Stefan Steiner

Weitere Artikel aus der Rubrik

Stefan Steiner

Wizz Air eröffnet Basis am Flughafen Tuzla neu

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird ihre Basis am internationalen Flughafen Tuzla in Bosnien-Herzegowina am 12. Dezember 2025 wiedereröffnen. Ein Airbus A321neo wird dort stationiert, ein zweites Flugzeug soll bis März 2026 folgen. Im Rahmen der Expansion werden neun neue Strecken von Tuzla aus hinzugefügt. Die neuen Verbindungen führen unter anderem nach Köln, Hamburg, Maastricht, Malmö, Berlin und Paris Beauvais. Die Kapazität soll durch diese Maßnahme um 500.000 Sitzplätze jährlich steigen. Durch die Wiedereröffnung und das erweiterte Angebot wird Wizz Air zum Marktführer in Bosnien-Herzegowina. Das Streckennetz im Land umfaßt nun insgesamt 17 Verbindungen, die auch von den Flughäfen in Sarajevo und Banja Luka aus bedient werden. Die Neueröffnung wird erwartungsgemäß zu einem Anstieg des Tourismus und der wirtschaftlichen Aktivitäten in der Region führen. Sie solle die Rolle des Flughafens als regionales Drehkreuz stärken.

weiterlesen »

Korean Air überträgt Frachtbetrieb am JFK an Swissport

Die Fluggesellschaft Korean Air überträgt die Verwaltung und Modernisierung ihres Frachtgebäudes 9 am John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York an den Abfertigungsdienstleister Swissport. Der Fünfjahresvertrag ist am 1. September in Kraft getreten. Swissport, das seit 1969 am Flughafen vertreten ist, übernimmt die vollständige Verantwortung für den Betrieb und die Untervermietung des rund 21.500 Quadratmeter großen Terminals. Es sind erhebliche Investitionen in die Infrastruktur geplant, um die jährliche Umschlagkapazität von 200.000 auf 295.500 Tonnen zu erhöhen. Dies soll unter anderem durch eine Überarbeitung des automatisierten Lagerturms und die Einführung neuer, temperaturgeregelter Lager für Spezialfracht erreicht werden. Die Partnerschaft wird zunächst mit einem Team von rund 80 Mitarbeitern starten, das nach vollständiger Auslastung des Gebäudes auf über 390 Angestellte anwachsen soll. Der Chef von Swissport Nordamerika, Nelson Camacho, betonte in einer Mitteilung, daß das Unternehmen durch den Einsatz hochtechnologischer Automatisierung die Frachtabfertigung am Flughafen optimieren wolfe. Auch Korean Air sieht in der Zusammenarbeit einen strategischen Schritt. Jaedong Eum, Leiter des Frachtgeschäfts bei Korean Air, erklärte, die Partnerschaft diene dazu, das JFK-Drehkreuz der Fluggesellschaft zukunftssicher zu gestalten.

weiterlesen »

