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Tonga: Lockdown und Grounding wegen nur eines Corona-Falls

Wegen nur einem einzigen Corona-Fall, der aus dem neuseeländischen Christchurch „importiert“ wurde, schickt die Regierung von Tonga die Bevölkerung in einen einwöchigen Lockdown. Das hat auch Auswirkungen auf Lulutai Airlines. Der Carrier sagte vorläufig alle Flüge ab und belässt die Flotte temporär am Boden. Hintergrund ist auch, dass die Regierung strenge Ausgangsbeschränkungen, die von Polizei und Militär durchgesetzt werden sollen, verhängt hat. Lulutai Airlines ist insofern auch betroffen, weil der Gouverneur der Vava’u-Inseln die See- und Luftgrenze geschlossen hat. Während am Montag alle Flüge abgesagt wurden, konnte am Dienstag wieder in sehr geringem Umfang geflogen werden. Offiziellen Angaben nach soll sich der Flugverkehr auf die notwendige Versorgung der Inseln beschränken.

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Airbus erhöht Gewinnprognose

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres den Umsatz um 17 Prozent auf 35,2 Milliarden Euro steigern. Bislang konnte man 425 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben. Dies ist auch der maßgebliche Grund für die Steigerung des Umsatzes. Betrachtet man die Zivilsparte, so konnte diese sich in finanzieller Sicht um 21 Prozent steigen. Airbus Helicopters konnte um 14 Prozent zulegen. Im Bereich Defence and Space verzeichnete die Firmengruppe eine weitgehende Stagnation. Ausgeliefert wurden beispielsweise vier A400M. Unter dem Strich steht ein Ebit in der Höhe von 3,369 Milliarden Euro. Airbus erhöht daher die Prognose um ein halbes Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Man rechnet damit, dass bis Ende des Jahres 2021 etwa 600 Flugzeuge an Kunden ausgeliefert werden können.

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Luftstreitkräfte übten im Mur- und Ennstal

Von 19. bis 21. Oktober führte das Kommando Luftraumüberwachung die Übung „Caveman Allegory 21“ mit weiteren Einheiten der Luftstreitkräfte durch. Übungsziel war das Zusammenwirken von Kräften und Mitteln aus allen Bereichen – von der bodengestützten Luftabwehr über eingesetzte Radarsysteme bis hin zu den fliegenden Elementen. Während die taktischen Flugmanöver vor allem im Mur- und im Ennstal stattfanden, wurde in den Fliegerhorsten in Hörsching, Aigen im Ennstal und Zeltweg bereits am nächsten Übungsszenario gearbeitet. „Soldaten müssen ihr Handwerk beherrschen, in allen Situationen und bei Tag und Nacht. Dazu ist es notwendig zu üben. Auch diese Übung hat gezeigt, dass unsere Soldatinnen und Soldaten Profis sind und darüber hinaus innovativ und motiviert sind“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Gesamt nahmen an der Übung etwa 200 Bedienstete am Boden und in der Luft teil. Bis zu 15 Luftfahrzeuge, vom Eurofighter über die Flächenflugzeuge Pilatus PC-7, Pilatus PC-6 und Diamond DA 40 NG, bis zu den Hubschraubern S-70 „Black Hawk“ und Agusta Bell 212, wurden zum Erreichen des Übungszieles eingesetzt.

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Transall C-160 kam zum Abschied noch einmal nach Nürnberg

Eine der letzten Transall-Transportmaschinen – mit einmaliger Sonderlackierung – hat im Rahmen ihres Abschiedsflugs eine Zwischenlandung am Airport Nürnberg eingelegt. Das taktische Transportflugzeug Transall C-160, wegen der vielen Hilfs- und Rettungseinsätze auch „Engel der Lüfte“ genannt, wurde standesgemäß mit einer Wasserfontäne der Flughafenfeuerwehr verabschiedet. Anschließend hob das zweimotorige Flugzeug zur endgültig letzten Reise zum Luftwaffenstützpunkt der Otto-Lilienthal-Kaserne nach Roth ab, wo es nach 53 Jahren Einsatzzeit in den Ruhestand geschickt wird. Der in den 1960er Jahren gemeinsam von Deutschland und Frankreich entwickelte Lufttransport-Veteran wird vom leistungsfähigeren und modernen Airbus A400M ersetzt, der den Airport Nürnberg ebenfalls schon besucht hat.

