Stefan Steiner

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Stefan Steiner

FACC setzt auf Augmented Reality für präzisere Flugzeugteilprüfungen

Der Luftfahrtzulieferer FACC AG führt eine neue, digital unterstützte Inspektionsmethode ein, die auf Augmented Reality (AR) basiert. Diese innovative Lösung wurde vom Quality Engineering Team von FACC entwickelt und in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studiengangs „Smart Production und Management“ der FH Oberösterreich erfolgreich getestet. Ziel ist es, eine effizientere und genauere Prüfmethode zu etablieren, die gegenüber herkömmlichen Verfahren deutliche Vorteile bietet, wie CEO Robert Machtlinger betont. Die AR-Technologie ermöglicht es, digitale Informationen in Echtzeit in das Sichtfeld des Nutzers einzublenden. Im konkreten Fall geschieht dies über ein Tablet, das die Live-Aufnahme eines Bauteils mit den digitalen Inhalten der Prüfsoftware überlagert. Eine speziell für industrielle Anwendungen entwickelte AR-Software projiziert die Prüfanweisungen als digitale 3D-Überlagerungen direkt auf das zu prüfende Objekt. Laut Thomas Ecker, Program Engineer und Leiter des Studentenprojekts bei FACC, minimiert die automatische Navigation zu den Prüfpunkten und die Möglichkeit der direkten Konformitätsbestätigung das Risiko von Fehlern und Abweichungen. Dies soll eine frühzeitige Fehlererkennung und somit eine verbesserte Produktqualität gewährleisten. FACC sieht in der AR-gestützten Inspektion ein erhebliches Potential für eine schnellere Durchführung von Prüfungen, insbesondere bei großen und komplexen Bauteilen. Zudem soll die automatisierte Dokumentation der Prüfergebnisse und die Strukturierung der Prozesse die Qualitätssicherung insgesamt verbessern. Das Unternehmen erwägt darüber hinaus weitere Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie in der Produktion sowie bei Wartungs- und Reparaturarbeiten. Das erfolgreiche Projekt mit der FH Oberösterreich unterstreicht das Potential der anwendungsnahen Forschung für die Weiterentwicklung der Digitalisierung in der Luftfahrtindustrie.

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Geplatzte Verhandlungen: Lufthansa und Air France-KLM nehmen Abstand von Air Europa-Beteiligung

Die Lufthansa Group und Air France-KLM haben ihre Gespräche über den Erwerb einer Beteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa aufgrund von Preisdifferenzen mit der Familie Hidalgo, den Mehrheitseignern über Globalia, vorerst eingestellt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge stuften beide Airline-Konzerne die von den Hidalgos aufgerufene Bewertung von einer Milliarde Euro für Air Europa als zu hoch ein. Sowohl die Lufthansa Group als auch Air France-KLM sollen an der Übernahme eines 25-prozentigen Anteils an der Fluggesellschaft interessiert gewesen sein, wobei zuvor spekuliert wurde, daß das französisch-niederländische Unternehmen sogar eine Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent anstrebte. Auch die chinesische Hainan Airlines und ein namentlich nicht genannter Fonds aus dem Nahen Osten sollen ein Interesse an Air Europa signalisiert haben, es ist jedoch unklar, ob der hohe Preis auch diese potentiellen Investoren abschreckte. Uneinigkeit über die Bewertung von Air Europa Globalia begründete die Milliarde-Euro-Bewertung mit der positiven Geschäftsentwicklung von Air Europa im vergangenen Jahr, in dem die Fluggesellschaft einen Bruttogewinn von 116 Millionen Euro bei einem Umsatz von 2,9 Milliarden Euro erzielte. Trotz der verbesserten finanziellen Lage ist Air Europa jedoch weiterhin mit erheblichen Schulden belastet. So nahm Air Europa im Jahr 2020 einen staatlich garantierten Kredit in Höhe von 475 Millionen Euro vom spanischen Staatsfonds SEPI auf, um während der Corona-Krise liquide zu bleiben. Diese Schulden werden im Jahr 2026 fällig, die Regierung erwägt jedoch eine Umschuldung für Air Europa und andere Fluggesellschaften, da Befürchtungen bestehen, daß diese die Beträge nicht rechtzeitig zurückzahlen können. Zudem hatte Air Europa im Jahr 2020 einen Kredit von

