Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Sicherheitsdienstleister Securitas übernimmt Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Erfurt-Weimar

Zum 1. Januar 2026 hat der Sicherheitskonzern Securitas die Durchführung der Fluggast- und Gepäckkontrollen am Flughafen Erfurt-Weimar übernommen. Die Beauftragung erfolgte durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), welches für die Sicherheit im Luftraum und an den deutschen Verkehrsflughäfen zuständig ist. Der neu geschlossene Vertrag sichert die Zusammenarbeit zunächst bis Ende 2030, wobei eine Option auf eine Verlängerung um ein weiteres Jahr vereinbart wurde. Für den Thüringer Regionalflughafen bedeutet dieser Wechsel einen neuen Abschnitt in der operativen Sicherheitsstruktur, nachdem zuvor andere Dienstleister im Auftrag der Bundespolizei tätig waren. Das Sicherheitskonzept am Standort Erfurt sieht den Einsatz von rund 35 qualifizierten Luftsicherheitskontrollkräften vor. Um einen reibungslosen Übergang im laufenden Flugbetrieb zu gewährleisten, übernimmt Securitas das Bestandspersonal des bisherigen Dienstleisters. Zusätzlich kündigte das Unternehmen an, lokales Personal neu auszubilden, um die geforderten Kapazitäten und Qualitätsstandards langfristig sicherzustellen. Der offizielle Startschuss für die neue Kooperation erfolgte am Montag im Rahmen eines Vor-Ort-Termins, an dem Vertreter der Geschäftsführung von Securitas, der Flughafen Erfurt GmbH sowie der Bundespolizeiinspektion Erfurt teilnahmen. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen, dass Securitas mit diesem Auftrag seine Marktposition an deutschen Verkehrsflughäfen weiter festigt. Das Unternehmen ist bereits an bedeutenden Drehkreuzen wie Frankfurt am Main engagiert, wo es ebenfalls für die Luftsicherheit verantwortlich zeichnet. Die Übernahme in Erfurt erfolgt in einer Phase, in der die Anforderungen an die Abfertigungstechnologie und die Qualifikation des Personals stetig steigen. Durch die Ausbildung vor Ort soll die regionale Verbundenheit des Dienstleisters gestärkt und eine stabile Personaldecke für die kommenden Reisesaisonen geschaffen werden. Für die

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Entwicklungen im Bereich des Reiserechts: Schlichtungsstelle zieht Bilanz für das Geschäftsjahr 2025

Die juristische Aufarbeitung von Reisekonflikten in Deutschland zeigt eine leichte Entspannung auf hohem Niveau. Im vergangenen Geschäftsjahr verzeichnete die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr (söp) insgesamt rund 42.000 eingegangene Beschwerden. Damit sanken die Fallzahlen im Vergleich zum absoluten Rekordjahr 2024 um etwa 5.600 Anträge. Experten führen diesen Rückgang primär auf eine Stabilisierung der operativen Abläufe bei den Verkehrsträgern sowie auf das Ausbleiben flächendeckender IT-Ausfälle und massiver Streikwellen zurück, die das Vorjahr geprägt hatten. Trotz der rückläufigen Tendenz bleibt der Druck auf die Schlichtungsinstanzen groß, da insbesondere im Flugverkehr weiterhin systemische Probleme bei der Einhaltung von Flugplänen bestehen. Während die Bahn mit sinkenden Pünktlichkeitswerten kämpft, konnten viele Fluggesellschaften ihre internen Prozesse nach den Turbulenzen der Post-Corona-Phase optimieren. Die hohe Einigungsquote von fast 90 Prozent unterstreicht dabei die Bedeutung der außergerichtlichen Streitbeilegung für den deutschen Reisemarkt. Stabilität durch Prozessoptimierung und weniger externe Störfaktoren Der Rückgang der Beschwerdezahlen im Jahr 2025 ist ein Indikator für eine verbesserte Belastbarkeit der touristischen Infrastruktur. Im Jahr 2024 hatten außergewöhnliche Umstände wie extreme Wetterlagen, weitreichende technische Defekte in der Flugsicherung und koordinierte Arbeitskämpfe zu einer Überlastung der Kundenservice-Abteilungen geführt. Viele Reisende sahen in der Schlichtung den einzigen Weg, ihre Entschädigungsansprüche geltend zu machen. Im darauffolgenden Jahr zeigten sich die Auswirkungen von Personalengpässen deutlich reduziert, da viele Unternehmen massiv in die Rekrutierung und Schulung von Boden- und Bordpersonal investiert hatten. Zudem trug die digitale Transformation der Buchungs- und Reklamationssysteme Früchte. Viele Fluggesellschaften und Reiseveranstalter haben automatisierte Rückerstattungsprozesse implementiert, die einfache Entschädigungsfälle bereits vor der Einschaltung einer externen Schlichtungsstelle lösen.

