Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Boeing plant schrittweise Erhöhung der 737 Max Produktion

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing bereitet sich darauf vor, die Produktionsrate für sein meistverkauftes Schmalrumpfflugzeug, die 737 Max Familie, schrittweise anzuheben. Berichten zufolge plant das Unternehmen, die derzeit von der Aufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) festgelegte Obergrenze von 38 auf 42 Jets pro Monat bereits ab Oktober 2025 zu erhöhen. Diese geplante Beschleunigung der Fertigung ist ein zentraler Bestandteil von Boeings Bemühungen, seine finanzielle Situation zu verbessern und Schulden abzubauen. Die Umsetzung der Pläne ist jedoch strikt an die Zustimmung der FAA gebunden, die sicherstellen muss, dass der Hersteller die höhere Produktion in seinen Werken im Raum Seattle aufrechterhalten kann, ohne die Qualität und Sicherheit zu beeinträchtigen. Nach einer Übergangsphase von etwa sechs Monaten bei der Rate von 42 Einheiten pro Monat plant Boeing weitere Steigerungen, die bis Ende des Jahres 2026 zu einer Produktionsrate von rund 53 Jets monatlich führen könnten. Produktionsanstieg zur finanziellen Entlastung Die Erhöhung der Produktionszahlen ist für Boeing von entscheidender Bedeutung, um die angespannte Liquiditätslage zu entspannen, die unter anderem durch die Folgen des Startverbots der 737 Max und die jüngsten Qualitätsprobleme entstanden ist. Unternehmensvertreter haben mehrfach angedeutet, dass sich der Cashflow des Herstellers mit der Beschleunigung der 737-Produktion spürbar verbessern wird. Die Fertigung von Verkehrsflugzeugen erfordert erhebliche Vorauszahlungen, und die endgültige Begleichung der Kaufpreise durch die Kunden erfolgt meist erst bei der Auslieferung. Eine höhere Auslieferungsrate führt somit direkt zu einem erhöhten Mittelzufluss, der für die Schuldentilgung und die allgemeine finanzielle Stabilität des Unternehmens unerlässlich ist. Der Plan sieht vor, die Rate von 42 Jets

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Airbus industrialisiert Fertigung mit privatem 5G-Netzwerk in Hamburg

Der Flugzeughersteller Airbus hat in Zusammenarbeit mit Ericsson ein privates 5G-Netzwerk am Produktionsstandort Hamburg in Betrieb genommen. Dieser Schritt stellt den ersten deutschen Meilenstein einer globalen Digitalisierungspartnerschaft dar, die auf eine tiefgreifende Modernisierung der Fertigungsanlagen abzielt. Ziel ist die Forcierung der Fertigungsautomatisierung, der Rückverfolgbarkeit von Teilen und der betrieblichen Effizienz unter Einhaltung strenger Sicherheitsstandards. Die in Hamburg implementierte Lösung basiert auf Ericsson Private 5G und dient als technologische Grundlage für die Industrie 4.0-Strategie von Airbus. Experten betonen die hohe Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung dieser Konnektivität. Ein wesentlicher Vorteil ist die Infrastruktur-Automatisierung, welche eine beschleunigte und sichere Skalierung der Konnektivität über verschiedene Standorte hinweg ermöglichte. Die modulare Architektur und die API-gesteuerten Schnittstellen erleichtern zudem die Integration in bestehende IT-Systeme von Airbus. Die 5G-Standalone-Technologie (SA) ist darauf ausgelegt, das volle Potenzial von Industrie 4.0 zu erschließen, indem sie Anwendungen wie kollaborative Robotik, Echtzeit-Qualitätskontrolle und IoT-Integration unterstützt. Das Werk in Hamburg fungiert dabei als Vorbild für eine weltweite Ausrollung der Technologie. Derzeit läuft die Installation des privaten 5G-Netzwerks am Standort Toulouse in Frankreich, die bis zum Jahr 2026 abgeschlossen werden soll. Die strategische Roadmap von Airbus sieht die schrittweise Ausweitung auf alle industriellen Schlüsselstandorte vor, darunter weitere Werke in Spanien und Großbritannien sowie internationale Fertigungsstätten in den USA und Kanada. Laut Airbus soll das Ziel sein, sämtliche industrielle Netzwerke auf 5G umzustellen, um eine durchgängig hochzuverlässige Konnektivität vom Arbeitsplatz bis in die Flugzeugkabine zu garantieren. Durch diese hochleistungsfähige Vernetzung werden bei Airbus neue Anwendungsfälle beschleunigt. Dazu gehören etwa 3D-Simulationen, der Einsatz von Augmented