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Amadeus und Google kooperieren für Cloud- und KI-Innovationen in der Reisebranche

Die Reise-Technologieunternehmen Amadeus und Google haben eine weitreichende Partnerschaft bekanntgegeben, die den Einsatz der Google Cloud-Technologie vorsieht. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Cloud-Strategie von Amadeus zu stärken und Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) voranzutreiben. Im Rahmen der Vereinbarung wird Amadeus Teile seiner technischen Plattform in die Google Cloud migrieren und deren Infrastruktur nutzen, um die betriebliche Effizienz und Ausfallsicherheit zu verbessern. Die Partnerschaft ermöglicht Amadeus zudem die Entwicklung neuer Dienste auf Basis von generativer KI und anderen Lösungen von Google Cloud. Insbesondere die Expertise von Google im Bereich Datenanalyse soll Amadeus helfen, Daten über verschiedene Kundensysteme hinweg zu harmonisieren und dadurch agiler und effizienter zu werden. Mit der KI-Technologie von Google Cloud, einschließlich Vertex AI, will Amadeus zukünftige KI-gestützte Innovationen vorantreiben und testet bereits den Einsatz sogenannter „Agentic AI“ für mögliche Integrationen in eigene Lösungen. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Kooperation ist die gemeinsame Prüfung von Möglichkeiten zur Verbesserung der Genauigkeit von Flugsuchergebnissen und des Angebotsmanagements für Fluggesellschaften. Hier sollen Amadeus MetaConnect und Nevio mit Google Flights und dem Google Offer Management System (QPX) integriert werden, um die Nutzererfahrung zu optimieren und die Marktpräsenz der Fluggesellschaften zu stärken.

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Wizz Air nimmt Nonstopflüge von Dortmund nach Olsztyn-Mazury wieder auf

Der Flughafen Dortmund vermeldet die Wiederaufnahme der beliebten Flugverbindung zum polnischen Flughafen Olsztyn-Mazury in Szymany ab Herbst 2025. Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air wird die Strecke ab dem 28. Oktober zweimal wöchentlich, jeweils dienstags und samstags, bedienen. Die Flugzeit für die etwa 100-minütige Verbindung bleibt bestehen. Die Nonstopflugroute von Dortmund nach Szymany war bereits seit 2018 im Flugplan des Dortmunder Flughafens enthalten, wurde jedoch im Frühjahr des vergangenen Jahres vorübergehend ausgesetzt. Grund dafür waren Wartungsarbeiten an den Triebwerken einiger Flugzeuge von Wizz Air. Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales, äußerte seine Freude über die Rückkehr der Verbindung, da die Nachfrage während der Aussetzung groß gewesen sei. Die Wiederaufnahme der Flüge nach Olsztyn-Mazury erweitert das Angebot an Direktverbindungen nach Polen ab Dortmund. Szymany liegt in der Region Ermland-Masuren im Nordosten Polens, die für ihre naturbelassene Landschaft und die Masurische Seenplatte mit ihren rund 3.000 Seen bekannt ist. Die Region bietet vielfältige Möglichkeiten für Naturerlebnisse, Wanderungen, Radtouren und Wassersportaktivitäten wie Kajakfahren, Segeln und Angeln. Die reaktivierte Flugverbindung soll es Reisenden aus Deutschland erleichtern, dieses Gebiet zu erkunden.

