Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Norwegian Group meldet starkes Wachstum

Die Norwegian Group hat im September ein robustes Geschäftsergebnis erzielt und gleichzeitig wichtige Weichen für ihr zukünftiges Wachstum gestellt. Insgesamt beförderte die Gruppe, zu der Norwegian Air Shuttle und Widerøe gehören, im vergangenen Monat 2,7 Millionen Passagiere. Davon entfielen 2,3 Millionen auf Norwegian und knapp 400.000 auf die Regionalfluggesellschaft Widerøe. Die Auslastung der Flüge war solide und betrug bei Norwegian 86,6 Prozent und bei Widerøe 73,4 Prozent. Trotz kurzzeitiger Beeinträchtigungen durch Sperrungen des dänischen und norwegischen Luftraums aufgrund mutmaßlicher Drohnenaktivität, konnten beide Fluggesellschaften eine hohe Pünktlichkeit und Regularität aufrechterhalten. Zur Untermauerung der Wachstumsstrategie bestätigte Norwegian im September die Ausübung einer Kaufoption für 30 zusätzliche Boeing 737 MAX 8 Flugzeuge. Damit erhöht sich der Gesamtauftragsbestand der Gruppe bei Boeing auf 80 Maschinen dieses Typs. Dies ist der erste Direktauftrag der Gruppe seit 2017 und sichert das geplante Flottenwachstum. Die Auslieferung der insgesamt 80 Jets soll sich nach einer Anpassung der Liefertermine bis ins Jahr 2031 erstrecken. Der CEO von Norwegian, Geir Karlsen, hob hervor, dass die starken Passagierzahlen die Robustheit des Geschäftsmodells belegen und die Investition in die Flotte die langfristigen Expansionspläne unterstützen. Neben der Flottenerweiterung treibt Norwegian auch den Ausbau ihres Streckennetzes voran. Die Fluggesellschaft kündigte die Eröffnung von zehn neuen internationalen Routen ab dem dänischen Flughafen Billund an. Damit steigt die Zahl der Direktverbindungen ab dem wichtigen dänischen Standort, der unter anderem für die Nähe zum Legoland bekannt ist, ab 2026 von fünf auf 15. Zu den neuen Zielen gehören beliebte europäische Metropolen und Urlaubsregionen wie Barcelona, Rom, Edinburgh,

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Generalstreik legt belgischen Flugverkehr lahm: Alle Flüge in Charleroi annulliert

Der Flughafen Brüssel Süd Charleroi (BSCA) hat mitgeteilt, dass am Dienstag, den 14. Oktober 2025, sämtliche geplanten Ankunfts- und Abflüge gestrichen werden müssen. Grund dafür ist ein nationaler Streiktag in Belgien, der zu einem Mangel an Personal führt, welches für einen sicheren und reibungslosen Betrieb des Flughafens notwendig ist. Die Betriebsleitung von Charleroi erklärte, dass aufgrund der zu erwartenden Personalausfälle, insbesondere bei den operativen Diensten, die Sicherheit von Passagieren und Mitarbeitern nicht gewährleistet werden könne. Die Annullierungen in Charleroi, einem Hauptstandort für Billigfluggesellschaften wie Ryanair, sind Teil eines landesweiten Aktionstages der belgischen Gewerkschaften. Die Proteste richten sich in einer Gemeinschaftsfront gegen die Sparpolitik der Regierung. Dieser Generalstreik, der sich gegen Reformen wie geplante Renten- und Sozialkürzungen richtet, wird weite Teile des öffentlichen Lebens und des Verkehrs in Belgien beeinträchtigen. Auch der größte Flughafen des Landes, Brüssel-Zaventem (BRU), sieht sich am selben Tag zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Dort wurde in Absprache mit den Fluggesellschaften die Entscheidung getroffen, keine Passagierflüge abheben zu lassen. Dies liegt ebenfalls an der Beteiligung des Sicherheitspersonals und der Bodenabfertigung am Streik. Es wird zudem vor möglichen Ausfällen und starken Beeinträchtigungen bei ankommenden Flügen in Zaventem gewarnt. Reisende, die am 14. Oktober einen Flug in oder aus Belgien gebucht haben, müssen mit erheblichen Einschränkungen im gesamten Land rechnen. Neben dem Luftverkehr ist auch mit Störungen oder Ausfällen im Schienenverkehr und im öffentlichen Nahverkehr zu rechnen. Die Flughäfen bitten Passagiere, an diesem Tag nicht zum Terminal zu kommen und fordern sie auf, sich direkt bei ihrer jeweiligen Fluggesellschaft über

