Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Swiss und Flughafen Zürich führen „Sunflower Initiative“ für unsichtbare Einschränkungen ein

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines und die Flughäfen Zürich und Genf werden per 1. November 2025 Teil der globalen „Sunflower Initiative“ (Sonnenblumen-Initiative). Ziel des Programms ist es, Menschen mit unsichtbaren Einschränkungen, wie Autismus, ADHS, Demenz oder Epilepsie, diskret zu erkennen und ihnen einen verständnisvolleren Reiseablauf zu ermöglichen. Das zentrale Element der Initiative ist ein grünes Umhängeband mit dem gelben Sonnenblumenmotiv, das betroffene Reisende freiwillig tragen können. Dieses stille Symbol signalisiert den Flughafen- und Airline-Mitarbeitern, dass die Person in bestimmten Situationen möglicherweise mehr Zeit, Geduld, Hilfe oder Verständnis benötigt. Heike Birlenbach, Chief Commercial Officer von Swiss, betonte, dass die Teilnahme an der Initiative dazu beitragen solle, Barrieren abzubauen und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Gäste verstanden fühlen. Weltweit leben über eine Milliarde Menschen mit einer solchen nicht sichtbaren Einschränkung, für die Flugreisen oft eine besondere Herausforderung darstellen. Der Flughafen Zürich stellt die Umhängebänder ab dem 1. November kostenlos an verschiedenen Stellen zur Verfügung, unter anderem an den Treffpunkten für mobilitätseingeschränkte Personen (PRM Pick-Up Points) sowie an den Infoschaltern. Auch am Flughafen Genf sind die Bänder erhältlich. Die Initiative, die bereits an zahlreichen internationalen Flughäfen und Veranstaltungsorten etabliert ist, gewinnt weltweit an Bedeutung und wird von der Hidden Disabilities Sunflower Scheme koordiniert. Das Tragen des Bandes soll dabei lediglich Bewusstsein, Respekt und Empathie fördern und ersetzt keine Begleit- oder Rollstuhlservices. Auch ermöglicht es kein bevorzugtes Vorankommen bei Check-in, Sicherheitskontrollen oder Boarding. Die Initiative steht vielmehr für einen weiteren Schritt hin zu einer inklusiveren Reisekultur.

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Brussels Airlines nimmt neue Langstreckenverbindung nach Kilimanjaro auf

Brussels Airlines erweitert ihr Afrika-Streckennetz und wird ab dem 3. Juni 2026 erstmals Direktflüge nach Kilimanjaro in Tansania anbieten. Die neue Langstreckenverbindung wird zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und samstags, durchgeführt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A330-300 mit insgesamt 288 Sitzen in den Klassen Business, Premium Economy und Economy. Mit der Aufnahme der Destination festigt die belgische Fluggesellschaft ihre Position als wichtiger Akteur im Flugverkehr nach Subsahara-Afrika. Kilimanjaro wird das 18. Ziel von Brussels Airlines in Subsahara-Afrika und das fünfte in Ostafrika sein. Es ergänzt die bestehenden Verbindungen nach Entebbe (Uganda), Kigali (Ruanda), Bujumbura (Burundi) und Nairobi (Kenia). Die Route bietet Reisenden direkten Zugang zum Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas, sowie zu Tansanias weltberühmten Nationalparks, wie der Serengeti und der Ngorongoro Conservation Area, beides UNESCO-Welterbestätten. Dorothea von Boxberg, CEO von Brussels Airlines, bezeichnete Subsahara-Afrika als das „zweite Zuhause“ der Airline und betonte die Bedeutung der Verbindung für die lokale Wirtschaft Tansanias. Neben der neuen Langstreckenverbindung nach Tansania baut Brussels Airlines auch ihr Kurz- und Mittelstreckenangebot für den Sommer 2026 aus. Im Afrika-Netz wird die Frequenz nach Freetown (Sierra Leone) von fünf auf sechs wöchentliche Flüge erhöht. Im Europaverkehr gibt es ebenfalls signifikante Steigerungen: Verbindungen nach Spanien und Portugal erhalten 17 zusätzliche wöchentliche Flüge zu Zielen wie Barcelona, Malaga, Alicante und Porto. Auch die Frequenzen nach Kopenhagen (+5), Prag (+4) und Budapest (+2) werden deutlich aufgestockt. Die neuen Flüge nach Kilimanjaro sind bereits buchbar, wobei Hin- und Rückflugtarife ab 519 Euro starten. Die Expansion unterstreicht die Wachstumsstrategie von Brussels Airlines innerhalb des

