Stefan Steiner

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Stefan Steiner

EU beschließt schrittweise Einführung eines neuen elektronischen Einreisesystems

Die Europäische Union will die Kontrolle der Ein- und Ausreise von Nicht-EU-Bürgern in den Schengen-Raum mit einem neuen elektronischen System verbessern. Vertreter des Europaparlaments und der Mitgliedstaaten einigten sich in Brüssel auf einen schrittweisen Start des sogenannten Entry/Exit-Systems (EES). Dieses soll künftig automatisiert erfassen, welche Drittstaatsangehörigen in einen EU-Mitgliedstaat ein- oder ausreisen, einschließlich biometrischer Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder. Das EES zielt darauf ab, irreguläre Migration effektiver zu bekämpfen und Identitätsbetrug zu erschweren. Die Datenbank soll in Echtzeit Informationen über Reisedaten und den Aufenthaltsstatus von Drittstaatsangehörigen liefern und anzeigen, ob sich Personen länger als erlaubt im Schengen-Raum aufhalten. Die Einführung des Systems soll in einer sechsmonatigen Übergangsphase erfolgen. In den ersten zwei Monaten können die Mitgliedstaaten das System optional ohne biometrische Daten nutzen. Ab dem dritten Monat sollen mindestens 35 Prozent der Grenzübertritte über das EES abgewickelt werden, und nach spätestens einem halben Jahr soll die vollständige Umstellung erfolgen. Bis dahin werden Reisepässe weiterhin zusätzlich manuell gestempelt. Der zuständige EU-Kommissar Magnus Brunner betonte die Bedeutung des EES zur Schließung bestehender Sicherheitslücken. Ein konkretes Startdatum für das neue System steht noch nicht fest und bedarf eines gesonderten Beschlusses der EU-Kommission, nachdem die Einigung formell vom Rat und dem Parlament bestätigt wurde. Es wird erwartet, daß das System im Oktober 2025 vollständig in Betrieb gehen soll.

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Hahnair lanciert „Distriply“ – Neue Tools sollen NDC-Buchungen für Reisebüros vereinfachen

Der in Dreieich ansässige Airline-Vertriebsspezialist Hahnair hat eine neue Produktreihe unter dem Namen „Distriply by Hahnair“ vorgestellt, die Reisebüros die Buchung von Flugprodukten auf Basis des Datenstandards NDC (New Distribution Capability) erleichtern soll. Das Unternehmen kündigte an, mit dieser Initiative sowohl Fluggesellschaften als auch Reiseagenturen neue Vertriebskanäle zu eröffnen und die bestehenden, auf globalen Distributionssystemen (GDS) basierenden Lösungen von Hahnair zu ergänzen. Als erste Anwendung wurde nun „Distriply One“ auf den Markt gebracht. Laut Hahnair zielt „Distriply“ darauf ab, allen Reiseberatern einen unkomplizierten Zugang zu umfangreichen NDC-Inhalten zu ermöglichen, und zwar unabhängig davon, ob das Reisebüro über eine Akkreditierung durch die Internationale Luftverkehrsvereinigung (IATA) verfügt oder nicht. Das Unternehmen bewirbt ein Plug-and-Play-Konzept mit intuitiven Prozessen, das leistungsstarke Lösungen für Reisebüros jeder Größe bieten soll. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der effizienten und nahtlosen Bearbeitung von Prozessen wie Buchungsänderungen, Flugplanabweichungen und Stornierungen. Kirsten Rehmann, die Chefin von Hahnair, wirbt für die neuen Tools mit dem Hinweis, daß „Distriply für einen niedrigschwelligen Zugang zu fortschrittlichen NDC-Technologien steht, konzipiert mit dem Wissen aus mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung“. Sie betonte, daß Hahnair die Herausforderungen und Abläufe in Reisebüros kenne und diesen mit höchsten Leistungs- und Servicestandards begegne. Die Leitung der neuen Marke „Distriply“ übernimmt Rachel Pascall, die diese Aufgabe zusätzlich zu ihrer Position als Vice President New Distribution bei Hahnair wahrnehmen wird. Erster öffentlicher Auftritt in Salt Lake City Die neue Marke „Distriply“ wird ihren ersten öffentlichen Auftritt am heutigen 20. Mai auf der Asta Travel Advisor Conference in Salt Lake City

