Jan Gruber

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Jan Gruber

Lauda lässt 30 Passagiere trotz gültigem PCR sitzen

Eigentlich sollten Lauda Europe und Ryanair froh sein, dass am Freitag überhaupt Passagiere auf Flug FR 104 von Wien nach Palma gebucht waren. Doch gleich 30 Reisende hat der Billigflugkonzern wegen gültiger, jedoch von der Airline nicht anerkannter, österreichischer PCR-Befunde in Wien sitzen lassen und versuchte dann noch dreist 300 Euro Umbuchungsgebühr zu kassieren, berichtet die Mallorca Zeitung. Wenn den 30 Betroffenen kein finanzieller Schaden entstanden wären, könnte man darüber fast lachen: Ryanair und Lauda Europe interpretieren die spanische Einreiseverordnung auf ihre ganz eigene Art und haben das Ground Handling angewiesen, dass sehr genau auf die Art des PCR-Tests geachtet werden soll: Nur wer negative RT-PCR-Befunde vorweisen kann darf nach Palma mitfliegen. Wer jedoch mittels RNA-PCR negativ getestet wurde, für den endet die Reise am Gate. Spanien akzeptiert jedoch ausdrücklich beide Testverfahren für die Einreise. Das interessierte Ryanair und Lauda Europe nicht. Das Bodenpersonal unter Verweis auf eine Anweisung der Airline auf RT-PCR-Befunde und verweigerte die Beförderung. Betroffen waren- wie bereits erwähnt – gleich 30 Passagiere. Selbstredend hat Ryanair nirgendwo kommuniziert, dass RNA-PCR-Befunde bei dieser Fluggesellschaft nichts mehr wert sind. Billigflieger wollte 300 Euro pro Person abkassieren Doch jetzt wird es richtig dreist: Betroffene schilderten übereinstimmend gegenüber der Mallorca Zeitung und Aviation Direct, dass die Aufforderung erging einen „passenden“ PCR-Test zu machen. Man könne ja dann mit dem Flug am Sonntag nach Palma fliegen, jedoch für die Umbuchung wollte man sage und schreibe 300 Euro sehen. Die Stimmung, die ohnehin schon aufgeheizt war, dürfte nun – wenn man den Schilderungen

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Mutationsgebiete: Lufthansa fährt das Angebot stark zurück

Zunächst kündigte Lufthansa an, dass man ungeachtet der Verschärfungen und Einreiseverbote den Flugplan unverändert bedienen wird. Nun setzt der Kranich aber den Rotstift an und kürzt die Verbindungen in so genannte „Mutationsgebiete“ stark. Die Nachfrage dürfte im Keller sein, denn abgesehen von wenigen Ausnahmen besteht Beförderungsverbot, sofern eine Einreise in Deutschland beabsichtigt ist. Umsteiger sind von diesem jedoch nicht erfasst und können beispielsweise in München oder Frankfurt das Flugzeug wechseln. Die Nachfrage scheint jedoch nicht zu passen, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. So wird das Ziel Kapstadt ab Frankfurt und München temporär gestrichen. Johannesburg bleibt jedoch mit vorerst drei Rotationen pro Woche aktiv. Auch in Richtung Portugal und Irland, die ebenfalls auf der Regierungsliste der „unerwünschten Herkunftsländer“ zu finden sind, wird das Angebot stark gekürzt.

