Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Air Canada beziffert Kosten des Flugbegleiterstreiks auf $375 Millionen Betriebsergebnisverlust

Der dreitägige Streik der Flugbegleiter von Air Canada im August 2025 hat die kanadische Fluggesellschaft nach ersten Schätzungen mit massiven finanziellen Verlusten konfrontiert. Das Unternehmen bezifferte den Verlust des Betriebsergebnisses aus der Arbeitsniederlegung auf rund 375 Millionen Kanadische Dollar (CA$). Diese Summe setzt sich zusammen aus 430 Millionen CA$ an entgangen Einnahmen, abzüglich vermiedener Kosten in Höhe von 145 Millionen CA$, zuzüglich zusätzlicher Kunden- und Arbeitskosten von 90 Millionen CA$. Der Streik, der von der Canadian Union of Public Employees (CUPE) organisiert wurde, führte zur Annullierung von über 3.200 Flügen in der wichtigen Sommerreisezeit und zwingt die Airline zu einer Revision ihrer Jahresprognose. Massive finanzielle Belastung durch Arbeitskampf Der Streik der Flugbegleiter traf Air Canada in einem der lukrativsten Monate des Jahres, der Sommerhochsaion. Die Airline sah sich gezwungen, umfassende Notfallpläne umzusetzen, um den Flugbetrieb kontrolliert herunter- und wieder hochzufahren. Trotz dieser Vorbereitungen resultierten die dreitägigen Arbeitsniederlegungen in der Annullierung von mehr als 3.200 Flügen. Die veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse für das dritte Quartal 2025 zeigen die gravierenden Auswirkungen auf die Geschäftszahlen. Der Verlust von 430 Millionen CA$ an Umsatz macht den größten Einzelposten aus. Die zusätzlichen Kosten, die durch die Kundenentschädigungen und Arbeitskosten (90 Millionen CA$) entstanden sind, verdeutlichen die umfassenden Auswirkungen eines solchen Massenstreiks. Air Canada bedauerte die Störung zutiefst und versicherte, daß man sich weiterhin der schnellen und korrekten Abwicklung aller Kundenansprüche widme. Bisher seien über 60.000 Entschädigungsansprüche bearbeitet worden. Reduzierte Quartalserwartungen und Sondereffekte Die finanziellen Auswirkungen des Streiks spiegeln sich deutlich in den revidierten Gewinnerwartungen für das

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BDLI beruft Beauftragten für Start-ups

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) hat eine neue Vorstandsposition geschaffen und den Posten eines Start-up-Beauftragten eingerichtet. Das Präsidium des Verbandes beschloß die Einrichtung der neuen Rolle einstimmig. In diese Funktion wurde Florian Seibel, Mitgründer und Geschäftsführer des Drohnenherstellers Quantum Systems, gewählt. Die neue Position soll dazu dienen, Innovationen in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie zu fördern. Der BDLI sieht die Notwendigkeit, die Vernetzung zwischen jungen Unternehmen und der etablierten Industrie deutlich zu verstärken. BDLI-Präsident Michael Schoellhorn erklärte, daß Start-ups für die Zukunftsfähigkeit der Branche von essentieller Bedeutung seien. Durch die Bündelung dieser Kompetenzen auf Vorstandsebene soll der Technologietransfer beschleunigt werden. Florian Seibel bringt umfangreiche Erfahrung aus der Praxis mit. Er entwickelte sein Unternehmen Quantum Systems zu einem international tätigen Akteur mit neun Standorten in sieben Ländern. Seine berufliche Laufbahn umfaßt auch eine Tätigkeit als Offizier und Hubschrauberpilot bei der Bundeswehr. Zudem studierte er Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München (TUM) und forschte an unbemannten Trägersystemen. Die Entscheidung des BDLI, einen erfolgreichen Start-up-Gründer in eine zentrale Position zu berufen, unterstreicht die wachsende Bedeutung der sogenannten New-Space-Ökonomie und der unbemannten Luftfahrt.

