Militär

Weitere Artikel aus der Rubrik

Militär

Konflikte und Handel: Israelische Rüstungshersteller von der Dubai Air Show ausgeschlossen

Die Spannungen im Nahen Osten wirken sich erneut auf die internationale Geschäftswelt aus. Rüstungsunternehmen aus Israel wurde die Teilnahme an der diesjährigen Dubai Air Show verwehrt, einer der weltweit größten und wichtigsten Fachmessen für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Eine Sprecherin des israelischen Verteidigungsministeriums bestätigte auf Anfrage den Ausschluß. Obwohl die Entscheidung den Berichten zufolge bereits vor einem kürzlich erfolgten israelischen Angriff auf Katar gefallen sein soll, hat der jüngste Vorfall die diplomatischen Beziehungen in der Region weiter belastet und die Debatte über die Rolle von Rüstungsgeschäften in einer politisch fragilen Region neu entfacht. Die Dubai Air Show, die alle zwei Jahre stattfindet, wäre für israelische Firmen eine wichtige Plattform gewesen, um ihre Produkte zu präsentieren und neue Märkte zu erschließen. Diplomatische Verwerfungen und wirtschaftliche Folgen Die Entscheidung, israelische Unternehmen von der prestigeträchtigen Messe auszuschließen, ist ein deutliches Zeichen für die anhaltende politische Empfindlichkeit im Nahen Osten. Am Dienstag hatte die israelische Luftwaffe versucht, die Führungsspitze der islamistischen Hamas in Katar anzugreifen, was in der Region zu großer Empörung geführt hat. Dieser Vorfall könnte die Beziehungen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel, die sich in den letzten Jahren durch die Abraham-Abkommen normalisiert hatten, unter Druck setzen. Ein Regierungsvertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte, daß die Organisatoren die israelischen Unternehmen bereits vor dem Angriff auf Katar informell über den Ausschluß informiert hätten. Ein offizieller Brief der Organisatoren, aus dem der Finanzdienst Bloomberg zitiert, ist auf Dienstag datiert – dem Tag des Angriffs. Der Ausschluß ist somit nicht nur eine

weiterlesen »

Boeing und die Gewerkschaft IAM einigen sich nach langem Streik in der Rüstungssparte

Nach über einem Monat Arbeitsniederlegung hat der amerikanische Luft- und Rüstungskonzern Boeing eine vorläufige Einigung mit der Gewerkschaft International Association of Machinists and Aerospace Workers (IAM) erzielt. Die Einigung betrifft rund 3.200 Mitarbeiter der Rüstungssparte in den Bundesstaaten Missouri und Illinois, die seit Anfang August die Arbeit niedergelegt hatten. Die Vereinbarung, die nun den Mitgliedern zur Abstimmung vorgelegt wird, sieht eine Laufzeit von fünf Jahren vor und beinhaltet neben Einkommenserhöhungen auch eine Einmalzahlung. Dieser Schritt ist für Boeing von entscheidender Bedeutung, da das Unternehmen in seiner Rüstungssparte mit erheblichen Verzögerungen und Kostenüberschreitungen bei wichtigen Projekten zu kämpfen hat, was die angespannte Lage des Konzerns weiter verschärft. Hintergründe des Arbeitskampfes Der Streik, der am 1. August begann, legte die Produktion von Kampfflugzeugen wie der F-15 und verschiedenen Raketensystemen weitgehend lahm. Die Gewerkschaft, die die Beschäftigten in den Werken in St. Charles, Missouri, und Mascoutah, Illinois, vertritt, hatte in den Verhandlungen mit Boeing höhere Löhne und verbesserte Arbeitsbedingungen gefordert. Als der Arbeitskampf begann, versuchte Boeing, die Produktion durch die Einstellung neuer Mitarbeiter und die Nutzung von externen Arbeitskräften aufrechtzuerhalten. Der Konflikt in der Rüstungssparte ist nicht das erste Mal, daß Boeing mit einem Arbeitskampf konfrontiert war. Im Herbst des Vorjahres hatte ein monatelanger Streik von Zehntausenden von Arbeitern die Produktion von zivilen Flugzeugen wie dem Bestseller-Modell Boeing 737 und dem Langstreckenjet Boeing 777 lahmgelegt. Dieser weitaus größere Arbeitskampf, der die zivile Sparte betraf, endete, als die Beschäftigten einem neuen Vertrag zustimmten, der über vier Jahre ein Einkommensplus von 38 Prozent vorsah. Die

weiterlesen »

