Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Salzburger Land forciert mit „Winter Chillout“ die touristische Spätsaison

Der Tourismusverband SalzburgerLand (SLTG) hat gemeinsam mit regionalen Seilbahnunternehmen und Skiverbänden eine großangelegte Werbeoffensive gestartet, um die rückläufigen Auslastungszahlen im Spätwinter abzufangen. Unter dem Titel „Winter Chillout“ investiert die Organisation rund 900.000 Euro in eine reichweitenstarke Kampagne, die gezielt auf die Monate März und April 2026 ausgerichtet ist. Während die Skisaison mit einem Rekord von über drei Millionen Nächtigungen im Dezember 2025 sowie starken Zahlen im Januar und Februar äußerst erfolgreich begann, zeigt die Statistik der Vorjahre einen deutlichen Einbruch ab Mitte März. Die Bettenauslastung sank in diesem Zeitraum landesweit von rund 70 Prozent im Februar auf teils unter 20 Prozent im April, was die Branche nun durch attraktive Angebote und Events kompensieren will. Die Kampagne richtet sich primär an kurzentschlossene Gäste aus Österreich und Deutschland, die als wichtigste Herkunftsmärkte identifiziert wurden. Mit speziellen Verleih-Angeboten, bei denen beispielsweise drei Tage Ausrüstung zum Preis von zwei Tagen gemietet werden können, sowie vergünstigten Privatstunden in den Skischulen zwischen 13:00 und 15:00 Uhr, soll ein zusätzlicher Buchungsanreiz geschaffen werden. Regionalanalysen verdeutlichen die ökonomische Relevanz dieser Bemühungen: Der Tourismus trägt im Bundesland Salzburg etwa 13 Prozent zur direkten und indirekten Wertschöpfung bei – ein Wert, der doppelt so hoch liegt wie im bundesweiten Durchschnitt. Jede zusätzliche Saisonwoche sichert dabei Arbeitsplätze in der Hotellerie, Gastronomie und im Sporthandel. Flankiert wird die Initiative durch ein dichtes Veranstaltungsprogramm in den Partnerregionen. In Gebieten wie Obertauern, dem Großarltal oder dem Hochkönig finden bis in den April hinein Events statt, die von Musikfestivals über geführte Sundowner-Skitouren bis hin zu

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Emirates forciert Pilotengewinnung mit Roadshow in Frankfurt

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates verstärkt ihre Bemühungen um qualifiziertes Cockpitpersonal auf dem deutschen Markt. Am 9. und 10. März 2026 führt die Airline im JW Marriott Hotel in Frankfurt eine gezielte Recruitment-Roadshow durch. Ziel dieser Initiative ist es, erfahrene Verkehrspiloten für verschiedene Positionen zu gewinnen, darunter Erste Offiziere sowie Kapitäne im Direkteinstieg oder über beschleunigte Beförderungsprogramme. Die Veranstaltung ist Teil einer groß angelegten globalen Einstellungskampagne, in deren Rahmen die Emirates Group im laufenden Geschäftsjahr insgesamt 17.300 neue Mitarbeiter in rund 350 unterschiedlichen Berufsfeldern unter Vertrag nehmen möchte. Hintergrund dieser massiven Personalausweitung ist das ambitionierte Wachstum des globalen Streckennetzes und die anstehende Flottenerneuerung. Die Fluggesellschaft hat angekündigt, allein in den kommenden zwei Jahren über 1.500 neue Piloten einzustellen. Diese werden für den Betrieb einer reinen Großraumflotte benötigt, die aktuell 152 Ziele weltweit bedient. Emirates investiert derzeit massiv in neue Flugzeugtypen: Neben den ersten bereits ausgelieferten Airbus A350 werden insgesamt 65 Maschinen dieses Typs sowie über 200 Einheiten der neuen Boeing 777X erwartet. Parallel dazu läuft ein umfangreiches Retrofit-Programm, bei dem 191 bestehende Flugzeuge der Typen Airbus A380 und Boeing 777 modernisiert werden. Um für hochqualifizierte Bewerber attraktiv zu sein, wirbt Emirates mit einem umfangreichen Leistungspaket und modernsten Arbeitsbedingungen. Piloten erhalten ein steuerfreies Gehalt am Standort Dubai, kostenfreie Unterkünfte in abgeschlossenen Wohnanlagen sowie umfassende Versicherungsleistungen und Zuschüsse zur Kindererziehung. Ein zentraler Aspekt der Rekrutierung ist zudem das technologische Umfeld. In Dubai wird derzeit ein neues Trainingszentrum für rund 135 Millionen US-Dollar fertiggestellt. Die Einrichtung bietet Platz für sechs neue Full-Flight-Simulatoren,

