Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Weeze: Rekordprogramm für die Weihnachtsreisezeit

Der Niederrhein Airport Weeze (NRN) erlebt eine deutliche Belebung seines Flugbetriebs und startet mit einem stark erweiterten Angebot in die bevorstehende Weihnachtsreisezeit. Für den Zeitraum vom 19. Dezember 2025 bis zum 6. Jänner 2026 sind insgesamt 642 Flüge geplant, was einem beeindruckenden Zuwachs von 44,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Parallel zur Flugfrequenz erwartet der Flughafen auch einen erheblichen Anstieg der Passagierzahlen: Es werden rund 104.000 Reisende erwartet, die den Airport Weeze als Start- und Zielpunkt für ihre Feiertags- und Winterferienreisen nutzen werden. Diese positive Entwicklung festigt die Position des Flughafens als wichtiges regionales Drehkreuz, insbesondere für den Verkehr in südeuropäische und osteuropäische Destinationen. Netzwerkausbau und neue Ziele im Winterflugplan Das Streckennetz des Flughafens Weeze wächst im aktuellen Winterflugplan auf insgesamt 28 Destinationen. Dieser Ausbau ist ein wesentlicher Treiber für die prognostizierten Wachstumszahlen und reflektiert die strategische Anstrengung des Managements, die Attraktivität des Flughafens zu erhöhen. Neu im Winterangebot sind die Destinationen Crotone (Italien), Paphos (Zypern), Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) sowie Olsztyn-Mazury (Polen). Diese Ergänzungen dienen nicht nur der geografischen Diversifizierung des Angebots, sondern erschließen auch neue Quell- und Zielmärkte, sowohl für den touristischen Verkehr als auch für den Besuch von Verwandten und Freunden (VFR-Verkehr). Besonders gefragt bleiben jedoch die traditionellen Warmwasserziele in Südeuropa. Die meisten Abflüge in diesem Winter entfallen auf zwei spanische Destinationen: Alicante (ALC) und Málaga (AGP), die jeweils 23 Mal angeflogen werden. Dicht gefolgt werden diese von Thessaloniki (SKG) in Griechenland und Tanger (TNG) in Marokko, die ebenfalls eine hohe Frequenz aufweisen. Darüber hinaus starten

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Sommer 2026: Der Flughafen Nürnberg präsentiert einen umfangreichen Flugplan mit rund 60 Nonstop-Zielen

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg (NUE) hat einen vielversprechenden Ausblick auf den Sommerflugplan 2026 gegeben, der Reisenden aus der Metropolregion und darüber hinaus eine Auswahl von rund 60 Nonstop-Zielen in Europa und Nordafrika bietet. Trotz der kalten Jahreszeit weckt der Flughafen bereits die Reiselust und ermöglicht frühzeitige Buchungen für das kommende Jahr. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe betonte die Bequemlichkeit und Vielfalt des Angebots: „Ob Sonne, Strand oder City Trip – Europas schönste Städte und Urlaubsländer lassen sich bequem und entspannt erreichen. Pünktlich zu Weihnachten ist ein Großteil des Flugangebots bereits buchbar.“ Die Palette reicht von klassischen Badezielen über wachsende Märkte in Osteuropa bis hin zu wichtigen kontinentalen Drehkreuzen. Beliebte Mittelmeerziele erfahren Kapazitätsausbau Der Sommerflugplan 2026 ist von einer signifikanten Kapazitätssteigerung zu den beliebtesten Ferienzielen ab Nürnberg geprägt. Insbesondere Mallorca und Antalya, die traditionell gefragtesten Destinationen, werden dank der verstärkten Präsenz von Fluggesellschaften wie Marabu und Corendon Airlines noch häufiger und zu attraktiveren Flugzeiten erreichbar sein. Starkes Wachstum in Südeuropa und Osteuropa Über die Hauptmärkte hinaus zeigt sich eine Stärkung der Verbindungen nach Italien und Kroatien. Marabu reagiert auf die starke Nachfrage nach Sardinien und wird im Sommer 2026 einen dritten wöchentlichen Flug nach Olbia anbieten. Weitere Italien-Ziele sind Bari, Neapel, Palermo und Cagliari. Für Kroatien wird die Destination Zadar angeflogen. Die Fokussierung auf diese süd- und osteuropäischen Märkte spiegelt den allgemeinen Trend der Verlagerung von Reiseströmen in neue und aufstrebende Regionen wider. [Diagram showing the distribution of the 60 destinations by region: Mediterranean, Osteuropa, Drehkreuze] Osteuropa ist ebenfalls hervorragend an

