Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Cathay Cargo transportiert 30 Tonnen ägyptische Altertümer für historische Ausstellung

Cathay Cargo hat eine logistische Großoperation erfolgreich abgeschlossen, indem sie mehr als 30 Tonnen antiker ägyptischer Kunstwerke von Shanghai nach Hongkong überführte. Diese umfangreiche Sammlung von 250 Artefakten bildet den Kern der Ausstellung „Ancient Egypt Unveiled: Treasures from Egyptian Museums“ im Hong Kong Palace Museum, die am 20. November 2025 eröffnet wird. Die neunmonatige Schau, die in Zusammenarbeit mit Ägyptens Oberstem Rat für Altertümer organisiert wird, gilt als die größte und längste Ausstellung ägyptischer Kulturschätze, die jemals in der Sonderverwaltungszone gezeigt wurde. Die erfolgreiche und hochspezialisierte Durchführung des Transports unterstreicht sowohl die operativen Fähigkeiten der Frachtfluggesellschaft als auch die zunehmende Bedeutung Hongkongs als globaler Knotenpunkt für den Kulturaustausch. Die Artefakte, die Tausende von Jahren der ägyptischen Zivilisation umspannen, bieten den Besuchern einen beispiellosen Einblick in das historische Erbe des Nillandes. Die logistische Herausforderung: 30 Tonnen Geschichte in der Luft Der Transport Jahrtausende alter, unschätzbar wertvoller Artefakte stellt für jede Logistikfirma eine immense Herausforderung dar. Für die Überführung der 250 Stücke, die das Gesamtgewicht von mehr als 30 Tonnen aufwiesen, setzte Cathay Cargo auf maßgeschneiderte Lösungen und das spezielle Handling-Programm „Cathay Secure“. Die Fracht benötigte eigens angefertigte Ausrüstung, um die Sicherheit und Stabilität während des gesamten Fluges zu gewährleisten. Dazu gehörten zwei 20-Fuß-Paletten, eine überdimensionale Palette sowie zwölf Paletten für das Unterdeck des Flugzeugs. Besonders empfindliche Gegenstände wurden auf stoßdämpfenden Rollwagen gesichert, um minimale Erschütterungen während des Fluges zu gewährleisten. Dominic Perrett, der Direktor von Cathay Cargo, betonte, dass die Operation die herausragenden Fähigkeiten der Fluggesellschaft im Umgang mit hochsensiblen Sendungen

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25. Jubiläum des Weihnachts- und Wintermarkts am Flughafen München

Der Flughafen München feiert in diesem Jahr das 25. Jubiläum seines traditionellen Weihnachts- und Wintermarkts. Die Veranstaltung im München Airport Center (MAC) öffnet am Freitag, dem 14. November, ihre Tore und lädt Reisende, Besucher und Mitarbeiter bis zum 28. Dezember 2025 in eine festlich geschmückte Winterlandschaft ein. Der Markt, der täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet ist (Heiligabend bis 16 Uhr), bietet einen zentralen Anlaufpunkt im bunten Flughafentreiben und ist eine der größten und am längsten geöffneten Veranstaltungen dieser Art in der Region. Das Herzstück des Marktes ist die über 600 Quadratmeter große Eisfläche, die zum Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen zur Verfügung steht. Rund 40 Verkaufsstände bieten in ihren Holzhütten eine Mischung aus kulinarischen Spezialitäten, regionalen Leckereien und handgefertigten Geschenkideen an. Das Rahmenprogramm umfasst zudem Kreativ-Workshops wie Adventskränze binden, Christbaumkugeln gestalten und Keramik bemalen sowie diverse Unterhaltungsangebote wie Zaubershows und Live-Musikauftritte regionaler Künstler am Abend, deren Repertoire von Rock und Pop bis hin zu Swing und moderner Volksmusik reicht. Eine besondere Attraktion sind die weihnachtlichen Lichterfahrten, eine ca. 50-minütige Bustour über das Vorfeld des Flughafens in der Dunkelheit, die Einblicke in den sonst unzugänglichen Flugbetrieb bietet. Tickets hierfür müssen online gebucht werden. Zudem engagiert sich der Markt in diesem Jubiläumsjahr verstärkt für soziale Zwecke. Neu ist die Wunschbaum-Aktion am 6. und 7. Dezember, bei der Besucher Wunschzettel von Kindern aus karitativen Einrichtungen und sozialen Organisationen erfüllen können. Weitere Charity-Aktionen sind für fast alle Wochenenden in Partnerschaft mit gemeinnützigen Organisationen geplant. Der Weihnachts- und Wintermarkt im MAC-Forum des Flughafens München, der

