Jan Gruber

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Jan Gruber

Wien: Zoll ertappt Schmuggler mit 74 Chamäleons

Die Beamten der Zollstelle am Flughafen Wien-Schwechat konnten am 20. Jänner 2021 einen 56-jährigen Mann aufgreifen, der 74 artengeschützte Chamäleons in einem Koffer versteckt nach Österreich schmuggeln wollte. Zwei der Tiere waren zum Zeitpunkt der Kontrolle bereits verendet. Laut Mitteilung des Finanzministeriums kam der Passagier aus Tansania und stieg in Addis Abeda um. Er wählte den so genannten „grünen Kanal“ und wurde von den anwesenden Zollbeamten routinemäßig kontrolliert. Da das Durchleuchten des Gepäckstücks ein verdächtiges Bild ergeben hat, wurde der Koffer geöffnet und intensiver untersucht. So fanden die Zöllner mehrere Verstecke wie Socken und Plastikdosen, in denen sich insgesamt 74 artengeschützte Chamäleons befanden. Die Boxen wurden daraufhin umgehend von der Zollfahndung in den Tiergarten Schönbrunn transportiert und dort von Reptilienexperten des Tiergartens geöffnet. Von den 74 Tieren waren zwei bereits tot und sind offenbar während des Transports von Tansania nach Österreich verendet. Die überlebenden Chamäleons wurden im Tiergarten Schönbrunn untersucht und versorgt. Bei den Tieren handelt es sich sowohl um Jungtiere im Alter von nur einer Woche als auch um erwachsene Chamäleons. Sie stammen den Experten des Tiergartens zufolge aus dem Usambara-Gebirge, eine momentan sehr regenreiche und kühle Region in Tansania. Die Reptilien werden nun in Terrarien untergebracht, die ihre speziellen Bedürfnisse wie hohe Grundfeuchtigkeit sowie eine luftige und kühle Umgebung erfüllen. Den Ermittlungen zufolge waren die Tiere für den tschechischen Markt bestimmt und sollten dort weiterverkauft werden. Der Schwarzmarktwert beträgt rund 37.000 Euro. „Die wichtige Arbeit des Zolls trägt auch regelmäßig dazu bei, Tierleid zu beenden und skrupellosen Tierschmugglern

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Corona-Ausbruch bei Airbus: 500 Mitarbeiter unter Quarantäne

Rund 500 Mitarbeiter des Airbus-Werks Hamburg-Finkenwerder wurden von der lokalen Gesundheitsbehörde unter Quarantäne gestellt. Am Sonntagnachmittag teilte das zuständige Amt mit, dass bislang 21 Beschäftigte positiv getestet wurden. Welche Auswirkungen die Maßnahme auf die Produktion haben wird, ist laut Airbus noch unklar. Der Hersteller teilte mit, dass man die Ursache des Ausbruchs noch untersucht. Die Hamburger Gesundheitsbehörde lässt die Proben auch auf die neuen Mutationen des Coronavirus untersuchen. Mit ersten Ergebnissen ist allerdings erst gegen Mitte der kommenden Woche zu rechnen. Das Amt stufte die rund 500 unter Quarantäne stehenden Mitarbeiter des Herstellers als Kontaktpersonen ersten Grades ein. Zwar gibt es diverse Schutzmaßnahmen, jedoch kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass es beispielsweise in Pausen dennoch zu Kontakten gekommen ist. Airbus erklärte in einer ersten Reaktion, dass die Auswirkungen auf die Produktion im Hamburg-Finkenwerder derzeit geprüft werden. Momentan ist noch nicht absehbar, ob die Fertigungsrate weiter gedrosselt werden muss. Der Flugzeugbauer beschäftigt in der Hansestadt etwa 12.000 Mitarbeiter.

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Finnair: Kein Boarding ohne negativem Coronatest

Ab Montag wird Finnair die Flüge vom Vereinigten Königreich und von Irland als nach Finnland wiederaufnehmen. Die Luftfahrtbehörde Traficom erteilte die entsprechende Genehmigung. Ab 28. Jänner 2021 müssen alle Personen, die auf dem Luftweg nach Finnland einreisen wollen, vor dem Abflug einen negativen Coronabefund vorweisen. Personen, die Covid-19 bereits überstanden haben, können auch einen Nachweis darüber vorweisen. Ausgenommen von der Verpflichtung sind lediglich Reisende, die in Helsinki umsteigen, jedoch nicht einreisen. Finnair teilte mit, dass am Check-In bzw. am Gate überprüft wird, ob ein negativer Testbefund oder ein Nachweis über eine überstandene Erkrankung vorhanden ist. Gegebenenfalls wird das Einsteigen verweigert. „Diese Anforderung ergänzt unsere anderen umfassenden Maßnahmen an Bord und auf Flughäfen, um ein sicheres Reisen während der Pandemie zu gewährleisten“, erklärt Jaakko Schildt, Chief Operating Officer bei Finnair.

