Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Sky Europe: Der Traum vom Billigflieger in Mitteleuropa – Aufstieg und Fall einer ambitionierten Airline

Die europäische Luftfahrtlandschaft des frühen 21. Jahrhunderts war geprägt vom Aufstieg zahlreicher Billigfluggesellschaften, die das Reisen für Millionen Menschen revolutionierten. In diesem dynamischen Umfeld entstand auch Sky Europe Airlines, eine Fluggesellschaft mit dem ambitionierten Ziel, das Niedrigpreismodell nach Mittel- und Osteuropa zu tragen. Gegründet mit großem Optimismus und einer klaren Vision, expandierte Sky Europe rasant und bot Millionen von Reisenden neue Verbindungen. Gestartet mit kleinen Embraer 120 wollte man mit Boeing 737 zu einer der der größten Fluggesellschaften Europas werden. Die Betonung liegt auf „wollte“. Doch der schnelle Aufstieg fand ein jähes Ende, und die Geschichte von Sky Europe ist ein Lehrbeispiel für die Fallstricke des harten Wettbewerbs, finanzieller Fehlkalkulationen und externer Widrigkeiten in der Luftfahrtbranche. Diese Reportage beleuchtet den Werdegang, die Besonderheiten und letztlich das Scheitern einer Airline, die einen bedeutenden, wenn auch kurzen, Einfluss auf den ost- und mitteleuropäischen Luftverkehr hatte. Die Geburt einer Vision: Firmengeschichte und Hintergründe Sky Europe Airlines wurde im Jahre 2001 von dem slowakischen Geschäftsmann Christian Mandl und dem schweizerischen Investor Alain Skowronek gegründet. Die Idee war, das erfolgreiche Geschäftsmodell von Billigfluggesellschaften wie Ryanair oder EasyJet in einer Region zu etablieren, die zu dieser Zeit noch weniger stark von diesem Trend erfasst war: Mitteleuropa. Mit dem Hauptsitz in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, positionierte sich Sky Europe strategisch an der Schnittstelle zwischen West- und Osteuropa. Der Flugbetrieb wurde im Februar 2002 aufgenommen, zunächst mit einer kleinen Flotte und begrenzten Zielen. Die Expansionsstrategie basierte auf der Annahme, daß die Nachfrage nach günstigen Flugreisen in den

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Lufthansa Aviation Training setzt Kooperation mit Schweizer Luftwaffe fort

Die Lufthansa Aviation Training (LAT) setzt ihre bewährte Zusammenarbeit mit der Schweizer Luftwaffe fort. Ein neuer Fünfjahresvertrag, der bis Mitte 2030 gültig ist, sieht vor, daß die zivile fliegerische Grundausbildung für Militärpiloten vollständig in der Schweiz durchgeführt wird. Laut Angaben der Flugschule umfaßt das Abkommen ein maßgeschneidertes Trainingspaket, das speziell auf die Bedürfnisse der Schweizer Streitkräfte zugeschnitten ist. Das Trainingsprogramm wird als Frozen-ATPL-Programm (Airline Transport Pilot License) bezeichnet und kombiniert zivile sowie militärische Ausbildungselemente. Die Dauer der Ausbildung beträgt 43 Wochen und ist in vier spezifische Bereiche gegliedert. Diese Struktur soll eine umfassende und effiziente Ausbildung der zukünftigen Militärpiloten gewährleisten, indem sie sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Flugfertigkeiten vermittelt. Ein zentraler Bestandteil der Kooperation ist die Aufgabenteilung bei der Schulung. Die Lufthansa Aviation Training übernimmt die gesamte theoretische Ausbildung sowie das Multi-Engine-Training, welches auf dem Flugzeugtyp DA42 stattfindet. Parallel dazu wird die Schweizer Luftwaffe das Single-Engine-Training auf der PC-7 durchführen. Ergänzt wird die Ausbildung durch einen Multi-Crew Cooperation Course (MCC), der die Zusammenarbeit im Cockpit unter verschiedenen Szenarien trainiert. Diese partnerschaftliche Ausgestaltung der Ausbildung unterstreicht die enge Verflechtung ziviler und militärischer Standards in der Pilotenschulung. Die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit zeigt das Vertrauen der Schweizer Luftwaffe in die Expertise von Lufthansa Aviation Training. Es sichert den Militärpiloten eine hochqualifizierte Ausbildung nach internationalen Standards, welche sowohl die Anforderungen der zivilen Luftfahrt als auch die spezifischen Bedürfnisse des Militärs berücksichtigt.