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Lufthansa weitet Buchungsoptionen für Allegris-Kabine in der Boeing 787-9 aus

Die Deutsche Lufthansa hat einen wesentlichen Meilenstein bei der Einführung ihres neuen Kabinenkonzepts „Allegris“ erreicht. Ab dem 15. April 2026 sind in der Boeing 787-9 fast alle Plätze der neuen Business Class zur Reservierung freigegeben. Nachdem finale Zertifizierungsprozesse erfolgreich abgeschlossen wurden, stehen nun 25 der insgesamt 28 Sitze pro Flugzeug für Passagiere zur festen Buchung bereit. Bisher waren aufgrund ausstehender behördlicher Genehmigungen für bestimmte Sitzvarianten nur begrenzte Kapazitäten direkt wählbar. Das neue System ermöglicht es Reisenden nun, die verschiedenen Sitzkategorien bereits während des Buchungsvorgangs gezielt auszuwählen. Das Streckennetz für die mit Allegris ausgestatteten „Dreamliner“ umfasst ab Frankfurt am Main eine Vielzahl internationaler Destinationen. Zu den aktuellen Zielen gehören Metropolen wie Shanghai, Hongkong, Kapstadt, Rio de Janeiro und Austin. Im weiteren Verlauf des Jahres 2026 plant die Fluggesellschaft eine deutliche Ausweitung der Kapazitäten auf den lukrativen Nordatlantik-Routen: Ab Juni werden New York-JFK und Los Angeles bedient, gefolgt von Delhi im Juli. Mit derzeit acht am Drehkreuz Frankfurt stationierten Maschinen dieses Typs treibt die Airline die Modernisierung ihrer Langstreckenflotte voran. Bis Ende 2027 soll die Teilflotte auf insgesamt 29 Flugzeuge der Variante Boeing 787-9 anwachsen. In der Preisgestaltung setzt Lufthansa auf ein differenziertes Modell, das über die bloße Beförderung hinausgeht. Während die Reservierung des Standardsitzes weiterhin im Flugpreis enthalten ist, werden für spezielle Sitzplatzoptionen zusätzliche Gebühren erhoben. Zu diesen kostenpflichtigen Varianten zählen unter anderem Suiten mit höheren Wänden für gesteigerte Privatsphäre, Sitze mit einer Überlänge von 2,20 Metern für besonders große Passagiere sowie Plätze mit erweitertem Arbeitsraum oder zusätzlicher Ablagefläche. Diese Strategie

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Lufthansa Group und Air India planen weitreichende Kooperation

