Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Air Baltic eröffnet neue Winterroute von Gran Canaria nach Ljubljana

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am 31. Oktober 2025 planmäßig eine neue Direktflugverbindung zwischen ihrem saisonalen Drehkreuz auf Gran Canaria (Spanien) und Ljubljana (Slowenien) aufgenommen. Die neue Route wird über die gesamte Winterflugsaison, also bis Anfang April 2026, einmal wöchentlich freitags bedient. Die Flugzeit für die Strecke beträgt etwa fünf Stunden. Mit dieser Verbindung erweitert Air Baltic, die als wichtigste Airline im Baltikum gilt, ihr Angebot an warmen Zielen für Reisende aus Mitteleuropa. Mantas Vrubliauskas, VP Network Management bei Air Baltic, zeigte sich überzeugt, dass die neue Route vor allem slowenische Touristen in den kälteren Monaten nach Gran Canaria locken werde, da Reisende aus Mitteleuropa verstärkt sonnige Reiseziele suchen. Im Gegenzug biete die Verbindung auch den Bewohnern Gran Canarias die Möglichkeit, die slowenische Hauptstadt Ljubljana mit ihrer historischen Altstadt zu erkunden. Air Baltic betreibt das saisonale Drehkreuz auf Gran Canaria seit Ende 2023 und stärkt damit die Anbindung der Insel an verschiedene europäische Regionen, insbesondere an das Baltikum und Skandinavien. Die Flüge werden mit dem Flugzeugtyp Airbus A220-300 durchgeführt. Dieser Flugzeugtyp, der ein wichtiges Element der Air Baltic-Flotte darstellt, bietet Passagieren Annehmlichkeiten wie breitere Sitze und größere Fenster. Zudem stattet Air Baltic ihre gesamte Flotte schrittweise mit dem kostenlosen Highspeed-Internet von SpaceX Starlink aus, womit sie eine Vorreiterrolle unter den europäischen Fluggesellschaften einnimmt. Die Airline verbindet die baltischen Staaten mit insgesamt rund 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus. Während der aktuellen Wintersaison bedient Air Baltic insgesamt sieben Direktverbindungen von Gran Canaria aus. Neben Ljubljana

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Condor und Marabu vor neuer Ära: Attestor forciert strategische Partnersuche

Die britisch-deutsche Investmentgesellschaft Attestor bereitet den nächsten strategischen Schritt für ihr Luftfahrt-Engagement vor: die Suche nach einem strategischen Partner oder potenziellen Miteigentümer für die deutsche Fluggesellschaft Condor und die im Jahr 2023 gegründete estnische Schwester-Airline Marabu. Nach einer erfolgreichen Sanierung des Traditions-Ferienfliegers Condor und massiven Investitionen in die Flottenmodernisierung, hat Attestor die Investmentbank Barclays mit der Sondierung des Marktes beauftragt. Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem wichtige finanzielle Verpflichtungen fällig werden: Im Jahr 2026 laufen die Condor gewährten Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dreistelliger Millionenhöhe aus. Die Partnersuche wird daher als logische Fortsetzung der Eigentümerstrategie gesehen, die darauf abzielt, das Unternehmen nach der Stabilisierung durch einen Finanzinvestor in eine langfristig gesicherte Struktur zu überführen. Condor, das zuletzt zweimal – nach der Pleite des ehemaligen Mutterkonzerns Thomas Cook und während der Coronakrise – nur durch staatliche Hilfen gerettet werden konnte, steht damit erneut an einem Scheideweg. Die Suche nach einem strategischen Partner könnte dem Unternehmen die notwendige Größe und Stabilität für die Zukunft sichern. Sanierung und Flottenerneuerung als Basis Attestor war im Sommer 2021 bei der schwer angeschlagenen Condor eingestiegen und hatte 51 Prozent der Anteile übernommen, nachdem eine geplante Übernahme durch die LOT-Muttergesellschaft PGL gescheitert war. Der Finanzinvestor stabilisierte die Fluggesellschaft mit einer Kapitalspritze von 200 Millionen Euro an neuem Eigenkapital. Zusätzlich stellte Attestor 250 Millionen Euro für die Flottenmodernisierung bereit – eine zentrale Säule der Sanierung. Mit diesen Mitteln trieb Condor den Austausch seiner überalterten Flotte voran und beschaffte moderne und effizientere Flugzeuge der Typen