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Absurde Fracht: Ein Sammelsurium der kuriosesten Funde an Flughäfen

Der Flugverkehr, Inbegriff moderner Mobilität und globaler Vernetzung, ist untrennbar mit strengen Sicherheitsbestimmungen verbunden. Was für die meisten Reisenden eine Routineprüfung darstellt, entpuppt sich für andere als unerwarteter Schauplatz bizarrer Funde. Jahr für Jahr konfiszieren Sicherheitskräfte an Flughäfen weltweit eine erstaunliche Palette an Gegenständen, die weit über das übliche Repertoire von Nagelscheren und Wasserflaschen hinausgehen. Diese Funde reichen von skurril bis potentiell gefährlich und werfen ein Schlaglicht auf die erfindungsreichen, manchmal auch unfreiwillig komischen Versuche von Passagieren, das Unerlaubte durch die Kontrollen zu schmuggeln. Dieser Artikel taucht ein in die Welt der verbotenen Kuriositäten, die im Laufe der Jahre an Flughäfen sichergestellt wurden, und beleuchtet die Hintergründe dieser außergewöhnlichen Geschichten. Von lebenden Tieren bis zu tödlichen Waffen: Eine bunte Sammlung des Unerlaubten Die Liste der konfiszierten Gegenstände ist lang und vielfältig, sie zeugt von menschlicher Unberechenbarkeit und dem manchmal erstaunlichen Mangel an Bewusstsein für Sicherheitsvorschriften. Während Schusswaffen und Sprengstoffe zu den offensichtlich gefährlichen Gütern zählen, deren Fund stets alarmierend ist, gibt es eine Fülle anderer Objekte, die weniger bedrohlich, dafür aber umso bizarrer anmuten. So fanden sich in den Gepäckstücken von Reisenden bereits lebende Tiere. Die Motive für solche Tier-Schmuggelfälle sind vielfältig und reichen von illegalem Tierhandel bis hin zum schlichten Wunsch, das geliebte Haustier mit in den Urlaub zu nehmen, ohne die dafür vorgesehenen Bestimmungen zu beachten. Hier sind einige der bemerkenswertesten Funde, die an Flughäfen weltweit Schlagzeilen machten: Wenn die Phantasie keine Grenzen kennt: Verstecke und Verkleidungen Die Kreativität mancher Passagiere, verbotene Gegenstände zu verstecken, ist bemerkenswert. Nicht

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Sundair nimmt neue Winterflugverbindung von Nürnberg nach Beirut auf

Die Fluggesellschaft Sundair hat eine neue Flugverbindung ab Nürnberg für den Winterflugplan 2025/2026 angekündigt. Ab dem 28. Oktober 2025 wird die Airline die fränkische Metropole direkt mit Beirut im Libanon verbinden. Dies teilte der deutsche Flughafen mit. Die Strecke soll einmal pro Woche, jeweils dienstags, bedient werden. Die Einführung dieser neuen Route erweitert das Flugangebot vom Flughafen Nürnberg und schafft eine direkte Anbindung an eine wichtige Stadt im Nahen Osten. Beirut, die Hauptstadt des Libanon, ist ein bedeutendes Zentrum für Wirtschaft, Kultur und Tourismus in der Region und zieht sowohl Geschäftsreisende als auch Besucher mit Interesse an Geschichte und mediterranem Flair an. Eine Direktverbindung bietet den Reisenden aus der Region Nürnberg und Nordbayern eine bequeme Option für Reisen in den Libanon. Sundair, eine deutsche Charter- und Linienfluggesellschaft, baut mit dieser Verbindung ihr Streckennetz gezielt aus. Der Winterflugplan sieht oft Anpassungen vor, um den saisonalen Nachfragen und den Präferenzen der Passagiere gerecht zu werden. Die Wahl von Beirut als neues Ziel deutet auf eine erwartete Nachfrage hin, die möglicherweise durch eine größere libanesische Diaspora in Deutschland oder durch das Interesse an Besuchen bei Familie und Freunden sowie touristischen Reisen getragen wird. Die Aufnahme einer solchen Verbindung trägt zur Stärkung der Rolle des Flughafens Nürnberg als regionaler Verkehrsknotenpunkt bei und bietet Reisenden mehr Auswahlmöglichkeiten. Für den Libanon ist eine zusätzliche europäische Anbindung von Bedeutung, um den Austausch mit Deutschland zu fördern.

