Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Air Baltic führt neues Konzept für Essensvorbestellungen in der Economy Class ein

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ein neues Konzept für die Vorbestellung von Mahlzeiten eingeführt, um das Bordessen in der Economy Class zu verbessern. Passagiere können nun bis zu zehn individuelle Speisen- und Getränkewahlen treffen, wobei sie aus einem vielfältigen Angebot auswählen können. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Passagieren eine personalisierte und abwechslungsreiche Essensauswahl zu bieten. Das neue Angebot umfasst verschiedene neuartige Gerichte, darunter heißes Sushi, Enten-Confit und Ravioli mit Steinpilzen. Auch spezielle Diätbedürfnisse, wie vegane oder glutenfreie Optionen, werden berücksichtigt. Natalija Kuzmina, VP Customer Experience & Insights bei Air Baltic, betont, dass diese Verbesserung nicht nur den Komfort der Fluggäste steigert, sondern auch zur Abfallreduzierung und einer nachhaltigeren Fluggastbetreuung beiträgt. Die Vorbestellung kann während des Ticketkaufs erfolgen, während bestehende Buchungen im kommenden Jahr um das neue Konzept erweitert werden sollen. In der Business Class bleibt der gewohnte Gourmetservice bestehen, der mit einer Auswahl an hochwertigen Getränken kombiniert wird.

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95 Millionen Euro Förderung für Aura Aero

Das französische Unternehmen Aura Aero erhält im Rahmen des europäischen Innovationsfonds eine Förderung von 95 Millionen Euro. Diese finanzielle Unterstützung soll den Fortschritt der Entwicklung kohlenstoffarmer Flugzeuge beschleunigen und besonders dem regionalen Hybrid-Elektroflugzeug ERA zugutekommen. Dieses Projekt, das auch vom französischen Staat unterstützt wird, soll bereits 2026 mit ersten Testflügen beginnen und wird unter anderem von Energieversorger EDF begleitet. Insgesamt liegt die Anzahl der Vorbestellungen für das ERA-Modell bereits bei über 570 Maschinen. Diese Investition ist Teil der Bemühungen, den CO₂-Ausstoß in der Luftfahrt signifikant zu verringern. Aura Aero plant, durch den Einsatz hybrider Antriebstechnologien den Energieverbrauch für regionale Flüge erheblich zu senken und sieht die Förderung als wichtigen Schritt zur Umsetzung ihrer nachhaltigen Luftfahrtziele.

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Flugzeugbauer Lilium strebt Insolvenz in Eigenverwaltung an

Der Münchener Elektroflugzeughersteller Lilium plant ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und neue Investoren zu gewinnen. Laut Vorstandschef Klaus Roewe soll die Insolvenz den Weg für einen möglichen Neuanfang ebnen und dem Unternehmen Zeit verschaffen, frisches Kapital aufzutreiben. Trotz rund 700 Vorbestellungen für seinen elektrischen Jet und einer bisherigen Investition von etwa 1,5 Milliarden Euro kämpft Lilium mit finanziellen Engpässen. Der Antrag auf eine Bürgschaft des Bundes für einen 100-Millionen-Euro-Kredit der KfW-Bank wurde abgelehnt, während parallel Gespräche über eine französische Bürgschaft für ein weiteres Darlehen von 219 Millionen Euro laufen. Die etwa 1.000 Beschäftigten des Start-ups, das an der US-Börse Nasdaq gelistet ist, wurden über den Plan informiert. Die Aktie des Unternehmens, die 2021 zeitweise über 14 Dollar notierte, fiel kürzlich auf etwa 20 Cent. Der Sachwalter wird die Geschäftsführung überwachen und unterstützen, während Lilium weiterhin auf neue Finanzierungsmöglichkeiten hofft.