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Flughafen Schiphol legt Berufung gegen Urteil ein

Der Flughafen Amsterdam Schiphol hat Berufung gegen ein Gerichtsurteil eingelegt, welches die von der Flughafengesellschaft verhängten Zugangsverbote gegen Mitglieder der Organisation Friends of Extinction Rebellion aufgehoben hatte. Die Entscheidung, den Rechtsweg zu beschreiten, begründet der Flughafen mit Sicherheitsbedenken und der Notwendigkeit, einen reibungslosen Betrieb aufrechtzuerhalten. Schiphol argumentiert, daß Proteste innerhalb der sogenannten Sicherheitszonen eine erhebliche Gefahr für die Sicherheit von Passagieren und Mitarbeitern darstellen. Zudem bestehe das Risiko des Mißbrauchs durch Dritte. Solche Aktionen würden gegen die strengen internationalen Sicherheitsvorschriften verstoßen, denen der Flughafen als großes europäisches Drehkreuz unterliegt. Die Flughafengesellschaft betont, daß Demonstrationen in den dafür ausgewiesenen Zonen weiterhin gestattet seien. Das Gericht in Noord-Holland hatte in erster Instanz entschieden, daß die verhängten Zugangsverbote unverhältnismäßig seien, da die Demonstranten die Sicherheit nicht unmittelbar gefährdet hätten. Diese juristische Auseinandersetzung folgt auf eine Reihe von Protestaktionen, bei denen die Mitglieder von Extinction Rebellion immer wieder den Betrieb des Flughafens zu stören versuchten. Solche Proteste haben in der Vergangenheit bereits zu temporären Schließungen von Terminals und Flugverspätungen geführt. Der Flughafen betont die Notwendigkeit, Sanktionen gegen Personen zu verhängen, die versuchen, unbefugt in gesperrte Bereiche einzudringen. Nur so könne die Sicherheit am Flughafen und ein geregelter Ablauf des Flugverkehrs gewährleistet werden. Der Fall in Amsterdam reiht sich in ähnliche juristische Auseinandersetzungen an anderen europäischen Flughäfen, etwa in Deutschland und Großbritannien, ein, wo Flughäfen ebenfalls versuchten, gerichtlich gegen Störungen des Flugbetriebes vorzugehen.

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Großauftrag aus Skandinavien: Norwegian bekräftigt Wachstumskurs mit weiterer Bestellung der Boeing 737 Max 8

Die skandinavische Fluggesellschaft Norwegian hat ihren langfristigen Expansionskurs untermauert und eine Option auf den Kauf von 30 weiteren Flugzeugen des Typs Boeing 737 Max 8 ausgeübt. Die am 26. September 2025 bekanntgegebene Bestellung erweitert den Gesamtumfang des Abkommens mit dem US-Hersteller Boeing aus dem Jahre 2022 auf nunmehr 80 feste Bestellungen für die 737-8. Die neuen Maschinen sollen bis zum Jahre 2031 ausgeliefert werden, wobei eine Anpassung der ursprünglich vereinbarten Lieferpläne vorgenommen wurde. Dieser Schritt unterstreicht die ambitionierten Wachstumsziele von Norwegian in den kommenden Jahren und sichert dem Carrier eine der modernsten Flugzeugflotten in Europa. Strategische Aufstockung der Max-Flotte Mit der Ausübung der Kaufoption erhöht Norwegian die Gesamtzahl der fest bestellten Boeing 737-8 auf 80 Einheiten. Die ursprüngliche Vereinbarung aus dem Jahre 2022 sah die Lieferung von 50 Flugzeugen zwischen 2025 und 2028 vor. Im Zuge der neuen Bestellung haben die beiden Parteien nun eine Anpassung der Liefertermine vorgenommen. Der neue Zeitplan erstreckt sich bis zum Jahre 2031, wodurch eine effiziente und ausgewogene Erneuerung der Flotte sichergestellt werden soll, die eng mit dem Auslaufen bestehender Leasingverträge und den erwarteten Marktentwicklungen koordiniert ist. Geir Karlsen, der CEO von Norwegian, hob die Bedeutung des Auftrags hervor: „Diese Meilenstein-Bestellung erfolgt zu attraktiven Konditionen und sichert unser Flottenwachstum auf eine Weise, die unsere geplanten Wachstums- und Nachhaltigkeits-Ziele unterstützt.“ Die neuen Flugzeuge sollen nicht nur ein besseres Reiseerlebnis für die Passagiere bieten, sondern auch die Betriebskosten der Airline senken. Der 737 Max 8 gilt als eines der treibstoffeffizientesten Schmalrumpfflugzeuge auf dem Markt. Derzeit betreibt Norwegian

