonen und betreuen sie. Die Airport-Abordnung ist für das Bescheinigungsmanagement zuständig, stellt also positiv Getesteten und Kontaktpersonen eine Bestätigung der Quarantäne aus. „Die neuen Aufgabenfelder sind eine sinnvolle Herausforderung“, so die einhellige Meinung. Vom Flugfeld aufs Malergerüst: Beschäftigte der Flugzeugabfertigung unterstützen derzeit Malermeister Dieter Cerbin dabei, das Cargo Center zu renovieren. Gewöhnlich werden umfangreiche Malerarbeiten an Fremdfirmen vergeben, da sie für das eigene Personal nicht leistbar wären. Anders in Corona-Zeiten, in denen die eigentlichen Tätigkeiten ruhen. Ralf Dorn, sonst auf dem Flugfeld unterwegs, freut sich, dass er helfen kann. Die Nachfrage nach weiteren Malerarbeiten ist groß, doch lieber wäre es Dorn, „wenn es mit den Flügen endlich wieder richtig losgeht“.

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Deutschland: Bundespolizei droht Airlines mit hohen Strafen

Der Chef der deutschen Bundespolizei räumte ein, dass die Überprüfung der zur Einreise in die Bundesrepublik Deutschland erforderlichen Dokumente, beispielsweise getätigte Einreiseanmeldung, nicht rund läuft. Die Fluggesellschaften kommen demnach den Anordnungen nur mangelhaft nach. Die Regierung verlangt von Beförderungsunternehmen, dass diese vor dem Einsteigen überprüfen, ob die elektronische Einreiseanmeldung getätigt wurde oder nicht. Auch sollen, falls erforderlich, negative Testbefunde gesichtet werden. Allerdings gibt es in den meisten deutschen Bundesländern Ausnahmen für bestimmte Personengruppen, die entweder keine Anmeldung oder keinen Test benötigen. Es gibt auch ganz wenige Fälle, in denen beides nicht benötigen. Die überwiegende Mehrheit müsste eigentlich die Dokumente spätestens beim Boarding vorweisen, andernfalls muss laut deutscher Anordnung die Beförderung verweigert werden. Laut Bundespolizeipräsident Dieter Romann funktioniert das aber in der Praxis nicht. Im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ wirft er den Fluggesellschaften sogar „verantwortungsloses Verhalten“ fest und verweist darauf, dass die lokalen Gesundheitsämter pro Verstoß und Passagier Strafen in der Höhe von bis zu 25.000 Euro gegen Beförderungsunternehmen verhängen können. Allein in den letzten sechs Tagen habe man, so Romann, rund 600 Fälle, in denen die Einreisebestimmungen missachtet wurden, gefunden. So waren zum Teil weder die Einreiseanmeldung noch der Coronatest-Befund vorhanden. Auch sollen Einreisesperren umgangen worden sein. Nun will man Druck auf die Fluggesellschafen ausüben und diese mittels hoher Geldstrafen zur Kontrolle der Dokumente bewegen.

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Neos fordern Sputnik-V-Impfungen in Österreich

In Österreich fordert die erste Parlamentspartei die rasche Prüfung, gegebenenfalls auch die Zulassung und den Einsatz des russischen Impfstoffs Sputnik V. Dieser wurde noch vor wenigen Wochen im „Westen“ regelrecht verschmäht. Nun macht Neos-Nationalratsabgeordneter Gerald Loacker Druck. In einer Medienaussendung appelliert der Gesundheitssprecher dieser Parlamentspartei, dass die Bundesregierung sich dafür einsetzen soll, dass die EMA „rasch prüft, ob der russische Impfstoff Sputnik V zugelassen werden kann“. In Europa wurde kritisiert, dass die Russische Föderation Sputnik V die Zulassung bereits vor der Phase-III-Studie erteilt hatte. Die Wirksamkeit wurde zunächst massiv angezweifelt. Mittlerweile wird von einer Wirksamkeit von 91,6 Prozent ausgegangen. Das einzige Land der EU, das auch auf diesen Impfstoff setzt, ist Ungarn. Die Orban-Regierung erteilte Sputnik V eine nationale Notfallzulassung, die jedoch nur in Ungarn gilt. Sputnik V ähnelt dem AstraZeneca-Impfstoff Der russische Impfstoff setzt auf die gleiche Technologie wie jener von AstraZeneca, auf den die Europäische Union und die Regierungen der EU-Mitglieder die größten Hoffnungen gesetzt haben. Dieser wurde in großem Stil bestellt, da dieser der billigste Impfstoff auf dem Markt ist. Allerdings bahnt sich ein Debakel an, denn der britisch-schwedische Konzern kann die zugesagten Mengen nicht liefern und obendrein ist die Wirksamkeit im Vergleich zu Biontech-Pfizer und Moderna deutlich niedriger. Die meisten Mitglieder der Europäischen Union lassen AstraZeneca nur an Personen unter 65 Jahren verimpfen. „Wir müssen nun alles daran setzen, dass so viele Menschen wie möglich geimpft werden. Ganz oben stehen natürlich die Qualitätskriterien, die eigehalten werden müssen. Sollte sich aber bestätigen, dass Sputnik V sicher ist

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