
Mountainbike-Unfallzahlen steigen an
Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm die neue Mountainbike-Saison. Der Trend zum Zweirad ist ungebrochen – doch die temporeiche Sportart birgt auch veritable Risiken. Wachsende Unfallzahlen animieren den Alpenverein zur Präventionsarbeit. Mit der Initiative SicherAmBerg will der Alpenverein gegenwirken und startet eine Sicherheitsinitiative mit einer neuen Video-Serie. Radfahren verlernt man nicht, sagt man. Doch Mountainbiken ist mehr als nur Radfahren. Ob bergauf zur Alm, bergab auf dem Singletrail, mit oder ohne Motor – die Sportart ist facettenreich. Beim Alpenverein ist das Mountainbiken nach dem Bergwandern die zweithäufigste Sommersportart. Dennoch ist das Risiko eines Sturzes aufgrund der oft hohen Geschwindigkeiten, vor allem auf Forststraßen, beim Biken hoch: Laut Österreichischem Kuratorium für Alpine Sicherheit und der Alpinpolizei verunfallten 2022 über 860 Mountainbiker, seit 2015 haben sich die Unfallzahlen sogar verdoppelt. „Ein gewartetes und funktionstüchtiges Bike, die richtige Fahrtechnik und vorausschauende Fahrweise erhöhen die Sicherheit unterwegs“, weiß René Sendlhofer-Schag, Mountainbike-Koordinator beim Alpenverein. In der Reihe SicherAmBerg hat der Alpenverein mit dem Booklet MTB und einem Cardfolder mit Richtlinien des Club Arc Alpin die Basis für eine risikobewusste Ausübung des Mountainbikesports gelegt. „Darüber hinaus bieten die attraktiven Kurse der Alpenvereins Akademie umfangreiche Möglichkeiten, die Fahrtechnik zu schulen und sich vertiefend mit dem Thema Mountainbike auseinanderzusetzen“, so Sendlhofer-Schag weiter. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Print-Publikationen gibt es seit 2023 ein eLearning zum Thema „Bikecheck und Ausrüstung“. „Besonders zum Start der neuen Bikesaion im Frühjahr sind ein Service und ein umfangreicher Check aller Komponenten am Rad und der Ausrüstung unerlässlich. Mit dem Bikecheck








