Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Vernetzung von Schienenverkehr und Bergsport: Kärnten startet Projekt Rail & Trail

Die Kärnten Werbung hat zum Auftakt der Wandersaison 2026 das touristische Angebot „Rail & Trail“ offiziell gestartet. Nach einem erfolgreichen Pilotversuch im Oberen Drautal wurde das Programm nun auf das gesamte Bundesland ausgeweitet und umfasst über 100 Wanderrouten. Das Kernkonzept sieht vor, dass sämtliche Touren an Bahnhöfen des regionalen S-Bahn-Netzes beginnen und enden. Das Spektrum der Wege reicht von einfachen Stadtspaziergängen bis hin zu anspruchsvollen alpinen Gipfeltouren und mehrtägigen Wanderungen. Damit reagiert die Tourismusorganisation auf die Ergebnisse der Gästebefragung aus dem Sommer 2025, nach der das Wandern mit einem Anteil von 71 Prozent die mit Abstand wichtigste Urlaubsaktivität in der Region darstellt. Ein wesentlicher Bestandteil der Initiative ist die Integration der Mobilitätsangebote in die bestehende Tourismusstruktur. Inhaber regionaler Gästekarten können die S-Bahn-Züge der ÖBB, Regionalexpress-Verbindungen sowie spezielle Radsprinter innerhalb Kärntens und bis nach Lienz ohne zusätzliche Kosten nutzen. Ab dem 1. November 2026 soll im Zuge einer umfassenden Tourismusreform das gesamte öffentliche Verkehrsnetz für Übernachtungsgäste kostenfrei zugänglich sein. Die Organisation der Touren wird durch eine eigens entwickelte App unterstützt, die eine digitale Routenführung bietet und sicherstellt, dass Wanderer auch abseits bekannter Pfade die Orientierung behalten. Für Reisende, die eine Komplettlösung bevorzugen, kooperiert die Kärnten Werbung mit dem Buchungscenter „Trail Angels“. Es werden Standort-Pauschalreisen in den Regionen Villach, am Wörthersee und im Oberen Drautal angeboten, die neben den Übernachtungen auch die logistische Planung der Bahnanreise und der täglichen Wanderetappen beinhalten. Diese Pakete umfassen in der Regel sechs Tage und sind flexibel anpassbar. Auch internationale Reiseveranstalter wie das deutsche Unternehmen Ameropa haben

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Ausbau der Flugverbindungen ab Nord- und Westdeutschland: Neue europäische Direktziele

Die europäische Luftverkehrslandschaft erlebt im Frühjahr 2026 eine Phase der strategischen Konsolidierung und Expansion, wobei insbesondere deutsche Regionalflughäfen und wichtige Drehkreuze an Bedeutung gewinnen. Im Zentrum dieser Entwicklung steht der Hamburger Flughafen, der durch ein verstärktes Engagement der Fluggesellschaft Easyjet sein Netz an europäischen Metropolverbindungen signifikant erweitert. Ab September und Oktober 2026 werden mit Genf und Prag zwei zentrale Wirtschaftszentren wieder beziehungsweise neu in den Flugplan aufgenommen. Parallel dazu vermeldet der Flughafen Dortmund einen Zuwachs im touristischen Segment durch die Fluggesellschaft Wizz Air, die eine regelmäßige Verbindung nach Sizilien etabliert. Auch am Flughafen Münster/Osnabrück zeichnet sich eine Stärkung der regionalen Infrastruktur ab, da die Fluggesellschaft Leav Aviation dort erstmals ein Flugzeug fest stationiert hat, um die Nachfrage nach Urlaubsreisen im Mittelmeerraum direkt ab der Region zu bedienen. Wiederaufnahme und Neuzugänge am Standort Hamburg Der Flughafen Hamburg festigt seine Position als wichtiges Tor nach Nord- und Osteuropa. Die Entscheidung von Easyjet, die Verbindung in die Schweizer Metropole Genf ab dem 3. September 2026 wieder aufzunehmen, kommt insbesondere Geschäftsreisenden und dem internationalen Diplomatenkorps entgegen. Genf ist als Sitz zahlreicher internationaler Organisationen wie der Vereinten Nationen ein Knotenpunkt für den globalen Austausch. Die Flüge werden donnerstags und sonntags angeboten, was auch eine hohe Attraktivität für den Bereich der Städtereisen am Wochenende impliziert. Ein gänzlich neues Ziel im Portfolio des britischen Low-Cost-Carriers ist die tschechische Hauptstadt Prag. Ab dem 26. Oktober 2026 rückt die Metropole an der Moldau durch eine Direktverbindung zweimal wöchentlich näher an die Hansestadt heran. Mit Flugzeiten von rund zwei Stunden