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Danzig: Schon wieder crasht ein Bodenfahrzeug einen Wizz-Air-Airbus

Bereits zum zweiten Mal binnen weniger Wochen machte auf dem Flughafen Danzig eine Maschine der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air unfreiwillige Bekanntschaft mit einem Bodenfahrzeug. Diesmal krachte am Samstag ein Servicefahrzeug in den A320neo mit der Registrierung HA-LJC. Es ist noch gar nicht lange her, da steckte ein Fahrzeug, das für das Bordwasser zuständig ist, unter einem Airbus der Wizz Air. Auch dieser Vorfall ereignete sich auf dem polnischen Flughafen Danzig. Der Jet wurde durch beschädigt und musste repariert werden. Diesmal wollte der Carrier die HA-LJC eigentlich nach Dortmund fliegen. Doch ein Bodenservice-Fahrzeug krachte in diese Nase des Airbus A320neo. Dadurch wurde erst im April 2020 ausgelieferte Mittelstreckenjet beschädigt. Zum Zeitpunkt der Kollision stand das Flugzeug still und befand sich in den Flugvorbereitungen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Fotos zeigen allerdings Schnee und Eis auf dem Vorfeld. Dies könnte gegebenenfalls eine Rolle gespielt haben. Wizz Air führte den Flug nach Dortmund mit einer Ersatzmaschine durch. Wie stark die HA-LJC beschädigt ist, ist noch nicht bekannt. Es bleibt angesichts zweier Vorfälle am gleichen Airport mit der gleichen Airline zu hoffen, dass der Flughafen Danzig gut versichert ist…

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Österreich: In diesen 415 Apotheken gibt es Gratis-Tests

Exakt 415 Apotheken in ganz Österreich werden kostenlose Antigen-Schnelltests anbieten. Knapp 400 davon bereits ab dem morgigen Montag. Einige wenige starten ein paar Tage später. Die Standesvertretung veröffentlichte am Sonntag die von vielen Bürgern heißersehnte Liste. Die nachstehende interaktive Karte basiert auf der von der Apothekerkammer zur Verfügung gestellten Liste jener Standorte, die kostenfreie Schnelltests anbieten. Über einen Klick auf diesen Link kann diese über das Smartphone mit der Google Maps App geöffnet und gespeichert werden, so dass im Bedarfsfall jederzeit die nähestgelegene „Gratis-Apotheke“ gefunden werden kann. Wem eine PDF-Liste lieber ist wird unter diesem Link auf der Page der Kammer fündig. Wichtig: Die Gratis-Tests können nicht nur, um sich für einen Friseur-Besuch „freitesten“ zu können verwendet werden, sondern auch für das „Freitesten“ aus der Quarantäne nach einer Reise. Manche Länder, darunter Deutschland, anerkennen Antigen-Ergebnisse für die Einreise. Hinweis: Sie müssen die Google Maps Karte nicht erneut in Ihre Maps-App oder unter MyMaps auf dem Computer einspielen, wenn Aviation Direct diese für Sie aktualisiert. Sie haben automatisch immer die neueste Karte mit den Apotheken-Standorten mit Gratistests. Einmal in Ihrer App speichern ist ausreichend. Die Karte zeigt den Datenstand vom 8. Feber 2021 mit 506 Apotheken. So funktioniert der Gratis-Test laut Kammer: Die Standesvertretung der österreichischen Apotheker weist ausdrücklich darauf hin, dass eine telefonische Voranmeldung erforderlich ist. Die Nummer der jeweiligen Apotheke kann obiger Karte oder der PDF-Datei entnommen werden. Melden Sie sich unbedingt telefonisch für einen Termin in der Apotheke Ihrer Wahl an. Nehmen Sie zu Ihrem Testtermin die E-Card

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Nachtflugverbot: FC Bayern-Team musste am BER in Airbus A350-1000 übernachten