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Passagierin verklagt United Airlines nach Verletzung durch fallenden Koffer

In einem ungewöhnlichen Fall hat eine Passagierin die Fluggesellschaft United Airlines verklagt, obwohl es sich bei dem zugrundeliegenden Vorfall nicht um ein schwerwiegendes sicherheitsrelevantes Ereignis handelte. Eugenia Lyashenko, so der Name der Klägerin, erlitt im Juni 2023 auf einem Flug von Boston nach London Heathrow Verletzungen, als ein schwerer Rollkoffer aus einem geöffneten Gepäckfach fiel und sie traf. Sie wirft der Fluggesellschaft vor, daß die Kabinenbesatzung die Verantwortung dafür trage, den Koffer nicht ordnungsgemäß verstaut zu haben. Die Klage, die vor einem Bundesgericht in Massachusetts eingereicht wurde, wirft United Airlines vor, die Sicherheit der Passagierkabine nicht ausreichend gewährleistet zu haben, insbesondere im Hinblick auf die ordnungsgemäße Verladung und Sicherung von Gepäck in den Gepäckfächern über den Sitzen. Lyashenko argumentiert, daß die Flugbegleiter hätten einschreiten und sicherstellen müssen, daß der schwere Koffer sicher verstaut war, anstatt die Passagiere dies selbst handhaben zu lassen. Sie macht geltend, daß die Versäumnisse der Besatzung direkt zu schweren Verletzungen an ihrem Kopf, Nacken und Rücken geführt hätten. Berufung auf das Montrealer Übereinkommen Als rechtliche Grundlage für ihre Klage führt Lyashenko das Montrealer Übereinkommen an, einen Vertrag, der die Haftung internationaler Luftverkehrsgesellschaften für Verletzungen von Passagieren während des Fluges, des Einsteigens oder des Aussteigens regelt. Dieses Übereinkommen sieht vor, daß Fluggesellschaften automatisch für alle Schäden haften, es sei denn, sie können nachweisen, daß sie alle angemessenen Maßnahmen ergriffen haben, um eine solche Verletzung zu verhindern. In ihrer Klage fordert Lyashenko eine nicht näher bezifferte Schadensersatzsumme, die ihre medizinischen Kosten, Verdienstausfälle und zusätzliche immaterielle Schäden wie Schmerzen

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Air Europa nimmt als erste spanische Fluggesellschaft die Boeing 737 Max 8 in ihre Flotte auf

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa hat als erster Betreiber in Spanien die Boeing 737 Max 8 in ihre Flotte aufgenommen. Das neue Flugzeug stieß am 21. Mai 2025 zur nunmehr 42 Maschinen umfassenden Flotte hinzu. Die Übernahme erfolgte im Rahmen eines bereits 2022 vereinbarten Leasingvertrages mit AerCap. Die Einführung der Boeing 737 Max 8 markiert für Air Europa den Beginn einer Modernisierung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte. Noch in diesem Jahr sollen drei weitere Maschinen dieses Typs folgen, im Jahr 2026 zwölf und bis Mitte 2027 weitere vier. Laut Informationen von ch-aviation erwartet Air Europa die Auslieferung von insgesamt 29 Flugzeugen des Typs Max 8. Erneuerung der Flotte und Senkung der Betriebskosten im Fokus Juan José Hidalgo, Präsident von Air Europa, betonte, daß die Aufnahme dieses Flugzeugtyps eine neue Ära für die Fluggesellschaft einläute. Neben der Fortsetzung der laufenden Flottenmodernisierung setze man auf modernste Technologie, um in Bezug auf Wirtschaftlichkeit weiterhin führend zu sein. Er fügte hinzu, daß dieses Modell auch zur Reduzierung der Betriebskosten, einschließlich der Wartungskosten, beitrage und somit die langfristigen Rentabilitätsziele des Unternehmens unterstütze. Air Europa plant, die Boeing 737 Max 8 zunächst auf kontinentalen Mittelstrecken sowie auf innerstaatlichen Kurzstrecken einzusetzen. Ein Sprecher der Fluggesellschaft wies darauf hin, daß dies den Flottenerneuerungsprozeß fortsetze, dessen Konsolidierung auf ausschließlich Boeing-Modelle bereits vor einigen Jahren abgeschlossen worden sei. Die derzeit aktive Flotte von Air Europa besteht aus 17 Boeing 737-800, neun 787-8 Dreamlinern und 16 787-9 Dreamlinern. AerCap und Boeing begrüßen die Auslieferung Aengus Kelly, CEO von AerCap, zeigte sich stolz,