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Ab Montag: FFP2-Pflicht bei Austrian Airlines

Ab Montag müssen bei Austrian Airlines sämtliche Passagiere über 14 Jahren FFP2-Masken tragen. Die Allgemeinen Beförderungsbedingungen wurden aufgrund der jüngsten Änderung der Covid-Notmaßnahmenverordnung der österreichischen Bundesregierung angepasst. Der Carrier weist in einer Aussendung darauf hin, dass FFP2-Masken mit Ventil nicht zugelassen sind. Kinder zwischen sechs und 13 Jahren können auch weiterhin eine normale MNS-Maske tragen. Jüngere sind weiterhin von der Verpflichtung ausgenommen. Wer aus gesundheitlichen Gründen keine FFP2-Maske tragen kann, muss ein ärztliches Attest auf einem Formblatt von Austrian Airlines sowie einen negativen Testbefund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen. Auch die Besatzungen müssen FFP2-Masken tragen. „Reisen und Gesundheitsschutz gehen Hand in Hand. Die umfassenden Schutzmaßnahmen an Bord werden vom großen Teil unserer Passagiere problemlos akzeptiert und umgesetzt. Ich bin überzeugt davon, dass die FFP2 Maske schnell zum neuen Reisebegleiter werden wird“, erklärt Austrian Airlines COO Jens Ritter.

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EU-Regierungschefs: Keine Reiseerleichterungen für Geimpfte

Zumindest vorläufig wird ein Nachweis über eine bereits erfolgte Covid-19-Impfung keine Erleichterungen für Reisen innerhalb der Europäischen Union bringen. Unter anderem die Regierungen von Spanien, Griechenland und Malta drängen darauf, um die Sommersaison 2021 retten zu können. Dem können aber die meisten anderen Regierungschefs der EU-Mitglieder nichts abgewinnen, so dass das Projekt „einheitlicher digitaler Impfpass“ auf die lange Bank geschoben wurde. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, dass momentan überhaupt nicht klar wäre, ob geimpfte Personen das Virus weitergeben können oder nicht. Weiters wäre unklar wie lange die Schutzwirkung überhaupt andauert. Gänzlich vom Tisch ist das Projekt allerdings nicht, es soll zu einem späteren Zeitpunkt unter den EU-Regierungschefs diskutiert werden.

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FedEx baut 6.300 Jobs in Europa ab

Die Frachtfluggesellschaft FedEx Express plant rund 6.300 Mitarbeiter in Europa abzubauen. Dieser Schritt hängt mit der bevorstehenden Integration des Netzwerks von TNT Express zusammen. Künftig will man sich auf die Drehkreuze Paris-Charles de Gaulle und Liège konzentrieren. Der Konzern erklärte in einer Medienmitteilung, dass man das in den USA seit Jahrzehnten praktizierte „Dual-Hub-Konzept“ nun auch in Europa umsetzen wird. In den Vereinigten Staaten unterhält FedEx Express in Memphis und Indianapolis Cargo-Drehkreuze. In diesem Zusammenhang wird der Carrier deutlich weniger Personal brauchen. Innerhalb der nächsten Monate sollen bis zu 6.300 Stellen abgebaut werden. „Wir verstehen, dass unsere beabsichtigten Änderungen zwar absolut notwendig sind, um uns auf den richtigen Weg zu bringen, unsere Teammitglieder, insbesondere in Lüttich, jedoch über die Zukunft besorgt sein werden. Wir werden alles tun, um diese Konsultationen konstruktiv durchzuführen, mit einer Einstellung zur Zusammenarbeit und zur Betreuung der Betroffenen. Die Umstellung auf ein Dual-Hub-Modell ist für uns ein strategischer Vorteil: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Express-Geschäfts, Bereitstellung von Flexibilität und Verbesserung unserer Wachstumschancen“, so Dave Canvan, Europe Chief Operating Officer bei FedEx Express. Betagte MD-10-Frachter werden ausgeflottet Auch im Bereich der Flotte wird es zu Veränderungen kommen, denn der Maschinentyp McDonnell Douglas MD-10F soll ausgeflottet werden. Zunächst geht es den fünf MD-10-10F an den Kragen, die im Laufe des Jahres 2021 die Flotte verlassen sollen. Diese bringen es auf ein stolzes Alter von 45,4 Jahren und sind konvertierte McDonnell Douglas DC-10. Die verbleibenden MD-10-30F sollen ebenfalls außer Dienst gestellt werden. Heuer werden drei Einheiten die Flotte verlassen und die

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Dezember 2020: 87,9 Prozent Rückgang in Deutschland