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Systemausfall legt Flugverkehr in Paris-Orly lahm

Am Sonntag, dem 18. Mai 2025, kam es am Flughafen Paris-Orly zu erheblichen Störungen im Flugverkehr, nachdem es zu einem Ausfall des Flugsicherungssystems im Kontrollturm gekommen war. Die französische Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) forderte die Fluggesellschaften auf, für den Rest des Tages 40 Prozent ihrer Flüge zu streichen. Der Ausfall, der am frühen Nachmittag begann, führte zu strengen Verkehrsbeschränkungen und einer deutlichen Reduzierung der Flugbewegungen. Die DGAC gab bekannt, daß ihre Teams intensiv daran arbeiteten, den normalen Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen, nannte aber keine Einzelheiten zur Ursache des Systemausfalls. Der Flughafen Paris-Orly ist der zweitgrößte Flughafen der französischen Hauptstadt und wickelt sowohl nationale als auch internationale Flüge ab. Berichten zufolge waren zahlreiche Verbindungen betroffen, darunter Flüge nach Spanien, Dänemark, Saudi-Arabien, Italien, Deutschland, Österreich, in die Niederlande, nach Irland und zu verschiedenen französischen Städten. Die Passagiere wurden gebeten, sich bei ihren jeweiligen Fluggesellschaften über den Status ihrer Flüge zu informieren. Es wird erwartet, daß die Auswirkungen des Systemausfalls auch am Montag noch spürbar sein werden, da es zu weiteren Verspätungen und möglichen Annullierungen kommen kann, bis das System vollständig wiederhergestellt ist. Der Vorfall verdeutlicht die Anfälligkeit des Flugverkehrs für technische Störungen in der kritischen Infrastruktur.

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Austrian Airlines setzt im Winterflugplan auf Linate und verstärkt Langstrecken

Austrian Airlines hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26 vorgestellt, der ab dem 26. Oktober 2025 gilt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Bedienung von Reisezielen, die sich für Kurzurlaube in den Herbstferien eignen. Zudem gibt es Anpassungen im Italien-Programm und eine Aufstockung der Flüge nach Bangkok. Insgesamt bietet Austrian Airlines auf der Kurz- und Mittelstrecke 73 Destinationen mit bis zu 980 wöchentlichen Flügen an, während auf der Langstrecke zehn Ziele bis zu 48 Mal pro Woche bedient werden. Mehr Flüge in den Herbstferien und neue Italien-Verbindungen Die Herbstferien, die sich in Österreich zunehmender Beliebtheit für kurze Auszeiten erfreuen, werden von Austrian Airlines mit 85 zusätzlichen Flügen bedacht. Hierbei stehen Destinationen wie Zypern (Larnaca), Mallorca, Varna sowie Rom, Catania, Dubrovnik, Split und Valencia im Mittelpunkt, die sich durch kurze Flugzeiten und angenehme Temperaturen auszeichnen. Im Italien-Programm gibt es eine wichtige Änderung: Ab dem Winterflugplan wird Austrian Airlines alle Flüge nach Mailand zum Flughafen Linate verlegen, der näher am Stadtzentrum liegt als der bisher angeflogene Flughafen Malpensa. Diese Anpassung erfolgte durch die Übernahme von Slots der ITA Airways, die ebenfalls zur Lufthansa Group gehört. Zudem werden die Verbindungen nach Rom-Fiumicino bereits zum Ende des Sommerflugplans auf bis zu 18 wöchentliche Flüge erhöht, was eine bessere Anbindung an das Drehkreuz der ITA Airways ermöglicht. Langstrecken bleiben stabil, Bangkok wird aufgestockt Für Reisende, die im Winter Kälte und Schnee suchen, bleiben die Ziele im finnischen Lappland – Rovaniemi, Kittilä und Ivalo – im Programm. Die erfolgreichen „Skiflüge“ von Brüssel, Amsterdam, Kopenhagen und

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Eurowings nimmt Nonstopflüge von Hamburg nach Marsa Alam wieder auf