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Ende der Papier-Bordkarte: Ryanair vollzieht Umstellung auf ausschließlich digitale Boardingpässe

Die irische Fluggesellschaft Ryanair führt eine tiefgreifende Änderung in ihrem Abfertigungsprozess ein: Ab Mittwoch, dem 12. November 2025, werden ausschließlich digitale Boardingpässe akzeptiert. Mit dieser strategischen Entscheidung vollzieht die Airline den Schritt hin zu einer hundertprozentigen Digitalisierung des Boarding-Verfahrens. Dies bedeutet für die verbleibende Minderheit der Passagiere, die bisher noch physische Papier-Bordkarten ausgedruckt haben, eine obligatorische Umstellung auf die mobile Lösung. Ryanair betont, dass dieser Schritt ein schnelleres, effizienteres und optimiertes Reiseerlebnis ermöglichen soll. Die Maßnahme betrifft etwa 20 Prozent der jährlich über 207 Millionen Passagiere, wobei die Mehrheit bereits heute die mobile App für das Boarding nutzt. Digitalisierung als Beschleuniger des Abfertigungsprozesses Die Umstellung auf den ausschließlich digitalen Boardingpass ist ein konsequenter Schritt von Ryanair, um die Betriebsabläufe zu optimieren. Der digitale Boardingpass wird über die hauseigene App „myRyanair“ generiert und muss zwingend für den Zugang zum Flugzeug genutzt werden. Dara Brady, Chief Marketing Officer (CMO) von Ryanair, bekräftigte die Notwendigkeit dieser Umstellung: „Wir sind jetzt nur noch knapp eine Woche von der Umstellung auf 100 Prozent digitale Boardingpässe entfernt.“ Die Airline argumentiert, dass die vollständige Digitalisierung zu einem „schnelleren, intelligenteren“ Reiseerlebnis führe. An Flughäfen, die bereits über entsprechende Scanner und Lesegeräte verfügen, kann der Prozess des Boardings durch das einfache Scannen des mobilen Tickets beschleunigt werden. Dies trägt zur Effizienzsteigerung bei, indem längere Warteschlangen und manuelle Kontrollen reduziert werden. Für eine Fluggesellschaft, deren Geschäftsmodell stark auf schnelle Wendezeiten (Turnaround-Zeiten) der Flugzeuge am Boden angewiesen ist, ist jede Beschleunigung des Boarding-Prozesses ein direkter Wettbewerbsvorteil. Gebündelte Funktionen in der „myRyanair“-App

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Bahnsektor fordert in Brüssel anbieterübergreifendes digitales Ticket

Auf einer hochkarätigen Veranstaltung im Europäischen Parlament in Brüssel forderten Vertreter der europäischen Privatbahnen eine rasche Umsetzung eines einheitlichen digitalen Bahntickets. Bei einer Lunch Debate, initiiert vom Verband ALLRAIL und gehostet von MEP Sophia Kircher, traf Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch die ÖVP-Verkehrssprecherin und Vizevorsitzende des Verkehrsausschusses (TRAN) zum Austausch über die Stärkung des Schienensektors. Im Zentrum der Debatte stand die Forderung nach einer „Seamless Connectivity“ im Bahnverkehr. Thomas Posch betonte, dass ein anbieterübergreifendes Ticketing die innovative Weichenstellung für die Zukunft sei. Ziel ist es, den Kauf von Fahrkarten über verschiedene Anbieter hinweg so einfach wie Musikstreaming zu gestalten: eine Plattform, alle Anbieter, volle Flexibilität. Sophia Kircher unterstrich, dass nun die Umsetzung klarer Regeln erforderlich sei, damit alle Zugverbindungen auf allen Plattformen verkauft werden können. Sie hob hervor, dass die Mobilität endlich europäisch und nicht entlang nationaler Grenzen gedacht werden müsse. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist der Passagierschutz bei verpassten Anschlusszügen im grenzüberschreitenden Verkehr, der konsumentenfreundlich geregelt werden müsse. Die Experten sehen Wettbewerb als zentralen Treiber für höhere Qualität, attraktivere Preise und Innovationen. Durch die Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sollen Abläufe im Bahnverkehr effizienter gestaltet werden. Eine diskriminierungsfreie Ticketing-Plattform soll faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den Anbietern schaffen und die Attraktivität des Bahnfahrens insgesamt steigern. Die Vertreter des Privatbahnsektors drängen auf eine rasche europäische Lösung, um Barrieren im Bahnverkehr abzubauen. Dadurch soll die Position Österreichs als zentraler Knotenpunkt des europäischen Bahnnetzes gefestigt und der gesamte Schienensektor für das 21. Jahrhundert zukunftsfit gemacht werden.