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Croatia Airlines nimmt Nonstop-Flüge von Stuttgart nach Dubrovnik wieder auf

Croatia Airlines wird ab dem 4. Mai 2026 die Flugverbindung zwischen Stuttgart und dem beliebten Reiseziel Dubrovnik an der kroatischen Adriaküste wieder in ihr Streckennetz aufnehmen. Damit wird das Zielgebiet, das insbesondere für Touristen und Geschäftsreisende von Bedeutung ist, erneut ohne Zwischenstopp vom Flughafen Stuttgart (STR) aus erreichbar sein. Die Wiederaufnahme dieser Direktverbindung ist Teil der Expansionsstrategie des kroatischen Flag-Carriers, der sich verstärkt auf die Anbindung wichtiger europäischer Quellmärkte konzentriert. Die neue saisonale Route wird zweimal wöchentlich bedient. Die Flüge starten jeweils montags und freitags vom Flughafen Stuttgart um 20:35 Uhr und erreichen Dubrovnik um 22:15 Uhr Ortszeit. In umgekehrter Richtung hebt die Maschine von Dubrovnik um 18:00 Uhr ab und landet um 19:45 Uhr in Stuttgart. Die Flugzeiten sind auf die Bedürfnisse von Wochenendreisenden und Urlauber zugeschnitten. Die Fluggesellschaft hatte diese Route bereits in der Vergangenheit bedient, was die aktuelle Wiederaufnahme als Reaktion auf die anhaltend hohe Nachfrage in dieser Relation erscheinen lässt. Die Entscheidung von Croatia Airlines, die Direktflüge nach Dubrovnik wieder anzubieten, unterstreicht die Attraktivität der Region Dubrovnik-Neretva als Feriendestination für Reisende aus Süddeutschland. Für den Flughafen Stuttgart, den größten Verkehrsflughafen in Baden-Württemberg, bedeutet die Verbindung eine weitere Stärkung seines Angebots an Direktflügen in den südosteuropäischen Raum, wo Kroatien zu den wichtigsten Märkten zählt. Tickets für die Flüge sind bereits über die üblichen Vertriebskanäle der Fluggesellschaft buchbar.

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Emirates lockt Dubai-Reisende im Winter mit zwei kostenfreien Attraktionen

Emirates bietet seinen Passagieren in den Wintermonaten ein besonderes Anreizprogramm für einen Aufenthalt in Dubai. Reisende, die ihren Flug in die Golfmetropole bis zum 21. Dezember 2025 buchen, erhalten kostenfreien Zugang zu zwei populären Attraktionen und Touren in Dubai. Das limitierte Angebot gilt für Reisen, die zwischen dem 7. Januar und dem 18. März 2026 stattfinden. Das inkludierte Paket umfasst eine 90-minütige Sunset-Dinner-Cruise entlang der Dubai Marina, bei der Gäste an Bord einer Yacht von Xclusive Yachts die Skyline Dubais bei Sonnenuntergang erleben können, begleitet von einem internationalen Buffet und Live-Musik. Zusätzlich erhalten die Passagiere freien Eintritt in das Arte Museum Dubai. Dort erwartet die Besucher ein multimediales Kunsterlebnis, das digitale Kunst mit immersiven Installationen, visuellen Landschaften, eigens komponierten Klangwelten und Duftkompositionen verbindet. Die Aktion ist Teil einer umfassenderen Strategie von Emirates, den touristischen Standort Dubai zu fördern und den Aufenthalt der Passagiere aufzuwerten. Neben diesem zeitlich begrenzten Angebot profitieren Emirates-Kunden weiterhin vom „My Emirates Pass“, der über 700 exklusive Angebote in der gesamten Stadt, besonders während der Outdoor-Festivals und Verkaufsaktionen im Winter, bereitstellt. Darüber hinaus können Mitglieder des Vielfliegerprogramms Emirates Skywards Meilen bei zahlreichen Partnern in Dubai und weltweit sammeln und einlösen, beispielsweise für Prämienflüge oder Upgrades. Emirates unterhält derzeit 14 wöchentliche Flugverbindungen von Wien nach Dubai. Das Angebot, zwei beliebte Attraktionen kostenlos zu besuchen, soll die Attraktivität der Stadt als Winterreiseziel zusätzlich steigern.