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Externe Turbulenzen und Kosten bremsen Brussels Airlines: Operatives Ergebnis im dritten Quartal sinkt um 14 Prozent

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines, ein Mitglied der Lufthansa Group, hat im traditionell stärksten dritten Quartal 2025 ein bereinigtes ebit von 68 Millionen Euro erzielt. Dieses Ergebnis liegt 14 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals 2024. Trotz einer beeindruckenden Steigerung der Passagierzahlen um zwölf Prozent und einer hohen Auslastung des europäischen Streckennetzes wurde das Finanzergebnis durch erhebliche externe Störungen und eine unter den Erwartungen liegende Entwicklung der Afrika-Routen belastet. Insgesamt beförderte Brussels Airlines im dritten Quartal fast 2,8 Millionen Passagiere auf knapp 20.000 Flügen, was einen Anstieg der Fluganzahl um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Während das europäische Netzwerk in den Hochsommermonaten Juli und August finanziell außergewöhnlich gut performte und die Umsätze das Vorjahresniveau übertrafen, geriet das Subsahara-Afrika-Geschäft ins Hintertreffen. Das Management bleibt jedoch zuversichtlich, das Jahr 2025 als drittes Jahr in Folge mit einem soliden positiven Gesamtergebnis abschließen zu können. Gespaltene Netzwerkleistung: Europa als Zugpferd Die robuste Nachfrage im europäischen Freizeitreiseverkehr und die anhaltend hohe Auslastung zu wichtigen kontinentalen Reisezielen waren im dritten Quartal der zentrale finanzielle Anker für Brussels Airlines. Die positive Entwicklung in Europa spiegelt den allgemeinen Trend in der europäischen Luftfahrt wider, in der die Nachfrage nach Urlaubsreisen weiterhin stark ist und die Ticketpreise auf einem stabilen Niveau hält. Im Gegensatz dazu sah sich das Subsahara-Afrika-Netzwerk, ein historisch wichtiger und strategisch bedeutender Bereich für die belgische Fluggesellschaft, mit Problemen konfrontiert. Eine Reihe von Flugausfällen, die teilweise auf unvorhergesehene technische oder operationelle Störungen zurückzuführen waren und außerhalb des direkten Einflussbereichs der Fluggesellschaft lagen, verhinderte die vollständige

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Dringende Sicherheitslandung nach verlorenem Laptop: United Airlines Flug kehrt wegen Lithium-Akku-Gefahr um

Ein United Airlines Flug von Washington nach Rom musste am 15. Oktober 2025 kurz nach dem Start außerplanmäßig umkehren. Der Grund für die ungewöhnliche Flugplanänderung auf Flug UA126 war der Verlust eines Laptops durch einen Passagier, der durch eine Seitenwand in den Frachtraum der Boeing 767-400ER gefallen war. Da das eingeschaltete Gerät eine Lithium-Ionen-Batterie enthielt, stufte die Crew die Situation als potenziell erhebliche Gefahr für das Flugzeug ein, was die sofortige Rückkehr zum Washington Dulles International Airport (iad) erforderlich machte. Die Entscheidung der Piloten, die Sicherheit an oberste Stelle zu setzen, wurde von Experten gelobt. Die außerplanmäßige Rückkehr des Langstreckenfluges führte zu einer Verspätung von über fünf Stunden für die 242 Passagiere, die ihr Ziel Rom (FCO) erst am späten Nachmittag erreichten. Flugüberwachungsdaten zeigten, dass die 767-400ER (Registrierung n76054) kurz vor der Küste Bostons, weniger als eine Stunde nach dem Start, eine Kehrtwende vollzog. Der Vorfall, den selbst Fluglotsen als „noch nie gehört“ bezeichneten, lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf die steigende Gefahr, die von beschädigten Lithium-Ionen-Akkus in der Luftfahrt ausgeht. Der unsichtbare Bedrohungsfaktor: Lithium-Ionen im Frachtraum Die Kommunikation zwischen der Flugbesatzung und der Flugsicherung (atc) bestätigte, dass der Laptop durch eine Lücke an der Kabinenseitenwand in einen Bereich unterhalb des Passagierdecks gerutscht war. Dieser Bereich war für das Kabinenpersonal weder einsehbar noch zugänglich und lag zudem abseits der eingebauten Feuerunterdrückungsanlagen des Flugzeugs. Da der Laptop beim Herunterfallen noch eingeschaltet war und somit potenziell mehrere Stunden Akkulaufzeit hatte, bestand das Risiko einer Überhitzung und eines Brandes der Lithium-Ionen-Batterie. Ein Pilot informierte