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Berlin: Condor überträgt Hurghada-Route an Marabu

Der deutsche Ferienflugmarkt erlebt eine anhaltend hohe Fluktuation und die strategische Verschiebung von Kapazitäten zwischen den Airlines. Jüngstes Beispiel hierfür ist die kurzfristige Übergabe der Verbindung von Berlin nach Hurghada durch Condor an ihre estnische Schwestergesellschaft Marabu. Dieser operative Schritt, der im laufenden Winterflugplan wirksam wurde, markiert nicht nur einen Neuzugang am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER), sondern verdeutlicht auch die zunehmende Verschränkung der Flugplan- und Kapazitätssteuerung innerhalb der Condor-Gruppe, die beide dem Finanzinvestor Attestor gehören. Die Sprecherin von Condor bestätigte den Wechsel und erklärte, dass Marabu in diesem Winterflugplan als Partnerairline auf der Strecke zwischen Berlin und dem ägyptischen Badeort Hurghada zum Einsatz komme. Obwohl in den Buchungssystemen Condor weiterhin als durchführende Fluggesellschaft gelistet sei, wurde der Erstflug von Marabu mit einem Airbus A320neo bereits durchgeführt. Die strategische Einbindung von Marabu dient Condor dazu, die eigenen Kapazitäten optimal zu steuern und die Flugpläne flexibler zu gestalten. Marabu: Ein strategischer Ableger mit estnischem Luftverkehrsbetreiberzeugnis Die Fluggesellschaft Marabu wurde im November 2022 in Tallinn, Estland, gegründet und hat ihren Betrieb im Jahr 2023 aufgenommen. Sie fungiert als direkter strategischer Partner von Condor, wobei sie in erster Linie Flüge von Deutschland zu beliebten Ferienzielen im Mittelmeerraum, nach Ägypten, auf die Kanarischen Inseln und nach Portugal anbietet. Obwohl die Airlines organisatorisch getrennt sind und Marabu unter einem estnischen Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) operiert, nutzen sie Vertriebskanäle und die Markenbekanntheit von Condor. Das Geschäftsmodell von Marabu sieht vor, Kapazitäten für die Condor-Gruppe zu generieren, insbesondere in Zeiten, in denen Condor selbst aufgrund von Flottenmodernisierungen, Wartungszyklen oder strategischen Vorgaben

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Lufthansa kooperiert mit Sixt für First Class Limousinen-Service

Die Lufthansa und der Mobilitätsanbieter Sixt haben eine Kooperation für den exklusiven First Class Limousinen-Service der Airline an den Drehkreuzen Frankfurt und München geschlossen. Der Service, der seit 20 Jahren First Class Gästen und HON Circle Members eine nahtlose Beförderung direkt zwischen Terminal und Flugzeug ermöglicht, wird ab sofort mit einer erweiterten Fahrzeugflotte von Sixt durchgeführt. Insgesamt stehen an den Flughäfen Frankfurt und München nun 40 Fahrzeuge unterschiedlicher Modelle von Sixt für den Premium-Service zur Verfügung. Die Limousinen sind mit den jeweiligen Markenlogos von Lufthansa und Sixt sowie dem Schriftzug „Lufthansa Shuttle Service“ gekennzeichnet. Heiko Reitz, Mitglied des Bereichsvorstands von Lufthansa Airlines und Hub Manager München, hob die Bedeutung des neuen Partners hervor: Die Kooperation mit Sixt ermögliche eine größere Auswahl an Premium-Fahrzeugen und damit eine bessere Reaktion auf die wachsenden Bedürfnisse der Gäste nach Flexibilität und individuelleren Lösungen im Rahmen des Bodenangebots. Die Zusammenarbeit zwischen Sixt und Lufthansa basiert auf einer langjährigen Partnerschaft in verschiedenen Bereichen und einem gemeinsamen Anspruch an Qualität und Service. Vinzenz Pflanz, Vorstandsmitglied und Chief Business Officer der Sixt SE, betonte, dass die Kooperation für den Limousinen-Service ein weiterer Beleg für dieses Vertrauen sei und dem Ziel diene, den Kunden maximalen Komfort und ein nahtloses Reiseerlebnis zu bietenDer Limousinen-Service ist in der Regel für Passagiere der First Class sowie für die treuesten Vielflieger, die HON Circle Member, kostenlos.