Geopolitisches Tauziehen um die Zukunft der Luftfahrt: USA und China ringen um technologische Dominanz

Die Vereinigten Staaten und China befinden sich in einem zunehmend intensiven Wettlauf um die Vorherrschaft im Luft- und Raumfahrtsektor. Der Streit um die Lieferung von F-35-Kampfjets an die Schweiz und die damit verbundenen politischen und wirtschaftlichen Spannungen sind nur ein lokales Symptom eines globalen Phänomens. Während die USA ihre technologische Vormachtstellung im Rüstungsbereich mit dem F-35-Programm zu festigen versuchen, investiert China massiv in seine eigene Luftfahrtindustrie, um die Dominanz amerikanischer und europäischer Hersteller wie Boeing und Airbus zu brechen. Dieses geopolitische Tauziehen hat weitreichende Auswirkungen auf die internationale Politik, die Handelsbeziehungen und die militärische Machtverteilung. Beide Nationen setzen auf strategische Allianzen und technologische Innovation, um ihre Position zu sichern. Der F-35-Deal als Spiegelbild globaler Spannungen Die Entscheidung der Schweiz, den F-35A-Kampfjet von Lockheed Martin zu kaufen, ist nicht nur eine militärische, sondern auch eine politische. Obwohl das Land traditionell eine neutrale Position einnimmt, hat der Kauf des amerikanischen Kampfjets die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten vertieft. Dies geschieht in einer Zeit, in der die Spannungen zwischen den USA und China zunehmen und die USA versuchen, ihre Verbündeten enger an sich zu binden. Die Probleme des F-35-Programms, insbesondere die erheblichen Verzögerungen beim „Block 4“-Upgrade, sind ein offenes Geheimnis, wurden aber von der Schweiz in Kauf genommen. Das „Technology Refresh 3“-Upgrade, das die Basis für die neuen Fähigkeiten der Block 4-Jets bildet, ist um Jahre verzögert und 6 Milliarden US-Dollar über dem Budget. Diese Probleme sind nicht nur auf technischer, sondern auch auf politischer Ebene spürbar. Der Streit um die Strafzölle, die

weiterlesen »

F-35: Schweiz hält an Lieferung fest, kämpft aber gegen Verzögerungen und politische Turbulenzen

Trotz wachsender Bedenken und politischer Gegenwehr hält die Schweiz am geplanten Zeitplan für die Lieferung ihrer F-35A-Kampfflugzeuge fest. Die Rüstungsagentur Armasuisse bestätigte am 6. September 2025, daß die ersten Jets wie geplant ab Mitte 2027 eintreffen sollen. Dies ist bemerkenswert, da das F-35-Programm, insbesondere die für die Schweiz relevante „Block 4“-Konfiguration, mit erheblichen Verzögerungen und technischen Problemen zu kämpfen hat. Die Entscheidung der Schweiz, den Kurs beizubehalten, wird vor dem Hintergrund eines eskalierten Handelsstreits mit den Vereinigten Staaten und politischer Kritik an den steigenden Kosten getroffen. Die Regierung in Bern steht unter Druck, das milliardenschwere Projekt zu rechtfertigen, während sie gleichzeitig die Modernisierung ihrer alternden Luftwaffenflotte vorantreibt. Technische Probleme überschatten das F-35-Programm Das F-35-Programm ist derzeit mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert, die hauptsächlich auf das Technology Refresh 3 (TR-3)-Upgrade zurückzuführen sind. Dieses 1,9 Milliarden US-Dollar teure Hard- und Software-Modernisierungspaket, das die Grundlage für die Block 4-Fähigkeiten bildet, ist bereits drei Jahre im Verzug. TR-3 soll die Rechenleistung und Sensoren der Flugzeuge verbessern, um die Integration neuer Waffensysteme und eine verbesserte elektronische Kampfführung zu ermöglichen. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des US Government Accountability Office (GAO), des Rechnungshofes der US-Regierung, bestätigt die ernsten Probleme. Dem Bericht zufolge mußte das Pentagon 174 provisorisch gelieferte F-35-Jets entgegennehmen, die nicht voll kampffähig sind. Alle 110 Flugzeuge, die im Jahr 2024 ausgeliefert wurden, waren verspätet, mit einer durchschnittlichen Verzögerung von 238 Tagen, was fast viermal so lange ist wie im Jahr 2023. Das GAO warnte weiter, daß die vollständige Block 4-Aufrüstung mindestens fünf Jahre hinter dem ursprünglichen