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Kapazitätserweiterung auf der Strecke Reykjavík–München: Icelandair setzt Boeing 767 ein

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair reagiert auf die veränderte Nachfrage im Winterreiseverkehr und passt den Flugplan für die Verbindung zwischen Reykjavík und München kurzfristig an. Wie aus aktuellen Branchendaten von Aeroroutes hervorgeht, wird das Unternehmen im Zeitraum vom 10. Januar bis zum 28. Februar 2026 ein deutlich größeres Fluggerät einsetzen. Statt der üblichen Schmalrumpfflugzeuge der Boeing 737 MAX-Reihe kommt auf dieser Route die Boeing 767-300ER zum Einsatz. Eine einzige Ausnahme bildet der 31. Januar, an dem planmäßig wieder ein kleineres Modell verkehrt. Dieser Wechsel markiert eine erhebliche Kapazitätssteigerung für den bayerischen Standort im ersten Quartal des Jahres. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Einsatz der Boeing 767-300ER auf dieser Mittelstrecke primär dazu dient, das gestiegene Aufkommen an Umsteigeverbindungen über das Drehkreuz Keflavík abzufangen. Insbesondere der Transitverkehr zwischen Süddeutschland und Nordamerika verzeichnete zuletzt hohe Buchungszahlen. Die Boeing 767 bietet im Vergleich zur Standardbestuhlung der 737-Modelle nicht nur mehr Sitzplätze, sondern auch eine großzügigere Konfiguration in der Saga Class sowie eine höhere Frachtkapazität. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Reaktion auf die verstärkte Konkurrenz im Transatlantikmarkt, bei der Icelandair durch die Erhöhung des Sitzplatzangebots pro Flug die operative Effizienz steigern will. Die strategische Entscheidung fällt in eine Phase, in der Island im Winter als Reiseziel für den Tourismus in Europa weiter an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig sichert die Fluggesellschaft durch den Einsatz des Großraumflugzeugs wichtige Kapazitäten für den Export von Waren, die über den Flughafen München in den süddeutschen Raum gelangen. Die Boeing 767-300ER ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Langstreckenflotte von Icelandair und wird

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Winterchaos an deutschen Flughäfen: Rechte der Passagiere bei Schnee und Glatteis