Die globale Luftfahrtbranche erlebt derzeit eine tektonische Verschiebung in Richtung Osten. In einer feierlichen Zeremonie haben Carsten Spohr, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG, und Campbell Wilson, der Chief Executive Officer von Air India, eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Weg für ein umfassendes Joint Business Agreement ebnen soll. Diese strategische Partnerschaft zwischen der Lufthansa Group und der größten indischen Langstrecken-Airline zielt darauf ab, die Verkehrsströme zwischen Europa und dem indischen Subkontinent zu bündeln und die Effizienz des Flugbetriebs durch eine enge Koordination von Flugplänen und Vertriebsaktivitäten zu steigern. Die Vereinbarung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Indien seine Position als bevölkerungsreichstes Land der Welt und als einer der am schnellsten wachsenden Luftverkehrsmärkte festigt. Das geplante Bündnis reagiert unmittelbar auf den kürzlich abgeschlossenen Freihandelsvertrag zwischen Indien und der Europäischen Union, der mit einem jährlichen Warenhandel von 180 Milliarden Euro die größte Freihandelszone der Erde schafft. Durch die Verzahnung der Netzwerke wollen beide Unternehmen den rasant steigenden Bedarf im Geschäfts- und Privatreiseverkehr abdecken und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Golf-Airlines stärken. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Marktdynamik Indien stellt für die Lufthansa Group mittlerweile den zweitwichtigsten Langstreckenmarkt nach den Vereinigten Staaten dar. Diese Bedeutung resultiert nicht nur aus der schieren Größe der Bevölkerung, sondern primär aus der rasant wachsenden und zunehmend kaufkräftigen Mittelschicht des Landes. Die wirtschaftliche Verflechtung zwischen der EU und Indien hat ein Niveau erreicht, bei dem beide Blöcke zusammen für ein Viertel der globalen Wirtschaftsleistung stehen. In diesem Kontext fungiert die Luftfahrt als das notwendige Bindeglied für den Austausch von Fachkräften,

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Erfolg durch Teilhabe: Delta Air Lines schüttet Milliardenbetrag an Belegschaft aus

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines hat am 13. Februar 2026 eine Gewinnbeteiligung in Höhe von insgesamt 1,3 Milliarden US-Dollar an ihre weltweite Belegschaft ausgezahlt. Diese traditionell rund um den Valentinstag stattfindende Ausschüttung markiert einen der höchsten Beträge in der Konzerngeschichte und unterstreicht die finanzielle Erholungsphase des Luftfahrtriesen nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre. Mit dieser Zahlung erhalten die rund 103.000 Angestellten einen Bonus, der etwa 8,9 Prozent ihres anrechenbaren Jahreseinkommens entspricht, was rechnerisch einer zusätzlichen monatlichen Vergütung gleichkommt. Während in der Luftfahrtbranche die Verwendung von Gewinnen für Dividenden oder Aktienrückkäufe oft im Vordergrund steht, setzt Delta mit diesem Programm ein deutliches Zeichen für die direkte ökonomische Partizipation der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg. CEO Ed Bastian betonte in diesem Zusammenhang, dass die Summe dieser Ausschüttung die kombinierten Gewinnbeteiligungen aller anderen US-amerikanischen Fluggesellschaften übersteige. Mechanismus der Gewinnverteilung und regionale Schwerpunkte Die Struktur des Programms folgt einer fest definierten mathematischen Formel, die Transparenz und Planungssicherheit für die Angestellten schaffen soll. Delta führt zehn Prozent der ersten 2,5 Milliarden US-Dollar des Konzerngewinns sowie 20 Prozent aller darüber hinausgehenden Erträge direkt an den Pool für die Mitarbeiter ab. Seit der Einführung des aktuellen Modells im Jahr 2007 hat das Unternehmen auf diese Weise insgesamt mehr als elf Milliarden US-Dollar an seine Belegschaft ausgezahlt, wobei allein zehn Milliarden US-Dollar auf das letzte Jahrzehnt entfallen. Geografisch betrachtet profitiert der US-Bundesstaat Georgia am stärksten von der aktuellen Ausschüttung. Am Hauptsitz in Atlanta und den umliegenden Standorten werden rund 567,9 Millionen US-Dollar an etwa 43.500 Mitarbeiter verteilt. New York

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Etihad Airways steigert Passagierzahlen zum Jahresbeginn 2026 erheblich