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Pratt & Whitney Triebwerksprobleme belasten Turkish Airlines bis 2027

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines sieht sich aufgrund von anhaltenden Problemen mit den Getriebefan-Triebwerken (GTF) des Herstellers Pratt & Whitney mit massiven Einschränkungen im Flugbetrieb konfrontiert. Finanzchef Murat Seker gab auf der Luftfahrtkonferenz ISTAT bekannt, dass der Wartungsstau bei den Triebwerksreparaturen die Airline noch mindestens bis Mitte 2027 belasten werde. Das Problem betrifft primär die Flugzeuge der Airbus A320neo-Familie in der Flotte von Turkish Airlines. Der Wartungsstau und der Mangel an Ersatzteilen führen dazu, dass eine erhebliche Zahl von Maschinen über ungewöhnlich lange Zeiträume am Boden bleiben muss. Seker zufolge wird Turkish Airlines das laufende Jahr mit 45 stillgelegten Airbus-Flugzeugen beenden. Dies stellt eine Steigerung dar, da zu Jahresbeginn noch von 35 betroffenen Jets ausgegangen wurde. Im vergangenen Jahr lag die durchschnittliche Anzahl der aufgrund der PW1100G-JM-Triebwerksprobleme gegroundeten Flugzeuge bei rund 40. Die durchschnittliche Reparaturdauer für ein Triebwerk bezifferte Seker auf rund 200 Tage, was weit über den üblichen Zeitrahmen hinausgeht. Die Schwierigkeiten resultieren aus einem Materialfehler in den Turbinenscheiben, die aus einem bestimmten Pulvermetall gefertigt wurden. Dieses Problem, welches von Juli 2023 an massiv bekannt wurde, betrifft weltweit rund 3000 der bisher ausgelieferten GTF-Triebwerke. Turkish Airlines ist dabei eine von mehreren internationalen Fluggesellschaften, darunter auch Wizz Air und die Lufthansa Group, die mit den Folgen des notwendigen Inspektionsprogramms und des daraus resultierenden Kapazitätsengpasses in den Wartungswerkstätten kämpfen. Um die operativen Störungen und die entstandenen Verluste auszugleichen, hat Turkish Airlines nach eigenen Angaben bereits angemessene Kompensation von Pratt & Whitney, einem Teil des US-Konzerns RTX Corp, erhalten. Trotz Zusicherungen des

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Düsseldorf erwartet Reisewelle: 1,3 Millionen Passagiere in den Herbstferien 2025