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El Al verzeichnet Umsatz- und Gewinnwachstum im ersten Quartal 2025

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat im ersten Quartal des Jahres 2025 sowohl ihren Umsatz als auch ihren Reingewinn gesteigert. Die Einnahmen beliefen sich auf rund 774 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von etwa fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Der Reingewinn stieg sogar um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 96 Millionen US-Dollar. Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen sowie Restrukturierungs- und Mietkosten (EBITDAR) verbesserte sich um neun Prozent auf circa 213 Millionen US-Dollar. Diese positive Entwicklung erfolgte trotz einer schrittweisen Wiederaufnahme des Betriebs ausländischer Fluggesellschaften am Ben-Gurion-Flughafen, was zu einem Rückgang des Marktanteils von El Al von 62 auf 44 Prozent führte. Das Passagieraufkommen am Flughafen stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um rund 63 Prozent, liegt aber weiterhin unter dem Niveau normaler Zeiten. El Al-CEO Dina Ben Tal Ganancia betonte, daß das Unternehmen auf die gestiegene Nachfrage reagiert und kommerzielle sowie operative Anpassungen vornimmt, um das Flugangebot zu erhöhen. Finanzvorstand Yankele (Yaakov) Shachar hob hervor, daß die hohe Auslastung der Flüge von 94,3 Prozent und eine Steigerung der angebotenen Sitzplatzkilometer durch Wet-Leasing zu dem Umsatzwachstum beigetragen hätten. Zudem wirkten sich gestiegene Finanzierungserträge und gesunkene Kerosinpreise positiv auf die Kostenstruktur aus. El Al konnte im ersten Quartal auch sein Eigenkapital deutlich steigern und verzeichnete einen Zuwachs bei den Mitgliedern des Vielfliegerprogramms sowie bei den Kreditkarteninhabern. Das Unternehmen plant zudem die Modernisierung seiner Flotte, einschließlich der Inbetriebnahme eines weiteren Dreamliners und der Umrüstung einer Boeing 777.

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Tarifeinigung bei Tuifly – Geplante Warnstreiks abgewendet

Im Tarifstreit für das Bodenpersonal der Fluggesellschaft Tuifly ist eine Einigung erzielt worden. Die Gewerkschaft Verdi gab bekannt, daß die bereits angekündigten Warnstreiks an den deutschen Standorten von Tuifly somit vorerst abgesagt werden. Im Mittelpunkt der Verhandlungen für die rund 320 betroffenen Beschäftigten standen höhere Gehälter und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Schichtdienst. Nach Angaben der Gewerkschaft einigten sich die Tarifparteien auf eine rückwirkende Gehaltserhöhung von drei Prozent ab dem 1. Januar 2025 sowie weitere 2,8 Prozent ab dem 1. Januar 2026. Zudem wird das Weihnachtsgeld deutlich angehoben: von bisher 500 Euro soll es in zwei Schritten bis zum Jahr 2026 auf 2.000 Euro steigen. Für die im Schichtdienst tätigen Mitarbeiter soll es außerdem bis zu fünf zusätzliche Urlaubstage pro Jahr als Ausgleich für Nachtschichten geben. Auch eine deutliche Steigerung aller Zulagen wurde vereinbart. Der neue Vergütungstarifvertrag soll bis zum 31. Dezember 2026 laufen, der Manteltarifvertrag sogar bis Ende 2029. Die Verdi-Mitglieder haben bis zum 15. Juni Zeit, über die Vereinbarung in einer Online-Befragung abzustimmen. Bei Zustimmung der Mitglieder gelten die Warnstreiks endgültig als abgewendet. Tuifly zeigt sich zufrieden – Reibungsloser Flugverkehr erwartet Auch der Reiseveranstalter Tui äußerte sich positiv zu der erzielten Einigung. Ein Sprecher des Unternehmens teilte mit, daß die Gespräche konstruktiv verlaufen seien und nun die finalen Formulierungen ausgearbeitet würden. Durch die Einigung sei ein reibungsloser Flugverkehr für die kommenden Monate gewährleistet. Bereits zuvor hatte es in den Tarifrunden für die Piloten und das Kabinenpersonal von Tuifly eine Einigung gegeben. Diese umfassende Einigung mit allen Beschäftigtengruppen dürfte

