Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Iberia eröffnet Pop-up-Store in São Paulo – Brasilien als Wachstumsmarkt

Die spanische Fluggesellschaft Iberia baut ihr Engagement in Brasilien mit der Eröffnung des Pop-up-Stores „Espacio Iberia“ in São Paulo aus. Vom 3. bis zum 30. November 2025 öffnet das Erlebniszentrum seine Türen in der Rua Óscar Freire 777 im exklusiven Viertel Jardims. Die Aktion unterstreicht die strategische Bedeutung Brasiliens für das Langstreckennetz der Airline, die in diesem Jahr ihre höchste Kapazität an Sitzplätzen aller Zeiten in das Land anbietet. Das auf drei Etagen verteilte und über 1.100 Quadratmeter große Gebäude bietet Besuchern die Möglichkeit, das Flugerlebnis der Iberia kennenzulernen. Zu den kostenfreien Attraktionen gehören Flugsimulatoren, die Anprobe historischer Uniformen sowie eine Virtual-Reality-Tour durch die Welt der Luftfahrt. Ein weiteres Hauptthema ist die spanische Gastronomie. Besucher können sich auf Verkostungen, Show-Cooking und Weinproben freuen. Zudem wird es ein umfangreiches Programm an Diskussionsrunden und Vorträgen zu Themen wie Tourismus und Sport geben. São Paulo ist nach Bogotá, Mexiko-Stadt und Buenos Aires das vierte internationale Ziel für den Espacio Iberia. Die Iberia erhöht ihr Angebot auf dem brasilianischen Markt erheblich: Neben den bereits existierenden zwei täglichen Flügen nach São Paulo, wovon einer mit dem Airbus A350 bedient wird, und den vier bis fünf wöchentlichen Flügen nach Rio de Janeiro werden ab Dezember 2025 und Januar 2026 zwei neue Strecken in den Nordosten Brasiliens eröffnet. Diese neuen Verbindungen nach Recife und Fortaleza werden dreimal wöchentlich mit dem neuen Airbus A321XLR bedient.

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Madagaskar: Reisewarnung und Ausgangssperren nach Todesfällen und Regierungsentlassung

Die politische und soziale Lage in Madagaskar hat sich dramatisch zugespitzt. Angesichts anhaltender Unruhen und der Gewaltanwendung durch die Sicherheitskräfte hat das Auswärtige Amt seine Reise- und Sicherheitshinweise aktualisiert und rät derzeit von Reisen ab. Die Proteste, die sich ursprünglich gegen Wasser- und Stromabschaltungen richteten, haben zu Konflikten geführt, bei denen nach UN-Angaben mindestens 22 Menschen getötet und über 100 verletzt wurden, eine Zahl, der die Regierung jedoch widerspricht. Als Reaktion auf die Krise hat Präsident Andry Rajoelina die gesamte Regierung entlassen, obwohl der Premier und das Kabinett übergangsweise im Amt bleiben. In zahlreichen Städten gelten nächtliche Ausgangssperren, und der internationale Flugverkehr ist eingeschränkt. Landesweite Unruhen und Einschränkung der Öffentlichen Ordnung Die Unruhen sind nicht auf die Hauptstadt Antananarivo beschränkt, sondern erfassen mehrere wichtige städtische Zentren der Inselnation. Berichten zufolge dauern die Proteste unter anderem in Antsirabe, Diego Suarez/Antsiranana, Tulear/Toliara, Tamatave/Toamasina und Mahajanga an. Die Sicherheitskräfte reagieren mit Verhaftungen und dem Einsatz von Tränengas und Gummigeschossen, was die Konfliktlage weiter verschärft. Zur Wiederherstellung der Ordnung wurden flächendeckend nächtliche Ausgangssperren verhängt. Die Dauer dieser Restriktionen variiert je nach Stadt: In Antananarivo gilt die Sperre von 20:00 bis 4:00 Uhr, in Antsirabe, Tamatave/Toamasina und Tuléar/Toliara von 19:00 bis 5:00 Uhr, und in Mahajanga von 20:00 bis 4:30 Uhr. Die Einschränkungen haben auch Auswirkungen auf das öffentliche Leben und die Versorgung. In vielen Städten bleiben Geschäfte, Banken und Tankstellen teilweise geschlossen, was auf Versorgungsengpässe und eine gestörte Handelsaktivität hindeutet. Politische Krise und Machtwechsel Der Auslöser der Protestwelle ist auf unmittelbare Alltagsprobleme zurückzuführen: junge

