Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Norwegian-Flugzeug muß in Stockholm notlanden

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Norwegian mußte am Mittwochmorgen eine Notlandung am Flughafen Stockholm Arlanda durchführen. Die Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen SE-RRS war auf dem Weg nach Paris. Die Piloten des Fluges D8-2046 wurden zur Umkehr gezwungen, nachdem Reifenteile auf der Startbahn gefunden wurden. Bei einem Tiefflug wurde eine Beschädigung am linken Vorderreifen der Maschine bestätigt. Daraufhin wurden Rettungsdienste und Ambulanzen vorsorglich in Bereitschaft versetzt. Um 10.40 Uhr landete das Flugzeug sicher. Verletzte gab es bei dem Vorfall keine. Die Fluggäste wurden auf ein Ersatzflugzeug umgebucht, das mit einer Verspätung von viereinhalb Stunden am Flughafen Paris CDG eintraf. Der Flughafenbetreiber Swedavia bestätigte, daß die Startbahn kurz nach der Notlandung wieder freigegeben wurde. Der Flugbetrieb am Flughafen konnte sich normalisieren.

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Warten auf die Lizenz: Fastjet Mosambik und das Tauziehen mit der Regierung

Die mosambikanische Regierung hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie würde die Genehmigung für die Neugründung der Fluggesellschaft Fastjet Mosambik blockieren. Ein Regierungssprecher versicherte, der Lizenzierungsprozess befinde sich in seinen abschliessenden Phasen. Diese Erklärung steht im direkten Widerspruch zu den wachsenden Bedenken der Fastjet Group, die bereits angedroht hatte, die für das Projekt vorgesehenen Flugzeuge umzulegen, falls die anhaltenden Verzögerungen nicht bald enden. Das Tauziehen zwischen dem privaten Luftfahrtunternehmen und den staatlichen Behörden wirft ein Schlaglicht auf die Spannungen zwischen privatem Unternehmertum und staatlicher Regulierung in einem Markt, der derzeit von einem finanziell angeschlagenen Staatsunternehmen dominiert wird. Ein komplexer Prozess: Das Verfahren zur Erteilung einer Flugbetriebsgenehmigung Die Erteilung einer Flugbetriebsgenehmigung (AOC – Air Operator’s Certificate) ist ein mehrstufiger und oft langwieriger Prozess, der für jedes Luftfahrtunternehmen vor dem Start seiner Operationen obligatorisch ist. Die Agência de Informação de Moçambique berichtete, daß der Regierungssprecher Inocencio Impissa die Fortschritte des Antrags von Solenta Aviation Mozambique detailliert darlegte, jenem Unternehmen, das die Marke Fastjet Mosambik als Franchisepartner betreiben will. Der Antrag, der bereits im Februar 2025 eingereicht wurde, durchläuft demnach verschiedene Phasen der behördlichen Prüfung. Nach Angaben von Herrn Impissa haben die Behörden bereits die finanzielle Kapazität der angehenden Fluggesellschaft, ihre Wartungsverfahren sowie die Qualifikationen des Personals gründlich bewertet und als zufriedenstellend befunden. Die abschliessende Prüfung, so der Sprecher, konzentriere sich nun darauf, ob die geplanten Operationen von Fastjet mit den nationalen Luftverkehrsrichtlinien des Landes übereinstimmen. Eine genaue Zeitangabe für den Abschluß dieser letzten Phase gab der Sprecher jedoch nicht, was die Ungewissheit für das Unternehmen

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Embraer liefert 2.000sten Geschäftsreisejet aus

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat seinen 2.000sten Geschäftsreisejet ausgeliefert. Die Auslieferung, die als Meilenstein für das Unternehmen gilt, erfolgte mit der Übergabe eines Praetor 500-Flugzeugs an einen Firmenkunden im US-Bundesstaat Florida. Embraer stieg im Jahr 2002 in den Markt für Geschäftsreiseflugzeuge ein. Innerhalb von zwei Jahrzehnten habe sich das Unternehmen eine führende Position in diesem Segment erarbeitet. Nach eigenen Angaben ist Embraer mittlerweile für fast ein Drittel aller weltweiten Auslieferungen bei kleinen und mittelgroßen Jets verantwortlich. Der Praetor 500 ist ein Modell aus der Mittelklasse der Geschäftsreiseflugzeuge. Die Auslieferung unterstreiche das Wachstum und die Entwicklung von Embraer im Bereich der Geschäftsfliegerei. Die Geschäftsreiseflugzeugsparte gilt als ein wichtiger Pfeiler des Unternehmens. Die Flugzeuge werden weltweit von Kunden für privates und geschäftliches Reisen genutzt.

