Stefan Steiner

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Stefan Steiner

SITA führt neue Technologie für Passagierabfertigung ein

Das Luftfahrt-IT-Unternehmen SITA hat mit „SITA Connect Fly“ einen neuen Konnektivitätsdienst für Fluggesellschaften vorgestellt. Der Service soll die Passagierabfertigungssysteme modernisieren und die Abflugkontrolle mit den Arbeitsplätzen an den Flughäfen verbinden. Das neue System basiert auf modernen Netzwerk- und Sicherheitstechnologien. Es wird mit dem Partnerunternehmen Versa entwickelt. Laut SITA können Fluggesellschaften ihre Abläufe vereinfachen und die Zeit für die Eröffnung neuer Standorte von Monaten auf wenige Wochen verkürzen. Für die Reisenden soll die neue Technologie zu kürzeren Wartezeiten beim Check-in und Boarding führen. Das System solle zudem das Ausfallrisiko reduzieren und die Sicherheitsrichtlinien auf allen Flughäfen konsistent halten, was einen reibungsloseren Reiseablauf gewährleiste. Die Einführung spiegelt die Bemühungen der Luftfahrtindustrie wider, alte Netzwerkstrukturen durch flexible, Cloud-basierte Lösungen zu ersetzen. Der neue Dienst baut auf den bestehenden Abfertigungssystemen von SITA auf, die bereits an über 400 Standorten im Einsatz sind.

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Frontier Airlines revolutioniert das Reiseerlebnis mit einem Paß für unbegrenzte Flüge

In einer beispiellosen Marketingoffensive hat die amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier Airlines einen Jahrespaß für unbegrenzte Flüge eingeführt. Unter dem Namen „Go Wild!“ bietet die Airline diesen Paß für kurze Zeit zum halben Preis an, was Reisenden eine nahezu grenzenlose Mobilität verspricht. Das Angebot, das normalerweise 599 US-Dollar kostet, ist bis zum 5. September 2025 für nur 299 US-Dollar erhältlich. Der Paß, der eine Gültigkeit bis Ende 2027 hat, bietet Käufern sofortigen Zugang zu den Vergünstigungen und ermöglicht ihnen, die Vorteile des Paßes für zusätzliche acht Monate zu nutzen. Diese offensive Strategie zielt darauf ab, Kunden langfristig an die Fluggesellschaft zu binden und ihre Position auf dem wettbewerbsintensiven Markt der Billigfluglinien zu stärken. Die Details des „Go Wild!“-Passes Der „Go Wild!“-Paß von Frontier Airlines erlaubt seinen Inhabern, unbegrenzt zu über 100 Destinationen zu fliegen, die das Streckennetz der Fluggesellschaft umfassen, einschließlich Zielen in Lateinamerika, der Karibik und Puerto Rico. Um die unbegrenzten Flüge nutzen zu können, müssen jedoch bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Für Inlandsflüge muß die Buchung mindestens einen Tag vor dem Abflug getätigt werden. Bei internationalen Flügen ist eine Vorlaufzeit von zehn Tagen erforderlich. Es wird zudem darauf hingewiesen, daß die Verfügbarkeit von Sitzplätzen nicht garantiert ist, was bedeutet, daß der Paß nicht in der Hauptreisezeit oder auf besonders gefragten Flügen die erste Wahl sein könnte. Die Nutzung des Paßes ist auch nicht vollständig kostenfrei. Zwar beträgt der Flugpreis selbst nur einen Cent, doch fallen bei jeder Buchung zusätzlich anwendbare Steuern, Gebühren und sonstige Abgaben an. Diese variablen Kosten können je

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Westjet beglückt Boeing mit Großbestellung

Der Flugzeughersteller Boeing und die kanadische Fluggesellschaft WestJet haben am 3. September 2025 die größte Flugzeugbestellung in der Geschichte der kanadischen Fluglinie bekanntgegeben. Die umfangreiche Vereinbarung umfaßt den Kauf von 67 neuen Maschinen, darunter 60 Boeing 737-Max-10 und sieben 787-9 Dreamliner. Mit dieser strategischen Investition, welche Optionen für 29 weitere Flugzeuge beinhaltet, baut WestJet seine Flotte erheblich aus und festigt seine Position als größter Boeing-Kunde in Kanada. Die Bestellung, die bis 2034 ausgeliefert werden soll, ist ein klares Signal für die Wachstumspläne der Fluggesellschaft, die sowohl ihr nationales als auch ihr internationales Streckennetz erweitern möchte. Für Boeing bedeutet der Auftrag eine Stärkung der Geschäftsbeziehung, die seit fast drei Dekaden besteht, und eine wichtige Bestätigung für die Modelle 737-10 und 787-9. Eine strategische Flottenerneuerung und -erweiterung Die nunmehr beschlossene Bestellung ist das Resultat einer langfristigen Strategie von WestJet, die darauf abzielt, die Flotte zu erneuern und gleichzeitig die Kapazitäten zu steigern. Mit den neuen Maschinen steigt die Gesamtzahl der fest bestellten Flugzeuge von WestJet bei Boeing auf 123. Dies unterstreicht die tiefe Bindung an den amerikanischen Flugzeugbauer und die strategische Ausrichtung der Flotte auf dessen Produkte. Die Wahl der Modelle ist dabei kein Zufall: Der Boeing 737-10, der größte Vertreter der 737-Familie, gilt als das kostengünstigste Schmalrumpfflugzeug pro Sitzplatz und ist damit ideal für das Geschäftsmodell von WestJet. Die Fluggesellschaft plant, diese Maschinen vor allem auf inländischen und grenzüberschreitenden Strecken einzusetzen, um dort mehr Kapazitäten anzubieten. Zusätzlich zur Stärkung der Kurz- und Mittelstreckenflotte setzt WestJet auch auf eine Expansion im Langstreckenbereich.