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Air Astana erhöht Frequenzen zu beliebten asiatischen Sonnenzielen im Winterflugplan

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat ihren Winterflugplan 2025/2026 in Betrieb genommen, der bis zum 28. März 2026 gilt und eine gezielte Frequenzerhöhung zu beliebten Urlaubsdestinationen vorsieht. Die Airline reagiert damit auf die saisonal steigende Nachfrage nach warmen Reisezielen in Asien und dem Mittleren Osten. Der Fokus des erweiterten Angebots liegt auf beliebten asiatischen Ferieninseln und Metropolen. Air Astana erhöht die Flugfrequenzen zu den Malediven, der vietnamesischen Insel Phu Quoc, Phuket in Thailand sowie zu den Großstädten Dubai und Bangkok. Diese strategische Verdichtung dient dazu, Passagieren bessere und flexiblere Verbindungen zu diesen gefragten Destinationen zu ermöglichen. Die Fluggesellschaft wird den Flugplan weiterhin flexibel an die Marktdynamik und Nachfrageentwicklung anpassen. Im Rahmen der Winterplanung festigt Air Astana auch ihre Position auf den wichtigen Routen zwischen Kasachstan und Deutschland. Die Airline bietet ab Frankfurt stabile Nonstop-Verbindungen zu den kasachischen Städten Astana (NQZ), Almaty (ALA) und Uralsk (URA) an. Die Verbindung nach Almaty, die erst im Sommer 2025 aufgenommen wurde, erfährt zum Winterflugplan hin eine Anpassung der Flugzeiten, um Reisenden aus Deutschland einen besseren Service zu bieten. Die Expansion des Streckennetzes und die erhöhten Frequenzen sind Teil des übergeordneten Ziels der Air Astana, die größte Airline-Gruppe in Zentralasien und dem Kaukasus, Passagieren bessere Transitmöglichkeiten auf Kurz- und Langstrecken zu bieten. Dies erfolgt unter der fortwährenden Einhaltung der höchsten Standards in Bezug auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Passagierkomfort.

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Advent auf der Donau: DDSG Blue Danube bietet spezielle Themenfahrten an

Die Donauschifffahrtsgesellschaft DDSG Blue Danube hat für die bevorstehende Advent- und Vorweihnachtszeit ein vielseitiges Programm an Themenfahrten auf der Donau angekündigt. Vom 6. Dezember 2025 an bis kurz vor Weihnachten werden vier unterschiedliche Erlebnisse auf dem Schiff MS Admiral Tegetthoff angeboten, die sowohl Familien als auch Genießer und Gruppen ansprechen sollen. Die Fahrten reichen von Vormittags-Brunch über Familien-Events bis hin zu festlichen Abendveranstaltungen. Die DDSG Blue Danube, die mit neun Schiffen auf der Donau unterwegs ist und über 400.000 Passagiere pro Jahr befördert, setzt im Advent auf eine Kombination aus Kulinarik, Musik und winterlicher Atmosphäre. Zu den Höhepunkten zählt die „Nikolo-Schifffahrt“ am 6. Dezember, die sich mit einem Familienbuffet, Kinderprogramm und dem Besuch des Nikolaus inklusive Geschenksackerl an Kinder von zwei bis 15 Jahren richtet. Für Genießer wird an allen vier Adventsonntagen der „Brunch auf Donauwellen“ mit saisonalem Buffet und Live-Musik angeboten. Für die Abendstunden stehen zwei weitere Formate zur Wahl: Das „Weihnachtstraumschiff“ am 12. und 18. Dezember bietet ein festliches Spezialitäten-Buffet und Live-Musik von Bands, was sich insbesondere für Firmenweihnachtsfeiern oder besondere Abende anbietet. Am 13. Dezember richtet sich die „Winter Wonder Wave“ mit einem feinen Winterbuffet und stimmungsvoller Live-Musik von Künstlern wie Caroline Kreutzberger und Andy Lee Lang an ein Publikum, das den Advent mit einem Hauch Glamour und Christmas Classics auf dem Wasser erleben möchte. Die DDSG Blue Danube, ein 1995 gegründetes Nachfolgeunternehmen der 1829 etablierten Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft, betont, dass die Adventfahrten eine abwechslungsreiche Möglichkeit böten, dem Alltag zu entfliehen und besondere Momente zu erleben. Geschäftsführer Wolfgang