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Thailändische Luftwaffe bestellt Airbus A330 MRTT+

Die Königlich Thailändische Luftwaffe (RTAF) hat bei Airbus Defence and Space einen Airbus A330 Multi Role Tanker Transport Plus (MRTT+) bestellt. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Weiterentwicklung des bewährten Luftbetankungs- und Transportflugzeugs auf Basis der A330neo. Die Maschine soll über zwei Betankungssysteme verfügen, sowohl über das Sonde-Trichter-System (hose-and-drogue) als auch über einen starren Ausleger (boom). Die Auslieferung an den Kunden ist für das Jahr 2029 geplant. Das Flugzeug wird im Jahr 2026 im A330 MRTT-Zentrum in Getafe, Spanien, für den militärischen Einsatz umgebaut. Neben seinen Kernfunktionen wird das Flugzeug mit einem Medical Evacuation-Kit für Sanitätseinsätze ausgestattet sein und eine VVIP-Kabinenkonfiguration für den Transport hoher Persönlichkeiten erhalten. Laut Jean-Brice Dumont, dem Leiter von Air Power bei Airbus Defence and Space, unterstreiche die Wahl Thailands das Vertrauen in die Plattform und deren Weiterentwicklung. Die A330 MRTT-Plattform hat sich bereits bei neun Kunden weltweit bewährt und über 340.000 Flugstunden gesammelt. Die strategische Ergänzung der Flotte zielt darauf ab, die nationale Verteidigung Thailands zu stärken und die Reaktionsfähigkeit bei Krisen zu verbessern. Die fortgeschrittenen Fähigkeiten des A330 MRTT+ sollen zur Sicherung der Souveränität, zur Unterstützung bei humanitärer Hilfe und Katastrophenhilfe (HADR) sowie bei Sanitätsevakuierungsmissionen beitragen. Das auf der A330-800 basierende Modell nutzt Innovationen wie Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerke und optimierte Aerodynamik, was die Betriebseffizienz steigert. Die maximale Startmasse wurde auf 242 Tonnen erhöht, was die Reichweite und die Treibstoffkapazität verbessert. Airbus wird parallel zur Auslieferung des Flugzeugs die Zusammenarbeit mit Thai Aviation Industries (TAI) ausbauen. Die Unternehmen unterzeichneten ein erweitertes Memorandum of

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Vorfall in Scheremetjewo: Kollision zweier Großraumflugzeuge führt zu Flugverzögerungen

Auf dem Rollfeld des Moskauer Internationalen Flughafens Scheremetjewo (SVO) ist es am Abend des 24. September 2025 zu einer Kollision zwischen zwei Passagierflugzeugen gekommen. Die Rossiya Airlines Sukhoi Superjet 100-95B stieß während des Rollvorgangs mit einem Airbus A330 der chinesischen Hainan Airlines zusammen. Bei dem Vorfall, der sich gegen 20:30 Uhr Ortszeit ereignete, wurde das Seitenleitwerk des russischen Regionaljets beschädigt. Glücklicherweise blieben bei dem Zusammenstoß, der zu erheblichen Flugverspätungen führte, alle Insassen unverletzt. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die operationellen Herausforderungen in den engen Bewegungsbereichen großer internationaler Flughäfen. Details des Zusammenstoßes und die betroffenen Maschinen Der Zwischenfall ereignete sich, als die Rossiya Airlines-Maschine mit der Registrierung RA-89112 sich auf den Start für ihren Flug nach St. Petersburg (LED) vorbereitete. Nach Angaben russischer Medien kollidierte sie auf dem Rollfeld mit dem Airbus A330 von Hainan Airlines (B-1098). Berichten zufolge traf der Airbus A330 während eines Manövers das Seitenleitwerk des Sukhoi Superjet. Augenzeugen berichteten, daß das Seitenruder des russischen Flugzeugs abgerissen wurde. Ein Sprecher der Rossiya Airlines bestätigte gegenüber russischen Medien die Beschädigung am Heck des Flugzeugs. Der Sukhoi Superjet hatte zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes 84 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord. Der Airbus A330 beförderte 264 Passagiere. Die russische Föderale Agentur für Lufttransport bestätigte, daß bei der Kollision niemand verletzt wurde. Die betroffenen Flugzeuge wurden umgehend aus dem Betrieb genommen. Die Sukhoi Superjet wurde für die Reparatur vom Rollfeld entfernt, und ihre Passagiere mußten auf ein Ersatzflugzeug umsteigen. Der Flug nach St. Petersburg verspätete sich dadurch um fast drei Stunden.