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IndiGo muss Kapazität kürzen: Indische DGCA ordnet Einschnitt nach operativem Zusammenbruch an

Die indische Fluggesellschaft IndiGo Airlines hat ihre finanzielle Prognose für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 nach unten korrigiert. Grund dafür ist eine behördliche Anweisung der indischen Zivilluftfahrtbehörde (Directorate General of Civil Aviation – DGCA), die eine Kapazitätskürzung von 10 Prozent und die Entsendung von Aufsichtsteams zur Überwachung der Fluggesellschaft anordnete. Diese umfassende regulatorische Intervention erfolgte als direkte Reaktion auf einen operativen Zusammenbruch, der Anfang Dezember zu massiven Flugstreichungen führte. In einer behördlichen Mitteilung vom 10. Dezember revidierte IndiGo ihre Wachstumsprognose für die verfügbaren Sitzkilometer (ASK) von einer zuvor avisierten Steigerung im „hohen Zehnerbereich“ auf nunmehr ein Wachstum im „hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich“. Infolgedessen wird nun erwartet, dass der Passagier-Einheitserlös (PRASK) einen Rückgang im „mittleren einstelligen Bereich“ verzeichnen wird, was eine deutliche Abwärtskorrektur gegenüber der zuvor erwarteten „flachen bis leichten Steigerung“ darstellt. DGCA-Anordnung: 10 Prozent Kürzung der Inlandsflüge Die Revision der Prognose folgt direkt der Anordnung der DGCA vom 9. Dezember, IndiGo zur Kürzung der geplanten Inlandsflüge für den Winterflugplan 2025 um 10 Prozent zu zwingen. Die Fluggesellschaft bestätigte, dass dieser Einschnitt Auswirkungen auf ihre Kapazitätsprognosen für das dritte Quartal, das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr haben wird. Diese drastische behördliche Maßnahme wurde notwendig, nachdem IndiGo in der ersten Dezemberwoche schätzungsweise 4.500 Flüge annullieren musste. Die massiven Störungen im Flugbetrieb wurden mit der Implementierung neuer Vorschriften für die Flugdienst- und Ruhezeiten (Flight Duty Time Limitations – FDTL) in Verbindung gebracht. IndiGo versicherte, dass der Flugbetrieb seitdem in einem „optimierten“ Netzwerk wiederhergestellt wurde. Die hohe Zahl der Annullierungen

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European Sleeper erweitert Nachtzugnetz um Verbindung in die Schweiz und nach Mailand

Der belgisch-niederländische Betreiber European Sleeper setzt seine Expansion im europäischen Nachtzugverkehr fort und kündigt eine neue Verbindung von Amsterdam und Brüssel in die Schweiz und nach Mailand an. Die neue Linie, die ab dem 18. Juni 2026 dreimal wöchentlich verkehren soll, ergänzt den bereits angekündigten Dienst zwischen Paris und Berlin, der im März 2026 startet. Die neue Nachtzugroute wird über Köln, Bern, Brig und Stresa geführt und bietet Reisenden damit direkten Zugang zu wichtigen Zielen in der Schweiz und Norditalien. Ein besonderes Merkmal der Fahrt ist die Streckenführung über den historischen Simplonpass, die alpine Aussichten verspricht. European Sleeper, das sich im Besitz seiner Investorengemeinschaft befindet, stärkt mit dieser Erweiterung seine Position als unabhängiger Akteur im wieder auflebenden Segment des Nachtreiseverkehrs. Seit 2023 hat das Unternehmen bereits fast 240.000 Passagiere befördert. Um einen optimalen Fahrplan zu gewährleisten, werden zwei separate Zugteile in Amsterdam und Brüssel starten und in Westdeutschland zusammengeführt. Die Abfahrten sind für Montag, Donnerstag und Samstag geplant, mit Ankunft in der Schweiz und in Mailand am folgenden Morgen. Die Rückfahrten von Mailand sind mittwochs, freitags und sonntags vorgesehen. Der endgültige Fahrplan wird derzeit finalisiert. Die Tickets für die neue Route sollen im Januar oder Februar 2026 in den Verkauf gehen, wobei die Tarife vergleichbar mit den bestehenden Diensten sein sollen, um eine breite Zugänglichkeit zu gewährleisten. Allerdings führt die Priorisierung dieser neuen Verbindung zu einer Verzögerung der ursprünglich geplanten Barcelona-Route, deren Start nun für 2027 oder 2028 erwartet wird.