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Thai SmartLynx erhält Betriebszulassung und startet ACMI-Geschäft

Die thailändische Luftfahrtlandschaft erlebt einen bedeutenden Wandel durch den Markteintritt von Thai SmartLynx. Das Unternehmen, ein spezialisierter Anbieter von sogenannten ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance) und Partner der global agierenden Avia Solutions Group, hat von der Zivilluftfahrtbehörde Thailands (Civil Aviation Authority of Thailand, CAAT) das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Air Operator Certificate, AOC) erhalten. Mit dieser Zulassung wird Thai SmartLynx zur ersten in Thailand ansässigen ACMI-Airline und eröffnet dem Königreich und der gesamten südostasiatischen Region neue Möglichkeiten zur flexiblen Gestaltung von Flottenkapazitäten. Dieses Ereignis stellt nicht nur einen Meilenstein für das Unternehmen dar, sondern auch für Thailands Luftfahrtregulierung: Thai SmartLynx ist die erste Fluggesellschaft, die ihr AOC unter dem neuen, nach europäischen Standards modellierten Rahmenwerk der thailändischen Zivilluftfahrtbehörde (Thailand Civil Aviation Regulations on Air Operations, TCAR OPS) erhält. Der Start des Betriebs, der mit einer Airbus A320 vom Don Mueang International Airport (DMK) aus erfolgt, kommt strategisch günstig vor der bevorstehenden Hauptreisesaison, in der traditionell eine hohe Nachfrage aus Europa und Asien erwartet wird. ACMI-Modell: Flexibilität für den asiatischen Markt Das ACMI-Modell, oft als „Wet Lease“ bezeichnet, ist ein zentrales Instrument in der globalen Luftfahrt, das es Fluggesellschaften ermöglicht, Kapazitäten schnell und bedarfsgerecht anzupassen. Dabei wird einem Partner ein Flugzeug mitsamt Besatzung, Wartung und Versicherung zur Verfügung gestellt. Dieses Modell ist insbesondere für Airlines attraktiv, die saisonale Nachfragespitzen abdecken, neue Routen testen oder unvorhergesehene Betriebsausfälle kompensieren müssen, ohne dafür große eigene Investitionen tätigen oder langfristige Verpflichtungen eingehen zu müssen. Martynas Grigas, Vorsitzender von Thai SmartLynx, hob die Rolle des Unternehmens als Pionier

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Azul Airlines: Einigung mit Gläubigern ebnet Weg aus dem Insolvenzverfahren

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul Airlines hat einen entscheidenden Schritt zur Sanierung ihrer Finanzen vollzogen. Das Unternehmen, das im Mai 2025 Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts beantragt hatte, meldete am 1. November 2025 eine grundlegende Einigung mit dem Ausschuss der ungesicherten Gläubiger (Official Committee of Unsecured Creditors, UCC). Diese Vereinbarung sichert die Unterstützung der Gläubiger für Azuls Reorganisationsplan, der darauf abzielt, den Flugbetrieb fortzuführen und die finanzielle Struktur des Unternehmens nachhaltig zu stärken, anstatt eine Liquidation vorzunehmen. Die Einigung ist ein bedeutender Meilenstein im komplexen Insolvenzverfahren und legt die Grundlage für den geplanten Ausstieg aus Chapter 11 Anfang 2026. Im Zentrum des Plans stehen die Beschaffung neuer Finanzmittel, eine Optimierung der Flotte sowie ein detailliertes Angebot zur Entschädigung der Gläubiger. Die brasilianische Fluggesellschaft, die im südamerikanischen Luftverkehr eine Schlüsselrolle spielt, befindet sich seit der globalen Pandemie und den damit verbundenen makroökonomischen Herausforderungen, wie Währungsvolatilität und hohe Zinsen, in einer tiefgreifenden Umstrukturierung. Finanzielle Stabilisierung durch umfassende Maßnahmen Um den regulären Flugbetrieb aufrechtzuerhalten und die notwendige Liquidität zu sichern, hat Azul im Rahmen des Verfahrens bereits Finanzierungen in Höhe von rund 1,6 Milliarden US-Dollar gesichert. Diese sogenannte Debtor-in-Possession-(DIP)-Finanzierung ist ein gängiges und wichtiges Instrument im Chapter 11, das es Unternehmen in der Restrukturierung ermöglicht, sich frisches Kapital zu beschaffen, um die laufenden Geschäfte zu finanzieren und das Vertrauen der Lieferanten zu erhalten. Unabhängig davon hat sich Azul jüngst zusätzliche 500 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln gesichert, was die operative Stabilität weiter unterstützt. Der Reorganisationsplan sieht zudem die Aufnahme von 950 Millionen US-Dollar an