Winterliche Wetterbedingungen haben in der ersten Januarwoche 2026 erneut zu erheblichen Einschränkungen im deutschen Luftverkehr geführt. Besonders betroffen sind die Flughäfen im Norden, allen voran Hamburg und Düsseldorf, wo Glätte und Schneefall zu zahlreichen Flugausfällen und stundenlangen Verspätungen führten. Experten der Branche weisen darauf hin, dass bei solchen witterungsbedingten Störungen klare Regelungen für die betroffenen Fluggäste gelten. Laut der Fluggastrechteexpertin Nina Staub von AirHelp haben Passagiere im Falle eines Ausfalls Anspruch auf eine alternative Beförderung oder die vollständige Erstattung des Ticketpreises. Bei Inlandsverbindungen wird häufig auf die Bahn ausgewichen, wobei Umbuchungen grundsätzlich in Absprache mit der Fluggesellschaft erfolgen sollten, um eine Kostenübernahme zu garantieren. Neben der Beförderungspflicht greifen bei längeren Wartezeiten umfassende Betreuungsleistungen. Ab einer Verspätung von zwei Stunden sind die Airlines verpflichtet, Mahlzeiten und Getränke bereitzustellen sowie Kommunikationsmöglichkeiten per Telefon oder E-Mail zu ermöglichen. Sollte sich der Abflug auf den Folgetag verschieben, muss die Fluggesellschaft zudem für eine Hotelunterkunft sowie den Transfer dorthin aufkommen. Passagieren wird dringend geraten, sämtliche Quittungen für notwendige Ausgaben aufzubewahren, um diese später bei der Airline geltend machen zu können. Ab einer Verzögerung von fünf Stunden steht es den Reisenden zudem frei, ganz vom Flug zurückzutreten und die Rückzahlung des Flugpreises einzufordern. In Bezug auf finanzielle Entschädigungen, die gemäß EU-Fluggastrechteverordnung bis zu 600 Euro betragen können, bleibt die Lage komplex. Da Schnee und Glatteis in der Regel als „außergewöhnliche Umstände“ eingestuft werden, entfällt der Anspruch auf eine pauschale Entschädigungszahlung meistens, da das Wetter nicht im Verantwortungsbereich der Airline liegt. Dennoch gibt es juristische Feinheiten: Ein

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Führungswechsel beim Flughafenverband ADV: Kaweh Mansoori übernimmt Vorsitz

Zum 1. Januar 2026 hat der Hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Kaweh Mansoori, turnusgemäß den Vorsitz im Verwaltungsrat des Flughafenverbandes ADV übernommen. Er tritt die Nachfolge des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann an, dessen mehrjährige Amtszeit am 31. Dezember 2025 endete. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Dr. Hans Reichhart, Landrat des Landkreises Günzburg und ehemaliger bayerischer Verkehrsminister, in das Gremium gewählt. Der Verwaltungsrat gilt neben dem Präsidium als das höchste Entscheidungsorgan des Verbandes und setzt sich aus Vertretern von Bundesländern, Kommunen, Industrie- und Handelskammern sowie dem Deutschen Städtetag zusammen. In seiner neuen Funktion betont Mansoori die strategische Bedeutung des Luftverkehrs für die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft. Ein Schwerpunkt seiner dreijährigen Amtszeit, die bis Ende 2028 läuft, soll die engere Verzahnung von Industrie- und Verkehrspolitik sein. Dabei stehen die Sicherung von Arbeitsplätzen an den Standorten sowie die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten im Vordergrund. Der Hessische Wirtschaftsminister unterstreicht, dass Flughäfen eine zentrale Rolle in der öffentlichen Infrastruktur einnehmen, da sie Regionen international anbinden und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland gewährleisten. Sein Stellvertreter Dr. Hans Reichhart fokussiert sich in der Verbandsarbeit insbesondere auf die Belange des ländlichen Raums. Er sieht in einem stabilen Flughafennetzwerk die Grundvoraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Ziel sei es, verkehrliche und wirtschaftliche Benachteiligungen ländlich geprägter Regionen zu verhindern. Der ADV-Verwaltungsrat dient hierbei als Plattform, um die Interessen der betroffenen Regionen gegenüber der Bundespolitik und den Aufsichtsbehörden gebündelt zu vertreten, insbesondere bei Gesetzgebungsverfahren, welche die deutsche Flughafenpolitik direkt beeinflussen. Zusätzliche Marktanalysen und Branchenberichte deuten darauf

