Stefan Steiner

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Stefan Steiner

SAS erweitert Inlandsnetz in Schweden mit neuen Verbindungen

Die schwedische Fluggesellschaft SAS baut ihr Inlandsnetz aus und nimmt neue Verbindungen von Stockholm-Arlanda nach Halmstad und Kalmar auf. Ab Sommer 2025 werden diese beiden Ziele regelmäßig angeflogen, um die nationale Erreichbarkeit zu verbessern. Halmstad gilt als ein bedeutendes Zentrum für Wirtschaft und Tourismus in Südwestschweden, während Kalmar sowie die benachbarte Insel Öland für ihre historischen Sehenswürdigkeiten und landschaftliche Schönheit bekannt sind. Mit dieser Erweiterung reagiert SAS auf die wachsende Nachfrage nach bequemen Inlandsflügen, sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen. Halmstad und Kalmar ergänzen das bestehende Angebot und bieten den Passagieren neue Verbindungen zu beliebten Zielen innerhalb Schwedens. Die Fluggesellschaft unterstreicht damit ihren Fokus auf die Verbesserung des Streckennetzes und die Stärkung ihrer Präsenz auf dem schwedischen Markt. Die neue Verbindung nach Halmstad und Kalmar stärkt das Angebot von SAS in Südschweden und erhöht die Verbindungen zu touristischen und wirtschaftlich wichtigen Regionen des Landes.

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A&O Hostels setzt Expansion fort – Neue Häuser und Investitionen bis 2030

Die A&O Hostels erweitern ihr Portfolio weiterhin kräftig. Seit Sommer 2024 eröffnete die größte Hostel-Kette Europas bereits drei neue Häuser in Brighton, Antwerpen und Brüssel. Bis Ende 2026 soll das A&O Hostel in Heidelberg als 43. Haus hinzukommen. Der Neubau in der Speyerer Straße wird fünf Etagen umfassen und 118 Zimmer mit insgesamt 320 Betten bieten. Mit diesen Neueröffnungen steigert A&O nicht nur seine Präsenz in Europa, sondern erhöht auch den Anteil an eigenen Immobilien. Aktuell gehören 19 der 42 A&O Hostels im Portfolio dem Unternehmen selbst, was 45 Prozent des Gesamtbestands ausmacht. Für die kommenden Jahre haben die A&O Hostels ehrgeizige Pläne. Bis 2030 sollen rund 500 Millionen Euro in neue Gebäude sowie Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen investiert werden. Diese Gelder kommen von den Eigentümern Proprium Capital Partners und StepStone Group, die die Expansionsstrategie des Unternehmens unterstützen. CEO Oliver Winter zeigte sich optimistisch, dass diese Investitionen zu langfristigem Wachstum führen werden, insbesondere in europäischen Metropolen wie London und Mailand, die bereits auf der Liste stehen. In Deutschland bleibt A&O ebenfalls ein wichtiger Markt, und es ist mit weiteren Eröffnungen zu rechnen. Das geplante A&O Hostel in Heidelberg befindet sich in zentraler Lage, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, und soll zur Belebung der Heidelberger Weststadt beitragen. Die Entwicklung erfolgt in Zusammenarbeit mit Heureka Real Estate, die das Grundstück verkauft hat und nun die Projektentwicklung übernimmt. Für A&O ist Heidelberg ein langfristiges Ziel, das nach eigenen Angaben bereits lange auf der Wunschliste stand. Insgesamt ist das Unternehmen derzeit in 13 deutschen

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Mütter als zentrale Entscheidungsträger in der Urlaubsplanung

Eine neue Studie von Kids & Fun Consulting zeigt, dass Mütter nach wie vor die Hauptakteure bei der Planung von Familienurlauben sind. Bei der Befragung von mehr als 2500 Müttern aus dem deutschsprachigen Raum wurden ihre wichtigsten Wünsche und Anforderungen an Urlaubsziele und -angebote untersucht. Das zentrale Ergebnis: Mütter suchen vor allem nach Möglichkeiten für gemeinsame Erlebnisse mit der Familie, die entspannt und ohne den Druck der Perfektion erlebt werden können. Laut der Studie sind 90 Prozent der befragten Mütter der Meinung, dass gemeinsame Familienerlebnisse das wichtigste Kriterium für die Urlaubswahl darstellen. Besonders wichtig sind dabei kinderfreundliche Einrichtungen und Angebote, wobei 64 Prozent der Mütter großen Wert auf kinderfreundliche Angebote legen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit für Mütter, kurze Auszeiten während des Urlaubs zu genießen, ohne dabei das Gefühl zu haben, ihre Verantwortung gegenüber der Familie zu vernachlässigen. In diesem Zusammenhang wird eine Unterstützung durch Kinderbetreuung gewünscht, jedoch nicht als Ersatz für die eigene Verantwortung. Obwohl Nachhaltigkeit im Tourismus zunehmend an Bedeutung gewinnt, spielt dieses Thema für viele Mütter eine untergeordnete Rolle. Nur 15 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Nachhaltigkeitsaspekte bei der Wahl des Reiseziels wichtig sind. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt für 77 Prozent der Mütter das entscheidende Kriterium bei der Urlaubsplanung. Neben attraktiven Preisen sind vor allem familienfreundliche Infrastrukturen und praktische Lösungen wie All-Inclusive-Pakete gefragt, um den Urlaub für alle Familienmitglieder so stressfrei wie möglich zu gestalten.

