
Wiederaufnahme der Flugverbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main
Nach monatelangem Stillstand und dem Verlust der direkten Anbindung an den internationalen Luftverkehr kehrt die strategisch bedeutende Route von Linz nach Frankfurt zurück. Ab dem 29. März 2026 wird die dänische Fluggesellschaft DAT (Danish Air Transport) den Betrieb übernehmen und damit die Lücke schließen, die nach dem Rückzug der Austrian Airlines im Herbst vergangenen Jahres entstanden war. Das Land Oberösterreich sichert dieses Vorhaben mit einer massiven finanziellen Garantie von bis zu 36 Millionen Euro über vier Jahre ab. Gleichzeitig bahnen sich weitreichende Veränderungen in der Eigentümerstruktur des Flughafens an, da das Land die Mehrheit von der Stadt Linz übernehmen möchte. Strategische Neuausrichtung nach dem Rückzug der AUA Der 25. Oktober 2025 markierte einen Tiefpunkt für den Flughafen Linz-Hörsching, als die letzte Maschine der Austrian Airlines Richtung Frankfurt abhob. Die Einstellung der Verbindung durch den Lufthansa-Konzern wurde mit mangelnder Wirtschaftlichkeit begründet; teilweise saßen nur 21 Passagiere in den Maschinen. Für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich bedeutete dies den Verlust des direkten Zugangs zu einem der wichtigsten globalen Luftfahrt-Drehkreuze. Um diese für den Exportstandort kritische Infrastruktur zu sichern, leitete die Landesregierung unter Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) ein europaweites Ausschreibungsverfahren ein. Dieses Modell der öffentlichen Mitfinanzierung bedurfte einer wettbewerbsrechtlichen Prüfung und Genehmigung durch die Europäische Union. Da Regionalflughäfen europaweit unter Druck stehen, gilt die nun fixierte Lösung als beispielhaft für die Absicherung regionaler Anbindungen. Details zum Flugplan und Interline-Abkommen Die dänische DAT wird die Strecke mit einem Flugzeug bedienen, das über 70 Sitzplätze verfügt. Ein wesentlicher Punkt der Vereinbarung ist der sogenannte Night Stop: Das