Auch für die Bundesliga-Fußballer des FC Bayern München gab es keine Ausnahme beim Nachtflugverbot am Flughafen Berlin-Brandenburg. Das führte dazu, dass die Mannschaft nach dem Match gegen Hertha BSC im Airbus A350-1000 mit der Registrierung A7-ANB am Vorfeld des BER übernachten musste. Der FC Bayern teilte mit, dass die Starterlaubnis am Flughafen Berlin-Brandenburg verweigert wurde. Der Langstreckenjet, der unter der Flugnummer QR7402 nach Doha fliegen sollte, musste noch enteist werden. Nur eine Minute vor Mitternacht war die A7-ANB dann bereit zum Start, doch das Nachtflugverbot beginnt eben um Mitternacht. Die Erlaubnis wurde verweigert und trotz mehrmaliger Versuche bleib die zuständige Behörde des Landes Brandenburg hart und die Fußballer mussten am Boden bleiben. Ungeplanter Zwischenstopp in München Das Team und der Betreuerstab sowie die Crew übernachteten dann auf dem Vorfeld des BER im Airbus A350-1000 von Qatar Airways. Erst am Samstagmorgen um 6 Uhr 52 gab es dann grünes Licht und der Langstreckenjet mit dem Fußballern des FC Bayern an Bord durfte abheben. Doch dann kam schon das nächste Problem: Aufgrund der Flight Duty Regulations musste Qatar Airways die Besatzung der A7-ANB austauschen. Die Folge daraus: Der Airbus A350-1000 musste eine Zwischenlandung in München einlegen, wo eine andere Crew übernahm. Der Weiterflug zum eigentlichen Ziel, Doha, hob um 9 Uhr 16 in der bayerischen Landeshauptstadt ab. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte FC-Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge, dass er sich „von den zuständigen Stellen bei der brandenburgischen Politik total verarscht“ fühlt. Die wüssten gar nicht was sie dem Fußballteam „damit angetan haben“. Der Champions-Leauge-Sieger trifft

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Fotogalerie: Airbus A320 OE-LXB beim C-Check

In keiner anderen Branche ist gute und regelmäßige Wartung so wichtig wie in der Luftfahrt. Nahezu jeden Tag werden Arbeiten an den Maschinen durchgeführt, um sie flugtauglich und insbesondere sicher halten zu können. Europa gilt als weltweit führend in Sachen Wartungsstandards. Derzeit führt Austrian Airlines im Hangar in Wien einen so genannten C-Check, der auch als Base-Check bezeichnet wird, am Airbus A320 mit der Registrierung OE-LXB durch. Dieser kann bis zu 5.000 Arbeitsstunden in Anspruch nehmen. Die ungefähre Dauer für die Wartungsmaßnahme ist in etwa drei Wochen. Beim C-Check ist es nicht mit ein paar Handgriffen getan, sondern unter anderem werden die Struktur und die Außenhülle umfangreich kontrolliert und im Bedarfsfall nachgebessert. Dafür muss das Flugzeug teilweise zerlegt werden. Das schließt auch ein, dass so ziemlich die gesamte Kabine ausgebaut wird. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LXB befindet sich derzeit mitten im C-Check. Wie die Maschine so aussieht, zeigt die nachstehende Fotogalerie.

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Österreich: Anschober droht mit Lockdown ab Inzidenz von 200

Der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), der noch vor wenigen Wochen explizit ausgeschlossen hat, dass es nochmals einen Lockdown geben wird, doch zeitnah danach einen verkündete, will Österreich ab einer Siebentages-Inzidenz von 200 in den vierten Lockdown schicken. Gegenüber ATV sagte er, dass es dann eine Krisensitzung gibt und in dieser eine Gesamtbewertung gemacht wird. Die Maßnahmen könnten dann von regionalen Lockdowns bis hin zu einem österreichweiten „harten Lockdown“ gehen. Die Schwelle von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner pro sieben Tage würde sowohl für einzelne Bundesländer als auch ganz Österreich gelten. Somit lässt Anschober offen, ob er dann nur Regionen oder das gesamte Bundesgebiet „zusperren“ will. Drohung mit Lockdown-Weisung an die Landeshauptleute Angesprochen auf die Äußerung von Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP), dass dieser eine Abriegelung Tirols ausschließt, meinte Anschober, dass beim Landeshauptmann „nur ein Missverständnis“ vorliegen kann. „Er wird gemeint haben, aus heutiger Sicht. Wir haben das gemeinsam paktiert, dass wir bis Sonntag am Abend die Informationen sammeln und dann Entscheidungen treffen. Daran hält sich der Landeshauptmann von Tirol, wie ich ihn kenne, mit Sicherheit“. Eine unmissverständliche Lockdown-Drohung in Richtung der Landeshauptleute lässt Rudolf Anschober auch gleich los, denn er könne eine „Weisung“ für einen Lockdown in einem oder mehreren Bundesländern nicht ausschließen: „Das Steuerungszentrum in dieser Republik, was die Begrenzung der Pandemie betrifft, ist das Gesundheitsministerium“.