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Nonstopflug Innsbruck – Antalya durch Tui Österreich aufgenommen

Am 23. Mai 2025 startete der erste Nonstopflug von Innsbruck nach Antalya an der türkischen Riviera. Tui Österreich bietet diese neue Flugverbindung in Kooperation mit der Fluggesellschaft Corendon während der Sommersaison einmal wöchentlich, jeweils freitags bis zum 3. Oktober 2025, an. Der heutige Erstflug war nach Angaben des Unternehmens nahezu vollständig ausgebucht. Gottfried Math, Geschäftsführer von Tui Österreich, zeigte sich erfreut über die Erweiterung des Flugangebots ab Innsbruck. Er betonte die gute Zusammenarbeit mit dem Flughafen Innsbruck, dem Airline-Partner Corendon und den Vertriebspartnern in der Region. Die hohe Buchungsnachfrage deute darauf hin, daß sich die Reisenden diese Direktverbindung gewünscht hätten. Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta äußerte sich zuversichtlich, daß die Türkei wieder zu einem festen Bestandteil des Flugangebots ab Innsbruck werde und begrüßte die Ausdehnung des Angebots im östlichen Mittelmeer. Antalya erfreut sich bei den Tui-Gästen aus Tirol derzeit größter Beliebtheit unter den Sommerdestinationen. Die Region ist bekannt für ihre Sandstrände und das umfangreiche Angebot an All-inclusive-Hotels, das besonders bei Familien geschätzt wird. Die neue Verbindung nach Antalya ergänzt das bestehende Flugangebot von Tui Österreich ab Innsbruck, zu dem bereits Flüge nach Kalabrien, Mallorca sowie zu den griechischen Inseln Karpathos, Kos, Kreta und Rhodos gehören. Die Wiederaufnahme der Direktflüge in die Türkei dürfte somit eine attraktive Ergänzung für Urlauber aus dem Einzugsgebiet des Flughafens Innsbruck darstellen.

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Bombardier feiert Jungfernflug des ersten Serienmodells der Global 8000

Der kanadische Flugzeugbauer Bombardier hat den erfolgreichen Erstflug des ersten Serienexemplars seines neuen Businessjets Global 8000 bekannt gegeben. Das Flugzeug hob am 16. Mai vom Werk in Mississauga, Ontario, ab und absolvierte erste Flugtests im Rahmen des Produktionsprogramms. Nun soll es zur Endausstattung der Kabine nach Montreal überführt werden. Die Auslieferung des neuen Flaggschiffs von Bombardier ist für die zweite Hälfte des Jahres 2025 geplant. Die Global 8000, eine Weiterentwicklung der Global 7500, soll mit einer Reichweite von 14.600 Kilometern und einer Reisegeschwindigkeit von Mach 0,92 sowie einer Höchstgeschwindigkeit von Mach 0,94 neue Maßstäbe im Bereich der Geschäftsreiseflugzeuge setzen. Bombardier bewirbt die Global 8000 als das schnellste zivile Flugzeug seit der Concorde. Mit dieser Maschine zielt Bombardier auf das Segment der Ultra-Langstrecken-Businessjets, in dem auch Konkurrenten wie Gulfstream und Dassault vertreten sind. Die Global 8000 zeichnet sich durch eine geräumige Kabine mit vier Zonen und eine im Vergleich niedrige Kabinendruckhöhe aus, was den Reisekomfort auf langen Strecken erhöhen soll.

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