Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Sicheres Drohnenfliegen im Skiurlaub: Tipps und Regeln vom ÖAMTC

Drohnen sind zunehmend ein beliebter Begleiter im Winterurlaub, besonders für atemberaubende Luftaufnahmen in den Bergen. Doch die Nutzung der Multicopter birgt in Skigebieten Risiken, die durch klare Regeln und Vorsichtsmaßnahmen minimiert werden können. Der ÖAMTC-Drohnenexperte Thomas Fleer gibt praktische Hinweise, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit zu gewährleisten. Wichtige Aspekte betreffen den Schutz der Privatsphäre und die Einhaltung der maximalen Flughöhe von 120 Metern, insbesondere in bergigem Gelände. Hindernisse wie Liftanlagen oder Sendemasten stellen in Skigebieten zusätzliche Herausforderungen dar. Besonders kritisch ist die Nähe zu Notarzthubschraubern, die immer Vorrang haben. Auch Wildtiere können durch Drohnen gestört werden, weshalb besondere Rücksichtnahme geboten ist. Flugverbotszonen, etwa in Nationalparks, sind unbedingt zu beachten. Die ÖAMTC-Drohnen-Info App bietet nützliche Unterstützung für Piloten. Zusätzlich erschweren winterliche Witterungsverhältnisse wie Kälte oder Schneefall den sicheren Betrieb von Drohnen. Fleer empfiehlt Maßnahmen wie den Schutz von Akkus, die Verwendung eines Landepads oder das Vermeiden von Flügen bei starkem Wind oder Regen. Handschuhe mit Grip helfen, die Steuerung bei Minusgraden sicher zu halten. Besonders problematisch ist die Gefahr durch Vereisung an den Propellern, die zum Absturz führen kann. Für Einsteiger oder unsichere Piloten bietet der ÖAMTC Drohnen-Trainings in seinen Fahrtechnikzentren an. Diese Kurse vermitteln die Grundlagen des sicheren Fliegens in verschiedenen Bedingungen. Weitere Informationen und Sicherheitshinweise finden Interessierte auf der Website des ÖAMTC.

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Franconia Air Service stellt Verbindungen ein und kündigt Neuausrichtung an

Die Regionalfluggesellschaft Franconia Air Service hat angekündigt, ab dem 16. Februar die Flugverbindungen von Nürnberg nach Bremen, Mönchengladbach und Wien vorübergehend einzustellen. Die Airline plant nach eigenen Angaben, den Betrieb künftig stärker auf Tagesrandzeiten auszurichten, um den Bedürfnissen der Reisenden besser gerecht zu werden. So sollen die betroffenen Strecken zu einem späteren Zeitpunkt mit Hinflügen am Morgen und Rückflügen am Abend wieder aufgenommen werden. Trotz der vorübergehenden Reduzierung des Angebots hat Franconia Air Service auch neue Pläne: Bereits einen Tag nach der Einstellung der bisherigen Verbindungen, am 17. Februar, soll eine neue Strecke ab Nürnberg eingeführt werden. Details zu dieser Verbindung wurden bislang jedoch nicht bekanntgegeben. Die Airline steht damit vor einer Neuausrichtung ihres Flugplans, die nach eigenen Angaben auf die Optimierung von Flugzeiten und die Erhöhung der Attraktivität für Geschäftsreisende abzielt. Ob die angekündigten Änderungen das Passagieraufkommen und die Wirtschaftlichkeit der Verbindungen verbessern, bleibt abzuwarten.