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Sicherheitsstandards an Flughäfen im Fokus: Der VC-Flughafencheck 2025 mit neuer Methodik und internationalen Akzenten

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat ihren jährlich mit Spannung erwarteten Flughafencheck für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die diesjährige Ausgabe präsentiert sich mit einer grundlegend neuen Bewertungsmethodik, die einen verstärkten Fokus auf die tatsächliche Sicherheitswirksamkeit von Maßnahmen legt. Ziel des Checks ist es, Flughäfen in ihren Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheitsstandards zu unterstützen, insbesondere bei der Vermeidung von gefährlichen Vorfällen auf den Pisten wie Runway Incursions und Excursions sowie beim Ausbau moderner, GPS-basierter Anflugsysteme, ohne dabei die bewährten konventionellen Anflugsysteme zu vernachlässigen. Erstmals erstreckt sich die Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit der Schweizer Pilotenvereinigung Aeropers erfolgte, auch auf Flughäfen in der Schweiz und bietet somit eine breitere, international vergleichbare Perspektive auf die Sicherheit im europäischen Luftverkehr. Neue Bewertungsmethodik: Risikoorientiert, transparent und international vergleichbar Die Vereinigung Cockpit, Deutschlands Berufsverband der Piloten, führt ihren jährlichen Sicherheitscheck deutscher Verkehrsflughäfen bereits seit 1978 durch. Ab 1996 wurden auch Regionalflughäfen in die Untersuchung einbezogen. Die Ausgabe 2025 markiert jedoch eine Zäsur durch die Einführung eines neuen, risikobasierten Bewertungsansatzes. Anstelle des bisherigen, oft kritisierten Schulnotensystems basiert die Bewertung nun auf einem detaillierten Punktesystem, das prozentuale Ergebnisse liefert und diese anschließend in Noten umwandelt. Diese Methodik gewährleistet eine präzisere und transparentere Einschätzung der Sicherheitsleistungen der Flughäfen. Thomas Steffen, Pilot und Flugsicherheitsexperte der AEROPERS, der Schweizer Pilotenvereinigung und Partner der VC bei diesem Projekt, erklärt die Neuerungen: „Erstmals kommt ein risikobasierter Bewertungsansatz zum Einsatz, der Maßnahmen nach ihrer tatsächlichen Sicherheitswirksamkeit gewichtet.“ Das bedeutet, daß besonders effektive Sicherheitsvorkehrungen, wie daueraktive Stopbars (Lichter am Boden, die ein Halten signalisieren, um Kollisionen

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USA und Japan schließen umfassendes Handels- und Investitionsabkommen

Die Regierung der Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump hat ein neues umfassendes Handels- und Investitionsabkommen mit Japan geschlossen. Die Vereinbarung, die vom Weißen Haus am 23. Juli 2025 bekanntgegeben wurde, sieht vor, daß Japan 100 Flugzeuge des Herstellers Boeing erwerben und seine jährlichen Käufe von US-amerikanischer Verteidigungsausrüstung erheblich steigern wird. Im Rahmen dieses Abkommens wird Japan 550 Milliarden US-Dollar investieren, die von den Vereinigten Staaten zur „Wiederherstellung und Erweiterung zentraler amerikanischer Industrien“ eingesetzt werden sollen. Die USA werden 90 Prozent der Gewinne aus dieser Investition behalten. Laut einer Erklärung des Weißen Hauses sei dies „die größte einzelne ausländische Investitionszusage, die jemals von einem Land gesichert wurde“, und werde „Hunderttausende von US-Arbeitsplätzen schaffen, die heimische Produktion ausbauen und den amerikanischen Wohlstand für Generationen sichern“. Im Segment Fertigung und Luftfahrt hat Japan den Kauf von in den USA hergestellten kommerziellen Flugzeugen zugesagt, was den Erwerb von 100 Boeing-Flugzeugen einschließt. Darüber hinaus wird Japan seine jährlichen Käufe von US-Verteidigungsausrüstung um „zusätzliche Milliarden von Dollar“ erhöhen, um die Interoperabilität zu verbessern und die Sicherheit der Allianz im indopazifischen Raum zu stärken. Präsident Trump äußerte sich auf der Plattform Truth Social am 23. Juli 2025: „Dies ist eine sehr aufregende Zeit für die Vereinigten Staaten von Amerika, und besonders für die Tatsache, daß wir immer eine großartige Beziehung zum Land Japan haben werden.“ Als Teil der Vereinbarung werden Importe aus Japan einem Standardzollsatz von 15 Prozent unterliegen, was eine Reduzierung gegenüber dem für andere Länder geltenden 25-Prozent-Satz darstellt. Der japanische Premierminister Shigeru Ishiba erklärte

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Sicherheitsrisiko im Reisegepäck: Flughafen Zürich meldet drastischen Anstieg beschlagnahmter Gefahrgüter