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Air Astana Group erweitert Ausbildungskapazitäten durch zweiten Airbus-Simulator

Die Air Astana Group hat ihre Position als führender Akteur in der zentralasiatischen Luftfahrt durch den Ausbau ihres Trainingszentrums in der kasachischen Hauptstadt Astana gefestigt. Mit der Inbetriebnahme eines zweiten Full Flight Simulators (FFS) für die Airbus-A320-Familie erweitert die Gruppe die Kapazitäten für die Aus- und Weiterbildung ihres Flugpersonals erheblich. Bei dem neuen Gerät handelt es sich um das Modell Reality7e des Herstellers L3Harris (vertrieben durch Acron Aviation), das für seine präzise Simulation von Flugphysik und Systemlogik bekannt ist. Diese technische Aufrüstung folgt auf die erfolgreiche Einführung des ersten Simulators dieser Bauart im Jahr 2023, an dem bereits über 600 Piloten ihre regelmäßigen Qualifikationschecks absolviert haben. Ein wesentliches Merkmal des neuen Ausbildungssystems ist die duale Zertifizierung durch die europäische Luftfahrtbehörde EASA sowie die nationale kasachische Luftfahrtbehörde. Damit ist Air Astana die erste Fluggesellschaft des Landes, die internationale Standards für Flugsimulationen in diesem Umfang direkt vor Ort erfüllt. Der Simulator nutzt eine Bewegungsplattform mit sechs Freiheitsgraden, um dynamische Flugzustände und Bodenmanöver exakt abzubilden. Durch die lokale Verfügbarkeit dieser Hochtechnologie reduziert die Unternehmensgruppe ihre Abhängigkeit von externen Trainingszentren im Ausland, was die operativen Abläufe beschleunigt und die logistische Planung für die mehr als 60 Flugzeuge umfassende Flotte optimiert. Die Expansion des Trainingszentrums steht im Kontext eines ambitionierten Wachstumsplans der Air Astana Group, die seit Anfang 2026 verstärkt in die Modernisierung ihrer Infrastruktur investiert. Neben der Kernmarke Air Astana profitiert auch der Low-Cost-Carrier FlyArystan von der erweiterten Kapazität, da beide Airlines auf Maschinen der Airbus-A320-Serie setzen. Die Gruppe, die an den Börsen in

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Korean Air liefert 5.000stes Sharklet-Bauteil für die Airbus A320-Familie aus