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Emirates Skywards feiert 25-jähriges Jubiläum

Das Vielfliegerprogramm Emirates Skywards von Emirates und Flydubai feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einer Reihe von Aktionen und einer speziellen Flugzeuglackierung. Ein Airbus A380 wird das sogenannte silberne Jubiläum des Programms mit einem auffälligen Design bewerben und ab Oktober weltweit auf verschiedenen Strecken eingesetzt werden. Das Treueprogramm, das bei den International Loyalty Awards 2025 als „Bestes globales Vielfliegerprogramm“ ausgezeichnet wurde, hat seit dem Jahr 2000 ein enormes Wachstum erfahren. Seit seiner Einführung im Jahr 2000 ist die Mitgliederzahl des Programms rasant von rund 76.000 im ersten Jahr auf heute mehr als 37 Millionen Reisende aus über 190 Ländern angestiegen. Wöchentlich verzeichnet Emirates Skywards rund 78.000 Neuanmeldungen. Die Mitglieder können in den vier Stufen Blue, Silver, Gold und Platinum Meilen und Points bei über 100 Partnern sammeln, zu denen Fluggesellschaften, Hotels, Autovermieter sowie Finanz- und Lifestyle-Marken gehören. Die gesammelten Meilen können für eine Vielzahl von Prämien eingelöst werden, darunter Flugtickets, Upgrades und Hotelaufenthalte. Zur Feier des Jubiläums profitieren die Mitglieder vom 25. September bis zum 20. Oktober von verschiedenen Goodies. Dazu gehören die Verlosung von bis zu einer Million Skywards-Meilen und ein Bonus von 50 Prozent auf Meilen bei Buchungen mit Emirates und Flydubai. Zudem gibt es 25 Prozent Bonusmeilen bei Buchungen mit Partnerfluggesellschaften sowie bei Einkäufen und Restaurantbesuchen in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei den sogenannten Skywards Everyday-Partnern. Am Flughafen Dubai (DXB) können Passagiere zudem Anfang Oktober an interaktiven Quizzen teilnehmen, um kostenlosen Lounge-Zugang und andere Prämien zu gewinnen. Emirates Skywards unterhält Kooperationen mit Partnern, die über 1.400 Flugziele und

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Historischer Schritt für Breeze Airways: Neue Zulassung eröffnet den Weg zu internationalen Strecken

Die junge amerikanische Fluggesellschaft Breeze Airways hat einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Entwicklung erreicht. Am 25. September 2025 wurde das Unternehmen von der Federal Aviation Administration (FAA) offiziell als sogenannte US-Flaggen-Fluggesellschaft (US flag carrier) zertifiziert. Diese neue Status ermöglicht es der Airline, Flugverbindungen unter den bilateralen Luftfahrtabkommen der Vereinigten Staaten mit anderen Ländern aufzunehmen. Als direkte Folge dieser Zulassung kündigte Breeze Airways die Einführung ihrer ersten internationalen Liniendienste an. Im ersten Quartal 2026 wird die Gesellschaft drei neue Ziele in der Karibik bedienen, angeflogen von sechs Flughäfen in den USA. Die Bedeutung des US-Flaggen-Status Die Ernennung zur US-Flaggen-Fluggesellschaft ist für Breeze Airways ein entscheidender Schritt. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Airline, der bekannte Luftfahrtunternehmer David Neeleman, begrüßte die Entscheidung und sprach von einem „riesigen Meilenstein“, für den das Team in den letzten drei Jahren unermüdlich gearbeitet habe. Dieser Status ist mehr als nur eine formale Bezeichnung; er ist die Voraussetzung dafür, daß eine amerikanische Fluggesellschaft internationale Streckenrechte nutzen darf, die in Abkommen wie Open Skies zwischen den Vereinigten Staaten und anderen Ländern festgelegt sind. Die Zertifizierung signalisiert, daß Breeze Airways nicht nur die operationellen und sicherheitstechnischen Standards der FAA für den Inlandsverkehr, sondern auch die erweiterten Anforderungen für den internationalen Betrieb erfüllt. Für David Neeleman ist dies ein weiterer Erfolg in seiner Karriere, in der er bereits mehrere Fluggesellschaften, darunter JetBlue und die brasilianische Azul, gegründet hat. Die internationale Ausweitung war von Anfang an ein strategisches Ziel für Breeze Airways, die im Jahr 2021 ihren Betrieb aufnahm. Beginn des internationalen