Der Flughafen Düsseldorf (DUS) bereitet sich auf eine der verkehrsreichsten Zeiten des Jahres vor: die Herbstferien vom 10. bis 26. Oktober 2025. Der Airport prognostiziert in diesem Zeitraum ein Passagieraufkommen von rund 1,3 Millionen Reisenden, verteilt auf mehr als 8.600 Flugbewegungen. Diese Zahl übertrifft das Passagieraufkommen in den Osterferien 2025, als etwa eine Million Fluggäste erwartet wurden, und liegt über den 1,2 Millionen Passagieren der Herbstferien des Vorjahres 2024. Besondere Herausforderungen werden direkt zum Ferienbeginn erwartet. Allein von Freitag bis Sonntag rechnet der Flughafen mit über 1.500 Starts und Landungen und insgesamt etwa 255.000 Fluggästen. Der Sonntag zeichnet sich dabei mit mehr als 86.000 Reisenden als der passagierstärkste Einzeltag der gesamten Herbstferien ab. Diese Verkehrszahlen zeigen die anhaltend hohe Nachfrage nach Flugreisen in der Region Nordrhein-Westfalen. Die beliebtesten Ziele der Reisenden konzentrieren sich auf die klassischen Sonnenziele. An der Spitze der Rangliste stehen Antalya und Palma de Mallorca, die jeweils rund 250 Abflüge verzeichnen. Ebenfalls stark nachgefragt sind weitere Destinationen im Mittelmeerraum und auf den Kanarischen Inseln, darunter Heraklion auf Kreta, Hurghada am Roten Meer sowie Rhodos, Kos, Gran Canaria und Fuerteventura. Darüber hinaus sind auch Städtedestinationen wie Barcelona, Madrid, Wien und Istanbul im Flugplan prominent vertreten. Der hohe Andrang führt aktuell, insbesondere zu den Stoßzeiten am frühen Morgen und Vormittag, zu längeren Wartezeiten an den Sicherheitskontrollstellen des Flughafens. Die Verzögerungen sind unter anderem auf die Umsetzung ergänzender Kontrollanforderungen zurückzuführen, welche häufigere Nachprüfungen von Einzelgepäckstücken umfassen. Der Flughafen rät Reisenden dringend, rechtzeitig vor Abflug am Terminal einzutreffen – in der

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Technisches Problem zwingt Transavia-Flug nach Ibiza zur Umkehr nach Brüssel

Ein Flugzeug des Typs Airbus A320 der Avion Express, das im Auftrag von Transavia den Flug HV9009 von Brüssel nach Ibiza durchführte, musste am Morgen des 6. Oktober 2025 kurz nach dem Start zum Brüsseler Flughafen (BRU) zurückkehren. Der Zwischenfall ereignete sich, als die Maschine mit der Registrierung LY-MLK über den Ardennen flog und die Piloten aufgrund eines technischen Problems die Entscheidung zur Umkehr trafen. Die sofortige Rückkehr und die sichere Landung der Maschine wurden durch umfassende Sicherheitsvorkehrungen am Brüsseler Flughafen begleitet, wo vorsorglich Einsatzkräfte in Bereitschaft standen. Berichten zufolge gab es bei dem Vorfall keine Verletzten oder Opfer. Der Umgang des Flugpersonals mit der Situation wird als professionell hervorgehoben und unterstreicht die geltenden Sicherheitsprotokolle im europäischen Luftverkehr. Die Flughafenoperationen konnten nach der Landung ohne weitere Störungen fortgesetzt werden. Um die durch die Unterbrechung entstandenen Unannehmlichkeiten für die Passagiere zu minimieren, reagierte Transavia umgehend. Die Fluggesellschaft stellte eine Ersatzmaschine zur Verfügung, eine Boeing 737-800 mit der Registrierung PH-HBJ. Dieses Flugzeug startete mit Verspätung um 12:30 Uhr (UTC+2) ebenfalls nach Ibiza. Die rasche Bereitstellung der Ersatzmaschine sicherte die Fortsetzung der Reise für die betroffenen Passagiere, wenn auch mit einer Verzögerung. Die genaue Ursache für das technische Problem, das die Piloten zur Umkehr veranlasste, wurde von der Fluggesellschaft oder den Flughafenbehörden nicht offiziell bekannt gegeben. Sowohl Transavia als auch der Brüsseler Flughafen betonten jedoch, dass die Sicherheit der Passagiere stets höchste Priorität genießt und routinemäßige Wartungs- und behördliche Vorschriften strengstens eingehalten werden. Die Avion Express ist ein ACMI-Betreiber und verfügt über eine