Ein steiniger Start: B787-Allegris-Business-Class bleibt vorerst leer

Die Deutsche Lufthansa steht vor einer großen Herausforderung bei der Einführung ihres neuen Langstreckenprodukts „Allegris“. Obwohl die erste Boeing 787-9 mit der lang ersehnten neuen Business Class bereits in Frankfurt gelandet ist, bleibt der Großteil der Business-Class-Kabine vorerst unbesetzt. Eine fehlende finale Zulassung durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) zwingt die Airline, die Buchungsmöglichkeiten auf nur wenige Sitze zu beschränken. Der geplante Einsatz des neuen Flugzeugs auf der Strecke von Frankfurt nach Toronto ab Oktober wird somit zunächst ein Testlauf unter erschwerten Bedingungen. Die Verzögerungen in der Zulassung werfen ein Schlaglicht auf die komplexen Abläufe in der Luftfahrtindustrie und die strengen Sicherheitsanforderungen, die Innovationen im Flugverkehr begleiten. Das neue Bordprodukt und die lange Wartezeit Nach monatelangen Verzögerungen hat die Lufthansa Ende Juli 2025 ihre erste Boeing 787-9 mit dem neuen „Allegris“-Produkt in Frankfurt in Empfang genommen. Das neue Bordprodukt, das die Lufthansa mit großem Werbeaufwand angekündigt hat, verspricht eine Revolution des Reiseerlebnisses in der First-, Business-, Premium-Economy- und Economy-Class. Besonders die Business Class soll mit neuen Sitzen, die mehr Privatsphäre und Komfort bieten, die Konkurrenz übertrumpfen. Das Flugzeug, das die Kennung D-ABPF trägt, soll nach einer Restaufrüstung in den Flugbetrieb integriert werden und ab dem 9. Oktober die Linie Frankfurt-Toronto bedienen. Doch die Vorfreude wird durch eine unerwartete Hürde getrübt: die ausstehende finale Zulassung der Business-Class-Module durch die FAA. Diese Zulassung ist unerlässlich, da die Behörde eine Reihe von umfangreichen Belastungstests vorschreibt, um die Sicherheit und Stabilität der neuen Sitzkonfigurationen zu gewährleisten. Bis diese Abnahme erfolgt, darf die

weiterlesen »

American Airlines erreicht Meilenstein von 1.000 Flugzeugen

Die amerikanische Fluggesellschaft American Airlines hat einen bedeutenden Flottenmeilenstein erreicht. Das Unternehmen nahm am 29. August sein 1.000. Hauptlinienflugzeug in Empfang, eine Boeing 787-9. Die Maschine ist mit der neuen Premium-Kabine „Flagship Suite“ ausgestattet. Die Auslieferung der Boeing 787-9 ist Teil eines Flottenprogramms von American Airlines. Seit April hat die Gesellschaft bereits acht Maschinen dieses Typs erhalten und hat 30 weitere bestellt. Die Flugzeuge sollen auf Langstreckenverbindungen wie Chicago nach London-Heathrow sowie Philadelphia nach London eingesetzt werden. Die neue Kabine verfügt unter anderem über private Türen für jeden Sitzplatz, drahtlose Ladefunktionen und Liegesitze. Die neue Ausstattung soll in Kürze auf weiteren Langstreckenflügen von Dallas Fort Worth nach Zielen wie Auckland, Brisbane, Buenos Aires und Zürich verfügbar sein. Die Übergabe des 1.000. Flugzeuges unterstreicht die strategische Ausrichtung von American Airlines, ihre Flotte weiterhin zu modernisieren und das Angebot auf Langstreckenflügen auszubauen.

weiterlesen »

Airbus-Mitarbeiter in Großbritannien verschieben Streik

Der geplante Streik der Mitarbeiter des Flugzeugherstellers Airbus in Großbritannien wurde vorübergehend verschoben. Dies teilte die zuständige Gewerkschaft mit, die sich derzeit in Tarifverhandlungen mit dem Unternehmen befindet. Grund für die Verschiebung sei ein neues Angebot von Airbus. Sollten die Arbeitnehmer das Angebot ablehnen, wird der Arbeitskampf am 23. und 24. September wieder aufgenommen. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft einen zehntägigen Ausstand für die kommende Woche angekündigt. Die Ausstände betreffen hauptsächlich die Airbus-Standorte in Großbritannien, darunter die Werke in Filton und Broughton, die für die Produktion von Flugzeugteilen von zentraler Bedeutung sind. Die Gewerkschaft hatte die Streiks wegen eines Tarifkonflikts angeordnet. Die Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung des neuen Angebots liegt nun bei den Mitarbeitern. Bis zu einer Abstimmung ruhen die Verhandlungen vorerst.

weiterlesen »