Nach einer mehrjährigen Unterbrechung kehrt Marsa Alam wieder in das Streckennetz des Hamburg Airport zurück. Ab dem 28. Oktober 2025 wird die Fluggesellschaft Eurowings zweimal wöchentlich nonstop von der Hansestadt zu dem beliebten Urlaubsort am Roten Meer fliegen. Diese neue Direktverbindung ergänzt das bestehende Angebot nach Ägypten, das bereits Hurghada umfaßt, und richtet sich insbesondere an Urlauber und Tauchbegeisterte. Gesa Zaremba, Leiterin Airline & Traffic Development am Hamburg Airport, äußerte ihre Freude darüber, den Passagieren mit Marsa Alam ein weiteres attraktives Ziel in Ägypten anbieten zu können. Sie betonte, daß die Direktverbindung mit Eurowings eine ideale Ergänzung des Streckennetzes zu Sonnenzielen darstelle, mit Badegarantie das ganze Jahr über. Marsa Alam ist bekannt für seine unberührten Strände und seine vielfältige Unterwasserwelt mit berühmten Tauchspots wie dem Elphinstone-Riff. Die Flüge von Hamburg (HAM) nach Marsa Alam (RMF) sind für dienstags und freitags um 10:50 Uhr geplant, mit einer Flugzeit von etwa fünf Stunden. Damit erreichen Reisende das Ziel am Roten Meer bequem ohne Zwischenstopp. Tickets für die neue Verbindung sind über die Webseite und die App von Eurowings sowie in Reisebüros buchbar. Marsa Alam gilt als ein Paradies für Taucher und Naturliebhaber, aber auch abseits des Wassers gibt es Nationalparks und archäologische Stätten zu entdecken.

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Lufthansa Group präsentiert Winterflugplan 2025/26 mit erweitertem Angebot

Die Lufthansa Group, bestehend aus Lufthansa, Austrian Airlines, SWISS, Brussels Airlines, Eurowings und Discover Airlines, hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26 vorgestellt, der am 26. Oktober 2025 in Kraft tritt. Ein zentrales Anliegen der Gruppe ist ein stabiler, pünktlicher und verlässlicher Flugplan über alle ihre Fluggesellschaften hinweg, insbesondere während der wichtigen Weihnachtsreisezeit. Darüber hinaus wird das Angebot im Premiumsegment durch die verstärkte Einführung der neuen Allegris Kabine bei Lufthansa erweitert. Ein Höhepunkt des Winterflugplans von Lufthansa ist die Ausweitung des Angebots an Langstreckenflügen, die mit der neuen Allegris Kabine in allen Klassen ausgestattet sind. Ab dem 26. Oktober werden Flugzeuge mit dieser modernen Kabinenausstattung täglich von München nach New York (JFK und Newark), Chicago, Shanghai, Kapstadt, Miami und Tokio eingesetzt. Zudem wird Bengaluru in Indien dreimal wöchentlich angeflogen. Bereits zehn Airbus A350-900 sind im Winterflugplan für Lufthansa mit der neuen Kabine unterwegs. Lufthansa plant zudem die Einführung von Allegris in Frankfurt mit der Boeing 787-9 sowie die Nachrüstung der bestehenden Boeing 747-8 Flotte. Aufgrund hoher Nachfrage werden die Verbindungen von Frankfurt nach Bydgoszcz (Polen) und von München nach Oradea (Rumänien) fortgeführt. A380-Enthusiasten können sich auf Flüge ab München nach Bangkok, Delhi, Los Angeles und San Francisco freuen. Erweiterungen bei den Schwestergesellschaften Austrian Airlines wird im Winter die Verbindungen von Innsbruck nach Brüssel, Warschau und Kopenhagen beibehalten und Amsterdam als neue Destination ab Innsbruck hinzufügen. Die Frequenz der Flüge von Wien nach Bangkok wird auf bis zu zwei tägliche Verbindungen erhöht. Zudem wird Austrian Airlines ab dem 26. Oktober in

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Sicherheitslücke am Flughafen Chicago O’Hare: Lieferwagen dringt in Sperrbereich ein