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Großandrang am Flughafen München: 1,2 Millionen Passagiere in Herbstferien erwartet

Der Flughafen München bereitet sich auf eine äußerst reiseintensive Zeit vor: Mit Beginn der bayerischen Herbstferien am 31. Oktober werden innerhalb von zehn Tagen, bis zum 9. November, rund 1,2 Millionen Passagiere erwartet. Diese hohe Zahl korrespondiert mit insgesamt 8.300 prognostizierten Flugbewegungen. Der verkehrsreichste Tag in dieser Zeitspanne wird voraussichtlich der 31. Oktober sein, mit einem erwarteten Passagieraufkommen von 128.000 Reisenden. Die beliebtesten Destinationen in den Herbstferien sind europäische Metropolen. An der Spitze der Rangliste stehen London mit 150 Flügen, gefolgt von Amsterdam mit 108 und Paris mit 95 Verbindungen. Abseits der klassischen europäischen Ziele erfreut sich in diesem Jahr insbesondere die Türkei, mit Istanbul und Antalya als Hauptzielen, großer Beliebtheit. Die Fluggesellschaften bieten den Passagieren insgesamt Flüge zu 184 Städten in 68 Ländern an, darunter auch Ziele in Spanien, Italien und den USA. Reisende, die den Flughafen mit öffentlichen Verkehrsmitteln ansteuern, müssen sich auf Einschränkungen einstellen: Wegen Bauarbeiten kommt es auf den S-Bahn-Linien S1 und S8 bis zum 12. Dezember 2025 zu Schienenersatzverkehr. Auch der Airport Express (ÜFEX) in Richtung Freising ist betroffen. Passagiere werden dringend gebeten, ihre Verbindung vor der Anreise zu überprüfen und gegebenenfalls alternative Routen zu nutzen, um eine pünktliche Ankunft zu gewährleisten. Um einen reibungslosen Ablauf zu sichern, rät der Flughafen Passagieren, online oder am Vorabend einzuchecken und ausreichend Zeit für die Anreise sowie die Sicherheitskontrollen einzuplanen. Für einen zügigen Kontrollprozess wird empfohlen, das Handgepäck auf das Nötigste zu beschränken und elektronische Geräte oder Flüssigkeiten leicht zugänglich zu verstauen. Für Passagiere, die in wärmere Gegenden

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Köln/Bonn investiert 25 Millionen Euro in moderne Sicherheitskontrolle mit CT-Technik

Der Köln Bonn Airport (CGN) hat nach den Herbstferien mit der umfassenden Modernisierung der Sicherheitskontrolle in Terminal 1 begonnen. Als erster Flughafen in Deutschland wird Köln/Bonn sämtliche Kontrollspuren mit der modernen Computertomographie-Technik (CT) ausstatten. Die Gesamtinvestition für das Projekt beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro und ist Teil des Modernisierungsprogramms „Next Chapter“. Die Inbetriebnahme der ersten neuen Spuren ist für Anfang 2026 geplant; die komplette Umrüstung auf die CT-Technik soll bis zum Sommer 2026 abgeschlossen sein. Die neue CT-Technologie ermöglicht einen deutlich höheren Reisekomfort, da Passagiere künftig Flüssigkeiten und elektronische Geräte, wie Laptops, im Handgepäck lassen können. Darüber hinaus schafft der Umbau die technischen Voraussetzungen, um in Zukunft bis zu zwei Liter Flüssigkeit mitführen zu dürfen – in Übereinstimmung mit den EU-Vorgaben. Der neue Kontrollbereich wird insgesamt elf Spuren umfassen und auch eine spezielle Familienspur für Reisende mit Kindern bereithalten. Des Weiteren ist eine gleichzeitige Gepäckaufgabe durch mehrere Fluggäste pro Spur möglich. Die Modernisierung geht mit einem neuen Design und innovativen Layout einher. Moderne Licht- und Akustikkonzepte sollen für ein angenehmes Raumgefühl sorgen, während eine intuitive Wegeführung die Orientierung erleichtern soll. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung, hob hervor, dass die Investition einen spürbaren Mehrwert für die Passagiere darstelle, die nunmehr die modernste Kontrollanlage in Europa nutzen könnten. Auch die Attraktivität des Standorts und die Wettbewerbsposition sollen gestärkt werden. Geschäftsführer Cenk Özöztürk betonte die Optimierung der Prozesse, die den Aufenthalt am Flughafen reibungsloser und stressfreier gestalten soll. Der Umbau erfolgt in mehreren Phasen bei laufendem Betrieb, wobei die enge Zusammenarbeit