Die Sicherheit im Flugverkehr genießt höchste Priorität, doch eine besorgniserregende Entwicklung am Flughafen Zürich zeigt, daß Reisende zunehmend unwissentlich oder wissentlich potenziell gefährliche Gegenstände in ihr Gepäck packen. Im Jahr 2024 wurden an den Sicherheitskontrollen in Zürich rund 180.000 sogenannte „Gefahrgüter“ aus dem aufgegebenen und Handgepäck entfernt – ein alarmierender Anstieg in den letzten Jahren. Diese Gegenstände, zu denen Powerbanks, E-Zigaretten, Spraydosen und Feuerwerke gehören, stellen aufgrund ihrer chemischen oder physikalischen Eigenschaften ein erhebliches Risiko für Menschen und Flugzeuge dar. Der Trend zu mehr elektronischen Geräten und die Zunahme unerfahrener Freizeitreisender tragen maßgeblich zu diesem Problem bei, das die Betriebsabläufe an Flughäfen weltweit beeinflußt und die Notwendigkeit klarer Passagierinformationen unterstreicht. Explosion der Gefahrgut-Fundstücke am Flughafen Zürich Die Zahlen, die der Flughafen Zürich für das Jahr 2024 vorlegt, sind bemerkenswert und geben Anlaß zur Besorgnis. Insgesamt wurden an den Sicherheitskontrollen rund 140.000 Gefahrgüter aus dem aufgegebenen Gepäck und weitere 40.000 aus dem Handgepäck entfernt. Dies summiert sich zu einer Gesamtmenge von 180.000 beanstandeten Gegenständen. Die Tendenz ist eindeutig: Die Anzahl verbotener Gefahrgüter im Gepäck hat sich in den letzten Jahren am Flughafen Zürich deutlich erhöht, wobei der Anstieg im Aufgabegepäck besonders ausgeprägt ist. Dieser Trend ist nicht auf Zürich beschränkt, sondern spiegelt eine globale Herausforderung für die Flughäfen und Sicherheitsbehörden wider. Für die Sicherheitsbehörden und Flughafenbetreiber stellt dies eine erhebliche Belastung dar. Jedes entdeckte Gefahrgut erfordert eine sorgfältige Handhabung, die Zeit und Personal bindet und zu Verzögerungen im Abfertigungsprozeß führen kann. Die Notwendigkeit, solche Gegenstände manuell zu identifizieren und zu entfernen,

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Österreich: Sommerreiseverkehr erreicht Höhepunkt – Massive Staus erwartet

Mit dem Beginn der Sommerferien in mehreren deutschen Bundesländern wird der Reiseverkehr auf den Transitrouten in Österreich in Richtung Süden seinen Höhepunkt erreichen. Der ÖAMTC und der ARBÖ warnen vor massiven Staus und Verzögerungen, insbesondere am kommenden Wochenende. Reisende aus fast allen deutschen Bundesländern sowie aus den Niederlanden, Belgien und Skandinavien werden die österreichischen Hauptverbindungen zusätzlich belasten. Alfred Obermayr, Verkehrsexperte des ÖAMTC, rät Reisenden, die zeitlich flexibel sind, den Samstag für die Abreise zu meiden. Wer diese Option nicht hat, sollte entweder sehr früh oder erst am späten Nachmittag in den Urlaub starten, um den größten Verkehrsaufkommen auszuweichen. Zu den am stärksten betroffenen Strecken zählen die Westautobahn (A1) im Großraum Salzburg, die Pyhrnautobahn (A9) mit ihren Tunnelbereichen und Grenzübergängen, die Tauernautobahn (A10) im Raum Salzburg und vor den Tunneln, die Karawankenautobahn (A11) vor dem Tunnel sowie die Brennerautobahn (A13) über ihren gesamten Verlauf. Auch die Fernpaßstraße (B179) in Tirol und die Autobahnen im benachbarten Ausland, wie das Große Deutsche Eck und die Südtiroler Brennerautobahn, werden stark frequentiert sein. Zur Unterstützung der Staugeplagten wird der ÖAMTC seinen Stauberater Florian Thaler am Samstag auf der Tauernautobahn (A10) zwischen dem Walserberg und St. Michael im Lungau einsetzen. Er kann vor Ort bei kleineren Pannen helfen, um längere Staus zu vermeiden. Beide Automobilklubs erinnern zudem eindringlich an die Bildung der Rettungsgasse, da es im dichten Reiseverkehr immer wieder zu Unfällen kommt und die freie Zufahrt für Rettungskräfte Leben retten kann. Zusätzlich zum allgemeinen Ferienreiseverkehr werden am kommenden Samstag, dem 26. Juli, zwei Großveranstaltungen in