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Militärflugzeuge über dem Flughafen Paderborn-Lippstadt

Rund um den Flughafen Paderborn/Lippstadt kann es in nächster Zeit lauter werden: Die deutsche Luftwaffe und das britische Heer starten mit einer gemeinsamen Luftübung. Die britischen Soldaten wollen mit Unterstützung der Luftwaffe in Paderborn/Lippstadt trainieren. Ziel ist die Ausbildung als „Joint Terminal Attack Controller“. Soll heißen: Soldaten am Boden sollen Flugzeugpiloten klare Anweisungen geben können, um bestimmte Ziele ansteuern und im Extremfall natürlich angreifen zu können. Die Luftwaffe stellt für diese Übung zwei Kampfflugzeuge plus entsprechende Piloten zur Verfügung. Wer rund um den Flughafen lebt, braucht aber keine Angst zu haben. Die Luftwaffen-Jets sind nicht bewaffnet. Jede Übungseinheit dauert maximal eine Stunde. Am Wochenende und in der Nacht ist Ruhe. Bis nächste Woche Donnerstag soll die Übung laufen. Das berichtet hellwegradio.de.

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Vulkanausbruch auf La Palma: 5.000 Menschen evakuiert

Auf der Kanareninsel La Palma kam es am Sonntag zu einem Vulkanausbruch im Gebiet der Cumbre Vieja – rund 5.000 Einwohner wurden vorsorglich evakuiert. Verletzt wurde bisher niemand – denn die Insel vulkanischen Ursprungs, auf der es zuletzt 1971 einen Ausbruch gab, war vorbereitet. Tausende kleine Erdbeben während der vergangenen Tage waren für die Vulkanologen ein relativ sicherer Hinweis auf das, was kommen würde. Die Menschen wurden aufgefordert, leichtes Fluchtgepäck vorzubereiten und erhielten Informationen, wo sie sich im Falle einer Evakuierung sammeln sollten. Ältere und Behinderte waren schon kurz vor dem Ausbruch in Sicherheit gebracht worden. Derzeit seien keine weiteren Evakuierungen geplant. Vielmehr werde nun das Augenmerk auf den Ausgleich der materiellen Schäden gelegt, da „glücklicherweise“ keine Menschen gesundheitliche Schäden erlitten haben. Experten schätzen die ausgeworfene Lavamenge auf zwischen 17 und 20 Millionen Kubikmeter. Dennoch sei der Flughafen der Insel „offen und sicher“, wie Ángel Víctor Torres, der Präsident der Inselgruppe, betonte. In der Nacht auf Montag wurden Mitglieder der militärischen Notfalleinheit, der Umweltabteilung der Inselräte von Teneriffa und Gran Canaria, der Feuerwehr des Notfallkonsortiums von Gran Canaria und Beamte des Generalkorps der kanarischen Polizei auf die Insel entsandt. Die Feuerwehr von Teneriffa sei bereits zusammen mit lokalen Kräften der Insel La Palma an den Arbeiten vor Ort beteiligt, heißt es in einer offiziellen Aussendung. Wie lange der Ausbruch dauern könne? „Wir wissen es nicht. Es gibt Ausbrüche, die nach neun Tagen enden, und welche, die Jahre dauern“, so Vulkanologe Stavros Meletlidis.

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U.S.-Militär requiriert ziviles Fluggerät

Die Vereinigten Staaten von Amerika rekrutieren ziviles Fluggerät von mehreren Airlines zur Evakuierung von Personen aus Kabul. Derzeit ist aber nicht vorgesehen, dass diese Afghanistan anfliegen sollen, sondern lediglich die Weiterbeförderung, beispielsweise ab Ramstein, durchführen werden. Laut offizieller Mitteilung sind derzeit Omni Air, Delta Air Lines und American Airlines mit jeweils drei Maschinen im Einsatz. Hawaiian Airlines hilft mit zwei Flugzeugen aus und United Airlines sogar mit vier Stück. Die rechtliche Grundlage ist, dass Verteidigungsminister Llyod Austin die erste Stufe der so genannten Civil Reserve Air Fleet aktiviert hat. Konkret bedeutet das, dass das Verteidigungsministerium im Falle von Kriegen oder Krisen zivile Flugzeuge requirieren kann. In der Vergangenheit ist dies schon öfters vorgekommen. Das Fluggerät wird dabei für Personen- oder Gütertransporte eingesetzt. Es gibt einen genauen Stufenplan, der vorsieht wie viele Flugzeuge eingezogen werden können. Dabei stehen diese dann unter dem Kommando des Militärs, fliegen jedoch nicht unter den militärischen Regeln, sondern weiterhin unter jenen für den zivilen Luftverkehr. Nach Abschluss der Mission werden die Maschinen samt Besatzungen zurückgegeben. Die betroffenen Fluggesellschaften erhalten eine Abgeltung, die ebenfalls gesetzlich festgelegt ist, für ihren Einsatz.