weiterlesen »

Bundesheer trainiert Hubschrauberflüge im Hochgebirge

Das österreichische Bundesheer hat vom 25. August bis zum 5. September 2025 einen Hochgebirgslandelehrgang für Hubschrauberpiloten durchgeführt. Das Training fand im Gebiet von Tirol, Kärnten und Salzburg statt, wobei in Höhenlagen von bis zu 3.500 Metern geübt wurde. Ziel der Ausbildung war es, Starts und Landungen unter anspruchsvollen alpinen Bedingungen zu trainieren. Die Piloten lernten dabei, Landeflächen in unwegsamem Gelände zu erkunden sowie die Leistungsgrenzen ihrer Hubschrauber kennenzulernen. Insgesamt nahmen 32 Piloten an dem Kurs teil, darunter sowohl angehende Einsatzpiloten als auch erfahrene Fluglehrer. Für die Übungen wurden zwölf Hubschrauber des Bundesheeres eingesetzt, darunter die Typen S-70 „Black Hawk“, OH-58 „Kiowa“ und der moderne AW169 „Lion“. Die Ausbildung solle die Bereitschaft der Luftstreitkräfte für militärische Aufgaben und Assistenzeinsätze in den Bergen sicherstellen, wie sie etwa bei Naturkatastrophen erforderlich sein können.

weiterlesen »

Embraer liefert erste A-29N Super Tucano an Portugal

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat die ersten drei Flugzeuge vom Typ A-29N Super Tucano an Portugal übergeben. Die Maschinen sind nach einem Überstellungsflug an den OGMA-Werkstätten in Alverca do Ribatejo bei Lissabon gelandet. Die Flugzeuge werden dort mit dem erforderlichen Equipment ausgerüstet, um den operativen Anforderungen der NATO und der portugiesischen Luftwaffe (FAP) gerecht zu werden. Die A-29N Super Tucano ist ein Mehrzweckflugzeug, das für Missionen wie Pilotentraining, Luftunterstützung und Aufklärung eingesetzt wird. Weltweit haben bereits 22 Luftwaffen dieses Flugzeugmuster eingeführt. Das Muster ist darauf ausgelegt, von unbefestigten Pisten aus zu operieren und bietet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Die Anschaffung der Flugzeuge soll die Kooperation zwischen Embraer und der portugiesischen Luftwaffe stärken und zur Modernisierung der Flotte beitragen.

weiterlesen »