Die Luftfahrtsparte der südkoreanischen Fluggesellschaft Korean Air hat einen bedeutenden Produktionsmeilenstein im Bereich der Flugzeugkomponenten erreicht. Am 23. April 2026 feierte das Unternehmen im Busan Tech Center die Auslieferung des 5.000sten Sharklets für die Airbus A320-Familie. Diese speziellen Flügelspitzenvorrichtungen werden seit Juli 2012 in Südkorea gefertigt, nachdem sich Korean Air im Jahr 2010 in einem internationalen Ausschreibungsverfahren gegen namhafte Wettbewerber durchsetzen konnte. Die feierliche Zeremonie in Busan, an der auch Vertreter von 15 Partnerunternehmen teilnahmen, unterstreicht die gewachsene Bedeutung des Konzerns als strategischer Zulieferer in der globalen Luft- und Raumfahrtindustrie. Um die hohen Stückzahlen für das weltweit gefragte Mittelstreckenflugzeug Airbus A320 bewältigen zu können, setzt Korean Air auf ein hochentwickeltes Fertigungssystem. Das sogenannte „Auto Moving Line“-System ermöglichte in den vergangenen Jahren eine signifikante Steigerung der Produktionskapazitäten bei gleichbleibend hohen Qualitätsstandards. Neben der reinen Herstellung von Neuteilen fungiert das Busan Tech Center zudem als wichtiger Standort für Wartungs-, Reparatur- und Überholungsarbeiten (MRO). Die technische Kompetenz von Korean Air Aerospace umfasst dabei nicht nur die A320-Serie, sondern erstreckt sich auch auf Komponenten für den Airbus A350 sowie den Boeing 787 Dreamliner, für den das Unternehmen unter anderem Rumpfsektionen und Flügelenden produziert. Die ökonomische Relevanz dieses Meilensteins geht über die Partnerschaft mit Airbus hinaus. Korean Air Aerospace hat sich als eine der tragenden Säulen der südkoreanischen Luftfahrtstrategie etabliert. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Zulieferbetrieben fördert der Konzern technisches Know-how und sichert hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region Busan. Jong Seok Yoo, Executive Vice President bei Korean Air, betonte während der Feierlichkeiten, dass das

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Telekom-Anbieter Drei erweitert Geschäftsfeld um multimodalen Mobilitätsschutz

Der österreichische Telekommunikationsanbieter Hutchison Drei Austria baut seine Dienstleistungen jenseits des Kerngeschäfts weiter aus und bietet ab dem 23. April 2026 in Kooperation mit dem Versicherungsspezialisten Lamie einen umfassenden Mobilitätsschutz an. Das neue Produkt reagiert auf den Trend zur multimodalen Fortbewegung, bei der Konsumenten flexibel zwischen Kraftfahrzeugen, Fahrrädern, E-Bikes und öffentlichen Verkehrsmitteln wechseln. Im Gegensatz zu klassischen Automobilclubs verzichtet das Unternehmen auf verpflichtende Jahresmitgliedschaften oder langfristige Bindungen. Die monatlich kündbare Absicherung ist für Einzelpersonen ab 3,90 Euro und für Familien ab 5,90 Euro erhältlich. Das Leistungsspektrum umfasst eine 24/7-Pannenhilfe, die durch ein Netzwerk von über 1.000 Partnerbetrieben in ganz Österreich sichergestellt wird. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Schutz für Zweiräder, der Vor-Ort-Reparaturen oder den organisierten Rücktransport bei E-Bike-Defekten beinhaltet. Angesichts steigender Einsatzzahlen im Bergsport wurde zudem ein Alpin-Schutz integriert, der die Kosten für Bergungen auf Skipisten oder im Gelände, einschließlich notwendiger Hubschraubereinsätze, übernimmt. Damit zielt das Angebot auf die wachsende Zahl an Outdoor-Sportlern ab, die eine unkomplizierte Absicherung für Freizeitunfälle suchen. Ein innovatives Element der Versicherung ist der Verspätungsschutz für öffentliche Verkehrsmittel und Individualverkehr. Dieser greift, wenn Passagiere aufgrund von Verzögerungen bei Bahn oder Bus sowie infolge einer Autopanne gebuchte Termine wie Flüge, Konzerte oder Sportveranstaltungen versäumen. In solchen Fällen sieht der Vertrag Kostenersatz für Taxifahrten oder eine Entschädigung für nicht genutzte Eintrittskarten vor. Laut Drei-Management soll dieses Modell die Lücke schließen, die herkömmliche Reiseversicherungen im täglichen Pendelverkehr und bei regionalen Freizeitaktivitäten oft offenlassen. Ergänzend zum Inlandsangebot kann der Schutz mit einer Auslandsreiseversicherung kombiniert werden, die sich bei Grenzübertritt