Die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, hat für den Januar 2026 ein deutliches Wachstum ihrer Verkehrszahlen gemeldet. Insgesamt beförderte das Unternehmen im ersten Monat des Jahres 2,2 Millionen Passagiere. Dies entspricht einer Steigerung von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem 1,7 Millionen Reisende registriert wurden. Trotz der massiven Kapazitätsausweitung gelang es der Fluggesellschaft, die Auslastung ihrer Maschinen auf einem hohen Niveau von 89,9 Prozent zu halten, was einem leichten Zuwachs gegenüber dem Januar 2025 entspricht. Die positive Entwicklung wird maßgeblich durch den rasanten Ausbau der Flotte und des Streckennetzes getragen. Zum Jahresstart 2026 umfasst die operative Flotte der Airline 127 Flugzeuge, nachdem sie im Vorjahr noch bei 101 Maschinen lag. Dieser Zuwachs ermöglichte es dem Unternehmen, neue strategische Ziele in den Flugplan aufzunehmen. Zu den jüngsten Erweiterungen gehören Direktverbindungen nach Luxemburg und Calgary, womit Etihad erstmals direkte Flugwege zwischen diesen Standorten und dem Drehkreuz Abu Dhabi etabliert hat. Insgesamt bedient die Gesellschaft nun 110 Destinationen weltweit. Branchenexperten führen den Erfolg auf die konsequente Umsetzung der Wachstumsstrategie zurück, die Abu Dhabi als zentralen globalen Knotenpunkt für den Transitverkehr zwischen Europa, Asien und Nordamerika festigt. Durch die Integration neuer Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 787 und Airbus A350 konnte Etihad nicht nur die Frequenzen auf bestehenden Routen erhöhen, sondern auch wirtschaftlich attraktive Nischenmärkte erschließen. CEO Antonoaldo Neves betonte in diesem Zusammenhang die Fähigkeit des Unternehmens, die hohe Nachfrage effizient zu bedienen und gleichzeitig die betriebliche Kapazität signifikant zu steigern. Zusätzliche Daten aus dem regionalen Luftverkehrsmarkt verdeutlichen, dass der

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Stabiles Wachstum am Flughafen Brüssel zum Jahresauftakt 2026

Der Flughafen Brüssel verzeichnete im Januar 2026 einen erfolgreichen Start in das neue Geschäftsjahr. Trotz erheblicher Beeinträchtigungen durch winterliche Witterungsverhältnisse in weiten Teilen Nordwesteuropas stieg das Passagieraufkommen um 5,5 Prozent auf insgesamt 1.601.051 Reisende an. Ein wesentlicher Faktor für dieses Plus war die starke Rückreisewelle nach den Weihnachtsferien sowie die Aufnahme zahlreicher Umleitungsflüge von niederländischen Flughäfen, die aufgrund extremer Wetterlagen zeitweise geschlossen werden mussten. Die durchschnittliche Auslastung pro Flug verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von 131 auf 135 Passagiere, während der Anteil der Transferreisenden mit 18 Prozent die Bedeutung des Standorts als Drehkreuz zwischen Europa, Afrika und Nordamerika unterstrich. Im Frachtbereich setzte sich der positive Trend der Vormonate ebenfalls fort. Das Gesamtvolumen stieg um 3,5 Prozent auf 61.485 Tonnen, wobei die geflogene Fracht ein Plus von 2,4 Prozent verbuchen konnte. Getragen wurde dieses Wachstum insbesondere durch die Beiladefracht in Passagiermaschinen, die um 5,1 Prozent zunahm, sowie durch einen zweistelligen Zuwachs von 10 Prozent bei den Express-Diensten. Im Gegensatz dazu verzeichnete das Segment der reinen Frachtflüge einen Rückgang von 8,2 Prozent, was auf eine effizientere Nutzung der Kapazitäten in Passagierflugzeugen hindeutet. Der Lkw-Ersatzverkehr, die sogenannte getruckte Fracht, stieg deutlich um 11,2 Prozent an, was die enge Verzahnung des Flughafens mit dem europäischen Logistiknetzwerk belegt. Zusätzliche Daten aus Branchenkreisen verdeutlichen die strategische Neuausrichtung des Flughafens bei den Flugbewegungen. Während die Zahl der kommerziellen Starts und Landungen mit 14.007 Bewegungen nahezu stabil blieb, gab es eine Verschiebung innerhalb der Segmente: Die Passagierflüge nahmen um 1,7 Prozent zu, während reine Frachtflüge um 9,4