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MS-21: Serienproduktion verzögert sich bis 2026

Die Produktion des russischen Mittelstreckenflugzeugs MS-21 wird nun erst im Jahr 2026 beginnen. Dies bestätigte Sergey Chemezov, der Chef des staatlichen Technologiekonzerns Rostec, zu dem auch der Flugzeugbauer UAC gehört. Zuvor war ein Beginn der Serienfertigung für 2025 angekündigt worden. Chemezov erklärte, dass noch eine Reihe von Zertifizierungsflügen mit dem Muster Yakovlev MS-21 durchgeführt werden müssten, bevor die Produktion aufgenommen werden könne. Die Verzögerung ist ein weiterer Rückschlag für das ambitionierte russische Flugzeugprojekt, das als Antwort auf westliche Flugzeughersteller wie Boeing und Airbus gedacht ist. Bereits im Oktober 2023 hatte Chemezov den Produktionsbeginn für 2025 angekündigt, während im November auch Premierminister Mikhail Mishustin das Jahr 2025 als Ziel für die ersten Auslieferungen genannt hatte. Doch die nach wie vor ausstehenden Testflüge und die damit verbundene Verzögerung werfen nun einen Schatten auf den Zeitplan. Die Entwicklung des MS-21 ist seit Jahren von Schwierigkeiten begleitet. Kritiker hatten bereits Ende letzten Jahres eine mögliche Verzögerung angedeutet, als ein hochrangiger Aeroflot-Manager aufgrund von Spekulationen über den Produktionszeitpunkt seinen Posten verlor. Für die russische Luftfahrtindustrie bleibt die MS-21 ein zentrales Projekt, um unabhängiger von westlichen Flugzeuglieferanten zu werden.

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Norse Atlantic Airways startet Direktverbindung zwischen Athen und Los Angeles

Ab dem 3. Juni 2025 bietet die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways eine neue transatlantische Verbindung zwischen Athen und Los Angeles an. Auf der Strecke sind bis zu vier wöchentliche Flüge geplant. Die Airline setzt hierfür ihre Boeing 787-9-Flotte ein, die für Langstreckenflüge optimiert ist. Mit der neuen Verbindung stärkt Norse Atlantic seine Präsenz auf dem transatlantischen Markt. Die Route verbindet die griechische Hauptstadt, ein beliebtes europäisches Touristenziel, mit Los Angeles, einem der wichtigsten Reise- und Wirtschaftszentren der USA. Die Airline, die sich auf kostengünstige Langstreckenflüge spezialisiert hat, setzt weiterhin auf eine Expansion ihres Streckennetzes. Die Flüge von Athen nach Los Angeles ergänzen das bestehende Angebot von Norse Atlantic auf der Nordatlantikroute und sollen auch die Nachfrage nach Direktverbindungen zwischen Südeuropa und der Westküste der USA bedienen.

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Lübeck: Ryanair prüft ganzjährige Präsenz

Die irische Fluggesellschaft Ryanair wird ab Ende März 2025 den Flughafen Lübeck erneut in ihr Streckennetz aufnehmen. Geplant sind zunächst drei Verbindungen: nach London, Málaga und Palma de Mallorca. Dies teilte der Flughafen Lübeck kürzlich mit. Die Flüge sollen vorerst im saisonalen Betrieb angeboten werden. Bei guter Auslastung plant die Airline jedoch, die Verbindungen ganzjährig fortzuführen. Mit der Rückkehr von Ryanair stärkt der Flughafen Lübeck seine Rolle im regionalen Luftverkehr. Der Flughafen Lübeck hofft durch die Wiederaufnahme der Flüge auf eine Steigerung des Passagieraufkommens. Ryanair hatte bereits in der Vergangenheit Lübeck im Programm, stellte jedoch ihre Verbindungen 2014 ein.

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Bundeswehr setzt Patriot-Systeme zum Schutz eines polnischen Flughafens ein

Im Südosten Polens werden zwei Patriot-Systeme der Bundeswehr für die kommenden sechs Monate den Flughafen bei Rzeszow schützen. Dieser Flughafen ist von strategischer Bedeutung, da er als zentrale logistische Drehscheibe für die Militärhilfe des Westens an die Ukraine fungiert. Rund 200 Soldaten werden die hochmodernen Flugabwehrsysteme bedienen, die vor allem den Luftraum über dem NATO-Gebiet sichern und gleichzeitig die logistische Versorgung der Ukraine sicherstellen, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte. Der Flughafen bei Rzeszow liegt nur etwa 100 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt und war bisher von US-Soldaten und deren Patriot-Systemen geschützt worden. Diese Übergabe der Schutzverantwortung an die Bundeswehr unterstreicht die enge militärische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen im Rahmen der NATO- und EU-Bündnistreue. Verteidigungsminister Pistorius lobte die Rolle Polens als „unglaublichen politischen und militärischen Verbündeten“ der Ukraine, die sich während des Konflikts mit Russland bewährt habe. Zuvor waren deutsche Patriot-Staffeln bereits von Januar bis November 2023 im Osten Polens im Einsatz, um den Luftraum zu überwachen. Ab Sommer 2025 plant Deutschland, zusätzlich eine Alarmrotte von Eurofighter-Kampfflugzeugen nach Polen zu verlegen, um den Luftraum über Rumänien zu sichern. Diese Einsätze verdeutlichen das Engagement der Bundeswehr in der gemeinsamen Verteidigung des NATO-Gebiets.