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Gesundheitsbilanz durch das Bundesheer: Ergebnisse der Stellungspflicht 2026

Das österreichische Bundesheer führt jährlich bei rund 50.000 Stellungspflichtigen eine detaillierte Eignungsprüfung für den Wehrdienst durch. Dieser eineinhalbtägige Prozess in den Stellungshäusern der Militärkommanden fungiert de facto als größte Reihenuntersuchung des Landes und liefert repräsentative Daten über den physischen und psychischen Zustand junger Erwachsener. Die Untersuchung umfasst neben klinischen Tests auch psychologische Screenings, um die Einstufung in die Kategorien tauglich, vorübergehend untauglich oder untauglich vorzunehmen. Laut aktuellen Auswertungen weisen mittlerweile etwa 85 Prozent der Untersuchten mindestens eine medizinische Diagnose auf, was die Bedeutung dieser Begutachtung für die präventive Gesundheitsüberwachung unterstreicht. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Rolle des Bundesheeres bei der Früherkennung gesundheitlicher Risiken. Für viele junge Männer und freiwillig meldende Frauen stellt die Stellung die erste umfassende medizinische Bestandsaufnahme seit der Schulzeit dar. Die medizinischen Register dokumentieren einen signifikanten Anstieg von Stoffwechselstörungen, insbesondere Übergewicht, sowie eine Zunahme von Haltungsschäden im Bereich der Wirbelsäule. Ein langjähriger Trend zeigt zudem, dass die Stellungspflichtigen im Durchschnitt zwar größer werden, das Körpergewicht jedoch überproportional ansteigt. Ein wachsender Anteil der Probanden bringt mittlerweile mehr als 90 Kilogramm auf die Waage, was die militärische Tauglichkeitsrate unmittelbar beeinflusst. Die Entscheidung über die Wehrdienstfähigkeit obliegt den regionalen Stellungskommissionen, die in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark, Kärnten und Tirol tätig sind. Diese Gremien bestehen aus Offizieren, Ärzten sowie Psychologen und entscheiden mit Stimmenmehrheit, wobei für ein Tauglichkeitsurteil zwingend die Zustimmung eines Mediziners vorliegen muss. Neben der Feststellung der militärischen Verwendbarkeit bietet das Bundesheer den Betroffenen im Abschlussgespräch konkrete Empfehlungen für weiterführende Behandlungen an. Dies umfasst Hinweise auf fachärztliche Versorgungen

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Ryanair feiert Jubiläum in Salzburg und fordert Ende der österreichischen Flugabgabe

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am 23. April 2026 am Flughafen Salzburg ihr 25-jähriges Bestehen am österreichischen Markt begangen. Seit der Aufnahme der ersten Verbindung von Salzburg nach London im April 2001 beförderte der Low-Cost-Carrier nach eigenen Angaben über 40 Millionen Passagiere von und nach Österreich. Trotz dieser langfristigen Präsenz zeichnet das Unternehmen ein düsteres Bild der aktuellen Standortattraktivität. Während andere europäische Märkte wachsen, prognostiziert Ryanair für den österreichischen Luftverkehr im Jahr 2026 einen Rückgang von zehn Prozent und führt dies primär auf die staatliche Luftverkehrssteuer sowie hohe Infrastrukturkosten zurück. In einer deutlichen Kampfansage an die Bundesregierung unter Kanzler Stocker verknüpft Ryanair künftige Investitionen an eine radikale Reform der Abgabenlast. Die Fluggesellschaft stellt einen Wachstumsplan im Wert von einer Milliarde US-Dollar in Aussicht, der die Stationierung von zehn neuen Flugzeugen des Typs Boeing 737 in Wien sowie eine Steigerung des Passagieraufkommens auf zwölf Millionen jährlich vorsieht. Voraussetzung hierfür sei jedoch die vollständige Abschaffung der Ticketabgabe von zwölf Euro bis zum 1. Mai sowie eine Senkung der Flugsicherungs- und Flughafengebühren. Insbesondere der Flughafen Wien wird aufgefordert, wieder Anreizprogramme für wachstumsorientierte Fluglinien einzuführen. Der Vergleich mit Nachbarstaaten spielt in der Argumentation der Fluggesellschaft eine zentrale Rolle. Länder wie die Slowakei, Ungarn oder Italien hätten durch die Senkung von Gebühren und Steuern ihre Wettbewerbsfähigkeit massiv gesteigert und lockten nun Kapazitäten ab, die eigentlich für den österreichischen Markt vorgesehen waren. Andreas Gruber, Sprecher von Ryanair, betonte, dass Österreich eines der wenigen Länder sei, das das Verkehrsaufkommen von vor der Pandemie noch nicht wieder erreicht