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Austrian Airlines mustert Regionalflotte aus – Embraer-Jets gehen an Air Dolomiti

Die Austrian Airlines (AUA) planen eine umfassende Flottenstraffung und wird ihre Regionalflugzeuge bis zum Jahr 2028 vollständig ausmustern. Die Wiener Fluggesellschaft, welche zum Lufthansa-Konzern gehört, will sich künftig auf Schmalrumpfflugzeuge der Airbus A320neo-Familie konzentrieren. Ein Großteil der derzeitigen Regionalflotte soll an die italienische Schwestergesellschaft Air Dolomiti übergeben werden, berichtete zunächst CH-Aviation.com. Die AUA beabsichtigt, mindestens 13 ihrer aktuell 17 Embraer E195-Jets an Air Dolomiti abzugeben. Das erste Flugzeug dieses Typs soll die Flotte der Austrian Airlines bereits Ende dieses Jahres verlassen. Ein Sprecher der Airline bestätigte die grundsätzliche Absicht. Über die zukünftige Verwendung der verbleibenden vier Regionalflugzeuge ist allerdings noch keine finale Entscheidung getroffen worden. Die Austrian Airlines betreibt derzeit eine Flotte von 17 Embraer E195 sowie 29 Airbus A320 und sechs Airbus A321. Zusätzlich werden drei ATR 72-600 Turboprop-Maschinen von Braathens Regional Airways gechartert. Die Air Dolomiti mit Sitz in Verona und Hauptdrehkreuz in München wird ihre Embraer-Flotte durch die Übernahme der Flugzeuge von AUA weiter ausbauen. Die italienische Regionalairline verfügt bereits über 9 Embraer E190 und 17 Embraer E195. Die Air Dolomiti soll zukünftig nicht mehr nur als Zubringer für die Lufthansa in München, sondern auch für die Ita Airways tätig werden. Das Flottenwachstum in diesem Segment ist somit eine strategische Entscheidung im Konzern, wobei bereits zuvor Embraer-Flugzeuge der aufgelösten Lufthansa Cityline an Air Dolomiti übergeben wurden.

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Lufthansa Technik schließt Komponentenvertrag mit Cathay Group

Die Lufthansa Technik (LHT) hat einen umfangreichen Vertrag über die Komponentenwartung mit der Cathay Group aus Hongkong abgeschlossen. Die Vereinbarung umfaßt die gesamte Flotte der Boeing 747– und Boeing 777-Flugzeuge der asiatischen Airline-Gruppe und hat eine Laufzeit von sechs Jahren. Die Dienstleistungen beginnen im Oktober 2025. Der Vertrag stärkt die Position der Lufthansa Technik als einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich MRO (Maintenance, Repair and Overhaul). Der Total Component Maintenance-Vertrag beinhaltet die Instandhaltung und Überholung aller Komponenten von insgesamt 72 Flugzeugen. Hierzu zählen die 20 Boeing 747-Frachter (Cargo-Flugzeuge) sowie 52 Boeing 777-Passagierflugzeuge der Cathay Group. Die Lufthansa Technik wird in diesem Zeitraum für sämtliche komponentenbezogenen Aktivitäten der betroffenen Flotte zuständig sein und nutzt dabei das in der Branche übliche Power-by-the-Hour-Modell. Keith Brown, der technische Direktor der Cathay Group, betonte, daß das Unternehmen damit mehr als ein Drittel seiner gesamten Flotte der Lufthansa Technik anvertraue. Dennis Kohr, Senior Vice President Corporate Sales Asia Pacific bei der LHT, bezeichnete die neue Vereinbarung als einen Meilenstein in der langjährigen Partnerschaft zwischen den beiden Luftfahrtkonzernen. Die Cathay Group mit ihrer Hauptgesellschaft Cathay Pacific ist eine der größten Fluggesellschaften Asiens und ein bedeutender Frachtanbieter.