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Neues Terminal 3 am Frankfurter Flughafen: Vermarktung der Gastronomieflächen abgeschlossen

Fraport hat die Vermarktung der Gastronomieflächen im neuen Terminal 3 erfolgreich abgeschlossen. Nach einem umfassenden Auswahlverfahren wurden die Flächen an die renommierten Reisegastronomen Avolta und Lagardère Travel Retail vergeben. Insgesamt entstehen 22 Gastronomiebetriebe, die internationale Küche, regionale Spezialitäten und trendige Konzepte vereinen und so den vielfältigen Bedürfnissen der internationalen Gäste des Flughafens gerecht werden sollen. Avolta wird zwölf gastronomische Bereiche in den Non-Schengen- und Schengen-Zonen sowie in der Abflughalle betreiben. Lagardère übernimmt zehn Standorte, darunter in der Ankunftshalle und dem zentralen Non-Schengen-Marktplatz, sowie sechs zusätzliche Verkaufsflächen für Reisebedarf. Insgesamt umfasst die Gastronomie im Terminal 3 eine Fläche von 2.900 Quadratmetern. Highlights sind zwei Food-Courts und eine zentrale Bar mit besonderen Angeboten wie Sushi und Tapas. Die Vermarktung der Einzelhandels- und Serviceflächen im Terminal 3 befindet sich ebenfalls in der finalen Phase. Rund 65 Einzelhandelsgeschäfte auf einer Gesamtfläche von etwa 12.000 Quadratmetern wurden bereits vergeben. Neben den Duty-Free-Shops im Non-Schengen-Bereich gehören auch Wechselstuben, Autovermietungen und weitere Dienstleistungen zum vielfältigen Angebot. Mit der Eröffnung des Terminals, die für den Sommerflugplan 2026 geplant ist, soll die Kapazität des Flughafens um bis zu 19 Millionen Passagiere erweitert werden. Laut Anke Giesen, Vorstandsmitglied der Fraport AG, spiegelt das neue Terminal die Werte von Qualität, Innovation und Partnerschaft wider. Mit der umfangreichen Auswahl an Gastronomie- und Einzelhandelsangeboten soll das Terminal 3 ein einzigartiges Erlebnis für die Reisenden bieten.

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Ryanair kritisiert Deutschlands Luftverkehrspolitik und reduziert Angebot

Die Fluggesellschaft Ryanair hat in ihrem aktuellen Verkehrsbericht für Deutschland eine deutliche Kritik an den hohen Kosten im deutschen Luftverkehrssystem geäußert. Laut Bericht bleibt Deutschland der schwächste Luftverkehrsmarkt in Europa und erreicht mit 82 Prozent des Vor-Corona-Niveaus eine geringere Erholung als andere EU-Staaten. Vor allem Flughäfen wie Berlin, Düsseldorf und Köln hätten aufgrund hoher Steuern und Gebühren starke Verkehrsrückgänge verzeichnet. Als Reaktion darauf hat Ryanair angekündigt, ihre Kapazitäten in Deutschland für den Sommer 2025 um 12 Prozent zu kürzen. Besonders betroffen sind die Flughäfen in Dortmund, Dresden und Leipzig, an denen der Betrieb vollständig eingestellt wird, sowie die Flughäfen Hamburg (-60 Prozent) und Berlin (-20 Prozent). Gleichzeitig investiert die Fluggesellschaft in Regionalflughäfen mit niedrigeren Zugangskosten wie Baden-Baden, Niederrhein/Weeze und Lübeck. Dort sollen zwei neue Flugzeuge stationiert und 14 zusätzliche Strecken eingerichtet werden, was einem Kapazitätszuwachs von 800.000 Sitzplätzen entspricht. Eddie Wilson, CEO von Ryanair, forderte die deutsche Bundesregierung auf, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen und die gestiegenen Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren zu senken. Diese Maßnahmen seien notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Luftverkehr zu stärken und weitere Verkehrseinbrüche zu vermeiden. Im Vergleich zu anderen Ländern wie Italien, Polen und Irland, die keine Luftverkehrssteuer erheben, liege Deutschland mit seinen 15,53 Euro Steuer pro Passagier deutlich zurück. Die angekündigten Kürzungen und die Kritik Ryanairs verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen der deutsche Luftverkehr steht. Während andere EU-Länder mit gezielten Maßnahmen das Verkehrsaufkommen über das Vor-Corona-Niveau hinaus steigern konnten, bleiben die Entwicklungen in Deutschland hinter den Erwartungen zurück.