Herbstferien: Tui meldet hohe Nachfrage für Badeurlaub

Der Reisekonzern Tui hat aktuelle Reisetrends für die bevorstehenden Herbstferien bekanntgegeben. Demnach ist bei österreichischen Urlaubern die Nachfrage nach Reisezielen am Meer besonders hoch. Auf der Mittelstrecke führt Hurghada in Ägypten das Ranking an, gefolgt von Antalya in der Türkei und Kreta in Griechenland. Diese Ziele verzeichnen eine erhöhte Nachfrage von bis zu 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ägypten hat sich im Länder-Ranking auf Platz eins vorgerückt und Spanien überholt. Auf der Fernstrecke stehen die Malediven an der Spitze der beliebtesten Reiseziele. Es folgen Dubai und Mauritius sowie New York City und Abu Dhabi. Die Studie von Tui zeigt, daß die Reisenden vor allem den Sommer verlängern möchten. Restplätze für die Herbstferien seien noch verfügbar.

weiterlesen »

Flughafen Wien begrüßt neue Lehrlinge

Am Flughafen Wien haben am 1. September 2025 27 neue Lehrlinge ihre Ausbildung begonnen. Die Gesamtzahl der Auszubildenden am Standort liegt nun bei 73. Die neuen Lehrlinge werden in verschiedenen Berufen geschult, darunter Elektro- und Gebäudetechnik, KFZ- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie im IT-Bereich. Neu ist die Ausbildung in der Reinigungstechnik, die von drei Lehrlingen aufgenommen wurde. Die Ausbildung am Flughafen umfaßt eine eigene Lehrwerkstätte und die Möglichkeit, die Matura parallel zur Lehre zu absolvieren. Zudem werden internationale Austauschprogramme angeboten. Die Vorstände des Flughafen Wien sagten, daß die Lehrlingsausbildung als Investition in zukünftige Fachkräfte gesehen werde.

weiterlesen »

Jubiläum: Klagenfurt-Wien feiert den 65er

Die Flugverbindung zwischen Wien und Klagenfurt feiert in diesem Jahr ihr 65-jähriges Bestehen – ein Meilenstein, der von Austrian Airlines und dem Flughafen Klagenfurt gemeinsam gewürdigt wird. Seit 1960 dient diese Flugroute als unverzichtbares Bindeglied für das österreichische Bundesland Kärnten, indem sie die Landeshauptstadt nicht nur mit der Bundeshauptstadt Wien, sondern auch mit dem weltweiten Streckennetz der Lufthansa Group verbindet. Die Jubiläumsfeierlichkeiten unterstreichen die strategische Bedeutung dieser historischen Route für die wirtschaftliche Entwicklung, den Tourismus und die internationale Vernetzung der gesamten Region. Die Partnerschaft zwischen der Fluggesellschaft und dem Flughafen hat sich über mehr als sechs Jahrzehnte als tragende Säule der regionalen Infrastruktur erwiesen. Eine historische Verbindung: Vom Beginn im Jahr 1960 bis heute Als die Austrian Airlines im Jahr 1960 die Verbindung zwischen Wien und Klagenfurt aufnahm, läutete dies eine neue Ära des Reisens für Kärnten ein. In einer Zeit, in der die Luftfahrt noch als exklusives Fortbewegungsmittel galt, bot der regelmäßige Flugbetrieb eine revolutionäre Alternative zu den langen Fahrten mit der Bahn oder dem Auto. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich die Route den veränderten Marktanforderungen angepasst, hat Krisen wie die Finanzkrise und die Turbulenzen im Luftverkehr überstanden und sich als Grundpfeiler des Flugangebots am Flughafen Klagenfurt etabliert. Die Entwicklung dieser Verbindung spiegelt die Evolution des regionalen Flugverkehrs in Österreich wider. Während in den Anfangszeiten der Fokus auf dem direkten Personentransport lag, hat sich die Strategie in den letzten Jahren auf die Hub-Anbindung konzentriert. Dieser Wandel wurde notwendig, um Reisenden aus Kärnten einen nahtlosen Zugang zu interkontinentalen Zielen

weiterlesen »