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Safran senkt Umsatzziel für 2024 trotz erwarteten Gewinnanstiegs

Der französische Triebwerkshersteller Safran rechnet für das Jahr 2024 mit einem leicht verminderten Umsatzplus, da sich die Auslieferungen seines Leap-Triebwerks für Mittelstreckenjets wie die Boeing 737 MAX und den Airbus A320neo um etwa zehn Prozent verringern könnten. Der Umsatz wird voraussichtlich rund 27,1 Milliarden Euro erreichen, was um etwa 300 Millionen Euro unter der bisherigen Prognose und den Analystenerwartungen liegt. Im Vorjahr erwirtschaftete Safran 23,2 Milliarden Euro. Konzernchef Olivier Andriès hob jedoch die Erwartung für das operative Ergebnis an. Der bereinigte operative Gewinn wird auf etwa 4,1 Milliarden Euro geschätzt und liegt damit über den bisher prognostizierten 4,0 Milliarden Euro. Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro, was im Rahmen der Analystenerwartungen lag.

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Luftfahrtsektor bleibt tragende Säule der Wirtschaft Dubais

Eine neue Studie der Emirates Group und Dubai Airports zeigt, dass der Luftfahrtsektor im Jahr 2023 rund 27 % zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) Dubais beigetragen hat. Mit einem wirtschaftlichen Wert von 137 Milliarden AED (37,3 Milliarden USD) und über 631.000 geschaffenen Arbeitsplätzen stellt die Branche einen entscheidenden Faktor für das Wachstum des Emirats dar. Bis 2030 sollen diese Zahlen weiter steigen, wobei erwartet wird, dass die Luftfahrtaktivitäten bis dahin 32 % des BIP ausmachen werden. Neben der direkten Wertschöpfung fördert der Sektor maßgeblich den Tourismus. Internationale Touristen gaben 2023 rund 66 Milliarden AED aus, was zusätzliche Arbeitsplätze und Wachstum sichert. Zukünftige Projekte, wie der Ausbau des Dubai World Central – Al Maktoum International Airport, sollen die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors noch weiter verstärken.

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Neuer Winterflugplan am Köln Bonn Airport mit 69 Zielen

Der Köln Bonn Airport präsentiert seinen neuen Winterflugplan, der am Sonntag, den 27. Oktober 2024, in Kraft tritt. In der kommenden Wintersaison bieten insgesamt 21 Airlines Flüge zu 69 Zielen in 29 Ländern an. Zu den Neuheiten zählen unter anderem die Direktverbindungen von Eurowings nach Dubai und Jeddah, die erste Verbindung aus Nordrhein-Westfalen nach Saudi-Arabien. Eurowings startet am Montag, den 28. Oktober, die Verbindung nach Dubai, die dreimal pro Woche bedient wird. Ab dem 5. November fliegt die Airline zudem Jeddah dreimal wöchentlich an. Marabu Airlines, eine neue Fluggesellschaft am Köln Bonn Airport, bietet Flüge zu den Kanarischen Inseln sowie nach Hurghada in Ägypten an. Diese Airline hat dafür einen Airbus A320neo stationiert. Zusätzlich wird Air Cairo eine neue Verbindung nach Kairo aufnehmen, während Ryanair zwei zuvor gestrichene Strecken nach Kaunas und Bristol wieder ins Programm nimmt. Pegasus Airlines bietet im Winterflugplan vier neue Ziele in der Türkei an, die zuvor nur im Sommer angeflogen wurden. Die britische Airline Jet2.com wird während der Weihnachtszeit wieder Verbindungen nach Manchester, Birmingham und Newcastle aufnehmen. Der Winterflugplan gilt bis zum 30. März 2025 und umfasst sowohl beliebte ganzjährige Reiseziele wie Mallorca und Antalya als auch zahlreiche Städtereisen.

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Stressfaktoren beim Fliegen: Umfrage zeigt Belastungen für Reisende