Bundesheer begrüßt deutlich mehr Kaderanwärter

Das österreichische Bundesheer hat am 1. September mit 1.230 neuen Soldaten die 19. Kaderanwärterausbildung begonnen. Die Anzahl der Bewerber hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, als 650 Anwärter die Ausbildung aufnahmen. Von den neuen Teilnehmern beginnen 366 ihre Laufbahn als Einjährig-Freiwillige. Die Ausbildung bereitet sie auf eine spätere Karriere als Offizier oder Unteroffizier vor. Die Offiziersausbildung dauert vier Jahre und umfaßt unter anderem ein Studium an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sieht den deutlichen Zuwachs als Bestätigung für die Attraktivität der Laufbahn beim Bundesheer. Sie betont, daß die neuen Soldaten zur Sicherung der Einsatzbereitschaft beitrügen. Gleichzeitig begannen am 1. September auch 120 neue Lehrlinge in 40 verschiedenen Berufen ihre Lehre beim Bundesheer. Die Ausbildung zum Unteroffizier dauert 18 Monate. Das Bundesheer bildet derzeit insgesamt rund 250 Lehrlinge aus. Die berufliche Palette reicht von der Elektronik bis zur Metallverarbeitung.

weiterlesen »

Verwicklungen am Kaukasus: Ein russisches Kampfflugzeug beschädigt und die Zukunft der Militärpräsenz

Am frühen Morgen des 24. August 2025 kam es in der armenischen Hauptstadt Eriwan zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall, der weit über die bloße Meldung eines Transportschadens hinausreicht. Ein Kampfflugzeug vom Typ MiG-29A der russischen Luft- und Weltraumkräfte wurde während seiner Verlegung vom Militärflugplatz Erebuni beschädigt. Lokale Berichte besagen, daß die starre Abschleppstange versagte, woraufhin die Maschine auf der Arschakunjats-Allee rückwärts in einen Metallpfosten und anschließend in einen Zaun rollte. Der Vorfall, der sich gegen 02:15 Uhr Ortszeit ereignete, zog keine Personenschäden nach sich, und die Verlegung konnte nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt werden. Das Flugzeug mit der Kennung „15 Rot“ (RF-92181) wurde im Jahre 1989 gefertigt und ist seit langem dem russischen Luftwaffenstützpunkt in Erebuni zugeordnet. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die veränderte Dynamik der russischen Militärpräsenz in Armenien und die geopolitischen Spannungen in der Region. Der Schaden an der MiG-29A ist, obwohl als geringfügig beschrieben, von symbolischer Bedeutung. Es scheint, daß die Maschine in der jüngeren Vergangenheit nicht mehr aktiv im Einsatz war, da sie zuletzt im Jahre 2022 gesichtet wurde. Dies legt die Vermutung nahe, daß das Flugzeug im Zuge der schrittweisen Außerdienststellung älterer Modelle durch Rußland verlegt wurde. Die MiG-29A, eine frühe Variante dieses Kampfflugzeuges der vierten Generation, wird in der russischen Luftwaffe zunehmend durch modernere Plattformen wie die MiG-29SMT und die Su-30SM ersetzt. Der Vorfall in Eriwan ist somit nicht nur ein logistisches Mißgeschick, sondern auch ein Echo der Modernisierungsbestrebungen und der sich wandelnden strategischen Rolle der russischen Streitkräfte im Ausland. Erebuni: Ein historischer Stützpunkt

weiterlesen »

Neuseelands Militär modernisiert Flotte: Airbus-Langstreckenflugzeuge ersetzen alte Boeing-Flotte