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Piloten: Swiss kündigt Gesamtarbeitsvertrag

Die Fluggesellschaft Swiss fährt im Ringen um eine Krisenvereinbarung mit den Piloten die nächste Eskalationsstufe und kündigt den Gesamtarbeitsvertrag. Die Verhandlungen mit der Gewerkschaft Aeropers wurden ergebnislos beendet. Über den Verlauf der Gespräche gibt es unterschiedliche Ansichten. Swiss wirft den Arbeitnehmervertretern vor, dass diese „nicht zu ausreichenden Zugeständnissen während der Krisenjahre“ bereit waren, die Gewerkschaft sieht es genau umgekehrt. Jedenfalls kündigte die Fluggesellschaft den Gesamtarbeitsvertrag – vergleichbar mit einem Kollektivvertrag – auf. Bedingung durch die Kündigungsfristen endet dieser am 31. März 2022. Die Corona-Pandemie traf auch Swiss hart. Der Carrier schrieb im Jahr 2020 einen operativen Verlust in der Höhe von 400 Millionen Schweizer Franken. Die Lufthansa-Tochter wurde mit einem Notkredit in der Höhe von 1,5 Milliarden Schweizer Franken gerettet. Für den überwiegenden Teil des Darlehens haftet die Eidgenossenschaft. Kosteneinsparungen will die Fluggesellschaft beim Personal erzielen. So wurden mit den Sozialpartnern der Boden- und Kabinenmitarbeitenden mehrjährige Krisenvereinbarungen abgeschlossen. Unterschiedliche Verhandlungsziele Mit den Piloten wurde man sich bislang nicht einig. Der Carrier geht davon aus, dass man in den nächsten Jahren einen Überhang an Flugzeugführern haben wird. Swiss will einen neuen Gesamtarbeitsvertrag ausverhandeln. Die Gewerkschaft will jedoch zunächst temporäre Krisenvereinbarungen schließen, jedoch die ursprüngliche Vereinbarung weiterlaufen lassen. Die Fronten sind also verhärtet. „Ohne substantielle Beiträge und erweiterte Handlungsmöglichkeiten während der Corona-Krise ist es aus unserer Sicht unternehmerisch nicht zu verantworten, den aktuellen Gesamtarbeitsvertrag beizubehalten“, erklärt Thomas Frick, Chief Operating Officer von Swiss. „Wir bekennen uns zur Sozialpartnerschaft und sind überzeugt, gemeinsam mit Aeropers einen neuen krisentauglichen und zukunftsfähigen Gesamtarbeitsvertrag für Pilotinnen

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Eurowings Discover: SunExpress-Mitarbeiter klagen auf Betriebsübergang