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El Al weitet internationales Flugangebot im Sommerflugplan 2026 massiv aus

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat für den kommenden Sommer eine umfassende Expansion ihres Streckennetzes angekündigt. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf dem nordamerikanischen Markt, wo das Unternehmen mit 55 wöchentlichen Verbindungen einen historischen Höchstwert erreicht. Insbesondere die Frequenzen von den New Yorker Flughäfen JFK und Newark werden auf bis zu sieben tägliche Flüge aufgestockt. Auch die Verbindung nach Miami wird um einen wöchentlichen Flug erweitert. Diese Kapazitätserhöhung zielt darauf ab, die starke Nachfrage im Transatlantikverkehr zu bedienen und die Position der Fluggesellschaft als wichtigster Anbieter für Reisen zwischen Israel und den USA zu festigen. In Fernost verzeichnet El Al ebenfalls ein signifikantes Wachstum. Der Flugplan sieht insgesamt 16 wöchentliche Verbindungen nach Thailand vor, wobei die Strecke nach Bangkok zwei zusätzliche Frequenzen erhält. Die Route nach Tokio, die aufgrund ihrer Beliebtheit bereits seit Anfang 2024 ganzjährig bedient wird, erfährt in der Hochsaison eine Steigerung auf bis zu fünf Flüge pro Woche. Um die erhöhte Passagierzahl effizient zu transportieren, setzt die Gesellschaft auf dieser Strecke vorrangig Großraumflugzeuge vom Typ Boeing 787-10 ein, das größte Modell ihrer Dreamliner-Flotte, welches maximale Sitzplatzkapazitäten bietet. Innerhalb Europas fokussiert sich El Al verstärkt auf den italienischen Markt. Rom und Mailand werden mit jeweils 17 Flügen pro Woche so häufig wie nie zuvor angeflogen, ergänzt durch Verbindungen nach Venedig und Neapel. Auch der Standort Deutschland profitiert von der strategischen Neuausrichtung: Die Frequenz ab München wird auf bis zu elf wöchentliche Flüge erhöht. Weitere Ausbaumaßnahmen betreffen Amsterdam, Budapest und die portugiesischen Städte Lissabon und Porto. Auf der Strecke

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Luftverkehrspolitik im Spannungsfeld: Der Streit um zusätzliche Landerechte für Emirates

Die deutsche Luftverkehrslandschaft steht zu Beginn des Jahres 2026 vor einer wegweisenden Richtungsentscheidung. Im Zentrum einer hitzigen Debatte zwischen Bundesregierung, Landespolitikern und Branchenriesen steht die Forderung der arabischen Fluggesellschaft Emirates nach einer Ausweitung ihrer Landerechte in Deutschland. Während die Staatslinie aus Dubai seit Jahren darauf drängt, neben den bisherigen Standorten Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg auch Berlin oder Stuttgart in ihr Streckennetz aufzunehmen, formiert sich unter der Führung der Lufthansa massiver Widerstand. Die Auseinandersetzung hat längst die Ebene des reinen Wettbewerbs verlassen und ist zu einer hochpolitischen Standortdebatte geworden, bei der wirtschaftliche Wachstumsziele der Flughäfen gegen die Schutzinteressen des nationalen Flag-Carriers und seiner Drehkreuze abgewogen werden müssen. Hintergrund des Konflikts ist das geltende bilaterale Luftverkehrsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Dieses Abkommen regelt präzise, dass Fluggesellschaften aus den Emiraten maximal vier Ziele im Bundesgebiet ansteuern dürfen. Da Emirates bereits die vier größten deutschen Wirtschaftszentren bedient, ist das Kontingent nach derzeitigem Rechtsstand voll ausgeschöpft. Eine Aufgabe der lukrativen Standorte Frankfurt oder München zugunsten von Berlin stand für Emirates-Chef Tim Clark nie zur Debatte. Die Airline fordert stattdessen eine Erweiterung des Abkommens auf mindestens fünf Ziele, um die steigende Nachfrage nach Langstreckenverbindungen über das Drehkreuz Dubai zu bedienen. Interessenkonflikt zwischen Flughafenstandorten und Nationalcarrier Die Fronten in diesem Streit verlaufen quer durch die deutsche Infrastrukturlandschaft. Auf der einen Seite steht der Flughafenverband ADV, der derzeit unter dem Vorsitz der Berliner Flughafenchefin Aletta von Massenbach agiert. Der Verband vertritt die Interessen der Flughafenbetreiber, die nach der Krise der vergangenen