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Katja Garcia Vila wird neue Finanzchefin bei MTU

Katja Garcia Vila, bisher Finanzchefin beim Autozulieferer Continental, wechselt zum 1. Juli 2025 in gleicher Position zum Triebwerkhersteller MTU. Sie übernimmt das Vorstandsressort für Finanzen und IT, wie das Unternehmen am Donnerstagabend bekannt gab. Damit folgt sie auf Peter Kameritsch, der sein Amt nach Ablauf seines bis Jahresende laufenden Vertrages nicht verlängern wird. Garcia Vila bringt umfangreiche Erfahrung in der Unternehmensführung mit, insbesondere aus ihrer Zeit bei Continental, wo sie unter anderem für die Finanzstrategien und die IT-Infrastruktur verantwortlich war. MTU hofft, mit ihrer Expertise die eigenen finanziellen und technologischen Ziele weiter voranzutreiben. MTU, ein führender Hersteller von Triebwerken und Turbinen für die Luftfahrtindustrie, steht vor Herausforderungen in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt. Mit Garcia Vila an der Spitze des Finanzressorts will das Unternehmen seine Position weiter stärken.

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Condor startet neue Kurzstreckenverbindung nach Paris

Condor erweitert im Mai 2025 sein Kurzstreckennetz und nimmt eine neue Linie zwischen Frankfurt und Paris Charles de Gaulle (CDG) auf. Ab dem 1. Mai wird die Ferienfluggesellschaft zweimal täglich diese Strecke bedienen, was die erste Verbindung nach Paris für Condor darstellt. Mit dieser Erweiterung reagiert die Airline auf die steigende Nachfrage im Kurzstreckenverkehr und optimiert gleichzeitig die Flottenauslastung durch die Integration der neuen Linien in den Sommerflugplan. Neben Paris hat Condor bereits weitere europäische Städteverbindungen angekündigt, darunter Rom, Mailand, Prag, Wien, Zürich, Berlin, Hamburg und München. Condor-Chef Peter Gerber erklärte, dass die neuen Routen „in ganz kleinem Umfang“ dem Interkontinentalverkehr dienen, da sie insbesondere als Zubringerflüge für Langstreckenverbindungen fungieren. Gleichzeitig ergänzen die Kurzstreckenflüge die längeren Mittelstreckenverbindungen, was die Kapazität der Flotte optimal nutzt. Die Nachfrage nach diesen Städtestrecken hat laut Gerber bereits positive Rückmeldungen erfahren, sowohl von privaten Reisenden als auch von Geschäftsreisenden. Dies deutet darauf hin, dass Condor seine Position im europäischen Markt weiter stärken möchte.

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Embraer setzt auf Solarenergie: Erste große Solaranlage in den USA geplant

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer setzt einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: Gemeinsam mit der Florida Power & Light Company (FPL) plant das Unternehmen die Errichtung einer Solaranlage auf dem Gelände seines Hauptsitzes in Melbourne, Florida. Diese Installation wird die erste und größte Solaranlage von Embraer auf einem US-amerikanischen Standort sein und markiert einen bedeutenden Meilenstein in den Bestrebungen des Unternehmens, die Nutzung erneuerbarer Energien zu steigern. Mit mehr als 1.900 Solarpaneelen soll die Anlage jährlich bis zu 1.800 MWh Energie produzieren, was einen Großteil des Energiebedarfs für das Embraer Customer Center decken wird. Die Solaranlage wird voraussichtlich Ende 2025 in Betrieb gehen und trägt dazu bei, Embraers Ziel zu erreichen, bis 2030 weltweit 100 % des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Der Schritt ist Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, die bereits seit 2021 die verstärkte Nutzung von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) umfasst. Francisco Gomes Neto, Präsident und CEO von Embraer, betonte die Bedeutung des Projekts und die Verantwortung des Unternehmens, einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten. Auch Michael Amalfitano, Präsident und CEO von Embraer Executive Jets, hob hervor, dass die Umstellung auf eine nachhaltigere Energieversorgung den Betrieb effizienter mache und gleichzeitig zu einer modernen und fortschrittlichen Infrastruktur für die Unternehmensjets beitrage. Das Projekt wird im Rahmen des FPL SolarVantage-Programms realisiert, das es Unternehmen ermöglicht, Solarenergie ohne anfängliche Investitionen zu nutzen. FPL übernimmt dabei die Planung, Installation und Wartung der Solaranlage.

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