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Erhöhte Unfallgefahr im Hochgebirge durch winterliche Altschneefelder

Zum Beginn der diesjährigen Wandersaison warnt der Österreichische Alpenverein (ÖAV) eindringlich vor den tückischen Bedingungen in höheren Gebirgslagen. Während in den Tälern bereits milde Temperaturen herrschen, bleiben in schattigen Nordhängen und Rinnen oft hartgefrorene Altschneefelder zurück. Ein tragischer Absturz einer Wanderin am Schartschrofen in Tirol Mitte April unterstreicht die aktuelle Gefahr. Experten betonen, dass Ausrutschen und Stolpern statistisch gesehen die häufigste Ursache für Bergunfälle sind. Besonders in den Morgenstunden ist die Schneeoberfläche oft spiegelglatt und steinhart, was ein sicheres Begehen ohne entsprechende Ausrüstung nahezu unmöglich macht. Für eine sichere Überquerung solcher Passagen ist eine professionelle Ausrüstung unerlässlich. Der Alpenverein empfiehlt festes Schuhwerk mit ausgeprägter Profilsohle, um mittels der sogenannten Sichelschlag-Technik stabile Trittstufen in den Schnee schlagen zu können. Ergänzend wird der Einsatz von Snow Spikes geraten, die als mobile Gleitschutzmittel unter die Wanderschuhe geschnallt werden. Wanderstöcke dienen zwar der Balance, bieten jedoch beim tatsächlichen Ausgleiten keinen ausreichenden Schutz vor einem Absturz. Im weiteren Tagesverlauf führt die Sonneneinstrahlung zudem dazu, dass Schneefelder aufweichen und ihre Tragfähigkeit verlieren, was das Risiko des Einbrechens an unterspülten Stellen erhöht. Alpine Sicherheitsexperten raten zu einer defensiven Tourenplanung. Da Markierungen oft noch unter Schneemassen verborgen oder Wege durch Frostschäden unpassierbar sein können, ist eine ehrliche Selbsteinschätzung und die ständige Bereitschaft zur Umkehr lebensnotwendig. Im Ernstfall entscheidet die richtige Bremstechnik: Wer auf einem Schneefeld den Halt verliert, muss sich sofort in die Bauchlage drehen und versuchen, mit Armen und Beinen in einer Liegestützposition den Sturz zu stoppen. Neben den direkten Sturzgefahren bleibt im Frühjahr auch das Risiko

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Strategische Vernetzung am Flughafen Klagenfurt zur Sommersaison 2026