Die neuseeländische Verteidigungsstreitkraft (New Zealand Defence Force) investiert über zwei Milliarden US-Dollar in eine umfassende Modernisierung ihrer militärischen Transportkapazitäten. Im Zentrum der Beschaffung stehen zwei Airbus A321XLR, die als Ersatz für die veralteten Boeing 757-Transportflugzeuge der Royal New Zealand Air Force (RNZAF) dienen sollen. Der Schritt, zivile Langstreckenflugzeuge für militärische Zwecke zu erwerben, unterstreicht die Priorität, eine moderne und effiziente Luftbrücke für den Personal- und Materialtransport zu schaffen. Parallel dazu wird auch die Marineflotte mit neuen Militärhubschraubern des Typs Sikorsky MH-60R Seahawk erneuert, um die enge Zusammenarbeit mit dem australischen Militär zu stärken. Ein Langstreckenflugzeug für vielseitige Einsätze Die Entscheidung Neuseelands, sich für den Airbus A321XLR zu entscheiden, ist ein strategischer Schritt, der die Vielseitigkeit des Flugzeugs hervorhebt. Mit einer Reichweite von 8700 Kilometern übertrifft der A321XLR die Vorgängermodelle Boeing 757 deutlich, deren Reichweite bei maximal 7220 Kilometern lag. Diese gesteigerte Reichweite vereinfacht Missionen erheblich, insbesondere solche, die eine lange Strecke ohne Zwischenlandung erfordern, wie zum Beispiel die Unterstützung der Forschungsstationen in der Antarktis oder humanitäre Missionen in entlegenen Regionen des Pazifiks. Die beiden Flugzeuge werden in einer sogenannten „lease to buy“-Vereinbarung mit der Air Lease Corporation erworben. Die Kosten für die Beschaffung belaufen sich auf 620 Millionen US-Dollar an Kapitalkosten, zuzüglich 80,86 Millionen an Betriebsausgaben für die ersten vier Jahre. Die A321XLRs werden auf dem Fliegerhorst Whenuapai stationiert und von der 40. Staffel der RNZAF betrieben. Ihre Hauptaufgaben umfassen den Transport von militärischem Personal, aber auch humanitäre Hilfsaktionen, Katastrophenhilfe und diplomatische Flüge. Die Wahl eines nicht modifizierten Verkehrsflugzeugs in

weiterlesen »

Österreichisches Bundesheer im Assistenzeinsatz gegen Waldbrände

Seit dem 24. August 2025 steht das Österreichische Bundesheer im Assistenzeinsatz in der Steiermark. Im Raum Murau ist ein Heereshubschrauber im Einsatz, um die lokalen Feuerwehren bei der Bekämpfung von Waldbränden zu unterstützen. Der Einsatz erfolgt auf Anforderung der zivilen Einsatzkräfte und unterstreicht die Rolle des Bundesheeres als verlässlicher Partner bei der Bewältigung von Naturkatastrophen. Ein Agusta Bell 212 Transporthubschrauber wurde für die Brandbekämpfung mobilisiert, der in der Lage ist, große Mengen Löschwasser aus der Luft abzuwerfen. Diese Unterstützung aus der Luft ist bei schwer zugänglichem Gelände von entscheidender Bedeutung. Der Einsatz und die Rolle des Bundesheeres Der aktuelle Einsatz des Bundesheeres in der Steiermark ist ein Beispiel für die vielfältigen Aufgaben, die dem Militär im zivilen Bereich zukommen. Das Österreichische Bundesheer verfügt über spezialisierte Einheiten und Gerätschaften, die bei Katastrophenfällen, wie etwa Hochwasser, Lawinen oder eben Waldbränden, schnell und effektiv eingesetzt werden können. Die Unterstützung der zivilen Rettungskräfte ist gesetzlich verankert und erfolgt auf Anforderung durch die zuständigen Behörden. Diese sogenannten Assistenzeinsätze sind ein wichtiger Pfeiler der nationalen Sicherheitsstruktur und gewährleisten, daß bei Großereignissen zusätzliche Ressourcen zur Verfügung stehen. Der in Murau eingesetzte Agusta Bell 212 Transporthubschrauber ist ein robustes und vielseitiges Fluggerät, das sich für derartige Einsätze besonders eignet. Mit seiner Kapazität, rund 1.000 Kilogramm Löschwasser pro Anflug aufnehmen zu können, spielt er eine wichtige Rolle bei der Eindämmung des Feuers. Der Hubschrauber kann Wasser aus nahegelegenen Gewässern aufnehmen und gezielt über den Brandherden abwerfen. Dies ermöglicht eine schnelle und präzise Brandbekämpfung, insbesondere in unwegsamem Gelände, das für

weiterlesen »