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Schwere Sturmböen erzwingen Flugumleitungen und Rettungseinsätze auf Mallorca

Das Sturmtief „Nils“ hat am 12. Februar 2026 zu massiven Beeinträchtigungen im Reiseverkehr auf den Balearen geführt. Besonders betroffen war der Flughafen Palma de Mallorca, wo extreme Seitenwinde und Scherwinde einen gefährlichen Zwischenfall während der Landung verursachten. Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Eurowings, kommend aus Hamburg, geriet im Endanflug derart in Turbulenzen, dass die Maschine kurz vor dem Aufsetzen instabil wurde und stark schwankte. Die Besatzung brach das Manöver vorschriftsmäßig ab und leitete ein Durchstarten ein, woraufhin das Flugzeug zur sicheren Landung nach Valencia umgeleitet wurde. Augenzeugen und Passagiere berichteten von dramatischen Momenten in der Kabine, geprägt von plötzlichen Höhenverlusten und heftigem seitlichem Kippen. Der Flugkapitän stufte die Bedingungen später als außergewöhnlich herausfordernd ein und verwies auf unsichtbare Windscherungen, die selbst für erfahrene Piloten Grenzsituationen darstellten. Nach der Landung in Valencia mussten die Reisenden rund drei Stunden am Boden ausharren, da logistische Engpässe bei der Gepäcksortierung und der Bodenabfertigung eine schnellere Weiterreise verhinderten. Vier Passagiere entschieden sich gegen den Weiterflug und verblieben in Valencia, während die Maschine später am Tag nach Palma zurückkehrte. Die Auswirkungen des Sturms beschränkten sich nicht nur auf den Luftverkehr. Insgesamt wurden am Flughafen Palma etwa 18 Verspätungen sowie zahlreiche Annullierungen und Umleitungen registriert. Auch der Seeverkehr kam teilweise zum Erliegen; die Reederei Baleària musste mehrere Fährverbindungen zwischen den Inseln Ibiza, Formentera sowie zwischen Mallorca und Menorca streichen. Die lokalen Rettungsdienste meldeten inselweit über 260 wetterbedingte Vorfälle, darunter umgestürzte Bäume, herabstürzende Trümmerteile und beschädigte Gebäudeinfrastrukturen. In Häfen und Küstenregionen wurden Böen von teils weit über 100

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Strategische Flottenbereinigung bei Swiss: Langfristige Zwangspause für die Airbus A220-100