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Winterurlaub in Österreich: Vielfältige Angebote für Familien

Österreichs Wintersportgebiete bieten auch in diesem Jahr eine Vielzahl an familienfreundlichen Optionen für einen entspannten Winterurlaub. Von Skikursen für Kinder über autofreie Ferienanlagen bis hin zu Resorts mit direktem Pistenzugang ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders im März können Urlauber von weniger überfüllten Pisten und milderen Temperaturen profitieren. Das Skigebiet Amadé in Kleinarl lockt mit einem umfassenden Skipaket im Robinson Club Amadé. Der Aufenthalt beinhaltet Skikurse, Liftkarten und geführte Touren für Kinder und Erwachsene. Für drei Nächte mit Vollpension zahlen Gäste ab 675 Euro pro Person. Der Tui Kids Club Alpina Tirol in Wenns richtet sich speziell an Familien mit kleinen Anfängern und bietet kostenfreie Skikurse sowie ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Alternativ ermöglicht das autofreie Tui Kids Club Narzissendorf Zloam am Grundlsee zahlreiche Aktivitäten, darunter Eislaufen und Eisstockschießen. Für preisbewusste Familien ist das Tui Suneo Krimml nahe den beeindruckenden Krimmler Wasserfällen eine Option. Abseits des Trubels punktet das Hotel mit Wellnessangeboten und Zugang zu Langlaufloipen. Weitere Highlights sind das Tui Kids Club Wolkensteinbär in Bramberg mit hauseigenem Kinderskikurs und das luxuriöse Time to Smile Aparthotel Golden Lodges in Rauris, das Ski-in und Ski-out direkt an der Piste ermöglicht. Alle Unterkünfte bieten besondere Konditionen für Familien, darunter häufig kostenfreie Übernachtungen für Kinder.

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Messe „Reise & Freizeit“ am Flughafen Münster/Osnabrück

Am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) steht am kommenden Wochenende die Messe „Reise & Freizeit“ im Zeichen von Urlaub und Freizeitgestaltung. Besucher können sich am 25. und 26. Januar über aktuelle Tourismustrends, Reiseziele und Freizeitmöglichkeiten informieren. Neben lokalen, regionalen und nationalen Tourismusorganisationen präsentieren zahlreiche Aussteller unter anderem Wohnmobile, E-Bikes und Fahrräder. Der FMO stellt sein umfangreiches Flugprogramm für das Jahr 2025 vor und bietet Informationen zu Airlines, Destinationen, Flugzeiten und Abflugtagen. Reisebüros am Flughafen halten spezielle Urlaubsangebote bereit. Wer während der Messe eine Reise oder einen Flug ab FMO bucht, erhält einen Parking-Gutschein im Wert von 15 Euro. Die Messezeiten sind am Samstag von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Parkplätze stehen in den Parkhäusern PA und PB für 2,50 Euro pro Stunde zur Verfügung. Für Flugbegeisterte bietet der Besucherservice des FMO Kurzführungen über das Flughafengelände an. Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person; eine Anmeldung ist online oder vor Ort möglich.

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Volotea schließt Basis am Flughafen Athen

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea hat die Schließung ihrer Basis am Flughafen Athen angekündigt, nach sechs Jahren des Betriebs. Diese Entscheidung hat zur Folge, dass 80 direkte und 450 indirekte Arbeitsplätze verloren gehen. Trotz der Schließung des Hubs wird Volotea weiterhin alle Verbindungen nach und von Griechenland aufrechterhalten. Der griechische Konkurrent Sky Express hat bereits reagiert und eine offene Einladung an das entlassene Personal von Volotea ausgesprochen. Die lokale Fluggesellschaft bietet den betroffenen Mitarbeitern Beschäftigungsmöglichkeiten an. Sky Express betonte, dass die Erweiterung des Unternehmens und die Stärkung der Position auf dem griechischen Markt weiterhin im Vordergrund stehen. Die Entscheidung von Volotea kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der griechische Luftfahrtmarkt weiter verändert. Der Flughafen Athen bleibt jedoch ein bedeutender Knotenpunkt für internationale Flugverbindungen, und die lokale Konkurrenz nutzt die Gelegenheit, ihren Einfluss auszuweiten.

