
Salzburger Land forciert mit „Winter Chillout“ die touristische Spätsaison
Der Tourismusverband SalzburgerLand (SLTG) hat gemeinsam mit regionalen Seilbahnunternehmen und Skiverbänden eine großangelegte Werbeoffensive gestartet, um die rückläufigen Auslastungszahlen im Spätwinter abzufangen. Unter dem Titel „Winter Chillout“ investiert die Organisation rund 900.000 Euro in eine reichweitenstarke Kampagne, die gezielt auf die Monate März und April 2026 ausgerichtet ist. Während die Skisaison mit einem Rekord von über drei Millionen Nächtigungen im Dezember 2025 sowie starken Zahlen im Januar und Februar äußerst erfolgreich begann, zeigt die Statistik der Vorjahre einen deutlichen Einbruch ab Mitte März. Die Bettenauslastung sank in diesem Zeitraum landesweit von rund 70 Prozent im Februar auf teils unter 20 Prozent im April, was die Branche nun durch attraktive Angebote und Events kompensieren will. Die Kampagne richtet sich primär an kurzentschlossene Gäste aus Österreich und Deutschland, die als wichtigste Herkunftsmärkte identifiziert wurden. Mit speziellen Verleih-Angeboten, bei denen beispielsweise drei Tage Ausrüstung zum Preis von zwei Tagen gemietet werden können, sowie vergünstigten Privatstunden in den Skischulen zwischen 13:00 und 15:00 Uhr, soll ein zusätzlicher Buchungsanreiz geschaffen werden. Regionalanalysen verdeutlichen die ökonomische Relevanz dieser Bemühungen: Der Tourismus trägt im Bundesland Salzburg etwa 13 Prozent zur direkten und indirekten Wertschöpfung bei – ein Wert, der doppelt so hoch liegt wie im bundesweiten Durchschnitt. Jede zusätzliche Saisonwoche sichert dabei Arbeitsplätze in der Hotellerie, Gastronomie und im Sporthandel. Flankiert wird die Initiative durch ein dichtes Veranstaltungsprogramm in den Partnerregionen. In Gebieten wie Obertauern, dem Großarltal oder dem Hochkönig finden bis in den April hinein Events statt, die von Musikfestivals über geführte Sundowner-Skitouren bis hin zu