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress Deutschland ist ein Opfer der Corona-Pandemie, denn die Lufthansa-Beteiligung, die einst Langstreckenjets des Typs Airbus A330 für Eurowings betrieben hat, wurde dicht gemacht. Das Personal erhielt die Kündigung. Das wollen sich 120 Betroffene nicht gefallen lassen und ziehen vor Gericht. Diese klagen laut einem Bericht von Airliners.de auf Feststellung eines Betriebsübergangs auf die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover. Die Kläger vertreten die Ansicht, dass SunExpress Deutschland nicht geschlossen wurde, sondern lediglich in Eurowings Discover aufgegangen ist. Essentielle Teile der einstigen Ferienfluggesellschaft würden sich nun bei der Neugründung finden. Das Personal erhielt allerdings die Kündigung. Rechtsanwalt Martin Leufgen, der die klagenden Parteien vertritt, geht davon aus, dass ersten Verhandlungstermine im Juni und Juli 2021 in Frankfurt stattfinden werden. Sollte das Gericht rechtskräftig der Sichtweise der ehemaligen SunExpress-Deutschland-Mitarbeiter folgen, so hätte das erhebliche Auswirkungen für Eurowings Discover. Unklar welche A330 Eurowings Discover nutzen wird Die Ferienfluggesellschaft war ein Joint-Venture zwischen Turkish Airlines und Lufthansa. Man flog mit Boeing 737-800 unter eigener Marke, hatte aber auch sieben Airbus A330-200, die im Auftrag von Eurowings in der Luft waren. Die 737-800 wurden weitgehend zur türkischen SunExpress, die von der Schließung nicht betroffen ist, übertragen. Die Zukunft der Langstreckenmaschinen ist derzeit noch unklar. Eurowings Discover soll laut Lufthansa im Sommerflugplan 2021 mit drei Airbus A330 an den Start gehen. Woher diese Maschinen stammen ist unklar. Es gilt zwar als wahrscheinlich, dass jene Maschinen, die vormals von SunExpress Deutschland betrieben wurden, herangezogen werden, jedoch äußerte sich der Kranich bislang nicht zu diesem Thema. Laut

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Condor vor EU-Beschwerde im Streit mit Lufthansa

Zwischen der Ferienfluggesellschaft Condor und der ehemaligen Konzernmutter Lufthansa herrscht seit einiger Zeit dicke Luft. Hintergrund ist, dass der Kranich den Kooperationsvertrag über Zubringerflüge aufgekündigt hat. Nun prüft Condor auch eine Beschwerde in Brüssel. Die Ferienfluggesellschaft wandte sich kürzlich an das Bundeskartellamt, da man einen Missbrauch der Marktmacht von Lufthansa vermutet. Die Behörde teilte bereits mit, dass ein formelles Verfahren eröffnet wurde und möglichst rasch entschieden werden soll. Für Condor tickt die Uhr, denn aufgrund der Kündigungsfrist endet der Vertrag im Juni 2021, also unmittelbar vor dem Sommergeschäft. Eigene Zubringerflüge hat der Ferienflieger nicht. Stattdessen nutzt man seit Jahrzehnten im Rahmen eines Special-Pro-Rate-Vertrags jene der Lufthansa, die früher auch Eigentümerin der Condor war. Genau diese Vereinbarung hat der Kranich aber aufgekündigt. Die ehemalige Tochter sieht sich nicht nur in der Existenz gefährdet, sondern erhebt auch den Vorwurf, dass Lufthansa eine Marktverdrängung versucht. „Zufälligerweise“ doppelt man unter der Marke Eurowings Discover die meisten Condor-Langstrecken. Der Kranich macht auch keinen Hehl daraus, dass man die Zusammenarbeit mit der einstigen Tochter beendet, um die eigenen Angebote besser auslasten zu können. Beschwerde in Brüssel könnte folgen Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, dass Condor nun eine Beschwerde bei der EU-Kommission prüft. Dabei ist die Bewilligung der Staatshilfe für Lufthansa der wichtigste Ansatzpunkt, denn in den Auflagen ist festgeschrieben, dass die Beihilfe nicht für die Verdrängung oder Übernahme kleinerer Anbieter verwendet werden darf. Der Ferienflieger, der selbst vom deutschen Staat aufgefangen wurde, fühlt sich aber in einen Verdrängungswettbewerb gedrängt. Condor wollte die mögliche Beschwerde in Brüssel

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