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Strategiewechsel in der Luftfahrt: Wizz Air verliert Liebe zum Airbus A321XLR

Die europäische Billigfluggesellschaft Wizz Air vollzieht eine signifikante Kehrtwende in ihrer Flottenstrategie und reduziert ihre Bestellung für den Langstrecken-Schmalrumpfjet Airbus A321XLR drastisch. Von den ursprünglich georderten 47 Einheiten sollen nach neuesten Angaben nur noch etwa 10 bis 15 Maschinen abgenommen werden. Die restlichen Bestellungen sollen in die Standardversion des Airbus A321neo umgewandelt werden. Dieser tiefgreifende Einschnitt ist das direkte Resultat eines strategischen Kurswechsels, der hauptsächlich durch den vollständigen Rückzug der Airline aus ihrem Joint Venture Wizz Air Abu Dhabi im September diktiert wurde. Der Wegfall der geplanten Langstreckenbasis im Nahen Osten, gepaart mit den operativen Herausforderungen des gewählten Triebwerkstyps, macht die hohe Anzahl an Langstreckenflugzeugen für das Geschäftsmodell von Wizz Air unnötig und unwirtschaftlich. Der Ausstieg aus Abu Dhabi als Katalysator Die ursprüngliche Order über 47 Airbus A321XLR war eng an die Expansionspläne von Wizz Air in der Golfregion geknüpft. Das Ziel von Wizz Air Abu Dhabi war es, eine Drehscheibe für günstige Flüge in stark wachsende Märkte in Südasien, insbesondere Indien und Pakistan, zu etablieren und damit eine Lücke im Low-Cost-Segment zwischen dem Nahen Osten und dem indischen Subkontinent zu füllen. Wie der Chief Commercial and Operations Officer von Wizz Air, Michael Delehant, bestätigte, stellte Abu Dhabi einen wesentlichen Pfeiler der ursprünglichen Vision dar, die die Notwendigkeit für das extralange Reichweitenpotential des XLR begründete. Der ungarische Günstigflieger sah sich jedoch nach eigenen Angaben im Wettbewerb um wichtige Streckenrechte in Abu Dhabi benachteiligt, wobei diese Routenrechte stattdessen an Etihad Airways vergeben wurden. Der komplette Rückzug aus dem operativ schwierigen Umfeld

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El Al beauftragt Renuar mit Gestaltung neuer Uniformen

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat das lokale Modeunternehmen Renuar mit dem Design und der Entwicklung der neuen Uniformen für ihr Flug- und Bodenpersonal beauftragt. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden etablierten israelischen Marken markiert einen spannenden Schritt in der umfassenden Service- und Imageerneuerung von El Al. Die Einführung der neuen Kollektion ist Teil eines Gesamtprozesses zur Verbesserung des Kundenerlebnisses und soll die Transformation der Airline widerspiegeln. Das Design der neuen Uniformen soll eine Balance zwischen Professionalität, Modernität, Komfort und der israelischen Identität herstellen. Nach Aussage von Lee Ben Hamo, Head of Marketing Communication and Customer Experience bei El Al, sei man stolz auf die Kooperation mit Renuar und überzeugt, dass das Ergebnis die dynamische Entwicklung der Airline der letzten Jahre sichtbar machen werde. Die Gestaltung der Arbeitskleidung für das Personal ist das Ergebnis einer tiefgehenden Analyse der Crew-Bedürfnisse. Im Rahmen des Projekts fanden intensive Treffen mit Mitarbeitern statt, um die Anforderungen des Arbeitsalltags zu verstehen und kompromisslosen Komfort sowie hohe Qualität zu gewährleisten. Es wurden spezifische Stoffe ausgewählt und Entwürfe erstellt, die auf die jeweilige Rolle des Boden- und Flugpersonals zugeschnitten sind. Renuar, ein führender Modehändler in Israel, der unter anderem die Ketten „Renuar“ und „Twentyfourseven“ betreibt, sieht in der Aufgabe eine große Ehre. Yifat Pasternak, Vice President Marketing bei Renuar, betonte, dass die Verbindung zwischen zeitgenössischer israelischer Mode und dem Erbe von El Al natürlich und aufregend sei. Renuar werde seine Kernwerte wie Innovation, Liebe zum Detail und ein tiefes Modeverständnis in das Projekt einbringen, um den Wunsch der