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Wechsel in der Führungsriege von Qantas nach schwerem Cyberangriff

Die für Kunden und Digitalisierung zuständige Chefin der australischen Fluggesellschaft Qantas, Catriona Larritt, wird das Unternehmen bis Ende Dezember 2025 verlassen. Dies geht aus einem internen Schreiben hervor. Der Abgang Larritts erfolgt nur wenige Monate, nachdem Qantas Ziel eines schwerwiegenden Cyberangriffs geworden war, bei dem sensible Kundendaten entwendet wurden. Im Zuge von Larritts Ausscheiden werden die Zuständigkeiten innerhalb der Führungsebene neu verteilt. Die bisherige Kommunikationschefin, Danielle Keighery, übernimmt künftig die Verantwortung für die Bereiche Marke und Marketing. Der Posten des Chief Digital Officer, den Larritt innehatte, wird voraussichtlich interimistisch oder neu besetzt. Die entscheidende Verantwortung für die Cybersicherheit – ein kritischer Punkt nach dem Angriff im Juli – geht an Andrew Monaghan, den Risikochef des Unternehmens. Diese Maßnahme unterstreicht die erhöhte Priorität, die Qantas dem Schutz ihrer IT-Systeme und Kundendaten einräumt. Der Cyberangriff auf Qantas im Juli 2025 hatte die Fluggesellschaft schwer getroffen. Wie das Unternehmen damals mitteilte, wurden sensible Daten von mehr als einer Million Kunden entwendet. Zu den betroffenen Informationen gehörten unter anderem Telefonnummern, Geburtsdaten und Wohnadressen. Vor dem Hintergrund dieses schwerwiegenden Vorfalls, der die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Datensicherheit des Konzerns erschütterte, ist der Abgang einer Top-Managerin aus dem Bereich Kunden und Digitalisierung bemerkenswert. Der Wechsel in der Führungsebene spiegelt somit die laufenden Bemühungen der Airline wider, die internen Strukturen und Sicherheitsmaßnahmen nach dem Datenleck neu aufzustellen und zu stärken.

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Lufthansa-Chef Spohr kritisiert Politik: Hälfte der innerdeutschen Flüge seit 2019 gestrichen

Carsten Spohr, der Chef der Lufthansa Group, hat anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen scharfe Kritik an der Bundesregierung und der EU-Kommission geäußert. Spohr warnte, dass die stark steigenden regulatorischen Kosten in Deutschland die Wirtschaftlichkeit von Flugverbindungen gefährdeten. Als gravierende Folge nannte er, dass die Lufthansa seit 2019 die Hälfte ihrer innerdeutschen Flüge streichen musste – die wöchentliche Zahl sank von 2.000 auf rund 1.000. Spohr führte aus, dass sich die von der Politik erhobenen Steuern und Gebühren in Deutschland seit 2019 verdoppelt hätten. Für das kommende Jahr seien weitere Anstiege geplant, unter anderem bei den Abflugentgelten der Deutschen Flugsicherung sowie bei den Luftsicherheitsgebühren. Die Lufthansa Group könne den Wegfall innerdeutscher Einnahmen zwar kompensieren, da der Umsatzanteil innerdeutscher Passagiere nur noch zwei Prozent betrage. Die frei werdenden Flugzeuge würden auf anderen, rentableren Strecken eingesetzt. Die Hauptbetroffenheit sieht der Konzernchef bei den exportorientierten Unternehmen in Deutschland. Die schlechtere Anbindung an den weltweiten Luftverkehr sei ein schwerer Schlag für die Wirtschaft. Spohr warnte davor, dass wichtige deutsche Wirtschaftsregionen außerhalb der großen Drehkreuze Frankfurt und München bereits jetzt nicht mehr per Flugzeug erreichbar seien. Zögere die Bundesregierung weiter, drohten zahlreichen Bundesländern und damit dem gesamten Land weitere Konnektivitätsverluste. Diese Entwicklung berge kaum absehbare Langzeitfolgen für Ansiedlungs- und Investitionsentscheidungen an Standorten jenseits der großen Hubs.