Der Flughafen Klagenfurt intensiviert im Hinblick auf den anstehenden Sommerflugplan 2026 die Zusammenarbeit mit den regionalen Vertriebspartnern. Rund 30 Fachleute aus Kärntner Reisebüros kamen unter dem Titel „Ready for Take off“ am Airport zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen und die strategische Ausrichtung des Standorts zu informieren. Flughafen-Geschäftsführer Maximilian Wildt unterstrich dabei die Rolle der Reisebüros als entscheidende Schnittstelle zwischen dem Luftverkehrsstandort und den Fluggästen. Ziel der Veranstaltung war es, durch direkten Dialog die Auslastung der bestehenden Flugverbindungen zu sichern und die Attraktivität des Kärntner Heimatflughafens für Urlauber weiter zu steigern. Im Mittelpunkt des Fachaustauschs standen Präsentationen der führenden Partnergesellschaften Lufthansa Group und Eurowings. Die Branchenvertreter Bernhard Hamela (Lufthansa) und Roland Hladin (Eurowings) gaben detaillierte Einblicke in die Netzplanung und neue Serviceangebote für das Jahr 2026. Eurowings spielt für den Standort Klagenfurt eine Schlüsselrolle, insbesondere durch die Anbindung an wichtige Drehkreuze wie Köln/Bonn sowie saisonale Verbindungen zu touristischen Zielen im Mittelmeerraum. Die Lufthansa Group sichert zudem die Anbindung an das globale Drehkreuz Wien, was für Geschäftsreisende und internationale Transitpassagiere aus dem Alpe-Adria-Raum von hoher Relevanz ist. Der Flughafen Klagenfurt hat in den vergangenen Jahren eine Phase der Restrukturierung durchlaufen und setzt nun verstärkt auf eine Stabilisierung der Passagierzahlen. Nach dem Rückzug privater Investoren und der Rückkehr in die öffentliche Hand liegt der Fokus auf einer engen Abstimmung mit lokalen Reiseveranstaltern. Experten sehen in der direkten Beratung durch die Reisebüros einen wesentlichen Faktor, um gegen größere Konkurrenzflughäfen in der Nachbarschaft bestehen zu können. Die Information der Verkaufsstellen über kurzfristige Flugplanänderungen und

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Skyalps nimmt Salzburg-Rom auf

Der Flughafen Salzburg baut sein internationales Streckennetz weiter aus und nimmt zum Sommerbeginn 2026 eine neue Direktverbindung nach Rom in den Flugplan auf. Ab dem 3. Juni verbindet die in Südtirol ansässige Fluggesellschaft SkyAlps das Bundesland zweimal wöchentlich mit der italienischen Hauptstadt. Die regulären Flugtage sind Dienstag und Samstag, wobei der Erstflug an einem Mittwoch durchgeführt wird, um Reisenden rund um den Fronleichnamsfeiertag ein verlängertes Wochenende zu ermöglichen. Für den Salzburger Flughafen, der als bedeutende Drehscheibe für den Tourismus in Westösterreich fungiert, stellt die Verbindung eine Reaktion auf die seit Jahren hohe Nachfrage nach Flügen in den Mittelmeerraum dar. Die Durchführung der Flüge erfolgt mit Maschinen des Typs Dash-8 Q400. Diese Turboprop-Flugzeuge verfügen über eine Kapazität von 76 Sitzplätzen und gelten aufgrund ihrer Antriebstechnik als besonders effizient im Treibstoffverbrauch pro Passagierkilometer. SkyAlps, die seit Anfang 2023 mit einem eigenen Luftverkehrsbetreiberzeugnis als fünfte Fluggesellschaft Italiens operiert, setzt auf diesen Kurzstrecken auf einen inkludierten Bordservice. Neben Salzburg bedient die Airline im gleichen Zeitraum auch den Flughafen Klagenfurt mit dem Ziel Rom-Fiumicino, wodurch die Anbindung des österreichischen Südens und Westens an das italienische Luftfahrt-Drehkreuz gestärkt wird. Die Verantwortlichen am Standort Salzburg sowie politische Vertreter betonen die wirtschaftliche Relevanz der neuen Route. Durch die Flugtage wird sowohl der Outgoing-Tourismus für Städtereisende als auch der Incoming-Verkehr für Gäste aus Mittelitalien gefördert. Verkehrslandesrat Stefan Schnöll verweist in diesem Zusammenhang auf die Steigerung der regionalen Wertschöpfung und die Sicherung von Arbeitsplätzen am Flughafen. Auch für den religiösen und kulturellen Austausch zwischen dem Erzbistum Salzburg und dem Vatikan

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