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Wiener Flughafen als Technologie-Drehscheibe: New Technologies Summit bündelt Innovationskraft

Der New Technologies Summit 2025 am Flughafen Wien hat am 3. und 4. November führende Experten, Unternehmen und Organisationen aus dem gesamten DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) zusammengebracht. Rund 500 Gäste und 200 Organisationen nahmen am zweitägigen Kongress im Vienna Airport Conference & Innovation Center teil, der sich auf die Gestaltung der Zukunft durch Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), autonome Systeme, Virtual/Augmented Reality und Robotik konzentrierte. Die Veranstaltung wurde durch den Geschäftsführenden Leiter der Sektion für Digitalisierung und E-Government, Wolfgang Ebner, und den Vorstand der Flughafen Wien AG, Julian Jäger, eröffnet. Beide betonten die zentrale Rolle digitaler Innovationen für die Wettbewerbsfähigkeit, die Standortentwicklung und den gesellschaftlichen Fortschritt in Europa. Christoph Schmidt, Geschäftsführer des Vienna Airport Conference & Innovation Center, unterstrich, dass Technologien wie KI und Robotik längst gelebte Realität seien und entschlossen in Geschäftsmodelle integriert werden müssten, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu sichern. Das Programm bot eine Mischung aus Keynotes, Podiumsdiskussionen, Workshops und einer interaktiven Ausstellung. Zu den Hauptpartnern des Summits zählten Unternehmen wie NIO, AWS Connect, Wiener Stadtwerke, EY und die WKO, ergänzt durch zahlreiche weitere Akteure aus Forschung und Industrie, darunter IBM, ÖBB und die Österreichische Post. Der Flughafen Wien selbst setzt laut Julian Jäger konsequent auf Digitalisierung und Innovation, um Prozesse in der Luftfahrt zu optimieren und das Reiseerlebnis der Passagiere zu verbessern. Die Veranstaltung, die erstmals stattfand, schließt laut dem Veranstalter Hans Sailer eine Lücke im österreichischen Event-Markt und etabliert sich als wichtige Plattform für Innovation, Fortschritt und Networking im Technologiebereich. Die Wahl des Veranstaltungsortes, des Vienna

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Cleveland: Boeing 737 weicht medizinischem Hubschrauber in letzter Sekunde aus

Erneut hat ein schwerwiegender Zwischenfall im US-Luftraum die Sicherheitsbedenken im Flugverkehr verstärkt. Am 29. Oktober 2025 kam es in der Nähe des Cleveland Hopkins International Airport (CLE) zu einem Verlust der Staffelung zwischen einem Passagierjet der Southwest Airlines und einem medizinischen Rettungshubschrauber. Die Boeing 737-700, die sich im Endanflug befand, musste aufgrund einer Kollisionswarnung (TCAS Resolution Advisory) in letzter Sekunde durchstarten, um eine drohende Kollision zu vermeiden. Nach Auswertung der ADS-B-Daten betrug die minimale laterale Distanz zwischen den beiden Luftfahrzeugen lediglich 0,56 Meilen (knapp über 900 Meter), während sie sich kurzzeitig auf identischer Höhe befanden. Das National Transportation Safety Board (NTSB) hat umgehend ein Untersuchungsteam entsandt, um die Umstände des Beinahe-Zusammenstoßes zu klären. Dieser Vorfall reiht sich in eine alarmierende Serie ähnlicher Zwischenfälle in den Vereinigten Staaten ein, die sich zeitlich mit dem anhaltenden Regierungsstillstand und der damit verbundenen Personalunterbesetzung in der Flugsicherung (ATC) überschneiden. Dramatische Annäherung im Endanflug Der betroffene Flug, Southwest Flug 1333 von Baltimore nach Cleveland, war ein Boeing 737-700 mit der Registrierung N280WN. Berichten zufolge brach die Crew den Sinkflug in rund 1.800 Fuß Höhe ab und drehte nach rechts ab, um einem Eurocopter-Hubschrauber auszuweichen, der sich im Anflug auf ein nahegelegenes Krankenhaus befand. Der Hubschrauber, registriert als N262MH, wird von Metro Aviation für den Rettungsdienst Metro Life Flight betrieben und war vom Wayne County Airport gestartet, um einen Patienten im St. John Medical Center aufzunehmen. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls keine Patienten an Bord des Helikopters. Der kritische Moment trat ein, als beide

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