Eine aktuelle Umfrage von T-Online zeigt, dass der Stresspegel bei Flugreisen durch verschiedene Faktoren erheblich steigt. Anstehende Reisende empfinden insbesondere das Gedränge am Check-in als größten Stressfaktor. Von den 2.255 Befragten gaben 32,4 Prozent an, dass die Hektik an den Schaltern für sie die größte Belastung darstellt. Flugverspätungen stellen ebenfalls ein bedeutendes Problem dar, was 21,3 Prozent der Teilnehmenden als großen Stressfaktor angeben. Lange Warteschlangen bei der Gepäckaufgabe, am Sicherheitscheck und beim Boarding belasten zusätzlich 21 Prozent der Befragten. Eine Überfüllung der Flughäfen empfinden 10,7 Prozent als anstrengend, während die Wartezeit auf den Zug zum Flughafen nur 10,8 Prozent der Reisenden stört. Die Umfrage verdeutlicht, dass organisatorische Hürden wie das Gedränge und lange Wartezeiten entscheidend zur Stressbelastung beitragen. Um diese zu minimieren, wird eine gute Reisevorbereitung empfohlen. Maßnahmen wie Online-Check-in und frühzeitige Anreise können helfen, dem Stress am Flughafen entgegenzuwirken.

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Play Airlines erwägt Flüge nach Slowenien und ändert strategische Ausrichtung

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hat Gespräche mit der slowenischen Regierung über die mögliche Einführung von Flügen nach Slowenien geführt. Dies folgt auf eine strategische Neuausrichtung der Fluggesellschaft, die plant, den Betrieb nach Nordamerika zu reduzieren und sich stattdessen auf den Freizeitverkehr in Europa zu konzentrieren. Das slowenische Ministerium für Infrastruktur teilte mit, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Flugverbindungen Sloweniens, einschließlich Subventionen für neue Strecken, vorgestellt wurden. Play bedient bereits Split in Kroatien und wird ab nächstem Jahr Pula in ihr Streckennetz aufnehmen. Der Flughafen Ljubljana bietet derzeit Charterflüge nach Reykjavik an, und im vergangenen Jahr nutzten über 2.600 Passagiere diese Verbindung. Die slowenische Regierung hat eine öffentliche Ausschreibung zur Förderung neuer Flugverbindungen ins Land veröffentlicht, deren Frist am 27. Oktober endet. Play-CEO Einar Orn Olafsson erklärte, dass die strategische Änderung auf enttäuschende Erträge im transatlantischen Verkehr zurückzuführen sei. Das Unternehmen plant, den Fokus auf profitable Freizeitziele in Südeuropa zu legen und die Kapazität auf Nordatlantikrouten bis 2025 zu verringern.

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Iberia verschiebt Erstflug des Airbus A321XLR auf November 2024

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat den geplanten Erstflug ihres neuen Airbus A321XLR erneut verschoben. Ursprünglich war der erste Flug für den 28. Oktober 2024 geplant, doch nun soll die Maschine am 1. November 2024 erstmals auf der Strecke zwischen Madrid und Paris-Charles de Gaulle zum Einsatz kommen. Die Einführung des Airbus A321XLR soll Iberia helfen, ihr Netzwerk insbesondere auf Langstrecken zu erweitern. Mit dem A321XLR plant Iberia, effizienter auf Mittel- und Langstrecken zu operieren, da das Flugzeug eine größere Reichweite als herkömmliche Modelle der A321-Familie bietet.

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Wizz Air erweitert Winterflugplan ab Nürnberg mit neuen Flügen nach Chișinău

Ab dem 19. Dezember 2024 bietet Wizz Air eine neue Verbindung zwischen Nürnberg und der moldauischen Hauptstadt Chișinău an. Die ungarische Airline wird zweimal wöchentlich, jeweils donnerstags und sonntags, Flüge zu dem Ziel anbieten. Die Tickets sind bereits buchbar. Die Verbindung nach Chișinău eröffnet Reisenden aus der Metropolregion Nürnberg eine direkte Verbindung zu der rund 530.000 Einwohner zählenden Stadt. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe hebt hervor, dass Wizz Air als Airline für Völkerverständigung steht und den Passagieren eine Möglichkeit bietet, Freunde und Familie in Osteuropa unkompliziert zu besuchen. Andras Rado, Head of Communications und Government Affairs bei Wizz Air, betont die Bedeutung der neuen Strecke für Touristen und Geschäftsreisende und kündigt weiteres Wachstum am Flughafen Nürnberg an. Neben Chișinău werden im Winter auch weitere Ziele wie Tirana in Albanien, Skopje in Nordmazedonien sowie mehrere rumänische Städte angeflogen.

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