Am Samstag, dem 17. Mai 2025, ereignete sich am Chicago O’Hare International Airport ein sicherheitsrelevanter Vorfall, als ein Fahrer des Lieferdienstes DoorDash irrtümlich in einen beschränkten Bereich des Flughafens gelangte. Die unbefugte Einfahrt des Fahrzeugs in den gesicherten Perimeter wurde von der Flugsicherung bemerkt und löste kurzzeitig Besorgnis aus, wie CBS News Chicago berichtete. Obwohl es zu keinen betrieblichen Störungen kam und die Behörden die Handlung als unbeabsichtigt einstuften, wirft der Vorfall erneut Fragen hinsichtlich der Sicherheit am Boden und der Zugangskontrollen an einem der größten Flughäfen der Vereinigten Staaten auf. Dies geschieht vor dem Hintergrund jüngster ähnlicher Vorfälle an den Flughäfen O’Hare und Midway. Fahrer gelangte unbemerkt in den Airside-Bereich Der 36-jährige Fahrer befand sich auf einer Auslieferungsfahrt, als er versehentlich in den Airside-Bereich des Flughafens fuhr. Laut einer von CBS News Chicago zitierten Quelle könnte der Fahrer mehrere interne Straßen und möglicherweise sogar Rollwege befahren haben, bevor die Flugsicherung auf das Fahrzeug aufmerksam wurde. Flughafenbehörden stoppten das Fahrzeug und befragten den Fahrer, der angab, sich verirrt zu haben. Die Polizei von Chicago bestätigte in einer Stellungnahme, daß die Einfahrt als unabsichtlich gewertet wurde und keine Anklage erfolgte. DoorDash kündigte an, den Vorfall zu untersuchen. Das Chicago Department of Aviation (CDA), das die Aufsicht über die Flughäfen O’Hare und Midway hat, betonte in einer Erklärung gegenüber Simple Flying, daß die Sicherheit der Öffentlichkeit, der Flughafenmitarbeiter und der Anlagen oberste Priorität habe. Es seien keine betrieblichen Störungen oder Sicherheitsvorfälle gemeldet worden, und der betroffene Bereich sei vorsorglich überprüft worden. Das

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Flughafen Lüttich auf Rekordkurs im Frachtgeschäft und mit ehrgeizigen Zukunftsplänen

Der Flughafen Lüttich (LGG) verzeichnet eine beeindruckende Entwicklung im Frachtverkehr und hat sich als bedeutender Umschlagplatz in Europa etabliert. Seit fünf Jahren überschreitet der jährliche Frachtumschlag die Marke von einer Million Tonnen, mit weiter steigender Tendenz. Im Jahr 2024 wurden 1,17 Millionen Tonnen Fracht abgefertigt, und für 2025 wird eine weitere Steigerung um voraussichtlich zwölf Prozent erwartet. Der Flughafen verfolgt ambitionierte Pläne in den Bereichen Digitalisierung und die Entwicklung zu einem multimodalen Frachtzentrum im Herzen Europas. Im Gegensatz zu vielen anderen Flughäfen, die primär auf Passagierverkehr ausgerichtet sind, hat sich Lüttich bereits Mitte der 1990er Jahre konsequent auf das Frachtgeschäft konzentriert. Ein Alleinstellungsmerkmal ist der uneingeschränkte 24-Stunden-Betrieb, der eine hohe Flexibilität in der Flugplanung ermöglicht und Charterfluggesellschaften anzieht. Mit einer Frachtcharterquote von fast 40 Prozent weist Lüttich die höchste Rate in Europa auf. Hinzu kommen schnelle Durchlaufzeiten, eine effiziente Zollabfertigung und die zentrale geografische Lage, die über 50 Frachtfluggesellschaften, darunter viele langjährige Partner, überzeugt. Der Flughafen Lüttich hat sich auch auf Spezialbereiche wie den Transport verderblicher Güter und lebender Tiere spezialisiert. Täglich werden rund 730 Tonnen Blumen umgeschlagen, und das „Horse Inn“ versorgt jährlich 12.000 Pferde. Im Bereich E-Commerce zählt LGG zu den Vorreitern und wickelt bereits über eine Milliarde Pakete pro Jahr ab. Durch die beschleunigte digitale Transformation und verbesserte Prozesse strebt der Flughafen an, vom derzeit fünftgrößten Frachtflughafen Europas bis 2030 unter die Top 3 aufzusteigen. Dabei setzt LGG verstärkt auf Technologien wie künstliche Intelligenz und Big Data, um die betriebliche Effizienz zu maximieren und strebt eine höhere