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Litauen als Hub ohne Heimatflotte: Strategische Kooperation befeuert die Luftfahrtindustrie

Die Luftfahrtbranche gilt als eine der wichtigsten Säulen der Weltwirtschaft und trägt nach Angaben der International Air Transport Association (IATA) mit 3,9 Prozent zum globalen Bruttoinlandsprodukt bei. Auf den ersten Blick scheinen Nationen ohne eine eigene staatliche Fluggesellschaft nur eine geringe Rolle in diesem komplexen Ökosystem zu spielen. Das baltische Land Litauen widerlegt dieses Narrativ jedoch eindrucksvoll. Mit einem Beitrag von 2,8 Prozent zum eigenen Bruttoinlandsprodukt hat sich Litauen zu einem bedeutenden Akteur in der Luftfahrt entwickelt, ohne auf das Prestigeprojekt einer nationalen Airline zu setzen. Der Erfolg beruht auf einer strategischen Fokussierung auf das breitere Luftfahrt-Ökosystem, das von der Pilotenausbildung und Flugzeugwartung bis hin zu modernen Navigationslösungen reicht. Die treibende Kraft hinter diesem bemerkenswerten Wachstum ist die enge Zusammenarbeit zwischen der Regierung und Branchenverbänden wie der Lithuanian Aviation Association (LAVIA), die eine koordinierte Strategie vorantreiben und die Interessen des gesamten Sektors vertreten. Der ungewöhnliche Weg zum Erfolg: Eine Bilanz nach dem Verlust der Staatsfluglinie Die heutige Situation der litauischen Luftfahrt ist das Ergebnis einer bewußten strategischen Neuausrichtung. Der ungewöhnliche Weg Litauens begann nach dem Ende des staatlichen Flaggschiffs. Die staatliche Fluggesellschaft Lithuanian Airlines (später FlyLAL) geriet in finanzielle Schwierigkeiten und stellte im Jahre 2009 den Flugbetrieb ein. Dieser Schritt hinterließ im Land eine Lücke, die die Branche zwang, ihre Strategie grundlegend zu überdenken. Anstatt erneut auf das teure und oft politisch belastete Modell einer nationalen Fluggesellschaft zu setzen, entschied man sich, die Stärken des Landes in den weniger sichtbaren, aber ebenso wichtigen Bereichen der Luftfahrt zu fördern. Litauen entwickelte

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Rewe setzt im Tourismusgeschäft auf Hotellerie und Zusatzangebote

Der Lebensmittel- und Touristikkonzern Rewe betrachtet seine Touristiksparte weiterhin als einen wichtigen Wachstumstreiber. Konzernchef Lionel Souque sieht jedoch insbesondere im Geschäft mit Pauschalreisen nur eine bedingte Ertragskraft. Neue Impulse sollen daher vom Ausbau des eigenen Hotelportfolios und verstärkten Zusatzverkäufen kommen. Die Tourismussparte des Konzerns, die unter der Dachmarke DER Touristik firmiert, gehört zu den führenden Reiseanbietern in Europa. Das Unternehmen plant nun, das Hotelgeschäft stärker zu fokussieren. Besonders in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sollen die eigenen Marken wie Aldiana, lti oder Calimera ausgebaut werden. Die Strategie zielt darauf ab, höhere Erträge zu erzielen, daß die Margen im klassischen Geschäft mit Pauschalreisen unter Druck stehen. Zusätzliche Einnahmen durch Nebengeschäfte wie Reiseversicherungen, Mietwagen oder Ausflüge gelten ebenfalls als entscheidender Faktor für die zukünftige Entwicklung. Die neue Ausrichtung spiegelt einen Trend in der Reisebranche wider, daß die Unternehmen versuchen, die Ertragskraft durch vertikale Integration und Zusatzgeschäfte zu steigern.

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Flughafen Hannover erweitert Winterflugplan 2025/26

Der Flughafen Hannover hat eine Erweiterung seines Winterflugplans bekanntgegeben. Mehrere Fluggesellschaften, darunter Eurowings, Corendon und Sundair, nehmen neue Routen auf oder verlängern bestehende Verbindungen. Eurowings fliegt ab dem 29. Oktober zweimal wöchentlich nach Marrakesch. Ebenfalls neu im Winterflugplan der Lufthansa-Tochter sind Direktflüge nach Dubai und Funchal auf Madeira. Zudem werden Sommerziele wie Malaga, Rom, Mailand und Erbil auch im Winter angeflogen. Auch andere Airlines bauen ihr Angebot aus. Corendon nimmt zwei wöchentliche Flüge nach Sharm El Sheik auf, während Sundair ab November die Strecke nach Beirut bedient, die bereits von Eurowings angeflogen wird. Die italienische Fluggesellschaft Sky Alps führt die Verbindung nach Bozen ebenfalls im Winter fort. Die Anpassungen im Flugplan sollen das Angebot an touristischen Zielen und Verbindungen zu Hauptstädten erweitern. Der Ausbau des Flugangebotes am Flughafen Hannover zeigt eine gesteigerte Nachfrage und das gestärkte Engagement der Fluggesellschaften am Standort.