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Ausbau des Warschauer Chopin-Flughafens als Übergangslösung bis 2029 beschlossen

Der staatliche Flughafenbetreiber Polish Airports (PPL) hat ein umfangreiches Modernisierungsprogramm für den Warschauer Chopin-Flughafen eingeleitet, um drohende Kapazitätsengpässe abzuwenden. Das Projekt, für das die Ausschreibungsfrist bis Februar 2026 läuft, umfasst Investitionen in einer Größenordnung von 220 bis 320 Millionen Euro. Geplant ist eine Erweiterung des Passagierterminals, eine Modernisierung der Gepäckabfertigungsanlagen sowie der Ausbau von Flugzeugabstellpositionen und Parkinfrastruktur. Die bauliche Umsetzung soll nach der Auftragsvergabe im April 2027 beginnen und bis Juni 2029 abgeschlossen sein. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die jährliche Kapazität des Flughafens von derzeit etwa 24 Millionen auf rund 30 Millionen Passagiere zu steigern. Die Entscheidung für diese Investition erfolgt vor dem Hintergrund eines neuen Rekordergebnisses: Bereits Anfang Dezember 2025 überschritt der Chopin-Flughafen die Marke von 22 Millionen Passagieren im Kalenderjahr. Da die Anlage damit an ihre physischen Belastungsgrenzen stößt, betrachten Befürworter den Ausbau als unverzichtbar, um den Flugbetrieb in der polnischen Hauptstadt stabil zu halten. Kritiker verweisen hingegen auf die begrenzte strategische Relevanz des Standorts, da das neue integrierte Luft- und Schienenkreuz „Port Polska“ (ehemals CPK) im Jahr 2032 in Baranów den Betrieb aufnehmen soll. Der Betreiber PPL verteidigt das Vorhaben jedoch als notwendige „Brückenlösung“, um die Zeitspanne bis zur vollständigen Funktionsfähigkeit des neuen Großflughafens operativ zu überbrücken. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die Dringlichkeit, da Warschau als zentraler Wirtschaftsstandort in Osteuropa ein stetig wachsendes Aufkommen im Geschäftsreise- und Transitverkehr verzeichnet. Während der Bau des neuen Mega-Hubs westlich von Warschau planmäßig im Jahr 2026 starten soll, wird die Kapazitätserweiterung des Chopin-Flughafens benötigt, um den Zufluss internationaler Carrier und die

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Rekordzahlen im brasilianischen Luftverkehr und massive Kapazitätserhöhung für die Sommersaison