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EU führt digitales Grenzsystem ein: EES startet am 12. Oktober 2025

Die Europäische Union beginnt am 12. Oktober 2025 mit der schrittweisen Einführung des neuen Entry-Exit-Systems (EES). Das digitale System löst die bisherige manuelle Abstempelung der Reisepässe ab und registriert elektronisch die Ein- und Ausreisedaten von Drittstaatsangehörigen im gesamten Schengen-Raum. Die vollständige Umsetzung ist bis zum 10. April 2026 geplant. Ziel ist eine Modernisierung des Grenzmanagements, die Erhöhung der Sicherheit an den Aussengrenzen und die effizientere Erkennung von Personen, die ihre zulässige Aufenthaltsdauer überschreiten. Deutschland und weitere europäische Staaten haben den Start des Systems ebenfalls für den 12. Oktober bestätigt. Das EES betrifft alle Reisenden aus Nicht-EU-Ländern, die für einen Kurzaufenthalt von maximal 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen in den Schengen-Raum einreisen. Für die erstmalige Registrierung müssen die Betroffenen biometrische Daten wie vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsbild am Grenzübergang abgeben. Diese Daten werden zusammen mit alphanumerischen Angaben und den Reiseinformationen im zentralen System gespeichert. Reisende, die sich weigern, biometrische Daten erfassen zu lassen, müssen mit einer Einreiseverweigerung rechnen. Davon ausgenommen sind jedoch EU-Bürger, Schweizer Staatsangehörige sowie Personen mit gültigen Aufenthaltsdokumenten für ein Schengen-Land oder die Schweiz. Am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg sind die notwendigen Vorkehrungen getroffen worden, um das neue System zu implementieren. Der Flughafen arbeitet eng mit den zuständigen Grenzbehörden zusammen, welche spezielle Erfassungsstationen für die biometrische Datenerhebung eingerichtet haben. Obwohl die grosse Mehrheit der Passagiere nicht von der Neuerung betroffen ist, rät der Flughafen, insbesondere in der Anfangsphase, mehr Zeit für die Grenzkontrolle einzuplanen. Um mögliche Verzögerungen zu minimieren, setzt der EuroAirport ein Begleitkonzept mit zusätzlichem Personal vor

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Die Welle der digitalen Täuschung: Wie Betrüger Flugreisende ins Visier nehmen

Die Luftfahrtbranche, ein Sektor, der von ständiger Betriebsamkeit und gelegentlichen Störungen geprägt ist, sieht sich erneut einer massiven Bedrohung aus dem digitalen Raum ausgesetzt. Die Lufthansa-Gruppe hat intern eine eindringliche Warnung vor einer aktuellen Häufung von Phishing-E-Mails herausgegeben, die gezielt Reisende und Vertriebspartner ins Visier nehmen. Diese betrügerischen Nachrichten, die den Anschein erwecken, von den konzerneigenen Fluggesellschaften zu stammen, missbrauchen das Thema angeblicher Flugstreichungen, um bei den Empfängern Verunsicherung und Handlungsdruck zu erzeugen. Das primäre Ziel der Cyberkriminellen ist es, über eingebettete, schädliche links an vertrauliche Daten zu gelangen oder die Installation von Schadsoftware zu initiieren. Dieser Vorfall verdeutlicht die zunehmende Professionalisierung der Cyberkriminalität, welche aktuelle Ereignisse und die typische Dringlichkeit von Reiseangelegenheiten skrupellos ausnutzt. Die Lufthansa rät zu höchster Wachsamkeit und der strikten Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien zur Abwehr dieser digitalen Angriffe. Perfide Psychologie: Die Strategie hinter der Betrugswelle Phishing-Angriffe auf Flugreisende sind besonders effektiv, da sie die emotionale Reaktion auf unvorhergesehene Reiseunterbrechungen ausnutzen. Die Nachricht über eine Flugstreichung, Verspätung oder eine notwendige Umbuchung löst bei den Betroffenen sofort Stress und dringenden Handlungsbedarf aus. In dieser Stresssituation sinkt die kritische Aufmerksamkeit für Details, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Empfänger die in der Mail geforderte Aktion – das Klicken auf einen Link zur vermeintlichen Klärung – unreflektiert ausführen. Aktuelle Berichte zeigen, dass die Qualität dieser betrügerischen E-Mails signifikant zugenommen hat. Wo Phishing-Versuche früher oft durch Grammatikfehler oder unprofessionelle Grafiken leicht zu entlarven waren, verwenden die kriminellen Organisationen heute vermehrt künstliche Intelligenz (ki)-gestützte Textgeneratoren. Dies ermöglicht die Erstellung von nahezu fehlerfreien