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Flughafen München erwartet Rekordpassagierzahlen in den Sommerferien 2025

Mit dem Beginn der bayerischen Sommerferien am Freitag, dem 1. August 2025, startet am Flughafen München die Hauptreisezeit. Bis einschließlich 15. September 2025 sind nach aktuellen Anmeldungen der Fluggesellschaften über 45.000 Starts und Landungen geplant, was einem Zuwachs von etwa sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für das erste Ferienwochenende rechnet der Airport mit mehr als 425.000 Passagieren. Insgesamt werden während der gesamten Sommerferien mehr als 6,4 Millionen Reisende erwartet. Passagieren stehen ab München Flüge zu rund 210 Zielen in 67 Ländern zur Verfügung, welche sowohl Urlaubsziele in Europa als auch Langstreckenverbindungen zu anderen Kontinenten umfassen. Besonders gefragt sind in den Sommerferien erneut Destinationen in Italien mit rund 420 wöchentlichen Abflügen, gefolgt von Zielen in Spanien mit etwa 320 Starts pro Woche. Auch bei Interkontinentalflügen ist die Nachfrage groß: Rund 2.350 Starts zu Langstreckenzielen haben die Fluggesellschaften für die Sommerferienzeit angemeldet. Davon heben etwa 200 Flugzeuge wöchentlich in Richtung Asien sowie eine vergleichbare Anzahl in Richtung USA und Kanada ab. Um Reisenden einen entspannten Start in den Urlaub zu ermöglichen, empfiehlt der Flughafen eine ausreichende Zeitplanung für die Anreise und den Aufenthalt am Airport. Für bereits eingecheckte Fluggäste stehen in beiden Terminals Automaten zur Verfügung, an denen das Gepäck selbst aufgegeben werden kann. Zusätzlich werden am Münchner Airport während der Hauptreisezeit zusätzliche Mitarbeiter eingesetzt, die als „Happy to help“-Team Reisenden mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zudem wird empfohlen, den Online- oder Vorabend-Check-in der Fluggesellschaften zu nutzen, um Wartezeiten zu verkürzen. Auch das vorausschauende Packen des Handgepäcks, indem nur

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Avolon stärkt Flotte: Großauftrag über 90 Airbus-Maschinen unterstreicht Vertrauen in Luftfahrtwachstum

Avolon, ein weltweit führendes Unternehmen in der Luftfahrtfinanzierung, hat einen Großauftrag über 90 Flugzeuge bei Airbus platziert. Die Bestellung umfaßt 15 Langstreckenflugzeuge des Typs A330neo und 75 Schmalrumpfflugzeuge des Typs A321neo. Dieser erneute Auftrag unterstreicht das robuste Vertrauen des Leasinggebers in die langfristige Nachfrage im Luftfahrtsektor und signalisiert eine erwartete Expansion und Modernisierung der globalen Flugzeugflotten in den kommenden Jahrzehnten. A321neo und A330neo gelten als hochbegehrte Modelle, die modernste Technologie mit Effizienz und Passagierkomfort verbinden. Diese Transaktion festigt die langjährige Partnerschaft zwischen Avolon und Airbus und bekräftigt die Rolle von Leasingunternehmen als wichtige Indikatoren für die Entwicklung des Flugzeugmarktes. Ein Zeichen des Vertrauens: Avolons jüngster Großauftrag bei Airbus Avolon, als einer der größten Akteure im globalen Luftfahrtfinanzierungsgeschäft, agiert als wichtiger Barometer für die zukünftige Entwicklung des Flugzeugmarktes. Der jüngste Auftrag über 90 Airbus-Flugzeuge, der 15 A330neo und 75 A321neo umfaßt, ist eine signifikante Ergänzung zur bestehenden Flotte des Unternehmens. Mit diesem inkrementellen Auftrag erhöht sich die Gesamtzahl der bei Avolon bestellten A330neo auf 79 und der A321neo auf 264 Einheiten. Dies spiegelt die Strategie des Unternehmens wider, seine Flotte mit modernen und gefragten Flugzeugtypen zu erweitern, um den Bedarf seiner Airline-Kunden weltweit zu decken. Andy Cronin, CEO von Avolon, betonte in einer Stellungnahme das starke Vertrauen des Unternehmens in die langfristige Nachfrage nach neuen Flugzeugen. „Unsere Größe und unsere Bilanz ermöglichen es uns, die Expansions- und Ersatzbedürfnisse unserer Fluglinienkunden bis in das nächste Jahrzehnt hinein zu unterstützen“, so Cronin. Er hob hervor, daß sowohl die A321neo als auch die A330neo

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