Der brasilianische Luftverkehrsmarkt verzeichnet ein historisches Wachstum und setzt seinen starken Aufwärtstrend zum Ende des Jahres 2025 ungebremst fort. Nach aktuellen Daten der nationalen Zivilluftfahrtbehörde Anac nutzten im Oktober erstmals mehr als neun Millionen Passagiere das Inlandsflugnetz. Dies stellt den höchsten jemals gemessenen Wert für diesen Monat seit Beginn der statistischen Erfassungen im Jahr 2000 dar. In der historischen Gesamtbetrachtung ordnet sich dieser Wert als viertstärkster Monat in der Geschichte der brasilianischen Luftfahrt ein, lediglich übertroffen von den Spitzenwerten der Jahre 2015, 2020 und dem Juli 2025. Diese Entwicklung unterstreicht die robuste Nachfrage im größten Luftverkehrsmarkt Südamerikas. Um dem erwarteten Ansturm während der Hauptreisezeit von Dezember 2025 bis Februar 2026 gerecht zu werden, haben die führenden brasilianischen Fluggesellschaften eine umfassende Ausweitung ihres Flugplans angekündigt. Laut dem Branchenverband Abear (Associação Brasileira das Empresas Aéreas) sind für diesen Zeitraum rund 150.000 Flüge mit einer Gesamtkapazität von über 20 Millionen Sitzplätzen geplant. Dies entspricht einer Steigerung des Angebots um etwa 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt werden im Rahmen des Sommerflugplans mehr als 9.000 zusätzliche Flüge durchgeführt, was einer Erweiterung um circa 1,4 Millionen Sitzplätze gleichkommt, um die hohe Frequenz während der Sommerferien und nationalen Feiertage abzufangen. Zusätzliche Recherchen in brasilianischen Wirtschaftsmedien verdeutlichen, dass dieser Kapazitätsausbau insbesondere durch die Modernisierung der Flotten bei den großen Anbietern Latam Brasil, Azul und Gol ermöglicht wird. Der verstärkte Einsatz von größeren und effizienteren Flugzeugen wie dem Airbus A321neo und der Boeing 737 MAX erlaubt es den Airlines, die Sitzplatzkapazität auf den Hauptrouten zwischen São Paulo,

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Tarifeinigung bei KLM: Neuer Kollektivvertrag für das Kabinenpersonal unter Dach und Fach

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat sich mit den Gewerkschaften VNC, FNV Cabine und De Unie auf einen neuen Tarifvertrag für das Kabinenpersonal geeinigt. Nach einer umfassenden Abstimmungsrunde haben die Mitglieder der Verbände den Vereinbarungen zugestimmt, womit eine Phase der Unsicherheit für das Unternehmen endet. Der Kontrakt tritt rückwirkend zum 1. März 2025 in Kraft und weist eine Laufzeit bis Ende Februar 2027 auf. Kern der Einigung ist eine stufenweise Anhebung der Gehälter um insgesamt 3,25 Prozent. Die Erhöhungen erfolgen in drei Schritten: ein Prozent zum 1. Dezember 2025, 1,25 Prozent zum 1. Juli 2026 sowie ein finales Prozent zum 1. Januar 2027. Zur kurzfristigen finanziellen Entlastung wird den Angestellten zudem im Januar 2026 eine einmalige Nettozahlung in Höhe von 750 Euro gewährt. Über die rein monetären Aspekte hinaus beinhaltet das Vertragswerk weitreichende Regelungen zur Arbeitsplatzgestaltung und Flexibilisierung. Besonders hervorzuheben ist die Verlängerung der sogenannten 80-90-100-Regelung. Dieses Modell erlaubt es den Flugbegleitern, ihre Arbeitszeit auf 80 Prozent zu reduzieren, während sie weiterhin 90 Prozent ihres Gehalts beziehen und volle 100 Prozent ihrer Rentenansprüche behalten. Ergänzend dazu wurde eine neue befristete Option für den vorzeitigen Ruhestand geschaffen, die dem demografischen Wandel innerhalb der Belegschaft Rechnung tragen soll. Ein integriertes Rückkehrmodell sichert zudem jenen Mitarbeitern eine Option auf ihre ursprüngliche Funktion zu, die vorübergehend in bodengebundene Positionen gewechselt sind. Zusätzliche Branchenrecherchen zeigen, dass dieser Abschluss vor dem Hintergrund eines strikten Sparprogramms bei der KLM-Muttergesellschaft Air France-KLM steht. Das Unternehmen zielt darauf ab, die operative Marge durch Effizienzsteigerungen zu erhöhen, während gleichzeitig der Fachkräftemangel

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