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Wizz Air eröffnet Basis am Flughafen Tuzla neu

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird ihre Basis am internationalen Flughafen Tuzla in Bosnien-Herzegowina am 12. Dezember 2025 wiedereröffnen. Ein Airbus A321neo wird dort stationiert, ein zweites Flugzeug soll bis März 2026 folgen. Im Rahmen der Expansion werden neun neue Strecken von Tuzla aus hinzugefügt. Die neuen Verbindungen führen unter anderem nach Köln, Hamburg, Maastricht, Malmö, Berlin und Paris Beauvais. Die Kapazität soll durch diese Maßnahme um 500.000 Sitzplätze jährlich steigen. Durch die Wiedereröffnung und das erweiterte Angebot wird Wizz Air zum Marktführer in Bosnien-Herzegowina. Das Streckennetz im Land umfaßt nun insgesamt 17 Verbindungen, die auch von den Flughäfen in Sarajevo und Banja Luka aus bedient werden. Die Neueröffnung wird erwartungsgemäß zu einem Anstieg des Tourismus und der wirtschaftlichen Aktivitäten in der Region führen. Sie solle die Rolle des Flughafens als regionales Drehkreuz stärken.

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Korean Air überträgt Frachtbetrieb am JFK an Swissport

Die Fluggesellschaft Korean Air überträgt die Verwaltung und Modernisierung ihres Frachtgebäudes 9 am John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York an den Abfertigungsdienstleister Swissport. Der Fünfjahresvertrag ist am 1. September in Kraft getreten. Swissport, das seit 1969 am Flughafen vertreten ist, übernimmt die vollständige Verantwortung für den Betrieb und die Untervermietung des rund 21.500 Quadratmeter großen Terminals. Es sind erhebliche Investitionen in die Infrastruktur geplant, um die jährliche Umschlagkapazität von 200.000 auf 295.500 Tonnen zu erhöhen. Dies soll unter anderem durch eine Überarbeitung des automatisierten Lagerturms und die Einführung neuer, temperaturgeregelter Lager für Spezialfracht erreicht werden. Die Partnerschaft wird zunächst mit einem Team von rund 80 Mitarbeitern starten, das nach vollständiger Auslastung des Gebäudes auf über 390 Angestellte anwachsen soll. Der Chef von Swissport Nordamerika, Nelson Camacho, betonte in einer Mitteilung, daß das Unternehmen durch den Einsatz hochtechnologischer Automatisierung die Frachtabfertigung am Flughafen optimieren wolfe. Auch Korean Air sieht in der Zusammenarbeit einen strategischen Schritt. Jaedong Eum, Leiter des Frachtgeschäfts bei Korean Air, erklärte, die Partnerschaft diene dazu, das JFK-Drehkreuz der Fluggesellschaft zukunftssicher zu gestalten.

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Ein steiniger Start: B787-Allegris-Business-Class bleibt vorerst leer

Die Deutsche Lufthansa steht vor einer großen Herausforderung bei der Einführung ihres neuen Langstreckenprodukts „Allegris“. Obwohl die erste Boeing 787-9 mit der lang ersehnten neuen Business Class bereits in Frankfurt gelandet ist, bleibt der Großteil der Business-Class-Kabine vorerst unbesetzt. Eine fehlende finale Zulassung durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) zwingt die Airline, die Buchungsmöglichkeiten auf nur wenige Sitze zu beschränken. Der geplante Einsatz des neuen Flugzeugs auf der Strecke von Frankfurt nach Toronto ab Oktober wird somit zunächst ein Testlauf unter erschwerten Bedingungen. Die Verzögerungen in der Zulassung werfen ein Schlaglicht auf die komplexen Abläufe in der Luftfahrtindustrie und die strengen Sicherheitsanforderungen, die Innovationen im Flugverkehr begleiten. Das neue Bordprodukt und die lange Wartezeit Nach monatelangen Verzögerungen hat die Lufthansa Ende Juli 2025 ihre erste Boeing 787-9 mit dem neuen „Allegris“-Produkt in Frankfurt in Empfang genommen. Das neue Bordprodukt, das die Lufthansa mit großem Werbeaufwand angekündigt hat, verspricht eine Revolution des Reiseerlebnisses in der First-, Business-, Premium-Economy- und Economy-Class. Besonders die Business Class soll mit neuen Sitzen, die mehr Privatsphäre und Komfort bieten, die Konkurrenz übertrumpfen. Das Flugzeug, das die Kennung D-ABPF trägt, soll nach einer Restaufrüstung in den Flugbetrieb integriert werden und ab dem 9. Oktober die Linie Frankfurt-Toronto bedienen. Doch die Vorfreude wird durch eine unerwartete Hürde getrübt: die ausstehende finale Zulassung der Business-Class-Module durch die FAA. Diese Zulassung ist unerlässlich, da die Behörde eine Reihe von umfangreichen Belastungstests vorschreibt, um die Sicherheit und Stabilität der neuen Sitzkonfigurationen zu gewährleisten. Bis diese Abnahme erfolgt, darf die