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Lufthansa übernimmt 41 Prozent an ITA Airways

Die Lufthansa hat den Kauf eines 41-prozentigen Anteils an der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways für 325 Millionen Euro abgeschlossen. ITA Airways ist die staatliche Nachfolgegesellschaft von Alitalia. Der Erwerb wurde nach der Genehmigung durch die Europäische Kommission im November 2024 möglich und soll die Position der Lufthansa in Südeuropa stärken. ITA Airways wird damit die fünfte Netzwerkfluggesellschaft innerhalb der Lufthansa-Gruppe und soll deren Marktdominanz in Europa weiter ausbauen. Laut Lufthansa-Chef Carsten Spohr werden Passagiere bereits ab dem Sommerflugplan 2025 von verbesserten Angeboten und optimierten Verbindungen profitieren. Die italienische Regierung, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, bleibt mit einem Anteil von 59 Prozent Mehrheitseigentümer der Fluggesellschaft. Die Übernahme gilt als ein strategisch bedeutender Schritt für Lufthansa, um ihre Präsenz in Südeuropa und den Zugang zu einem der wichtigsten Luftfahrtmärkte der Region auszubauen.

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Sylt Air unter neuer Leitung: Padaviation übernimmt

Die traditionsreiche Sylter Fluggesellschaft Sylt Air hat zum 1. Januar 2025 neue Eigentümer: Die Charterfluggesellschaft Padaviation aus Paderborn hat das Unternehmen übernommen. Wie Padaviation-Chefin Christiane Wittland bestätigte, wird der Name Sylt Air weiterhin bestehen bleiben. Die Flüge werden künftig unter der Bezeichnung „Sylt Air operated by PAD Aviation“ durchgeführt. Mit der Übernahme möchte Padaviation ihr Angebot auf dem deutschen und europäischen Markt ausbauen. Die bisherigen Flugverbindungen zur Nordseeinsel Sylt bleiben bestehen, ergänzt durch zusätzliche europäische Ziele, die künftig durch die Padaviation-Flotte bedient werden sollen. Sylt Air war bisher auf Flüge von und nach Sylt spezialisiert, insbesondere Charterflüge und saisonale Verbindungen. Die Erweiterung des Angebots verspricht eine bessere Anbindung der Insel an den europäischen Flugverkehr. Die „Sylter Rundschau“ hatte zuerst über die Übernahme berichtet.

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Lufthansa Group bleibt größter Anbieter am Flughafen Berlin Brandenburg (BER)

Die Lufthansa Group hat auch im Jahr 2024 ihre Position als größter Anbieter am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) behauptet. Rund 30 Prozent aller Verbindungen von und zum Hauptstadtflughafen wurden von den Fluggesellschaften des Konzerns – darunter Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings und SunExpress – durchgeführt. Mit insgesamt 6,4 Millionen beförderten Passagieren im vergangenen Jahr bleibt die Lufthansa Group am BER der klare Marktführer. Der zweitgrößte Anbieter verzeichnete einen Anteil von etwa 17 Prozent der Flüge. Im Schnitt startete alle 15 Minuten ein Flugzeug des Konzerns vom BER, und die sechs Fluggesellschaften des Unternehmens boten wöchentlich bis zu 500 Direktflüge zu fast 60 Zielen an. Besonders Eurowings trug zu dieser Zahl bei, indem sie den Flughafen mit etwa 45 Zielen in Europa, Nordafrika und der Golfregion verband. Über die Drehkreuze der Lufthansa Group können Passagiere weltweit mehr als 290 Ziele erreichen. Für das Jahr 2025 plant die Lufthansa Group, ihre Präsenz am BER weiter auszubauen, während andere Airlines ihr Angebot reduzieren. So hat Swiss seit Oktober eine tägliche Nonstop-Verbindung nach Genf aufgenommen, und Eurowings wird ihr Sitzplatzangebot um 12 Prozent erhöhen. Zudem wurden neue Urlaubsdestinationen wie Bilbao, Korfu, Faro und Newcastle in das Programm aufgenommen.

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