Die deutschen Flughäfen zählten im Dezember des Vorjahres insgesamt 2.033.947 Passagiere. Im direkten Vergleich mit 2019 sind dies um 87,9 Prozent weniger Reisende. Das Frachtaufkommen stieg um 13 Prozent auf 449.226 Tonnen, teilte der Verband ADV mit. Im innerdeutschen Verkehr wurde ein Rückgang um 89,9 Prozent verzeichnet. Auf den Europaflügen befanden sich um 87,4 Prozent weniger Fluggäste. Die Langstrecke hatte 87,8 Prozent weniger Reisende an Bord. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um -69,2 Prozent auf 47.747 Starts und Landungen.zurück. „Das Jahr 2020 endet für die Luftverkehrsnachfrage an deutschen Flughäfen mit einem weiteren Rückgang der Luftverkehrsnachfrage. Der verschärfte Lockdown ab Mitte des Monats Dezember, verbunden mit der politischen Aufforderung nicht notwendige Reisen in den Weihnachtsferien zu unterlassen, drückt die ohnehin geringe Nachfrage. Trotz vereinzelt positiver Buchungszahlen in wenige touristische Destinationen, erfüllten sich die zarten Hoffnungen in der Branche auf eine leichte Erholung der Nachfrage in den Weihnachtsferien nicht. Die Flugverbote nach Großbritannien und Südafrika bremsten eine mögliche Erholung zusätzlich aus. Die Flughäfen verharrten auch über den Jahreswechsel im Lockdown, fernab jeder Wirtschaftlichkeit. Der Start ins neue Jahr wird keine Trendveränderungen mit sich bringen – die wirtschaftliche Lage der Flughäfen, die dennoch ihre Verkehrsfunktion zur Daseinsvorsorge erfüllen, bleibt kritisch und angespannt“, erklärt der ADV: Im Frachtbereich stiegen die Entladungen um 16,3 Prozent auf 219.407 Tonnen. Auch wurde um 10,1 Prozent mehr Cargo eingeladen. Laut ADV waren es im Dezember 2020 insgesamt 229.817 Tonnen. „Die Luftfrachtentwicklung setzt den positiven Trend fort und wächst zum Ende des Jahres sehr deutlich. Ursächlich sind die

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LOT flottet DHC Dash 8-400 aus

Die polnische Fluggesellschaft LOT trennt sich von ihrer DHC Dash 8-400-Flotte. Ende des kommenden Jahres soll das letzte Turboflugzeug ausgeflottet werden. Dies erklärte Firmenchef Rafał Milczarski im Zuge einer parlamentarischen Anhörung. Derzeit verfügt LOT über zwölf DHC Dash 8-400, die allesamt von Nordic Aviation Capital geleast werden. Laut CH-Aviation.com beträgt das durchschnittliche Alter 9,3 Jahre. Zehn Maschinen waren zuvor bei der mittlerweile nicht mehr existierenden Eurolot im Einsatz und tragen teilweise noch deren Livery. Mit der Ausflottung der Turboprop-Flugzeuge will LOT noch heuer starten. Ein genauer Termin für den Beginn des Phase-Out wurde noch nicht genannt.

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Lufthansa: FFP2-Maskenpflicht ab 1. Feber 2021

Die Airlines der Lufthansa Group verlangen ab 1. Feber 2021 das Tragen von FFP2-Masken an Bord ihrer Flüge von/nach Deutschland. Alternativ ist auch eine so genannte OP-Maske gestattet. Die bisherigen „Alltagsmasken“ sind dann nicht mehr erlaubt. Die Airlines der Lufthansa Group hatten bereits im Mai vergangenen Jahres eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an Bord ihrer Flüge eingeführt und war damit weltweit einer der Vorreiter. Mit der Adaption der Regelung greift die Lufthansa Group nun den Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar auf. Damit gelten einheitliche Regeln entlang der gesamten Reisekette. Die Regelung tritt am 1. Februar in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sind Passagiere dazu verpflichtet, während des Boardings, des Fluges und beim Verlassen des Flugzeuges entweder eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske beziehungsweise Maske mit dem Standard KN95/N95 zu tragen. Alltagsmasken sind dann nicht mehr erlaubt.

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S7 Airlines startet in Berlin und Düsseldorf

Die russische S7 Airlines kündigt die Aufnahme zweier zusätzlicher Strecken ab Deutschland an. Ab Berlin-Brandenburg will der Carrier ab 23. Feber 2021 einmal pro Woche nach Moskau-Domodedovo fliegen. Von Düsseldorf aus soll es ab 6. Juni 2021 jeweils an Sonntagen nach Novosibirsk gehen. S7 Airlines teilt mit, dass beide Strecken mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient werden sollen. Berlin-Moskau soll jeweils am Verkehrstag Dienstag geflogen werden. Der Carrier ist Mitglied der Luftfahrt-Allianz Oneworld. Der Flugplan auf einen Blick: ab 23. Feber 2021 jeweils an Dienstagen: S7 3571 Moskau DME 13:50 – Berlin 14:50 S7 3572 Berlin 15:45 – Moskau DME 20:20 ab 6. Juni 2021, jeweils an Sonntagen: S7 5881 Novosibirsk 07:10 – Düsseldorf 09:05 S7 5882 Düsseldorf  10:15 – Novosibirsk 21:40

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