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Nach Play-Aus: Condor bietet Sondertarif für gestrandete Passagiere

Nach der plötzlichen Einstellung des Flugbetriebs der isländischen Fluggesellschaft Play reagiert der deutsche Ferienflieger Condor mit einem speziellen Rettungstarif für betroffene Passagiere. Zahlreiche Reisende, die über Island Verbindungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, Berlin, Paris und Prag gebucht hatten, befinden sich aktuell in einer belastenden Ausnahmesituation. Condor will den gestrandeten Kunden schnelle und unkomplizierte Unterstützung bieten. Der Sondertarif der Condor gilt ab sofort und kann von jedem Passagier in Anspruch genommen werden, der von der Betriebseinstellung betroffen ist – sowohl für bereits angetretene als auch für zukünftige Buchungen. Der Preis beträgt 300 Euro pro Person und Strecke, zuzüglich anfallender Steuern und Gebühren. Das Angebot gilt auf den Transatlantikstrecken der Condor von oder nach Berlin (BER), Paris (CDG) und Prag (PRG), wobei ein Umstieg am Drehkreuz Frankfurt (FRA) erforderlich ist. Die Aktion ist befristet bis zum 30. November 2025. Daniel de Carvalho, Direktor Marketing & Kommunikation a.i. bei Condor, betonte, daß man den Betroffenen in dieser herausfordernden Zeit zur Seite stehen wolle, um die entstandenen Unannehmlichkeiten bestmöglich zu lindern. Um den Rettungstarif nutzen zu können, müssen Passagiere lediglich ihre ursprüngliche Play-Buchung sowie ihre vollständigen Kontaktdaten an eine spezielle E-Mail-Adresse der Condor senden. Das Serviceteam der Condor kümmert sich anschließend persönlich um die zügige Abwicklung der Neubuchung.

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Flughafen Klagenfurt sucht Investoren: Europa-Ausschreibung für 420.000 Quadratmeter Entwicklungsfläche

Der Flughafen Klagenfurt (Kärnten) leitet eine umfassende strategische Weiterentwicklung des Standortes ein. Die Flughafenbetriebsgesellschaft startet europaweite Ausschreibungen zur Entwicklung von über 420.000 Quadratmetern hochwertiger Flächen auf dem Flughafenareal. Ziel dieser Initiative ist die Ansiedlung zukunftsweisender Projekte, welche die wirtschaftliche Position des Flughafens signifikant stärken und ihn als Katalysator für regionale Innovationen positionieren sollen. Die Verwertung dieser großflächigen, derzeit nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften bietet Investoren eine in Mitteleuropa seltene Gelegenheit: die Entwicklung von Arealen mit potentieller Anbindung an die Start- und Landebahn eines internationalen Verkehrsflughafens. Strategische Bedeutung für die Kärntner Wirtschaft Der Flughafen Klagenfurt (KLU) versteht sich als zentraler Pfeiler der regionalen Infrastruktur und trägt maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung Kärntens bei. Die jetzt zur Verfügung gestellten Flächen bieten ein erhebliches Potential für Investitionen, die über den reinen Flugbetrieb hinausgehen. Die große Attraktivität der Liegenschaften ergibt sich aus ihrer verkehrstechnischen Lage: Experten sehen in der strategischen Positionierung von Flughäfen als multifunktionale Gewerbezentren einen internationalen Trend. Die Entwicklung von sogenannten „Airport Cities“ oder „Airport Regions“ schafft Arbeitsplätze und generiert zusätzliche Einnahmen für die Betreibergesellschaften, welche die finanzielle Basis für den Flugbetrieb stärken. Für Klagenfurt stellt die Ansiedlung von Betrieben eine wichtige Säule zur Stabilisierung der langfristigen Betriebsführung dar. Transparenz durch Europa-Ausschreibung Die zur Verwertung stehenden Flächen befinden sich im Süden, Norden und Südosten des Flughafenareals. Um maximale Transparenz und einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten, entschied sich die Flughafenbetriebsgesellschaft für europaweite Ausschreibungsverfahren. Dieser Schritt stellt sicher, daß nationale und internationale Investoren gleichermaßen die Chance erhalten, ihre Konzepte zur Entwicklung des Standortes einzureichen. Die Ausschreibungen umfassen

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Großreinemachen in der Lufthansa-Flotte: Konzern vereinfacht Langstrecke drastisch und setzt auf neueste Generation