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Ryanair scheitert vor EU-Gericht mit Klage gegen Staatshilfen für portugiesische Airline Tap

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist mit einer Klage gegen die von Portugal gewährten und von der EU-Kommission genehmigten Staatshilfen für den Konkurrenten Tap vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg gescheitert. Das Gericht bestätigte am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, die Entscheidung der EU-Kommission vom Dezember 2021, mit der die Beihilfen in Höhe von insgesamt 2,55 Milliarden Euro genehmigt wurden (Az. T-458/22). Die strittigen Beihilfen umfassten unter anderem eine Kreditbürgschaft und sahen die Umwandlung eines bereits gewährten Rettungsdarlehens von 1,2 Milliarden Euro in Eigenkapital der Fluggesellschaft vor. Die portugiesische Nationalairline Tap war im Jahr 2020 verstaatlicht worden, um die existenzbedrohenden Auswirkungen der Pandemie im Luftverkehrssektor zu bewältigen. Die EU-Kommission hatte die Maßnahme genehmigt, da sie feststellte, dass Tap die notwendigen Voraussetzungen für die Beihilfen erfüllte und diese als erforderlich, geeignet und angemessen erachtete, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Das EU-Gericht schloss sich dieser Bewertung an und wies sämtliche Argumente von Ryanair ab. Ryanair argumentierte in seiner Klage, dass die staatliche Unterstützung den Wettbewerb verzerre und gegen EU-Recht verstoße. Die irische Airline verfolgt seit Beginn der Pandemie eine konsequente Strategie und hat zahlreiche Klagen gegen Staatshilfen für europäische Konkurrenten eingereicht, darunter auch gegen Hilfen für Lufthansa und Air France. Trotz des Rückschlags in Luxemburg steht Ryanair nun der Weg zum Europäischen Gerichtshof (EuGH) offen, der nächsthöheren Instanz. Bereits im Februar war eine frühere Klage Ryanairs gegen die Genehmigung eines Darlehens für Tap abgewiesen worden; dieser Fall wird ebenfalls bereits vor dem EuGH verhandelt. Unabhängig von den juristischen Auseinandersetzungen plant die

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Vorläufige Tarifeinigung bei Air Transat verhindert Pilotenstreik in der Vorweihnachtszeit

Die kanadische Ferienfluggesellschaft Air Transat und die Pilotengewerkschaft Air Line Pilots Association (ALPA) haben sich in letzter Minute auf einen vorläufigen Tarifvertrag geeinigt. Die Einigung sieht höhere Gehälter und verbesserte Arbeitsbedingungen für die mehr als 750 Piloten der in Montreal ansässigen Airline vor und konnte damit einen drohenden Streik in der verkehrsreichen Vorweihnachtszeit abwenden. Die Vereinbarung wurde erzielt, nachdem die ALPA zuvor eine 72-stündige Streikankündigung ausgesprochen hatte, woraufhin Air Transat bereits mit der Streichung von Flügen begonnen hatte. Sowohl die Airline als auch die Gewerkschaft bestätigten, dass der Flugbetrieb nun zur Normalität zurückkehren werde. Die Gewerkschaft ALPA erklärte, dass der neue Vertrag die Ziele hinsichtlich besserer Arbeitsplatzsicherheit, verbesserter Vergütung und flexiblerer Arbeitszeiten für eine bessere Work-Life-Balance erfülle. Details der vorläufigen Vereinbarung wurden von beiden Parteien nicht genannt. Air Transat hatte zuvor öffentlich eine Gehaltserhöhung von 59 Prozent über einen Zeitraum von fünf Jahren sowie verbesserte Arbeitsbedingungen vorgeschlagen. Die Ratifizierung der Einigung steht noch aus; die mehr als 750 Piloten sollen in den kommenden Tagen über die Annahme der Vereinbarung abstimmen. Die Tarifeinigung bei Air Transat verhindert den zweiten größeren Streik bei einer kanadischen Fluggesellschaft im laufenden Jahr. Im August dieses Jahres hatten Flugbegleiter der Air Canada für vier Tage die Arbeit niedergelegt und damit den Betrieb der größten Fluggesellschaft Kanadas erheblich beeinträchtigt. Der Abschluss bei Air Transat sorgt somit für eine Entspannung der Arbeitsmarktsituation in der kanadischen Luftfahrtindustrie vor den wichtigen Weihnachtsfeiertagen.