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Mediterrane und ferne Ziele: Reisetrends der Schweizer für die Herbstferien

Die Schweizer Bevölkerung zieht es in den Herbstferien 2025 mehrheitlich in warme, südliche Regionen. Basierend auf aktuellen Suchanfragen des Online-Reiseportals Skyscanner dominieren Spanien, Italien und die Türkei die Rangliste der beliebtesten Länder. Gleichzeitig zeigt sich ein ungebrochenes Interesse an Fernreisen: Thailand und Japan sichern sich ebenfalls Plätze in den Top-10 der Reisedestinationen. Diese Präferenz für klassische Nah- und ambitionierte Fernziele spiegelt den allgemeinen Trend wider, dass Schweizer trotz Preissteigerungen weiterhin hohe Priorität auf individuelle und abwechslungsreiche Ferienerlebnisse legen. Bei den Städtezielen liegt die thailändische Metropole Bangkok an der Spitze der Suchanfragen, gefolgt von Istanbul und Barcelona. Auch Palma de Mallorca, Lissabon und Madrid sind unter den gefragtesten urbanen Destinationen. Während europäische Pauschalreise-Klassiker wie die Südtürkei oder die griechischen Inseln traditionell stark nachgefragt sind, deutet die hohe Platzierung von Thailand darauf hin, dass die Destination zunehmend als Ganzjahresziel betrachtet wird. Japan, das sich ebenfalls unter den Favoriten befindet, profitiert zusätzlich von einem günstigen Wechselkurs. Für preisbewusste Reisende listet Skyscanner weiterhin günstige Flugoptionen auf. So sind Berlin im Durchschnitt für 140 Franken, Barcelona für 158 Franken und Istanbul für 184 Franken erhältlich. Einzelne Schnäppchenflüge sind noch deutlich tiefer angesetzt, etwa nach London ab 50 Franken ab Genf oder Berlin ab 53 Franken ab Zürich. Der beliebteste Tag für die Flugsuche war der 25. August, was auf eine frühe Planungsbereitschaft hindeutet. Die Hauptreisezeit für die Schweizer Herbstferien, für die die Daten ausgewertet wurden, wird voraussichtlich um den 21. Oktober liegen. Der untersuchte Reisezeitraum erstreckte sich vom 27. September bis zum 19. Oktober.

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Hohe Kosten: Deutsche Flugverbindungen in Gefahr

Die hohen Abgaben und Gebühren in Deutschland bedrohen nach Einschätzung der CDU-Politikerin Anja Karliczek zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs. Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses im Bundestag, warnte davor, dass Deutschland ohne eine baldige Senkung der Luftverkehrsteuer den Verlust weiterer Flugverbindungen riskiere. Die Koalition hatte eine Reduzierung der Steuer zwar zugesagt, diese sei jedoch im aktuellen Haushaltsentwurf für 2026 noch nicht vorgesehen. Neben der Luftverkehrsteuer kritisierte die frühere Bundesbildungsministerin auch die Flughafenentgelte, die im internationalen Vergleich schlicht zu hoch seien und Fluglinien ins Ausland trieben. Die CDU-Politikerin unterstrich, dass Fluggäste bereits heute auf günstigere Nachbarländer wie die Niederlande oder Polen auswichen, um von dort aus zu fliegen. Diese Kostenbelastung für den Luftverkehrsstandort Deutschland sei nicht tragbar. Die Kritik Karliczeks wird vom Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) geteilt, der ebenfalls niedrigere Standortkosten fordert. Der Verband warnt, dass ein Rückgang der Fluggastzahlen weite Teile der touristischen Wertschöpfungskette beeinträchtige, darunter Hotels, Reiseveranstalter und Messebetriebe. Die Forderung nach Entlastung erhält Rückendeckung aus der Spitze der Regierung: Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) betonte in der jüngsten Haushaltsdebatte, dass der gewerbliche Luftverkehr entlastet werden müsse, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Unabhängig von den Standortkosten thematisierte Karliczek zudem die Überlastung beliebter Urlaubsregionen im Ausland. Sie mahnte eine ehrliche Debatte darüber an, wie viel Tourismus eine Region überhaupt verkraften könne. Grundsätzlich sei die Tourismusbranche jedoch ein wichtiger Jobmotor, an dem Millionen Arbeitsplätze hängen. Karliczek kündigte an, sich als Ausschussvorsitzende für mehr Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Branche, eine stärkere internationale Sichtbarkeit Deutschlands und digitale Angebote einzusetzen.