Die Lufthansa Group hat auf ihrem Kapitalmarkttag in München eine weitreichende Flottenstrategie vorgestellt, die eine grundlegende Vereinfachung und Modernisierung der Langstreckenflotte bis zum Jahre 2030 vorsieht. Der Luftfahrtkonzern plant, die Anzahl der eingesetzten Flugzeugtypen von derzeit 13 auf neun zu reduzieren. Im Rahmen dieser Umstrukturierung werden sechs ältere Langstreckenmodelle schrittweise ausgemustert. Parallel dazu soll der Anteil von Flugzeugen der neuesten Generation von aktuell 27 Prozent auf 58 Prozent fast verdoppelt werden. Ziel dieser Vereinheitlichung ist eine erhebliche Senkung der Betriebskosten in Bereichen wie Wartung, Crew-Planung und Ersatzteilhaltung. Zeitplan für die Ausmusterung der Veteranen Die Flottenbereinigung betrifft sowohl die Hub-Airlines des Konzerns (Lufthansa Airlines, Swiss, Austrian Airlines) als auch die Point-to-Point-Carrier wie Discover. Die Ausmusterung der älteren Modelle erfolgt in einem gestaffelten Prozeß: Im Jahre 2026 werden die ersten drei Modelle die Konzernflotte verlassen: der Airbus A330-200 (derzeit bei Discover und Ita im Einsatz), die Boeing 767-300 von Austrian Airlines und der Airbus A340-600 der Lufthansa Airlines. Letzterer ist für seine Länge bekannt und gilt als einer der elegantesten Vierstrahler der Luftfahrtgeschichte. Es folgen im Jahre 2027 die Boeing 747-400 – die Ikone des Langstreckenflugs in ihrer älteren Version – und der Airbus A340-300, der sowohl bei Lufthansa als auch bei Swiss fliegt. Als letztes Modell der Ausmusterungswelle soll im Jahre 2028 die Boeing 777-200 von Austrian Airlines die Konzernflotte verlassen. Die Zukunft gehört der neuen Generation Trotz der Reduzierung der Modellvielfalt soll die Gesamtflotte der Lufthansa Group von derzeit 782 auf 814 Maschinen bis 2030 wachsen. Das Wachstum wird ausschließlich

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ÖBB stellen Nachtzüge von Berlin und Wien nach Frankreich ein

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sehen sich gezwungen, die erst vor kurzem etablierten Nachtzugverbindungen zwischen Deutschland und Österreich nach Paris mit dem kommenden Fahrplanwechsel im Dezember einzustellen. Als entscheidenden Grund für diesen Betriebsstopp nannte das Unternehmen die Streichung französischer Subventionen, welche die Rentabilität der grenzüberschreitenden Nightjet-Strecken sicherstellten. Betroffen sind die Verbindungen Berlin-Paris und Wien-Paris (über München), welche beide erst in den Jahren 2021 und 2023 in Betrieb genommen worden waren. Der Wegfall der Finanzhilfen ist eine direkte Konsequenz der Sparmaßnahmen im französischen Staatshaushalt, der unter erheblichem Konsolidierungsdruck steht. Französische Finanzhilfen als Grundpfeiler des Betriebs Die Nachtzugverbindungen der ÖBB nach Paris waren stark von staatlichen Leistungsbestellungen durch das französische Verkehrsministerium abhängig. Diese Subventionen beliefen sich nach französischen Angaben auf rund zehn Millionen Euro jährlich. Die ÖBB teilten mit, daß das Verkehrsministerium in Paris entschieden habe, diese Finanzhilfen für das kommende Jahr nicht fortzuführen. Dieser Entscheid ist der direkte Auslöser für die Einstellung der Züge. Der Nightjet von Berlin nach Paris wurde erst vor zwei Jahren in Betrieb genommen, während die Verbindung Wien-Paris (mit Halt in München) bereits 2021 aufgenommen wurde. Beide Strecken verkehrten jeweils dreimal wöchentlich. Die kurze Betriebszeit dieser Verbindungen deutet darauf hin, daß die wirtschaftliche Tragfähigkeit ohne die französische Finanzierung nicht gegeben ist. Nachtzugbetriebe sind im allgemeinen kapitalintensiv und erfordern oft eine staatliche Anschubfinanzierung oder Unterstützung, um im Wettbewerb mit dem Flugverkehr oder dem Hochgeschwindigkeitsverkehr bestehen zu können. Die ÖBB bedauerten in ihrer Stellungnahme die Einstellung der beiden Nightjet-Verbindungen. Gleichzeitig betonten die Österreichischen Bundesbahnen, daß die Nachtzugstrecke zwischen Wien und