Spirit-Pleite: AerCap zieht die Notbremse

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts gestellt. Die erneute Schieflage des Unternehmens ist ein prägnantes Signal für die anhaltenden Schwierigkeiten, mit denen der Ultra-Low-Cost-Markt in den Vereinigten Staaten kämpft. Die Insolvenz wurde Berichten zufolge durch den Rückzug des grossen Flugzeugvermieters AerCap aus einem entscheidenden Flottendeal ausgelöst, was die angespannte Finanzlage von Spirit Airlines weiter verschlimmerte. Während der Flugbetrieb unter Chapter 11 weiterlaufen soll, laufen im Hintergrund bereits Spekulationen über eine mögliche Notübernahme durch einen früheren Interessenten, Frontier Airlines. Finanzielle Schieflage und Buchungsflaute: Die Gründe für die erneute Insolvenz Die erneute Insolvenzanmeldung von Spirit Airlines ist das Resultat einer Kombination aus betrieblichen und finanziellen Problemen. Seit dem ersten Gläubigerschutzantrag im November 2024 ist es der Fluggesellschaft nicht gelungen, eine dauerhafte Sanierungzu erreichen. DasGeschäftsmodellvon **Spirit Airlines**, das aufextrem niedrige Basispreiseundzusätzliche Gebühren (Ancillary Revenue) setzt, geriet in den letzten Monaten unter enormen Druck. Das Kernsegmentdergünstigen Privatreisensah sich einerBuchungsflautegegenüber, die auch andereULCCsbetraf. DiePassagierezeigten sichpreissensibler, während die Wettbewerber, darunter auch die grossen Netzwerk-Airlines, mit aggressiven Preiskampagnenauf denMarkt` drängten. Die sinkenden Einnahmen führten zu schwerwiegenden Refinanzierungsproblemen. Spirit Airlines geriet in Zahlungsschwierigkeiten und sah sich mit wachsendem Misstrauen der Gläubiger konfrontiert. Ein kritischer Punkt war, als Kreditkartenunternehmen, die einen Grossteil der Ticketeinnahmen verwalten, von der Fluggesellschaft zusätzliche Sicherheiten einforderten. Diese Forderung ist in der Luftfahrtbranche ein deutliches Warnsignal und ein Zeichen für schwindendes Vertrauen in die finanzielle Stabilität eines Unternehmens. Es wurde zunehmend unklar, ob Spirit Airlines in der Lage sein würde,

weiterlesen »

Hotellerie kritisiert geplante Erhöhung der Wiener Ortstaxe

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) hat sich kritisch zur geplanten Erhöhung der Wiener Ortstaxe geäußert. Der Präsident der Vereinigung, Walter Veit, bezeichnete die zusätzliche Abgabe als Preiserhöhung ohne Gegenleistung und forderte eine Entlastung der Wirtschaft. Die Ortstaxe in Wien wird als Prozentsatz des Nächtigungsentgelts berechnet. Veit argumentiert, daß die Stadt schon von den Preissteigerungen infolge der Inflation profitiere, weshalb eine zusätzliche Erhöhung des Prozentsatzes nicht gerechtfertigt sei. Die Abgabenlast stelle in der aktuellen Wirtschaftslage ein großes Problem dar. Die Kritik richtet sich auch an die Politik. Veit bemängelt einen Widerspruch in der Vorgangsweise von SPÖ-Vertretern. Er verwies darauf, daß man nicht gleichzeitig Preise gesetzlich drücken wollen und die eigenen Abgaben erhöhen könne. Die Hotellerie betont, daß Wien zwar auf kaufkräftige Gäste setze, aber auch Reisende mit kleinerem Budget nicht außer Acht gelassen werden dürfen.

weiterlesen »