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KLM Cityhopper schließt wichtigen Schritt bei Flottenerneuerung ab

Die Regionalfluggesellschaft KLM Cityhopper hat am Amsterdamer Flughafen Schiphol ihren 25. Embraer 195-E2 in Empfang genommen. Die Ankunft des Flugzeugs markiert einen zentralen Meilenstein im laufenden Flottenerneuerungsprogramm der Airline für ihre Europa-Strecken. Nach erfolgreichen Testflügen und Endabnahmen in Brasilien soll der Regionaljet bereits Ende September in den Dienst gestellt werden. Mit 136 Sitzplätzen ist die E195-E2 das größte Flugzeug in der Flotte von KLM Cityhopper. Die neuen Maschinen, die unter anderem die älteren Embraer 190 ersetzen, bieten den Passagieren einen höheren Komfort durch mehr Beinfreiheit, größere Gepäckfächer und die Ausstattung aller Sitze mit USB-Anschlüssen. Die E195-E2 ist zudem ein technologisches Update gegenüber ihren Vorgängern und anderen Modellen: Sie verbraucht 15 Prozent weniger Treibstoff und ist nach Herstellerangaben 63 Prozent leiser als die Embraer 190. Die Regionaltochter KLM Cityhopper betreibt nun insgesamt 61 Flugzeuge und bedient damit rund 80 europäische Destinationen. Die Aufnahme der Embraer E2-Jets ist Teil einer umfassenden Investition des Mutterkonzerns KLM in Höhe von sieben Milliarden Euro in die Modernisierung der gesamten Flotte. Im Rahmen dieses Programms werden für den Kurzstreckenbetrieb neben den Embraer E2 auch Airbus A320neo und A321neo in die Flotte integriert. Gleichzeitig modernisiert KLM auch das Interkontinentalgeschäft, indem die Langstreckenflotte um Boeing 787 und zukünftig um Airbus A350 erweitert wird, wozu auch A350 Frachter gehören.

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Thai Airways fliegt seit 35 Jahren nach München

Vor fünfunddreißig Jahren, zu einer Zeit, da der Flughafen München-Riem noch das Tor zur Welt war, nahm die thailändische Fluggesellschaft Thai Airways International (THAI) erstmals die Verbindung von Bangkok nach München auf. Die Erstlandung einer Boeing 747 markierte den Beginn einer Route, welche seither das Königreich Thailand mit Bayern verbindet. Nach einer Unterbrechung von vier Jahren wurde die Strecke am 17. Dezember 1996 am neuen Flughafen im Nordosten Münchens wieder aufgenommen, zunächst mit Maschinen vom Typ McDonnell Douglas DC-10 und einem obligatorischen Zwischenstop in Istanbul auf dem Atatürk-Flughafen. Seit dem 28. Oktober 1997 bietet Thai Airways diese wichtige Langstrecken-Verbindung nunmehr täglich und nonstop an. Heute wird die Route mit einer A350-900 mit 334 Sitzplätzen bedient. Die Zahl der absolvierten Flüge summiert sich in den vergangenen 35 Jahren auf rund 16.200. In dieser Zeit nutzten etwa 4,4 Millionen Passagiere das Angebot der THAI, wobei über 160.000 Tonnen Fracht zwischen den beiden Metropolen transportiert wurden. Die Fluggesellschaft, welche seit dem Gründungsjahr 1997 zur Star Alliance zählt, bindet damit den Flughafen München an ihr internationales Drehkreuz in Bangkok an. Die Strecke dient nicht nur dem Personenverkehr, sondern ist auch eine wichtige Achse für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Bayern und Thailand. Bayerische Unternehmen pflegen enge Handelskontakte, vor allem im Export von Maschinen, Fahrzeugen und technischen Produkten. Überdies ist die Verbindung von essentieller Bedeutung für den Tourismus. Der Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi dient zahlreichen Reisenden als wichtiges Tor zu dem südostasiatischen Land. Über 900.000 Deutsche besuchten im vergangenen Jahr das „Land des Lächelns“, um dort besonders während

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Neues NOTAM-System soll veraltete Infrastruktur ersetzen