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IATA-Daten: Globaler Reiseverkehr erreicht Rekordniveau im August 2025

Die International Air Transport Association (IATA) hat die Daten zur globalen Passagiernachfrage für den Monat August 2025 veröffentlicht, welche einen neuen Höchststand der Spitzenreisesaison im nördlichen Sommer bestätigen. Die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (RPK), stieg im Vergleich zum August 2024 um 4,6 Prozent. Die gesamte Kapazität (ASK) erhöhte sich um 4,5 Prozent. Der Sitzladefaktor (PLF) erreichte mit 86,0 Prozent einen Rekordwert für diesen Monat. Besonders die internationale Nachfrage trieb das Wachstum an und war für 87 Prozent des Nettoanstiegs der globalen RPK im August verantwortlich. Die internationale Nachfrage stieg um 6,6 Prozent. Regionale Fluggesellschaften im asiatisch-pazifischen Raum verzeichneten mit einem Anstieg der Nachfrage um 9,8 Prozent das stärkste Wachstum, angetrieben durch eine robuste Nachfrage aus China und Japan. Auch Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten (Middle Eastern carriers) verzeichneten einen Anstieg der Nachfrage um 8,2 Prozent. Demgegenüber stieg die Inlandsnachfrage (Domestic demand) weltweit nur um 1,5 Prozent, wobei die US-Inlandsflüge sogar einen Rückgang des Sitzladefaktors verzeichneten. Willie Walsh, der Generaldirektor der IATA, betonte, daß das globale Wachstum trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen keine Anzeichen einer Abschwächung zeige. Für die kommenden Monate seien Flugpläne mit einer um 3,4 Prozent höheren Kapazität geplant. Angesichts der Effizienzmaximierung bei den Fluggesellschaften sei es umso wichtiger, daß der Flugzeugbau die aktuellen Herausforderungen in der Lieferkette löse. Der hohe Sitzladefaktor von 86,0 Prozent belege, daß die Flugzeuge effizienter als je zuvor ausgelastet waren.

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British Airways erweitert Golf-Angebot ab Großbritannien stark

Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) baut ihr Flugangebot zwischen Großbritannien und der Region des Persischen Golfes deutlich aus. Mit Beginn des Winterflugplanes 2025/26 und dem darauffolgenden Sommerflugplan erhöht die Airline die Frequenzen zu mehreren wichtigen Destinationen, um der steigenden Nachfrage in dieser Region gerecht zu werden. Besonders die Anbindung an die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien wird verstärkt. Die Verbindung in die Hauptstadt Abu Dhabi wird ab dem Winter 2025 täglich bedient. Die Flüge nach Bahrain werden ebenfalls ab dem 27. Oktober auf eine tägliche Frequenz aufgestockt, womit sich die wöchentliche Zahl der Flüge mehr als verdoppelt. Im Königreich Saudi-Arabien erhöht British Airways die Frequenz in die Hauptstadt Riyadh auf zwölf wöchentliche Flüge im Winter 2025/26 und auf vierzehn im Sommer 2026. Jeddah erhält ab Sommer 2026 eine zusätzliche wöchentliche Verbindung und wird künftig fünfmal pro Woche angeflogen. Die zusätzlichen Kapazitäten unterstreichen die strategische Bedeutung der Golfregion für British Airways. Die Fluggesellschaft reagiert mit der Frequenzerhöhung auf das starke Wachstum im Geschäftsreiseverkehr und im Tourismus zwischen Europa und dem Golf von Persien. Die arabischen Staaten investieren massiv in ihre Infrastruktur und ihre touristischen Angebote, was zu einem gesteigerten Reisebedarf führt. Die erhöhten Frequenzen dienen dazu, die Position der BA auf diesen lukrativen Langstreckenmärkten zu festigen.

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