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DLR testet Forschungsflugzeug D328 Uplift in Oberpfaffenhofen

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit seinem Forschungsflugzeug D328 Uplift einen Standschwingungsversuch durchgeführt. Die Versuche fanden im Hangar von Deutschen Aircraft in Oberpfaffenhofen statt, die auch für den Umbau des Flugzeugs verantwortlich sind. Der Versuch diente dazu, das dynamische Verhalten der Flugzeugstruktur genau zu vermessen. Um die Bedingungen des Fliegens zu simulieren, wurde die Maschine auf einer speziellen Luftstützung gelagert, die das Flugzeug vom Boden entkoppelte. Die Strukturteile wie Flügel und Rumpf wurden mit Shakern in Schwingung versetzt. Insgesamt 237 Beschleunigungssensoren erfaßten die Schwingungen. Mit den gewonnenen Daten sollen die Simulationsmodelle des DLR validiert und verbessert werden. Dies ermöglicht es, zukünftige Umbauten, etwa für neuartige Antriebstechnologien, schneller und wirtschaftlicher umzusetzen. Das Forschungsflugzeug soll künftig als fliegendes Testlabor für Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen zur Verfügung stehen, um neue Technologien unter Realbedingungen zu erproben. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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Österreich feiert erstes Kinofest mit Einheitspreis

Am Samstag, 13. September 2025, findet in Österreich zum ersten Mal das Kinofest statt. Die Veranstaltung, die vom Fachverband der Kinos der Wirtschaftskammer Österreich organisiert wird, bietet Kinotickets an diesem Tag zum Einheitspreis von 5,90 Euro an. Die Initiative orientiert sich am Erfolg ähnlicher Formate in Deutschland und dient als Auftakt in die kommende Herbst- und Wintersaison. Alle Standorte der Kinokette Cineplexx nehmen an der Aktion teil. Für die Besucher stehen verschiedene Filmgenres zur Auswahl. Zu sehen sind unter anderem Familienfilme wie „Die Gangster Gang 2“ und Horrorfilme wie „Conjuring 4“. Das Programm umfaßt zudem Komödien wie „Kanu des Manitu“ sowie Dramen und Romanzen. Die Veranstaltung soll die Vielfalt des Kinos hervorheben. Der Vorverkauf für das Kinofest hat bereits begonnen.

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Hahnair erweitert globales Netzwerk um 20 neue Partner-Airlines

Der Ticketingdienstleister Hahnair hat sein globales Netzwerk um 20 neue Partner-Airlines erweitert. Die neuen Partner verteilen sich auf verschiedene Kooperationsmodelle. Das Unternehmen arbeitet nun mit mehr als 350 Fluggesellschaften zusammen und ermöglicht diesen den Ticketvertrieb über 100.000 Reisebüros in 190 Märkten. Hahnair fungiert als Zwischenhändler für Airlines, die auf diesem Weg in Regionen ohne eigene Vertretung Flugtickets verkaufen wollen. Acht der neuen Fluggesellschaften haben Interline-Vereinbarungen mit Hahnair geschlossen. Neun Airlines sind über den Codes X1 in den globalen Buchungssystemen verfügbar. Drei Unternehmen nutzen eine Dual-Partner-Lösung, die beide Vertriebswege umfaßt. Der Ausbau des Partnernetzwerks soll den Fluggesellschaften neue Vertriebskanäle eröffnen.

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Skyguide meldet deutlichen Gewinn und steigende Verkehrszahlen

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide, verantwortlich für die sichere und effiziente Lenkung des Luftverkehrs über den Alpen, hat ein beeindruckendes Comeback hingelegt. Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren, die durch externe Faktoren wie die globale Reisekrise stark beeinflußt waren, meldet das Unternehmen für das erste Halbjahr des laufenden Jahres ein positives Nettoergebnis von acht Millionen Schweizer Franken. Diese Zahl ist nicht nur ein Indikator für die wirtschaftliche Erholung des Unternehmens, sondern auch ein Zeichen für die allgemeine Belebung des Flugverkehrs. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Skyguide sogar mit einem Nettogewinn von mehr als 40 Millionen Schweizer Franken, was die Stärke des Aufwärtstrends unterstreicht. Parallel zur wirtschaftlichen Genesung hat die Flugsicherung auch operativ Bestleistungen erzielt, indem sie in den ersten sechs Monaten des Jahres über 868.000 Flüge sicher und pünktlich durch den Schweizer Luftraum geleitet hat. Die jüngsten Zahlen spiegeln nicht nur die Rückkehr der Reisenden wider, sondern auch die Fähigkeit der Organisation, mit den steigenden Anforderungen fertig zu werden und in strategische Bereiche zu investieren. Finanzieller Höhenflug: Das erste positive Halbjahr und optimistische Prognosen Die finanzielle Erholung von Skyguide ist bemerkenswert, wenn man die jüngste Vergangenheit des Unternehmens betrachtet. Während der Pandemie brach der Luftverkehr nahezu vollständig zusammen, was die Einnahmen der Flugsicherung massiv einbrechen liess. Im Jahr 2021 mußte Skyguide noch einen dreistelligen Millionenverlust verkraften, der nur durch staatliche Kredite und Beihilfen abgefedert werden konnte. Der nun vorliegende Gewinn von acht Millionen Franken im ersten Halbjahr des Jahres 2025 ist somit mehr als eine rein positive Zahl – er steht symbolisch für

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