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Pechvogel-Rückkehr für Qantas A380: Beschädigte Tragflächenvorklappe legt „Superjumbo“ in Los Angeles lahm

Ein Airbus A380 der Qantas Airways ist unmittelbar nach seiner Rückkehr in den aktiven Flugbetrieb wegen eines Schadens an einer Tragflächenvorklappe (Slat) in Los Angeles außerplanmäßig stillgelegt worden. Das Flugzeug, das fast sechs Jahre lang eingelagert war, musste nach seinem ersten kommerziellen Flug von Sydney nach Los Angeles aufgrund einer sichtbaren Delamination an der linken Tragfläche aus dem Verkehr gezogen werden. Dieser Vorfall stellt einen unglücklichen Auftakt für das letzte Flugzeug der Qantas-A380-Flotte dar, das erst wenige Tage zuvor nach einem der größten Wartungsprojekte in der Geschichte der Airline reaktiviert wurde. Die Maschine mit der Registrierung VH-OQC, genannt „Paul McGinness“, führte am 7. Dezember 2025 den Flug QF11 vom Sydney Kingsford Smith International Airport (SYD) zum Los Angeles International Airport (LAX) durch. Während des 13-stunden-langen Langstreckenfluges bemerkten Passagiere sichtbare Schäden an einer Lamelle (Slat) am linken Flügel. Diese beweglichen Komponenten dienen dazu, die Tragfläche beim Start und bei der Landung zu erweitern und so den Auftrieb zu erhöhen. Nach der Landung um 20:23 Uhr Ortszeit am 7. Dezember in Los Angeles bestätigten Techniker den Schaden. Technische Analyse des Schadens und Störfallmanagement Der festgestellte Schaden an der Vorklappe (Slat) wurde als Delamination klassifiziert. Dieser technische Defekt beschreibt die Trennung von Schichten in einem mehrschichtigen Material, wie es bei Verbundwerkstoffen oder Laminaten üblich ist. Die Delamination tritt oft aufgrund eines Versagens des Klebstoffs oder Bindemittels auf, das die Schichten zusammenhält. Vorklappen werden typischerweise nur während der Start- und Landephasen ausgefahren, bleiben jedoch während des größten Teils des Reisefluges eingefahren. Obwohl der Schaden

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Tarifeinigung für GFD-Piloten: Erster Vergütungstarifvertrag nach Warnstreik erzielt

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat für die Piloten der Gesellschaft für Flugzieldarstellung GmbH (GFD) erstmals einen Vergütungstarifvertrag (VTV) abgeschlossen. Die Einigung folgte auf einen Warnstreik im Juli und eine erfolgreiche Urabstimmung, die den Weg für konstruktive Gespräche mit der Unternehmensleitung ebnete. Die GFD, eine Tochtergesellschaft von Airbus Defence and Space, ist hauptsächlich für die Bundeswehr tätig und erbringt hochspezialisierte, sicherheitsrelevante Unterstützungsflüge, für deren Piloten bislang keine tarifvertraglich geregelten Vergütungs- und Arbeitsbedingungen galten. Katharina Dieseldorff, Vizepräsidentin der Vereinigung Cockpit, betonte, dass die Beschäftigten mit diesem Abschluss erstmals ein transparentes und verlässliches Vergütungssystem erhalten, das der hohen Qualifikation und der besonderen Verantwortung der Piloten gerecht wird. Die Zustimmung zum Vergütungstarifvertrag erfolgte mit 100 Prozent bei Beteiligung aller VC-Mitglieder in der Urabstimmung. Der neue Vergütungstarifvertrag tritt mit strukturellen Verbesserungen in Kraft. Bereits ab dem 1. Januar 2025 werden die monatlichen Zulagen für zusätzliche Qualifikationen erhöht. Zum 1. Januar 2026 steigen die Entgelte um fünf Prozent, und es wird eine neue Entgeltstufe 14 eingeführt. Eine zukunftsorientierte Klausel sieht ab dem Jahr 2027 eine jährliche Vergütungsanpassung vor, die der stetig steigenden Inflation Rechnung tragen soll. Das Paket wird durch neue Regelungen zur Vergütung von Mehrarbeit sowie durch Zuschläge für Einsätze an Wochenenden und Feiertagen ergänzt. Die VC bewertet den Tarifabschluss als einen wichtigen Meilenstein zur Etablierung fairer und verlässlicher Arbeitsbedingungen in der militärischen Unterstützungsfliegerei in Deutschland. Durch die Schaffung eines stabilen und gerechten Rahmens, der die besondere Einsatzrealität der GFD berücksichtigt, wird eine wichtige Grundlage für Stabilität sowohl für die Arbeitnehmer als auch für das

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