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Ryanair präsentiert die Top-Weihnachtsmärkte Europas für die Wintersaison 2025

Ryanair hat am Freitag, den 31. Oktober 2025, eine Auswahl ihrer Top-Destinationen für die Besuche von Weihnachtsmärkten vorgestellt. Mit der bevorstehenden festlichen Jahreszeit inspiriert die Airline Reisende zu Winterreisen 2025 und hebt dabei besonders die traditionelle Atmosphäre, die kulinarischen Angebote und die bezaubernden Lichtinstallationen der ausgewählten Städte hervor. Zu den von Ryanair empfohlenen festlichen Zielen zählen die Metropolen Budapest, Krakau und Madrid. In Budapest bildet der Vörösmarty-Platz den Mittelpunkt, wo neben handgefertigten Geschenken ungarische Spezialitäten wie Baumkuchen angeboten werden. Das nahegelegene Adventsfest an der St.-Stephans-Basilika zieht Besucher zudem mit einer spektakulären 3D-Lichtshow an. Krakau verwandelt sich zur Weihnachtszeit in eine märchenhafte Kulisse am Hauptmarkt, wo Holzhütten traditionelle Handwerkskunst und der Duft von Zimt und Lebkuchen die Atmosphäre bestimmen. Die spanische Hauptstadt Madrid lädt auf der Plaza Mayor zum traditionellen Weihnachtsmarkt ein, der mit Krippenfiguren, Lichtern und saisonalen Süßigkeiten lockt. Marcel Pouchain Meyer, Head of Communications DACH bei Ryanair, betonte, dass es angesichts der bevorstehenden Weihnachtszeit keinen schöneren Weg gebe, diese zu genießen, als die bezauberndsten Weihnachtsmärkte Europas zu erkunden. Er hob das branchenführende Netzwerk von Ryanair mit über 235 Zielen hervor, das den „perfekten Weihnachtsausflug nur einen Flug entfernt“ mache. Die Präsentation der ausgewählten Märkte zielt darauf ab, die Reiselust in der Wintersaison anzukurbeln und die zahlreichen Flugverbindungen zu den festlich geschmückten Städten zu bewerben, welche traditionell Reisende aus ganz Europa anziehen.

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Vietjet festigt Partnerschaft mit Airbus: Feste Bestellung von 100 weiteren A321neo

Vietjet, die größte private Fluggesellschaft Vietnams, hat eine Absichtserklärung aus dem Juni 2025 in eine verbindliche Bestellung umgewandelt und damit einen festen Auftrag über 100 weitere Airbus A321neo abgeschlossen. Dieser Deal festigt die langjährige strategische Partnerschaft mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus und ist ein zentraler Schritt in der Flottenmodernisierungs- und Netzwerkerweiterungsstrategie der Airline. Mit der aktuellen Bestellung erhöht sich die Gesamtzahl der fest georderten A321neo-Flugzeuge von Vietjet auf beachtliche 280 Einheiten. Bereits im Mai 2025 hatte die vietnamesische Fluggesellschaft 20 Großraumflugzeuge des Typs A330neo bestellt. Die A321neo ist das größte Mitglied der A320neo-Flugzeugfamilie und gilt aufgrund ihrer bewährten Wirtschaftlichkeit und Flexibilität als ideal für die ambitionierten Expansionspläne der Airline. Nguyen Thi Phuong Thao, die Vorstandsvorsitzende von Vietjet, bezeichnete den Vertrag als ein Symbol für Vertrauen und eine gemeinsame Vision für globale Konnektivität. Die A321neo verfügt über Triebwerke der neuen Generation und sogenannte Sharklets, die zu einer gesteigerten Leistung beitragen. Weltweit unterstreicht die A321neo ihre Marktbedeutung als meistverkauftes Single-Aisle-Flugzeug: Bis Ende September 2025 verzeichnete Airbus insgesamt mehr als 7.100 Bestellungen von nahezu 100 Fluggesellschaften. Benoît de Saint-Exupéry, Executive Vice President Sales von Airbus, betonte, dass die Kombination aus A321neo und A330neo Vietjet die beste Wirtschaftlichkeit und eine nahtlose Gemeinsamkeit in den Betriebsabläufen über die gesamte Airbus-Flotte hinweg biete. Die neuen Flugzeuge sollen Vietjet in die Lage versetzen, sowohl das Inlands- als auch das internationale Streckennetz weiter auszubauen und die steigende Verkehrsnachfrage zu bedienen.