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Air China erhöht im Sommer 2025 die Flugfrequenzen nach Europa

Die chinesische Fluggesellschaft Air China, ein Mitglied der Star Alliance, baut im Sommer 2025 ihr Angebot nach Europa aus. Zwischen dem 22. Juli und dem 26. August wird die Verbindung von Peking (PEK) nach Genf (GVA) von derzeit fünf auf sechs wöchentliche Flüge aufgestockt, wie das Portal Aero Routes berichtet. Auf dieser Strecke kommt ein modernes Großraumflugzeug vom Typ Airbus A350-900 zum Einsatz, das Passagieren einen erhöhten Reisekomfort bietet. Neben der Aufstockung der Frequenzen nach Genf plant Air China auch eine Erhöhung der Fluganzahl nach Rom (FCO). Genaue Details zur Intensivierung der Rom-Verbindung wurden in der ersten Meldung jedoch noch nicht genannt. Es ist anzunehmen, daß auch hier die gestiegene Nachfrage im Sommerreiseverkehr eine Rolle spielt. Air China reagiert damit auf die wachsende Bedeutung des europäischen Marktes und bietet Reisenden mehr Flexibilität bei ihrer Reiseplanung. Die Entscheidung von Air China, gerade im Hochsommer die Kapazitäten nach Europa zu erweitern, unterstreicht das strategische Interesse der chinesischen Fluggesellschaft an Verbindungen mit dem europäischen Kontinent. Dies folgt dem allgemeinen Trend chinesischer Airlines, ihr Angebot nach Europa schrittweise auszubauen. Die eingesetzte Airbus A350-900 ist ein relativ neues und treibstoffeffizientes Flugzeugmodell, was möglicherweise auch eine Rolle bei der Kapazitätserhöhung spielt, auch wenn dies im vorliegenden Text nicht thematisiert wird.

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Peoples-Embraer 170 wieder im Liniendienst

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples hatte in der vergangenen Woche mit erheblichen Flugplanänderungen zu kämpfen. Grund dafür war ein technischer Defekt an ihrem einzigen Flugzeug, einer Embraer 170 mit dem Kennzeichen OE-LMK. Die Maschine befand sich seit einer Ausweichlandung am 13. Mai 2025 in Zürich und konnte nicht wie geplant eingesetzt werden. Um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten, sah sich Peoples gezwungen, auf Wet-Lease-Vereinbarungen zurückzugreifen und Flüge vorübergehend ab Friedrichshafen durchzuführen. Der technische Defekt betraf die Landeklappen der Embraer 170, was eine Landung auf der kürzeren Landebahn des eigentlichen Zielortes Altenrhein als zu riskant erscheinen ließ. Die Passagiere strandeten zunächst in Zürich, von wo aus sie weiter betreut wurden. Für die Durchführung der Flüge setzte Peoples auf einen Airbus A320 der Leav Aviation, der jedoch aufgrund der Pistenlänge in Altenrhein vorübergehend ab Friedrichshafen operierte. Dies führte zu logistischen Herausforderungen für die Passagiere, die regulär in Altenrhein eingecheckt hatten und per Bus nach Friedrichshafen gebracht werden mußten. Seit Sonntag, dem 19. Mai 2025, kann Peoples ihre Flüge wieder mit dem eigenen Flugzeug durchführen. Die Embraer 170 mit dem Kennzeichen OE-LMK ist nach der Behebung des technischen Defekts wieder einsatzbereit. Dies ermöglicht der Regionalfluggesellschaft, zu ihrem regulären Flugplan ab Altenrhein zurückzukehren. Der Zwischenfall verdeutlicht die Anfälligkeit kleinerer Fluggesellschaften mit einer begrenzten Flottenstärke bei unvorhergesehenen technischen Problemen.

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