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat die erste Phase eines umfassend modernisierten Warnmeldungsdienstes für Piloten und Flugbetriebsleitzentralen in Betrieb genommen. Das als NOTAM Management Service (NMS) bezeichnete neue System ging am 29. September 2025 in den sogenannten Early-Adopter-Betrieb und löst damit schrittweise eine auf Technologie der 1980er Jahre basierende Infrastruktur ab, die seit Langem wegen ihrer Komplexität und Anfälligkeit für Ausfälle in der Kritik stand. Die Einführung des NMS, die nach Angaben der Behörden Monate vor dem geplanten Zeitrahmen erfolgte, soll die dringend benötigte Zuverlässigkeit und Klarheit in die Übermittlung flugsicherheitsrelevanter Informationen bringen. Die Modernisierung gilt als zentraler Pfeiler der Bemühungen der aktuellen US-Regierung, das nationale Luftraumsystem technologisch auf den neuesten Stand zu bringen. Eine Geschichte der Komplexität und Ausfälle Notices to Airmen (NOTAMs) sind essentielle Mitteilungen, die Piloten und Flugbetriebsleitern über zeitweilige Gefahren, Änderungen an Einrichtungen, Verfahren oder Diensten informieren, wie etwa zeitweilige Landebahnschließungen, Luftraumbeschränkungen oder Hindernisse in der Nähe von Flughäfen. Jährlich werden in den Vereinigten Staaten über vier Millionen dieser Meldungen veröffentlicht. Trotz ihrer kritischen Bedeutung haben Piloten die Handhabung jahrzehntelang als mühsam und unübersichtlich empfunden. Die Informationen waren oft in kryptischen Codes verpackt und in langen Textwänden verborgen, was die schnelle Extraktion entscheidender Sicherheitsdetails erschwerte. Die Schwächen des alten Systems, des sogenannten US NOTAM System (USNS), wurden durch mehrere hochkarätige Vorfälle deutlich. Ein markantes Beispiel war der Landeunfall von Senator James Inhofe im Jahr 2010. Der Senator landete seine Cessna auf einer gesperrten Landebahn in Texas, auf der Bauarbeiten stattfanden. Obwohl die Information in einem

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Flughafen BER: Betrieb nach Cyberangriff auf Dienstleister weiterhin im Ausnahmezustand

Der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) arbeitet nach dem Cyberangriff auf seinen Systempartner Collins Aerospace weiterhin im Ausnahmebetrieb. Die Attacke auf die IT-Infrastruktur des Dienstleisters, welcher essenzielle Systeme für die Passagier- und Gepäckabfertigung bereitstellt, beeinträchtigt seit rund zwei Wochen auch andere europäische Flughäfen wie Brüssel, Dublin und London Heathrow. Die Störung hatte die elektronischen Prozesse an den Schaltern und Gates am BER lahmgelegt und erforderte eine manuelle Abfertigung der Reisenden, zeitweise mittels Papierlisten und Bleistift. Trotz der massiven Einschränkungen ist es dank des außerordentlichen Einsatzes der Mitarbeiter des Flughafens, der Bodenverkehrsdienstleister und der Fluggesellschaften gelungen, den Flugbetrieb weitestgehend aufrechtzuerhalten. Nahezu alle geplanten Flüge finden statt. Dennoch müssen Reisende auch über das Feiertagswochenende hinaus mit längeren Wartezeiten beim Check-in, beim Boarding und bei der Gepäckausgabe rechnen. Die Prozesse haben sich zwar im Ausnahmemodus eingespielt, doch die vollständige Rückkehr zum Normalbetrieb steht noch aus. Das Ziel des Dienstleisters Collins Aerospace ist die Wiederherstellung des zentralen Abfertigungssystems bis zum Sonntag, dem 5. Oktober. Im Anschluß daran sind umfangreiche Sicherheitstests durch die IT-Abteilung der Flughafengesellschaft vorgesehen. Die schrittweise Wiederanbindung der Fluggesellschaften an das System wird dann ab Montag erfolgen. Nach einem abgestimmten Plan sollen die Schalter und Boarding-Gates sukzessive und systematisch wieder auf die reguläre IT umgeschaltet werden. Die Hoffnung ist, daß ab diesem Zeitpunkt der Normalbetrieb wieder einkehrt. Auch die Problematik des zurückgebliebenen Gepäcks, das durch den Cyberangriff liegengeblieben ist, wird weiter bearbeitet. Die Fluggesellschaften und ihre Bodenverkehrsdienstleister arbeiten mit Hochdruck daran, die Koffer schnellstmöglich abzubauen und nachzusenden. Reisende werden darauf hingewiesen, nicht angekommenes Gepäck

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Etihad Airways startet tägliche Flüge mit neuem A321LR ab Düsseldorf