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American Airlines erreicht Meilenstein von 1.000 Flugzeugen

Die amerikanische Fluggesellschaft American Airlines hat einen bedeutenden Flottenmeilenstein erreicht. Das Unternehmen nahm am 29. August sein 1.000. Hauptlinienflugzeug in Empfang, eine Boeing 787-9. Die Maschine ist mit der neuen Premium-Kabine „Flagship Suite“ ausgestattet. Die Auslieferung der Boeing 787-9 ist Teil eines Flottenprogramms von American Airlines. Seit April hat die Gesellschaft bereits acht Maschinen dieses Typs erhalten und hat 30 weitere bestellt. Die Flugzeuge sollen auf Langstreckenverbindungen wie Chicago nach London-Heathrow sowie Philadelphia nach London eingesetzt werden. Die neue Kabine verfügt unter anderem über private Türen für jeden Sitzplatz, drahtlose Ladefunktionen und Liegesitze. Die neue Ausstattung soll in Kürze auf weiteren Langstreckenflügen von Dallas Fort Worth nach Zielen wie Auckland, Brisbane, Buenos Aires und Zürich verfügbar sein. Die Übergabe des 1.000. Flugzeuges unterstreicht die strategische Ausrichtung von American Airlines, ihre Flotte weiterhin zu modernisieren und das Angebot auf Langstreckenflügen auszubauen.

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Airbus-Mitarbeiter in Großbritannien verschieben Streik

Der geplante Streik der Mitarbeiter des Flugzeugherstellers Airbus in Großbritannien wurde vorübergehend verschoben. Dies teilte die zuständige Gewerkschaft mit, die sich derzeit in Tarifverhandlungen mit dem Unternehmen befindet. Grund für die Verschiebung sei ein neues Angebot von Airbus. Sollten die Arbeitnehmer das Angebot ablehnen, wird der Arbeitskampf am 23. und 24. September wieder aufgenommen. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft einen zehntägigen Ausstand für die kommende Woche angekündigt. Die Ausstände betreffen hauptsächlich die Airbus-Standorte in Großbritannien, darunter die Werke in Filton und Broughton, die für die Produktion von Flugzeugteilen von zentraler Bedeutung sind. Die Gewerkschaft hatte die Streiks wegen eines Tarifkonflikts angeordnet. Die Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung des neuen Angebots liegt nun bei den Mitarbeitern. Bis zu einer Abstimmung ruhen die Verhandlungen vorerst.

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Herbstferien: Tui meldet hohe Nachfrage für Badeurlaub

Der Reisekonzern Tui hat aktuelle Reisetrends für die bevorstehenden Herbstferien bekanntgegeben. Demnach ist bei österreichischen Urlaubern die Nachfrage nach Reisezielen am Meer besonders hoch. Auf der Mittelstrecke führt Hurghada in Ägypten das Ranking an, gefolgt von Antalya in der Türkei und Kreta in Griechenland. Diese Ziele verzeichnen eine erhöhte Nachfrage von bis zu 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ägypten hat sich im Länder-Ranking auf Platz eins vorgerückt und Spanien überholt. Auf der Fernstrecke stehen die Malediven an der Spitze der beliebtesten Reiseziele. Es folgen Dubai und Mauritius sowie New York City und Abu Dhabi. Die Studie von Tui zeigt, daß die Reisenden vor allem den Sommer verlängern möchten. Restplätze für die Herbstferien seien noch verfügbar.

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Flughafen Wien begrüßt neue Lehrlinge

Am Flughafen Wien haben am 1. September 2025 27 neue Lehrlinge ihre Ausbildung begonnen. Die Gesamtzahl der Auszubildenden am Standort liegt nun bei 73. Die neuen Lehrlinge werden in verschiedenen Berufen geschult, darunter Elektro- und Gebäudetechnik, KFZ- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie im IT-Bereich. Neu ist die Ausbildung in der Reinigungstechnik, die von drei Lehrlingen aufgenommen wurde. Die Ausbildung am Flughafen umfaßt eine eigene Lehrwerkstätte und die Möglichkeit, die Matura parallel zur Lehre zu absolvieren. Zudem werden internationale Austauschprogramme angeboten. Die Vorstände des Flughafen Wien sagten, daß die Lehrlingsausbildung als Investition in zukünftige Fachkräfte gesehen werde.

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