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines leitet eine einschneidende Umstrukturierung ihrer Kurzstreckenflotte ein. In einer koordinierten Maßnahme wird die gesamte Teilflotte des Typs Airbus A220-100 bis mindestens zum Jahr 2027 vorübergehend stillgelegt. Hintergrund dieser Entscheidung ist eine Kombination aus technischen Engpässen bei den Getriebefan-Triebwerken (GTF) des Herstellers Pratt & Whitney sowie wirtschaftlichen Herausforderungen am Standort Genf. Während die größeren Schwestermaschinen vom Typ A220-300 weiterhin das Rückgrat der Kontinentalflotte bilden, wurden bereits erste Einheiten der kleineren Variante an Lagerstandorten im Ausland geparkt. Diese strategische Entscheidung verdeutlicht den enormen Druck, unter dem europäische Fluggesellschaften derzeit aufgrund von Ersatzteilmangel und Triebwerksproblemen stehen. Swiss wählt hierbei den Weg der Konsolidierung, um die Einsatzbereitschaft der rentableren Teilflotte zu sichern, nimmt dafür jedoch eine signifikante Reduktion der eigenen Kapazitäten im Segment der 125-Sitzer in Kauf. Technische Engpässe und die Problematik der GTF-Triebwerke Der primäre Treiber für die Einmottung der A220-100 liegt in der komplexen Triebwerkssituation. Die gesamte A220-Familie wird exklusiv von Pratt & Whitney PurePower PW1500G Triebwerken angetrieben. Diese Getriebefan-Technologie (Geared Turbofan) gilt zwar als technologisch fortschrittlich, leidet jedoch seit Jahren unter erheblichen Zuverlässigkeitsproblemen und verkürzten Wartungsintervallen. Da weltweit eine hohe Anzahl an Triebwerken zur Inspektion in die Werkstätten muss und gleichzeitig die Lieferketten für Ersatzteile stocken, fehlen vielen Airlines einsatzfähige Ersatztriebwerke. Swiss nutzt die temporäre Stilllegung der neun A220-100 nun dazu, die knappen Ressourcen effizienter zu bündeln. Die Triebwerke der geparkten Flugzeuge können als Spender für die größere A220-300 fungieren, von der Swiss 21 Exemplare betreibt. Da die A220-300 mit bis zu 145 Sitzplätzen

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Fahrwerksschaden an Boeing 737 der SunExpress am Flughafen Antalya

Am Flughafen Antalya kam es am Freitag, dem 13. Februar 2026, zu einem folgenschweren Zwischenfall während der Startvorbereitungen eines Linienfluges der SunExpress. Eine Boeing 737-800 mit der Registrierung TC-SOB, die für den Flug XQ7646 in Richtung Gaziantep vorgesehen war, erlitt beim Rollen zur Startbahn einen technischen Defekt am Fahrwerk. Berichten zufolge verlor die Maschine an Stabilität, woraufhin das linke Hauptfahrwerk einknickte. Das Flugzeug kam in einer Schräglage auf der Rollfläche zum Stillstand, was den Einsatz von Rettungskräften und Technik-Teams unmittelbar erforderlich machte. Zusätzliche Recherchen in türkischen Luftfahrtportalen bestätigen, dass sich zum Zeitpunkt des Vorfalls zahlreiche Passagiere an Bord befanden. Die Evakuierung wurde unter Aufsicht der Flughafenfeuerwehr durchgeführt und verlief ohne Personenschäden. Die Boeing 737-800, ein bewährtes Arbeitspferd der SunExpress-Flotte, wurde für eine umfassende Untersuchung und Reparatur aus dem Betrieb genommen. Experten der türkischen Zivilluftfahrtbehörde SHGM haben die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, ob es sich um Materialermüdung, einen Wartungsfehler oder eine außergewöhnliche mechanische Belastung während des Rollvorgangs handelte. Der Vorfall führte zu zeitweisen Verzögerungen im Abfertigungsbetrieb auf dem Vorfeld des Flughafens Antalya, da das beschädigte Flugzeug die Rollwege blockierte. Spezielle Hebevorrichtungen mussten angefordert werden, um die Maschine sicher zu bergen und in einen Hangar zu schleppen. SunExpress setzte für die betroffenen Passagiere ein Ersatzflugzeug ein, um den Transport nach Gaziantep mit einer mehrstündigen Verspätung durchzuführen. Solche Zwischenfälle am Boden gelten in der Luftfahrt als selten, ziehen jedoch aufgrund der potenziellen strukturellen Schäden am Flugzeugrumpf langwierige Sicherheitsprüfungen nach sich. Die Boeing 737-800 gehört zur sogenannten „Next Generation“-Serie des US-Herstellers und wird

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