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Ruhezelle im Terminal: Stuttgart führt Schlafkabinen ein

Der Flughafen Stuttgart hat sein Serviceangebot für Reisende erweitert und im Terminal 1 vier sogenannte Napcabs-Schlafkabinen in Betrieb genommen. Die kleinen, abschliessbaren Ruhezonen sind für Passagiere gedacht, die längere Wartezeiten überbrücken müssen oder eine Übernachtungsmöglichkeit direkt am Flughafen suchen. Mit diesem Angebot folgt der Stuttgarter Airport dem Trend an grösseren deutschen Luftverkehrsknotenpunkten wie Frankfurt, München und Berlin. Die Kabinen sind rund um die Uhr verfügbar und bieten auf einer Fläche von circa vier Quadratmetern zweckmässigen Komfort. Zur Ausstattung gehört ein Bett, ein kleiner Tisch sowie eine Touchscreen-Steuerung, mit der sich Beleuchtung, Weckzeit und Unterhaltungsmedien regulieren lassen. Damit wird Reisenden ein privater Rückzugsort abseits des Trubels im Terminal geschaffen, was besonders bei langen Umsteigezeiten oder Flugverspätungen einen Mehrwert darstellt. Die Buchung der Schlafkabinen erfolgt in der Regel online über den Anbieter. Die Preisgestaltung ist gestaffelt: Tagsüber, zwischen 6 Uhr und 22 Uhr, kostet die Nutzung 17 Euro pro Stunde. Für die Nachtstunden, von 22 Uhr bis 6 Uhr, reduziert sich der Stundensatz auf 12 Euro. Allerdings wird eine Mindestbuchungsdauer und ein Mindestbuchungsbetrag fällig, der tagsüber in der Regel zwei Stunden (34 Euro) und nachts drei Stunden (34 Euro) beträgt. An Sonntagen und Feiertagen gilt in Stuttgart und Berlin ein erhöhter Mindestbetrag von 44 Euro. Die Bezahlung ist meist per Kreditkarte oder Online-Zahlungsdienstleistern möglich. An den anderen grossen deutschen Flughäfen, die ebenfalls auf das Konzept der Schlafkabinen setzen, sind ähnliche Preise und Nutzungsbedingungen etabliert.

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Pegasus Airlines nimmt Direktflug nach Diyarbakir ab Köln/Bonn auf