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Ryanair baut Angebot in Südschweden aus: Drei neue Strecken ab Malmö

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair erweitert ihre Präsenz am Malmö Airport (MMX) in Südschweden im Vorfeld des Sommerflugplans 2026 signifikant. Das Unternehmen nimmt zwei brandneue Routen nach London Stansted und Warschau Modlin in ihr Programm auf und reaktiviert zusätzlich die Flugverbindung nach Zagreb. Diese Erweiterung stärkt die internationale Anbindung Südschwedens, insbesondere nach Osteuropa und Großbritannien. Die neuen beziehungsweise wieder aufgenommenen Flugdienste starten Ende März und Anfang April 2026. Ab dem 30. März 2026 bedient Ryanair die Strecke Malmö–Zagreb viermal wöchentlich (Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag) sowie die neue Verbindung Malmö–Warschau Modlin zweimal pro Woche (Montag, Donnerstag). Kurz darauf, ab dem 1. April 2026, kommt die zweite neue Route, Malmö–London Stansted, mit zwei wöchentlichen Flügen (Mittwoch, Samstag) hinzu. Diese Frequenzen sollen Reisenden in Südschweden eine größere Auswahl für Städtetrips, Geschäftsreisen und Besuche von Freunden und Familie ermöglichen. Die Betreibergesellschaft Swedavia sieht in dieser Investition ein klares Zeichen für die starke Nachfrage nach internationalem Reiseverkehr von und nach Schweden. Elizabeth Axtelius, Director Aviation Business bei Swedavia, betonte die wichtige Rolle der neuen Routen für die Anbindung Südschwedens an etablierte Märkte in Osteuropa und im Vereinigten Königreich. Ryanair festigt mit der Expansion seine Position im skandinavischen Streckennetz und trägt dazu bei, den Malmö Airport als wachsendes regionales Drehkreuz für preisgünstige internationale Flüge zu etablieren. Malmö Airport ist gemessen am Passagieraufkommen Schwedens fünftgrößter Flughafen.

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Fünf Jahre nach Eröffnung: Flughafen BER zieht positive Bilanz und meldet operativen Gewinn

Fünf Jahre nach der Inbetriebnahme des Terminals 1 am 31. Oktober 2020 zieht der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eine positive Bilanz. Die Flughafengesellschaft meldet, dass es gelungen sei, den BER zu einem leistungsstarken und zukunftsorientierten Flughafen für die Hauptstadtregion zu entwickeln. Seit 2022 erwirtschaftet der BER einen operativen Gewinn und befindet sich auf dem Weg zur finanziellen Selbständigkeit. In den vergangenen fünf Jahren nutzten insgesamt 100 Millionen Fluggäste den Flughafen „Willy Brandt“. Allein im vergangenen Jahr wurden 25,5 Millionen Passagiere abgefertigt. Der verkehrsreichste Tag in der Geschichte des BER war der 17. Oktober 2025, als zum Start der Herbstferien erstmals über 100.000 Passagiere an einem Tag reisten. Aktuell verbinden 70 Airlines die Region Berlin Brandenburg mit 150 Zielen weltweit. Insbesondere die Langstreckenverbindungen und die Anbindung an die Golfregion wurden verstärkt; neue Destinationen wie Dschidda und ab November 2025 Abu Dhabi wurden aufgenommen, während Qatar die Flüge nach Doha auf täglich erhöhte und Peking nun ganzjährig fünfmal wöchentlich angeflogen wird. Der BER hat maßgeblich in die Modernisierung der Infrastruktur und die Servicequalität investiert, um das Reiseerlebnis zu verbessern. Mit Services wie BER Runway (Zeitslots für Sicherheitskontrolle) und BER Biometrics (Zugang per Gesichtskontrolle) sowie über 120 Self-Service-Automaten für Check-in und Gepäckaufgabe wurde der Aufenthalt komfortabler gestaltet. Die Flughafengesellschaft übernahm Anfang 2024 die Steuerung der Sicherheitskontrollen von der Bundespolizei und rüstete die Terminals schrittweise mit 24 modernen CT-Scannern aus. Zudem setzt der BER auf dem Vorfeld auf ein KI-basiertes System zur Echtzeitanalyse und Steuerung der Flugzeugabfertigung. Die konsequente Entwicklung wurde mehrfach international ausgezeichnet,

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