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Abschiedstour: Transall überfliegt Nürnberg

Im Rahmen der Abschiedstour überflog die deutsche Luftwaffe am Mittwoch den Flughafen Nürnberg mit einer Transall C-160. Die Transall räumt Ende des Jahres für den Airbus A400M und die neue Lockheed C130-J Hercules das Feld. Die Bundeswehr verpasste der 50+40 eine letzte Sonderlackierung. Die Maschine besucht im Rahmen ihrer Abschiedstour diverse Airports im Bundesgebiet. Eine symbolische Verabschiedung des Geschwaders an die Ära des Transportflugzeuges.

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Prototyp der Illyushin Il-112V abgestürzt

Es sind schockierende Bilder, welche heute (17. August 2021) aus Russland zu sehen sind. Der Prototyp des neuen russischen Militärtransportflugzeug Il-112V verunglückte auf einem Testflug nahe Moskau. Das neu entwickelte Militärtransportflugzeug des Typs Illyushin Il-112V sollte heute ein Testflug durchführen. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, dass eines der Triebwerke in Brand geraten ist. Bei der folgenden Rechtskurve verlor die Crew anscheinend die Kontrolle über das Flugzeug und stürzte in einen Wald. Gemäß verschiedenen Medien sollen sich die zwei Testpiloten und ein Ingenieur an Bord befunden haben. Es wird vermeldet, dass diese den Absturz nicht überlebt haben. Noch vor wenigen Tagen informierte die UAC United Aircraft Corporation, dass das neue leichte Militärtransportflugzeuge Il-112V am 13. August 2021 von Woronesch zum Moskauer Flughafen Zhukovsky überführt wurde um dort am 7. Internationalen militärisch-technischen Forum „ARMY-2021“ teilzunehmen (22. – 28. August 2021). Pilotiert wurde das Flugzeug von Chefpilot Nikolai Kuimov, Testpilot Dmitry Komarov und vom Testingenieur Nikolai Khludeev. Wahrscheinlich war ebendiese Crew auch heute an Bord. UAC war sehr stolz, an der ARMY-21 mit der Il-112V teilnehmen zu können. Doch daraus wird aufgrund des Unglücks leider nichts. Inwiefern der Absturz die Veranstaltung tangiert, bleibt abzuwarten. Die Il-112V soll die ins Alter gekommene Flotte von Antonov An-26 ersetzen. Sie ist etwa 24 Meter lang und verfügt über eine Flügelspannweite von knapp unter 28 Meter. Das maximale Abfluggewicht (MTOW) wird mit 21 Tonnen angegeben. Als Triebwerke stehen dem Flugzeug zwei Turboprop-Engines des Typs Klimov ТV7-117CT zur Verfügung. Dasselbe Triebwerk steht bei der Ilyushin Il-114 und auch

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Berlin: Schönefelds NS-Vergangenheit wird aufgearbeitet

Die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tempelhof haben in ihren jeweiligen Geschichten ein ganz dunkles Kapitel. Während dies am ehemaligen innerstädtischen Airport weitgehend bekannt und zum Teil auch offensichtlich ist, erinnern sich nur noch wenige an die Rüstungsproduktion von Henschel in Schönefeld. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat ihren Sitz auf dem einstigen Gelände der Henschel Flugzeug-Werke. 1934 gegründet, entwickelte sich das Tochterunternehmen der Firma Henschel & Sohn aus Kassel während der Zeit des Nationalsozialismus zu einer der bedeutendsten deutschen Rüstungsfabriken für Kampfflugzeuge und Gleitbomben. In Schönefeld wurden Flugzeuge, Waffen und Waffensysteme entwickelt, getestet und gebaut, die Tod und Vernichtung in ganz Europa brachten. Dieser Teil der Geschichte des Flughafenstandorts Schönefeld ist bisher wenig bekannt. Die Flughafengesellschaft hat deshalb ein Team von Historikerinnen und Historikern mit wissenschaftlichen Recherchen über die NS-Vergangenheit des Ortes beauftragt und möchte die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Am Montag (16.08.) stellte sie dazu das Buch „Im Dienst des nationalsozialistischen Krieges – Der erste Flugplatz in Schönefeld“ von den Autoren Prof. Dr. Harald Bodenschatz, TU Berlin, sowie Christoph Bernhardt, Stefanie Brünenberg und Dr. Andreas Butter vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) Erkner vor. Gleichzeitig wurde unter demselben Titel eine Ausstellung im Schönefelder Verwaltungsgebäude der Flughafengesellschaft eröffnet. In der Publikation werden erstmals der Aufbau der Henschel Flugzeug-Werke samt Flugplatz, die dortige militärische Forschung und Produktion sowie die Bedeutung des Standortes Schönefeld in der Rüstungslandschaft Berlins und seines Umlandes im Zusammenhang vorgestellt. Neben einer architekturhistorischen Einschätzung der Bauten liegt ein wichtiger Fokus auf der militärischen Forschung und den Produktionsbedingungen

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