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Transavia France erweitert Winterflugplan am BER um zwei Marokko-Ziele

Mit dem Beginn des Winterflugplans erweitert die Fluggesellschaft Transavia France ihr Angebot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) um zwei neue Strecken nach Marokko. Die Fluglinie, die als Tochtergesellschaft der Air France-KLM Group hauptsächlich als Ferienflieger agiert, nimmt die Verbindungen nach Marrakesch und Agadir auf. Diese sind als attraktive Ziele für Urlauber konzipiert, die in der kalten Jahreszeit mildere Temperaturen suchen. Die Route nach Marrakesch wird seit dem 26. Oktober zweimal wöchentlich, donnerstags und sonntags, bedient. Am 30. Oktober folgt die Verbindung in das südliche Agadir, die ebenfalls zweimal pro Woche, donnerstags und samstags, in den Flugplan aufgenommen wird. István Szabó, Chief Operations Officer des BER, betonte, dass diese neuen Verbindungen die Netzwerkqualität des Flughafens stärken und den Reisenden aus der Hauptstadtregion neue Optionen für eine winterliche Auszeit eröffnen. Julien Mallard, Chief Commercial Officer von Transavia France, unterstrich das Ziel, die Präsenz auf dem deutschen Markt zu stärken und auf die wachsende Nachfrage nach sonnigen Destinationen zu reagieren. Zusätzlich zu den neuen Marokko-Flügen setzt Transavia France die Verbindung ins französische Nantes auch im Winter fort. Die Strecke wird zweimal wöchentlich, montags und freitags, bedient. Die ganzjährige Route nach Paris-Orly bleibt mit mehrmals täglichen Flügen bestehen und bietet weiterhin wichtige Anschlussmöglichkeiten innerhalb Frankreichs und zu anderen europäischen Zielen. Die Erweiterung des Streckennetzes nach Nordafrika und die Beibehaltung der innerfranzösischen Routen verdeutlichen die strategische Bedeutung des BER für die Fluggesellschaft. Transavia France, die hauptsächlich Airbus A320 und Boeing 737 in ihrer Flotte einsetzt, unterstreicht mit diesem Ausbau ihre Ambitionen, im europäischen Markt für

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Delta: B737-900ER erleidet Triebwerksausfall beim Start

In den Abendstunden des 23. Oktober 2025 ereignete sich am Minneapolis-St. Paul International Airport ein Vorfall, der die sofortige Reaktion der Flugbesatzung erforderte. Ein Boeing 737-900ER der Delta Air Lines mit 187 Personen an Bord musste einen Startabbruch bei hoher Geschwindigkeit durchführen, nachdem ein Triebwerksausfall am Triebwerk Nummer 2 (rechts) signalisiert worden war. Der Vorfall, der sich während des Startlaufs auf Rollbahn 30L ereignete, führte zur sofortigen Erdung des betroffenen Flugzeugs und zu einer Verzögerung von über zweieinhalb Stunden für die Passagiere, die auf einen Ersatzjet umsteigen mussten. Der Startabbruch bei einer Geschwindigkeit von 135 Knoten (etwa 250 km/h) gilt als ein kritischer Manöver, das höchste Präzision und schnelle Entscheidungsfindung der Piloten erfordert. Während der Zwischenfall glücklicherweise ohne Verletzte und nur mit minimalem zusätzlichem Schaden am Flugzeug endete, lenkt er den Blick auf die Betriebssicherheit der weit verbreiteten 737ng-Flotte und die Zuverlässigkeit des Triebwerkstyps CFM56-7B. Die nachfolgende Untersuchung wird sich auf die Wartungsverfahren von Delta Air Lines und die technische Historie des Flugzeugs konzentrieren, um die genaue Ursache des Triebwerksversagens zu ermitteln und Lehren für die gesamte Branche zu ziehen. Dramatische Sekunden auf der Startbahn Der Flug DL1661 sollte planmäßig um 15:50 Uhr vom Minneapolis-St. Paul International Airport (msp) nach Portland International Airport (pdx) abheben. Die beteiligte Boeing 737-900ER, registriert unter der Kennung n829dn, rollte pünktlich zur Rollbahn 30L. Während die Piloten den Startlauf begannen und das Flugzeug signifikant beschleunigten, trat eine Fehlfunktion am rechten Triebwerk auf. Die genaue Art des Triebwerksproblems ist Gegenstand der laufenden Untersuchung, doch die Indikatoren

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