Die Fluggesellschaft Etihad Airways aus Abu Dhabi hat am Flughafen Düsseldorf einen bedeutenden Schritt in ihrer Expansionsstrategie vollzogen: Erstmals wurde dort der neue Airbus A321LR eingesetzt. Mit der Umstellung auf diesen neuen Langstreckenjet bietet die Airline ab sofort tägliche Nonstop-Verbindungen in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate an. Bislang war die Strecke nur dreimal pro Woche mit einer Boeing 787 bedient worden. Die Erhöhung auf sieben Flüge pro Woche ist ein deutliches Signal des Wachstums für den Standort Düsseldorf, welcher unternehmensangaben zufolge der erste europäische Flughafen ist, der regulär vom A321LR der Golf-Airline angeflogen wird. Der Airbus A321LR, die Langstreckenversion des A321neo, ist bei Etihad mit insgesamt 160 Sitzen in drei Klassen ausgestattet. Die Konfiguration umfaßt zwei First Suites, 14 Business-Class-Sitze mit direktem Gangzugang sowie 144 Economy-Plätze. Die Ausstattung der Kabinen mit modernster Technik wie Bildschirmen, USB-Anschlüssen und WLAN-Zugang unterstreicht den Premiumanspruch der Airline auch auf den einst kürzeren Strecken. Dieser Flugzeugtyp spielt eine zentrale Rolle in den Plänen von Etihad, da insgesamt 30 Maschinen dieses Typs bestellt wurden, wovon zehn weitere noch im Laufe des Jahres zur Auslieferung anstehen sollen. Der Einsatz des A321LR in Düsseldorf ermöglicht Reisenden aus Nordrhein-Westfalen und den benachbarten Niederlanden eine größere Flexibilität und bessere Anschlußverbindungen über das Drehkreuz Abu Dhabi in Richtung Asien, Afrika und Australien. Etihad darf Deutschland gemäß dem aktuellen Luftverkehrsabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten vier Ziele anfliegen. Neben Düsseldorf sind dies Frankfurt, München und Hamburg. Die wöchentlichen Frequenzen sind in diesem Abkommen nicht limitiert, was Etihad die Ausweitung der Düsseldorf-Verbindung

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Tierwohl und Dienstpflicht: Die Rolle der Tiere im Österreichischen Bundesheere

Anlässlich des weltweiten Gedenktages für den Tierschutz am 4. Oktober 2025 rückt das Österreichische Bundesheer die besondere Rolle seiner vierbeinigen und geflügelten Mitarbeiter in den Fokus. Die Streitkräfte des Alpenlandes tragen eine umfassende Verantwortung für einen Bestand von derzeit 218 Thieren in ganz Österreich. Diese umfängliche Betreuung erstreckt sich von der artgerechten Haltung über eine sorgfältige Ausbildung und fachgerechte Pflege bis hin zur Gewährleistung vielfältiger Einsatzmöglichkeiten. Diese tierischen Kräfte sind nicht nur traditionsbewahrend, sondern in vielen sicherheitsrelevanten Gebieten und in schwer zugänglichem Gelände unverzichtbar für die Truppe. Die Gewährleistung einer erstklassigen veterinärmedizinischen Betreuung ist, wie die verantwortliche Ministerin betonte, oberste Priorität. Die Tierhaltung des Bundesheeres stellt somit eine komplex organisierte und historisch gewachsene Verpflichtung dar, die über den rein militärischen Auftrag hinausgeht. Diensthunde: Unverzichtbare Spezialisten der Sicherheit Die größte Tiergruppe innerhalb des Bundesheeres bilden mit 156 Exemplaren die Militärhunde. Für deren Zucht, Ausbildung und Weiterbildung ist das Militärhundezentrum in Kaisersteinbruch zuständig. Die Tiere, unter denen sich auch Rassen wie Deutsche und Belgische Schäferhunde finden, sind auf 14 Dienststellen in ganz Österreich verteilt im Einsatz. Ihre Hauptaufgaben sind von entscheidender Bedeutung für die operative Sicherheit: Sie sichern Gebäude und Anlagen und werden in der Personensuche und Rettung eingesetzt. Eine zentrale Rolle nehmen die Hunde als Spürhunde ein. Sie sind speziell darauf abgerichtet, Drogen und Sprengstoffe aufzuspüren, und leisten diese wichtige Arbeit sowohl im Inland als auch bei Einsätzen im Auslande. Der Einsatz von Spürhunden gilt auch im Zeitalter hochentwickelter Technologie als unübertroffen effektiv und zuverlässig, insbesondere bei komplexen Suchvorgängen. Die erfolgreiche

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