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Interims-Kaffeehaus „Decentral“ eröffnet in Wien

In Wien hat das Interimskonzept „Decentral“ seine Pforten geöffnet und bietet in der Freyung einen neuen Treffpunkt mit Wiener Kaffeehausflair. Das Projekt wurde von Palais Events ins Leben gerufen, um während der temporären Schließung des berühmten Café Central in der Herrengasse eine Ausweichmöglichkeit für Liebhaber der Wiener Kaffeehauskultur zu schaffen. Das Café Central, eine Institution der Wiener Tradition, schließt ab Frühjahr 2026 für eine behutsame Renovierung und soll im Herbst desselben Jahres wiedereröffnet werden. Das „Decentral“ befindet sich im Palais Harrach und bietet neben einem Gastgarten an der Freyung auch einen stilvollen Innenbereich. Bei der Eröffnungsfeier waren zahlreiche prominente Gäste aus der Tourismus-, Gastronomie- und Kulturszene anwesend, darunter Birgit Wallner vom Verkehrsbüro und der Geschäftsführer von Eurotours, Maik Gruba. Das Konzept des „Decentral“ ist darauf ausgerichtet, vertraute Wiener Kaffeehauskultur neu zu interpretieren und einen Ort für ungezwungene Begegnungen mitten in der City zu schaffen. Auf der Speisekarte stehen Kreationen aus der berühmten Café Central-Patisserie, ergänzt durch Focaccias, klassische Kaffeespezialitäten und moderne Drinks. Eine besondere Attraktion ist die „Bar Non Lieu“, ein intimer Rückzugsort für nur zwei Gäste, der von der legendären American Bar des Architekten Adolf Loos inspiriert ist. Das „Decentral“ ist von Dienstag bis Samstag geöffnet und dient als Übergangslösung, bis das renovierte „Café Central“ in der Herrengasse seinen Betrieb wieder aufnimmt. Die Wiener Kaffeehauskultur, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt ist, zieht jährlich zahlreiche Touristen an. Das „Café Central“ gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten dieser Kultur, und seine temporäre Schließung wird nun durch das „Decentral“

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Ryanair eröffnet neue Basis in Trapani-Marsala

Die irische Fluggesellschaft Ryanair wird im Januar 2026 eine neue Basis am Flughafen Trapani-Marsala auf Sizilien eröffnen. Die Airline plant, zwei Flugzeuge des Typs Boeing 737 dort zu stationieren, was mit einer Investition von 200 Millionen Dollar verbunden ist. Die Entscheidung, Trapani zu einer neuen Basis zu machen, folgt der Abschaffung der kommunalen Steuer für kleinere Flughäfen durch die sizilianische Regierung. Die neue Basis soll 23 Flugrouten bedienen, darunter 11 neue Ziele wie Brüssel, London, Stockholm und Verona. Mit der Expansion rechnet Ryanair mit einem Passagieraufkommen von mehr als einer Million Reisenden pro Jahr. Die Eröffnung der Basis wird zudem die Schaffung von über 800 lokalen Arbeitsplätzen nach sich ziehen. Ryanair hatte bereits in der Vergangenheit das Fehlen von Steuern als Anreiz für die Eröffnung neuer Strecken in anderen italienischen Regionen wie Kalabrien genannt. Ryanair fordert die sizilianischen Behörden auf, die Steuerkürzung auch auf die größeren Flughäfen in Palermo und Catania auszuweiten. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß eine solche Maßnahme die Möglichkeit eröffnen würde, Millionen zusätzlicher Passagiere zu befördern, weitere Flugzeuge zu stationieren und Tausende von Arbeitsplätzen zu schaffen. Die Rückkehr von Ryanair nach Trapani ist ein bedeutender Schritt, nachdem die Airline ihre Basis am Flughafen Trapani im Jahr 2017 geschlossen hatte.

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