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines erweitert ihr Angebot ab dem Köln Bonn Airport und startet ab dem 31. Oktober eine neue Direktverbindung in die südosttürkische Stadt Diyarbakir. Die Verbindung wird einmal wöchentlich, jeweils freitags, mit einem Airbus A320 bedient. Der Hinflug ist für 20:10 Uhr angesetzt, der Rückflug erfolgt samstags. Die Flugzeit beträgt rund vier Stunden. Mit der neuen Destination bietet Pegasus Airlines nun insgesamt das zehnte Flugziel in der Türkei ab Köln/Bonn an. Flughafenchef Thilo Schmid begrüsst die Aufnahme der neuen Destination, die das Streckennetz um einen kulturell und historisch interessanten Ort ergänze. Die Flugverbindung richte sich sowohl an Feriengäste als auch an Reisende, die Familie und Freunde besuchen möchten. Pegasus Airlines, eine der führenden Billigfluggesellschaften der Türkei, die über ihren Hauptknotenpunkt Istanbul-Sabiha Gökçen operiert und ein weitreichendes internationales Netz anbietet, festigt damit ihre Position am Standort Köln/Bonn. Die Stadt Diyarbakir, gelegen am Tigris, ist eine der historisch bedeutendsten und ältesten Städte der Türkei und gilt als inoffizielles Zentrum der türkischen Kurden. Besondere Bekanntheit erlangte die Stadt durch ihre imposante, rund fünf Kilometer lange Stadtmauer aus schwarzem Basalt, die zu den grössten und besterhaltenen antiken Befestigungsanlagen der Welt zählt. Die Stadtmauern von Diyarbakir wurden im Jahr 2015 zusammen mit den Hevsel-Gärten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die historische Altstadt, bekannt als Suriçi, beherbergt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter die Ulu Camii (Grosse Moschee), die zu den ältesten Moscheen Anatoliens zählt. Kulturell bietet Diyarbakir die Möglichkeit, die kurdische Küche und lokale Traditionen, wie die Dengbej-Tradition der mündlichen Volksliteratur, kennenzulernen. Die neue

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Neos stellt Amritsar-Toronto-Flüge aufgrund geringer Nachfrage ein

Die italienische Fluggesellschaft Neos hat ihre Direktverbindung zwischen dem indischen Amritsar und Toronto (Kanada) auf unbestimmte Zeit eingestellt. Als Begründung nannte das Unternehmen die „aktuelle internationale geopolitische Instabilität“ in Verbindung mit einem drastischen Rückgang der Buchungszahlen. Die Route, die erst im April 2023 eingeführt wurde, war primär darauf ausgerichtet, die große panjabische Gemeinschaft in Kanada anzusprechen. Mit einer unzureichenden Auslastung, die die betriebliche Rentabilität nicht mehr gewährleisten konnte, zieht sich Neos ab dem 8. Oktober 2025 vollständig aus dem kanadischen Markt zurück. Die Aussetzung dieser Langstreckenverbindung, die über das Drehkreuz Mailand Malpensa führte und mit dem modernen Boeing 787-9 Dreamliner bedient wurde, verdeutlicht, wie schnell politische Spannungen globale Handels- und Verkehrsadern unterbrechen und damit strategische Investitionen von Fluggesellschaften gefährden können. Der diplomatische Konflikt als wirtschaftlicher Faktor Die Entscheidung von Neos, die Verbindung Amritsar-Mailand-Toronto einzustellen, ist eng mit den angespannten diplomatischen Beziehungen zwischen Indien und Kanada verknüpft, die sich seit dem Jahr 2023 erheblich verschlechtert haben. Die diplomatische Krise, ausgelöst durch schwere Vorwürfe Kanadas gegen die indische Regierung in Bezug auf die Tötung eines kanadischen Sikh-Aktivisten, führte zu einer Eskalation mit gegenseitigen Ausweisungen von Diplomaten und einer kurzzeitigen Aussetzung der Visa-Bearbeitung durch Indien. Diese geopolitischen Spannungen haben eine direkte Auswirkung auf den Flugverkehr und das Reiseverhalten der Bevölkerung. Obwohl Indien und Kanada im Jahr 2022 ihr bilaterales Luftverkehrsabkommen aktualisierten und unbegrenzte Flüge zwischen den Ländern zuließen, was zu einem Höchststand von rund 40 wöchentlichen Flügen führte, ist die Frage, ob dieses Niveau gehalten oder weiter ausgebaut werden kann, angesichts des angespannten

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